„Medien sind ein steter Wandel“

Im Interview gibt Prof. Dr. Verena Renneberg, Studiengangsleiterin und Professorin im IUBH Fernstudium, Einblicke in die Studiengänge Public Relations und Medienmanagement und verrät, welche Karrierechancen Absolventen erwarten.

Liebe Frau Prof. Dr. Renneberg, warum sind Sie Professorin für Public Relations und Medienmanagement geworden? Was fasziniert Sie an der Medienbranche?

Prof. Dr. Verena Renneberg: Ich komme aus der Medienpraxis und habe rund 20 Jahre lang in dieser spannenden Branche gearbeitet – unter anderem beim ZDF und NDR, bei Red Bull Media House sowie im Deutschen Bundestag. Dabei konnte ich vielfältige Erfahrungen in den Bereichen Kommunikation, Print, TV und Crossmedia sammeln, für die ich sehr dankbar bin. Dieses praxisnahe Wissen möchte ich nun weitergeben, um die kommenden Kommunikations- und Medienprofis bestmöglich auf ihre Karrieren vorzubereiten und zu unterstützen.

Was muss man mitbringen, um in der Medienwelt erfolgreich zu sein?

Verena Renneberg: Begeisterung und Leidenschaft. Wer das mitbringt, dem mangelt es nicht an Motivation. Das praxisrelevante Know-how gepaart mit fundierter Wissenschaftlichkeit gibt es bei uns im IUBH Fernstudium!

Wofür werden Medienexperten in Unternehmen gebraucht?

Verena Renneberg: Heutzutage wird sogar vom „Bäcker von nebenan“ erwartet, dass er online ist, eine Website hat und einen Social Media-Kanal bespielt. Dann müssen vielleicht auch noch Kritiker besänftigt, Fragen beantwortet und neueste Angebote online beworben werden. Das ist heute das absolute Minimum. Dieser Bäcker braucht also jemanden, der solche Aufgaben für ihn übernimmt, Medien- und Digitalkompetenz besitzt. Je größer das Unternehmen, die Organisation oder Institution, desto mehr Medienpräsenz wird vorausgesetzt – von den jeweiligen Zielgruppen im Besonderen und von der Gesellschaft im Allgemeinen.

Wie hat sich die Medienbranche im digitalen Zeitalter entwickelt?

Verena Renneberg: Im Allgemeinen geht der Trend zu „mehr online“. Aber gleichzeitig auch zu „mehr Print“, denn die traditionellen Mediensparten werden nicht aussterben, sondern – im Gegenteil – gefestigt. Alle Medienbereiche haben ihre Existenzberechtigung: Am Strand wollen die Rezipienten vielleicht lieber ein „echtes“ Buch in der Hand halten, beim Autofahren Radio hören und abends zum Abschalten fernsehen. Die Branche ist einfach viel vielfältiger geworden. Es gibt „alte“ Jobprofile und es kommen ständig neue hinzu – und manche kombinieren alt und neu. Die Branche befindet sich nicht erst seit Kurzem im Wandel. Medien sind ein steter Wandel. Am Ball zu bleiben, das ist die ständige Herausforderung. Aber wer mit Herzblut dabei ist, wird diese Herausforderungen lieben. Das ist das Spannende an der Medienbranche.

Der Studiengang Public Relations ist der erste seiner Art im deutschsprachigen Raum. Wo liegt der Fokus?

Verena Renneberg: Genau, auf dem deutschsprachigen Bildungsmarkt bietet bisher nur das IUBH Fernstudium einen reinen Public Relations-Studiengang an, der alle Fertigkeiten, Methoden und Instrumente der PR praxisorientiert, wissenschaftlich basiert und auf den neuesten Erkenntnissen der Medienforschung fußend vermittelt. Der Studiengang zeichnet sich – ähnlich wie Medienmanagement – durch einen für ein Fernstudium sehr hohen Praxisbezug aus. In den ersten vier Fachsemestern bearbeiten die Studierenden eigene PR-Projekte, die sie später als Arbeitsproben ihrem Bewerbungsportfolio beifügen können. So lernen unsere Studierenden im Laufe ihres Studiums nicht nur die theoretische, sondern auch die praktische Seite der Pressearbeit mit zugehörigen Problemstellungen kennen, die sie lösungsorientiert behandeln.

Ob Public Relations oder Medienmanagement – was spricht für ein Fernstudium an der IUBH?

Verena Renneberg: Das Studium bei uns ist perfekt auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Branche zugeschnitten. Wir vermitteln unseren Studierenden das optimale Rüstzeug für die Medienkarriere: praxisorientiertes Know-how kombiniert mit branchenspezifischen Fachkenntnissen, wissenschaftlich fundiert. Und das in einem Fernstudium! Unsere Studierenden können parallel zum Studium Praktika machen oder arbeiten und ihr neu erworbenes Wissen direkt anwenden. Oder sie gehen eine Zeit lang ins Ausland, vertiefen ihre Sprachkenntnisse und lernen neue Kulturen und Medienlandschaften kennen.

Reicht der Bachelor-Abschluss für eine erfolgreiche Karriere in der Medienbranche aus?

Renneberg: Klar. In der Medienbranche ist es wichtig, Orientierung zu haben – diese vermitteln wir im Bachelor. Auf dieser Basis können unsere Absolventen perfekt in den Job starten oder ihre Karriere vorantreiben. Sie sind bestens darauf vorbereitet, Trends zu erkennen – und werden je nach Einsatzgebiet feststellen, welches neue Wissen sie sich noch aneignen sollten. Denn man lernt ja bekanntlich nie aus. Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Bachelor-Absolventen auch bald mindestens einen attraktiven Master-Studiengang zur Vertiefung ihrer Kenntnisse anbieten können.