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Familienbildung (DLBKPWHFKS02)

Kursnummer:

DLBKPWHFKS02

Kursname:

Familienbildung

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Course Duration : Minimaldauer 1 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs „Familienbildung“ thematisiert einen Aspekt der Kinder- und Jugendhilfe, der in Zeiten sich verändernder Familienstrukturen und einem Wandel familiärer Bezüge erheblich an Bedeutung zunimmt.

Familienbildung, häufig auch Elternbildung genannt, fokussiert eine Verbesserung der Beziehungen in der Familie sowie eine Verbesserung der elterlichen Kompetenzen.

Der Kurs verdeutlicht den Gegenstand der Familienbildung und verortet sie im Kontext des weiten Feldes der Kinder- und Jugendhilfe. Es werden gesetzliche Grundlagen ebenso thematisiert wie methodische Zugänge.

Im Rahmen der Prüfungsleistung ist es Aufgabe der Studierenden, relevante Literatur zum Thema zu recherchieren und im Kontext der Seminararbeit wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Familien im Kontext interkultureller Unterschiede einzuordnen erfordert darüber hinaus ein gewisses interkulturelles Verständnis, das zumindest rudimentär ebenfalls Gegenstand dieses Kurses ist.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • aktuelle Projekte und Angebote im Kontext der Familienbildung zu recherchieren, zu kennen und im Rahmen der Seminararbeit wissenschaftlich aufbereitet wiederzugeben.
  • die gesetzlichen Grundlagen für Familienbildung zu benennen.
  • Familienbildung im Handlungsfeld Jugendhilfe zu verorten.
  • Ziele der Familienbildung zu bestimmen.
  • Interkulturelle Unterschiede zu verstehen.
  • methodische Grundlagen und Grundsätze, wie z.B. Ressourcenorientierung oder Empowerment, die im Kontext Familienbildung Relevanz haben, zu kennen und zu können.
  • zu verstehen, weshalb Familienbildung häufig auch Elternbildung genannt wird.
  • die Bedeutung der Familienbildung im Kontext gesellschaftlichen Wandels einzuordnen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Leitfäden, Video-Präsentationen, (Online-)Tutorien, und Foren. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

Inhalte des Kurses bezieht sich auf den Gegenstand von Familienbildung, die häufig auch verstanden wird als Elternbildung. Der Kurs vermittelt die Verortung der Familienbildung in der Kinder- und Jugendhilfe, zeigt methodische und gesetzliche Grundlagen auf, erläutert die Notwendigkeit von Familienbildung, die sich u.a. auch aus veränderten Familientraditionen erklären lässt. Familienbildung wird erläutert als Maßnahme, die versucht, Beziehungsgeflechte in der Familie zu optimieren und die Erziehungskompetenzen der Eltern zu verbessern. Insbesondere interkulturelle Unterschiede müssen zum Thema gemacht werden, um Familienbildung auch im Kontext von Flucht- und Migrationserfahrung organisieren zu können.

Literatur:

  • Bird, K./ Hübner, W. (2013): Handbuch der Eltern- und Familienbildung mit Familien in benachteiligten Lebenslagen. Barbara Budrich Verlag, Opladen.
  • Bräutigam, B./ Lentz-Becker, A./ Müller, M. (2017): Familienbildung – wozu?. Familienbildung im Spiegel diverser Familienwirklichkeiten. Barbara Budrich Verlag, Opladen.
  • Eutenauer, M./Sabla, K. P./Uhlendorff, U. (Hrsg.) (2011): Handbuch Soziale Arbeit. Familienpolitik, Soziale Arbeit mit Familien und Familienbildung. Ernst Reinhardt Verlag, München.
  • Gilles-Bacciu, A./Heuer, R. (Hrsg.) (2015): Pikler. ein Theorie- und Praxisbuch für die Familienbildung. Beltz Verlag, Weinheim.
  • Schlösser, E. (2017): Zusammenarbeit mit Eltern – interkulturell: Informationen und Methoden zur Kooperation mit Eltern mit und ohne Migrationserfahrung in Kindergarten, Grundschule und Familienbildung. Ökotopia Verlag, Münster.

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungszugangsvoraussetzung:

Kursevaluation

Prüfungsleistung:

Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit (50 %)

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 120
Selbstüberprüfung (in Std.): –
Tutorien (in Std.): 30