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Erfolgsgeschichte Thomas Schütz

Thomas Schütz

B.A. Betriebswirtschaftslehre

„An der IUBH gefiel mir, dass das Studieren super flexibel ist. Das Fernstudium war für mich persönlich die beste Entscheidung!“

Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann wollte sich IUBH Alumnus Thomas Schütz mit einem BWL-Studium breiter aufstellen. Durch sein Engagement schaffte er den Sprung in eine Führungsposition bei der Wirecard AG, einer der führenden internationalen Anbieter elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen.

Nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann legte mir mein Arbeitgeber nahe, den internen Bildungsweg als einzig anerkannte Karrierelaufbahn zu beschreiten. Da ich aber davon überzeugt war und immer noch bin, dass der Bankensektor sich in den kommenden Jahrzehnten deutlich wandeln wird, wollte ich mich breiter aufstellen – und entschied mich für ein externes Studium im Fach Betriebswirtschaft. Ziel war es, mein Know-how im Bankensektor um die wirtschaftliche Perspektive zu erweitern, um besser auf zukünftigen Aufgaben auf dem Arbeitsmarkt vorbereitet zu sein. Ich wollte mich an die heutigen Gegebenheiten anpassen und eine breite Wissensbasis erlangen, mit der ich in Zeiten von schneller Veränderung flexibel agieren und mich schnell auf neue berufliche Situationen einlassen kann.

Ins Fernstudium zu wechseln war die beste Entscheidung

So startete ich meinen ersten Anlauf, BWL zu studieren, an der FH Aachen. Da ich die tägliche Berufspraxis gewohnt war, wurden mir als Vollzeitstudent schnell zwei Dinge klar: Wie viel Spaß mir die Arbeit macht und dass mich das reine Studium nicht ausfüllte. Hinzu kam, dass mich die starke Abhängigkeit von der Uni und ihren Professoren zu sehr einschränkte: Die Vorlesungen waren trotz Anmeldung überfüllt, viele Inhalte wurden mehrfach wiederholt und Kurse kurzfristig verschoben. Trotz allem wollte ich meinen Wunsch, einen Bachelor in BWL zu absolvieren, nicht an den Nagel hängen. Also fasste nach zwei Semestern an der FH Aachen den Entschluss, wieder in Vollzeit zu arbeiten und mich nach einem Fernstudium umzusehen. An der IUBH gefiel mir, dass das Studieren super flexibel ist. Man kann sich das Lernen ebenso wie die Klausuren selbstständig einteilen und zu 100% online studieren – das fand ich wirklich klasse. Im Nachhinein war die IUBH für mich persönlich die beste Entscheidung! Die beiden Vollzeitsemester an der FH Aachen waren auch keine verlorene Zeit, da mir die IUBH einige meiner Prüfungsleistungen anerkannt hat.

Beruf und Studium ließen sich gut vereinbaren

Während des Fernstudiums stieg ich als Senior Officer bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ein. Beruf und Fernstudium konnte ich gut vereinbaren: Ich habe mein Studium immer offen kommuniziert und mein Arbeitgeber hat mich im Rahmen des Möglichen unterstützt. So hatte ich zwar eine 40 bis 45 Stundenwoche, erhielt aber Freiheiten in der Urlaubsplanung sowie finanzielle Unterstützung. Ich habe versucht, regelmäßig nach der Arbeit noch meine Skripte durchzuarbeiten, was bei einem 8- bis 9- Stunden-Arbeitstag teilweise schwerfiel. So habe ich mir häufig zwei Klausuren auf einen Termin gelegt und davor eine Woche Urlaub genommen, um intensiv zu lernen. Die Zeit, in der ich meine Bachelorarbeit schrieb, war sehr intensiv: Hier kam es durchaus mal vor, dass ich um 4 Uhr morgens aufstand und einige Seiten vor der Arbeit schrieb, um mich auch nach der Arbeit wieder an den Schreibtisch zu setzen. Eins ist klar: Für ein Fernstudium ist ein hohes Maß an Selbstdisziplin erforderlich. Doch wenn man ausreichend Motivation mitbringt und Lust hat, sich neben der Arbeit weiterzuentwickeln, ist die IUBH genau der richtige Partner.
Gegen Ende des Studiums bin ich bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG zum Team Leader Customer Service aufgestiegen. Ausschlaggebend war ein großes Know-Your-Costumer-Projekt, bei dem ich mit Kollegen aus anderen Abteilungen zusammenarbeiten durfte und neben meiner normalen Tätigkeit über ein Jahr lang ganz neue Aufgaben übernahm. Dieses Projekt hat zwar enorme Ressourcen gefordert, mich aber persönlich extrem weitergebracht. Ich denke, ich konnte meine Vorgesetzten durch meine strukturierte Arbeitsweise, Flexibilität und schnelle Auffassungsgabe überzeugen. Im Studium habe ich gelernt, Aufgaben richtig zu priorisieren und effizient einzuteilen. Auch bei hohem Arbeitsaufkommen behalte ich seither den Überblick. Diese Fähigkeiten in Kombination mit der menschlichen Komponente waren bei meiner Beförderung zum Team Leader sicherlich von Bedeutung.

Neue Wege, neue Karrierechancen

Nach Abschluss des Studiums haben meine Lebensgefährtin (ebenfalls ehemalige IUBH Studentin) und ich uns dazu entschlossen, privat neue Wege zu gehen – und sind von Düsseldorf nach Starnberg bei München gezogen. In dieser Zeit bin ich auf ein Stellenangebot der Wirecard AG aufmerksam geworden. Obwohl ich bereits einen Vertrag von einem anderen Unternehmen vorliegen hatte, fand ich Wirecard als Unternehmen extrem spannend, da es meiner Vorstellung von einem modernen Finanzdienstleister vollkommen entspricht. Die Aussicht, dort weiterhin ein Team zu führen, hat mich in meiner Entscheidung für die Wirecard AG bestätigt. Diesen Schritt habe ich in Anbetracht der rasenden Entwicklung des Unternehmens (DAX-Aufstieg etc.) und der Möglichkeiten, die mir hier geboten werden, nie bereut. Ich habe aktuell die Personalverantwortung für ein Team von drei Mitarbeitern. Wir kümmern uns um den Auslandszahlungsverkehr der im Konzern eingebunden Bank sowie um die Devisengeschäfte. Mein Vorgesetzter und ich sind darüber hinaus für das europaweite Treasury- Geschäft der Wirecard AG verantwortlich. Mir ist es wichtig, mein Wissen an meine Mitarbeiter weiterzugeben, sie zu fördern und ihnen neue Anreize zu verschaffen. Aktuell ermöglichen wir zum Beispiel einer rumänischen Mitarbeiterin, eigenverantwortlich ein Zahlungssystem bei unseren Kollegen in Rumänien einzuführen. Ich schätze bei Wirecard vor allem die flachen Hierarchien und die Förderung von Eigenverantwortung und Selbstverwirklichung.
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