„Mein Abenteuer Ausland“

Gianna zog es nach dem Abitur in die große weite Welt: Gemeinsam mit ihrem Freund besegelte sie das griechische Meer und reiste mit dem Camper durch Kanada. Immer mit dabei: ihr flexibles Fernstudium Wirtschaftspsychologie.

Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick in mein chaotisches Travel-Leben geben (Instagram: @giannastravel). Fangen wir mal ganz von vorne an, und zwar vor meiner Zeit an der IUBH: Nachdem ich mein Abitur nachgeholt habe, entschied ich mich dazu, Kommunikationsdesign an einer Hochschule in Mainz zu studieren. Nach diversen Eignungstests wurde ich schließlich auch angenommen. Kurz darauf ergab sich einiges und ich stand plötzlich vor der großen Entscheidung: Studieren oder mit meinem Freund auf Reisen gehen? Wie ihr euch denken könnt, habe ich mich zunächst für letzteres entschieden. So hieß es für mich: Koffer packen und auf nach Griechenland auf das Segelboot meines Freundes. Lasset die Abenteuer beginnen!

Segel-Abenteuer in Griechenland
Segel-Abenteuer in Griechenland

Flexibles Studium mit spannenden Inhalten

Einige Monate vergingen und die Idee, ein Studium zu absolvieren, ließ mich nicht los. Also begann ich, nach Fernunis zu suchen. Vor knapp zwei Jahren gab es nur eine Uni, die ihr Angebot komplett online zu Verfügung stellte: die IUBH. Als ich anfing, die Website zu erkunden, stieß ich auf das neue Studienfach Wirtschaftspsychologie, das erst in ein paar Monaten beginnen sollte. Ich sah mir die Inhalte genauer an und war begeistert! Mir wurde direkt klar, dass ich dieses Fach unbedingt studieren muss – es war wie eine himmlische Eingebung, die mich zur IUBH und zum Studienfach Wirtschaftspsychologie geleitet hat.

Lern-Routine und Pomodoro-Technik

Wie ihr euch vorstellen könnt, ist es nicht immer einfach, in Selbstorganisation zu studieren. Es gibt keine Termine, Abgaben oder bestimmte Zeiten, an die man sich halten muss. Niemand gibt dir etwas vor, so wie es an einer normalen Uni der Fall ist. Jeder Tag ist eine kleine Herausforderung für sich selbst. Aber mit Selbstdisziplin, hoher Motivation und einem Ziel vor Augen schaffe ich es, mindestens vier Stunden am Tag für mein Studium zu lernen. Mein Zauberwort: Routine. Nachdem ich mein Morgenprogramm beendet habe, setze ich mich immer an meinem Tisch und fange an, mit der Pomodoro-Technik zu lernen. Die Pomodoro-Technik ist eine Produktivitäts- und Zeitmanagement-Methode, die auf dem Arbeiten in kleinen, aber dafür supereffizienten Intervallen basiert. Dabei teile ich meine Aufgaben in kleine Schritte auf und arbeite dann konzentriert und ohne Ablenkung für ein paar Minuten an meinem Lernstoff. Ich setze mir eine zeitlich enge Deadline und konzentriere mich nur auf eine Sache. Danach gebe ich mir eine kleine Pause, in der ich tun und lassen kann, was ich möchte. Mit dieser Technik bleibe ich fokussiert und lerne auch wirklich das, was ich mir vorgenommen habe.

Mit dem Truck durch Kanada
Mit dem Truck durch Kanada

Von Griechenland nach Kanada

Nach einigen turbulenten Situationen auf dem Boot haben mein Freund und ich uns dazu entschieden, dieses zu verkaufen und einen Camper-Truck zu bauen. Gedacht – getan! Das nächste Ziel, das wir mit unserem neuen Camper bereisen wollten, war Kanada. Hier verbrachten wir mehrere Monate. Ich musste mich nicht nur an Temperatur und Zeit gewöhnen, sondern vor allem auch an die neue Kultur bzw. Kulturen. Denn in Kanada gibt es zwei verschiedene Kulturen: die englisch-kanadische und die französische-kanadische. Gemeinsam haben die Kanadier, dass sie sehr freundlich und offen sind – ich habe hier schnell neue Freunde gefunden. Viele hier fragten mich, ob ich nicht zurück nach Deutschland will. Meine Antwort lautet: Nein, ich kann mir im Moment nicht vorstellen, zurück nach zu Deutschland gehen. Natürlich werde ich meine Familie regelmäßig besuchen, aber zum Leben steht Deutschland nicht mehr auf meiner Favoritenliste. Wo ich bzw. wir langfristig leben werden, ist noch nicht klar, aber wahrscheinlich werden wir irgendwann zurück nach Europa kommen. Vor Kurzem hat es uns jedoch erstmal nach Amerika verschlagen: Wir reisen aktuell durch Kalifornien. Es ist und bleibt also eine spannende Reise – und mein IUBH Fernstudium ist immer mit dabei.