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Seminar: Pflegetheorien (DLBPPSPT01)

Kursnummer:

DLBPPSPT01

Kursname:

Seminar: Pflegetheorien

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Course Duration: Minimaldauer 1 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Im Rahmen des Seminars „Pflegetheorien“ erstellen die Studierenden zu einem Fachthema eine Seminararbeit und präsentieren ihre Ergebnisse. Die Studierenden stellen damit unter Beweis, dass sie in der Lage sind, sich selbstständig in eine der diversen Pflegetheorien einzuarbeiten und die gewonnenen Erkenntnisse strukturiert und plausibel zu dokumentieren und zu präsentieren.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • sich eigenständig in ein vorgegebenes Thema aus dem Bereich „Pflegetheorien“ einzuarbeiten.
  • eigenständig themenspezifische Literatur zu recherchieren und diese zielgerichtet auszuwerten.
  • die Struktur der ausgewählten Pflegetheorie, ihr Metaparadigma und ihren Anwendungsbezug einzuordnen.
  • wichtige Eigenschaften, Zusammenhänge und Erkenntnisse in Form einer Ausarbeitung zu verschriftlichen und zu präsentieren.
  • aus der Diversität der Pflegetheorien die ihnen gemeinsamen Kernelemente professioneller Pflege darzustellen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Leitfäden, Video-Präsentationen, (Online-)Tutorien und Foren. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

In diesem Seminar gilt es, sich mit den bisherigen Pflegetheorien und -modellen zu befassen. Aus den folgenden Pflegetheorien und -modellen können die Studierenden ein Thema auswählen, sich dieses anhand der Literaturempfehlungen und weiterer, selbst zu recherchierender Literatur erarbeiten und die erworbenen Erkenntnisse in eine schriftliche Ausarbeitung münden lassen.

  • Historische Entwicklung der Pflegemodelle und -theorie
  • Grundtypen der Pflegemodelle nach Meleis
  • Konkrete Pflegetheorien/-modelle, etwa nach
    • Virginia Henderson
    • Hildegard Peplau
    • Dorothea E. Orem
    • Roper-Logan-Tierney-Modell
    • Liliane Juchli
    • Monika Krohwinkel
    • Erwin Böhm
    • Corbin und Strauss
    • Tom Kitwood
  • Phänomenologisch pflegetheoretische Ansätze

Literatur:

  • Bollinger, H./Gerlach, A./Pfadenhauer, M. (Hrsg.) (2016): Gesundheitsberufe im Wandel. Soziologische Beobachtungen und Interpretationen. 4. Auflage, Mabuse, Frankfurt.
  • Corbin, J. M./Strauss, A. (1998): Ein Pflegemodell zur Bewältigung chronischer Krankheiten. In: Woog, P. (Hrsg.): Chronisch Kranke pflegen. Das Corbin-Strauss-Pflegemodell. Ullstein Medical, Wiesbaden, S. 1–29.
  • Friesacher, H. (2008): Theorie und Praxis pflegerischen Handelns. Begründung und Entwurf einer kritischen Theorie der Pflegewissenschaft. V & R Unipress, Osnabrück.
  • Juchli, L. (1993): Ganzheitliche Pflege. Vision oder Wirklichkeit. 3. Auflage, RECOM Verlag, Basel.
  • Kühne-Ponesch, S. (2004): Modelle und Theorien in der Pflege. Facultas, Wien.
  • Meleis, A. (1999): Pflegetheorie. Gegenstand, Entwicklung und Perspektiven des theoretischen Denkens in der Pflege. 3. Auflage, Huber, Bern.
  • Neumann-Ponesch, S. (2014): Modelle und Theorien in der Pflege. Fakultas, Wien.
  • Peplau, H. E. (1995): Interpersonale Beziehungen in der Pflege – Ein konzeptueller Bezugsrahmen für eine psychodynamische Pflege. RECOM Verlag, Basel, Eberswalde.
  • Riesner, C. (2014): DCM - Instrument und Methode. In: Riesner, C. (Hrsg.): Dementia Care Mapping (DCM). Evaluation und Anwendung im deutschsprachigen Raum. Huber, Bern, S. 31–56.
  • Roper, N./Logan, W. W./Tierney, A. J. (2002): Das Roper-Logan-Tierney-Modell. Basierend auf Lebensaktivitäten. Huber, Bern.
  • Sadowski, K. (2003): Pflegemodelle. Vergleichender Überblick der Ansätze von Henderson, Roper, Orem und Krohwinkel. In: Caritasverband für das Bistum Magdeburg e. V. (Hrsg.): Altenpflege im Dialog. Schlütersche, Hannover, S. 75–90.
  • Sander, K./Schneider, K. (2012): Pflegemodelle, Pflegetheorien, Pflegekonzepte. 4. Auflage, Prodos Verlag, Brake.

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungszugangsvoraussetzung:

Kursevaluation

Prüfungsleistung:

Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 120
Selbstüberprüfung (in Std.): –
Tutorien (in Std.): 30