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Praxisprojekt Heilpädagogik (DLBHPPPHP01)

Kursnummer:

DLBHPPPHP01

Kursname:

Praxisprojekt Heilpädagogik

Gesamtstunden:

ECTS Punkte:

0 ECTS

Kurstyp: Wahlpflicht

Kursangebot: WS, SS

Course Duration: mind. 100 Arbeitstage

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

  • Planung des beruflichen Handelns in der Heilpädagogik
  • Reflexion des beruflichen Handelns vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen
  • Einschlägig berufsfachlich attestierte Erprobung von Konzepten und Methoden in der Praxis
  • Dokumentation, Auswertung und Präsentation von Ansätzen und Methoden

Die Planung und Reflexion erfolgt unter Einbeziehung der Fachanleitung oder einer anderen Person in direkter Vorgesetztenfunktion mit entsprechender akademischer Berufsausbildung (Heilpädagoginnen und Heilpädagogen).

Die Reflexion beruflichen Handelns vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen wird durch regelmäßig stattfindende Online-Sprechstunden zwischen Studierenden und DozentInnen thematisiert.

Die Dokumentation erfolgt schriftlich und individuell einrichtungsbezogen (abgestimmt auf das betreffende hauseigene Personalmanagementsystem).

 

Kursziele:

Ziele sind vor allem der Transfer von theoretischem Wissen auf praktische Probleme, der Einblick in die Arbeitspraxis der heilpädagogischen Arbeit, die selbstständige Bearbeitung komplexer Probleme und die Entwicklung kreativer und kommunikativer Fähigkeiten im Rahmen von methodischen Kompetenzen in der klientenbezogenen Heilpädagogik. Dabei werden den Studierenden instruktive Beobachtungen und Erfahrungen im Handeln ermöglicht und sie werden befähigt, die Beziehungen zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen, komplexen Handlungssituationen und der eigenen Person zu reflektieren.

Studierende erlernen und entwickeln in diesem Kurs Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie Tätigkeiten und Verantwortungen der Heilpädagogik ausführen lassen, welche im späteren beruflichen Kontext staatliche Hoheitsaufgaben berühren und besondere rechtliche Voraussetzungen verlangen.

Nach der Teilnahme an diesem Modulkurs sollen Studierende

  • ihr berufliches Handeln als Heilpädagoge an den berufsspezifischen rechtlichen Rahmenbedingungen ausrichten können und gleichzeitig den Anforderungen an eine professionelle, klientenbezogene Heilpädagogik gerecht werden.
  • ihr professionelles Handeln vor dem Hintergrund der in anderen Modulen erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Sinne der Klientinnen und Klienten reflektieren können.

 

Lehrmethoden:

Die Lehrvermittlung erfolgt in berufsfachlich angeleiteter Eigenarbeit in Form arbeitsplatzabhängiger, professionell einschlägiger Tätigkeiten.

 

Inhalte des Kurses:

1. Arbeitsplanung
2. Arbeitsausführung
3. Arbeitsbezogene und Selbstreflexion
4. Diskussion (Selbstwahrnehmung/Fremdwahrnehmung)
5. Arbeitsdokumentation
6. Dokumentationsreflexion
7. Berichtfassung

In diesem Praxisprojekt lernen die Studierenden praxisorientiert zu denken und ihr heilpädagogisches Handeln zu planen. Sie nutzen hierzu eine reale Klientensituation und beschreiben aufgrund ihres theoretisch erworbenen Wissens, wie eine mögliche Behandlungseinheit ablaufen wird. Hierzu gehen die Heilpädagogen zielorientiert vor. Sie beschreiben das Setting, welches es ihnen erlaubt im Vorfeld den Ablauf der Behandlungseinheit zu lenken. Die Heilpädagogen geben an welches Material sie aus welchen Gründen anbieten werden und wie lange die Einheit dauern wird. Hierbei beachten Sie, dass die Hälfte der Zeit für Einleitung und Abschluss der Behandlungseinheit eingesetzt werden und die eigentliche Durchführung dazwischen stattfinden wird. Jeder praktische Ablauf wird im Vorfeld festgelegt.

Die arbeitsbezogene Selbstreflexion am Ende dieser Einheit ist wichtig für die Weiterentwicklung im heilpädagogischen Kontext. Der Heilpädagoge betrachtet die beendete Behandlungseinheit von der Metaebene aus und hinterfragt sein berufliches Handeln methodenkritisch und leitet aus ihr Implikationen für die Praxis ab. Hierbei beweist der Heilpädagoge, dass er praxisübergreifend ausgerichtet ist und neue Erkenntnisse in seine zukünftige Arbeit einfließen lassen kann.

Die Berichterfassung stellt einen zusammenfassenden Text dar, der den Ablauf des Arbeitsprozesses von der Planung bis zur Dokumentation beschreibend und reflektiv erfasst. Hierbei beweist der Heilpädagoge, dass er in der Lage ist sein Handeln im Anschluss hinsichtlich seiner Planung zu erfassen.

 

Prüfungszulassungs-voraussetzung: 

  • Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses;dieses dient hier der Prüfung der persönlichen Eignung nach § 72a des 8. Sozialgesetzbuches, wenn es für eine berufliche oder ehrenamtliche Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung Minderjähriger oder eine Tätigkeit benötigt wird, die in vergleichbarer Weise geeignet ist, Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen. Bei der Antragstellung ist eine schriftliche Aufforderung – ausgestellt von der IUBH – vorzulegen, in der diese bestätigt, dass die Voraussetzungen des § 30a Abs. 1 BZRG für die Erteilung eines solchen Führungszeugnisses vorliegen.
  • Arbeitsvertrag und Nachweis über einschlägige Praxis im Bereich Heilpädagogik von mindestens 100 Tagen Dauer

Literatur:

Fachbezogen ist die Literatur sämtlicher Module des Studiengangs relevant.

Prüfungszugangsvoraussetzung:

  • Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses;dieses dient hier der Prüfung der persönlichen Eignung nach § 72a des 8. Sozialgesetzbuches, wenn es für eine berufliche oder ehrenamtliche Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung Minderjähriger oder eine Tätigkeit benötigt wird, die in vergleichbarer Weise geeignet ist, Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen. Bei der Antragstellung ist eine schriftliche Aufforderung – ausgestellt von der IUBH – vorzulegen, in der diese bestätigt, dass die Voraussetzungen des § 30a Abs. 1 BZRG für die Erteilung eines solchen Führungszeugnisses vorliegen.
  • Arbeitsvertrag und Nachweis über einschlägige Praxis im Bereich Heilpädagogik von mindestens 100 Tagen Dauer

Prüfungsleistung:

Schriftliche Ausarbeitung: Projektbericht

Praxis: mind. 100 Tage