Eigenmotivation im Fernstudium

Unsere Fernstudentin Laura gibt Dir hier ihre besten Tipps, wie Du Dich im Fernstudium selbst motivierst und auch schwierige Phasen mit Bravour meisterst.

Das Fernstudium an der IUBH mag für viele zunächst wie das Schlaraffenland klingen: Kein Lerndruck durch Klausurphasen, flexible Lernzeiten und entspanntes Arbeiten von Zuhause aus. Keine Frage – diese Vorteile sind unschlagbar! Trotzdem bringt der virtuelle Campus Herausforderungen mit sich. Früher oder später wird Dir nämlich die Frage begegnen: Wo ist meine Eigenmotivation hin? Denn es gibt Zeiten, in denen es schwieriger ist, am Ball zu bleiben. Um sich auch in diesen Phasen zu motivieren, habe ich Dir hier meine wichtigsten Tipps zusammengefasst.

1.Fokussiere Deine Ziele

Wenn Du Dich dafür entschieden hast, ein Fernstudium zu absolvieren, verfolgst Du sicher einen Plan für Deine Karriere. Sei es eine zusätzliche Qualifikation neben Deinem Beruf oder die Möglichkeit, Dich flexibel von Zuhause aus bilden zu können. Es ist besonders wichtig, Dir Dein Ziel immer vor Augen zu halten und ruhig auch groß zu träumen! Denn nur, wenn Du an Dich selbst glaubst und Deine Wünsche nicht aus den Augen verlierst, wirst Du an dem Ziel ankommen, das Du vielleicht schon immer erreichen wolltest – selbst, wenn Du dafür einen Umweg nimmst oder eine gänzlich neue Route einschlägst.

Ein Motivations- oder Vision-Board kann Dich zusätzlich unterstützen. Indem Du Dir Deine Ziele mit Fotos oder Bildern veranschaulichst, machst Du Dir automatisch bewusst, für was Du Dich gerade anstrengst. Das Wichtigste dabei: Habe Ausdauer und Geduld – Dich unnötig unter Druck zu setzen, führt langfristig nur zu Lustlosigkeit und Stress.

2.Take a Break

Auszeiten sind essenziell, um gute Leistungen zu bringen. Zu realisieren, dass es auch noch eine Welt außerhalb des Studiums gibt, ist mindestens genauso wichtig wie regelmäßige Lerneinheiten. Es bringt nichts, stundenlang am Schreibtisch zu büffeln und dann mit erhitztem Kopf frustriert die Lernsachen vom Tisch zu fegen. Stelle Dir einen Timer und lege – nach effektiver Arbeit für das Studium – Deine Arbeitsmaterialien zur Seite: Unternimm etwas abseits von Skripten und Online-Tutorien, wie Spazierengehen. Auch das Ausräumen der Spülmaschine kann zum Beispiel dazu führen, dass Du auf andere Gedanken kommst und beim nächsten Antritt an den Schreibtisch vielleicht DIE Erkenntnis für eine schwierige Aufgabenstellung hast.

Belohnungen sind ebenfalls eine große Hilfe. Überlege Dir, was Du Dir nach erfolgreicher Absolvierung eines Kurses Gutes tun willst. Ob ein paar neue Schuhe, ein Computerspiel oder ein Städtekurztrip – Belohnungen motivieren uns, kontinuierlich weiterzumachen und auf etwas Konkretes hinzuarbeiten.

Extra-Tipp: Wenn Du an einem Vision-Board für Deine persönliche Motivation arbeitest, kannst Du darauf kleine Belohnungen integrieren, damit Du sie immer vor Augen hast. Manchmal hilft es auch, eine komplette Auszeit zu nehmen – sei es ein freier Tag daheim oder ein Urlaub. So bekommst Du den Kopf frei vom Studium und kannst erstmal durchatmen. Nach dieser wohlverdienten Auszeit startest Du dann wieder mit neuer Motivation und Energie in Deinen Lernalltag.

3.Gut durchdacht – schon halb gemacht

Wenn Du von Zuhause aus lernst, solltest Du Dir eine feste Lernstruktur schaffen. Nur so bleibst Du am Ball, festigst Dein Wissen und vermeidest eine Lernblockade. Empfehlenswert ist es, Deine Woche vorzuplanen und Deine Lernziele für den jeweiligen Tag zu notieren. To-Do-Listen mit Tageszielen sollen nicht dazu dienen, Dich unter Druck zu setzen. Vielmehr unterstützen sie Dich dabei, den roten Faden beim Studieren nicht zu verlieren. Außerdem fühlt es sich richtig gut an, wenn Du einen Punkt von Deiner Liste abhaken kannst und am Ende des Tages siehst, was Du alles geschafft hast.

Bestimme feste Zeiten, in denen Du ungestört lernst. Verbanne jegliche Ablenkung von Deinem Arbeitsplatz, wie zum Beispiel Dein Smartphone oder eine interessante Zeitschrift. Auch wenn Du nur mal kurz im Internet schaust, was Du am Abend Leckeres kochen könntest, unterbrichst Du schon den Workflow und hast dann Schwierigkeiten, wieder in die Phase der Hochkonzentration zurückzufinden.

Extra-Tipp: Es gibt Apps, die bestimmte Websites oder Programme zeitweise auf Deinem Rechner blockieren und Dich so daran hindern, Dir andere Beschäftigungen zu suchen. Kommuniziere Deine festen Lerntermine außerdem an Deine Familie und Freunde, um auch diese Art der Ablenkung zu vermeiden.

4.Ordnung ist das halbe Leben

Schaffe Dir im Vorfeld einen Arbeitsplatz, den Du effektiv nutzen kannst. Schließlich lernst Du von Zuhause aus – einem Ort der Geborgenheit, Entspannung und Freude. Damit auch Dein Gehirn zwischen Spaß und Arbeit unterscheiden kann, ist die räumliche Trennung von großer Bedeutung. Dir steht kein separates Zimmer zum Arbeiten zur Verfügung? Macht nichts! – Es reicht auch eine kleine Ecke in Deiner Wohnung, in der Du regelmäßig konzentriert lernst. Außerdem ist es wichtig, diesen Arbeitsplatz so sauber und ordentlich wie möglich zu halten. Arbeitsmaterialien, Stifte und ein Block sowie Dein Rechner sollten sich hier befinden. Auch ein Snack und etwas zu trinken sind empfehlenswert, damit Du nicht ständig aufstehen musst, um Dir Nervennahrung aus der Küche zu holen. Jede andere Ablenkung sollte verbannt sein, damit Du Deinen Fokus nicht auf andere Dinge lenkst.

5.Clever lernen

Ein weiterer Hack: Nutze Pufferzeiten, um Dir das Lernmaterial einzuprägen. Ob in Karteikartenform auf Zugfahrten oder als Podcast auf einem Spaziergang. Indem Du diese Zeitperioden sinnvoll nutzt, verkürzt sich Deine Lernzeit wie von Zauberhand. Gleichzeitig stärkst Du das neue Wissen, da Du mithilfe verschiedener Sinne lernst. Es gibt noch weitere bewährte Methoden: Du kannst Dir Lernzettel schreiben, eine Lerngruppe gründen oder in der öffentlichen Bibliothek studieren.

Jeder von uns lernt mit verschiedenen Methoden (z.B. auditiv, visuell, motorisch oder kommunikativ) unterschiedlich gut. Im Internet findest Du Tests, die Dir helfen herauszufinden, welcher Lerntyp Du bist und was Dir am besten hilft. Am effektivsten ist es übrigens, mehrere Methoden miteinander zu kombinieren. Das bedeutet zum Beispiel, Lernblätter visuell zu erstellen, Dir relevante Informationen auditiv per Podcast einzuprägen, das Handwerk motorisch mit Übungen zu stärken und optimaler Weise kommunikativ im Gespräch zu festigen.

6.Focus on the Good

Halte dir letztlich vor Augen, welche Vorteile Dir Dein Fernstudium an der IUBH bringt: Du sparst Dir Anreise- und unnötige Wartezeiten, lernst effizient und kannst von überall auf der Welt individuell in Deinem Rhythmus arbeiten. Außerdem steht Dir 24/7 ein Ansprechpartner zur Verfügung, der auf deine Bedürfnisse eingeht und Dir bei all Deinen Fragen zur Seite steht.