Den Weg des Wissens gehen

„Man ist nie zu alt für Neues“, sagt IUBH Fernstudentin Ilse Hamp. Nicht zuletzt durch ihre Arbeit als Physiotherapeutin in einer Seniorenresidenz weiß die 58-Jährige, wie wichtig lebenslanges Lernen ist.

Im Laufe meines Lebens habe ich schon in mehrere Studiengänge reingeschnuppert. Das hat mir nicht nur ein gutes Gefühl gegeben, sondern mir auch im Berufsleben enorm weitergeholfen. Momentan überlege ich sogar, nochmal mein Studienfach zu wechseln: Derzeit studiere ich im zweiten Semester den IUBH Fernstudiengang Ernährungswissenschaften. Der neue Studiengang Gesundheitspsychologie an der IUBH interessiert mich jedoch noch mehr, da er eher meiner beruflichen Ausrichtung entgegenkommt. Angefangen hat alles mit meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin, danach folgte die Zulassung zum Heilpraktiker, zusätzlich diverse Fortbildungen in Psycho- und Physiotherapie – und nun seit letztem Jahr mein Fernstudium an der IUBH.

Ilse in ihrem Beruf als Physiotherapeutin
Ilse in ihrem Beruf als Physiotherapeutin

Als Physiotherapeutin arbeite ich in einer Seniorenresidenz mit Spezialisierung in Neurologie und Psychiatrie. Ich habe viele Patienten mit Parkinson, Schlaganfall, Demenz und anderen neurologischen Erkrankungen, die meist mit psychischen Auffälligkeiten und Erkrankungen einhergehen. Die Arbeit mit Menschen macht mir Freude und ich bin immer auf der Suche nach neuen Therapieformen, die bei diesen Erkrankungen Erleichterung bringen. Dabei kommt mir mein zweites Standbein als Heilpraktikerin zugute, da in der Naturheilkunde alternative Therapieverfahren wie Homöopathie, Spagyrik, Hypnose, Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP), Bioresonanz etc. ihre Anwendung in der Neurologie und im psychischen Bereich finden.

Die IUBH macht lebenslanges Lernen faszinierend

Meine Wahl zum Studium fiel letztendlich auf die IUBH, da ich mir den zeitlichen Rahmen meines Studiums selbst abstecken und mir ohne Stress ein Modul nach dem anderen vornehmen kann. Das Lernen an sich fiel und fällt mir immer leicht. Hinzu kommt die wachsende Anzahl und Auswahl der interessanten Studiengänge an der IUBH. Das Angebot macht den Schritt und den Weg zum lebenslangen Lernen faszinierend und abwechslungsreich und verführt mich möglicherweise zum erneuten Wechsel in einen neuen Studiengang …

Ich habe Freude daran, mein Wissen zu erweitern und mache mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken, wie, wann und in welcher Form ich es beruflich integriere. Der Kontakt zu meinen vorwiegend weitaus jüngeren Kommilitonen ist herzlich. Manchmal bekomme ich den Eindruck, dass ich durch mein fortgeschrittenes Alter motivierend und anspornend auf die jüngere Generation wirke.

Meist lerne ich abends, mit Skript in Papierform – das gefällt meiner Generation wahrscheinlich mehr – sowie mit Aufzeichnungen von Tutorien und Vodcasts. Die Prüfungen schreibe ich in den Prüfungszentren, da mir die Online-Version in englischer Sprache zu viel Stress macht. Sollte dies irgendwann in deutscher Sprache möglich sein, würde ich sicher diese Form der Klausur in Anspruch nehmen.

Das Alter spielt für ein Studium keine Rolle

Viel Unterstützung und Zuspruch für mein Studium erhalte ich von meinen vier erwachsenen Kindern, meinen Freunden und Kollegen. Die meisten reagieren nicht einmal verwundert darauf, sondern nehmen es eher als Ansporn für sich selbst, etwas zu verändern und wieder zu lernen. Ich habe mich mein ganzes Leben lang weitergebildet, Fortbildungen besucht und studiert. Deshalb ist mein Fernstudium für mein Umfeld absolut nichts Neues und eher schon gewohnt. Wahrscheinlich würde es eher Verwunderung und Verwirrung auslösen, wenn ich nichts mehr in diese Richtung machen würde. Mein Ziel ist es, Körper, Geist und Seele fit und beweglich zu halten. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Deshalb würde ich es jedem empfehlen, egal in welchem Alter, den Schritt in die Weiterbildung zu wagen und den Weg des Wissens zu gehen. Man ist nie zu alt für Neues. Viele 90-Jährige, die ich durch meinen Beruf kenne, können nur deshalb ihr fortgeschrittenes Alter genießen, weil sie immer offen für Neues waren und viel für ihre geistige und körperliche Beweglichkeit getan haben.