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Publikationsprozesse und Workflows (DLBMDPPWF01)

Kursnummer:

DLBMDPPWF01

Kursname:

Publikationsprozesse und Workflows

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Course Duration: Minimaldauer 1 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Was das Fließband für die Industrialisierung war, sind digitale Prozesse und Workflows für digitale Geschäftsmodelle und agile Unternehmen. Ob Online-Shop, zielgruppenspezifische Kommunikation oder automatisierte Bilddatenverarbeitung: Kaum ein „Industrie 4.0-Unternehmen“ kommt ohne definierte Workflows und eine zentrale Prozesssteuerung aus. Im Rahmen dieses Kurses erlernen die Studierenden die Methoden der Prozessmodellierung und erstellen zu einem Praxisbeispiel eine schriftliche Ausarbeitung. Dabei steht der Industriestandard BPMN im Vordergrund.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Bedeutung von Geschäftsprozessmodellierung und Workflowsteuerung für moderne Unternehmungen zu erläutern.
  • verschiedene Standards voneinander abzugrenzen und deren Einsatzzweck wiederzugeben.
  • den Unterschied zwischen dem Einsatz von BPMN zur Abbildung von Prozessen und als Programmierparadigma zu erklären.
  • Geschäftsprozesse auf deren Eignung für digitale Workflowsteuerung einzuschätzen.
  • eigene BPMN-Workflows zu entwickeln, digital zu modellieren und zu testen.
  • die erlangten Ergebnisse zu präsentieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen des Workflowmanagements, Geschichte

1.1 Begriffsdefinition & Abgrenzung Workflows / Prozesse / Pipelines

1.2 Prozessoptimierung: Leitgedanke der Industrialisierung, Grundlage moderner Produktion

1.3 Workflowoptimierung in der digitalen Welt / in der postindustriellen Welt

2. Workflow-Standards

2.1 Warum Workflow-Standards?

2.2 Workflow Reference Model, XPDL, XProc

2.3 OMG-Standards BPMN, DMN, CMMN

3. BPMN

3.1 BMPN – eine graphische Workflowmodellierungssprache

3.2 Bestandteile von BPMN: Flow Objects, Pools & Swimlanes, Artifacts

3.3 Subprozesse

4. CMMN & DMN

4.1 Was ist „Case Management“?

4.2 Was ist ein „Decision Model“?

4.3 Syntax von CMMN und DMN

4.4 Einsatz von CMMN und DMN in BPMN-Workflows

5. BPMN in der Praxis

5.1 Einsatz zur Prozesssteuerung

5.2 Einsatz als Programmierparadigma

5.3 Praktische Beispiele

6. BPMN selbst erstellen

6.1 Erarbeiten eines Anwendungsfalls

6.2 Modellierung in BPMN

6.3 Exemplarisches Anbinden von externen Tools

6.4 Testen der Workflows

Literatur:

  • Freund, J; Rücker, B (2016): Praxishandbuch BPMN. Mit Einführung in CMMN und DMN. 5. Auflage, Hanser, München.
  • Lindenbach, H.; Göpfert J. (2012): Geschäftsprozessmodellierung mit BPMN 2.0. De Gruyter Oldenbourg, Berlin.

Prüfungszugangsvoraussetzung:

  • Kursabhängig: Begleitende Online-Lernkontrolle (max. 15 Minuten je Lektion, bestanden / nicht bestanden)
  • Kursevaluation

Prüfungsleistung:

Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.):110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20