MENUMENU
MENUMENU

Betriebliches Gesundheitsmanagement (DLGWBGM01)

Kursnummer:

DLGWBGM01

Kursname:

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Wahlpflicht

Kursangebot: WS, SS

Course Duration: Minimaldauer 1 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der beständige Wandel der Arbeitswelt, Rationalisierungserfordernisse, organisatorische Veränderungen sowie steigende Arbeitsanforderungen verändern unsere Arbeitswelt und Erwartungen, die an die Beschäftigten gestellt werden. Lebenslanges Lernen ist längst ein Muss für alle Beteiligten. Parallel dazu werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer älter, Patchwork-Berufsbiografien häufiger. Diese Entwicklungen führen zur Überforderung von Beschäftigten und Führungskräften mit Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Dieser Kurs soll die Möglichkeiten des betrieblichen Gesundheitsmanagements in Organisationen beleuchten und Möglichkeiten und Grenzen der Implementierung aufzeigen.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • aus den strategischen Zielen des Unternehmens Ziele für das BGM abzuleiten.
  • Handlungsfelder und Zielkriterien festzulegen.
  • das BGM als ganzheitliches System zu sehen.
  • Strukturen zu schaffen, um den Deming-Kreis im Bereich des BGM zu realisieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Einführung in das Betriebliche Gesundheitsmanagement

1.1 Ausgangslage: Demografischer Wandel

1.2 Ausgangslage: Wandel in der Arbeitswelt

1.3 Ausgangslage: Wandel im Gesundheitsbereich

1.4 Bedarf an und Gründe für BGM

1.5 BGF oder BGM?

1.6 Beteiligte und Nutznießer

1.7 Ziele des BGM

1.8 BGM-Prinzipien

1.9 Zentrale Handlungsfelder des BGM

1.10 Nachteile, Stolpersteine und Grenzen des BGM

2. Analysemethoden im BGM

2.1 Allgemeines

2.2 Betriebliche Gesundheitsberichterstattung

3. Methoden zur Umsetzung des BGM

3.1 Allgemeines

3.2 Betriebspolitische Voraussetzungen

3.3 Strukturelle Rahmenbedingungen

3.4 Durchührung der Kernprozesse

4. BGM als Mittel zur Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität

4.1 Wozu Mitarbeiterbindung?

4.2 Komponenten der Mitarbeiterbindung

4.3 Berücksichtigung der Komponenten bei der Mitarbeiterbindung

4.4 Erfolgreiche Mitarbeiterbindungsstrategien

4.5 Konkrete Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung

4.6 Mitarbeiterbindung und Kostenersparnis

4.7 Employer Branding – die Marke „Arbeitgeber“

5. Kosten-Nutzen-Analysen von BGM-Maßnahmen

5.1 Lohnt sich BGM finanziell?

5.2 Kosten von Gesundheit

5.3 Kennzahlenentwicklung

5.4 Return on Investment (ROI)

6. Modell des integrierten Gesundheitsmanagements

6.1 Was ist das Modell des integrierten Gesundheitsmanagements?

6.2 Praxisbezug

Literatur:

  • Booz & Co (2011): Vorteil Vorsorge. Die Rolle der betrieblichen Gesundheitsvorsorge für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland. (URL: https://www.felix-burda-stiftung.de/sites/default/files/documents/Studie_FBS_Booz_Vorteil_Vorsorge_2011.pdf [letzter Zugriff: 10.12.2017]).
  • Borgetto, B. (2010): Soziale Beziehungen und Gesundheit. In: Badura, B./Walter, U./Hehlmann, T. (Hrsg.): Betriebliche Gesundheitspolitik. Der Weg zur gesunden Organisation. 2. Auflage, Springer, Heidelberg / Dordrecht / London / New York. ISBN 978-3-642043369.
  • Burisch, M. (2010): Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. Zahlreiche Fallbeispiele. Hilfen zur Selbsthilfe. 4. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN 978-3- 642123283.
  • Ducki, A. / Geiling, U. (2010): Work-Life-Balance. In: Badura, B. / Walter, U. / Hehlmann, T. (Hrsg.): Betriebliche Gesundheitspolitik. Der Weg zur gesunden Organisation. 2. Auflage, Sprin- ger, Heidelberg / Dordrecht / London / New York. ISBN 978-3-642043369.
  • Esslinger, A. S./Emmert, M./Schöffski, O. (Hrsg.) (2010): Betriebliches Gesundheitsma- nagement. Mit gesunden Mitarbeitern zu unternehmerischem Erfolg. Gabler Verlag, Wiesbaden. ISBN 978-3-834920898.
  • GKV Spitzenverband (2010): Leitfaden Prävention. Handlungsfelder und Kriterien des GKV- Spitzenverbandes zur Umsetzung von §§ 20 und 20a SGB V vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 27. August 2010. (URL: https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/praevention_selbsthilfe_beratung/praevention_und_bgf/leitfaden_praevention/leitfaden_praevention.jsp [letzter Zugriff: 20.11.2017]).
  • Hansen, V. (2012): Bedeutung und Grenzen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). GETUP-Kongress, Essen 20.12.2012.
  • INQA (Initiative Neue Qualität der Arbeit) (2010): Der Leitfaden zum Screening Gesundes Arbeiten (SGA). Physische und psychische Gefährdungen erkennen – gesünder arbeiten! 2. Auflage, Berlin. (URL: https://www.inqa.de/SharedDocs/PDFs/DE/Publikationen/leitfaden-screening-gesundes-arbeiten-sga.pdf?__blob=publicationFile [letzter Zugriff: 10.12.2017]).
  • Kuhn, J. (2012): Daten und ihre Vermittlung: Anforderungen an die Betriebliche Gesundheitsberichterstattung. In: Faller, G. (Hrsg.): Lehrbuch Betriebliche Gesundheitsförderung. 2. Auflage, Verlag Hans Huber, Bern. ISBN 978-3-456851341.
  • Singer, S./Neumann, A. (2010): Beweggründe für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement und seine Integration. In: Esslinger, A. S./Emmert, M./Schöffski, O. (Hrsg.): Betriebliches Gesundheitsmanagement. Mit gesunden Mitarbeitern zum gesundheitlichen Erfolg. Gabler Verlag, Wiesbaden. ISBN 978-3-834920898.

weitere Literatur: Siehe Studienskript

Prüfungszugangsvoraussetzung:

  • Kursabhängig: Begleitende Online-Lernkontrolle (max. 15 Minuten je Lektion, bestanden / nicht bestanden)
  • Kursevaluation

Prüfungsleistung:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30