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Ernährungstherapie bei Lebensmittelunverträglichkeiten und -allergien (DLBEWWET202)

Kursnummer:

DLBEWWET202

Kursname:

Ernährungstherapie bei Lebensmittelunverträglichkeiten und -allergien

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Wahlpflicht

Kursangebot: WS, SS

Course Duration: Minimaldauer 1 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Prävalenz von Lebensmittelunverträglichkeiten scheint kontinuierlich zu steigen, wobei neben den seit langem bekannten immunologisch und nicht immunologisch vermittelten Unverträglichkeiten in den letzten Jahren zunehmend auch weitere Unverträglichkeiten wie z. B. auf bestimmte Getreidearten (z. B. Weizen) fokussiert werden.

Die Studierenden lernen immunologisch und nicht immunologisch vermittelte Lebensmittelunverträglichkeiten zu definieren und zu kategorisieren. Sie beschäftigen sich mit Bedeutung, Mechanismus, Diagnostik und Ernährungstherapie der bedeutsamsten Vertreter beider Gruppen von Unverträglichkeiten von Lebensmitteln, darunter u. a. die immunologisch vermittelten klassischen Lebensmittelallergien im Kindes- und Erwachsenenalter einschließlich der sogenannten Kreuzallergien sowie Zöliakie und typischen Vertretern nicht immunologisch vermittelter Unverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz und Fruktosemalabsorption sowie Pseudoallergien.

Mit den in den letzten Jahren kontrovers diskutierten Unverträglichkeitsreaktionen auf Getreide und dem stetig wachsenden Angebot an sogenannten free-from-Produkten werden ergänzende aktuelle Aspekte aufgegriffen und kritisch diskutiert.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • immunologisch und nicht immunologisch vermittelte Lebensmittelunverträglichkeiten zu definieren und zu kategorisieren.
  • Bedeutung, Mechanismus, Diagnostik und Therapie wichtiger Kohlenhydratverwertungsstörungen zu beschreiben.
  • Bedeutung, Mechanismus, Diagnostik und Therapie sogenannter Pseudoallergien zu beschreiben.
  • Bedeutung, Mechanismus, Diagnostik und Therapie von Lebensmittelallergien einschließlich sogenannter Kreuzallergien zu beschreiben.
  • Unverträglichkeitsreaktionen auf Getreide zu diskutieren.
  • das Marktsegment der free-from-Produkte kritisch zu beurteilen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Lebensmittelunverträglichkeiten

1.1 Definition und Einteilung

1.2 Häufigkeit und Bedeutung

2. Immunologisch vermittelte Lebensmittelunverträglichkeiten (Lebensmittelallergien)

2.1 Bedeutung

2.2 Mechanismus

2.3 Häufige Allergene

2.4 Diagnostik

2.5 Therapie

2.6 Kreuzallergien

2.7 Sonstiges

3. Zöliakie

3.1 Bedeutung

3.2 Mechanismus

3.3 Diagnostik

3.4 Therapie

4. Nichtimmunologisch vermittelte Kohlenhydratverwertungsstörungen

4.1 Beispiel Laktoseintoleranz: Bedeutung, Mechanismus, Diagnostik, Therapie

4.2 Beispiel Fruktosemalabsorption: Bedeutung, Mechanismus, Diagnostik, Therapie

4.3 Weitere Kohlenhydratverwertungsstörungen

5. Nichtimmunologisch vermittelte „Pseudoallergien“

5.1 Bedeutung

5.2 Mechanismus

5.3 Diagnostik

5.4 Therapie

6. Unverträglichkeitsreaktionen auf Getreide

6.1 Überblick, Einteilung

6.2 Aktueller Stand der Diskussion

6.3 Exkurs: FODMAPS

7. Free-from-Produkte: Hype oder Notwendigkeit?

Literatur:

  • Bundesgesundheitsblatt 2016: Heft 6 und Heft 7: Schwerpunkthefte zum Thema Lebensmittelallergien und andere Lebensmittelunverträglichkeiten
  • Körner, U./ Schareina, A. (2010): Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten in Diagnostik, Therapie und Beratung, Haug, Stuttgart.

Prüfungszugangsvoraussetzung:

  • Kursabhängig: Begleitende Online-Lernkontrolle (max. 15 Minuten je Lektion, bestanden / nicht bestanden)
  • Kursevaluation

Prüfungsleistung:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30