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Heilpädagogische Diagnostik (DLBHPHPD01)

Kursnummer:

DLBHPHPD01

Kursname:

Heilpädagogische Diagnostik

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Course Duration: Minimaldauer 1 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Vor dem Hintergrund humanethischer Aspekte wird die Heilpädagogische Diagnostik beleuchtet. Der Heilpädagoge erfährt Hintergründe zu quantitativen und qualitativen Verfahren in der Eingangs- sowie der Verlaufsdiagnostik. Die Möglichkeit adäquate Förderpläne anhand von Entwicklungsdefiziten und -fortschritten gezielt anzupassen, ermöglicht eine gezielte Förderung der Betroffenen. Der Heilpädagoge ist nach diesem Kurs in der Lage die Hintergründe diverser Diagnoseverfahren zu begreifen, in den Gesamtkontext seiner interdisziplinären Arbeit einzubinden und das bestmögliche Handeln für seinen Klienten abzuleiten.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • Grundlagen von Diagnoseverfahren zu erörtern.
  • die Bedeutung gestellter Diagnosen für die von der Diagnose betroffenen Menschen und ihrem Umfeld einzuordnen.
  • Differentialdiagnosen kritisch zu überprüfen.
  • Diagnostikverfahren und -tests mit ihren Vor- und ihren Nachteilen zu erläutern.
  • Pränataldiagnostik hinsichtlich der Risiken und der Bedeutung abzuwägen.

Behandlungskonzepte aus gestellten Diagnosen abzuleiten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen diverser Diagnoseverfahren

1.1 Diagnostik

1.2 Heilpädagogische Diagnostik

1.3 Eingangsdiagnostik

1.4 Verlaufsdiagnostik

1.5 Quantitative Verfahren

1.6 Qualitative Verfahren

1.7 Differentialdiagnosen

2. Humanethischer Umgang mit Diagnosen

2.1 Betroffener

2.2 Angehörige

2.3 Interdisziplinäres Team

2.4 Bedeutung von Pränataldiagnostik

3. Behandlungskonzepte

3.1 Entwicklungsdefizite

3.2 Förderpläne

3.3 Entwicklungsfortschritte

3.4 Das interdisziplinäre Team

3.5 Der Betroffene und seine Angehörigen

4. Diagnosen

4.1 Diagnosen ernst nehmen

4.2 Diagnosen adäquat in ihrer Bedeutung verstehen

4.3 Diagnosen zielorientiert im Team besprechen

4.4.Diagnosen und ihre Bedeutung im heilpädagogischen Kontext mit den Angehörigen besprechen

5. Förderpläne und Entwicklung

5.1 Förderpläne im interdisziplinären Team absprechen und konsequent durchführen

5.2 Förderpläne evaluieren

5.3 Förderpläne weiterentwickeln

5.4 Umgang mit Stagnationen in der Entwicklung des Betroffenen

Literatur:

  • Grewing, H./Schäper, S. (Hrsg.) (2013): Heilpädagogische Konzepte und Methoden: Orientierungswissen für die Praxis. Kohlhammer, Stuttgart.
  • Grimm, B. (Hrsg.) (2007): Heilpädagogische Diagnostik. GRIN Verlag, München.
  • Reichenbach, C./Thiemann, H. (Hrsg.) (2013): Lehrbuch diagnostischer Grundlagen der Heil- und Sonderpädagogik. Verlag modernes lernen, Dortmund.
  • Römer, S. (Hrsg.) (2017): Diagnostik als Beziehungsgestaltung: Beziehungen eingehen, reflektieren und gestalten – Diagnostik in Dialog und Kooperation. Frank & Timme, Berlin.
  • Simon, T./Greving, H. (Hrsg.) (2010): Klinische Heilpädagogik (Praxis Heilpädagogik - Handlungsfelder). Kohlhammer, Stuttgart.

Prüfungszugangsvoraussetzung:

  • Kursabhängig: Begleitende Online-Lernkontrolle (max. 15 Minuten je Lektion, bestanden / nicht bestanden)
  • Kursevaluation

Prüfungsleistung:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20