„Der Online-MBA hat sich voll ausgezahlt“

Stefan hat vor zwei Jahren seinen MBA im IUBH Fernstudium absolviert. In diesem Rückblick berichtet er darüber, was ihm der Abschluss für seine Karriere gebracht hat.

Seit meinem MBA-Abschluss an der IUBH sind nun zwei Jahre vergangen. Manchmal blicke ich nostalgisch auf meine Studienzeit und die gemachten Erfahrungen zurück, die ich hier mit euch teilen möchte.

Wichtigster Faktor bei der Hochschulwahl: Flexibilität

Nach meinem Biologiestudium an der RWTH Aachen University und mehreren Jahren Berufserfahrung in der klinischen Forschung, u.a. als Clinical Research Associate, habe ich mich dazu entschieden, einen Master of Business Administration im Fernstudium zu absolvieren. Ziel war es, mein Profil in Richtung Management und Führung zu schärfen. Beim MBA stellt sich immer die Frage nach der "richtigen" Hochschule. Da ich nicht anstrebte, Investmentbanker in New York zu werden, war der Faktor Flexibilität für mich der wichtigste. Ich konnte nicht absehen, wie sich mein berufliches und persönliches Leben in der nächsten Zeit entwickeln würde. Daher wollte ich mich nicht an einen Ort oder an feste Termine binden – und entschied mich für das maximal flexible Fernstudium der IUBH. Insbesondere die Tatsache, dass man hier sogar die Klausuren online schreiben kann, dürfte für berufstätige Menschen kaum zu schlagen sein. Mein damaliger Arbeitgeber, ein Pharmaunternehmen, konnte mich zwar finanziell nicht unterstützen, war dem Studium gegenüber jedoch positiv eingestellt und bot mir organisatorische Hilfe an. Meine Thesis zum Thema "Integration of a Pharmacovigilance System after an Acquisition" konnte ich dann innerhalb der Firma schreiben, wovon natürlich beide Seiten profitierten.

MBA auschlaggebend für neues Jobangebot

Nachdem ich den Pharmakonzern im Sommer 2019 verlassen hatte, verbrachte ich eine längere Auszeit bei einem guten Freund in Colorado und widmete mich anschließend verschiedenen Weiterbildungen im Bereich Projektmanagement. Daneben investierte ich Zeit in die strategische Aktualisierung meiner Profile bei LinkedIn & Co. Dafür ließ ich mich vor allem von den Profilen der Leute inspirieren, die beruflich das tun, was mich interessiert. Es gibt auch zahlreiche Karriere-Coaches, die einem bei diesem Thema helfen. Innerhalb von kurzer Zeit kamen zahlreiche Headhunter auf mich zu. Auch mein aktueller Arbeitgeber, eine Beratungsfirma, wurde über LinkedIn auf mich aufmerksam – und legte mir direkt ein sehr gutes Angebot auf den Tisch. Dann ging alles ganz schnell: An einem Freitag unterschrieb ich den Arbeitsvertrag, um am darauffolgenden Dienstag meine neue Stelle anzutreten. Mein HR-Ansprechpartner verriet mir, dass das Thema meiner MBA-Thesis sein Interesse geweckt hatte und er die Kombination von Naturwissenschaft und Managementstudium sehr spannend fand.

Internationales Reisen an der Tagesordnung

Aktuell bin ich als Senior Consultant in Kundenprojekten tätig, die sich insbesondere mit dem Thema Arzneimittelsicherheit befassen. Es geht in vielen Fällen um die Analyse der Unternehmensprozesse oder die Einführung von neuen IT-Systemen. Diese Projekte sind sehr individuell und vielseitig, da sie auf den Kunden zugeschnitten werden. Im MBA habe ich eine Reihe von Analysemethoden kennengelernt, die ich in meiner täglichen Berufspraxis anwenden kann. Darüber hinaus profitiere ich von meinen Kenntnissen im Bereich Change- und Strategiemanagement, die ich mir im Studium angeeignet habe. Auch Präsentationen in englischer Sprache vor anspruchsvollem Publikum standen im Studium an der Tagesordnung, was mir in meinem internationalen Arbeitsfeld sehr zugutekommt. Mein Arbeitsplatz ist aktuell mein Home-Office. Jedoch gehört zu meiner Arbeit auch sehr viel internationales Reisen. Ebenso wie im Studium schätze ich es an meinem aktuellen Job, nicht an einen festen Ort gebunden zu sein.

Vernetzt Euch!

Mein Ratschlag für Studienanfänger lautet: Fangt früh mit dem Networking an! Geht raus und sprecht mit Leuten aus der Industrie. An der Uni bekommt man nur einen eingeschränkten Blick auf die Möglichkeiten, die einem nach dem Studium zur Verfügung stehen. Networking war wohl nie leichter als heute.

 

Quelle u.a.: Fernstudium-Info.de