Immer auf der Zielgeraden

Besonders stolz sind wir auf unsere Alumni, die gezeigt haben, dass ein Fernstudium auch neben Karriere, Familie und Alltag zu packen ist. Einer davon ist Christoph, MBA-Absolvent und Head of Digital Flight Distribution bei TUI. Im Gespräch verrät er sein Erfolgsrezept.

Nach einem M.Sc. in Wirtschaftsinformatik und mehreren Jahren Berufserfahrung hast Du Dich dazu entschieden, einen MBA im Fernstudium zu absolvieren. Was waren Deine Beweggründe für ein Fernstudium an der IUBH? 

Christoph: Als Wirtschaftsinformatiker war ich dem Thema Business Administration natürlich schon recht nah, allerdings vorrangig mit IT-Fokus. Mein Ziel war, mich nicht ausschließlich auf IT zu fokussieren, sondern Unternehmensführung ganzheitlich zu betrachten und mich so langfristig für höhere Führungspositionen zu qualifizieren. Als MBA wird man zum Generalisten, der das große Ganze immer im Blick hat. Eine Perspektive, die mir deutlich mehr liegt als beispielsweise eine Spezialistenrolle.  

Warum ich mich für die IUBH entschieden habe? Da fallen mir einige Gründe ein: von den aktuellen Inhalten, der 100-prozentigen Flexibilität bei der Reihenfolge und Dauer der Kurse sowie bei den Klausurterminen bis hin zu den Lernmaterialien und der FIBAA Akkreditierung. All das hat mich absolut überzeugt! 

Was hast Du vor dem MBA für berufliche Stationen durchlaufen? 

Christoph: Ich war zunächst als Dual-Student bei der Norddeutschen Landesbank in Hannover beschäftigt, wo ich anschließend noch ein Jahr als Anwendungsentwickler geblieben bin. Dort wurde mein Interesse an übergeordneten Themen wie dem Projektmanagement geweckt, weshalb ich für zwei Jahre zu einer Unternehmensberatung wechselte. Während dieser Zeit studierte ich weiter im Fernstudium den Master in Wirtschaftsinformatik an der Universität Duisburg-Essen. 2013 kam dann ein Jobangebot zum Portalmanager für touristische E-Commerce-Portale aus Leipzig, das ich für zwei Jahre angenommen habe. 2015 ging ich zurück nach Hannover, wo ich bei TUI als Business Analyst einstieg. Bereits sechs Monate später ergab sich die Möglichkeit, ein neu gegründetes Team als Product Owner zu übernehmen. Im vergangenen Jahr kam dann die Chance, als Führungskraft das Team Digital Flight Distribution zu leiten. 

Was waren Deine beruflichen Ziele, die Du mit dem MBA erreichen wolltest? 

Christoph: Als Wirtschaftsinformatiker bin ich dem IT-Management sehr nah und fühle mich auch wohl in dieser „Ecke“. Aber ich wollte mehr das Thema Unternehmensführung bzw. Management aus ganzheitlicher Perspektive kennenlernen, verstehen und Zusammenhänge erkennen. Ein MBA ist ein Statement. Als Berufserfahrener ist ein MBA die ideale Möglichkeit, neues Wissen aufzubauen, sich mit interessanten Menschen auszutauschen und sich gleichzeitig für Managementpositionen zu qualifizieren. 

Schon während des Studiums bist Du bei TUI vom Product Owner Production Control Systems zum Head of Digital Flight Distribution aufgestiegen. Was war dafür ausschlaggebend? 

Christoph: Ich wollte mehr in strategischen Themen mitwirken und mehr Verantwortung übernehmen. Beides ist mir durch die Übernahme dieser Führungsrolle gelungen. Das Studium hatte ich unabhängig davon bereits ein halbes Jahr vorher begonnen. 

Wie konntest Du Vollzeitjob, mehr Verantwortung im Job, Vater werden und ein MBA-Studium miteinander vereinbaren? 

Christoph: Das frage ich mich manchmal auch. Fast zeitgleich mit der Geburt unseres Sohnes startete ich das MBA-Studium und nur wenige Monate später nahm ich die Führungsposition bei TUI an. Das war viel. Geklappt hat das Ganze aus zweierlei Gründen. Erstens: Meine große Freude am Lernen und mein Fokus auf das Ziel, den erfolgreichen Abschluss. Zweitens, und das ist sogar das Wichtigere: Absprache und Rückhalt. Meine Lebensgefährtin stand und steht voll hinter mir und hat mir an vielen Abenden den Rücken freigehalten, was ich ihr hoch anrechne und wofür ich ihr sehr dankbar bin. 2019 war in jedem Fall das extremste und ereignisreichste Jahr, an das ich mich zurückerinnern kann. 

Was sind Deine aktuellen Aufgaben und was aus dem MBA Studium hilft Dir dabei? 

Christoph: Mein Team und ich sind für die strategisch technische Weiterentwicklung des Flugprodukts und Zusatzleistungen verantwortlich. Dies umfasst von der Verbindung zu den Airlines über die Verarbeitung der Angebote bis hin zur Entwicklung unserer E-Commerce-Plattform den gesamten Prozess „End-to-End“ für TUI Deutschland und perspektivisch auch für die gesamte TUI Group. Das MBA-Studium unterstützt mich dabei, die Themen stets in einem größeren unternehmerischen Gesamtkontext zu betrachten und einzuordnen. Es vereinfacht zudem die Kommunikation mit dem Business, da man “die gleiche Sprache spricht. 

Warum würdest Du ein Studium an der IUBH weiterempfehlen? 

Christoph: Wegen der enormen Flexibilität. Ort und Zeit spielen keine Rolle. Klausuren können jederzeit abgelegt werden. Gerade wer beruflich und privat viel beschäftigt ist, hat so trotzdem die Chance, sich weiterzuentwickeln. Und das im eigenen Tempo, wie es ins eigene Leben passt. Die Inhalte sind aktuell, gut und verständlich beschrieben und motivieren dazu, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. 

Welche Tipps für die Vereinbarkeit von Studium und Vollzeitjob möchtest Du Studieninteressierten und Studierenden mitgeben? 

Christoph: 

  1. Du musst wirkliches Interesse an den Studieninhalten haben. Job und Familie nehmen viel Zeit und Kraft in Anspruch. Sich nach langen Tagen zum Lernen aufzuraffen, kann nur dann gelingen, wenn man ein echtes Interesse an den Themen hat. 
  2. Die Zielsetzung ist wichtig: Halte Dir immer vor Augen, warum Du es tust!
  3. Prioritäten setzen: Das Studium muss zu Deinem ständigen und wichtigen Begleiter werden. 
  4. Abstimmung mit anderen: Bespreche Dich mit Deiner Familie, eventuell mit Deinem Arbeitgeber, um den nötigen Rückhalt zu bekommen. Gerade als Berufstätiger mit Familie ist ein Fernstudium keine One-Man-Show. 
  5. Einer der wichtigsten Karrieretipps: Hinterfrag nicht nur das „Wie“, sondern vor allem auch das „Warum“ oder ganz besonders das „Warum nicht?“.