Modulhandbuch

Bachelor: Bachelor of Science Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) im Fernstudium

Letzte Aktualisierung : 28.04.2020

Inhalte
Semester 3
Modul Personalwesen (BPER-01)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Personalwesen

Modulnummer:

BPER-01

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

Keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Personalwesen I (BPER01-01)
  • Personalwesen II (BPER02-01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Regina Cordes

Bezüge zu anderen Programmen:

  • Bachelor Finanzmanagement
  • Bachelor Personalmanagement
  • Bachelor Marketing
  • Bachelor Wirtschaftsrecht
  • Bachelor Betriebswirtschaftslehre
  • Bachelor Gesundheitsmanagement
  • Bachelor Soziale Arbeit
  • Bachelor Pflegemanagement
  • Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • BWL I und II
  • Marketing I + II
  • Controlling I + II
  • Personalwesen II
  • Projektmanagement

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Personalwesen I:

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die grundlegenden Begrifflichkeiten des Personalwesens zu kennen.
  • die Ziele des Personalmanagements darzulegen und den Funktionsbereich zu anderen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen abzugrenzen.
  • die wichtigsten arbeitsrechtlichen Grundlagen im Sinne des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts anzuwenden.
  • die Personalplanung, ihre Bedeutung und ihr Instrumentarium in Grundzügen zu verstehen.
  • die Grundidee des Personalmarketings und Employer Brandings zu erklären.
  • interne und externe Wege der Personalbeschaffung zu kennen und diese im Hinblick auf ihre Effektivität und Effizienz zu bewerten.
  • Instrumente der Personalauswahl darzustellen und zu beurteilen.
  • den Prozess der Einführung neuer Mitarbeiter zu kennen.
  • alternative Möglichkeiten der Personalentlohnung aufzuzeigen.

Personalwesen II:

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die Grundlagen der Personalentwicklung zu kennen und deren Methoden und Instrumente auf konkrete Entwicklungsbedarfe hin anzuwenden.
  • die Bedeutung und den Prozess der Personalführung und Mitarbeitermotivation im Sinne der direkten Interaktion zwischen Mitarbeitern und Führungskräften zu verstehen.
  • verschiedene Führungstheorien und Führungsstile darzustellen und voneinander zu differenzieren.
  • alternative Wege der Personalfreisetzung zu erklären und im Hinblick auf die Vor- und Nachteile zu beurteilen.
  • um die Bedeutung und das Kerninstrumentarium des Personalcontrollings zu wissen.
  • die wichtigsten Anforderungen interner und externer Stakeholder an die Organisation des Personalwesens zu kennen und zu verstehen.
  • alternative Wege der Strukturierung des Personalwesens darzulegen, zu analysieren und zu bewerten.

Lehrinhalt des Moduls:

Personalwesen I:

  • Grundlagen des Personalwesens
  • Arbeitsrechtliche Grundlagen
  • Personalplanung
  • Personalbeschaffung und -auswahl
  • Personalentlohnung

Personalwesen II:

  • Personalentwicklung
  • Personalführung
  • Personalfreisetzung
  • Personalcontrolling
  • Personalorganisation

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen.

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

kursübergreifend:
Modulklausur, 90 Min. (100%)

Kursnummer:

BPER01-01

Kursname:

Personalwesen I

Gesamtstunden:

90 h

ECTS Punkte:

3 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Unabhängig von Unternehmensgröße und Branche kommt dem Personal eines Unternehmens vor dem Hintergrund des demographischen Wandels eine immer größere und zum Teil sogar existenzielle Rolle zu. Die Personalarbeit im Unternehmen, welche in der heutigen Zeit meist als das Human Resource Management bezeichnet wird, stellt daher einen überaus wichtigen Funktionsbereich dar. Der vorliegende Kurs ist eine Einführung in das Personalmanagement und thematisiert wichtige Kernprozesse dieser Funktion. Aufbauend auf den begrifflichen Grundlagen und der generellen Einordnung und Abgrenzung des Personalmanagements in Lektion 1 werden in Lektion 2 die arbeitsrechtlichen Grundlagen abgebildet. Weiterhin werden in Lektion 3, 4 und 5 die grundlegenden Prozesse, Konzepte und Instrumente der Personalplanung, der Personalbeschaffung und -auswahl sowie der Personalentlohnung dargestellt.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die grundlegenden Begrifflichkeiten des Personalwesens zu kennen.
  • die Ziele des Personalmanagements darzulegen und den Funktionsbereich zu anderen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen abzugrenzen.
  • die wichtigsten arbeitsrechtlichen Grundlagen im Sinne des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts anzuwenden.
  • die Personalplanung, ihre Bedeutung und ihr Instrumentarium in Grundzügen zu verstehen.
  • die Grundidee des Personalmarketings und Employer Brandings zu erklären.
  • interne und externe Wege der Personalbeschaffung zu kennen und diese im Hinblick auf ihre Effektivität und Effizienz zu bewerten.
  • Instrumente der Personalauswahl darzustellen und zu beurteilen.
  • den Prozess der Einführung neuer Mitarbeiter zu kennen.
  • alternative Möglichkeiten der Personalentlohnung aufzuzeigen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

  1. Grundlagen des Personalwesens
    1. Begriff und Bedeutung des Personalwesens
    2. Ziele und Aufgabenfelder des Personalwesens
    3. Rahmenbedingungen des Personalwesens
  2. Arbeitsrechtsrechtliche Grundlagen
    1. Grundbegriffe des Arbeitsrechts
    2. Individualarbeitsrecht
    3. Kollektivarbeitsrecht
  3. Personalplanung
    1. Begriff und Bedeutung der Personalplanung
    2. Quantitative Personalbedarfsermittlung
    3. Qualitative Personalbedarfsermittlung
  4. Personalbeschaffung und -auswahl
    1. Personalmarketing und Employer Branding
    2. Interne und externe Personalbeschaffung
    3. Verfahren der Personalauswahl (Bewerbungsunterlagen, Interviews, Testverfahren, Assessment Center)
    4. Einführung von neuen Mitarbeitern
  5. Personalentlohnung
    1. Klassische Vergütungsmodelle
    2. Moderne Vergütungsmodelle
    3. Mitarbeiterbeteiligungsmodelle

Literatur:

Bücher:

  • Berthel, J./Becker, F. G. (2017): Personal-Management. Grundzüge für Konzeptionen betrieblicher Personalarbeit. 11. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Bröckermann, R. (2016): Personalwirtschaft. Lehr- und Übungsbuch für Human Resource Management. 7. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Holtbrügge, D. (2015): Personalmanagement. 6. Auflage, Springer Verlag, Wiesbaden.
  • Huber, A. (2010): Personalmanagement. Vahlen, München.
  • Jung, H. (2010): Personalwirtschaft. 9. Aufl., De Gruyter Oldenbourg, München.
  • Oechsler, W. A. (2011): Personal und Arbeit. Grundlagen des Human Resource Management und der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen. 9. Aufl., De Gruyter Oldenbourg, München.
  • Olfert, K. (2015): Personalwirtschaft. 16. Aufl., NWB Verlag, Ludwigshafen.
  • Scherm, E./Süß, S. (2016): Personalmanagement. 3. Auflage, Vahlen, München.
  • Scholz, Christian (2014): Grundzüge des Personalmanagements. 2. Aufl., Vahlen, München.
  • Schreyögg, G./ Geiger, D. (2016): Organisation. Grundlagen moderner Organisationsgestaltung. Mit Fallstudien. 6. Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden.

Handwörterbücher:

  • Gaugler, E./ Oechsler, W.A./ Weber, W. (Hrsg.) (2004): Handwörterbuch des Personalwesens. 3. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Kieser, A./ Reber, G./ Wunderer, R. (Hrsg.) (1995): Handwörterbuch der Führung. 2. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.

Zeitschriften:

  • Die Mitbestimmung
  • Human Resources Manager
  • Human Resource Management Journal
  • Human Resource Management Review
  • International Journal of Applied HRM
  • PersonalQuarterly
  • Personalmagazin
  • Personalwirtschaft
  • Personalführung
  • The International Journal of Human Resource Management
  • Zeitschrift für Personalforschung
  • Zeitschrift für Führung und Organisation

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungsleistungen:

  • Klausur, 45 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 90

Selbststudium (in Std.): 54
Selbstüberprüfung (in Std.): 18
Tutorien (in Std.): 18

Kursnummer:

BPER02-01

Kursname:

Personalwesen II

Gesamtstunden:

60 h

ECTS Punkte:

2 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In diesem Kurs werden relevante Themen des Personalwesens aufbauend auf Kurs 1 vertieft. Dazu wird in der ersten Lektion zunächst die Personalentwicklung thematisiert, die wichtigsten Methoden und Instrumente derselben sowie die überaus bedeutsame Erfolgskontrolle der Personalentwicklung dargestellt. Darauf folgt die Personalführung in Lektion 2, bei der es vordergründig um die direkte Interaktion zwischen Mitarbeitern und Führungskräften geht. Die Personalfreisetzung gehört zu den klassischen personalwirtschaftlichen Aufgabenfeldern und hierbei wird zwischen der internen und externen Freisetzung unterschieden. Das Personalcontrolling ist Kern der Lektion 4 und zielt auf die betriebswirtschaftliche Perspektive des Personalwesens ab. Es wird vermittelt, mit Hilfe welcher Instrumente, Ansätze und Kennzahlen die personalwirtschaftliche Basisarbeit geplant, unterstützt und in Bezug auf ihre Wirtschaftlichkeit kontrolliert werden kann. Der Kurs schließt mit den Grundlagen der Personalorganisation. Es wird aufgezeigt, wie der Funktionsbereich organisiert und strukturiert werden kann, um die Anforderungen der internen und externen Kunden bestmöglich zu erfüllen.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Grundlagen der Personalentwicklung zu kennen und deren Methoden und Instrumente auf konkrete Entwicklungsbedarfe hin anzuwenden.
  • die Bedeutung und den Prozess der Personalführung und Mitarbeitermotivation im Sinne der direkten Interaktion zwischen Mitarbeitern und Führungskräften zu verstehen.
  • verschiedene Führungstheorien und Führungsstile darzustellen und voneinander zu differenzieren.
  • alternative Wege der Personalfreisetzung zu erklären und im Hinblick auf die Vor- und Nachteile zu beurteilen.
  • um die Bedeutung und das Kerninstrumentarium des Personalcontrollings zu wissen.
  • die wichtigsten Anforderungen interner und externer Stakeholder an die Organisation des Personalwesens zu kennen und zu verstehen.
  • alternative Wege der Strukturierung des Personalwesens darzulegen, zu analysieren und zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

  1. Personalentwicklung
    1. Begriff, Bedeutung und Ziele der Personalentwicklung
    2. Methoden und Instrumente der Personalentwicklung
    3. Erfolgskontrolle der Personalentwicklung
  2. Personalführung
    1. Begriff, Merkmale und Beteiligte der Führung
    2. Mitarbeitermotivation
    3. Führungstheorien und Führungsstile
  3. Personalfreisetzung
    1. Begriff, Ziele und Ursachen von Personalfreisetzung
    2. Interne und externe Personalfreisetzung
    3. Abwicklung und Organisation Personalfreisetzung
  4. Personalcontrolling
    1. Begriff, Ziele und Aufgaben des Personalcontrollings
    2. Ebenen, Methoden und Instrumente
    3. Grenzen des Personalcontrollings
  5. Personalorganisation
    1. Anforderungen an die Personalorganisation
    2. Alternative Organisationsformen des Personalbereichs
    3. Personalmanagementinformationssysteme

Literatur:

Bücher:

  • Berthel, J./Becker, F. G. (2017): Personal-Management. Grundzüge für Konzeptionen betrieblicher Personalarbeit. 11. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Bröckermann, R. (2016): Personalwirtschaft. Lehr- und Übungsbuch für Human Resource Management. 7. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Holtbrügge, D. (2015): Personalmanagement. 6. Auflage, Springer Verlag, Wiesbaden.
  • Huber, A. (2010): Personalmanagement. Vahlen, München.
  • Jung, H. (2010): Personalwirtschaft. 9. Aufl., De Gruyter Oldenbourg, München.
  • Oechsler, W. A. (2011): Personal und Arbeit. Grundlagen des Human Resource Management und der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen. 9. Aufl., De Gruyter Oldenbourg, München.
  • Olfert, K. (2015): Personalwirtschaft. 16. Aufl., NWB Verlag, Ludwigshafen.
  • Scherm, E./Süß, S. (2016): Personalmanagement. 3. Auflage, Vahlen, München.
  • Scholz, Christian (2014): Grundzüge des Personalmanagements. 2. Aufl., Vahlen, München.
  • Schreyögg, G./ Geiger, D. (2016): Organisation. Grundlagen moderner Organisationsgestaltung. Mit Fallstudien. 6. Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden.

Handwörterbücher:

  • Gaugler, E./ Oechsler, W.A./ Weber, W. (Hrsg.) (2004): Handwörterbuch des Personalwesens. 3. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.
  • Kieser, A./ Reber, G./ Wunderer, R. (Hrsg.) (1995): Handwörterbuch der Führung. 2. Aufl., Schäffer-Poeschel, Stuttgart.

Zeitschriften:

  • Die Mitbestimmung
  • Human Resources Manager
  • Human Resource Management Journal
  • Human Resource Management Review
  • International Journal of Applied HRM
  • PersonalQuarterly
  • Personalmagazin
  • Personalwirtschaft
  • Personalführung
  • The International Journal of Human Resource Management
  • Zeitschrift für Personalforschung
  • Zeitschrift für Führung und Organisation

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungsleistungen:

  • Klausur, 45 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 60

Selbststudium (in Std.): 36
Selbstüberprüfung (in Std.): 12
Tutorien (in Std.): 12

Modul Interkulturelle Psychologie (DLBWPIPS)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Interkulturelle Psychologie

Modulnummer:

DLBWPIPS

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Interkulturelle Psychologie (DLBWPIPS01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Heike Schiebeck

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Wirtschaftspsychologie

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Konfliktmanagement & Mediation
• Arbeits- und Organisationspsychologie
• Leadership
• Organisationsentwicklung & Change Management
• Personalwesen
• Personal Skills

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Das Fach Interkulturelle Psychologie befasst sich in beschreibender, verstehender und erklärender Absicht mit kulturspezifischen Kontexten und Bedingungen menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns. Der Einfluss der Kultur als Zeichen-, Regel-, Wissens- und Orientierungssystem auf die Kommunikation sowie das zwischenmenschliche Erleben und Verhalten stehen dabei im Vordergrund. Der Schwerpunkt liegt auf (inter-)kulturell unterschiedlich geprägten Lebenswelten in einer global orientierten Gesellschaft mit ihren Auswirkungen auf die Arbeitswelt und das Konsumverhalten.

Die Studierenden erwerben Kenntnisse bzgl. der Vielschichtigkeit des Kulturbegriffs. Sie erlangen Verständnis bzgl. der Bedeutung und den Einfluss der Interkulturellen Psychologie im internationalen wirtschaftlichen Miteinander und Austausch. Die Studierenden sind vertraut mit den zentralen wissenschaftlichen Modellen zur Erschließung kulturspezifischer Dimensionen. Sie wissen um den Anwendungsbezug der Interkulturellen Psychologie auf Kommunikation, Marketing und Training im wirtschaftlichen Kontext.

Lehrinhalt des Moduls:

• Einführung in die Interkulturelle Psychologie und Kulturpsychologie
• Interkulturelles Management
• Diversity Management als Anwendungsbereich des Interkulturellen Managements
• Werte im Kontext des Interkulturellen Managements
• Interkulturelle Kommunikation
• Interkulturelles Marketing
• Interkulturelle Trainings

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBWPIPS01

Kursname:

Interkulturelle Psychologie

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In einer globalisierten Arbeitswelt sind internationale Begegnungen, Kooperationen und Aktivitäten selbstverständlich geworden. Meist verlaufen diese Begegnungen kulturell unterschiedlicher Personen erfolgreich und für beide Seiten zufriedenstellend. Nicht selten kommt es jedoch auch zu kritischen Situationen, bei denen das Verhalten des anderen als bedrohlich, unangemessen oder nutzlos angesehen wird und nicht den eigenen Erwartungen entspricht.

In diesem Kurs lernen die Studierenden, kulturell bedingte Unterschiede zu verstehen, angemessen darauf zu reagieren und damit in berufsrelevanten Situationen umzugehen. Es werden die Bereiche der interkulturellen Unterschiede, Besonderheiten und der Zusammenarbeit in interkulturellen Teams und Organisationen angesprochen sowie die Ausrichtung von Werbekommunikation in unterschiedlichen kulturellen Kontexten.

Nach einer Darstellung der verschiedenen Ansätze der Psychologie als Interkulturelle Psychologie, Kulturpsychologie und kultureller Psychologie und der kulturspezifischen Forschung werden praxisrelevante Themen wie Interkulturelles Management, Interkulturelles Marketing und Interkulturelles Training aufgegriffen.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die Bereiche des Diversity Managements und das Wertemanagement im unternehmerischen Umfeld gelegt.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses

  • können die Studierenden den Kulturbegriff differenziert betrachten.
  • kennen die Studierenden die methodischen Zugänge zur Interkulturellen Psychologie und Kulturpsychologie.
  • können sich die Studierenden mit kulturspezifischem Verhalten reflektiert auseinandersetzen und adäquat darauf reagieren.
  • wissen die Studierenden um die zunehmende Bedeutung der Beachtung interkultureller Unterschiede in einer globalisierten Arbeits- und Lebenswelt.
  • verfügen die Studierenden über ein Verständnis für die eigene und für fremde Kulturen.
  • analysieren die Studierenden Kommunikations- und Marketingbotschaften sowie Trainings auf ihre interkulturelle Bedeutung und Auswirkung.
  • wissen die Studierenden um die Bedeutung einer werteorientierten Unternehmensausrichtung.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Einführung in die Interkulturelle Psychologie und Kulturpsychologie

1.1 Definition und Einordnung des Kulturbegriffs

1.2 Ziele der kulturvergleichenden Psychologie

1.3 Abgrenzung verschiedener Gegenstandsbereiche

1.4 Kulturpsychologische Modelle und Forschungsansätze

2 Interkulturelles Management

2.1 Rolle, Einflussfaktoren und Anforderungen

2.2 Unternehmenskultur

3 Diversity Management als Anwendungsbereich des Interkulturellen Managements

3.1 Definition und Ziele

3.2 Bedeutung und Einflussbereiche

4 Werte im Kontext des Interkulturellen Managements

4.1 Rolle und Bedeutung von Werten

4.2 Werte im organisationalen Kontext

5 Interkulturelle Kommunikation

5.1 Kommunikationsmodelle und Probleme

5.2 Interkulturelle Besonderheiten der Kommunikation

5.3 Charakteristika verschiedener nationaler Kommunikations- und Verhaltensstile

6 Interkulturelles Marketing

6.1 Definition und kulturelle Grundlagen

6.2 Einflussfaktoren

6.3 Standardisierung vs. Differenzierung von Botschaften

7 Interkulturelle Trainings

7.1 Erarbeiten von Inhalten Interkultureller Trainings

7.2 Durchführung von Interkulturellen Trainings

Literatur:

• Bergemann, N./Sourisseaux, A. (Hrsg.) (2002): Interkulturelles Management. 3. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3540429760.
• Emrich, C. (2013): Interkulturelles Marketing-Management. Erfolgsstrategien – Konzepte – Analysen. 3. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658030322.
• Haller, P. M./Nägele, U. (2013): Praxishandbuch Interkulturelles Management. Der andere Weg: Affektives Vermitteln interkultureller Kompetenz. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658003289.
• Helfrich, H. (2013): Kulturvergleichende Psychologie. Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531931371.
• Koch, E. (2016): Praxistraining Interkulturelles Management. 2. Auflage, UVK, Konstanz. ISBN-13: 978-3867647243.
• Lang, R./Baldauf, N. (2016): Interkulturelles Management. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658112349.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Psychologische Diagnostik (DLBWPPDIA)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Psychologische Diagnostik

Modulnummer:

DLBWPPDIA

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Psychologische Diagnostik (DLBWPPDIA01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Mario Herrmann

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Wirtschaftspsychologie

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Persönlichkeitspsychologie & Differentielle Psychologie
• Personal-und Betriebspsychologie
• Arbeits- und Organisationspsychologie
• Personalwesen

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Psychologische Diagnostik (PD) ist ein anwendungsbezogenes Methodenfach der Psychologie mit dem Ziel, interindividuelle Unterschiede im Verhalten und Erleben sowie intraindividuelle Merkmale und Veränderungen einschließlich ihrer jeweiligen Bedingungen so zu erfassen, dass hinlänglich präzise Vorhersagen künftigen Verhaltens und Erlebens sowie deren eventuelle Veränderung in definierten Situationen möglich werden.

In diesem Modul werden Grundlagen psychologischer Diagnostik, Kenntnisse der Testtheorie und Testkonstruktion sowie Wissen um den Einsatz und die Arten gebräuchlicher diagnostischer Verfahren vermittelt. Insbesondere für die Personal- und Betriebspsychologie sowie die Persönlichkeitspsychologie/Differentielle Psychologie sind diese Kenntnisse von weitreichender Bedeutung.

Lehrinhalt des Moduls:

• Einführung in die Diagnostik
• Grundlagen diagnostischer Verfahren
• Messung psychischer Merkmale
• Gütekriterien diagnostischer Instrumente
• Diagnostische Urteile und Entscheidungen
• Beschaffung und Integration diagnostischer Daten
• Verfahren zur diagnostischen Messung psychometrischer Merkmale
• Das psychologische Gutachten

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBWPPDIA01

Kursname:

Psychologische Diagnostik

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Vor dem Hintergrund des „War of Talents“ ist es im wirtschaftlichen Umfeld von besonderer Bedeutung, Stellen richtig zu besetzen und Mitarbeiter gezielt auf die für sie passenden Positionen zu setzen. Hierfür bilden diagnostische Kenntnisse die Grundlage. Sie stellen eine zentrale Differenzierung des Studiengangs gegenüber anderen Disziplinen dar.

Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse über die theoretischen und methodischen Grundlagen der Psychologischen Diagnostik und lernen deren Anwendungsfelder kennen. Studierende sind in der Lage, entsprechend der Fragestellung psychometrische Testverfahren auszuwählen, zu beurteilen, anzuwenden und auszuwerten. Sie erwerben zudem die Fertigkeit, einzelne Teilschritte des diagnostischen Prozesses selbst zu entwerfen und deren Güte zu beurteilen. Es werden ausgewählte Testverfahren in den Bereichen Persönlichkeit, Leistung und zur Messung spezifischer psychologischer Konstrukte dargestellt. Darüber hinaus wird den Studierenden Wissen zur Erstellung und Interpretation von psychologischen Gutachten vermittelt.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses

  • kennen die Studierenden die Ziele, Methoden und Instrumente der Psychologischen Diagnostik.
  • kennen die Studierenden die Prinzipien der Testkonstruktion.
  • wissen die Studierenden um die Bedeutung diagnostischer Gütekriterien.
  • besitzen die Studierenden Kenntnisse hinsichtlich der Entwicklung von Testverfahren und Fragebögen.
  • können die Studierenden ihre Kenntnisse zu Testverfahren und Fragebogenkonstruktion für die Eignungsdiagnostik und die Markt- bzw. Konsumentenforschung nutzen.
  • wissen die Studierenden um die verschiedenen diagnostischen Verfahren und können diese entsprechend der Fragestellung und des Settings auswählen, einsetzen, auswerten und die Ergebnisse interpretieren.
  • können die Studierenden empirische Befunde analysieren und interpretieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Einführung in die Diagnostik

1.1 Definition, Aufgaben, Merkmale und Rahmenbedingungen

1.2 Historie der psychologischen Diagnostik

2. Grundlagen diagnostischer Verfahren

2.1 Voraussetzung und testtheoretische Basis

2.2 Konstruktionsprinzipien

2.3 Empirische Überprüfung des Testentwurfs

3. Gütekriterien diagnostischer Instrumente

3.1 Hauptgütekriterien: Objektivität, Reliabilität und Validität

3.2 Nebengütekriterien: Fairness, Ökonomie, Nützlichkeit und Akzeptanz

4. Testtheorien

4.1 Klassische Testtheorie

4.2 Probabilistische Testtheorie

5. Diagnostische Urteile und Entscheidungen

5.1 Prozess der diagnostischen Urteilsbildung

5.2 Diagnostische Beschreibungssysteme (DSM/ICD)

6. Beschaffung und Integration diagnostischer Daten

6.1 Interview

6.2 Verhaltensbeobachtung

6.4 Fragebogen

6.5 Projektive Verfahren

7. Psychometrische Testverfahren

7.1 Leistungstests

7.2 Persönlichkeitstests

7.3 Messung spezieller Merkmale

8. Das psychologische Gutachten

8.1 Definition und Auftrag

8.2 Aufbau und Methode

8.3 Ergebnisdarstellung und Stellungnahme

Literatur:

• Boerner, K. (2010): Das psychologische Gutachten. Ein praktischer Leitfaden. 8. Auflage, Beltz, Weinheim. ISBN-13: 978-3407221636.
• Fisseni, H.-J. (2004): Lehrbuch der psychologischen Diagnostik. Mit Hinweisen zur Intervention. 3. Auflage, Hogrefe, Göttingen. ISBN-13: 978-3801717568.
• Grubitzsch, S. (1991): Testtheorie, Testpraxis. Psychologische Tests und Prüfverfahren im kritischen Überblick. Klotz, Magdeburg. ISBN-13: 978-3880742819.
• Krohne, H.-W./Hock, M. (2015): Psychologische Diagnostik. Grundlagen und Anwendungsfelder. 2. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170252554.
• Sarges, W. (Hrsg.) (2013): Management-Diagnostik. 4. Auflage, Hogrefe, Göttingen. ISBN-13: 978-3801723859.
• Sarges, W./Scheffer, D. (Hrsg.) (2008): Innovative Ansätze für die Eignungsdiagnostik. Hogrefe, Göttingen. ISBN-13: 978-3801721824.
• Schmidt-Atzert, L./Amelang, M. (2012): Psychologische Diagnostik. 5. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3642170003.
• Schmitt, M./Gerstenberg, F. (2014): Psychologische Diagnostik kompakt. Beltz, Weinheim. ISBN-13: 978-3621281430.
• Stemmler, G./Margraf-Stiksrud, J. (Hrsg.) (2015): Lehrbuch Psychologische Diagnostik. Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456855189.
• Westhoff, K./Kluck, M.-L. (2014): Psychologische Gutachten schreiben und beurteilen. 6. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3642353536.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Interkulturelles Management (DLBLOIM)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Interkulturelles Management

Modulnummer:

DLBLOIM

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Interkulturelles Management (DLBLOIM01)

Dauer:

Selbststudium: 100h
Selbstüberprüfung: 25h
Tutorien: 25h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Florian Hummel

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Personal Skills

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • Theorien des interkulturellen Managements zu erinnern.
  • Themenkomplexe und Diskussionen des interkulturellen Managements zu verstehen.
  • das erarbeitete Wissen des interkulturellen Managements anzuwenden.
  • Fakten, Daten und Informationen aus wissenschaftlichen Quellen systematisch zu analysieren.
  • Argumente, Ideen, Informationen, Probleme und Lösungsansätze aus dem Themenbereich des interkulturellen Managements zu bewerten.
  • kritische Argumente in Bezug auf Themenstellungen des interkulturellen Managements zu entwickeln.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Einführung in die Theorien des interkulturellen Managements
  • Interkulturelles Management in der Wirtschaft
  • Personalmanagement in internationalen Unternehmen
  • Innovationsmanagement in internationalen Unternehmen

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. oder Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit (100 %)

Kursnummer:

DLBLOIM01

Kursname:

Interkulturelles Management

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Studierenden lernen die wichtigsten interkulturellen Disziplinen und Arbeitsbereiche kennen und erwerben Kenntnisse über relevante sozialwissenschaftliche, betriebswirtschaftliche und naturwissenschaftliche Rahmenbedingungen und Grundlagen. Dabei wird auch Bezug genommen auf die unterschiedlichen beruflichen Rollen, Pflichten und Handlungsspielräume in international agierenden Unternehmen

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • Theorien des interkulturellen Managements zu erinnern.
  • Themenkomplexe und Diskussionen des interkulturellen Managements zu verstehen.
  • das erarbeitete Wissen des interkulturellen Managements anzuwenden.
  • Fakten, Daten und Informationen aus wissenschaftlichen Quellen systematisch zu analysieren.
  • Argumente, Ideen, Informationen, Probleme und Lösungsansätze aus dem Themenbereich des interkulturellen Managements zu bewerten.
  • kritische Argumente in Bezug auf Themenstellungen des interkulturellen Managements zu entwickeln.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.n.

Inhalte des Kurses:

1 Einführung und Übersicht

1.1 Einordnung und Abgrenzung des Interkulturellen Managements

1.2 Interkulturelles Management als Wissenschaft

2. Einführung in die Theorien des interkulturellen Managements

2.1 Interkulturelle Kerntheorie

2.2 Kultur und Psychologie

2.3 Die Bedeutung von Kontext, Kultur, Religion und Sprache

2.4 Kulturkonzepte von Hofstede, Trompenaars und GLOBE

3 Interkulturelles Management in der Wirtschaft

3.1 Kultur und Globalisierung

3.2 Internationale Kulturen und globale Trends

3.3 Organisationskulturen bei KMUs und MNCs

3.4 Fallbeispiele internationaler Verhandlungen

4 Personalmanagement in internationalen Unternehmen

4.1 Grundlagen des Personalmanagements

4.2 Funktionen des Personalmanagements

5 Innovationsmanagement in internationalen Unternehmen

5.1 Grundlagen des Innovationsmanagements

5.2 Strukturen und Prozesse des Innovationsmanagements

Literatur:

  • Ahlstrom, D./Bruton, G. D. (2010): International Management. Strategy and Culture in the Emerging World. South-Western Cengage Learning, Boston. ISBN-13: 978-0324406313.
  • Geertz, C. (1987): Dichte Beschreibung. Beiträge zum Verstehen kultureller Systeme. Suhrkamp, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3518282960.
  • Hofstede, G./Hofstede, G. J./Minkow, M. (2010): Cultures and Organizations. Software of the Mind. Intercultural Cooperation and Its Importance for Survival. 3. Auflage, McGraw-Hill, New York City. ISBN-13: 978-0071664189.
  • Holden, N. J. (2002): Cross-Cultural Management. A Knowledge Management Perspective. FT Prentice Hall, Harlow. ISBN-13: 978-0273646808.
  • March, R. F. (1992): Working for a Japanese company. Insights into the Multicultural Workplace. Kodansha International, Tokyo. ISBN-13: 978-477001533X.
  • Trompenaars, F. (2012): Riding the Waves of Culture. Understanding Cultural Diversity in Global Business. 3. Auflage, N. Brealey Publishing. London/Boston. ISBN-13: 978-1904838388.
  • Usunier, J.-C./Lee, J. A. (2009): Marketing across cultures. 5. Auflage, FT Prentice Hall, Harlow. ISBN-13: 978-0273713913.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min. oder Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 100
Selbstüberprüfung (in Std.): 25
Tutorien (in Std.): 25

Modul Personal Skills (DLBLOPS)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Personal Skills

Modulnummer:

DLBLOPS

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Personal Skills (DLBLOPS01)

Dauer:

Selbststudium: 110h
Selbstüberprüfung: 20h
Tutorien: 20h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Angela Rohde

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Wissenschaftliches Arbeiten

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • verschiedene Modelle zur Erklärung von Werthaltungen und Wertewandel zu erläutern.
  • Persönlichkeitsmerkmale zu unterscheiden und Erfassungsansätze von Persönlichkeit zu erklären und voneinander zu unterscheiden. Die theoretischen Kenntnisse befähigen die Studierenden, ihre persönlichen Stärken zu identifizieren und den Nutzen derselben für ihr berufliches Leben zu erkennen.
  • Kompetenzmodelle sowie Methoden und Instrumente zur Ermittlung von Kompetenzen zu benennen.
  • zwischen Persönlichkeitseigenschaften und Kompetenzen zu differenzieren. Sie sind außerdem mit Ansätzen zum betrieblichen Kompetenzmanagement vertraut.
  • die neurophysiologische Sicht auf das Lernen sowie Kenntnisse zu Lernhemnissen dazu zu nutzen, eigene Lerngewohnheiten und -erfahrungen zu reflektieren und potentielle Verbesserungsmöglichkeiten für zukünftige Lernsituation zu identifizieren.
  • betriebliche Konflikte zu erkennen und zu analysieren. Sie haben außerdem Methoden der betrieblichen Konfliktlösung verinnerlicht.
  • ihre eigenen Persönlichkeitsmerkmale, sozialen und beruflichen Kompetenzen sowie ihre Lern-, Kommunikations- und Konfliktlösungsstrategien einzuschätzen und daraus resultierende Chancen für ihr Berufsleben zu identifizieren.
  • eine selbstgewählte Fragestellung aus dem Themengebiet „Personal Skills“ unter Einhaltung wissenschaftlicher Standards selbstständig zu bearbeiten und zu verschriftlichen.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Werte und Wertewandel
  • Persönlichkeit – Konzepte, Merkmale und Erfassungsansätze
  • Kompetenzen – Konzepte, Messung und Standards
  • Neurophysiologische Grundlagen des Lernens
  • Kommunikation – betriebliche Kommunikation, Modelle und Gesprächstechniken
  • Konfliktmanagement und Verhandlungsstrategien

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit (100 %)
Präsentation (bestanden / nicht bestanden)

Kursnummer:

DLBLOPS01

Kursname:

Personal Skills

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Studierenden lernen wichtige soziale Kompetenzen kennen und bekommen einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in Forschung und Wissenschaft. Sie erkennen die Bedeutung sozialer Kompetenzen nicht nur für sich selbst, sondern auch im berufsalltäglichen Umfeld. Sie haben damit die Möglichkeit, sich ein persönliches Kompetenzprofil aufzubauen, das fachliche, methodische und soziale Themen beinhaltet. Mit diesem Modul wird der gestiegenen Bedeutung sozialer Kompetenzen in der Arbeitswelt Rechnung getragen.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • verschiedene Modelle zur Erklärung von Werthaltungen und Wertewandel zu erläutern.
  • Persönlichkeitsmerkmale zu unterscheiden und Erfassungsansätze von Persönlichkeit zu erklären und voneinander zu unterscheiden. Die theoretischen Kenntnisse befähigen die Studierenden, ihre persönlichen Stärken zu identifizieren und den Nutzen derselben für ihr berufliches Leben zu erkennen.
  • Kompetenzmodelle sowie Methoden und Instrumente zur Ermittlung von Kompetenzen zu benennen.
  • zwischen Persönlichkeitseigenschaften und Kompetenzen zu differenzieren. Sie sind außerdem mit Ansätzen zum betrieblichen Kompetenzmanagement vertraut.
  • die neurophysiologische Sicht auf das Lernen sowie Kenntnisse zu Lernhemnissen dazu zu nutzen, eigene Lerngewohnheiten und -erfahrungen zu reflektieren und potentielle Verbesserungsmöglichkeiten für zukünftige Lernsituation zu identifizieren.
  • betriebliche Konflikte zu erkennen und zu analysieren. Sie haben außerdem Methoden der betrieblichen Konfliktlösung verinnerlicht.
  • ihre eigenen Persönlichkeitsmerkmale, sozialen und beruflichen Kompetenzen sowie ihre Lern-, Kommunikations- und Konfliktlösungsstrategien einzuschätzen und daraus resultierende Chancen für ihr Berufsleben zu identifizieren.
  • eine selbstgewählte Fragestellung aus dem Themengebiet „Personal Skills“ unter Einhaltung wissenschaftlicher Standards selbstständig zu bearbeiten und zu verschriftlichen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Werte und Wertewandel
1.1. Modelle des Wertewandels
1.2. Erklärungsmuster des Wertewandels
1.3. Werte und Wertewandel der Generation Y
2. Persönlichkeit
2.1. Persönlichkeitskonzepte
2.2. Persönlichkeitsmerkmale
2.3. Erfassungsansätze von Persönlichkeit
3. Kompetenzen
3.1. Konzepte persönlicher und sozialer Kompetenzen
3.2. Messung von Kompetenzen
3.3. Kompetenz- und Wissensmanagement
4. Lernen aus neurophysiologischer Sicht
4.1. Anatomische Grundlagen der Neurophysiologie und
4.2. Hirnforschung
4.3. Die neurophysiologische Sicht auf das Lernen
4.4. Einflussfaktoren, Lerntypen und effizientes Lernsetting
5. Kommunikation
5.1. Kommunikation in der Unternehmenspraxis
5.2. Kommunikationsmodelle
5.3. Kommunikationsfördernde Gesprächstechniken
5.4. Networking
6. Konfliktmanagement und Verhandlungsstrategien
6.1. Konflikte und Konfliktmanagement
6.2. Verhandlungsstrategien

Literatur:

  • Birker, K. (2004): Betriebliche Kommunikation. 3. Auflage, Cornelsen, Berlin. ISBN-13: 978-3464492583.
  • Bruno, T./Adamczyk, G./Bilinski, W. (2014): Körpersprache und Rhetorik. Ihr souveräner Auftritt. 2. Auflage, Haufe, Freiburg. ISBN-13: 978-3648052310.
  • Fetting, M. (2009): Theorien und Konzepte der Public Relations. Öffentlichkeitsarbeit und interne Unternehmenskommunikation als Erfolgsfaktoren im Betrieb. Books on Demand, Norderstedt. ISBN-13: 978-3839107133.
  • Fritsche, T. (2016): Souverän verhandeln. Psychologische Strategien und Methoden. Mit 20 Übungen zum Selbstlernen. 2. Auflage, Hogrefe, Bern. ISBN-13: 978-3456856070.
  • Gay, F. (2004): Das persolog Persönlichkeits-Profil. Persönliche Stärke ist kein Zufall. GABAL/persolog, Remchingen. ISBN-13: 978-3897493520.
  • Jiranek, H./Edmüller, A. (2007): Konfliktmanagement. Konflikten vorbeugen, sie erkennen und lösen. Haufe, Planegg. ISBN-13: 978-3448082494.
  • Kanning, U.-P. (2015): Soziale Kompetenzen fördern. 2. Auflage, Hogrefe, Göttingen. ISBN-13: 978-3801726973.
  • Niermeyer, R. (2006): Soft Skills. Das Kienbaum Trainingsprogramm.Haufe, München. ISBN-13: 978-3448072877.
  • Olfert, K. (2012): Personalwirtschaft Kompakt-Training. 8. Auflage, Kiehl, Herne. ISBN-13: 978-3470496887.
  • Riedenauer, M./Tschirf, A. (2012): Zeitmanagement und Selbstorganisation in der Wissenschaft. Ein selbstbestimmtes Leben in Balance. UTB, Wien. ISBN-13: 978-3825236687.
  • Roth, G. (2016): Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern. 11. Aufalge, Klett-Cotta, Stuttgart. ISBN-13: 978-3608980431.
  • Saum-Aldehoff, T. (2007): Big Five. Sich selbst und andere erkennen. Patmos, Düsseldorf 2007. ISBN-13: 978-3491421042.
  • Wicher, U. (2015): Managementkompetenzen. Kiehl, Herne. ISBN-13: 978-3470653013.

Prüfungsleistungen:

• Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit
• Präsentation (bestanden / nicht bestanden)

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Modul Konfliktmanagement und Mediation (DLBWPKUM)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Konfliktmanagement und Mediation

Modulnummer:

DLBWPKUM

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Konfliktmanagement und Mediation (DLBWPKUM01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Heike Schiebeck

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Wirtschaftspsychologie

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Personalwesen
• Arbeits- und Organisationspsychologie
• Personal- und Betriebspsychologie
• Organisationsentwicklung & Change Management
• Personal Skills
• Interkulturelle Psychologie

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die zentralen Wesensmerkmale von Konflikten zu erklären und deren Verlauf zu reflektieren, zu analysieren und einzuschätzen.
  • Konflikte auf den Grad ihrer Eskalation hin zu analysieren.
  • die Entstehung und Vermeidung von Konflikten zu erläutern.
  • Konflikte und Verhandlungen als Prozess zu verstehen und die notwendigen Maßnahmen zur Lösung zu planen und umzusetzen.
  • spezielle Gesprächs- und Fragetechniken anwenden zu können.
  • versteckte Botschaften in der Kommunikation zu erkennen und Optimierungsvorschläge zu erarbeiten.
  • Ziele und Strategien für das Konflikt- und Verhandlungsmanagement zu entwickeln, um mit einem klaren Vorgehen zu einem erfolgreichen Konfliktmanagement und der Verhandlungsführung beizutragen.
  • die Mediation als Verfahren der Konfliktlösung beurteilen und anwenden zu können.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Kooperationsformen
  • Grundbegriffe der Konfliktforschung
  • Konfliktmanagement
  • Grundlagen der Kommunikationspsychologie
  • Gesprächsführung und Moderation
  • Mediation

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 180 ECTS = 2.78%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBWPKUM01

Kursname:

Konfliktmanagement und Mediation

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Im wirtschaftlichen Kontext treffen oftmals unterschiedliche Perspektiven von Verhandlungspartnern oder Parteien aufeinander. So entstehen oft Konflikte, weil die Beteiligten unterschiedliche Ziele verfolgen und Situationen unterschiedlich bewerten. Insbesondere vor dem Hintergrund der Transformations- und Restrukturierungsprozesse in den Unternehmen sind Konflikte aufgrund unterschiedlicher Interessen oftmals vorprogrammiert.

Damit die verschiedenen Sichtweisen der beteiligten Parteien nicht in einem Eskalations- und Vernichtungsszenario enden, sind Kenntnisse um das Wesen und die Struktur von Konflikten, Techniken zu deren Bewältigung sowie grundlegendes Wissen hinsichtlich der Möglichkeiten erfolgreicher Kommunikation auf verbaler und non-verbaler Ebene essentiell. Dieses Verständnis gilt es, den Studierenden im Rahmen des Kurses zu präsentieren und ihnen das notwendige Handwerkszeug zum Erkennen von Konflikten, zu deren Lösung sowie zur Führung von Verhandlungen zu vermitteln. In diesem Zusammenhang wird die Mediation als zunehmend gebräuchliches Verfahren der Konfliktlösung herausgestellt.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die zentralen Wesensmerkmale von Konflikten zu erklären und deren Verlauf zu reflektieren, zu analysieren und einzuschätzen.
  • Konflikte auf den Grad ihrer Eskalation hin zu analysieren.
  • die Entstehung und Vermeidung von Konflikten zu erläutern.
  • Konflikte und Verhandlungen als Prozess zu verstehen und die notwendigen Maßnahmen zur Lösung zu planen und umzusetzen.
  • spezielle Gesprächs- und Fragetechniken anwenden zu können.
  • versteckte Botschaften in der Kommunikation zu erkennen und Optimierungsvorschläge zu erarbeiten.
  • Ziele und Strategien für das Konflikt- und Verhandlungsmanagement zu entwickeln, um mit einem klaren Vorgehen zu einem erfolgreichen Konfliktmanagement und der Verhandlungsführung beizutragen.
  • die Mediation als Verfahren der Konfliktlösung beurteilen und anwenden zu können.

 

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Von der Kooperation zur Konfrontation

1.1 Kooperation und Wettbewerb

1.2 Formen der Kooperation

1.3 Spieltheoretische Ansätze

1.4 Der Weg in den Konflikt

2. Grundbegriffe der Konfliktforschung

2.1 Was ist ein Konflikt?

2.2 Konfliktarten

2.3 Mobbing – eine besondere Konfliktart

2.4 Die Stufen der Konflikteskalation

2.5 Konfliktfestigkeit von Organisationen

3. Konfliktmanagement in der Arbeitswelt

3.1 Konfliktkosten

3.2 Das betriebswirtschaftliche Konfliktmanagement

3.3 Elemente des Konfliktmanagements

4. Grundlagen der Kommunikationspsychologie

4.1 Axiome der Kommunikation

4.2 Bedeutung non-verbaler Kommunikation

4.3 Das nachrichtenquadratische Modell: Die vier Seiten einer Nachricht

4.4 Die Transaktionsanalyse als Analyse zwischenmenschlicher Kommunikation

4.5 Gewaltfreie Kommunikation

5. Gesprächsführung und Moderation

5.1 Gesprächs- und Fragetechniken beim Konfliktgespräch

5.2 Die Gesprächsmoderation

6. Mediation als Instrument der Konfliktbewältigung

6.1 Einführung und Grundlagen

6.2 Einsatzbereiche der Mediation

6.3 Prinzipien und Regeln

6.4 Das Mediationsverfahren – Phasen und Abläufe

 

Literatur:

  • Berkel, K. (2014): Konflikttraining. Konflikte verstehen, analysieren, bewältigen. 12. Auflage, Windmühle, Hamburg.
  • Ballreich, R./Glasl (2011): Konfliktmanagement und Mediation in Organisationen. 1. Auflage, Concadora, Stuttgart.
  • Duve, C./Eidenmüller, H./Hacke, A. (2011): Mediation in der Wirtschaft. Wege zum professionellen Konfliktmanagement. 2. Auflage, Schmidt, Köln.
  • Fisher, R./Ury, W./Patton, B. (2015): Das Harvard-Konzept. Die unschlagbare Methode für beste Verhandlungsergebnisse. 25. Auflage, Campus, Frankfurt a. M.
  • Glasl, F. (2015): Selbsthilfe in Konflikten. Konzepte, Übungen, Praktische Methoden. 7. Auflage, Haupt, Stuttgart.
  • Glasl, F. (2017): Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater. 11. Auflage, Haupt, Stuttgart.
  • Haft, F./Schliefen,K. (2016): Handbuch Mediation. 3. Auflage, Beck, München.
  • Harris, T. A. (2015): Ich bin o.k. Du bist o.k. Wie wir uns selbst besser verstehen und unsere Einstellung zu anderen verändern können. 50. Auflage, Rowohlt, Reinbek.
  • Hösl, G. G. (2017): Mediation. Die erfolgreiche Konfliktlösung. Grundlagen und praktische Anwendung. 9. Auflage, Kösel, München.
  • Möllnitz, U. (2017): Integrierte Mediation bei Konflikten in der Arbeitswelt. Mediation als Kompetenz in Unternehmen und Organisationen. 1. Auflage, Dr. Kovac, Hamburg.
  • Montada, L./Kals, E. (2013): Mediation. Psychologische Grundlagen und Perspektiven. 3. Auflage, Beltz, Weinheim.
  • Ponschab, R./Schweizer, A. (2010): Kooperation statt Konfrontation. Neue Wege anwaltlichen Verhandelns. 2. Auflage, Schmidt, Köln.
  • Rosenberg, M. B. (2016): Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens. 12. Auflage, Junfermann, Paderborn.
  • Schulz, R. (2015): Toolbox zur Konfliktlösung. Konflikte schnell erkennen und erfolgreich bewältigen. Stark, Hallbergmoos.
  • Schulz v. Thun, F. (2010): Miteinander reden, Band 1. Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation. 48. Auflage, Rowohlt, Reinbek.
  • Schulz v. Thun, F. (2010): Miteinander reden, Band 2. Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung. Differentielle Psychologie der Kommunikation. 32. Auflage, Rowohlt, Reinbek.
  • Schulz v. Thun, F. (2013): Miteinander reden, Band 3. Das „Innere Team“ und situationsgerechte Kommunikation. Kommunikation, Person, Situation. 25. Auflage, Rowohlt, Reinbek.
  • Schranner, M. (2001): Verhandeln im Grenzbereich. Strategien und Taktiken für schwierige Fälle. 4. Auflage, Econ, Berlin.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30