Modulhandbuch

Bachelor: Bachelor International Management im Fernstudium

Letzte Aktualisierung : 25.04.2019

Inhalte
Semester 3
Modul Change Management (DLBDBCM)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Change Management

Modulnummer:

DLBDBCM

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Change Management (DLBWPOCM02)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Heike Schiebeck

Bezüge zu anderen Programmen:

  • Bachelor Wirtschaftspsychologie

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • Personal Skills
  • Leadership 4.0
  • Organisationspsychologie

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • das Management von Veränderungen in seinen Grundzügen zu erklären.
  • die Merkmale und Vorgehensweisen, nach denen in Unternehmen notwendige Veränderungen erkannt und gestaltet werden können, zu benennen.
  • die Grundlagen von Prozessen im Change Management zu erfassen und diese auch anderen Beteiligten zu vermitteln.
  • Veränderungsbedarf zu diagnostizieren und zu analysieren.
  • die typischen Aufgaben von Führungskräften zur Initiierung und Begleitung von Veränderungsprozessen zu skizzieren.
  • wesentliche und wirksame Techniken und Tools von Change-Prozessen zu erläutern und diese praktisch anzuwenden.
  • Change-Prozesse und -Maßnahmen hinsichtlich ihres Erfolgs zu bewerten.
  • sinnvolle Wege im Umgang mit auftretenden Widerständen im Change-Prozess zu entwickeln.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Einführung in das Change Management
  • Veränderungen verstehen und gestalten
  • Phasenmodelle des Change Managements
  • Phasen des Change-Prozesses
  • Change-Kommunikation
  • Einflussfaktoren und typische Fehler im Change Management
  • Operative Instrumente im Rahmen des Change Managements

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

DLBWPOCM02
Klausur, 90 Min. (100%)

Kursnummer:

DLBWPOCM02

Kursname:

Change Management

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

DLBWPOCM01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Das Tempo von Veränderungen in Märkten, Technologien und Kundenverhalten hat sich signifikant erhöht. Gleichzeitig bieten sich hierdurch auch die größten Wachstumschancen für Unternehmen – neue Geschäftsmodelle, zusammenwachsende Märkte, verändertes Kundenverhalten. Diese Zukunftspotenziale zu nutzen, fordert von Unternehmen, Veränderungen wirksam und schnell umzusetzen. Hierfür ist es essenziell, um die Bedeutung, die Struktur, die Rollen des Beteiligten, mögliche „Stolpersteine“ und die Kommunikation im Rahmen des Change Managements zu wissen.

Sehr viele Change-Programme scheitern regelmäßig in der operativen Umsetzung. Deshalb ist Wissen um das systematische Vorgehen im Veränderungsprozess notwendig, um den Wandel im und von Unternehmen erfolgreich steuern zu können. Menschen und Prozesse spielen dabei die zentrale Rolle.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • das Management von Veränderungen in seinen Grundzügen zu erklären.
  • die Merkmale und Vorgehensweisen, nach denen in Unternehmen notwendige Veränderungen erkannt und gestaltet werden können, zu benennen.
  • die Grundlagen von Prozessen im Change Management zu erfassen und diese auch anderen Beteiligten zu vermitteln.
  • Veränderungsbedarf zu diagnostizieren und zu analysieren.
  • die typischen Aufgaben von Führungskräften zur Initiierung und Begleitung von Veränderungsprozessen zu skizzieren.
  • wesentliche und wirksame Techniken und Tools von Change-Prozessen zu erläutern und diese praktisch anzuwenden.
  • Change-Prozesse und -Maßnahmen hinsichtlich ihres Erfolgs zu bewerten.
  • sinnvolle Wege im Umgang mit auftretenden Widerständen im Change-Prozess zu entwickeln.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Einführung in das Change Management

1.1 Change Management als integrierter Ansatz

1.2 Anlässe für Change Management

1.3 Ziele und Handlungsfelder

1.4 Rollen und Funktionen im Change-Prozess

1.5 Reaktionen der Mitarbeiter im Change-Prozess – Phasen der Veränderung

2. Veränderungen verstehen und gestalten

2.1 Veränderungskonzepte

3. Phasenmodelle des Change Managements

3.1 3-Phasen-Modell von K. Lewin

3.2 8-Stufen-Prozess von J. Kotter

3.3 Management von Widerständen

4. Phasen des Change-Prozesses

4.1 Vorbereitung und Projektorganisation

4.2 Analyse und Diagnose

4.3 Planung und Konzept

4.4 Implementierung

5. Change Kommunikation

5.1 Anforderungen und Formen

5.2 Zielgruppe und Kanäle

5.3 Kommunikationstypologien und Emotionen im Change

5.4 Teamrollen

5.5 Teams verändern

6. Erfolgsfaktoren und typische Fehler im Change Management

7. Operative Instrumente im Rahmen des Change Managements

7.1 Open Space

7.2 World Café

7.3 Barcamp

7.4 Systemische Aufstellung

7.5 Unternehmenstheater

7.6 Storytelling

Literatur:

  • Capgemini Consulting (Hrsg.) (2015): Superkräfte oder Superteam? Wie Führungskräfte ihre Welt wirklich verändern können. (URL: https://www.de.capgemini-consulting.com/resource-file-access/resource/pdf/change-management-studie-2015_4.pdf [letzter Zugriff: 03.04.2017]).
  • Deutinger, G. (2013): Kommunikation im Change. Erfolgreich kommunizieren in Veränderungsprozessen. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3642372049.
  • Häusel, H.-G. (2014): Think Limbic! Die Macht des Unbewussten nutzen für Management und Verkauf. 5. Auflage, Haufe-Lexware, Freiburg. ISBN-13: 978-3648058835.
  • Kotter, J./Rathgeber, H. (2006): Das Pinguin-Prinzip. Wie Veränderung zum Erfolg wird. Droemer, München. ISBN-13: 978-3426274125.
  • Kraus, G./Becker-Kolle, C./Fischer, T. (2010): Change-Management. Gründe, Ablauf und Steuerung. 3. Auflage, Cornelsen, Berlin. ISBN-13: 978-3411863781.
  • Lauer, T. (2014): Change Management. Grundlagen und Erfolgsfaktoren. 2. Auflage, Springer, Heidelberg. ISBN-13: 978-3662437360.
  • Rank, S./Scheinpflug, R. (Hrsg.) (2010): Change Management in der Praxis. Beispiele, Methoden, Instrumente. 2. Auflage, ESV, Berlin ISBN-13: 978-3503120932.
  • Rosenstiel, L. v./Hornstein, E. v./Augustin, S. (2012): Change Management Praxisfälle. Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3642299902.
  • Schmidt-Tanger, M. (2012): Change – Raum für Veränderung. Sich und andere verändern. Junfermann, Paderborn. ISBN-13: 978-3873877993.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Internationales Vertragsmanagement (DLBINTIWR)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Internationales Vertragsmanagement

Modulnummer:

DLBINTIWR

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Internationales Vertragsmanagement (DLBINTIWR01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Regina Frey Cordes

Bezüge zu anderen Programmen:

  • Bachelor Betriebswirtschaftslehre

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Kosten- und Leistungsrechnung

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die vier Phasen des Vertragsmanagements zu nennen und zu erklären.
  • die wesentlichen Bestandteile eines internationalen Vertrages zu beschreiben.
  • darzulegen, welche Vertragsklauseln für das Geschäftsmodell elementar sind.
  • zu verstehen, welche vertraglichen Risiken man quantifizieren kann – und wie.
  • zu unterscheiden, wie unterschiedliche Vertragsklauseln zu verhandeln sind.
  • aufzuzeigen, wie der Ertrag in der Angebotsphase gesteigert werden kann - und wie in der Abwicklungsphase.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Die vier Phasen des Vertragsmanagements
  • Phase I: Angebotserstellung
  • Phase II: Verhandlung
  • Phase III: Ausführung
  • Phase IV: Analyse

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

DLBINTIWR01:
Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBINTIWR01

Kursname:

Internationales Vertragsmanagement

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Internationalisierung des Wirtschaftslebens ist in den letzten Jahrzehnten stetig vorangeschritten. Während betriebswirtschaftliche Erwägungen sich mit dem Überschreiten von Grenzen oft wenig ändern, gilt für rechtliche Fragestellungen etwas ganz anderes. Denn jeder Staat hat seine eigene Rechtsordnung. Kraft Gesetzes bestehen in verschiedenen Staaten durchaus unterschiedliche oder gar widersprüchliche Rechte und Pflichten für die Teilnehmer am Wirtschaftsleben. Dabei sind die Rechtssätze der einzelnen Rechtsordnungen aber primär für inländische Sachverhalte geschaffen. Auch die im internationalen Wirtschaftsverkehr auftretenden Fragen werden größtenteils von den einzelnen Staaten selbst, wiederum ganz unterschiedlich, beantwortet. Häufig können daher nur Spezialisten für internationales Privatrecht wirklich beurteilen, welche Rechte und Pflichten denn nun kraft Gesetzes überhaupt gelten. Für die tägliche Unternehmenspraxis ist der Erwerb eines solchen Spezialwissens aber weder praktikabel noch notwendig.

Stattdessen steht hier der Themenbereich im Vordergrund, um den es in diesem Kurs geht: Das Vertragsmanagement. Statt sich einer unklaren Gesetzeslage zu unterwerfen, können Unternehmen – auch über Landesgrenzen hinweg – die sie bindenden Rechte und Pflichten häufig einfach selbst bestimmen. Das Mittel dazu ist der Vertrag. Ein Vertrag ist dabei nichts anderes als das wechselseitige Versprechen der Parteien, etwas füreinander zu tun.

Die dabei zu klärenden Fragen folgen der betriebswirtschaftlichen Logik der Transaktion. Werden zum Beispiel Waren oder Dienstleistungen gegen Bezahlung gekauft, so müssen sich die Parteien etwa darüber einigen, wann und wo die Waren übergeben werden, in welcher Währung bezahlt wird, und was im Falle eines Mangels geschehen soll. Effizientes Vertragsmanagement ist daher entscheidend für den Erfolg des Unternehmens, gerade im internationalen Kontext. In diesem Kurs werden seine Ziele, Inhalte und Methoden dargestellt.

Er folgt dabei dem chronologischen Ablauf eines Projekts und identifiziert die vier Phasen des Vertragsmanagements: Angebotserstellung, Verhandlung, Ausführung und Analyse. In jeder Phase muss sich das Vertragsmanagement spezifischen Herausforderungen stellen. Bei der Angebotserstellung kommt es vor allem darauf an, das Geschäftsmodell in eine vertraglich sinnvolle Form zu überführen. In der Verhandlung muss die Praktikabilität und Wirtschaftlichkeit des Geschäftsmodells gewahrt werden. In der Ausführungsphase kommt es vor allem auf Ergebnissicherung und Ergebnissteigerung an. Die Analyse schließlich ermöglicht die Erarbeitung von „Lessons Learned“ für die künftige Geschäftstätigkeit.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die vier Phasen des Vertragsmanagements zu nennen und zu erklären.
  • die wesentlichen Bestandteile eines internationalen Vertrages zu beschreiben.
  • darzulegen, welche Vertragsklauseln für das Geschäftsmodell elementar sind.
  • zu verstehen, welche vertraglichen Risiken man quantifizieren kann – und wie.
  • zu unterscheiden, wie unterschiedliche Vertragsklauseln zu verhandeln sind.
  • aufzuzeigen, wie der Ertrag in der Angebotsphase gesteigert werden kann – und wie in der Abwicklungsphase.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Die vier Phasen des Vertragsmanagements

2. Phase I: Angebotserstellung

2.1 Die „Bid Decision“

2.2 Der Aufbau des Vertrages im Überblick

2.3 Die Vertragsbestandteile im Einzelnen: Titel, Präambel, Geplantes und Ungeplantes, Schlussbestimmungen

2.4 Der Angebotserstellungsprozess

3. Phase II: Verhandlung

3.1 Die Abgabe des Angebots

3.2 Die externe Verhandlung: Geplantes und „Win/Win“, Ungeplantes und „Win/Lose“

3.3 Der interne Prozess: Risikoquantifizierung und Genehmigung

4. Phase III: Ausführung

4.1 Das Wirksamwerden des Vertrages: Zustandekommen und „Conditions Precedent“

4.2 Vertragserfüllung und Sachmängelhaftung

4.3 Ziele des Claim Management

4.4 Claim Management als Konfliktmanagement

4.5 Konfliktlösung

5. Phase IV: Analyse

5.1 Erfolgsbestimmung

5.2. Ableitung von „Lessons Learned“

Literatur:

  • Berkel, G. (2013): Vertragsmanagement. In: Kleinaltenkamp, M./Plinke, W./Geiger, I. (Hrsg.): Auftrags- und Projektmanagement. Mastering Business Markets. Springer Fachmedien, Wiesbaden, S. 173¬223.
  • Berkel, K. (2017): Konflikttraining. Konflikte verstehen, analysieren, bewältigen. 13. Auflage, Windmühle, Hamburg.
  • Berkel, G. (forthcoming 2019): Learning to Negotiate. Cambridge University Press.
  • Budde, R. (2005): Basiswissen Vertragsmanagement im internationalen Maschinen- und Anlagenbau. Contract & Claim-Management - Band 1. Pro Business digital, Berlin.
  • Bühring-Uhle, C./Eidenmüller, H./Nelle, A. (2017): Verhandlungsmanagement. Analyse, Werkzeuge, Strategie. 2. Auflage, Beck im dtv, München.
  • Cummins, T./David, M./Kawamoto, K. (2011): Contract & Commercial Management. The Operational Guide. IACCM Series, Business Management, Zaltbommel.
  • Greger R./von Münchhausen, C. (2010): Verhandlungs- und Konfliktmanagement für Anwälte. C.H. Beck, München.
  • Huck, W. (2006): Prozess- und Ergebnisorientierung durch Claim-Management. Eine Condition sine qua non im Anlagengeschäft?. In: Projektmanagement Aktuell, Heft 1, S. 40¬46.
  • Jung, S./ Krebs, P. (2016): Die Vertragsverhandlung. Taktische, strategische und rechtliche Element. Springer Gabler, Wiesbaden.
  • Langenfeld, G. (2010): Grundlagen der Vertragsgestaltung. C.H. Beck, München.
  • Lewicki, R.J./Saunders, D.M./Barry, B. (2003): Negotiation. New York.
  • Schwander, I. (2000): Einführung in das internationale Privatrecht - Allgemeiner Teil. 3. Auflage, Dike Verlag, St. Gallen.
  • Swegle, P. A. (2018): Contract Drafting and Negotiation. For Entrepreneurs and Professionals. Business Law Seminar Group, Seattle.
  • Ury, W.L./Brett, J.M./Goldberg, S.B. (1993): Getting Disputes Resolved. Designing Systems to Cut the Costs of Conflict. Jossey-Bass, Cambridge, MA

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungsleistungen:

  • Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Interkulturelle und ethische Handlungskompetenzen (DLBIHK)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Interkulturelle und ethische Handlungskompetenzen

Modulnummer:

DLBIHK

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Interkulturelle und ethische Handlungskompetenzen (DLBIHK01)

Dauer:

Selbststudium: 110 h
Selbstüberprüfung: 20 h
Tutorien: 20 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Bezüge zu anderen Programmen:

Alle Bachelor-Studiengänge des IUBH-Fernstudiums

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

Das Modul ist eigenständig. Es liefert Grundlagenkenntnisse für alle weiteren Module.

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die wichtigsten Begriffe in den Bereichen Interkulturalität, Diversity und Ethik zu erklären.
  • unterschiedliche Erklärungsmuster von Kultur voneinander abzugrenzen.
  • Kultur auf verschiedenen Ebenen zu begreifen.
  • Prozesse interkulturellen Lernens und Arbeitens zu planen.
  • die Interdependenzen von Kultur und Ethik zu verstehen.
  • eine Fallstudie zur interkulturellen Handlungskompetenz selbständig zu bearbeiten.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Grundlagen interkultureller Handlungskompetenz
  • Kulturkonzepte
  • Kultur und Ethik
  • Implikationen aktueller ethischer Probleme im Bereich Interkulturalität, Ethik und Diversity
  • Interkulturelles Lernen und Arbeiten
  • Fallbeispiele für kulturelle und ethische Konflikte

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

DLBIHK01:
Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie (100 %)

Kursnummer:

DLBIHK01

Kursname:

Interkulturelle und ethische Handlungskompetenzen

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In diesem Kurs erwerben die Studierenden das nötige Wissen, um interkulturelle Handlungskompetenzen sowie aktuelle Entwicklungen zu den Themen Diversity und Ethik zu verstehen. Die Studierenden verstehen, wie sie Lernprozesse zur Entwicklung der in diesen Bereichen wichtigen Kompetenzen systematisch planen und durchführen. Dazu werden zunächst wichtige Begriffe geklärt und voneinander abgegrenzt. Der Kulturaspekt wird aus verschiedenen Perspektiven erklärt. Zudem lernen Studierende, dass Kulturfragen auf unterschiedlichen Ebenen relevant sind, etwa innerhalb eines Staates, in einem Unternehmen und auch in jeder anderen Gruppe. In diesem Kontext erkennen die Studierenden auch den Zusammenhang zwischen Ethik und Kultur mit verschiedenen Interdependenzen. Auf der Grundlage dieses Wissens werden die Studierenden dann mit den unterschiedlichen Möglichkeiten und Potenzialen interkulturellen und ethischen Lernens und Arbeitens vertraut gemacht. Anhand von Praxisfällen werden die erlernten Zusammenhänge in ihrer Bedeutung für den heutigen Arbeitskontext in vielen Unternehmen deutlich gemacht. Die Studierenden bearbeiten sodann eine Fallstudie, in der das erworbene Wissen systematisch angewendet wird.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die wichtigsten Begriffe in den Bereichen Interkulturalität, Diversity und Ethik zu erklären.
  • unterschiedliche Erklärungsmuster von Kultur voneinander abzugrenzen.
  • Kultur auf verschiedenen Ebenen zu begreifen.
  • Prozesse interkulturellen Lernens und Arbeitens zu planen.
  • die Interdependenzen von Kultur und Ethik zu verstehen.
  • eine Fallstudie zur interkulturellen Handlungskompetenz selbständig zu bearbeiten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen interkultureller und ethischer Handlungskompetenz

1.1 Gegenstandsbereiche, Begriffe und Definitionen

1.2 Relevanz interkulturellen und ethischen Handelns

1.3 Interkulturelles Handeln – Diversity, Globalisierung, Ethik

2. Kulturkonzepte

2.1 Hofstedes Kulturdimensionen

2.2 Kulturdifferenzierung nach Hall

2.3 Locus-of-Control-Konzept nach Rotter

3. Kultur und Ethik

3.1 Ethik – Grundbegriffe und Konzepte

3.2 Interdependenz von Kultur und Ethik

3.3 Ethische Konzepte in verschiedenen Regionen der Welt

4. Aktuelle Themen im Bereich Interkulturalität, Ethik und Diversity

4.1 Digital Ethics

4.2 Gleichberechtigung und Gleichstellung

4.3 Social Diversity

5. Interkulturelles Lernen und Arbeiten

5.1 Akkulturation

5.2 Lernen und Arbeiten in interkulturellen Arbeitsgruppen

5.3 Strategien zum Umgang mit kulturell geprägten Konflikten

6. Fallbeispiele für kulturelle und ethische Konflikte

6.1 Fallbeispiel Interkulturalität

6.2 Fallbeispiel Diversity

6.3 Fallbeispiel Interkulturalität und Ethik

Literatur:

  • Emrich, C. (2011): Interkulturelles Management: Erfolgsfaktoren im globalen Business. Kohlhammer-Verlag, Stuttgart/Berlin/Köln.
  • Erll, A./Gymnich, M. (2015): Uni-Wissen Interkulturelle Kompetenzen: Erfolgreich kommunizieren zwischen den Kulturen – Kernkompetenzen. 4. Auflage, Klett Lerntraining, Stuttgart.
  • Eß, O. (2010): Das Andere lehren: Handbuch zur Lehre Interkultureller Handlungskompetenz. Waxmann Verlag, Münster.
  • Hofstede, G./ Hofstede, G. J./Minkov, M. (2017): Lokales Denken, globales Handeln Interkulturelle Zusammenarbeit und globales Management. 6. Auflage, Beck, München.
  • Leenen, W.R./Groß, A. (2018): Handbuch Methoden Interkultureller Bildung und Weiterbildung. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.
  • Thomas, A. (2011): Interkulturelle Handlungskompetenz. Versiert, angemessen und erfolgreich im internationalen Geschäft. Gabler-Verlag, Wiesbaden.

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Modul Internationales Brand Management (BWMI2)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Internationales Brand Management

Modulnummer:

BWMI2

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Internationales Brand Management (BWMI02)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Caterina Fox

Bezüge zu anderen Programmen:

  • Bachelor Medieninformatik
  • Bachelor Mediendesign
  • Bachelor Soziale Arbeit
  • Bachelor Public Relations
  • Bachelor BWL
  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Wirtschaftsrecht
  • Bachelor Marketing
  • Bachelor Finanzmanagement
  • Bachelor Personalmanagement
  • Bachelor Logistikmanagement
  • Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen Industrie 4.0
  • Bachelor Immobilienmanagement
  • Bachelor Tourismusmanagement
  • Bachelor Hotelmanagement
  • Bachelor Eventmanagement
  • Bachelor Wirtschaftspsychologie
  • Bachelor Sportmanagement
  • Bachelor Sozialmanagement
  • Bachelor Digital Business

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • Internationales Marketing
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Customer Relationship Management

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die Bedeutung der Marke sowie die Rahmenbedingungen, in denen Marken agieren, und die damit verbundenen Aufgaben des Brandmanagements zu erkennen.
  • die Komponenten einer Marke und des Markenmanagements zu beschreiben.
  • die Positionierung von Marken auf regionalen, nationalen und internationalen Märkten zu erklären.
  • die Rolle der Bewertung von Marken zu erkennen und die gängigsten Messtechniken zu vergleichen.
  • die Bedeutung des Markenschutzes und Strategien gegen Markenfälschungen zu erläutern.
  • die Konzeption von Markenstrategien und Maßnahmen zur Vermeidung bzw. beim Eintritt von Markenkrisen nachzuvollziehen.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Grundlagen des Managements von Marken
  • Rahmenbedingungen für Marken auf internationalen Märkten
  • Strategien und Konzepte internationaler Marken
  • Markenarchitekturen und Erweiterungsmöglichkeiten von Marken
  • Markenführung und Kommunikation
  • Markenführung nach dem Stakeholderkonzept
  • Markencontrolling und Markenschutz

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

BWMI02:
Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

BWMI02

Kursname:

Internationales Brand-Management

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Ziel des Kurses ist es, das im Einführungswahlkurs erworbene Wissen zu vertiefen bzw. zu erweitern. Der Wert einer Marke ist auch im internationalen Geschäft ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Unternehmen. Marken schaffen langfristige und gewinnbringende Kundenbeziehungen. Marken sind damit ein wertvoller Vermögensteil von Unternehmen und Organisationen. Die Studierenden lernen die Grundlagen des Markenmanagements kennen, bevor sie sich im weiteren Verlauf des Kurses mit den Konzepten und Erfolgs-faktoren des internationalen Brandmanagements beschäftigen. Die Studierenden lernen den Aufbau von Markenarchitekturen sowie Möglichkeiten der Markenerweiterung kennen. Dass bei der Markenführung verschiedene Anspruchsgruppen zu berücksichtigen sind wird anhand des Stakeholderkonzeptes den Studierenden vermittelt. Darüber hinaus lernen die Studierenden die verschiedenen Verfahren zur Messung des Markenwertes und das Markencontrolling kennen. Die insbesondere im internationalen Umfeld wichtigen Aspekte des Markenschutzes werden abschließend behandelt.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Bedeutung der Marke sowie die Rahmenbedingungen, in denen Marken agieren, und die damit verbundenen Aufgaben des Brandmanagements zu erkennen.
  • die Komponenten einer Marke und des Markenmanagements zu beschreiben.
  • die Positionierung von Marken auf regionalen, nationalen und internationalen Märkten zu erklären.
  • die Rolle der Bewertung von Marken zu erkennen und die gängigsten Messtechniken zu vergleichen.
  • die Bedeutung des Markenschutzes und Strategien gegen Markenfälschungen zu erläutern.
  • die Konzeption von Markenstrategien und Maßnahmen zur Vermeidung bzw. beim Eintritt von Markenkrisen nachzuvollziehen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen des Brand Managements

1.1 Markenbedeutung und Markenverständnis

1.2 Marktbezogene Rahmenbedingungen

1.3 Aufgaben und Ziele des Brand Managements

2. Markenidentität, Markenpositionierung und Markenpersönlichkeit

2.1 Markenidentität als Grundlage des Brand Managements

2.2 Markenpositionierung

2.3 Markenimage

2.4 Markenpersönlichkeit

3. Markenstrategien

3.1 Problemstellung der Markenstrategien

3.2 Markenstrategien für neue Produkte

3.3 Lizenzierung von Marken

4. Internationales Branding

4.1 Bedeutung des Brandings für internationale Unternehmen

4.2 Markenkonzepte für internationale Marken

4.3 Faktoren für erfolgreiche internationale Marken

5. Markenarchitekturen und Arten des Brandings

5.1 Markensysteme

5.2 Co-Branding und Hybrid-Branding

6. Markenführung und Kommunikation

6.1 Klassische Markenkommunikation

6.2 Markenkommunikation im Internet

7. Markenerweiterung

7.1 Grundlagen der Markenerweiterung

7.2 Chancen und Risiken der Markenerweiterung

7.3 Idealtypischer Ablauf des Markenerweiterungsprozesses

8. Markenführung nach dem Stakeholderkonzept

8.1 Grundlagen der Markenführung nach dem Stakeholderprinzip

8.2 Anspruchsgruppe der Konsumenten

8.3 Anspruchsgruppe der Aktionäre und Finanzinvestoren

8.4 Anspruchsgruppe der Mitarbeiter

8.5 Anspruchsgruppen der Lieferanten und der Öffentlichkeit

9. Markenkontrolle

9.1 Grundlagen des Markencontrollings

9.2 Bedeutung und Messung des Markenwerts (Markenstatusanalysen)

9.3 Praxisorientierte Verfahren zur Messung des Markenwerts

10. Markenschutz

10.1 Gegenstand des Markenschutzes

10.2 Entstehung des Markenschutzes

10.3 Markenrechtsverletzungen

Literatur:

  • Baumgarth, C. (2008): Markenpolitik. Markenwirkungen – Markenführung – Markencontrolling. 3. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834905871.
  • Berndt, R./Altobelli, C. F./Sander, M. (2010): Internationales Marketing-Management. 4. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3642126901.
  • Esch, F.-R. (2010): Strategie und Technik der Markenführung. 6. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800637171.
  • Gelder, S. v. (2003): Global Brand Strategy. Unlocking Brand Potential Across Countries, Cultures and Markets. Kogan Page, London. ISBN-13: 978-0749440236.
  • Homburg, C./Krohmer, H. (2009): Marketingmanagement. Strategie – Instrumente – Umsetzung – Unternehmensführung. 3. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834916563.
  • Keller, K. L. (2007): Strategic Brand Management. Building, Measuring and Managing Brand Equity. 3. Auflage, Prentice Hall International, Edinburgh. ISBN-13: 978-0131888593.
  • Kotler, P./Keller K. L./Bliemel, F. (2007): Marketing-Management. Strategien für wertschaffendes Handeln. 12. Auflage, Pearson Studium, Stuttgart. ISBN-13: 978-3827372291.
  • Meffert, H./Burmann, C./Koers, M. (Hrsg.) (2005): Markenmanagement. Identitätsorientierte Markenführung und praktische Umsetzung. 2. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3409218214.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Kosten- und Leistungsrechnung (BKLR-01)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Kosten- und Leistungsrechnung

Modulnummer:

BKLR-01

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

Keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Kosten- und Leistungsrechnung I (BKLR01-01)
  • Kosten- und Leistungsrechnung II (BKLR02-01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Robert Christian Schmidt

Bezüge zu anderen Programmen:

  • Bachelor Finanzmanagement
  • Bachelor Personalmanagement
  • Bachelor Marketing
  • Bachelor Wirtschaftsrecht
  • Bachelor Betriebswirtschaftslehre
  • Bachelor Gesundheitsmanagement
  • Bachelor Pflegemanagement
  • Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • BWL
  • Buchführung und Bilanzierung
  • Finanzierung
  • Investition
  • Controlling

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Kosten- und Leistungsrechnung I:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die Kosten- und Leistungsrechnung im betrieblichen Rechnungswesen einzuordnen.
  • die verschiedenen Kosten- und Leistungs- bzw. Erlösbegriffe zu unterscheiden.
  • die Grundbegriffe der Kostentheorie zu formulieren und anzuwenden.
  • die Kostenarten zu unterscheiden und aufzuschlüsseln.
  • eine Kostenstellenrechnung aufzubauen und durchzuführen.
  • eine geeignete Methode der Kostenträgerrechnung auszuwählen und anzuwenden.

Kosten- und Leistungsrechnung II:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die Kritik an der Vollkostenrechnung nachzuvollziehen.
  • die grundlegenden Elemente der Teilkostenrechnung zu beschreiben.
  • eine Deckungsbeitragsrechnung zur Entscheidungsoptimierung anzuwenden.
  • eine Prozesskostenrechnung zu konzipieren und zu implementieren.
  • eine Plankostenrechnung zu strukturieren und durchzuführen.
  • neuere Instrumente der Kostenrechnung aufzuzählen und zu erläutern.

Lehrinhalt des Moduls:

Kosten- und Leistungsrechnung I:

  • Einführung in die Kosten- und Leistungsrechnung
  • Kosten- und Leistungs- bzw. Erlösbegriff
  • Kostenartenrechnung
  • Kostenstellenrechnung
  • Kostenträgerrechnung

Kosten- und Leistungsrechnung II:

  • Teilkostenrechnung
  • Deckungsbeitragsrechnung
  • Prozesskostenrechnung
  • Plankostenrechnung
  • Weitere Instrumente der Kostenrechnung

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen.

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

kursübergreifend:
Modulklausur, 90 Min. (100%)

Kursnummer:

BKLR01-01

Kursname:

Kosten- und Leistungsrechnung I

Gesamtstunden:

90 h

ECTS Punkte:

3 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) ist wesentlicher Bestandteil des betrieblichen Rechnungswesens und dient – im Gegensatz zum externen Rechnungswesen – vornehmlich der unternehmerischen Selbstinformation. Dafür wird das Geschehen im Unternehmen und der betriebliche Kombinationsprozess zahlenmäßig abgebildet, um somit beispielsweise eine Wirtschaftlichkeit oder den kalkulatorischen Erfolg ermitteln zu können. Die KLR ist damit unverzichtbarer Bestandteil einer wirtschaftlich sinnvollen Entscheidungsfindung in Unternehmen.

Der Kurs Kosten- und Leistungsrechnung I dient der Einführung in das Thema. Zu Beginn des Kurses wird die KLR zunächst im Kontext des betrieblichen Rechnungswesens eingeordnet um folgend die Aufgaben, Systeme und den Aufbau der KLR näher zu erläutern. Im nächsten Schritt werden die Grundlagen der Kostenbegriffe, Kostentheorie und Kostenverrechnung beschrieben, um die theoretische Basis abzurunden.

Darauf aufbauend werden die drei wesentlichen Bestandteile der KLR unter Betrachtung von Vollkosten aufgezeigt. Zunächst werden die Kosten in der Kostenartenrechnung erfasst und systematisiert. Sodann werden die Kosten verursachungsgerecht im Rahmen der Kostenstellenrechnung auf die entsprechenden Betriebsteile verteilt. Im letzten Schritt werden die Kosten durch die Kostenstellenträgerrechnung einem Kostenträger (z. B. einem Unternehmensprodukt auf Zeit- oder Mengenbasis) zugeordnet um damit beispielsweise eine Verkaufspreiskalkulation durchführen zu können.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Kosten- und Leistungsrechnung im betrieblichen Rechnungswesen einzuordnen.
  • die verschiedenen Kosten- und Leistungs- bzw. Erlösbegriffe zu unterscheiden.
  • die Grundbegriffe der Kostentheorie zu formulieren und anzuwenden.
  • die Kostenarten zu unterscheiden und aufzuschlüsseln.
  • eine Kostenstellenrechnung aufzubauen und durchzuführen.
  • eine geeignete Methode der Kostenträgerrechnung auszuwählen und anzuwenden.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

  1. Einführung in die Kosten- und Leistungsrechnung
    1. Aufgaben der Kosten- und Leistungsrechnung
    2. Kosten- und Leistungsrechnung als Teil des Rechnungswesens
    3. Systeme der Kosten- und Leistungsrechnung
    4. Aufbau der Kosten- und Leistungsrechnung
  2. Grundbegriffe der Kosten- und Leistungsrechnung
    1. Der Kosten- und Leistungsbegriff
    2. Grundlagen der Kostentheorie
    3. Grundprinzipien der Kostenverrechnung
  3. Kostenartenrechnung
    1. Begriff und Gegenstand der Kostenartenrechnung
    2. Erfassung der Kosten- und Leistungsarten
    3. Erfassung und Bewertung von Materialkosten
    4. Erfassung und Bewertung von Personalkosten
    5. Erfassung und Bewertung von kalkulatorischen Kosten
  4. Kostenstellenrechnung
    1. Begriff und Gegenstand der Kostenstellenrechnung
    2. Verteilung der primären Gemeinkosten
    3. Verfahren der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung
    4. Bildung von Gemeinkostensätzen
    5. Kostenkontrolle
  5. Kostenträgerrechnung
    1. Begriff und Gegenstand der Kostenträgerrechnung
    2. Kostenträgerstückrechnung I: Divisionskalkulation
    3. Kostenträgerstückrechnung II: Äquivalenzziffernverfahren
    4. Kostenträgerstückrechnung III: Zuschlagskalkulation
    5. Kostenträgerzeitrechnung

 

Literatur:

  • Coenenberg, A. G./Fischer, T. M./Günther, T. W. (2016): Kostenrechnung und Kostenanalyse. 9. Auflage, Schaeffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791036120.
  • Däumler, K. D./Grabe, J. (2013): Kostenrechnung 1. Grundlagen. 11. Auflage, NWB, Herne. ISBN-13: 978-3482650017.
  • Deimel, K./Erdmann, G./Isemann, R./Müller, S. (2017): Kostenrechnung. Das Lehrbuch für Bachelor, Master und Praktiker. Pearson, Hallbergmoos. ISBN-13: 978-3868943016.
  • Friedl, G./Hofmann, C./Pedell, B. (2016): Kostenrechnung. Eine entscheidungsorientierte Einführung. 3. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800653720.
  • Taschner, A./Charifzadeh, M. (2016): Management and Cost Accounting. Tools and Concepts in a Central European Context. Wiley-VCH, Weinheim. ISBN-13: 978-3527508228.

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungsleistungen:

  • Klausur, 45 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 90

Selbststudium (in Std.): 54
Selbstüberprüfung (in Std.): 18
Tutorien (in Std.): 18

Kursnummer:

BKLR02-01

Kursname:

Kosten- und Leistungsrechnung II

Gesamtstunden:

60 h

ECTS Punkte:

2 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Aufbauend auf den Kenntnissen des Kurses KLR I wird das Wissen zur Kosten- und Leistungsrechnung im Kurs KLR II erweitert und vertieft. Im Vordergrund steht dabei nicht mehr nur die Abbildung des betrieblichen Geschehens, sondern vielmehr die Unterstützung und Verbesserung von Entscheidungen wie z. B. Produkt-, Produktions- oder Preisentscheidungen.

In einem ersten Schritt wird die Aussagekraft der bisher genutzten Vollkostenbetrachtung diskutiert und diese um die Teilkostenrechnung ergänzt. Nachfolgend werden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der Teilkosten- und Deckungsbeitragsrechnung aufgezeigt und angewendet. So lassen sich mit ihr beispielsweise Break-Even- oder Make-or-Buy-Analysen durchführen. Im Anschluss wird mit der Prozesskostenrechnung eine alternative Form der KLR-Methodik eingeführt und deren Anwendung und Aussagekraft erläutert. In einem weiteren Schritt wird das bisher genutzte System der IST-Kostenrechnung um die Plankostenrechnung erweitert. Daraufhin wird ein Einblick in sonstige, praxisrelevante Kostenmanagementmethoden wie z. B. dem Target Costing gegeben und deren Nutzen diskutiert. Der Kurs schließt mit einem Ausblick auf die neuesten Entwicklungen der Kostenrechnung bzw. des Kostenmanagements.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Kritik an der Vollkostenrechnung nachzuvollziehen.
  • die grundlegenden Elemente der Teilkostenrechnung zu beschreiben.
  • eine Deckungsbeitragsrechnung zur Entscheidungsoptimierung anzuwenden.
  • eine Prozesskostenrechnung zu konzipieren und zu implementieren.
  • eine Plankostenrechnung zu strukturieren und durchzuführen.
  • neuere Instrumente der Kostenrechnung aufzuzählen und zu erläutern.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

  1. Teilkostenrechnung
    1. Begriff und Gegenstand der Teilkostenrechnung
    2. Grundlagen der Einzelkostenrechnung
  2. Deckungsbeitragsrechnung
    1. Systeme der Deckungsbeitragsrechnung
    2. Break-Even-Analyse
    3. Optimales Produktions- und Absatzprogramm
    4. Preisunter- und Preisobergrenzen
    5. Eigenfertigung vs. Fremdbezug
  3. Prozesskostenrechnung
    1. Begriff und Gegenstand der Prozesskostenrechnung
    2. Integration der Prozesskostenrechnung in der Kosten- und Leistungsrechnung
    3. Prozesskostenrechnung in der Kostenstellenrechnung
    4. Kalkulation mit der Prozesskostenrechnung
    5. Prozesskostenorientierte Deckungsbeitragsrechnung
  4. Plankostenrechnung
    1. Begriff und Gegenstand der Prozesskostenrechnung
    2. Starre Plankostenrechnung
    3. Flexible Plankostenrechnung
    4. Grenzplankostenrechnung
  5. Weitere Instrumente der Kostenrechnung
    1. Lifecycle Costing
    2. Target Costing
    3. Aktuelle Entwicklungen der Kosten- und Leistungsrechnung

Literatur:

  • Charifzadeh, M./Taschner, A. (2017): Management Accounting and Control. Tools and Concepts in a Central European Context. Wiley-VCH, Weinheim. ISBN-13: 978-3527508211.
  • Coenenberg, A. G./Fischer, T. M./Günther, T. W. (2016): Kostenrechnung und Kostenanalyse. 9. Auflage, Schaeffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791036120.
  • Däumler, K. D./Grabe, J. (2009): Kostenrechnung 2. Deckungsbeitragsrechnung. 10. Auflage, NWB, Herne. ISBN-13: 978-3482707407.
  • Deimel, K./Erdmann, G./Isemann, R./Müller, S. (2017): Kostenrechnung. Das Lehrbuch für Bachelor, Master und Praktiker. Pearson, Hallbergmoos. ISBN-13: 978-3868943016.
  • Friedl, G./Hofmann, C./Pedell, B. (2016): Kostenrechnung. Eine entscheidungsorientierte Einführung. 3. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800653720.

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungsleistungen:

  • Klausur, 45 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 60

Selbststudium (in Std.): 36
Selbstüberprüfung (in Std.): 12
Tutorien (in Std.): 12

Modul Leadership 4.0 (DLBWPLS)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Leadership 4.0

Modulnummer:

DLBWPLS

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Leadership 4.0 (DLBWPLS01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Gregor Nimz

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Wirtschaftspsychologie

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Personalwesen
• Aktuelle Themen der Wirtschaftspsychologie
• Personal- und Betriebspsychologie
• Organisationsentwicklung & Change Management
• Personal Skills
• Interkulturelle Psychologie

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

In diesem Modul werden zum einen die Grundlagen eines klassischen Führungsverständnisses vermittelt. Zum anderen wird die Notwendigkeit für neue Formen der Unternehmenslenkung aufgrund der Komplexität und Schnelligkeit für neue wirtschaftliche Lösungen aufgezeigt.

Zum Verständnis der sich parallel dazu verändernden Anforderungen von Mitarbeitern wird auf ein integrales Menschenbild eingegangen. Außerdem werden zentrale Leadership-Modelle und agile Leadership-Instrumente dargestellt.

Die Studierenden sollen einerseits dazu befähigt werden, auf Basis dieses Wissens neue Leadership-Methoden anzuwenden und andererseits, diese im Rahmen organisationaler Veränderungen im betrieblichen Umfeld anzupassen und weiter entwickeln zu können.

Lehrinhalt des Moduls:

• Klassisches Verständnis von Führung
• Führungsinstrumente
• Führung versus Leadership
• Integrales Menschenbild als zukunftsweisendes Modell
• Eigenschaften und Kompetenzen eines Leaders
• Leadership-Modelle
• Agile Leadership-Instrumente

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBWPLS01

Kursname:

Leadership 4.0

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Wettbewerbsfähigkeit hängt heute mehr denn je von konstanter Innovationsfähigkeit ab. Das stellt neue Anforderungen an das Management von Firmen. Die Aufgabe erfolgreicher Innovations- und Unternehmenslenker besteht nicht mehr darin, Richtung und Lösungen vorzugeben, sondern einen Rahmen zu schaffen, in dem Andere Innovationen entwickeln. Dieser Wandel, der sich derzeit mit voller Kraft in Unternehmen vollzieht, erfordert eine Weiterentwicklung des klassischen Führungsbegriffs und dessen Prinzipien.

Geschäftsmodelle stehen vor dem Hintergrund des Digitalen Wandels sowie dem Vormarsch der Künstlichen Intelligenz permanent auf dem Prüfstand. Es gilt daher, einerseits an mehreren Projekten gleichzeitig zu arbeiten, sich jederzeit flexibel veränderten Rahmenbedingungen anzupassen; auf der anderen Seite wollen Mitarbeiter anders in den Arbeitsprozess eingebunden werden. Sinn und Flexibilität für deren persönliche und familiäre Situation spielen dabei zunehmend eine Rolle. Innovations- und Unternehmenslenker können all diesen vielfältigen Herausforderungen nur mit Leadership begegnen, indem sie andere inspirieren, weiter zu denken und bereichsübergreifend zu handeln, also visionär zu sein. Ein Verständnis, Wissen und Instrumentarien hierzu sollen in dem Kurs vermittelt werden.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses

  • kennen die Studierenden die klassischen Theorien des Führungsverständnisses und neue Leadership-Modelle.
  • können die Studierenden die Begriffe Führung und Leadership voneinander abgrenzen.
  • können die Studierenden auf dem Verständnis erfolgreicher Führungsmodelle diese vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Veränderungen reflektieren.
  • entwickeln die Studierenden ein Verständnis für die Notwendigkeit anderer Formen der organisationalen Lenkung.
  • können die Studierenden je nach Reifegrad eines Unternehmens entsprechende Leadership-Methoden implementieren.
  • verfügen die Studierenden über ein fundiertes theoretisches Wissen, das sie auf anwendungsbezogene Fragestellungen anwenden können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen des Führungsbegriffs

1.1 Definition des Führungsbegriffs und der Führungstätigkeit

1.2 Entwicklung des Verständnisses von Führung

1.3 Die Rolle von Kommunikation in der Führungstätigkeit

1.4 Neue Herausforderungen für Führung

2. Leadership versus Management

2.1 Abgrenzung der Konstrukte

2.2 Relevanz von Leadership im Rahmen des technologischen Wandels

2.3  Neue Arbeitsformen als Herausforderung für Leadership 4.0

3. Organisationsseitige Faktoren für erfolgreiches Leadership

3.1 Aufbau der Unternehmensorganisation

3.2 Vom Prozess- zum Projektmanagement

3.3 Management knapper Ressourcen

4. Persönliche Faktoren für erfolgreiches Leadership

4.1 Persönlichkeitsmerkmale

4.2 Technologische Kompetenzen

4.3 Politik und Compliance

5. Führungsinstrumente

5.1 Definition, Abgrenzung und Herausforderungen

5.2 Nutzung direkter Führungsinstrumente

5.3 Nutzung indirekter Führungsinstrumente

6. Leadership 4.0-Modelle

6.1 Transformationale Führung

6.2 Leadership als agile Rolle

6.3 Authentic Leadership

7. Leadership 4.0 Case Studies

7.1 Allsafe Jungfalk

7.2 Automattic

 

Literatur:

• Au, C. v. (Hrsg.) (2017): Eigenschaften und Kompetenzen von Führungspersönlichkeiten. Achtsamkeit, Selbstreflexion, Soft Skills und Kompetenzsysteme. Springer, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658130305.
• Creusen, U./Eschemann, N.-R./Joahnn, T. (2010): Positive Leadership. Psychologie erfolgreicher Führung. Erweiterte Strategien zur Anwendung des Grid-Modells. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834922151.
• Evans, M. (1995): Führungstheorien – Weg-Ziel-Theorie. In: Kieser, A./Reber, G./Wunderer, R. (Hrsg.): Handwörterbuch der Führung. 2. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart, S. 1075 –1091. ISBN-13: 978-3791080284.
• Furtner, M. R. (2017): Empowering Leadership. Mit selbstverantwortlichen Mitarbeitern zu Innovation und Spitzenleistungen. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658160593.
• Furtner, M. R./Baldegger, U. (2016): Self-Leadership und Führung. Theorien, Modelle und praktische Umsetzung. 2. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658130442.
• Manager Magazin Verlagsgesellschaft (Hrsg.) (2015): Harvard Business Manager Spezial: Leadership. Wie geht Führung im Zeitalter digitaler Transformation? Ein Heft über Management im Wandel. 37. Jg.
• Hofer, S. (2016): Agiler führen. Einfache Maßnahmen für bessere Teamarbeit, mehr Leistung und höhere Kreativität. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658127565.
• Kauffeld, S. (Hrsg.) (2014): Arbeits- Organisations- und Personalpsychologie für Bachelor. 2. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3642420641.
• Maxwell, J. C. (2016): Leadership. Die 21 wichtigsten Führungsprinzipien. 8. Auflage, Brunnen, Gießen. ISBN-13: 978-3765541214.
• Wilber, K. (2012): Integrale Psychologie. Geist, Bewusstsein, Psychologie, Therapie. Arbor, Freiburg. ISBN-13: 978-3867810982.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30