„Ich lerne am Strand oder im Wohnwagen“

Das Leben in Australien lernte Mariel durch ihren Mann kennen und lieben. Momentan verbringt sie mit ihm und den beiden Söhnen mehrere Monate in seinem Heimatland. Immer dabei: das IUBH Fernstudium.

Ich heiße Mariel, bin 42 Jahre alt und komme aus Nordwalde bei Münster. Schon die Elternzeit meiner beiden Kinder habe ich mit meiner Familie in Australien verbracht. Jetzt – Ben ist mittlerweile 9 und Tom 7 – haben mein Mann und ich uns erneut dafür entschieden, längere Zeit in Down Under zu leben. Uns ist wichtig, dass unsere beiden Söhne den Alltag in Australien kennenlernen: von der Schule über Hobbys bis hin zu Land und Leuten. Ich selbst nutze für mich die Zeit im Ausland, um meine Kenntnisse im Personalbereich im Rahmen eines Fernstudiums an der IUBH zu vertiefen.

Australien

Keine Kompromisse: Aufbaustudium und die Sonne Australiens 

Vor etlichen Jahren habe ich International Business in Dortmund und Amsterdam studiert. Anschließend absolvierte ich ein Trainee-Programm und arbeitete für mehrere Jahre bei einem textilen Einzelhändler im Bereich Vertrieb und Personal. Da meine Jungs inzwischen beide zur Schule gehen, habe ich auch wieder Lust und Zeit, mich weiterzubilden: Mit der IUBH habe ich die Möglichkeit, den Master online zu absolvieren. Deshalb war die Wahl für ein passendes Aufbaustudium recht schnell getroffen. Ehrlich gesagt ist es nicht immer einfach, die nötige Disziplin dafür aufzubringen und sich fast täglich an den Schreibtisch zu setzen. Jetzt sind die Temperaturen jedoch etwas abgekühlt, und so kann ich auch sehr gut im Wohnwagen oder am Strand lernen. Meine Prüfungen habe ich alle online geschrieben. Für meinen Abschluss fehlen mir nur noch zwei Hausaufgaben und die Masterarbeit.

Meinen Mann habe ich tatsächlich auch in Australien kennengelernt. Damals habe ich mit einer Freundin eine australische Austauschschülerin besucht, mit der wir für ein Jahr in Münster die Schulbank gedrückt haben. Während unseres Urlaubes in Australien hat mein jetziger Mann uns Brisbane by day and by night gezeigt. Etliche Jahre später hat er in England und in der Schweiz gearbeitet. Zu der Zeit war er regelmäßig bei meiner Freundin in Düsseldorf zu Besuch – und ich zufälligerweise auch… Und here we are, years later: verheiratet und zwei Söhne – und bis jetzt hatten wir immer wieder die Chance, die vielen Vorteile beider Kontinente kennenzulernen und zu genießen.

Australien

Heimat mal zwei: Zwei Sprachen, zwei Staatsbürgerschaften

Glücklicherweise fühlen sich unsere Kinder Ben und Tom, die beide Staatsbürgerschaften besitzen, sowohl in Deutschland als auch in Australien super wohl. Sie beherrschen auch beide Sprachen, sodass der jeweilige Wechsel in das "andere" Land keine allzu große Herausforderung darstellt. Natürlich vermissen alle die "zurückgelassenen" Freunde und Familien – mal in Deutschland, mal in Australien. Aber da wir nun schon jeweils mehrere Jahre in beiden Ländern verbracht haben, ist die Freude auf "das Leben am anderen Ende der Welt" immer riesig. Schon einige Minuten nach dem Wiedersehen ist es fast, als wären wir nie weg gewesen.

Am besten gefällt es uns, in Australien da anzuknüpfen, wo wir beim letzten Besuch aufgehört haben: alte Freunde treffen und viel Zeit mit „nanny und poppy“ und den anderen Mitgliedern der "australischen" Familie verbringen. Die Jungs genießen es auch sehr, andere Sportarten zu testen, zum Beispiel "nippers", Training am Strand, um später im Ernstfall Leben zu retten, und Cricket. Bei den sommerlichen Temperaturen verbringen wir die meiste Zeit "outdoors". In den Ferien haben wir gemeinsam die Ostküste unsicher gemacht.

Wiedersehensfreude: Freunde, Familie – und Frühstück

Wenn wir an die Rückkehr nach Deutschland denken, freuen wir uns vor allem – neben Familie und Freunde – auf ein ausgiebiges Frühstück mit vielen verschiedenen köstlichen, frischen Brötchen und leckerem, vielseitigem Aufschnitt. Interessant wird es, wie sich Ben und Tom wieder in Deutschland einleben und ob die schulischen Leistungen okay sind. Aber sie haben während ihrer Zeit in Australien auf jeden Fall viel gelernt.