Modulhandbuch

Bachelor: Bachelor Tourismusmanagement (B.A.) im Fernstudium

Letzte Aktualisierung : 02.04.2019

Inhalte
Semester 5
Modul Personalwesen (BPER-01)

Modulbezeichnung: Personalwesen

Modulnummer:

BPER-01

Semester:

5 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

Keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Personalwesen I (BPER01-01)
  • Personalwesen II (BPER02-01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Regina Frey Cordes

Bezüge zu anderen Programmen:

  • Bachelor Finanzmanagement
  • Bachelor Personalmanagement
  • Bachelor Marketing
  • Bachelor Wirtschaftsrecht
  • Bachelor Betriebswirtschaftslehre
  • Bachelor Gesundheitsmanagement
  • Bachelor Soziale Arbeit
  • Bachelor Pflegemanagement
  • Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • BWL I und II
  • Marketing I + II
  • Controlling I + II
  • Personalwesen II
  • Projektmanagement

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Personalwesen I:

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die grundlegenden Begrifflichkeiten des Personalwesens zu kennen.
  • die Ziele des Personalmanagements darzulegen und den Funktionsbereich zu anderen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen abzugrenzen.
  • die wichtigsten arbeitsrechtlichen Grundlagen im Sinne des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts anzuwenden.
  • die Personalplanung, ihre Bedeutung und ihr Instrumentarium in Grundzügen zu verstehen.
  • die Grundidee des Personalmarketings und Employer Brandings zu erklären.
  • interne und externe Wege der Personalbeschaffung zu kennen und diese im Hinblick auf ihre Effektivität und Effizienz zu bewerten.
  • Instrumente der Personalauswahl darzustellen und zu beurteilen.
  • den Prozess der Einführung neuer Mitarbeiter zu kennen.
  • alternative Möglichkeiten der Personalentlohnung aufzuzeigen.

Personalwesen II:

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die Grundlagen der Personalentwicklung zu kennen und deren Methoden und Instrumente auf konkrete Entwicklungsbedarfe hin anzuwenden.
  • die Bedeutung und den Prozess der Personalführung und Mitarbeitermotivation im Sinne der direkten Interaktion zwischen Mitarbeitern und Führungskräften zu verstehen.
  • verschiedene Führungstheorien und Führungsstile darzustellen und voneinander zu differenzieren.
  • alternative Wege der Personalfreisetzung zu erklären und im Hinblick auf die Vor- und Nachteile zu beurteilen.
  • um die Bedeutung und das Kerninstrumentarium des Personalcontrollings zu wissen.
  • die wichtigsten Anforderungen interner und externer Stakeholder an die Organisation des Personalwesens zu kennen und zu verstehen.
  • alternative Wege der Strukturierung des Personalwesens darzulegen, zu analysieren und zu bewerten.

Lehrinhalt des Moduls:

Personalwesen I:

  • Grundlagen des Personalwesens
  • Arbeitsrechtliche Grundlagen
  • Personalplanung
  • Personalbeschaffung und -auswahl
  • Personalentlohnung

Personalwesen II:

  • Personalentwicklung
  • Personalführung
  • Personalfreisetzung
  • Personalcontrolling
  • Personalorganisation

Lehrmethoden:

Literatur:

Personalwesen I:

  • Grundlagen des Personalwesens
  • Arbeitsrechtliche Grundlagen
  • Personalplanung
  • Personalbeschaffung und -auswahl
  • Personalentlohnung

Personalwesen II:

  • Personalentwicklung
  • Personalführung
  • Personalfreisetzung
  • Personalcontrolling
  • Personalorganisation

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

kursübergreifend:
Modulklausur, 90 Min. (100%)

Kursnummer:

BPER01-01

Kursname:

Personalwesen I

Gesamtstunden :

90 h

ECTS Punkte:

3 ECTS

Kurstyp: Pflicht

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Unabhängig von Unternehmensgröße und Branche kommt dem Personal eines Unternehmens vor dem Hintergrund des demographischen Wandels eine immer größere und zum Teil sogar existenzielle Rolle zu. Die Personalarbeit im Unternehmen, welche in der heutigen Zeit meist als das Human Resource Management bezeichnet wird, stellt daher einen überaus wichtigen Funktionsbereich dar. Der vorliegende Kurs ist eine Einführung in das Personalmanagement und thematisiert wichtige Kernprozesse dieser Funktion. Aufbauend auf den begrifflichen Grundlagen und der generellen Einordnung und Abgrenzung des Personalmanagements in Lektion 1 werden in Lektion 2 die arbeitsrechtlichen Grundlagen abgebildet. Weiterhin werden in Lektion 3, 4 und 5 die grundlegenden Prozesse, Konzepte und Instrumente der Personalplanung, der Personalbeschaffung und -auswahl sowie der Personalentlohnung dargestellt.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die grundlegenden Begrifflichkeiten des Personalwesens zu kennen.
  • die Ziele des Personalmanagements darzulegen und den Funktionsbereich zu anderen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen abzugrenzen.
  • die wichtigsten arbeitsrechtlichen Grundlagen im Sinne des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts anzuwenden.
  • die Personalplanung, ihre Bedeutung und ihr Instrumentarium in Grundzügen zu verstehen.
  • die Grundidee des Personalmarketings und Employer Brandings zu erklären.
  • interne und externe Wege der Personalbeschaffung zu kennen und diese im Hinblick auf ihre Effektivität und Effizienz zu bewerten.
  • Instrumente der Personalauswahl darzustellen und zu beurteilen.
  • den Prozess der Einführung neuer Mitarbeiter zu kennen.
  • alternative Möglichkeiten der Personalentlohnung aufzuzeigen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

  1. Grundlagen des Personalwesens
    1. Begriff und Bedeutung des Personalwesens
    2. Ziele und Aufgabenfelder des Personalwesens
    3. Rahmenbedingungen des Personalwesens
  2. Arbeitsrechtsrechtliche Grundlagen
    1. Grundbegriffe des Arbeitsrechts
    2. Individualarbeitsrecht
    3. Kollektivarbeitsrecht
  3. Personalplanung
    1. Begriff und Bedeutung der Personalplanung
    2. Quantitative Personalbedarfsermittlung
    3. Qualitative Personalbedarfsermittlung
  4. Personalbeschaffung und -auswahl
    1. Personalmarketing und Employer Branding
    2. Interne und externe Personalbeschaffung
    3. Verfahren der Personalauswahl (Bewerbungsunterlagen, Interviews, Testverfahren, Assessment Center)
    4. Einführung von neuen Mitarbeitern
  5. Personalentlohnung
    1. Klassische Vergütungsmodelle
    2. Moderne Vergütungsmodelle
    3. Mitarbeiterbeteiligungsmodelle

Literatur:

Bücher:

  • Berthel, J./Becker, F. G. (2017): Personal-Management. Grundzüge für Konzeptionen betrieblicher Personalarbeit. 11. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Bröckermann, R. (2016): Personalwirtschaft. Lehr- und Übungsbuch für Human Resource Management. 7. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Holtbrügge, D. (2015): Personalmanagement. 6. Auflage, Springer Verlag, Wiesbaden.
  • Huber, A. (2010): Personalmanagement. Vahlen, München.
  • Jung, H. (2010): Personalwirtschaft. 9. Aufl., De Gruyter Oldenbourg, München.
  • Oechsler, W. A. (2011): Personal und Arbeit. Grundlagen des Human Resource Management und der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen. 9. Aufl., De Gruyter Oldenbourg, München.
  • Olfert, K. (2015): Personalwirtschaft. 16. Aufl., NWB Verlag, Ludwigshafen.
  • Scherm, E./Süß, S. (2016): Personalmanagement. 3. Auflage, Vahlen, München.
  • Scholz, Christian (2014): Grundzüge des Personalmanagements. 2. Aufl., Vahlen, München.
  • Schreyögg, G./ Geiger, D. (2016): Organisation. Grundlagen moderner Organisationsgestaltung. Mit Fallstudien. 6. Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden.

Handwörterbücher:

  • Gaugler, E./ Oechsler, W.A./ Weber, W. (Hrsg.) (2004): Handwörterbuch des Personalwesens. 3. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Kieser, A./ Reber, G./ Wunderer, R. (Hrsg.) (1995): Handwörterbuch der Führung. 2. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.

Zeitschriften:

  • Die Mitbestimmung
  • Human Resources Manager
  • Human Resource Management Journal
  • Human Resource Management Review
  • International Journal of Applied HRM
  • PersonalQuarterly
  • Personalmagazin
  • Personalwirtschaft
  • Personalführung
  • The International Journal of Human Resource Management
  • Zeitschrift für Personalforschung
  • Zeitschrift für Führung und Organisation

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungsleistungen:

  • Klausur, 45 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 90

Selbststudium (in Std.): 54
Selbstüberprüfung (in Std.): 18
Tutorien (in Std.): 18

Kursnummer:

BPER02-01

Kursname:

Personalwesen II

Gesamtstunden :

60 h

ECTS Punkte:

2 ECTS

Kurstyp: Pflicht

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In diesem Kurs werden relevante Themen des Personalwesens aufbauend auf Kurs 1 vertieft. Dazu wird in der ersten Lektion zunächst die Personalentwicklung thematisiert, die wichtigsten Methoden und Instrumente derselben sowie die überaus bedeutsame Erfolgskontrolle der Personalentwicklung dargestellt. Darauf folgt die Personalführung in Lektion 2, bei der es vordergründig um die direkte Interaktion zwischen Mitarbeitern und Führungskräften geht. Die Personalfreisetzung gehört zu den klassischen personalwirtschaftlichen Aufgabenfeldern und hierbei wird zwischen der internen und externen Freisetzung unterschieden. Das Personalcontrolling ist Kern der Lektion 4 und zielt auf die betriebswirtschaftliche Perspektive des Personalwesens ab. Es wird vermittelt, mit Hilfe welcher Instrumente, Ansätze und Kennzahlen die personalwirtschaftliche Basisarbeit geplant, unterstützt und in Bezug auf ihre Wirtschaftlichkeit kontrolliert werden kann. Der Kurs schließt mit den Grundlagen der Personalorganisation. Es wird aufgezeigt, wie der Funktionsbereich organisiert und strukturiert werden kann, um die Anforderungen der internen und externen Kunden bestmöglich zu erfüllen.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Grundlagen der Personalentwicklung zu kennen und deren Methoden und Instrumente auf konkrete Entwicklungsbedarfe hin anzuwenden.
  • die Bedeutung und den Prozess der Personalführung und Mitarbeitermotivation im Sinne der direkten Interaktion zwischen Mitarbeitern und Führungskräften zu verstehen.
  • verschiedene Führungstheorien und Führungsstile darzustellen und voneinander zu differenzieren.
  • alternative Wege der Personalfreisetzung zu erklären und im Hinblick auf die Vor- und Nachteile zu beurteilen.
  • um die Bedeutung und das Kerninstrumentarium des Personalcontrollings zu wissen.
  • die wichtigsten Anforderungen interner und externer Stakeholder an die Organisation des Personalwesens zu kennen und zu verstehen.
  • alternative Wege der Strukturierung des Personalwesens darzulegen, zu analysieren und zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

  1. Personalentwicklung
    1. Begriff, Bedeutung und Ziele der Personalentwicklung
    2. Methoden und Instrumente der Personalentwicklung
    3. Erfolgskontrolle der Personalentwicklung
  2. Personalführung
    1. Begriff, Merkmale und Beteiligte der Führung
    2. Mitarbeitermotivation
    3. Führungstheorien und Führungsstile
  3. Personalfreisetzung
    1. Begriff, Ziele und Ursachen von Personalfreisetzung
    2. Interne und externe Personalfreisetzung
    3. Abwicklung und Organisation Personalfreisetzung
  4. Personalcontrolling
    1. Begriff, Ziele und Aufgaben des Personalcontrollings
    2. Ebenen, Methoden und Instrumente
    3. Grenzen des Personalcontrollings
  5. Personalorganisation
    1. Anforderungen an die Personalorganisation
    2. Alternative Organisationsformen des Personalbereichs
    3. Personalmanagementinformationssysteme

Literatur:

Bücher:

  • Berthel, J./Becker, F. G. (2017): Personal-Management. Grundzüge für Konzeptionen betrieblicher Personalarbeit. 11. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Bröckermann, R. (2016): Personalwirtschaft. Lehr- und Übungsbuch für Human Resource Management. 7. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Holtbrügge, D. (2015): Personalmanagement. 6. Auflage, Springer Verlag, Wiesbaden.
  • Huber, A. (2010): Personalmanagement. Vahlen, München.
  • Jung, H. (2010): Personalwirtschaft. 9. Aufl., De Gruyter Oldenbourg, München.
  • Oechsler, W. A. (2011): Personal und Arbeit. Grundlagen des Human Resource Management und der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen. 9. Aufl., De Gruyter Oldenbourg, München.
  • Olfert, K. (2015): Personalwirtschaft. 16. Aufl., NWB Verlag, Ludwigshafen.
  • Scherm, E./Süß, S. (2016): Personalmanagement. 3. Auflage, Vahlen, München.
  • Scholz, Christian (2014): Grundzüge des Personalmanagements. 2. Aufl., Vahlen, München.
  • Schreyögg, G./ Geiger, D. (2016): Organisation. Grundlagen moderner Organisationsgestaltung. Mit Fallstudien. 6. Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden.

Handwörterbücher:

  • Gaugler, E./ Oechsler, W.A./ Weber, W. (Hrsg.) (2004): Handwörterbuch des Personalwesens. 3. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Kieser, A./ Reber, G./ Wunderer, R. (Hrsg.) (1995): Handwörterbuch der Führung. 2. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.

Zeitschriften:

  • Die Mitbestimmung
  • Human Resources Manager
  • Human Resource Management Journal
  • Human Resource Management Review
  • International Journal of Applied HRM
  • PersonalQuarterly
  • Personalmagazin
  • Personalwirtschaft
  • Personalführung
  • The International Journal of Human Resource Management
  • Zeitschrift für Personalforschung
  • Zeitschrift für Führung und Organisation

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungsleistungen:

  • Klausur, 45 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 60

Selbststudium (in Std.): 36
Selbstüberprüfung (in Std.): 12
Tutorien (in Std.): 12

Modul Aktuelle Themen im Tourismusmanagement (DLBTOATTM)

Modulbezeichnung: Aktuelle Themen im Tourismusmanagement

Modulnummer:

DLBTOATTM

Semester:

5 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Aktuelle Themen im Tourismusmanagement (DLBTOATTM01)

Dauer:

Selbststudium: 120 h
Selbstüberprüfung: -
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Bibiana Grassinger

Bezüge zu anderen Programmen:

keine

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

Alle Tourismusmodule aus dem Programm

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Ziel ist es, die neusten Trends und Entwicklungen zu vermitteln sowie Einblicke in spezielle Bereiche und Nischen des Tourismus zu gewähren. Dabei werden jedoch nicht nur Themen und Konzepte aufgegriffen, die aus Sicht der bisherigen Lehre gänzlich neu sind. Das Modul bietet auch die Chance, die Studierenden in Bezug auf alle bisher unterrichteten Themen auf den neusten Stand der Dinge zu bringen. Besonderes Augenmerk wird dabei auch auf interkulturelle und interdisziplinäre Aspekte gelegt.

Die Studierenden
• kennen die gegenwärtigen nationalen und internationalen Trends im Tourismus.
• sind auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen aller zuvor im Rahmen anderer Module vermittelter Inhalte und Themen.
• kennen sich mit internationalen und interkulturellen Aspekten aus, die im Tourismus von Bedeutung sind.
• können mit den interdisziplinären Schnittstellen im Tourismus umgehen und • verstehen die Leistungen und Tätigkeitsfelder relevanter Bereiche der systemischen (externen und internen) Umwelt.

Folgende Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen sollen im Modul vermittelt werden:
• Soziale Kompetenz
• Starker Praxisbezug
• Interkulturelle Kompetenzen
• Interdisziplinarität

Lehrinhalt des Moduls:

Das Modul bietet Studierenden und Dozenten die Gelegenheit, gemeinsam zu entscheiden, welche Themenbereiche zu diesem Zeitpunkt des Studiums besonders wichtig sind. Dabei finden insbesondere auch die laufenden Bachelorarbeiten Berücksichtigung.
Die inhaltlichen Schwerpunkte hängen damit sowohl von den aktuellen Entwicklungen im Tourismus als auch dem Verlauf des Studiums und den gemeinsamen Entscheidungen von Studierenden und Dozenten ab. Beispiele für Inhalte können dabei neue Formen des Tourismus wie das virtuelle Reisen sein. Auch Megatrends und -themen gehören auf die Agenda (aktuell z. B. Social Media im Tourismus, Angebote für Senioren und Singles, Gesundheit, Gay-Tourismus, barrierefreies Reisen etc.). Ebenso können geopolitische Entwicklungen wie der aktuelle Trend zur Glokalisierung (Globalisierung und Lokalisierung) vertiefend diskutiert werden.

Lehrmethoden:

Literatur:

Das Modul bietet Studierenden und Dozenten die Gelegenheit, gemeinsam zu entscheiden, welche Themenbereiche zu diesem Zeitpunkt des Studiums besonders wichtig sind. Dabei finden insbesondere auch die laufenden Bachelorarbeiten Berücksichtigung.
Die inhaltlichen Schwerpunkte hängen damit sowohl von den aktuellen Entwicklungen im Tourismus als auch dem Verlauf des Studiums und den gemeinsamen Entscheidungen von Studierenden und Dozenten ab. Beispiele für Inhalte können dabei neue Formen des Tourismus wie das virtuelle Reisen sein. Auch Megatrends und -themen gehören auf die Agenda (aktuell z. B. Social Media im Tourismus, Angebote für Senioren und Singles, Gesundheit, Gay-Tourismus, barrierefreies Reisen etc.). Ebenso können geopolitische Entwicklungen wie der aktuelle Trend zur Glokalisierung (Globalisierung und Lokalisierung) vertiefend diskutiert werden.

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit (100 %)

Kursnummer:

DLBTOATTM01

Kursname:

Aktuelle Themen im Tourismusmanagement

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Beschreibung des Kurses:

Ziel ist es, die neusten Trends und Entwicklungen zu vermitteln sowie Einblicke in spezielle Bereiche und Nischen des Tourismus zu gewähren. Dabei werden jedoch nicht nur Themen und Konzepte aufgegriffen, die aus Sicht der bisherigen Lehre gänzlich neu sind. Das Modul bietet auch die Chance, die Studierenden in Bezug auf alle bisher unterrichteten Themen auf den neusten Stand der Dinge zu bringen. Besonderes Augenmerk wird dabei auch auf interkulturelle und interdisziplinäre Aspekte gelegt.

Die inhaltlichen Schwerpunkte hängen damit sowohl von den aktuellen Entwicklungen im Tourismus als auch dem Verlauf des Studiums und den gemeinsamen Entscheidungen von Studierenden und Dozenten ab. Beispiele für Inhalte können dabei neue Formen des Tourismus wie das virtuelle Reisen sein. Auch Megatrends und -themen gehören auf die Agenda (aktuell z. B. Social Media im Tourismus, Angebote für Senioren und Singles, Gesundheit, Gay-Tourismus, barrierefreies Reisen etc.). Ebenso können geopolitische Entwicklungen wie der aktuelle Trend zur Glokalisierung (Globalisierung und Lokalisierung) vertiefend diskutiert werden.

Kursziele:

Die Studierenden

  • kennen die gegenwärtigen nationalen und internationalen Trends im Tourismus.
  • sind auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen aller zuvor im Rahmen anderer Module vermittelter Inhalte und Themen.
  • kennen sich mit internationalen und interkulturellen Aspekten aus, die im Tourismus von Bedeutung sind.
  • können mit den interdisziplinären Schnittstellen im Tourismus umgehen und verstehen die Leistungen und Tätigkeitsfelder relevanter Bereiche der systemischen (externen und internen) Umwelt.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

Thema 1: Medizintourismus – Wachstumsmarkt im Zeichen des demographischen Wandels

  • IUBH (Hrsg.) (2016): Medizintourismus. IUBH Touristik-Radar 2016. (URL: http://www.iubh.de/wp-content/uploads/sites/10/2016/08/IUBH_Ergebnischarts_Medizintourismus.pdf [letzter Zugriff: 09.01.2017]).
  • Kagelmann, H. J./Kiefl, W. (2016): Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus. Grundlagen und Lexikon. PROFIL Verlag, München/Wien. ISBN-13: 978-3890197043.

Thema 2: „Auf zur See“ – Der Kreuzfahrtenmarkt als Treiber des Tourismus

  • Deutscher Reiseverband (Hrsg.) (2014): DRV-Kreuzfahrtenmarktstudie 2014. Berlin.
  • Papathanassis, A./Lukovic, T./Vogel, M. (Hrsg.) (2012): Cruise Tourism and Society. A Socio-economic Perspective. Springer, Heidelberg/Berlin. ISBN-13: 978-3642329913.

Thema 3: Trends im Onlinetourismus – Treiber oder Getriebener im digitalen Zeitalter?

  • Schulz, A. et al. (Hrsg.) (2015): eTourismus: Prozesse und Systeme. Informationsmanagement im Tourismus. 2. Auflage, De Gruyter Oldenbourg, Berlin/München. ISBN-13: 978-3486754285.
  • Verband Internet Reisevertrieb (Hrsg.) (2016): Daten & Fakten zum Online-Reisemarkt 2016. (URL: https://v-i-r.de/wp-content/uploads/2016/03/df-2016-web-1.pdf [letzter Zugriff: 09.01.2017]).

Thema 4: Dark Tourism – Orte des Schreckens als Tourismusdestinationen

  • Historisch-Technisches Museum Peenemünde (Hrsg.) (2016): NS-Großanlagen und Tourismus. Chancen und Grenzen der Vermarktung von Orten des Nationalsozialismus. Ch. Links Verlag, Berlin. ISBN-13: 978-3861538776.
  • Rodriguez Garcia, B. (2012): Management Issues in Dark Tourism Attractions: The Case of Ghost Tours in Edinburgh and Toledo. In: Journal of Unconventional Parks, Tourism & Recreation Research, 4. Jg., Heft 1, S. 14–19.

Thema 5: „China und Co.“ – Neue Märkte im Wandel

  • Hotels.com (Hrsg.) (2015): Chinese International Travel Monitor 2015. (URL: http://www.citm2015.com/pdf/hcom-citm-report-2015-inter.pdf [letzter Zugriff: 09.01.2017]).
  • Deutsche Zentrale für Tourismus e. V. (Hrsg.) (2016): Kurz-Marktinformationen China 2016/2017. (URL: https://www.germany.travel/media/de/pdf/marktinformationen_in_kurzfassung/China_kurz.pdf [letzter Zugriff: 09.01.2017]).

Literatur:

Bücher und Zeitschriften sind abhängig von den thematischen Schwerpunkten.

Aktuelle bzw. regelmäßig erscheinende Studien:
• ADAC Verlag (Hrsg.): ADAC Reise-Monitor (jährlicher Bericht zur Trendforschung im Reisemarkt).
• DEHOGA Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (Hrsg.): Gastronomie und Hotellerie in Deutschland (jährlicher Bericht zur Gastronomie und Hotellerie in Deutschland).
• Deutscher Reise Verband (Hrsg.): Fakten und Zahlen zum deutschen Reisemarkt (jährlicher Bericht).
• Deutsche Zentrale für Tourismus (Hrsg.): Jahresbericht zum Reiseland Deutschland.
• Deutsche Zentrale für Tourismus (Hrsg.): Qualitätsmonitor (jährlicher Bericht zu Trends, Besucherverhalten und Qualität des Deutschland-Tourismus).
• Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband (Hrsg.): Sparkassen-Tourismusbarometer (jährlicher Bericht zum Deutschland-Tourismus).

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 120
Selbstüberprüfung (in Std.): -
Tutorien (in Std.): 30

Modul Kreuzfahrttourismus (DLBTOKFT)

Modulbezeichnung: Kreuzfahrttourismus

Modulnummer:

DLBTOKFT

Semester:

5 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Kreuzfahrttourismus I (DLBTOKFT01)
  • Kreuzfahrttourismus II (DLBTOKFT02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Ina zur Oven-Krockhaus

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Hospitality Management
• Bachelor Eventmanagement
• Bachelor Tourismusmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Nachhaltiges Tourismusmanagement
• Destinationsmanagement
• Vertrieb in Hotel und Tourismus
• Reiseveranstalter- und Reisemittlermanagement
• Tourismusrecht

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Der Markt der Kreuzfahrtreisen gehört zu den globalen Wachstumstreibern der Reisebranche. Mit neuen Konzepten, Schiffstypen, Destinationen, Zielgruppen und Vertriebstechniken erschließen sich kontinuierlich neue Märkte bei zugleich hohen Customer Loyalty Rates. Mit der Öffnung neuer Kundenmärkte insbesondere in Asien entstehen darüber hinaus noch zahlreiche interkulturelle Segmentierungsoptionen für die Kreuzfahrtbranche.
Mit dem auch zukünftig zu erwartenden Wachstum sieht sich dieses Tourismussegment mit einer Reihe von komplexen strategischen und operativen Herausforderungen gegenübergestellt, die so in dieser Diversität gegenüber anderen Tourismussegmenten einzigartig sind. Dabei sind Entscheidungshorizonte sowohl langfristig als auch auf Tagesbasis zu sehen.
Erfolgreiche Manager von Kreuzfahrttourismus-Anbietern müssen neben Destinationskenntnissen, Investitionsentscheidungen, Zukunftstrends, technischen Innovationen, Marktpreisbeobachtungen im Einkauf von Rohstoffen, Umweltaspekten und anderes mehr ebenfalls eine hohe Vertriebskompetenz besitzen, die zur Auslastung der Kreuzfahrtschiffe unerlässlich ist. Darüber hinaus muss eine komplexe Logistik an Bord gewährleistet werden, und dies in der Regel unter hohem zeitlichen Druck.
Hierzu bedarf es zum einen ein solides, wissenschaftlich fundiertes Wissen über die grundsätzlichen Determinanten des touristischen Angebots- und Nachfragemarktes einschließlich grundlegender Kenntnisse des Produktmanagements. Dieses umfasst neben den Produkteigenschaften und spezifischen Dienstleistungen auch die geographischen Elemente in den Destinationen. Die Studierenden verstehen in diesen Feldern wesentliche Theorieansätze, können diese erläutern und kritisch reflektieren. Auf dieser Basis werden die Studierenden in die Lage versetzt, eigenständig erfolgreiche Strategien und Maßnahmen (z. B. erfolgreiche Produktkonfigurationen auf unterschiedlichen Schiffsmustern, effektive und nachfrageorientierte Routenplanungen) zu entwickeln.
Zum anderen sind vertiefte Kenntnisse über die operativen und logistischen Prozesse an Bord und in den Häfen/Terminals erforderlich. Die Studierenden erlangen vertiefte Kenntnisse in die Arbeitsabläufe an Bord, Qualitätsprozesse zur Gewährleistung der Gästezufriedenheit, Gesundheits- und Sicherheitsaspekte auf See, Training und Fortentwicklung der Mitarbeiter. Darüber hinaus verstehen die Studierenden die spezifischen Aspekte des Hotel- und Gastronomiemanagements auf einem Schiff („Hospitality Issues“). Im Rahmen des Kurses Kreuzfahrttourismus I werden den Studierenden die wesentlichen Grundlagen und Kenntnisse zur Planung und Umsetzung und zum erfolgreichen Vertrieb von Kreuzfahrtprodukten vermittelt. Im Rahmen des Kurses Kreuzfahrttourismus II verstehen die Studierenden den ganzheitlichen und interdisziplinären Ablauf an Bord sowie die wesentlichen Grundlagen für dessen Gelingen. So werden die Studierenden in die Lage versetzt, selbstständig strategische wie operationelle Herausforderungen im Markt des Kreuzfahrttourismus kritisch zu reflektieren und zu beantworten. Obwohl sich der Schwerpunkt des Moduls auf die Hochseekreuzfahrt bezieht, werden ebenfalls Aspekte der Flusskreuzfahrten behandelt.

Lehrinhalt des Moduls:

Einführende und strategische Aspekte:
• Grundlagen des Kreuzfahrtmarktes
• Produktentwicklung und Finanzierung
• Vertrieb von Kreuzfahrten und zugehörigen Dienstleistungen
• Maritime Aspekte
• Kreuzfahrt-Geografie
• Routenplanung

Operative Aspekte:
• Personalmanagement an Bord
• Kundenservices an Bord
• Management der Gastronomie an Bord
• Hotelmanagement auf Schiffen
• Gesundheit und Sicherheitsaspekte

Lehrmethoden:

Literatur:

Einführende und strategische Aspekte:
• Grundlagen des Kreuzfahrtmarktes
• Produktentwicklung und Finanzierung
• Vertrieb von Kreuzfahrten und zugehörigen Dienstleistungen
• Maritime Aspekte
• Kreuzfahrt-Geografie
• Routenplanung

Operative Aspekte:
• Personalmanagement an Bord
• Kundenservices an Bord
• Management der Gastronomie an Bord
• Hotelmanagement auf Schiffen
• Gesundheit und Sicherheitsaspekte

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 180 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBTOKFT01

Kursname:

Kreuzfahrttourismus I

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs führt zunächst in den Markt und die grundsätzlichen Determinanten der Kreuzfahrt aus Angebots- und Nachfragesicht ein, verbunden mit einer Reflektion der Historie der Kreuzfahrten als auch Diskussionen und Trendanalysen zur zukünftigen Entwicklung. Es sollen grundlegende Kenntnisse des Produktmanagements in diesem Segment vermittelt werden, die neben Produkteigenschaften und spezifischen Dienstleistungen auch die geographischen Elemente in den Destinationen umfassen.

Hierauf aufbauend werden grundlegende Methoden der strategischen Planung sowie des Vertriebs behandelt. Neben Investitionsaspekten, Destinationseigenschaften und Routenplanungen werden daher auch die Aspekte eines erforderlichen Vertriebsmix mit unterschiedlichen Vertriebskanälen und deren Besonderheiten behandelt.

Dem besonderen Umstand Rechnung tragend, dass Kreuzfahrtschiffe hybride touristische Produkte darstellen, wird insbesondere auf maritime Aspekte und deren Managementimplikationen für Kreuzfahrten eingegangen. Dieses umfasst neben der allgemeinen Seefahrt insbesondere rechtliche Aspekte auf See, Gesundheit und Sicherheit sowie Umweltaspekte in der Kreuzschifffahrt.

Dieser Kurs bildet somit das Kerngerüst zum Verständnis der Kreuzfahrt als touristischen Wachstumsmarkt und erlaubt auf dieser Basis die Entwicklung von Managementkompetenzen für die erfolgreiche Steuerung der operativen und logistischen Abläufe an Bord.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • vertiefte Kenntnisse über den Kreuzfahrtmarkt und dessen Entwicklung besitzen.
  • Investitions- und Produktentwicklungsprozesse unter Finanzierungs- als auch geografischen Aspekten verstehen und anwenden
  • Vor- und Nachteile unterschiedlicher Vertriebskanäle bewerten und steuern können.
  • maritime Rahmengesetzgebungen zu Gesundheit, Sicherheit und Arbeit kennen und in Entscheidungsprozessen berücksichtigen können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Grundlagen des Kreuzfahrtenmarktes

1.1 Eigenschaften des Kreuzfahrtproduktes

1.2 Geschichte, Image und Zukunft des Kreuzfahrttourismus

1.3 Ökonomie der Kreuzfahrt

1.4 Flusskreuzfahrt

2 Produktentwicklung und Finanzierung

2.1 Kreuzfahrt-Veranstaltermarkt

2.2 Produktportfolio

2.3 Klassifikation von Kreuzfahrten und Produktbranding

2.4 Investitionsaspekte von Kreuzfahrtschiffen

3 Vertrieb von Kreuzfahrten und zugehörigen Dienstleistungen

3.1 Reisevertriebswege für Kreuzfahrtprodukte

3.2 Marketingaktionen und Allianzen

3.3 Kundenbindung

4 Maritime Aspekte

4.1 Rechtliche Aspekte der Kreuzschifffahrt

4.2 Gesundheit und Sicherheit auf See

4.3 Umweltaspekte

5 Kreuzfahrt-Geografie

5.1 Charakteristika von Kreuzfahrtdestinationen

5.2 Tourismus und Klima

6 Routenplanung

6.1 Analyse und Bewertung von Destinationen und Häfen

6.2 Planung und Logistik von Routenverläufen

6.3 Reisemotive von Passagieren und deren Erfüllung

6.4 Planung und Management von Landausflügen

Literatur:

• Boniface, B. G./Cooper, C./Cooper, R. (2012): Worldwide Destinations – The Geography of Travel and Tourism. Routledge, London. ISBN-13: 978-0080970400.
• Deutscher Reiseverband (Hrsg) (2014): DRV-Kreuzfahrtmarktstudie. Berlin.
• FVW Medien (Hrsg) (2015: fvw Exclusiv-Studie Kreuzfahrt-Anbieter 2015. Hamburg. (Kurzfassung: http://www.fvw.de/files/smfiledata/2/1/7/8/6/8/1/Kreuzfahrtstudie-2015_Leseprobe.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Gibson, P. (2012): Cruise Operations Management. Hospitality Perspectives. 2. Auflage, Routledge, London. ISBN-13: 978-0415699402.
• Papathanassis, A./Lukovic, T./Vogel, M. (2012): Cruise Tourism and Society. Springer, Heidelberg/Berlin. ISBN-13: 978-3642329913.
• Pumpa, K. (2012): Urlaub und Meer. Die Kreuzfahrt im Spannungsfeld zwischen Trendreisen und nachhaltigem Tourismus. Diplomica, Hamburg. ISBN-13: 978-3842871670.
• Schulz, A. (2010): Kreuzfahrten und Schiffsverkehr im Tourismus. Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486596458.
• Vogel, M./Papathanassis, A./Wolber, B. (2012): The Business and Management of Ocean Cruises. CABI, Wallingford. ISBN-13: 978-1845938451.

Homepages:
• Cruise Research Society: http://www.cruiseresearchsociety.com
• Kreuzfahrt-Magazin: http://kreuzfahrt-magazin.info
• Kreuzfahrten-Zentrale: http://www.kreuzfahrten-zentrale.de
• Seereisenportal: www.seereisenportal.de

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBTOKFT02

Kursname:

Kreuzfahrttourismus II

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

DLBTOKFT01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Im Rahmen dieses Kurses wird das Spektrum des operativen Managements des Kreuzfahrttourismus an Bord behandelt. Hierzu zählen das Personalmanagement und Training der Mitarbeiter, die Planung der verschiedenen Kundenservices, das Management der angebotenen Gastronomie, das spezifische Hotelmanagement auf Schiffen sowie Gesundheits- und Sicherheitsaspekte auf See.

Die Logistik eines Kreuzfahrtschiffes umfasst mannigfaltige Bereiche, die es so aufeinander abzustimmen gilt, dass die Kundenzufriedenheit der Passagiere unter Einhaltung streng regulierter Vorschriften erfüllt wird. Dabei müssen Teams unterschiedlicher Bereiche (Nautik, Technik, Hotelbereich, Bars, Eventteams, Exkursionsplaner etc.) aufeinander abgestimmt werden. Gleichzeitig gilt es dabei, höchstmögliche Standards an Sicherheit, Hygiene sowie umweltverträgliches Wirtschaften zu gewährleisten.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • in der Lage sein, die zentralen Aufgabenfelder unterschiedlicher Teams an Bord zu verstehen und deren Schnittstellen zu optimieren.
  • Modelle anwenden können, um eine kontinuierliche Fort- und persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter zu steuern.
  • Prozesse steuern können, die die Bedürfnisse der Passagiere unter Beachtung unterschiedlicher Aspekte befriedigen (Demografie, Motivationen, Qualität).
  • Grundlagen des Hotel- und Restaurantmanagement verstehen und auf Kreuzfahrtschiffe anwenden können.
  • die rechtlichen Rahmenbedingungen von Sicherheit, Gesundheit und Hygiene an Bord kennen und umsetzen können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Personalmanagement an Bord

1.1 Rollen und Verantwortungsbereiche der Teammannschaften

1.2 Interkulturelles Management der Crew

1.3 Personalbeschaffung

1.4 Fortbildung und Weiterbildungskonzepte

1.5 Führung, Mentoring und Motivation

2 Kundenservice an Bord

2.1 Planung und Management von Services

2.2 Qualitätsmanagement von Services

2.3 Berücksichtigung spezieller Kundenbedürfnisse

3 Management der Gastronomie an Bord

3.1 Angebots- und Konzeptplanung für unterschiedliche Gastronomieeinheiten

3.2 Wareneinsatzplanung, Beschaffung und Logistik

3.3 Zubereitung und Zeitmanagement

3.4 Personaleinsatz, Prozessmanagement, Controlling

3.5 Hygienevorschriften, Gesundheit und Verbraucherschutz

4 Hotelmanagement auf Schiffen

4.1 Umsatzplanung und Yield Management

4.2 Kostenplanung, Vertrieb und Buchung

4.3 Rooms Division und Personaleinsatz

4.4 IT-Systeme

5 Gesundheit und Sicherheitsaspekte

5.1 Sanitäre Einrichtungen und Hygieneprogramme auf Schiffen

5.2 Medizinische Versorgung, Krankheiten und Epidemien an Bord

5.3 Vorbeugemaßnahmen und Inspektionen

5.4 Sicherheit auf See und Risikoabschätzung

 

Literatur:

Bücher:
• Bardi, J. A. (2010): Hotel Front Office Management. 5. Auflage, Wiley, Hoboken (NJ). ISBN-13: 978-1118135792.
• Fahr, D./Papathanassis, A./Milde, P. C. (2012) (Hrsg.): Willkommen an Bord! Ihr Kurs zur Kreuzfahrt-Karriere. Leben und Arbeiten auf Kreuzfahrtschiffen. Books on Demand, Norderstedt. ISBN-13: 978-3844836035.
• Gibson, P. (2012): Cruise Operations Management. Hospitality Perspectives, 2. Auflage, Routledge, London. ISBN-13: 978-0415699402.
• Hayes, D. K./Miller, A. (2010): Revenue Management for the Hospitality Industry. Wiley, Hoboken (NJ). ISBN-13: 978-1118136928.
• Ottomann, C./Seidenstücker, K.-H. (Hrsg.) (2015): Maritime Medizin. Praxiswissen für Schiffsärzte und Ärzte im Offshore-Bereich. Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3642554377.
• Rutherford, D. G./O’Fallon, M. J. (2007): Hotel Management and Operations. 4. Auflage, Wiley, Hoboken (NJ). ISBN-13: 978-0471470656.
• Schulz, A. (2010): Kreuzfahrten und Schiffsverkehr im Tourismus. Ouldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486596458.
• Schulz, A. et al. (Hrsg.) (2014): eTourismus: Prozesse und Systeme. Informationsmanagement im Tourismus. 2. Auflage, De Gruyter, Berlin/München. ISBN-13: 978-3486754285.
• Vogel, M./Papathanassis, A./Wolber, B. (Hrsg.) (2012): The Business and Management of Ocean Cruises. CABI, Wallingford. ISBN-13: 978-1845938451.

Zeitschriften:
• Cruise Industry News Quarterly
• Hotel & Technik

Homepages:
• Cruise Research Society: http://www.cruiseresearchsociety.com
• Kreuzfahrt-Magazin: http://kreuzfahrt-magazin.info
• Oracle/Fidelio Cruise: http://www.fcruise.com
• Seereisenportal: www.seereisenportal

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Gesundheitstourismus (DLBTOGHT)

Modulbezeichnung: Gesundheitstourismus

Modulnummer:

DLBTOGHT

Semester:

5 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Gesundheitstourismus I (DLBTOGHT01)
  • Gesundheitstourismus II (DLBTOGHT02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Julia Tögel

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Hospitality Management
• Bachelor Eventmanagement
• Bachelor Tourismusmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Nachhaltiges Tourismusmanagement
• Destinationsmanagement
• Vertrieb in Hotel und Tourismus
• Reiseveranstalter- und Reisemittlermanagement

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Der Gesundheitstourismus entwickelt sich seit Jahren international positiv und kann als einer der zentralen Treiber im Tourismus gesehen werden. Aufgrund demographischer Veränderungen und des Wertewandels in den postmodernen Gesellschaften, spezifischer Bedürfnisse älterer Reisenden, geänderter Lebensstile und Bedürfnisse ergeben sich für Anbieter von gesundheitstouristischen Dienstleistungen vielfältige Möglichkeiten der Spezialisierung auf Unterthemen und die Ausbildung von Alleinstellungsmerkmalen. Chancen liegen zum Beispiel in neuen Urlaubsformen wie Selfness-Urlaub oder Ernährungs- und Natururlaube, die Erholungsurlaube mit nachweislich gesundheitlichen Mehrwerten kombinieren.
Der gesundheitstouristische Markt umfasst im Wesentlichen drei Säulen, die jede für sich eigene Gesetzmäßigkeiten aufweist und Ansprüche an angehende Tourismusmanager in diesem Bereich stellt: unspezifische gesundheitstouristische Urlaubsformen, im Sinne von „etwas für die Gesundheit tun“; spezifische gesundheitsorientierte Reiseformen im Urlaub und gesundheitsorientierte Reiseformen ohne Urlaubscharakter mit einer klaren medizinischen Zielsetzung; touristische Aktivitäten für gesundheitlich eingeschränkte Personengruppen bzw. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Behinderungen bzw. deren Betreuer.
Um in diesem Markt erfolgreich touristische Dienstleistungen zu platzieren, bedarf es zum einen ein solides, wissenschaftlich fundiertes Wissen über die grundsätzlichen Determinanten des Entscheidungsverhaltens der Konsumenten sowie Kenntnisse über die Strukturen des Angebots. Letztere unterscheiden sich vom klassischen Tourismusmodell, da sowohl andere „Player“ den Markt definieren (zum Beispiel Ärzte, Kliniken), zum anderen insbesondere die Vertriebswege auch Organisationen umfassen, die kein bzw. nur geringes Interesse an Netzwerkbildung haben (zum Beispiel Krankenkassen, Konsulate und Botschaften etc.). Darüber hinaus bestehen unterschiedliche Prozesse der Kundengewinnung, des Transports, gesundheitsbezogener Leistungserbringung sowie touristischer Motive und Verhalten im Incoming vs. Outgoing des Gesundheitstourismus.
Die Studierenden erwerben daher im Kurs Gesundheitstourismus I grundlegende Kenntnisse über die Marktentwicklungen und deren Akteure, die Nachfragedeterminanten, die das Entscheidungsverhalten potenzieller Reisende beeinflussen, sowie die Spezifika der zentralen Teilmärkte. Sie verstehen wesentliche Theorieansätze, Gründe und Hintergründe des Gesundheitstourismus und können diese erläutern und kritisch reflektieren.
Im Rahmen des Kurses Gesundheitstourismus II werden den Studierenden die wesentlichen Grundlagen zur Planung und Umsetzung unterschiedlicher gesundheitstouristischer Angebote auf Basis anerkannter Studien, Leitfäden, Destinationsstrategien sowie Best Practices vermittelt. So werden die Studierenden in die Lage versetzt, selbstständig marktkonforme Chancen und Risiken zu bewerten, erfolgversprechende Angebote auf Basis des Marketingmix zu entwickeln, umsetzungsrelevanten Marktfaktoren kritisch zu reflektieren und fundierte Implementierungsstrategien zu entwickeln.

Lehrinhalt des Moduls:

• Grundlagen Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus
• Abgrenzungen zu anderen Formen und Märkten im Tourismus
• Motivationen von Gesundheitstouristen
• Teilmärkte des Gesundheitstourismus und ihre Akteure
• Probleme bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus
• Das Gesundheitsreisen/Gesundheitstourismus-Modell
• Erfolgsfaktoren und Ansätze für gesundheitstouristische Angebote
• Best Practice-Beispiele in zentralen Teilmärkten
• Netzwerkbildung und Vertriebsmodelle
• Qualitätsmanagement und ethische Aspekte

Lehrmethoden:

Literatur:

• Grundlagen Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus
• Abgrenzungen zu anderen Formen und Märkten im Tourismus
• Motivationen von Gesundheitstouristen
• Teilmärkte des Gesundheitstourismus und ihre Akteure
• Probleme bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus
• Das Gesundheitsreisen/Gesundheitstourismus-Modell
• Erfolgsfaktoren und Ansätze für gesundheitstouristische Angebote
• Best Practice-Beispiele in zentralen Teilmärkten
• Netzwerkbildung und Vertriebsmodelle
• Qualitätsmanagement und ethische Aspekte

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 180 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBTOGHT01

Kursname:

Gesundheitstourismus I

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Markt des Gesundheitstourismus ist durch einen Querschnitt verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (Management und Marketing, Soziologie und Psychologie, Tourismus, Gesundheit/Medizin) gekennzeichnet. Daher behandelt der Kurs Gesundheitstourismus I interdisziplinär die Entwicklung in diesem Segment aus verschiedenen Blickwinkeln und Modellen.

Soziologische und psychologische Konzepte helfen den Studierenden zu verstehen, warum und wie sich in einer Gesellschaft des demografischen Wandels das Thema Gesundheit zu einer der persönlichen Leitphilosophien und gesellschaftlichem Paradigma entwickelt. Mit den strategischen wie operativen Modellen des Managements und Marketings vermittelt der Kurs spezifisches Wissen und Handlungskonzepte, hieraus erfolgversprechende gesundheitstouristische Konzepte und Produkte für Veranstalter, Mittler und Destinationen abzuleiten. Da die touristischen Inhalte ein gewisses Maß an medizinischem Know-how erfordern, sollen Studierende ebenfalls eine Basis zu Wirkungsweisen unterschiedlicher medizinischer Anwendungen bei unterschiedlichen Implikationen aufbauen.

Die Konsumenten in diesem Segment weisen Bedürfnisse auf, die sich von anderen touristischen Segmenten unterscheiden. In bestimmten Teilsegmenten des Gesundheitstourismus reichen diese beispielsweise zu Reisen ins Ausland, um dringend benötigte Operationen durchführen zu können, die im Heimatland zu teuer wären oder mit langen Wartezeiten verbunden sind. Auch Reisen zur Bewältigung schwerwiegender Traumata, Trauer oder andere Lebensereignisse entziehen sich dem klassischen Produktmanagement im Tourismus. Vor diesem Hintergrund ist ein tiefes Verständnis des menschlichen Informations- und Entscheidungsverhaltens von Gesundheitstouristen von zentraler Bedeutung für die Planung und Umsetzung von Marketingstrategien.

Hierzu werden die zentralen Segmente des Gesundheitstourismus differenziert nach Zielgruppen sowie den korrespondierenden Destinationstypen betrachtet und analysiert. Differenziert nach Incoming- und Outgoing-Märkten werden die für den Gesundheitstourismus relevanten Produktentwicklungs- und Vertriebsprozesse vermittelt und in konkrete Handlungsempfehlungen für das strategische und operative Marketing in diesem Segment überführt. Dieser Kurs bildet somit das Kerngerüst zum Verständnis des Kauf- und Entscheidungsverhaltens der Konsumenten und erlaubt auf Basis dieser Erkenntnisse die Entwicklung von Marketingkonzepten und -techniken für die verschiedenen Zielgruppen und Teilmärkte (Gegenstand des Kurses Gesundheitstourismus II).

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • die Grundlagen von Gesundheitsreisen und des Gesundheitstourismus kennen.
  • Abgrenzungen zu anderen Formen und Märkten im Tourismus ziehen und begründen können.
  • die psychologischen Treiber und Motivationen von Gesundheitstouristen verstehen.
  • die Teilmärkte des Gesundheitstourismus und ihre Akteure ableiten, nachvollziehen, und definieren können.
  • Probleme bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus erkennen und für eigene Schlussfolgerungen berücksichtigen.
  • die zentralen Erfolgsfaktoren und Ansätze für gesundheitstouristische Angebote für eigenständige Handlungsempfehlungen im Marketing anwenden.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus

1.1 Gründe und Hintergründe für den Gesundheitstourismus

1.2 Die Geschichte des Gesundheitstourismus

2. Abgrenzungen zu anderen Formen und Märkten des Tourismus

2.1 Demografie

2.2 Psychografie

2.3 Aktivitäten

2.4 Destinationen

2.5 Leistungsträger

3. Motivationen von Gesundheitstouristen

3.1 (Klinisch-) Medizinische und psychologische Indikationsmuster

3.2 Gesellschaftlicher Wertewandel

3.3 Primäre gesundheitliche Motive für Reisen

3.4 Sekundäre gesundheitliche Motive für Reisen

3.5 Mischformen

4. Teilmärkte des Gesundheitstourismus und ihre Akteure

4.1 Existentiell bedingte Reiseformen

4.2 Nicht existentiell bedingte Reiseformen

4.3 Herkunftsregion und Destinationen

5. Probleme bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus

5.1 Unzulänglichkeiten bezüglich der betroffenen Fachwissenschaften

5.2 Unzulänglichkeiten hinsichtlich Marketing und Werbung

5.3 Termini des Marketings vs. Fortentwicklungen differenzierter medizinischer Angebote

6. Das Gesundheitsreisen/Gesundheitstourismus-Modell

6.1 Definitionen und Typologisierung

6.2 Kritische Reflexion zum Verständnis der Definitionen im Modell

Literatur:

• Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH (Hrsg.) (2015): Potenzialstudie Medizintourismus Berlin-Brandenburg 2015. Berlin. (URL: http://webkiosk.berlin-partner.de/potenzialstudie-medizintourismus-berlin-brandenburg-2015/54835875 [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Heilbäderverband/Deutscher Tourismusverband (2015): Begriffsbestimmungen / Qualitätsstandards für Heilbäder und Kurorte, Luftkurorte, Erholungsorte – einschließlich der Prädikatisierungsvoraussetzungen – sowie für Heilbrunnen und Heilquellen. 12. Aufl., Bonn. (URL: http://www.deutscher-heilbaederverband.de/DHV-Begriffsbestimmungen-aktuell-Stand-26-09-2015-774285.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Heilbäderverband: Kompetenzanalyse der Heilbäder und Kurorte in Deutschland. (URL: http://www.deutscher-heilbaederverband.de/Kompetenzanalyse-723624.html [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Tourismusverband: Online Branchenradar Gesundheitstourismus.
(URL: http://www.dtv-gesundheitstourismus.de/ [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Wellness Verband: Infodienste. (URL: http://www.wellnessverband.de/infodienste/index.php [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Internationale Hochschule Bad Honnef Bonn (Hrsg.) (2016): Medizintourismus.
IUBH Touristik-Radar 2016. Bad Honnef. (URL: http://www.iubh.de/wp-content/uploads/sites/10/2016/08/IUBH_Ergebnischarts_Medizintourismus.pdf. [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Kagelmann, H./Kiefl, W. (2016): Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus. Grundlagen und Lexikon. Profil, München. ISBN-13: 978-3-890197043.
• Lohmann, M./Schmücker, D. (2015): Nachfrage nach gesundheitsorientierten Urlaubsformen in Deutschland, tw Zeitschrift für Tourismuswissenschaft, 7. Jg., Heft 1, S. 5–18. (URL: http://www.nit-kiel.de/fileadmin/user_ upload/pdf/ZfTW_1_2015_
Lohmann_imp_07-05.pdf (letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Lunt, N./Horsfall, D./Hanefeld, J. (Hrsg.) (2015): Handbook on Medical Tourism and Patient Mobility. Edward Elgar Publishing, Cheltenham. ISBN-13: 978-1783471188.
• Ozod-Hamad, M. (2013): Arabische Patienten in deutschen Kliniken. Medizintourismus in Deutschland. Grin, Norderstedt. ISBN-13: 978-3656130017.
• Project M/KECK Medical (Hrsg.) (2014): „Health Marketing“. Zielgruppen, Marketing und Vertrieb im Gesundheitstourismus. Hamburg/Berlin. (URL: http://www.projectm.de/GT/Downloads/Beteiligungsunterlagen_Kompetenzanalyse_Heilbaeder_Kurorte_Modul-2_Health-Marketing.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Rulle, M./Hoffmann, W./Kraft, K. (2010): Erfolgsstrategien im Gesundheitstourismus. Analyse zur Erwartung und Zufriedenheit von Gästen. Erich Schmidt Verlag, Berlin. ISBN-13: 978-3503126026.
• TOP Hotel: SPA 2016. Zahlen-Fakten-Trends-Analysen. Der Wellnessmarkt im Überblick. Freizeit-Verlag, Landsberg am Lech.
• Voigt., C./Pforr, C. (Hrsg.) (2014): Wellness Tourism. A Destination Perspective. Routledge, Abingdon. ISBN-13: 978-0415644679.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBTOGHT02

Kursname:

Gesundheitstourismus II

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

DLBTOGHT01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs Gesundheitstourismus II widmet sich der Frage, wie in den unterschiedlichen Teilmärkten erfolgreiche Produkte entwickelt und implementiert werden können. Einen Schwerpunkt stellen hierbei in- und ausländische Destinationen dar, die sich in diesem Markt erfolgreich positionieren und positionieren wollen. Das gesamte Spektrum der gesundheitstouristischen Teilmärkte und ihrer Dienstleistung wird systematisch anhand des im Kurs erlernten Gesundheitsreisen/Gesundheitstourismus-Modells behandelt, wobei auf die primär gesundheitlich motivierten Reisen ein besonderes Augenmerk gelegt wird.

Nur mit innovativen Angeboten und Produkten, die professionell vermarktet werden, können etablierte und neue Anbieter sowie Destinationen im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen. Der Kurs behandelt daher auf Basis von spezifischen Branchenreports zielgerichtet zukunftsweisende Best Practice-Beispiele, innovative Ideen und neue Technologien. Studierende des Kurses verstehen, wie marktfähige Produkte, Alleinstellungen und Wettbewerbsvorteile identifiziert werden, um immer anspruchsvollere Kunden und selbstzahlende Gäste zu erreichen. Sie erkennen, welche Produktanforderungen Anbieter erfüllen müssen und welche Neuerungen es gibt. Sie verstehen, wie Innovationen in diesem hart umkämpften Markt funktionieren und sind in der Lage, Methoden anzuwenden, wie sich diese umsetzen lassen.

Im Fokus des Kurses stehen dabei die Behandlung erfolgreicher und neuartiger Produkte und konkreter Angebote, Netzwerke (Kooperationen, Cluster und neue Strukturen), Plattformen (Vermarktungs- und Vertriebsplattformen für Produkte und Anbieter) sowie Prozesse (v. a. technikgetriebene Systemlösungen), die den Gesundheitstourismus voranbringen. Für diesen Kursabschnitt werden ableitend von Erfahrungen in deutschen Destinationen drei Fragestellungen behandelt, die den Studierenden ein systematisches Verständnis des Produktmanagements im Gesundheitstourismus liefern:

  • „Best Practices & Innovationen“: In den letzten Jahren eingeführte Produkt-, Prozess- und Organisationsveränderungen.
  • „Inventionen & innovative Ansätze“: „Blick ins Labor“-Angebote, die in den kommenden Jahren erfolgreich sein könnten.
  • „Trends & Projektionen“: Abschätzung von angebots- und nachfragegetriebenen Entwicklungen mit längerfristiger Perspektive.

Da der Gesundheitstourismus besondere Ansprüche an die Motivationslage der Kunden stellt, müssen die Studierenden neben den marketingrelevanten Kompetenzen ebenfalls Aspekten der Qualität und Ethik besondere Aufmerksamkeit widmen. Daher werden unterschiedliche Qualitätsmanagementsysteme für Anbieter und Destinationen vorgestellt und bewertet sowie Fragen ethischen Handelns aufgeworfen, die sich im Umgang mit Kunden mit induzierten wie freiwilligen Bedürfnissen nach einer Wiederherstellung und/oder Verbesserung ihres persönlichen physischen und/oder psychischen Gesundheitszustandes ergeben.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • die zentralen Erfolgsfaktoren bestehender gesundheitstouristischer Angebote verstehen.
  • eigenständig Ansätze für innovative gesundheitstouristische Angebote entwickeln und „Me-Too“-Strategien für die Adaptierung bestehender Produkte in neuen Märkten und/oder Destinationen entwickeln.
  • Best Practice-Beispiele für neue Entwicklungen nutzen und generalisieren können.
  • die Bedeutung und Funktionsweise von Netzwerkbildung und Vertriebsmodelle im Gesundheitstourismus verstehen.
  • Prozesse und Systeme des Qualitätsmanagements für gesundheitstouristische Dienstleister und Destinationen bewerten können.
  • ethische Aspekte des wirtschaftlichen Umgangs mit dem Gut „Gesundheit“ verstehen, verinnerlichen und berücksichtigen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Erfolgsfaktoren und Ansätze für gesundheitstouristische Angebote

1.1 Bedürfnisse von Gesundheitstouristen

1.2 Gesundheitsdienstleistungen und Kundennutzen

1.3 Kundennutzungsstiftung durch Kooperation von Medizin und Tourismusbranche

1.4 Profilbildung und Spezialisierung

1.5 Qualitätsorientierung und Markenbildung

2. Best Practice-Beispiele in zentralen Teilmärkten

2.1 Best Practices in gesundheitstouristischen Segmenten

2.1.1 Medizinische Reisen

2.1.2 Medizinisch indizierte OP-Reisen

2.1.3 Psychotherapeutisch ausgerichtete Reisen

2.1.4 Meditativ motivierte und spirituelle Reisen

2.1.5 Kuren

2.1.6 Medizinisch indizierte Sport-Reisen

2.1.7 Medical Wellness

2.2 Best Practices in gesundheitstouristischen Einrichtungen und Destinationen

2.2.1 Kurorte und Heilbäder

2.2.2 Beherbergungsanbieter

2.2.3 Kliniken, Gesundheitszentren und medizinisch-therapeutische Dienstleister

2.2.4 Medizintechnik und Kommunikationstechnologie

2.2.5 Flächendestinationen

2.2.6 Städtedestinationen

2.2.7 Gesundheitsregionen

3. Netzwerkbildung und Vertriebsmodelle

3.1 Netzwerke in Gesundheitsregionen

3.2 Netzwerke im Beherbergungswesen

3.3 Spezialisierte Reiseveranstalter und Vertriebsorganisationen

3.4 Der Online-Markt im Gesundheitstourismus

3.5 Internationale Märkte

4. Qualitätsmanagement und ethische Aspekte

4.1 Medizinisches Qualitätsmanagement und Auditsysteme

4.2 (Gesundheits-)Touristisches Qualitätsmanagement und Auditsysteme

4.3 Dachmarken und Qualitätsgütezeichen

4.4 Gesundheitstourismus und Ethik

Literatur:

• Beauty 24/Wellness-Hotels & Resorts (Hrsg.) (2015): Wellness-Trends 2015.
(URL: http://www.itb-kongress.de/media/itbk/itbk_dl_de/itbk_dl_de_itbkongress/
archiv_2015/itb_experts_forum_wellness/Wellness-Trends_2015.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH (Hrsg.) (2015): Potenzialstudie Medizintourismus Berlin-Brandenburg 2015. Berlin. (URL: http://webkiosk.berlin-partner.de/potenzialstudie-medizintourismus-berlin-brandenburg-2015/54835875 [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Hrsg.) (2011): Allgemeine Wirtschaftspolitik. Innovativer Gesundheitstourismus in Deutschland. Leitfaden.
(URL: http://www.dtv-gesundheitstourismus.de/fileadmin/user_
upload/pdf/Leitfaden_Gesundheitstourismus.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Heilbäderverband: Kompetenzanalyse der Heilbäder und Kurorte in Deutschland. (URL: http://www.deutscher-heilbaederverband.de/Kompetenzanalyse-723624.html [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Tourismusverband: Online Branchenradar Gesundheitstourismus.
(URL: http://www.dtv-gesundheitstourismus.de/ [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Wellness Verband: Infodienste. (URL: http://www.wellnessverband.de/infodienste/index.php [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Hall, C. M. (Hrsg.) (2013): Medical Tourism. The Ethics, Regulation, and Marketing of Health Mobility. Routledge, London/New York. ISBN-13: 978-0415665759.
• Lunt, N./Horsfall, D./Hanefeld, J. (Hrsg.) (2015): Handbook on Medical Tourism and Patient Mobility. Edward Elgar Publishing, Cheltenham. ISBN-13: 978-1783471188.
• Project M/KECK Medical (Hrsg.) (2014): „Health Marketing“. Zielgruppen, Marketing und Vertrieb im Gesundheitstourismus. Hamburg/Berlin. (URL: http://www.projectm.de/GT/Downloads/Beteiligungsunterlagen_Kompetenzanalyse_Heilbaeder_Kurorte_Modul-2_Health-Marketing.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Rulle, M./Hoffmann, W./Kraft, K. (2010): Erfolgsstrategien im Gesundheitstourismus. Analyse zur Erwartung und Zufriedenheit von Gästen. Erich Schmidt Verlag, Berlin. ISBN-13: 978-3503126026.
• Smith, M./Puczkó, L. (2009): Health and Wellness Tourism. Elsevier, Oxford. ISBN-13: 978-0750683432.
• Voigt., C./Pforr, C. (Hrsg.) (2014): Wellness Tourism. A Destination Perspective. Routledge, Abingdon. ISBN-13: 978-0415644679.

Branchenreporte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:
• Branchenreport „Städtedestinationen“.
• Branchenreport „Gesundheitsregionen und Gesundheitsinitiativen“.
• Branchenreport „Kliniken, Gesundheitszentren und medizinisch-therapeutische
• Branchenreport „Beherbergung“.
• Branchenreport „Flächendestinationen“
• Branchenreport „Städtedestinationen“
• Branchenreport „Kurorte und Heilbäder“
• Branchenreport „Medizintechnik und Kommunikationstechnologie“Dienstleister“

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Nachhaltigkeitsmanagement in Tourismus, Hospitality und Event (DLBTONMTHE)

Modulbezeichnung: Nachhaltigkeitsmanagement in Tourismus, Hospitality und Event

Modulnummer:

DLBTONMTHE

Semester:

5 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Nachhaltigkeitsmanagement I (DLBTONMTHE01)
  • Nachhaltigkeitsmanagement II (DLBTONMTHE02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Bibiana Grassinger

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Hospitality Management
• Bachelor Eventmanagement
• Bachelor Tourismusmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Nachhaltiges Tourismusmanagement
• Destinationsmanagement
• Planung und Entwicklung von Reisen

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

In einer Welt, in der Umweltzerstörung und soziale Ungerechtigkeit einen hohen Stellenwert in der öffentlichen Diskussion einnehmen, müssen Hoteliers, Reiseunternehmen und Veranstaltungsagenturen in der Lage sein, diese Belange in ihren unternehmerischen Entscheidungen zu berücksichtigen. Studierende des Tourismusmanagements müssen sich dieser Herausforderungen bewusst sein und mit dem nötigen Rüstzeug zur Bewältigung dieser Herausforderungen auf allen unternehmerischen Ebenen ausgestattet werden.
Obwohl die Tourismus-, Hotellerie- und Veranstaltungsbranche zunehmend Einsicht in die Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens zeigt und sich Belangen wie Klimawandel und Energieineffizienz zunehmend stellt, verfügen die verantwortlichen Manager häufig nicht über das Wissen über entsprechende Managementsysteme. Einige touristische Destinationen haben allerdings bereits Prinzipien der Nachhaltigkeit sowohl in Bezug auf Entwicklung als auch Management aufgegriffen und einige global operierende Hotelketten und Konferenzzentren berücksichtigen bereits die grundlegenden Konzepte eines intelligenten Energiemanagements, eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Entsorgung und Wasser, der Beteiligung lokaler Akteure und Prinzipien des Eco-Designs. Zusätzlich existieren in der Eventbranche verschiedene Normen und Initiativen, die als Richtlinien ein nachhaltiges Wirtschaften in diesem Bereich ermöglichen sollen.
Studierende dieses Moduls werden mit Wissen und Lösungsansätzen ausgestattet, um einen Managementansatz zu verfolgen, der die Notwendigkeit ökonomischen Profits mit einem Streben nach sozialer Gerechtigkeit und einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur ausbalanciert. Das Modul strebt die Beantwortung multipler operationaler Fragen an, indem einfallsreiche Lösungen für die Bewältigung aktueller Umweltprobleme sowie sozialer und ökonomischer Herausforderungen angeboten werden.

Nach erfolgreicher Absolvierung des Moduls werden die Studierenden in der Lage sein,

• existierende und entstehende Umweltprobleme sowie soziale und ökonomische Herausforderungen zu erkennen und zu beschreiben.
• den Einfluss der Tourismus-, Hospitality-, und Eventindustrie zu analysieren und adäquate Lösungsansätze für die komplexen Problemlagen zu formulieren.
• Informationsressourcen zu identifizieren, die für die akademische Arbeit sowie für die Bewältigung praktischer Probleme der Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie hilfreich sind.
• Probleme der Nachhaltigkeit zu analysieren und zu diskutieren.
effektive Problemlösungsstrategien zu entwickeln.

Lehrinhalt des Moduls:

Prinzipien der Nachhaltigkeit:
• Übersicht über die Theorien von Planung und nachhaltiger Entwicklung, sowohl mit globaler Perspektive als auch bezogen auf den Kontext Tourismus, Hospitality und Events
• Analyse der ökologischen und sozialen Einflüsse durch die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie
• Exploration der Rolle von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen sowie der sozialen, psychologischen und geographischen Dimension von Tourismusplanung und -entwicklung, inklusive des Abhängigkeitsverhältnisses effektiver Planung und Entwicklung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene

Nachhaltigkeitsmanagement:
• Definition und Analyse von Nachhaltigkeitsmanagementsystemen, die die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie in die Lage versetzen, Umweltschäden zu minimieren/zu vermeiden, einen fairen sozialen Austausch sicherzustellen und gleichzeitig Profitabilität zu gewährleisten
• Analyse von Zertifizierungsschemata und Prüfungsverfahren, sowohl von Selbstevaluierungsverfahren als auch Überprüfungen durch Externe
• Analyse von Erfassungsrichtlinien, inklusive kritischer Bewertung der Global Reporting Initiative und anderer Erfassungsstandards

Nachhaltige Geschäftsstrategien:
• Untersuchung von Geschäftspraktiken der Tourismusindustrie, Hotelentwicklungsprojekten und Konferenzveranstaltungsorten in Kombination mit gegenwärtigen Strategien bezüglich Energieeffizienz, Entsorgungsmanagement, Wasserkonservierung, Eco-Design und verantwortlicher architektonischer Planung
• Untersuchung spezifischer operationaler Angelegenheiten (z. B. Food & Beverage-Planungen und Logistikketten)
• Untersuchung der Implementierung der „triple bottom line“ bei Hospitalitykonzernen und kritische Überprüfung von „grünen“ Finanzierungssystemen mit dem Ziel einer Konzeptionalisierung eines holistischen Geschäftsmodells
• Analyse von Prozessen und Programmen, die in korporativen Standards sozialer Verantwortlichkeit münden
• Diskussion der Prinzipien eines Managements der Teilhabe

Lehrmethoden:

Literatur:

Prinzipien der Nachhaltigkeit:
• Übersicht über die Theorien von Planung und nachhaltiger Entwicklung, sowohl mit globaler Perspektive als auch bezogen auf den Kontext Tourismus, Hospitality und Events
• Analyse der ökologischen und sozialen Einflüsse durch die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie
• Exploration der Rolle von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen sowie der sozialen, psychologischen und geographischen Dimension von Tourismusplanung und -entwicklung, inklusive des Abhängigkeitsverhältnisses effektiver Planung und Entwicklung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene

Nachhaltigkeitsmanagement:
• Definition und Analyse von Nachhaltigkeitsmanagementsystemen, die die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie in die Lage versetzen, Umweltschäden zu minimieren/zu vermeiden, einen fairen sozialen Austausch sicherzustellen und gleichzeitig Profitabilität zu gewährleisten
• Analyse von Zertifizierungsschemata und Prüfungsverfahren, sowohl von Selbstevaluierungsverfahren als auch Überprüfungen durch Externe
• Analyse von Erfassungsrichtlinien, inklusive kritischer Bewertung der Global Reporting Initiative und anderer Erfassungsstandards

Nachhaltige Geschäftsstrategien:
• Untersuchung von Geschäftspraktiken der Tourismusindustrie, Hotelentwicklungsprojekten und Konferenzveranstaltungsorten in Kombination mit gegenwärtigen Strategien bezüglich Energieeffizienz, Entsorgungsmanagement, Wasserkonservierung, Eco-Design und verantwortlicher architektonischer Planung
• Untersuchung spezifischer operationaler Angelegenheiten (z. B. Food & Beverage-Planungen und Logistikketten)
• Untersuchung der Implementierung der „triple bottom line“ bei Hospitalitykonzernen und kritische Überprüfung von „grünen“ Finanzierungssystemen mit dem Ziel einer Konzeptionalisierung eines holistischen Geschäftsmodells
• Analyse von Prozessen und Programmen, die in korporativen Standards sozialer Verantwortlichkeit münden
• Diskussion der Prinzipien eines Managements der Teilhabe

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 180 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBTONMTHE01

Kursname:

Nachhaltigkeitsmanagement I

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs führt die Studierenden in die Grundkonzepte, Prinzipien und Praktiken der nachhaltigen Entwicklung sowohl mit globaler Perspektive als auch bezogen auf den Kontext Tourismus ein. Einem Überblick über die allgemein verwandte Terminologie in Sachen Nachhaltigkeit folgend, werden die grundlegenden Prinzipien nachhaltiger Entwicklung untersucht und diskutiert. Im Rahmen des Kurses werden die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Einflüsse der Tourismusindustrie analysiert und die Rolle von Regierungen und Nichtregierungsakteuren in der Entwicklung von Schadensvermeidungsstrategien untersucht. In dem Kurs werden gesellschaftliche, psychologische und geographische Dimensionen der Tourismusplanung und -entwicklung diskutiert und Abhängigkeitsverhältnisse effektiver Planung und Entwicklung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene erörtert.

Weiterhin lernen Studierende, nachhaltige Managementsysteme zu definieren und zu analysieren, die es Touristik-, Hospitality- und Eventunternehmen ermöglichen, Umweltschäden so gering wie möglich zu halten oder zu vermeiden, einen fairen sozialen Austausch sicherzustellen und gleichzeitig Profitabilität zu gewährleisten. Der Kurs erstreckt sich auch auf die Anwendung von Zertifizierungsschemata, sowohl von Selbstevaluierungs- und Erfassungsverfahren durch Touristik- und Hospitalityunternehmen als auch von Überprüfungen durch Dritte. Erfassungsrichtlinien werden analysiert. Die Global Reporting Initiative und andere Erfassungsstandards werden kritisch überprüft.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • Konzepte und Theorien bezüglich nachhaltiger Entwicklung diskutieren können.
  • ein Bewusstsein entwickelt haben für die ökologischen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Einflüsse durch den Tourismus.
  • Wissen über mögliche Maßnahmen zur Bekämpfung der negativen Einflüsse durch die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie erworben haben.
  • in der Lage sein, die wichtigsten relevanten Richtlinien und Codes für die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie zu identifizieren.
  • ein Verständnis und eine Wertschätzung von Nachhaltigkeit im Tourismus entwickelt haben.
  • in der Lage sein, Kosten und Nutzen einer Implementierung von SMS zu diskutieren.
  • in der Lage sein, selbstständig die Planungsphase für ein nachhaltiges Managementsystem für ein Touristik-, Hospitality- oder Eventunternehmen durchzuführen.
  • befähigt sein, die Bedeutung (inklusive Kosten-Nutzen-Analyse) von Zertifizierungen  von Reisezielen, Hospitalityorganisationen und Veranstaltungsorten zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Nachhaltige Entwicklung durch die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie

1.1 Terminologie, historische Perspektive und Prinzipien

1.2 Ökonomische, ökologische und soziokulturelle Einflüsse

2 Nachhaltiger Tourismus, Hospitality und Events

2.1 Definition und Prinzipien

2.2 Nachhaltige Planung, Entwicklung und Management von Reisezielen

3 Konsumentenverhalten

3.1 Planung für den klassischen, zeitgenössischen und zukünftigen Reisetypus/Touristen

3.2 Die Rolle von Unternehmen als korporative Kunden

4 Richtlinien und Codes

4.1 Übersicht über existierende Richtlinien und Codes

4.2 Richtlinien und Codes in der Praxis

5 Tourismustypen und Trends

5.1 Nachhaltiger Tourismus versus andere Formen des Tourismus

5.2 Trends und vorbildliche Verfahren (Best Practices)

6 Nachhaltige Managementsysteme

6.1 Definition nachhaltiger Managementsysteme (SMS) und Vergleich mit ökologischen Managementsystemen (EMS)

6.2 Überblick und kritische Bewertung ISO (ISO 14001) und EMAS

6.3 Kosten und Nutzen im Zusammenhang mit SMS

7 Einführung von SMS im Bereich Touristik, Hospitality und Event

7.1 Planung und Einrichtung von Verfahren

7.2 PCDA-Zyklus

8 Überprüfungen: Ziele und Prozesse

8.1 Intention des Überprüfungsverfahrens

8.3 Stadien des Bewertungsverfahrens und andere Formen der Überprüfung

8.4 Externe Überprüfung durch Dritte

9 Berichterstattung

9.1 Adressaten und Arten der Berichterstattung

9.2 Richtlinien und Standards der Berichterstattung

9.3 Best Practice-Beispiele

10 Eco-Labels in der Tourismusindustrie

10.1 Komponenten und Funktionen

10.2 Kritische Bewertung von Zertifizierungssystemen für Reiseziele

11 Zertifizierung in den Bereichen Hospitality und Veranstaltungen

11.1 Kategorisierung von Eco-labels

11.2 Trends

Literatur:

• Balderjahn, I. (2013): Nachhaltiges Management und Konsumentenverhalten. UTB, Konstanz. ISBN-13: 978-3825239022.
• Braun, K. (2013): Die Rolle der Ethik in der Tourismuswirtschaft. Diplomica, Hamburg. ISBN-13: 978-3842883192.
• Cavagnaro, E./Curiel, G. (2012): The Three Levels of Sustainability. Greenleaf Publishing, Sheffeld. ISBN-13: 978-1906093686.
• European Commission: Eco-Management and Audit Scheme (EMAS). EMAS User’s Guide (URL: http://ec.europa.eu/environment/emas/emas_publications/guidance_
en.htm [letzter Zugriff: 27.10.2016]).
• Evangelischer Entwicklungsdienst (Hrsg.): Tourism Watch – Zeitschrift Informationsdienst Tourismus und Entwicklung. Bonn. (fortlaufend).
• Freyberg, B. v./Gruner, A./Hübschmann, M. (2015): Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor in Hotellerie & Gastronomie. Matthaes, Stuttgart. ISBN-13: 978-3875150964.
• Große Ophoff, M. (2016): Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Green Meetings als Zukunftsprojekt für die Veranstaltungsbranche. Oekom, München. ISBN-13: 978-3865817839.
• Kunz, E. (2012): Tourismus im Umbruch – Herausforderungen der Zukunft. Treiber und Faktoren künftiger Unternehmensstrategien; eine wissenschaftliche Betrachtung. ghh consult GmbH, Wiesbaden.
• International Standard Organization (ISO). ISO and the environment. Standards catalogue. (URL: http://www.iso.org/iso/iso_catalogue [letzter Zugriff: 27.10.2016]).
• Jones, M. (2012): Sustainable Event Management. A practical guide, 2. Auflage, Routledge, London. ISBN-13: 9780415840200.
• Laßberg, D. v. (1995): Ganzheitlich orientierte Tourismusentwicklung. Schriftenreihe für Tourismus und Entwicklung, Ammerland. ISBN-13: 978-3980484602.
• Saarinen, J./Rogerson, C. M./Manwa, H. (2012): Tourism and the Millennium Development Goals. Tourism, Local Communities and Development. In: Tourism Geographies, 16. Jg., Heft 1, S. 23–30.
• Sheldon, C./Yoxon, M. (2006): Environmental Management Systems. A Step-by-Step Guide to Implementation and Maintenance. 3. Auflage, Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-1844072576.
• Sloan, P./Legrand, W./Chen, J. S. (2016): Sustainability in the Hospitality Industry. Principles of Sustainable Operations. 3. Auflage, Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-1138915374.
• Sloan, P./Simons-Kaufmann, C./Legrand, W. (2012): Sustainable Hospitality and Tourism as Motors for Development. Case Studies from Developing Regions of the World. Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-0123851963.
• Wenk, M. S. (2005): The European Union's Eco-Management and Audit Scheme (EMAS). Dordrecht, Springer. ISBN-13: 978-1402034923.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBTONMTHE02

Kursname:

Nachhaltigkeitsmanagement II

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

DLBTONMTHE01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Dieser Kurs beginnt mit der Analyse von Projekten von Tourismusunternehmen und Hotelentwicklungsprojekten in Zusammenhang mit aktuellen Belangen wie Energieeffizienz, Wassermanagement, Wasserkonservierung, Eco-Design und verantwortlicher architektonischer Planung. Es werden spezifische operationale Angelegenheiten (z. B. Food und Beverage-Planungen und Versorgungsketten) untersucht. Der Kurs widmet sich dann der Untersuchung der „triple bottom line“, angewandt von großen Hospitalitykonzernen und Konferenzveranstaltern und wird aktuelle „grüne“ Finanzierungssysteme mit dem Ziel der Konzeptionalisierung eines holistischen Geschäftsmodells kritisch überprüfen.

Der Fokus des Kurses liegt in der Vermittlung eines Verständnisses für die Prozesse und Verfahren, die zu korporativen Standards sozialer Verantwortlichkeit hinführen. Schwerpunktmäßig werden Prinzipien eines Managements der Teilhabe für Touristik-, Hospitality- und Eventunternehmen diskutiert und deren Bedeutung für den langfristigen Erfolg einer Organisation analysiert.

Des Weiteren werden praktische Fallstudien vorgestellt und diskutiert, um zukünftige Tourismus-, Hospitality- und Eventmanager mit bisherigen Erfahrungen und Wissen auszustatten, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und Teilhabern gelingen kann.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden in der Lage sein,

  • die wichtigsten Konzepte nachhaltiger Praktiken in Konstruktion und Design von Touristik-, Hospitality- und Veranstaltungsinfrastrukturen zu diskutieren und qualifizierte Entscheidungen zu treffen.
  • aktuelle und vorbildliche Verfahren (Best Practices) in Bezug auf nachhaltiges Handeln in der Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie zu identifizieren.
  • Nachhaltigkeitsbelange in Bezug auf „Life Cycle Assessment“ und andere verwandte Konzepte zu diskutieren.
  • klare Initiativen zu entwickeln, die Touristik-, Hospitality- und Eventunternehmen dabei unterstützen, eine korporative, sozialverantwortliche Unternehmensstrategie einzuführen.
  • Indikatoren für eine Nachhaltigkeitsüberprüfung (Sustainability Performance Indicators) zu identifizieren und zu bewerten und die Prinzipien der „triple bottom line“ und ihre Anwendung in Unternehmen zu diskutieren.
  • die mögliche Effektivität einer Managementstrategie der Teilhabe spezifisch für die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie zu bewerten.
  • für die Industrie verfügbare „grüne“, nachhaltige Finanzierungsmodelle zu identifizieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Baugelände – Analyse, Auswahl & Infrastrukturplanung

1.1 Prinzipien

1.2 Tragfähigkeitsgrenzen

1.3 Environmental Impact Assessment (EIA) & Social Impact Assessment (SIA), Definitionen und Methodologien

1.4 Input

1.5 Output

1.6 Lebenszyklus-Modelle

2 Prinzipien nachhaltigen Designs

2.1 Prinzipien und Konzepte

2.2 Passive versus aktive Solartechniken

2.3 Überblick und kritische Analyse aktueller operational vorbildlicher Verfahren (Best Practices)

3 Leistungsindikatoren und Finanzierungssysteme

3.1 Concept of Externalities

3.2 Berechnung von Externalities

3.3 Ökologische und soziale Leistungsindikatoren

3.4 Nachhaltigkeitsindikatoren

3.5 „Grüne“ Finanzierungsmodelle

4 Konzeptionen korporativer, sozialer Verantwortlichkeit

4.1 Klassisches Modell

4.2 Teilhabe-Modell

4.3 Non-Profit-Unternehmen

4.4 Kosten und Nutzen

4.5 Vorbildliche Verfahren (Best Practices)

5 Teilhabereinfluss auf Unternehmen

5.1 Anteilseigner

5.2 Konsumenten

5.3 Angestellte

5.4 Regierungsorganisationen

5.5 Nichtregierungsorganisationen

5.6 Lokale Gemeinde

6 Leistungsbewertung

6.1 Gewinn und Investierung

6.2 Prinzipien der „triple bottom line“

6.3 Rahmen nachhaltiger Performanz (Sustainability Performance Framework)

6.4 Herausforderungen und Chancen

6.5 Zukünftige Entwicklungen

Literatur:

Bücher:
• Balderjahn, I. (2013): Nachhaltiges Management und Konsumentenverhalten. UTB, Konstanz. ISBN-13: 978-3825239022.
• Borkmann, V./Rief, S./Iber, B. (2014): FutureHotel Gastbefragung. Studie aus dem Forschungsprojekt Futurehotel. Eine Erhebung zu innovativen Lösungen für die Hotelgäste der Hotellerie im DACH-Markt. Fraunhofer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3839606568
• Borras, M. (2008): Hotels Spaces. Rockport, Beverly (MA). ISBN-13: 978-1592534326.
• Doerner, R.-W./NiemeyerM. (Hrsg.) (2011): Kompendium der Hotelimmobilie. Immobilien Zeitung Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3940219077.
• Freyberg, B. v./Gruner, A./Hübschmann, M. (2015): Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor in Hotellerie & Gastronomie. Matthaes, Stuttgart. ISBN-13: 978-3875150964.
• Große Ophoff, M. (2016): Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Green Meetings als Zukunftsprojekt für die Veranstaltungsbranche. Oekom, München. ISBN-13: 978-3865817839.
• Jones, M. (2012): Sustainable Event Management. A practical guide, 2. Auflage, Routledge, London. ISBN-13: 9780415840200.
• McPhail, K./Walters, D. (2009): Accounting and Business Ethics. An Introduction. Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-0415362351.
• Pearce, A./Ahn, Y.H./HanmiGlobal (2012): Sustainable Buildings and Infrastructure. Paths to the future. Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-0415690928.
• Rutes, W. A./Penner, R. H./Adams, A. (2012): Hotel Design, Planning and Development. 2. Auflage, Architectural Press, Oxford. ISBN-13: 978-0393733853.
• Singh, A. J./Houdré, H. (Hrsg.) (2012): Hotel Sustainable Development. Principles and Practices. American Hotel & Lodging Educational Institute, Lansing. ISBN-13: 978-0133144468.
• Sloan, P./Legrand, W./Chen, J. S. (2016): Sustainability in the Hospitality Industry. Principles of Sustainable Operations. 3. Auflage, Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-1138915374.
• Unerman, J./Bebbington, J./O’Dwyer, B. (2007): Sustainability Accounting and Accountability. Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-0415384889.
• Yeang, K./Spector, A. (2011): Green Design. From theory to practice. Black Dog Publishing. London. ISBN-13: 978-1907317125.

Zeitschriften:
• hotelbau
• Tourism Watch

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Eventmanagement (BWEM)

Modulbezeichnung: Eventmanagement

Modulnummer:

BWEM

Semester:

5 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester; ab dem 5. Semester wählbar

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Eventmanagement I (BWEM01)
  • Eventmanagement II (BWEM02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dieter Jäger

Bezüge zu anderen Programmen:

Alle Bachelor-Programme mit betriebswirtschaftlicher Basis

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• BWL I + II
• Marketing I + II
• Marketingmanagement
• Projektmanagement

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Eventmanagement I:
Nach erfolgreichem Abschluss

  • verfügen die Studierenden über Grundwissen über die Eventbranche und der damit verbundenen Bereiche, Organisationen und Interessensgruppen sowie der Eventakteure.
  • kennen die Studierenden die wesentlichen Eventformate, die von Unternehmen, Organisationen und Institutionen als Kommunikationsmedium verwendet werden.
  • können die Studierenden die verschiedenen Stakeholder, deren Bedürfnisse und Ziele an einem Event identifizieren.
  • verfügen die Studierenden über ein grundlegendes Verständnis, wie Events geplant, organisiert und durchgeführt werden und können die mit Events zusammenhängenden betrieblichen Funktionsbereiche analysieren und verstehen.
  • besitzen die Studierenden Kenntnisse zur Eventevaluierung und deren Methoden.

Eventmanagement II:
Nach erfolgreichem Abschluss

  • verstehen die Studierenden, welche Rolle Events in internationalen und globalen Märkten spielen.
  • können die Studierenden erkennen, welche Bedeutung interkulturelle Aspekte von Events im internationalen Kontext haben.
  • sind die Studierenden in der Lage, die Herausforderungen und Wirkungsweisen, die an ein effektives Eventmanagement bei internationalen Veranstaltungen gestellt werden, zu identifizieren und zu analysieren.
  • erkennen und verstehen die Studierenden die Notwendigkeit und Erfordernis an nachhaltigen Events und wie diese bei Events geplant, umgesetzt und evaluiert werden können.

Lehrinhalt des Moduls:

Eventmanagement I:
• Grundlagen von Events
• Eventplanung, -durchführung und -evaluierung

Eventmanagement II:
• Events im internationalen Kontext
• Sustainability in der Eventbranche

Lehrmethoden:

Literatur:

Eventmanagement I:
• Grundlagen von Events
• Eventplanung, -durchführung und -evaluierung

Eventmanagement II:
• Events im internationalen Kontext
• Sustainability in der Eventbranche

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 180 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

BWEM01

Kursname:

Eventmanagement I

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Messen, Ausstellungen, Konferenzen im wissenschaftlichen, wirtschaftlichen oder politischen Kontext, Marketingveranstaltungen von Unternehmen oder öffentliche Sport- und Kulturveranstaltungen – die Eventbranche ist vielfältig. Unternehmen nutzen Events für Produktpräsentation; aber auch als Mitarbeiter- oder kundenorientierte Veranstaltungen haben sie ihren festen Platz als effektives Kommunikationsinstrument im Marketing von Unternehmen schon lange gefunden. Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nutzen gezielt Konferenzen und Seminare zur effektiven Informationsvermittlung; mit Publikumsveranstaltungen – Tage der offenen Tür, Jubiläen – wird die Öffentlichkeit angesprochen.

In diesem Kurs werden den Studierenden sowohl die Grundlagen im Bereich des Eventmanagements als auch die planungs-, umsetzungs- und evaluierungsrelevanten Aspekte erfolgreicher Events vermittelt.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • verfügen die Studierenden über Grundwissen über die Eventbranche und der damit verbundenen Bereiche, Organisationen und Interessensgruppen sowie der Eventakteure.
  • kennen die Studierenden die wesentlichen Eventformate, die von Unternehmen, Organisationen und Institutionen als Kommunikationsmedium verwendet werden.
  • können die Studierenden die verschiedenen Stakeholder, deren Bedürfnisse und Ziele an einem Event identifizieren.
  • verfügen die Studierenden über ein grundlegendes Verständnis, wie Events geplant, organisiert und durchgeführt werden und können die mit Events zusammenhängenden betrieblichen Funktionsbereiche analysieren und verstehen.
  • besitzen die Studierenden Kenntnisse zur Eventevaluierung und deren Methoden.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Einführung Eventmanagement

1.1 Der Eventbegriff

1.2 Zur Historie und Bedeutung von Events

1.3 Funktionen von Events

2. Eventformate

2.1 Eventformate aufgrund der inhaltlichen Zusammensetzung

2.2 Eventformate aufgrund der Größe und Bedeutung

3. Organisationen und Institutionen in der Eventbranche

3.1 Die Eventbranche in Deutschland

4. Eventplanung

4.1 Eventkonzeption und -design

4.2 Eventprojektmanagement

5. Finanzmanagement von Events

5.1 Begrifflichkeiten aus dem Finanz- und Kostenmanagement

5.2 Budgetierung des Events

5.3 Finanzreport

6. Personal Management von Events

6.1 Personalmanagement und -planung

7. Eventumsetzung

7.1 Eventdurchführung

7.2 Eventlogistik

8. Risikomanagement und rechtliche Aspekte

8.1 Risiko und Risikomanagement

8.2 Rechtliche Aspekte

9. Eventevaluierung

9.1 Evaluierungsmethoden

9.2 Zeitpunkt der Evaluierung

Literatur:

  • Berridge, G. (2007): Events Design and Experience. Butterworth-Heinemann, Oxford.
  • Bowdin, G. et al. (2011): Events Management. 3. Auflage, Routledge, London.
  • Ferdinand, N./Kitchin, P. (2012): Events management. An international approach. SAGE. Los Angeles/London.
  • Haase, F./Mäcken, W. (Hrsg.) (2005): Handbuch Event-Management. 2. Auflage, kopaed, München.
  • Holzbaur, U. et al. (2010): Eventmanagement. Veranstaltungen professionell zum Erfolg führen. 4. Auflage, Springer, Berlin.
  • Kirchgeorg, M./Springer, C./Brühe, C. (2009): Live Communication Management. Ein strategischer Leitfaden zur Konzeption, Umsetzung und Erfolgskontrolle. Gabler, Wiesbaden.
  • Nufer, G. (2007): Event-Marketing und -Management. Theorie und Praxis unter besonderer Berücksichtigung von Imagewirkungen. 3. Auflage, DUV, Wiesbaden.
  • Schäfer-Mehdi, S. (2012): Eventmarketing. Kommunikationsstrategie, Konzeption und Umsetzung, Dramaturgie und Inszenierung. 4. Auflage, Cornelsen, Berlin.
  • Wünsch, U./Thuy, P. (Hrsg.) (2007): Handbuch Event-Kommunikation. Grundlagen und Best Practice für erfolgreiche Veranstaltungen. ESV, Berlin.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

BWEM02

Kursname:

Eventmanagement II

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

BWEM01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs Eventmanagement II baut auf den im Kurs Eventmanagement I gesetzten Grundlagen und Grundbegriffen des Eventmanagements auf. Aufgrund der globalen Märkte und der globalen Vernetzung werden Events ebenfalls zunehmend internationaler. Ob global agierende Unternehmen oder internationale Sportevents – die Ausrichter, Organisationen und Teilnehmer solcher Events sind heutzutage international.

Der Kurs Eventmanagement II vermittelt den Studierenden daher einen vertiefenden Einblick in den internationalen Kontext der Eventindustrie und die interkulturellen Aspekte von Events in den verschiedenen Bereichen. Neben der Internationalität spielt aber auch das Thema „Sustainability“ und „gesellschaftliche Verantwortung“ von Events eine immer wichtigere Bedeutung in der Eventbranche.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • verstehen die Studierenden, welche Rolle Events in internationalen und globalen Märkten spielen.
  • können die Studierenden erkennen, welche Bedeutung interkulturelle Aspekte von Events im internationalen Kontext haben.
  • sind die Studierenden in der Lage, die Herausforderungen und Wirkungsweisen, die an ein effektives Eventmanagement bei internationalen Veranstaltungen gestellt werden, zu identifizieren und zu analysieren.
  • erkennen und verstehen die Studierenden die Notwendigkeit und Erfordernis an nachhaltigen Events und wie diese bei Events geplant, umgesetzt und evaluiert werden können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Events im internationalen Kontext

1.1 Interkulturelle Aspekte der Eventorganisation

1.2 Internationalisierung von Events

1.3 Events als Wissensvermittlung und -austausch im internationalen Kontext

2. Internationale Business Events

2.1 Ziele und Formate von Business Events

3. Internationale Sportveranstaltungen

3.1 Historie der Sportevents

4. Internationale Kultur- und Festivalevents

4.1 Events im Kultursektor

5. Sponsoring und Sponsorship Management in der Eventindustrie

5.1 Sponsoring

6. Corporate Social Responsibility in der Eventindustrie

6.1 Begriff des Corporate Social Responsibility

6.2 Prinzipien des CSR in der Eventindustrie

6.3 Faires Handeln in der Eventindustrie

7. Sustainability in der Eventindustrie

7.1 Begriff der Nachhaltigkeit

7.2 Die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Dimension

7.3 Nachhaltiges Handeln bei Events

8. Green Meetings und Events

8.1 Green Meetings

Literatur:

  • Bremshey, P./Domning, R. (2001): Eventmarketing. Die Marke als Inszenierung. Gabler, Wiesbaden.
  • Chehimi, N. L. (2010): Green Meetings. Eine Einführung in klimaneutrale Veranstaltungen. uni-edition, Berlin.
  • Fenich, G. G. (2011): Meetings, Expositions, Events, and Conventions. The Introduction to the Industry. 3. Auflage, Pearson, Harlow/Upper Saddle River (NJ).
  • Ferdinand, N./Kitchin, P. (2012): Events management. An international approach. SAGE, Los Angeles/London.
  • Getz, D. (2007): Event Studies. Theory, Research and Policy for Planned Events. 2. Auflage, Butterworth-Heinemann, Oxford/Burlington (MA).
  • Goldblatt, S. (2012): The Complete Guide to Greener Meetings and Events. Wiley, Hoboken (NJ).
  • Henderson, E. A./McIlwraith, M. (2012): Ethics and Corporate Social Responsibility in the Meetings and Events Industry. Wiley, Hoboken (NJ).
  • Lenthe, L. v. (2013): Events going green – Nachhaltigkeit in der Veranstaltungsbranche. Ein ernsthafter ökologischer Ansatz oder doch nur Marketing? GRIN, München.
  • Lucas, R. (Hrsg.) C. (2007): Zukunftsfähiges Eventmarketing. Strategien, Instrumente, Beispiele. ESV, Berlin.
  • Zieschang, K./Baier, K. (Hrsg.) (2006): Management von Mega-Sportevents. Organisation und Vermarktung anhand der Fußball-WM. ESV, Berlin.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Unternehmerisches Hotelmanagement (BWHO)

Modulbezeichnung: Unternehmerisches Hotelmanagement

Modulnummer:

BWHO

Semester:

5 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester; ab dem 5. Semester wählbar

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 180 h

ECTS Punkte : 6 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Hotelmanagement I (Einführung) (BWHO01)
  • Hotelmanagement II (Vertiefung) (BWHO02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Edgar Schaetzing

Bezüge zu anderen Programmen:

  • Bachelor Finanzmanagement
  • Bachelor Personalmanagement
  • Bachelor Marketing
  • Bachelor Wirtschaftsrecht
  • Bachelor Betriebswirtschaftslehre
  • Bachelor Gesundheitsmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • BWL I + II
  • Marketing I + II
  • Personalwesen I + I
  • Controlling I + II
  • Finanzierung I + II
  • Investition I + II
  • Planen und Entscheiden
  • Unternehmensrecht
  • Projektmanagement
  • Unternehmensgründung und Innovationsmanagement

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Unternehmerisches Hotelmanagement I:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • den Aufbau der Hotellerie und deren Funktionen sowie Leistungsbeziehungen zu skizzieren.
  • Prozessabläufe im Food & Beverage-Bereich darzustellen.
  • Standards im Food & Beverage-Bereich zu entwickeln.
  • Wirtschaftlichkeitskontrollen nach verschiedenen quantitativen Methoden im Food & Beverage-Management einzusetzen.
  • Hauptaufgabenbereiche im Beherbergungsbereich zu koordinieren und eine Preispolitik im Beherbergungsbereich zu planen.
  • den Ergiebigkeitsgrad im Logisbereich zu bewerten und eine geeignete Preispolitik für eine optimale Kapazitätenauslastung weiterzuentwickeln.
  • Managementprobleme im Housekeeping zu lösen.
  • eine gezielte Personalpolitik im Housekeeping einzusetzen sowie die Arbeitsproduktivität zu evaluieren.

Unternehmerisches Hotelmanagement II:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • ein Umsatz- und Kostenbudget für ein Hotel zu planen.
  • Budgetabweichungen zu analysieren und Korrekturmaßnahmen zu begründen.
  • Marketingmittel bei der Marketingtechnik im Hospitality Management auszuwählen.
  • kreative und kommunikative Marketinginstrumente im Marketingmix zu optimieren.
  • ein differenziertes Gästemarketing sowie Gästerückgewinnungsmanagement im Gastgewerbe aufzubauen.
  • Gewinn-Einflussfaktoren des Marktes festzulegen und die Bedeutung der Gewinnmultiplikatoren nach quantitativen Methoden für Marketingentscheidungen vorauszusagen.
  • Methoden der Vollkosten- und Teilkostenrechnungen für Projekte im Hotel- und Gaststättenbereich anzuwenden sowie zu beurteilen.
  • eine Break-even-Analyse für Hotelneuprojekte durchzuführen und zu bewerten.
  • eine integrierte Personaleinsatzplanung zur Humanisierung der Arbeit im Gastgewerbe einzuführen sowie zu überprüfen.

Lehrinhalt des Moduls:

Unternehmerisches Hotelmanagement I:

  • Strukturen, Funktionen, Aufbau und Organisation des Hotel- und Gaststättengewerbes
  • Operationsmanagement – Food & Beverage
  • Wirtschaftlichkeitskontrollen im Food & Beverage Bereich
  • Operationsmanagement Beherbergungsbereich
  • Gewinnoptimierung im Logisbereich
  • Managementaufgaben im Housekeeping

Unternehmerisches Hotelmanagement II:

  • Budgetierung im Hotel- und Gastgewerbe
  • Marketing in Hotellerie und Gastronomie
  • Die Kosten- und Leistungsrechnung im Rechnungswesen eines Hotels
  • Technik der Break-even-Analyse im Rahmen der Deckungsbeitragsrechnung in Hotellerie und Gastronomie
  • Integrierte Personaleinsatzplanung in Hotellerie und Gastronomie

Lehrmethoden:

Literatur:

Unternehmerisches Hotelmanagement I:

  • Strukturen, Funktionen, Aufbau und Organisation des Hotel- und Gaststättengewerbes
  • Operationsmanagement – Food & Beverage
  • Wirtschaftlichkeitskontrollen im Food & Beverage Bereich
  • Operationsmanagement Beherbergungsbereich
  • Gewinnoptimierung im Logisbereich
  • Managementaufgaben im Housekeeping

Unternehmerisches Hotelmanagement II:

  • Budgetierung im Hotel- und Gastgewerbe
  • Marketing in Hotellerie und Gastronomie
  • Die Kosten- und Leistungsrechnung im Rechnungswesen eines Hotels
  • Technik der Break-even-Analyse im Rahmen der Deckungsbeitragsrechnung in Hotellerie und Gastronomie
  • Integrierte Personaleinsatzplanung in Hotellerie und Gastronomie

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

6 ECTS von 180 ECTS = 3.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

BWHO01

Kursname:

Unternehmerisches Hotelmanagement I (Einführung)

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Wahlpflicht

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs Hotelmanagement I vermittelt das Basiswissen des Hotel- und Gastgewerbes (Hospitality Management). Ziel ist es, die speziellen ökonomischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen des Gastgewerbes darzustellen und die Besonderheiten der Branche zu erörtern. Die Einflüsse des Tourismusmarktes auf das Verhalten und die Strategien der Unternehmen, die in diesem Markt agieren, werden dargestellt. Der Kurs diskutiert die nationalen wie internationalen Marktbedingungen im Kontext der Unternehmen des Hotel- und Gastgewerbes, die in dem jeweiligen Markt tätig sind. Mittels des in den Grundkursen erworbenen allgemeinen volks- und betriebswirtschaftlichen Basiswissens wendet dieser Kurs die erlernten Theorien, Modelle und Strukturen auf die Unternehmen des Hotel- und Gastgewerbes an und vermittelt so ein tieferes Verständnis der internen wie marktspezifischen Erfolgsfaktoren. Grundlegende Kenntnisse der Geschäftsmodelle, Strategien, genereller und organisatorischer Faktoren wie branchenspezifische Terminologien werden in diesem Kurs erlernt.

Schwerpunkte sind die strategischen Erfolgsfaktoren in dieser personalintensiven Branche, zu denen das gastorientierte Ertrags- und Ergebnismanagement der Wertschöpfungskette in den Unternehmen, die Planung und Umsetzung einer entsprechenden Marketingstrategie und das dienstleistungsorientierte Personalmanagement gehören.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • den Aufbau der Hotellerie und deren Funktionen sowie Leistungsbeziehungen zu skizzieren.
  • Prozessabläufe im Food & Beverage-Bereich darzustellen.
  • Standards im Food & Beverage-Bereich zu entwickeln.
  • Wirtschaftlichkeitskontrollen nach verschiedenen quantitativen Methoden im Food & Beverage-Management einzusetzen.
  • Hauptaufgabenbereiche im Beherbergungsbereich zu koordinieren und eine Preispolitik im Beherbergungsbereich zu planen.
  • den Ergiebigkeitsgrad im Logisbereich zu bewerten und eine geeignete Preispolitik für eine optimale Kapazitätenauslastung weiterzuentwickeln.
  • Managementprobleme im Housekeeping zu lösen.
  • eine gezielte Personalpolitik im Housekeeping einzusetzen sowie die Arbeitsproduktivität zu evaluieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Strukturen, Funktionen, Aufbau und Organisation des Hotel- und Gaststättengewerbes

1.1 Nach welchen Einteilungskriterien lassen sich Hotelbetriebe gliedern und welche leistungsorientierte Organisationsstruktur hat ein Hotel?

1.2 Welche Grund- und Nebenfunktionen hat ein Hotel? Was gehört zum Aufbau eines Hotelbetriebes?

2. Operationsmanagement – Food & Beverage

2.1 Welche Einflussfaktoren müssen im Food Management koordiniert werden und wie erfolgt die Produktionsplanung für den Küchenbereich?

2.2 Was muss beim Lebensmitteleinkauf, der Warenannahme, -lagerung und
-ausgabe beachtet werden und welche Kontrollmethoden gibt es?

2.3 Wie standardisiert man die Qualität und optimiert den Wareneinsatz im Food Bereich?

3. Wirtschaftlichkeitskontrollen im Food und Beverage-Bereich

3.1 Wie verläuft der Warenweg und Kostenaufwand in der Gastronomie, wie ist die Wareneinsatzkontrolle organisiert und welche Begrenzung hat dabei die Ist-Wareneinsatzkontrolle?

3.2 Wie berechnet man den Soll-Wareneinsatz Küchen und Welche Aussagefähigkeit ist damit verbunden?

3.3 Welche Voraussetzungen müssen alle Getränkekontrollsysteme erfüllen und in welchen Schritten erstellt man ein Getränkekontrollsystem?

4. Operationsmanagement Beherbergungsbereich

4.1 Welche Hauptaufgabenbereiche gilt es im Beherbergungsbereich zu koordinieren?

4.2 Mit welcher Preispolitik kommt man zur optimalen Kapazitätsauslastung im Logisbereich?

4.3 Was kostet der Rabatt im Logisbereich?

5. Gewinnoptimierung im Logisbereich

5.1 Welche Faktoren beeinflussen den Ergiebigkeitsgrad im Logisbereich?

5.2 Mit welchen Schritten ermittelt man den zu erwartenden durchschnittlichen Hotelzimmerpreis?

5.3 Wie berechnet man den optimalen durchschnittlichen Hotelzimmerpreis und setzt ihn als Kontrollinstrument im Logisbereich ein?

6. Managementaufgaben im Housekeeping

6.1 Was ist beim Housekeeping aus Sicht der Unternehmensleitung zu beachten?

6.2 Wie erstellt man ein Stärken- und Schwächenprofil für das Housekeeping?

6.3 Arbeitet das Housekeeping produktiv?

Literatur:

  • Bamberger, N. (2004): Operative Kennzahlen als Frühwarnsystem im internationalen Hotelmanagement. Prioritäten und Aussagefähigkeit im Entscheidungsprozess. Diplomica, Hamburg. ISBN-13: 978-3838688541.
  • Gardini, M. A. (2010): Grundlagen der Hotellerie und des Hotelmanagements. Branche, Produkte, Akteure, Betrieb, Immobilie. Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486597318.
  • Gewald, S. (2001): Hotel-Controlling. 2. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486256642.
  • Grüner, H./Metz, R./Kessler, T. (2008): Hotel & Gast. 11. Auflage, Pfanneberg, Haan-Gruiten. ISBN-13: 978-3805705714.
  • Hänssler, K. H. (Hrsg.) (2007): Management in der Hotellerie und Gastronomie. Betriebswirtschaftliche Grundlagen. 7. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486584202.
  • Heckmann, R./Wolf, K. (2008): Marketing für Hotellerie und Gastronomie. Erfolg durch marktorientierte Unternehmensführung. Matthaes, Stuttgart. ISBN-13: 978-3875150209.
  • Henschel, K. U. (2008): Hotelmanagement. 3. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486584646.
  • Henselek H. (1999): Hotelmanagement. Planung und Kontrolle. Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486247404.
  • Schaetzing, E. E. (2010): Management in Hotellerie und Gastronomie. 9. Auflage, Matthaes, Stuttgart. ISBN-13: 978-3875155068.
  • Seitz, G. (1996): Hotelmanagement. Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3540617464.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

BWHO02

Kursname:

Unternehmerisches Hotelmanagement II (Vertiefung)

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Wahlpflicht

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

BWHO01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs Hotelmanagement II vertieft das vermittelte Basiswissen des vorangegangenen Kurses. Ziel ist es, die Kenntnisse der speziellen ökonomischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen des Gastgewerbes weiter zu festigen und auf spezielle Strukturen der Branche anzuwenden. Weitere Grundlagen der Budgetierung, des Rechnungswesens und Controllings, des Marketings, und der Personaleinsatzplanung im Hotel- und Gastgewerbe (Hospitality Management) werden vermittelt.

Das strategische und operative Denken im Management von Unternehmen im Hotel- und Gastgewerbe sollen vertieft werden.

Die Kenntnisse der internen Budgetierung und des Controllings, der Kalkulations- und Investitionsrechnung versetzen die Studierenden in die Lage, die grundlegenden Kostentreiber einer Wertschöpfungskette in Unternehmen dieser Branche zu charakterisieren, zu analysieren und entsprechende Lösungsvorschläge zur Optimierung zu unterbreiten.

Zudem können die Studierenden effiziente Führungssysteme in dieser personalintensiven Branche etablieren und zielorientiert das Unternehmen führen.

Kurzfallstudien aus der Praxis ermöglichen es weiterhin, das erworbene Grundwissen im Hotelmanagement auch anwenden zu können.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • ein Umsatz- und Kostenbudget für ein Hotel zu planen.
  • Budgetabweichungen zu analysieren und Korrekturmaßnahmen zu begründen.
  • Marketingmittel bei der Marketingtechnik im Hospitality Management auszuwählen.
  • kreative und kommunikative Marketinginstrumente im Marketingmix zu optimieren.
  • ein differenziertes Gästemarketing sowie Gästerückgewinnungsmanagement im Gastgewerbe aufzubauen.
  • Gewinn-Einflussfaktoren des Marktes festzulegen und die Bedeutung der Gewinnmultiplikatoren nach quantitativen Methoden für Marketingentscheidungen vorauszusagen.
  • Methoden der Vollkosten- und Teilkostenrechnungen für Projekte im Hotel- und Gaststättenbereich anzuwenden sowie zu beurteilen.
  • eine Break-even-Analyse für Hotelneuprojekte durchzuführen und zu bewerten.
  • eine integrierte Personaleinsatzplanung zur Humanisierung der Arbeit im Gastgewerbe einzuführen sowie zu überprüfen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Budgetierung im Hotel- und Gastgewerbe

1.1 Wie erstellt man Umsatzbudgets für das anstehende Wirtschaftsjahr?

1.2 Wie erstellt man Kostenbudgets für das anstehende Wirtschaftsjahr?

1.3 Wie berechnet man das Betriebsergebnis I und kontrolliert das Budget für das anstehende Wirtschaftsjahr

2. Marketing in Hotellerie und Gastronomie

2.1 Was versteht man unter Marketingtechnik im Hospitality Management und welche Bedeutung hat dabei der Marketingmix

2.2 Was versteht man unter einem differenzierten Gästemarketing in der Hotellerie und wie lassen sich Gäste zurückgewinnen?

2.3 Wie lassen sich Gewinn-Einflussfaktoren des Marktes im Management kontrollieren?

3. Die Kosten- und Leistungsrechnung im Rechnungswesen eines Hotels

3.1 Entscheidungsorientierte Deckungsbeitragsrechnung im Hospitality Management

3.2 Differenzierte Vollkostenrechnung in der Hotellerie

3.3 Wie bereitet man interpretationsfähige Gewinn- und Verlustrechnungen auf?

4. Technik der Break-even-Analyse im Rahmen der Deckungsbeitragsrechnung

4.1 Was gehört zur Technik der Break-even-Analyse und welche Terminologie kommt zur Anwendung?

4.2 In welchen Schritten erstellt man den Arbeitsablauf zum Einsatz der Break-even-Analyse im Hospitality Management und welche Anwendungsformeln nutzt die Praxis?

4.3 Fallbeispiel aus der Praxis zur Technik der Break-even-Analyse bei der Planung neuer Hotels

5. Integrierte Personaleinsatzplanung in Hotellerie und Gastronomie

5.1 Welche Faktoren gehören zur Personaleinsatzplanung und wie lässt sich die Produktivität im Hospitality Management beeinflussen?

5.2 Welche Bedeutung haben Leistungsstandards, welche Arten gibt es und wie erstellt man sie?

5.3 Welche Basis-Stellenkategorien unterscheidet man bei der Arbeitsplatzbesetzung und welche Vorteile bringen zukunftsorientierte flexible Arbeitszeitsysteme in Hotellerie und Gastronomie?

Literatur:

  • Gewald, S. (2001): Hotel-Controlling. 2. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486256642.
  • Hammer, R. (2007): Führungsorientierte Betriebswirtschaftslehre. MANZ, Wien. ISBN-13: 978-3214002596.
  • Hänssler, K. H. (Hrsg.) (2007): Management in der Hotellerie und Gastronomie. Betriebswirtschaftliche Grundlagen. 7. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486584202.
  • Heckmann, R./Wolf, K. (2008): Marketing für Hotellerie und Gastronomie. Erfolg durch marktorientierte Unternehmensführung. Matthaes, Stuttgart. ISBN-13: 978-3875150209.
  • Henschel, K. U. (2008): Hotelmanagement. 3. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486584646.
  • Henselek H. (1999): Hotelmanagement. Planung und Kontrolle. Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486247404.
  • Müller-Christ, G. (2010): Nachhaltiges Management. Einführung in Ressourcenorientierung und widersprüchliche Managementrationalitäten. Nomos, Baden-Baden. ISBN-13: 978-3832953539.
  • Patzak, G./Rattay, G. (2008): Projektmanagement. Leitfaden zum Management von Projekten, Projektportfolios und projektorientierten Unternehmen. 5. Auflage, Linde, Wien. ISBN-13: 978-3714301496.
  • Richter, T. S. (2009): Vertragsrecht. Die Grundlagen des Wirtschaftsrechts. Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800636051.
  • Rosenstiel, L. v./Regnet, E./Domsch, M. E. (2009): Führung von Mitarbeitern. Handbuch für erfolgreiches Personalmanagement. 6. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791028293.
  • Schaetzing, E. E. (2010): Management in Hotellerie und Gastronomie. 9. Auflage, Matthaes, Stuttgart. ISBN-13: 978-3875155068.
  • Schulte, K.-W./Bone-Winkel, S. (Hrsg.) (2008): Handbuch Immobilien-Projektentwicklung. 3. Auflage, Immobilien Manager Verlag, Köln. ISBN-13: 978-3899841671.
  • Seitz, G. (1996): Hotelmanagement. Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3540617464.
  • Sölter, M. (2008): Hotelvertrieb, Yield-Management und Dynamic Pricing in der Hotellerie. GRIN, München. ISBN-13: 978-3638905701.
  • Urnik, S./Schuschnig, T. (2007): Investitionsmanagement. Finanzmanagement. Bilanzanalyse. MANZ, Wien. ISBN-13: 978-3214089160.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Gastronomie und Catering (DLBHOGUC)

Modulbezeichnung: Gastronomie und Catering

Modulnummer:

DLBHOGUC

Semester:

5 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Gastronomiemanagement (DLBHOGUC01)
  • Catering Management (DLBHOGUC02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Britta Müller

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Tourismusmanagement
• Bachelor Eventmanagement
• Bachelor Hospitality Management

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Unternehmerisches Hotelmanagement
• Dienstleistungsmanagement
• Kosten- und Leistungsrechnung
• Food und Beverage Management

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Die Gastronomie befindet sich seit einigen Jahren in einem tiefgreifenden Wandel: Neue innovative und flexible Angebotsformen fordern die klassischen Restaurantbetriebe heraus. Neue innovative Marktteilnehmer in der Gastronomie drängen in den Markt, zudem wird der Wettbewerb durch erfolgreiche Ketten- und Systemgastronomiebetriebe immer stärker. Daneben kämpfen viele Gastronomiebetriebe aufgrund einer verschlechterten Kostenstruktur ums Überleben, auch fehlen bedürfnis- und marktgerechte Angebotsstrukturen. In der Hotellerie gilt der Gastronomiebereich als das zweite Standbein eines Hotelbetriebes und erbringt je nach Struktur und Ausrichtung „die andere Umsatzhälfte“. Andererseits verursacht der Gastronomiebereich jedoch auch in der Regel den größeren betriebsbedingten Kostenblock. Er besteht in der Regel aus den Bereichen Restaurant, Bar, Café, Bankettabteilung, Etagenservice, Küche, Einkauf, Wareneinsatzkontrolle, Spül- und Geschirrbereich (Stewarding), Servicebar/Kaffeeküche und eventuell Party- bzw. Cateringservice.
Die Cateringbranche wiederum befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs. Dabei bezeichnet Catering das professionelle Bereitstellen von Speisen und Getränken als Dienstleistung an einem beliebigen Ort. Der Leistungsumfang kann sich dabei von der Anlieferung der vorproduzierten Speisen bis hin zum Aufbau eines temporären Gastronomiebetriebs erstrecken. Formen des Caterings existieren in den Bereichen des Business-, Care-, Verkehrs-, Schul-, Hochschul-, Stadion-, Messe- und Event-Catering.
Das Modul beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Formen und Strukturen im Gastronomie- und Cateringbereich. Dabei werden die gastronomischen Leistungssysteme erläutert sowie die organisatorischen Strukturen analysiert. Zusätzlich werden Aspekte eines integrierten Qualitätsmanagements in der Gastronomie und im Catering erläutert sowie aktuelle Trends in diesen Bereichen identifiziert und analysiert.

Nach erfolgreicher Absolvierung des Moduls werden die Studierenden in der Lage sein,

• die gastronomischen Leistungssysteme zu kennen und zu beschreiben.
• die organisatorischen Abläufe in der Gastronomie zu identifizieren und zu analysieren.
• die Facetten des Caterings zu kennen und die unterschiedlichen Cateringformen zu beschreiben.
• Hygienevorschriften im Umgang mit Lebensmitteln zu kennen.
• die technischen und logistischen Besonderheiten im Catering herauszuarbeiten.
• aktuelle Trends in Gastronomie und Catering zu analysieren und kritisch zu reflektieren.

Lehrinhalt des Moduls:

Gastronomiemanagement:
• Übersicht über Begriffe und Terminologien in der Gastronomie
• Analyse der organisatorischen Prozesse und Abläufe in der Gastronomie
• Restaurant- und Gastronomiekonzeption
• Gastronomiemanagement
• Aktuelle Trends in der Gastronomie

Catering Management:
• Historie und Begriff des Caterings
• Analyse und Überblick über die Cateringbranche
• Verschiedene Formen des Caterings
• Materialwirtschaft im Catering
• Hygienische, qualitätstechnische und sicherheitsrelevante Themen im Catering Management
• Aktuelle Trends im Catering Management

Lehrmethoden:

Literatur:

Gastronomiemanagement:
• Übersicht über Begriffe und Terminologien in der Gastronomie
• Analyse der organisatorischen Prozesse und Abläufe in der Gastronomie
• Restaurant- und Gastronomiekonzeption
• Gastronomiemanagement
• Aktuelle Trends in der Gastronomie

Catering Management:
• Historie und Begriff des Caterings
• Analyse und Überblick über die Cateringbranche
• Verschiedene Formen des Caterings
• Materialwirtschaft im Catering
• Hygienische, qualitätstechnische und sicherheitsrelevante Themen im Catering Management
• Aktuelle Trends im Catering Management

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 180 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBHOGUC01

Kursname:

Gastronomiemanagement

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die hohe Mobilität unserer Gesellschaft bewirkt, dass die Verpflegung außer Haus immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die vielfältigen gastronomischen Anbieter lassen sich in vier Bereiche aufteilen:

  • Bedienungsgastronomie/Hotelgastronomie
  • Schnellservicerestaurants und Imbisse
  • Arbeits- und Ausbildungsplatzverpflegung
  • Erlebnis- und Freizeitgastronomie

In der Hotellerie gilt der Gastronomiebereich als ein wichtiger Bereich eines Hotelbetriebs und trägt je nach Struktur und Ausrichtung zu einem Gros des Umsatzes bei. Andererseits verursacht der Gastronomiebereich jedoch auch in der Regel den größeren betriebsbedingten Kostenblock. Er besteht in der Regel aus den Bereichen Restaurant, Bar, Café, Bankettabteilung, Etagenservice, Küche, Einkauf, Wareneinsatzkontrolle, Spül- und Geschirrbereich (Stewarding), Servicebar/Kaffeeküche und eventuell Party- bzw. Cateringservice.

Der Kurs befasst sich zunächst mit der Historie und den Terminologien in der Gastronomie. Anschließend werden die Leistungssysteme und die damit verbundenen Prozesse identifiziert und analysiert. Neben den organisatorischen Abläufen fließen Aspekte der Restaurantkonzeption ebenfalls in den Kursinhalt mit ein. Aufgrund der hohen Bedeutung der Kostenkontrolle im Gastronomiemanagement werden Kostenstruktur und Preisgestaltungen im Gastronomiebereich näher erläutert und analysiert. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Schritte der Messeorganisation beschrieben. Neben den aktuellen Trends und Herausforderungen für die Gastronomie im digitalen Zeitalter werden abschließend Aspekte der Nachhaltigkeit in der Gastronomie analysiert und kritisch reflektiert.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • ein umfassendes Verständnis für die historische Entwicklung der Gastronomie besitzen.
  • die wichtigsten Begriffe der Gastronomie kennen.
  • organisatorische Abläufe in der Gastronomie kennen und anwenden können.
  • die unterschiedlichen Formen gastronomischer Angebote kennen.
  • die Kostenstrukturen in der Gastronomie kennen und eine Kalkulation inklusive Break-even-Analyse durchführen können.
  • die Grundsätze des Bestandsmanagements kennen und anwenden können.
  • die Herausforderungen und Chancen für die Gastronomie im digitalen Zeitalter identifizieren, analysieren und bewerten können.
  • Aspekte der Nachhaltigkeit in der Gastronomie analysieren und kritisch reflektieren können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Historie und Terminologien in der Gastronomie

1.1 Die Geschichte der Gastronomie

1.2 Terminologien in der Gastronomie

2. Gastronomische Leistungssysteme

2.1 Organisatorische Strukturen in der Gastronomie

2.2 Formen gastronomischer Angebote

2.3 Bedürfnisstruktur in der Gastronomie

3. Restaurantkonzeption und -entwicklung

3.1 Stufen der Restaurantkonzeption und -planung

3.2 Restaurantdesign

4. Kostenstruktur in der Gastronomie

4.1 Umsatz-/Gewinnanalyse

4.2 Break-even-Analyse

4.3 Standardkosten und Preiskalkulation

5. Beschaffungs- und Bestandsmanagement

5.1 Einkaufs- und Beschaffungsmarketing

5.2 Grundsätze der Bestandskontrolle

5.3 Bestandsmanagement und Warenumschlag

6. Online-Herausforderungen und -Chancen für die Gastronomie

6.1 Soziale Medien

6.2 Online Ordering und Internetportale

6.3 Reservierungs- und Bewertungsportale

7. Nachhaltiges Restaurantmanagement

7.1 Lebensmittelverschwendung und Abfallpolitik

7.2 Energie- und Wasserverbrauch

7.3 Nachhaltiger Einkauf und Marketing

8. Neue Trends und Entwicklungen in der Gastronomie

8.1 Digitalisierung

8.2 Strukturwandel im Lebensmittelsektor

8.3 Take-away

Literatur:

Bücher:
• Civitello, L. (2011): Cuisine and Culture: A History of Food and People. 3. Auflage, Wiley, Hoboken, (NJ). ISBN-13: 9780470403716.
• Flad, P. O. (2002): Dienstleistungsmanagement in Gastronomie und Foodservice-Industrie. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main. ISBN-13: 9783875155013.
• Gruner, A./Freyberg, B. v./Euchner, M. (2016): Gastronomie managen: Umsatzchancen nutzen, Kostenfallen meiden. Matthaes Verlag, Stuttgart. ISBN-13: 9783875153088.
• Henschel, U. K./Gruner, A. (2013): Hotelmanagement. 4. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 9783486721225.
• Hinterholzer, T. (2013): Facebook, Twitter und Co. in Hotellerie und Gastronomie. Ein Handbuch für Praktiker. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 9783642379536.
• Köhn, C. (2012): Food & Beverage Controlling. GRIN, München. ISBN-13: 9783656123934.
• Meyer, H. (2011): Management in der Gastronomie, m. CD-ROM. Oldenbourg, München. ISBN-13: 9783486583892.
• Murano, P. (2002). Understanding Food Science and Technology. Wadsworth, Belmont (CA). ISBN-13: 9780534544867.
• Sloan, P./Legrand, W./Hindley, C. (2015). The Routledge Handbook of Sustainable Food and Gastronomy. Routledge, London. ISBN-13: 9780415702553.
• Wilde, H. et al. (2010): Controlling im Food & Beverage-Management. Oldenbourg, München. ISBN-13: 9783486248395.

Zeitschriften:
• AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung
• Catering Management
• Food service
• FoodService Europe & Middle East
• gastrotel
• gastronomie und hotellerie
• Küche
• nomyblog – Magazin für Gastronomie und Genuss

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBHOGUC02

Kursname:

Catering Management

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

DLBHOGUC01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs umfasst eine Reihe von sehr unterschiedlichen Arten und Formen des Cateringservice. Business-, Care-, Verkehrs-, Schul-, Hochschul-, Stadion-, Messe- und Event-Catering sind dabei wichtige Bereiche für Cateringunternehmen wie auch die Vending-Branche und das Non-Food-Catering.

Neben den Grundlagen des Caterings werden ebenso wichtige Bereiche wie die der Cateringtechnologie, des Cateringrechts und des Catering Marketings erläutert und analysiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf dem Beschaffungsaspekt, dem Qualitäts- und Hygienemanagement sowie auf den Besonderheiten des Transports und der Logistik.

Neben der Entwicklung kundenorientierter Cateringkonzepte gibt der Kurs abschließend einen Ausblick auf aktuelle Trends im Bereich des Caterings.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • den Begriff Catering kennen und in den Gesamtkontext der Gastronomie einordnen können.
  • Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Formen des Caterings im Hinblick auf andere Gastronomieformen identifizieren und analysieren können.
  • Kenntnisse über die verschiedenen spezifischen Hygienevorschriften besitzen, die notwendig sind, um Qualitätsstandards im Umgang mit Lebensmitteln zu gewährleisten.
  • in der Lage sein, die zusätzlichen Serviceleistungen von Cateringfirmen zu benennen.
  • kundenorientierte Cateringkonzepte für die unterschiedlichen Zielgruppen entwickeln können.
  • in der Lage sein, aktuelle Trends in der Cateringbranche zu identifizieren, zu analysieren und kritisch zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

 

Inhalte des Kurses:

1. Begriff und Historie des Catering Business

1.2 Catering im Kontext der Außer-Haus-Verpflegung

1.3 Die Entwicklung der Gemeinschaftsverpflegung und des Catering Business

1.4 Betreiber- und Bewirtschaftungsmodelle

1.5 Der deutsche Cateringmarkt

2. Sparten des Contract Caterings

2.1 Business Catering

2.2 Education Catering

2.3 Care Catering

2.4 Verkehrs-Catering

3. Event- und Sport-Catering

3.1 Stadion-Catering

3.2 Messe-Catering

3.3 Event-Catering

4. Materialwirtschaft im Catering

4.1 Beschaffungs- und Logistikmanagement

4.2 Zentraleinkauf

4.3 Lagerung

5. Lebensmittelhygiene: gesetzliche Grundlagen und Praxis im Catering

5.1 Gesetzliche Vorgaben

5.2 Gute Hygienepraxis (GHP)

5.3 HACCP

5.4 Spezielle Anforderungen im Catering

6. Besonderheiten im Catering

6.1 Transport

6.2  Personalwesen

6.3 Zusätzliche Serviceangebote

7. Aktuelle Trends im Catering Business

7.1 Marketing und Online-Portale

7.2 Cook & Chill

7.3 Superfoods

8. Perspektiven von Green Catering

8.1 Was ist Green Catering?

8.2 Maßnahmen und Kriterien

8.3 Perspektiven

Literatur:

Bücher:
• Bless, T. J. (2008): Erfolgreich in der Gastronomie. Entwicklungen und Trends in der deutschen Esskultur. Diplomica, Hamburg. ISBN-13: 9783836660164.
• Hinterholzer, T. (2013): Facebook, Twitter und Co. in Hotellerie und Gastronomie. Ein Handbuch für Praktiker. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 9783642379536.
• Janssen, J./Lehrke, M. (2015): HACCP. Kompakt und verständlich. Ein Leitfaden zur Umsetzung von HACCP in der Lebensmittelwirtschaft. Lehrke, Hamburg. ISBN-13: 9783940513151.
• Kammerer, H./Cordes, E. (2007): Partyservice und Catering. Matthaes, Stuttgart. ISBN-13: 9783875150179.
• Kober, R. E (2007): Catering total. Die Vielfalt und die Chancen des Catering. Wagner, Gelnhausen. ISBN-13: 9783866832855.
• Sloan, P./Legrand, W./Hindley, C. (2015). The Routledge Handbook of Sustainable Food and Gastronomy. Routledge, London. ISBN-13: 9780415702553.
• Steinel, M. (2008): Erfolgreiches Verpflegungsmanagement. Praxisorientierte Methoden für Einsteiger und Profis. Verlag Neuer Merkur/rhw, München. ISBN-13: 9783937346458.
• Wilde, H. et al. (2010): Controlling im Food & Beverage-Management. Oldenbourg, München. ISBN-13: 9783486248395.

Zeitschriften:
• AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung
• Catering Inside
• Catering Management
• Eventlocations
• Food service
• gastgewerbe
• gv-Praxis
• Küche
• nomyblog – Magazin für Gastronomie und Genuss

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Meeting Events (DLBEMME)

Modulbezeichnung: Meeting Events

Modulnummer:

DLBEMME

Semester:

5 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Messe- und Ausstellungsmanagement (DLBEMME01)
  • Meeting- und Konferenzmanagement (DLBEMME02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Kristina Sommer

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Tourismusmanagement
• Bachelor Hospitality Management
• Bachelor Eventmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Business Events
• Internationals Eventmanagement
• Marketing

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Meeting Events oder auch MICE Events (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) bilden eine wichtige Säule im gesamten Eventmarkt. Dabei spielt der Austausch von Informationen und Wissen bei diesen Events die entscheidende Rolle. Das Modul Meeting Events führt die Studierenden detailliert in das umfangreiche Gebiet der nationalen und internationalen Meeting Events ein. Zudem werden die Studierenden mit den spezifischen Formaten und Funktionen von Events in diesem Kontext vertraut gemacht.

Messen und Ausstellungen zählen, neben den Business Events, zu den wichtigsten Eventformaten von Unternehmen. Sie sind wesentliche Impulsgeber für den internationalen Handel mit Gütern und Dienstleistungen und tragen zur Intensivierung des Wettbewerbs sowie zur Steigerung von Wachstum und Beschäftigung bei. Als Folge der Globalisierung und der verstärkten Markenorientierung wird die Bedeutung von Messen und Ausstellungen mit internationaler Ausrichtung in Zukunft weiter zunehmen.

Die Kongress- und Meetingindustrie wiederum hat eine lange und bedeutsame Tradition und bildet einen wichtigen Wirtschaftsfaktor im Geschäftsreisetourismus. Im internationalen Zusammenhang konkurrieren über 200 Länder mit ihren Kongress- und Konferenzzentren in diesem Markt miteinander. Tagungen, Kongresse und Konferenzen werden dadurch zum Impulsgeber für politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und soziale Prozesse. Diese Prozesse finden nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene statt. So entsteht ein Wissenstransfer, der letztendlich auch zur Völkerverständigung beitragen kann. Durch den Informations- und Erfahrungsaustausch tragen sie zudem in besonderem Maße zur Förderungen von Innovationen bei.

Nach erfolgreicher Absolvierung des Moduls werden die Studierenden in der Lage sein,

• die Meetingindustrie und deren Stakeholder zu kennen und zu beschreiben.
• die Bedeutung von nationalen und internationalen Messen und Kongressen zu analysieren.
• Kommunikationsressourcen zu identifizieren und Konzeptionsideen zu generieren, die für die akademische Arbeit hilfreich sind.
• die Fähigkeit zu entwickeln, technische und sicherheitsrelevante Aspekte im Bereich der Meetingindustrie zu erarbeiten.

Lehrinhalt des Moduls:

Messe- und Ausstellungsmanagement:
• Übersicht über die Messe- und Ausstellungsbranche und deren Player sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene
• Analyse der organisatorischen Prozesse und Abläufe im Messemanagement
• Konzeption von Messeinhalten und deren Vermarktung
• Messeteilnahme aus Sicht der Unternehmen
• Zielsetzung und Evaluierung von Messebeteiligungen

Meeting- und Konferenzmanagement:
• Analyse und Überblick über die Meeting- und Kongressbranche und deren Player, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene
• Analyse der organisatorischen Prozesse und Abläufe im Kongressmanagement
• Identifizierung technischer und sicherheitsrelevanter Themen im Kongressmanagement
• Analyse und kritische Reflexion zum Thema Green Meetings

Lehrmethoden:

Literatur:

Messe- und Ausstellungsmanagement:
• Übersicht über die Messe- und Ausstellungsbranche und deren Player sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene
• Analyse der organisatorischen Prozesse und Abläufe im Messemanagement
• Konzeption von Messeinhalten und deren Vermarktung
• Messeteilnahme aus Sicht der Unternehmen
• Zielsetzung und Evaluierung von Messebeteiligungen

Meeting- und Konferenzmanagement:
• Analyse und Überblick über die Meeting- und Kongressbranche und deren Player, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene
• Analyse der organisatorischen Prozesse und Abläufe im Kongressmanagement
• Identifizierung technischer und sicherheitsrelevanter Themen im Kongressmanagement
• Analyse und kritische Reflexion zum Thema Green Meetings

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 180 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBEMME01

Kursname:

Messe- und Ausstellungsmanagement

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Messe- und Ausstellungsindustrie ist ein wichtiger Akteur im deutschen und internationalen Eventbusiness. Deutschland selbst ist ein Global Player in der internationalen Messewirtschaft und mit vier der fünf größten Messeplätze weltweit führend. Auch drei der fünf größten Messeveranstalter haben ihren Firmensitz in Deutschland.

Der Kurs gliedert sich in drei Hauptteile: Der erste Teil beschreibt die Messeindustrie im Allgemeinen, die verschiedenen nationalen und internationalen Akteure sowie die Interessengruppen und Organisationsstrukturen, die am Messebusiness beteiligt sind. Grundbegriffe und Definitionen sowie ein historischer Hintergrund über diese Branche runden den ersten Teil ab.

Der zweite Teil des Kurses konzentriert sich auf die Prozesse einer Messe aus Sicht der Messeplanung und -organisation. Der Teil verbindet die verschiedenen organisatorischen Schritte zur Erstellung einer Messeveranstaltung auf der Grundlage allgemeiner Marketing- und Managementprinzipien.

Der dritte Teil des Kurses befasst sich mit dem Prozess, eine Messebeteiligung zu organisieren. Dies erfolgt aus Sicht eines Unternehmens, das sich an einer nationalen oder internationalen Messe beteiligt. Dabei werden Strategien und Methoden aufgezeigt, wie Messen als effektives Kommunikationsinstrument verwendet werden und wie mithilfe von Messen die unterschiedlichen Aktivitäten des Marketingmix eines Unternehmens umgesetzt werden können. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Schritte der Messeorganisation beschrieben.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • ein umfassendes Verständnis über die wichtigsten Akteure in der Messeindustrie haben.
  • die Entwicklung und den Aufbau der deutschen und internationalen Messewirtschaft kennen.
  • sich über die wirtschaftliche Relevanz von Messen bewusst sein und die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die für nationale und internationale Messeveranstaltungen notwendig sind, kennen.
  • erste Messeideen auf Basis von Marktforschung analysieren und erarbeiten können.
  • verstehen, welche Prozesse und Aufgaben in der Organisation von Messen notwendig sind.
  • Konzepte für Messebeteiligungen aufgrund der Bedürfnisse der Unternehmen sowie spezifische Ziele zur Messeteilnahme entwickeln und reflektieren können.
  • organisatorische Abläufe von nationalen und internationalen Messebeteiligungen kennen und anwenden können.
  • Messeziele und die Teilnahme an Messen evaluieren und bewerten können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Messe- und Ausstellungsindustrie

1.1 Geschichte der Messeindustrie

1.2 Terminologie in der Messewirtschaft

1.3 Rahmenbedingungen für und Funktionen von Messen und Ausstellungen

2. Messegesellschaften und Messegelände

2.1 „Stakeholder“ in der Messe- und Austellungsindustrie

2.2 Deutsche und internationale Messeplätze

2.3 Die Organisation von Messegesellschaften

3. Trends und Entwicklungen in der Messeindustrie

3.1 Internationalisierung der deutschen Messewirtschaft

3.2 Digitalisierung und die Messeindustrie

3.3 Nachhaltigkeit und die Messeindustrie

4. Planung und Organisation von Messen und Ausstellungen aus Sicht des Veranstalters

4.1 Entwicklung neuer Ideen für Messen

4.2 Das Messekonzept

4.3 Budgetierung und Ablaufplanung für Messen

5. Operations Management bei Messen und Ausstellungen

5.1 Aussteller- und Besucherakquise

5.2 Servicemanagement für Aussteller und Besucher

5.3 Controlling und Messebewertung

6. Planung und Vorbereitung von Messebeteiligungen

6.1 Nutzen und Funktion von Messebeteiligungen

6.2 Die Auswahl der richtigen Messe und der Organisationsprozess

6.3 Konzeption einer Messebeteiligung

7. Durchführung und Nachbereitung von Messebeteiligungen

7.1 Vorbereitung einer Messebeteiligung

7.2 Messestandbetrieb während der Messe – die Durchführung

 

Literatur:

Bücher:
• Arnold, D. (2008): Messepraxis. Deutscher Fachverlag, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3866410954.
• Bernard, F. et al. (2010): Marketing – vor, während und nach der Messe. Messe Frankfurt Medien und Service, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3981298012.
• Delfmann, W./Köhler, R./ Müller-Hagedorn, L. (Hrsg.) (2005): Kölner Kompendium der Messewirtschaft. Das Management von Messegesellschaften. Kölner Wissenschaftsverlag, Köln. ISBN-13: 978-3937404201.
• Dornscheidt, W. M. et al. (Hrsg.) (2006): Handbuch Messemanagement. Planung, Durchführung und Kontrolle von Messen, Kongressen und Events. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3409124179.
• Holzner, A. (2006): Nutzenorientiertes Pricing von Messeleistungen. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3835002609.
• Kresse, H./Engelsberg, K. (2006): Recht der Messewirtschaft. Nomos, Baden-Baden. ISBN-13: 978-3832922757.
• Solberg Søilen, K. (2013): Exhibit Marketing and Trade Show Intelligence. Springer, Berlin. ISBN-13: 978-021928096.

Zeitschriften:
• AUMA Compact
• AUMA Institut
• AUMA Europa
• CIM
• Convention International
• Event Partner
• m+a Report
• Messe und Events
• Trade Fairs International
• UFI Info

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBEMME02

Kursname:

Meeting- und Konferenzmanagement

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

DLBEMME01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs Meeting- und Konferenzmanagement umfasst eine Reihe sehr unterschiedlicher Arten von Meeting Events mit wissenschaftlichem, sozialem und/oder politischem Inhalt. All diese Formate haben das Ziel, die Kommunikation und den Dialog innerhalb speziell definierter Gruppen von Individuen zu fördern. Der Kurs ist in zwei Teile geteilt:

Im ersten Teil wird auf die besonderen Merkmale der nationalen und internationalen Meetingbranche Bezug genommen. Dazu gehören neben der Geschichte der Meetingbranche auch die verschiedenen Tagungsstätten wie Konferenzzentren, die Meetingformate sowie die unterschiedlichen Akteure in der Meetingbranche.

Im zweiten Teil werden spezielle Aspekte von Meeting-Managementprozessen besprochen. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Kommunikation bei solchen Meeting Events steht der Kommunikationsbereich im Fokus der Betrachtung, sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext. Daneben werden Fragen bezüglich eines nachhaltigen Meetingmanagements angesprochen.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • die unterschiedlichen Tagungsformate kennen und im Hinblick auf ihre Funktionen, Teilnehmer, Ziele und organisatorischen Setups bewerten können.
  • die Akteure der Meetingindustrie kennen sowie die Marktstruktur und die Entwicklung der nationalen und internationalen Meetingbranche reflektieren können.
  • Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Meetingformate im Hinblick auf andere Veranstaltungsformate identifizieren und analysieren können.
  • Kenntnisse über die verschieden spezifischen Schritte besitzen, die notwendig sind, um unterschiedliche Meetingformate zu organisieren.
  • in der Lage sein, einen konzeptionellen und inhaltlichen Rahmen zu erstellen, der für eine erfolgreiche Vermarktung von Kongresszentren und deren Serviceleistungen notwendig sind.
  • effektive Kommunikationsmaßnahmen für die unterschiedlichen Zielgruppen entwickeln können.
  • in der Lage sein, das Konzept der Green Meetings und Nachhaltigkeit in der Meetingbranche zu verstehen und kritisch zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Historie und Entwicklung der Meeting- und Kongressbranche

1.1 Historische Entwicklung der Tagungs- und Kongressbranche

1.2 Definitionen und Terminologien

1.3 Typologien und Formate – vom Seminar zum Kongress

1.4 Dienstleister und Serviceorganisationen in der Meeting- und Kongressbranche

2. Dimensionen des nationalen und internationalen Kongressmarktes

2.1 Der deutsche Kongressmarkt

2.2 Der europäische Kongressmarkt

2.3 Der asiatisch/ozeanische Kongressmarkt

2.4 Der nord- und südamerikanische Kongressmarkt

2.5 Der afrikanische Kongressmarkt

3. Tagungsstätten ­– Konzept, Management und Marketing

3.1 Anbieter von Tagungsstätten

3.2 Management von Tagungsstätten

4. Convention Bureaus als Dienstleister in der Meetingbranche

4.1 Convention Bureaus als Dienstleister in der Meetingbranche

4.2 Das German Convention Bureau e. V. (GCB)

5. Informations- und Kommunikationskanäle in der Meetingbranche

5.1 Marketing in der MICE-Branche

5.2 Information und Kommunikation in der MICE-Branche

6. Zur Organisation von wissenschaftlichen Kongressen

6.1 Kennzeichen und Besonderheiten bei der Organisation von wissenschaftlichen Kongressen

6.2 Marketing- und Kommunikationsprozesse bei der Organisation von wissenschaftlichen Kongressen

6.3 Technische und sicherheitsrelevante Anforderungen bei der Organisation von wissenschaftlichen Kongressen

7. Interkulturelle Aspekte bei internationalen Kongressen

7.1 Begriffsdefinition Kultur

7.2 Internationales Management und interkulturelle Kompetenz

8. Nachhaltigkeit in der Meetingbranche – zur Perspektive von Green Meetings

8.1 Nachhaltigkeit in der MICE-Branche

8.2 Green Meetings in der Meetingbranche

Literatur:

Bücher:
• Dinkel, M./Luppold, S./Schröder, C. (Hrsg.) (2013): Handbuch Messe-, Kongress- und Eventmanagement. Verlag Wissenschaft & Praxis, Sternenfels. ISBN-13: 978-3896736543.
• Friedmann, S. (2008): Meetings und Events organisieren für Dummies. WILEY-VCH, Weinheim. ISBN-13: 978-3527703890.
• Große Ophoff, M. (Hrsg.) (2016): Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Green Meetings als Zukunftsprojekt für die Veranstaltungsbranche. oekom, München. ISBN-13: 978-3865817839.
• Jones, M. (2012): Sustainable Event Management. A Practical Guide. 2. Auflage, Routledge, London. ISBN-13: 978-0415840200.
• Schreiber, M.-T. et al. (Hrsg.) (2002): Kongress- und Tagungsmanagement. 2. Auflage, De Gruyter, München. ISBN-13: 978-3486259742.
• Seekings, D./Farrer, J. (1999): How to Organize Effective Congresses and Meetings. 7. Auflage, Kogan Page, London. ISBN-13: 978-0749430771.

Zeitschriften:
• AUMA Compact
• CIM
• Convention International
• Event Partner
• FairCon Brief
• TW Tagungswirtschaft

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Leisure Events (DLBEMLE)

Modulbezeichnung: Leisure Events

Modulnummer:

DLBEMLE

Semester:

5 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Sportevents (DLBEMLE01)
  • Festival- und Kulturevents (DLBEMLE02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dieter Jäger

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Tourismusmanagement
• Bachelor Hospitality Management
• Bachelor Eventmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Eventmanagement
• Internationales Eventmanagement
• Marketing

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Das Modul Leisure Events gibt den Studierenden einen detaillierten Einblick in das Eventmanagement aus dem Sport- und Kulturbereich. Sportevents sind seit Anbeginn der Menschheit ein wichtiger Bestandteil in der Kulturgeschichte. Sportevents erzeugen damals wie heute einen hohen Erlebnis- und Unterhaltungswert, sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Zuschauern. Ob Amateur- oder Profisportevents, heutzutage gehören Sportveranstaltungen zu den wichtigsten Events in unserer Erlebnisgesellschaft. Dabei erzielen sicherlich die Olympischen Spiele und die Fußballweltmeisterschaften als Megaevents die weltweit höchste Aufmerksamkeit. Gerade internationale Sportevents haben in den letzten 30 Jahren eine dynamische Entwicklung erlebt. Technische Entwicklungen wie Internet, Satellitenfernsehen und Onlinemedien haben dazu beigetragen, dass diese Ereignisse international Beachtung finden. Liveübertragungen im Fernsehen, Radio oder Internet machen diese Events weltweit den Menschen zugänglich.
Wie Sportevents sind auch kulturelle Feste und Feiern seit Beginn der Menschheitsgeschichte ein Element der Kultur einer Gesellschaft. Kulturevents und Festivals, aber auch Events mit spirituellem und religiösem Hintergrund sind daher ebenso wichtige Elemente innerhalb der gesellschaftlichen Entwicklung. Kulturelle Events spielen aber auch in unserer heutigen Gesellschaft weiterhin eine wichtige Rolle und sind als charakteristische Form unserer Fest- und Freizeitkultur allgegenwärtig. Die Fortsetzung dieser Feste und Feiern und die Events in diesem Zusammenhang nehmen im Rahmen einer Festivalisierung und Eventisierung im kulturellen Kontext weiter zu.
Das Modul bietet einen umfassenden theoretischen und praktischen Rahmen für die Planung und Durchführung von Sport- und Kulturveranstaltungen. Mit Fokus auf die zentrale Rolle des Eventmanagements in der Sport- und Kulturbranche ist das Modul so konzipiert, Fähigkeiten zu entwickeln, um sich als Eventmanager in diesen Bereichen Wissen anzueignen, aber sich auch kritisch mit Events in diesen Bereichen auseinanderzusetzen und diese kritisch zu reflektieren. Die Studierenden erfahren, dass neben technologischen auch politische, soziale und ökonomische Entwicklungen eine entscheidende Rolle für den Erfolg von Sport- und Kulturevents spielen. Dazu greift das Modul sowohl aktuelle Themen von Sportveranstaltungen als auch kulturellen Events auf, um zu zeigen, welche wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Vorteile durch derartige Events entstehen können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf dem Sponsoring solcher Sport- und Kulturevents. Die meisten nationalen, aber auch internationale Sport- und Kulturevents wären ohne Sponsoren und Werbepartner heute gar nicht mehr realisierbar. Andererseits ist für viele Unternehmen das Sponsoring von Events mittlerweile zum festen Bestandteil ihres Kommunikationsmix geworden.
Darüber hinaus erfahren die Studierenden, wie solche Events durch gesellschaftliche Einflüsse geprägt werden und wie durch solche Events Gesellschaften geprägt werden können. Eine internationale Perspektive gibt den Studierenden zudem einen globalen Blick auf die aktuellen Trends und Themen in den Bereichen internationaler Sport- und Kulturveranstaltungen.

Lehrinhalt des Moduls:

Sportevents:
• Geschichtlicher Hintergrund von Sportevents
• Grundlagen der Sportindustrie
• Analyse der an Sportevents beteiligten Personen und Organisationen
• Organisatorische Prozesse und Abläufe bei der Planung und Umsetzung von Sportevents
• Grundlagen des Sponsorings
• Sponsoring versus Ambush Marketing bei Sportevents

Festival- und Kulturevents:
• Grundlagen des Kulturmanagements und der Kreativwirtschaft
• Einordnung von kulturellen Events in der Kreativwirtschaft
• Kulturmarkt und Kulturmarketing
• Organisatorische Prozesse und Abläufe bei der Planung und Umsetzung von kulturellen Events
• Eventmarketing für Festivals und Kulturevents
• Risikomanagement und Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Aspekte bei der Durchführung von Kulturevents
• Internationale Festivals und Kulturevents als Tourismusevents

Lehrmethoden:

Literatur:

Sportevents:
• Geschichtlicher Hintergrund von Sportevents
• Grundlagen der Sportindustrie
• Analyse der an Sportevents beteiligten Personen und Organisationen
• Organisatorische Prozesse und Abläufe bei der Planung und Umsetzung von Sportevents
• Grundlagen des Sponsorings
• Sponsoring versus Ambush Marketing bei Sportevents

Festival- und Kulturevents:
• Grundlagen des Kulturmanagements und der Kreativwirtschaft
• Einordnung von kulturellen Events in der Kreativwirtschaft
• Kulturmarkt und Kulturmarketing
• Organisatorische Prozesse und Abläufe bei der Planung und Umsetzung von kulturellen Events
• Eventmarketing für Festivals und Kulturevents
• Risikomanagement und Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Aspekte bei der Durchführung von Kulturevents
• Internationale Festivals und Kulturevents als Tourismusevents

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 180 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBEMLE01

Kursname:

Sportevents

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Seit Jahrtausenden spielen Sportevents in der Geschichte der Menschheit eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben. Verfolgten diese Wettkämpfe zunächst das Ziel, sich auf den Kampf oder die Jagd vorzubereiten, so entwickelte sich der sportliche Wettkampf im Laufe der Zeit auch immer mehr zum Event mit gesellschaftlicher und kultureller Bedeutung. Seit der medialen Verbreitung via Radio und TV im 20. Jahrhundert werden Sportevents immer populärer. Heutzutage spielen internationale Sportevents sowohl im Amateur- als auch im Profisport eine der bedeutendsten Rollen in der Eventindustrie.

Der Kurs vermittelt den Studierenden ein fundiertes wissenschaftliches Verständnis der Merkmale des Sportmanagements und entwickelt einen sozialwissenschaftlichen Ansatz für die Analyse der Entwicklung der Sportindustrie. Dabei konzentriert sich der Kurs auf das Wachstum und die Besonderheiten des Sports, seine Abhängigkeit von spezifischen sozio-historischen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Faktoren. Der Kurs ermöglicht den Studierenden, die Herausforderungen, Praktiken und Strukturen des Sports und die sich wandelnden sozioökonomischen Umgebungen, kulturellen Ressourcen und politischen Interessen zu erkennen. Zudem erfahren sie, wie sich diese auf die Welt des Sports (Management) auswirken. Eine Erforschung der politischen Ökonomie des Sports und der globalen Sport-Netzwerke ist ein weiteres wichtiges Thema dieses Kurses.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden wissen,

  • wie sich Sportevents im Laufe der Geschichte entwickelt haben.
  • welche Bedeutung Sportevents in der Gesellschaft haben.
  • welche Hauptakteure an der Organisation von internationalen Sportevents beteiligt sind.
  • welche Aufgaben und Bedeutung Verbände bei der Organisation von internationalen Sportevents haben.
  • welche Herausforderungen zukünftig an internationale Sportevents gestellt werden.
  • welche Rolle heutzutage Sponsoren bei Sportevents spielen und was unter dem Begriff Sponsorship Management zu verstehen ist.
  • welche Formen des Sponsorings und der damit verbundenen Sponsoringrechte genutzt werden.
  • welche einzelnen Schritte im Planungsprozess notwendig sind, um ein erfolgreiches Sponsoring zu entwickeln und zu implementieren.
  • was unter dem Begriff Ambush Marketing verstanden wird und wie dieses „Kommunikationsphänomen“ kritisch analysiert und reflektiert werden kann.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Grundlagen von Sportevents

1.1 Geschichte und Entwicklung von Sportevents

1.2 Soziologischer und kultureller Hintergrund des Sportmanagements

1.3 Sportmanagement und Sportevents als Teil der Sportökonomie

2 Sportevents im nationalen Umfeld

2.1 Nationale Sportevents

2.2 Nationale Organisationen und Institutionen im Sport

3 Sportevents im internationalen Umfeld

3.1 Internationale Sportevents

3.2 Internationale Organisationen und Institutionen im Sport

3.3 Mega-Sportevents#

4 Spezielle Sportevents

4.1 Paralympische Spiele

4.2 Gay Games

5 Kommunikationsmanagement bei Sportevents

5.1 Die Bedeutung der Medien im Sport

5.2 Klassische Medien bei Sportevents

5.3 Digitale Medien bei Sportevents

5.4 Medienanalyse bei Sportevents

6 Grundlagen des Sportsponsorings

6.1 Grundlagen und Terminologien des Sponsorship Managements

6.2 Sponsoringkonzepte bei Sportevents

7 Ambush Marketing bei Sportevents

8 Sportevents als Entertainment und deren zukünftige Herausforderungen

Literatur:

Bücher:
• Behringer, W. (2012): Kulturgeschichte des Sports. Vom antiken Olympia bis zur Gegenwart. Beck, München. ISBN-13: 978-3406632051.
• Bruhn, M. (2010): Sponsoring. Systematische Planung und integrativer Einsatz. 5. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834911117.
• Galli, A. (Hrsg.) (2012): Sportmanagement. Rechnungswesen und Finanzierung, Lizenzmangement und Marketing, Recht und Steuern, Unternehmens- und Vereinsführung. 2. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800636785.
• Giulianotti, R. (1999): Football. Sociology of the Global Game. Polity Press, Cambridge. ISBN-13: 978-0745617697.
• Hebbel-Seeger, A./Förster, J. (Hrsg.) (2008): Eventmanagement und Marketing im Sport. Emotionale Erlebnisse und kommerzieller Erfolg. ESV, Berlin. ISBN-13: 978-3503106844.
• Horne, J./Manzenreiter, W. (Hrsg.) (2006): Sports Mega-Events. Social Scientific Analyses of a Global Phenomenon. Blackwell Publishing, Oxford. ISBN-13: 978-1405152907.
• Horne, J./Tomlinson, A./Whannel, G. (1999): Understanding Sport. An introduction to the Sociological and Cultural Analysis of Sport. Routledge, London. ISBN-13: 978-0419252908.
• Houlihan, B. (Hrsg.) (2003): Sport and Society. A Student Introduction. SAGE Publications, London. ISBN-13: 978-0761970347.
• Nufer, G./ Bühler, A. (2015): Event-Marketing in Sport und Kultur. Konzepte - Fallbeispiele – Trends. ESV, Berlin. ISBN-13: 978-3503158942.
• Schmid, U. (2006): Event-Management im Spitzen-Wettkampfsport. Entwicklungen, Ziele und Organisationsprinzipien. Verlag Dr. Kovac, Hamburg. ISBN-13: 978-3830024972.
• Senn, A. (1999) Power, Politics and the Olympic Games. Human Kinetics, Champaign (Ill.). ISBN-13: 978-0880119586.
• Sleap, M. (1998) Social Issues in Sport. Palgrave Macmillan, Basingstoke. ISBN-13: 978-0312176023.
Zeitschriften:
• Event Partner
• Events
• European Sport Management Quarterly
• International Journal of Sport Management
• Sciamus – Sport und Management
• Sport Management Review

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBEMLE02

Kursname:

Festival- und Kulturevents

Gesamtstunden :

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

DLBEMLE01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs umfasst eine Reihe von verschiedenen Eventarten, die als Ergänzung im Kulturbereich in den verschiedenen Kultureinrichtungen (Burgen, Theater, Museen) bzw. Städten/Regionen stattfinden. Hierzu zählen Musikevents wie Konzerte, Festspiele, Literatur- und Theaterevents, aber auch Kunst- und Brauchtumsevents. Alle Kulturevents haben dabei einen künstlerischen und kulturellen Bezug hinsichtlich des Eventinhalts.

Die Studierenden lernen zunächst die besonderen Merkmale der Kreativ- und Kulturwirtschaft kennen, sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext. Dabei werden zunächst die unterschiedlichen Akteure, Organisationen und Institutionen der Kulturwirtschaft in den drei Sektoren Erwerbswirtschaft, Staat sowie Vereine und Stiftungen vorgestellt und deren Bedeutung analysiert. Aufgrund der Besonderheiten bei der Vermarktung von Kulturevents lernen die Studierenden darüber hinaus einen Kulturmarketingansatz kennen und können diesen vom klassischen Marketingansatz unterscheiden. Daneben werden die konstitutiven Merkmale kulturpolitischer Events erörtert sowie deren Bedeutung im Bereich des Stadtmarketings analysiert und reflektiert.

Aufgrund der besonderen Bedeutung von Kulturevents im städtischen Ambiente stehen darüber hinaus Tourismusevents im Fokus der Betrachtung, sowohl im nationalen als auch im internationalen Kontext.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • in der Lage sein, die Begriffe und Unterschiede zwischen Kulturwirtschaft und Kreativwirtschaft zu kennen.
  • Kenntnisse über die kulturpolitischen Aspekte sowohl im nationalen als auch europäischen Kontext besitzen.
  • die Akteure bei Kulturevents kennen sowie die Struktur von Kulturmanagement im privaten und öffentlichen Sektor differenzieren und reflektieren können.
  • Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Kultureventformate im Hinblick auf andere Veranstaltungsformate identifizieren und analysieren können.
  • in der Lage sein, einen marketingstrategischen Rahmen für Kulturevents zu erstellen, der für eine erfolgreiche Vermarktung von Festivals und Kulturevents sowie deren Serviceleistungen notwendig ist.
  • Kenntnisse über die ökonomischen Aspekte im Bereich von Festivals und Kulturevents besitzen.
  • in der Lage sein, Kennzeichen und Besonderheiten von Events im städtischen Raum zu verstehen und kritisch zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Kreativwirtschaft und Kulturmanagement

1.1 Der Begriff der Kreativwirtschaft

1.2 Die Sektoren des Kulturbetriebs

1.3 Kunst- und Kulturmanagement

2 Dimensionen des nationalen und internationalen Kulturmanagements

2.1 Allgemeine Kulturpolitik

2.2 Kulturpolitik in Deutschland

2.3 Europäische Kulturpolitik

3 Formen von Festivals und Kulturevents

3.1 Erlebnisgesellschaft und Events

3.2 Musikfestivals

3.3 Theaterfestivals

3.4 Volksfeste

3.5 Weitere Kulturevents

4 Marketing im Kulturmanagement

4.1 Kulturmarkt und Zielgruppen

4.2 Kulturmarketing nach Colbert

4.3 Kulturmarketing im digitalen Zeitalter

5 Ökonomische Aspekte im Bereich von Festivals und Kulturevents

5.1 Das Drei-Sektoren-Modell des Kulturbetriebes

5.2 Staatliche Kulturökonomie

5.3 Privatwirtschaftliche Kulturökonomie

5.4 Fundraising und Sponsoring

6 Events im städtischen Raum

6.1 Kennzeichen und Besonderheiten von Events im städtischen Raum

6.2 Stadt- und Brauchtumsfeste

6.3 Kulturhauptstadt als Großevent

7 Interkulturelle Aspekte bei internationalen Festivals

7.1 Internationale Festivals und interkulturelle Begegnungen in der Antike

7.2 Internationale Festivals und interkulturelle Begegnungen im Mittelalter und der Frühen Neuzeit

7.3 Internationale Festivals und interkulturelle Begegnungen vom 19. bis 21. Jahrhundert

8 Kultur und Tourismus

8.1 Kulturtourismus als Definitionsproblem

8.2 Managementstrategien und Marketinginstrumente im Kulturtourismus

8.3 Kulturtourismus und die Folgen

Literatur:

Bücher:
• Allen, J. et al. (2008): Festival and Special Event Management. 4. Auflage, Wiley, Milton (Qld.). ISBN-13: 978-0470812525.
• Betz, G./Hitzler, R./Pfadenhauer, M. (Hrsg.) (2011): Urbane Events. Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531179535.
• Colbert, F. (2007): Marketing Culture and the Arts. HEC Montréal, Montreal. ISBN-13: 978-2980860218.
• Heinrichs, W. (1999): Kulturmanagement. Eine praxisorientierte Einführung. 2. Auflage, Primus, Darmstadt. ISBN-13: 978-3534144334.
• Klein, A. (Hrsg.) (2010): Kompendium Kulturmanagement. Handbuch für Studium und Praxis, 3. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800631067.
• Liu, Yi-De (2012): Cultural Events and Cultural Tourism Development. Lessons from the European Capitals of Culture. In: European Planning Studies, 22. Jahrgang, Heft 3, S. 498–514. DOI: 10.1080/09654313.2012.752442.
• Richards, G./Palmer, R. (2010): Eventful Cities. Cultural Management and Urban Revitalization. Butterworth-Heinemann, Oxford. ISBN-13: 978-0750669870.
• Steinecke, A. (2007): Kulturtourismus. Marktstrukturen, Fallstudien, Perspektiven. Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486583840.
• Yeoman, I. (2004): Festival and Events Management. An International Arts and Culture Perspective. Elsevier, Oxford. ISBN-13: 978-0750658720.

Zeitschriften:
• Event Partner
• Horizonte
• Filmecho/Filmwoche
• KM – Kulturmanagement
• K.West
• Zeitschrift für Kulturwirtschaft

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30