Modulhandbuch

Bachelor: Betriebswirt-/in im Gesundheitsmanagement (IUBH) im Fernstudium

Letzte Aktualisierung : 29.08.2019

Inhalte
Semester 3
Modul Fallmanagement (DLGFMG)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Fallmanagement

Modulnummer:

DLGFMG

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Fallmanagement (DLGFMG01)

Dauer:

Selbststudium: 90h
Selbstüberprüfung: 30h
Tutorien: 30h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Thomas Neunert

Bezüge zu anderen Programmen:

keine

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

sämtliche Module im Studiengang

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sollen Studierende

  • die Entstehungszusammenhänge sowie aktuelle Entwicklungen des Case Managements in Pflege, Therapie, Nachsorge, Medizincontrolling und Gesundheitsverwaltung kennen.
  • fachspezifische Definitionen, Begriffe und übergreifende Kenntnisse über das Case Management als patienten-, klienten- und systemorientierte Funktion besitzen.
  • über Wissen hinsichtlich Methoden und Instrumenten des Case Managements verfügen.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Ursprung und Entwicklung des Case Managements
  • Definitionen, Begriffe des Case Managements, der Berufsbegriff des Case Managers
  • Ziele und Handlungsinhalte des Case Managements nach Sektoren
  • Kritik am Rechtsverständnis im Fallmanagement: die Macht der Fallmanager und (wo bleibt) die Mündigkeit der Patientinnen und Patienten.

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 90 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLGFMG01

Kursname:

Fallmanagement

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Studierenden lernen grundlegende politikwissenschaftliche und (teils) soziologische Betrachtungsperspektiven und Bestandteile des Case Managements kennen.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen Studierende

  • die Entstehungszusammenhänge sowie aktuelle Entwicklungen des Case Managements in Pflege, Therapie, Nachsorge, Medizincontrolling und Gesundheitsverwaltung kennen.
  • fachspezifische Definitionen, Begriffe und übergreifende Kenntnisse über das Case Management als patienten-, klienten- und systemorientierte Funktion besitzen.
  • über Wissen hinsichtlich Methoden und Instrumenten des Case Managements verfügen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Geschichte des Fallmanagements und aktuelle Ausgangslage

1.1 Entstehung des Fallmanagements

1.2 Fallmanagement in Deutschland

1.3 Ausgangslage und Fallmanagementbedarf im Klinikbereich

1.4 Ausgangslage und Fallmanagementbedarf in der Altenpflege

2. Allgemeine Grundlagen des Fallmanagements

2.1 Zweck, Merkmale und Begründung des Fallmanagements

2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen

2.3 Ebenen des Fallmanagements

2.4 Indikationskriterien und Hindernisse für Fallmanagement

2.5 Exkurs: Weitere Einsatzfelder für Case Management

2.6 Modi des Fallmanagements

3. Standort des Fallmanagements im Gesundheitssystem

3.1 Case Management und Managed Care

3.2 Case Management und Integrierte Versorgung

3.3 Case Management und Care Management

3.4 Case Management und Disease Management

3.5 Case Management und Patientencoaching

3.6 Case Management und Prozessmanagement

4. Träger des Fallmanagements

4.1 Case Management durch Koordinierungsstellen (= neutrale Stellen)

4.2 Case Management durch Leistungserbringer

4.3 Case Management durch Kosten- bzw. Leistungsträger

4.4 Fallmanagement nach beruflicher Verortung

4.5 Hierarchische Verortung des Fallmanagements

5. Kritik am Fallmanagement

5.1 Kritiken am Managed-Care-Konzept

5.2 Kritiken am Instrument Case Management

6. Organisationsseitige Implementierungsvoraussetzungen

6.1 Anforderungen an das Qualitätsmanagement

6.2 Anforderungen an das (Top) Management

6.3 Anforderungen an die Dokumentation

6.4 Anforderungen an die Überprüfung von Qualitätsstandards

7. Leitprinzipien des Fallmanagements

7.1 Adressatenbezogene Leitprinzipien

7.2 Fachbezogene Leitprinzipien

7.3 Leitprinzipien in Bezug auf gesellschafts- und sozialpolitische Ordnungsaspekte

7.4 Anlass, Zielgruppen, Ziele und Handlungsrahmen

7.5 Rahmenbedingungen für Fallmanagementstandards

8. Ablaufphasen des Fallmanagements

8.1 Klärungsphase: Access, Case Finding, Intaking

8.2 Assessment

8.3 Serviceplanung

8.4 Linking

8.5 Monitoring

8.6 Evaluation

8.7 Case Management auf der institutionellen Netzwerkebene

9. Ethisches Handeln im Fallmanagement und Ausblick

9.1 Ethik im Fallmanagement

9.2 Funktionen des Fallmanagers

9.3 Die Macht des Fallmanagers

9.4 Ausblick

Literatur:

  • Ewers, M./Schaeffer, D. (Hrsg.) (2005): Case Management in Theorie und Praxis. 2. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456842721.
  • Weber-Halter, E. (2011): Praxishandbuch Case Management. Professioneller Versorgungsprozess ohne Triage. Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456849690.
  • Wendt, W. R. (2010): Case Management im Sozial und Gesundheitswesen. Eine Einführung. 5. Auflage, Lambertus, Freiburg. ISBN-13: 978-3784119588.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Projektmanagement (BPMG)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Projektmanagement

Modulnummer:

BPMG

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Projektmanagement (BPMG01)

Dauer:

Selbststudium: 90h
Selbstüberprüfung: 30h
Tutorien: 30h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Moritz Venschott

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Unternehmensführung
• Controlling I + II

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • die zentralen Methoden und die unterschiedlichen Planungsinstrumente und -techniken des modernen Projektmanagements anzuwenden und zu analysieren.
  • Projektorganisationen zu verstehen und Projekte sinnvoll in Phasen zu strukturieren.
  • Projektpläne (z.B Zeitpläne, Teilprojektpläne) zu erstellen und Finanz- und Risikopläne im gesamten Projektplan zu integrieren.
  • eine einheitliche Projektplanung vorzubereiten.
  • zu erklären, wie sich mit dem Projektcontrolling das Projekt in der Durchführungsphase managen lässt.
  • die relevanten Informationen im Rahmen der Projektarbeit systematisch zu erfassen und anschaulich darzustellen.
  • zu verstehen, wie ein Projektleiter ein Projekt führt.
  • Projektergebnisse an die verschiedenen Projekt-Stakeholder (Initiatoren, Förderer, Eigentümer, usw.) zu kommunizieren.

Lehrinhalt des Moduls:

• Grundlagen des Projektmanagements – Eine Einführung
• Projektmanagement und -organisation
• Der Projektrahmen, die Projektstufen und -instrumente
• Projektabschluss

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 90 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Modulklausur 90 Min. (100%)

Kursnummer:

BPMG01

Kursname:

Projektmanagement

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Ziel des Kurses ist es, den Studierenden die Grundlagen des modernen Projektmanagements zu vermitteln. Dabei stehen die zentralen Methoden und die unterschiedlichen Planungsinstrumente und -techniken des Projektmanagements im Vordergrund. Die Studierenden erfahren, wie ein Projekt organisiert und sinnvoll in Phasen strukturiert wird. Die Aufgaben, die in den einzelnen Phasen zu erledigen sind, damit ein Projekt zum Erfolg wird, werden ebenfalls vermittelt. Die Studierenden lernen, wie Termine, Ressourcen und Kosten geplant, Risiken berücksichtigt und realisierbare Projektpläne erstellt werden. Sie erfahren, welche Aufgaben sich in der Umsetzungsphase dem Projektmanagement stellen und welche Methoden für die Projektsteuerung und das Controlling zur Verfügung stehen. Insgesamt befähigt das Modul die Studierenden, Probleme innerhalb des Projektmanagements zu analysieren und durch die Anwendung der erforderlichen Methoden zu lösen.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die zentralen Methoden und die unterschiedlichen Planungsinstrumente und -techniken des modernen Projektmanagements anzuwenden und zu analysieren.
  • Projektorganisationen zu verstehen und Projekte sinnvoll in Phasen zu strukturieren.
  • Projektpläne (z. B Zeitpläne, Teilprojektpläne) zu erstellen und Finanz- und Risikopläne im gesamten Projektplan zu integrieren.
  • eine einheitliche Projektplanung vorzubereiten.
  • zu erklären, wie sich mit dem Projektcontrolling das Projekt in der Durchführungsphase managen lässt.
  • die relevanten Informationen im Rahmen der Projektarbeit systematisch zu erfassen und anschaulich darzustellen.
  • zu verstehen, wie ein Projektleiter ein Projekt führt.
  • Projektergebnisse an die verschiedenen Projekt-Stakeholder (Initiatoren, Förderer, Eigentümer usw.) zu kommunizieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Projektmanagement – Darum geht es

1.1 Die Aktualität von Projektmanagement

1.2 Projekte und ihre Eigenschaften

1.3 Definition und Aufgabe

2. Der Projektstart

2.1 Der Projektstart legt das Fundament

2.2 Projektziele klären

2.3 Projektphasen festlegen. Die Grobplanung

2.4 Die Stakeholder-Analyse

2.5 Risikomanagement

2.6 Der Projektstart-Workshop (PSW) und das Kickoff-Meeting

3. Projekte führen und organisieren

3.1 Projektleiter und Team

3.2 Projektorganisation

3.3 Projektkommunikation

4. Projektplanung

4.1 Projektstrukturplan (PSP) und Arbeitspakete (AP)

4.2 Ablauf und Terminplanung

4.3 Netzplantechnik

5. Ressourcen, Kosten und Budget planen, und schätzen

5.1 Ressourcenplanung

5.2 Kosten-, Finanz- und Budgetplanung

5.3 Schätzmethode

6. Projeksteuerung und –controlling

6.1 Aufgaben in der Durchführungsphase

6.2 Projektcontrolling vorbereiten

6.3 Projektsteuerungszyklus

6.4 Terminkontrolle

7. Integrierte Projektsteuerung: Leistung – Kosten – Zeit

7.1 Kostenkontrolle

7.2 Die Ertragswertanalyse

7.3 Ursachenanalyse

7.4 Steuerungsmaßnahmen

7.5 Projektdokumentation

7.6 Projektberichte

8. Projektabschluss

8.1 Aufgaben in der Projektabschlussphase

8.2 Projektabschlusssitzung

Literatur:

  • Boy, J./Dudek, C./Kuschel, S. (2001): Projektmanagement. 11. Auflage, Gabal, Wiesbaden. ISBN-13: 978-393079905.
  • Buttrick, R. (2009): The project workout. The ultimate handbook of project and programme management. 4. Auflage, Prentice Hall. Upper Saddle River (NJ). ISBN-13: 978-0273723899.
  • Gareis, R. (2006): Happy Projects! 3. Auflage, MANZ, Wien. ISBN-13: 978-3214084387.
  • Litke, H.-D. (2007): Projektmanagement. Methoden, Techniken, Verhaltensweisen. Evolutionäres Projektmanagement. 5. Auflage, Hanser, München. ISBN-13: 978-3446409972.
  • Lock, D. (2007): Project Management. 9. Auflage, Gower. ISBN-13: 978-0566087721.
  • Patzak, G./Rattay, G. (2008): Projektmanagement. Leitfaden zum Management von Projekten, Projektportfolios und projektorientierten Unternehmen. 5. Auflage, Linde, Wien. ISBN-13: 978-3714301496.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Abrechnungssysteme (DLGABS)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Abrechnungssysteme

Modulnummer:

DLGABS

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Abrechnungssysteme (DLGABS01)

Dauer:

Selbststudium: 90h
Selbstüberprüfung: 30h
Tutorien: 30h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Thomas Neunert

Bezüge zu anderen Programmen:

Bachelor Gesundheitsmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Medizin für Nichtmediziner
• Health Care Management
• Krankenhausmanagement
• Pflegemanagement
• Gesundheitsökonomie

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach der Teilnahme an diesem Modul sollen Studierende

  • themenspezifische Kenntnisse über die Gründe der Einführung von Abrechnungsstandards, -systemen und -methoden kennen.
  • Details, Stärken und Schwächen von Abrechnungssystemen (Einzelleistungsvergütung Wahlleistungen, EBM, GOÄ/GOZ, Pflegesätze, Pauschalvergütung, DRG/G-DRG, Mischformen, Codier-Systeme, Sonderentgelte) sehen können.
  • Abrechnungsweisen – gesetzlich Versicherte und Zuzahlende, privat Versicherte sowie Selbstzahler – zuordnen können und Ausnahmen kennen.
  • grundsätzliche ökonomische Bewertungen der Abrechnungssysteme vor dem Hintergrund von finanzieller und personeller Ressourcenverknappung und sozio-demografischen Wandel durchführen können.

Lehrinhalt des Moduls:

• Vergütung – Wege, Arten und Systematiken in der historischen Perspektive
• Unterschiede, Stärken, Schwächen von Einzelabrechnung, Fallpauschalen und Mischsystemen (DRG)
• Vergütungsstrukturen aus Sicht der Leistungsanbieter und Leistungszahler – Compliance

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 90 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLGABS01

Kursname:

Abrechnungssysteme

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Studierenden lernen Abrechnungsarten und -system im ambulanten, stationären und Rehabilitationssektor und deren Entwicklung vor dem Hintergrund ökonomischer und politischer Bedarfe – Kostendeckung, Leistungsorientierung und/oder Kostendeckelung – kennen. Sie erwerben Kenntnisse über die Anwendung einzelner Abrechnungssysteme, ihre Stärken, ihre Schwächen und Entwicklungsbedarfe. Darüber hinaus wird der Unterschied zwischen der Leistungsabrechnung in den unterschiedlichen Sektoren und Einrichtungssettings thematisiert.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen Studierende

  • themenspezifische Kenntnisse über die Gründe der Einführung von Abrechnungsstandards, -systemen und -methoden kennen.
  • Details, Stärken und Schwächen von Abrechnungssystemen (Einzelleistungsvergütung Wahlleistungen, EBM, GOÄ/GOZ, Pflegesätze, Pauschalvergütung, DRG/G-DRG, Mischformen, Codier-Systeme, Sonderentgelte) sehen können.
  • Abrechnungsweisen – gesetzlich Versicherte und Zuzahlende, privat Versicherte sowie Selbstzahler – zuordnen können und Ausnahmen kennen.
  • grundsätzliche ökonomische Bewertungen der Abrechnungssysteme vor dem Hintergrund von finanzieller und personeller Ressourcenverknappung und sozio-demografischen Wandel durchführen können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Gesundheitsökonomie – Sozialversicherungssystem

1.1 Entwicklung des deutschen Gesundheitssystems

1.2 GKV-Krankenkassen und Beitragssätze

2. Leistungsstrukturen – Sektoren

2.1 Ambulante Versorgung – der Hausarzt

2.2 Stationäre und teilstationäre Versorgung

2.3 Pflege – ambulant und stationär

2.4 Arzneimittel

2.5 Krankenhaustransport und Rettungsdienste

2.6 Neuere Entwicklungen der Leistungsstrukturen

3. Abrechnung im Krankenhaus

3.1 PKS – Patientenklassifikationssysteme

3.2 Relativgewichte, Case Mix und Case Mix Index

3.3 Verweildauer

3.4 Kodierung ICD-10-GM – Diagnoseklassifikationssystem

3.5 Kodierung OPS – Operations- und Prozedurenschlüssel 2015

3.6 Neue und innovative Behandlungsmethode (NUB)

4. Spezialkodes und Anwendung

4.1 Universal Medical Device Nomenclature System (UMDNS)

4.2 Tumor Node Metastasis (TNM)

5. Der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) und ambulantes Operieren (AOP)

5.1 Abrechnung ambulanter Operationen

5.2 Sachkostenabrechnung AOP

5.3 GOÄ – Gebührenordnung für Ärzte

6. Pflege

6.1 Ambulante Pflege

6.2 Vollstationäre und teilstationäre Pflege

Literatur:

  • Fleß, S./Greiner, W. (2013): Grundlagen der Gesundheitsökonomie. Eine Einführung in das wirtschaftliche Denken im Gesundheitswesen. 3. Auflage, Springer Gabler, Heidelberg. ISBN-13: 978-3642309182.
  • Grethler, A. (2011): Fachkunde für Kaufleute im Gesundheitswesen. 2. Auflage, Thieme, Stuttgart. ISBN-13: 978-3131407122.
  • Hajen, L./Paetow, H./Schumacher, H. (2013): Gesundheitsökonomie. Strukturen – Methoden – Praxisbeispiele. 7. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170230897.
  • Lauterbach, K. W./Stock, S./Brunner, H. (Hrsg.) (2013): Gesundheitsökonomie. Lehrbuch für Mediziner und andere Gesundheitsberufe. 2. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456852836.
  • Weber, L. (2007): Das Krankenhaus im DRG-Zeitalter. Fallpauschalen und die Qualitätssicherung. Books on Demand, Norderstedt. ISBN-13: 978-3837000023.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Unternehmensführung (BUFG)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Unternehmensführung

Modulnummer:

BUFG

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Unternehmensführung (BUFG01)

Dauer:

Selbststudium: 90h
Selbstüberprüfung: 30h
Tutorien: 30h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Georg Berkel

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Marketing I + II
• Finanzierung I + II
• Investition I + II
• Personalwesen I + II
• Controlling I + II
• Planen und Entscheiden
• Unternehmensrecht
• Unternehmensgründung
• Unternehmensplanspiel

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls

  • sind die Studierenden in der Lage, idealtypische wie auch reale Kernaspekte und -aufgaben der Unternehmensführung darzustellen.
  • kennen die Studierenden die entscheidungstheoretischen Grundlagen der Führung von Unternehmen und haben sich mit Hilfe des „St. Galler Managementmodells“ einen ganzheitlichen Blick auf dieses Feld erarbeitet.
  • kennen die Studierende wesentlich Kernthemen von normativer und strategischer Unternehmensführung.
  • haben sich die Studierenden eingehend mit den Merkmalen des Strategieentwicklungsprozesses beschäftigt und kennen die Signifikanz der strategischen Kontrolle im Unternehmen.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Grundlagen der Unternehmensführung
  • Deskriptive, präskriptive, und entscheidungstheoretische Perspektiven der Unternehmensführung
  • St. Galler Management Model
  • Strategieentwicklung und strategische Kontrolle

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 90 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur 90 Min. (100%)

Kursnummer:

BUFG01

Kursname:

Unternehmensführung

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs Unternehmensführung setzt sich mit den grundlegenden Methoden und Konzepten der Führung von Unternehmen als sozio-technische Systeme auseinander. Studierende lernen die Relevanz der Führung aus präskriptiver, deskriptiver, entscheidungstheoretischer, und normativer Sicht zu verstehen und die Methoden der modernen Unternehmensführung kennen.

Nach einer grundlegenden Einführung in die Führungstheorie werden den Studierenden die in der aktuellen Literatur diskutierten Führungseigenschaften und Führungsstile vermittelt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf ein bewährtes ganzheitliches Managementkonzept gelegt, das „St. Galler Management Model“. Abgerundet wird der Kurs durch die Darstellung der Prozesse von Strategieentwicklung und strategischer Kontrolle.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • sind die Studierenden in der Lage, idealtypische wie auch reale Kernaspekte und -aufgaben der Unternehmensführung darzustellen.
  • kennen die Studierenden die entscheidungstheoretischen Grundlagen der Führung von Unternehmen und haben sich mit Hilfe des „St. Galler Managementmodells“ einen ganzheitlichen Blick auf dieses Feld erarbeitet.
  • kennen die Studierende wesentlich Kernthemen von normativer und strategischer Unternehmensführung.
  • haben sich die Studierenden eingehend mit den Merkmalen des Strategieentwicklungsprozesses beschäftigt und kennen die Signifikanz der strategischen Kontrolle im Unternehmen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Unternehmensführung: Mythen und Fakten

1.1 Grundlegendes zum Thema Unternehmensführung

1.2 Ausgewählte präskriptive Aspekte der Unternehmensführung

1.3 Ausgewählte deskriptive Aspekte der Unternehmensführung

1.4 Unternehmensumwelt-Koordination als Kernaufgabe der Unternehmensführung

2. Entscheidungstheoretische Perspektiven der Unternehmensführung

2.1 Grundsätzliches zum Thema Führungsentscheidungen

2.2 Führungsentscheidungen als kollektive Entscheidungen

2.3 Entscheidungen in gut strukturierten Kontexten

2.4 Entscheidungen in schlecht strukturierten Kontexten

3. Unternehmensführung verantwortet das Ganze!

3.1 Grundsätzliches zum St. Galler Managementmodell

3.2 Handlungsmaßstäbe der Unternehmensführung

4. Normative Unternehmensführung: Merkmale und ausgewählte Gestaltungsaufgaben

4.1 Grundlegendes zum Problemkontext und Gestaltungsziel

4.2 Aktivierungskategorie Unternehmenspolitik

4.3 Strukturkategorie Unternehmensverfassung

4.4 Verhaltenskategorie Unternehmenskultur

5. Strategische Unternehmensführung: Merkmale und ausgewählte Aspekte

5.1 Grundlegendes zum Problemzusammenhang

5.2 Strategiebegriff – Merkmale und Besonderheiten

5.3 Referenzebenen strategischer Programme

5.4 Populäre theoretische Grundlagen strategischen Denkens

6. Strategieentwicklungsprozess: Merkmale und ausgewählte Aspekte

6.1 SWOT-Analyse

6.2 Strategieformulierung

6.3 Strategiewahl

6.4 Strategieimplementierung

6.5 Strategische Kontrolle

Literatur:

  • Bruhn, M./Kirchgeorg, M./Meier, J. (2007): Marktorientierte Führung im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834903709.
  • Dillerupp, R./Stoi, R. (2010): Unternehmensführung. 3. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800638116.
  • Edmüller, A./Jiranek, H. (2007): Konfliktmanagement. Konflikten vorbeugen, sie erkennen und lösen. 3. Auflage, Haufe, Freiburg. ISBN-13: 978-3448101225.
  • Hinterhuber, H. H. (2010): Die 5 Gebote für exzellente Führung. Wie Ihr Unternehmen in guten und in schlechten Zeiten zu den Gewinnern zählt. Frankfurter Allgemeine Buch, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3899812282.
  • Hinterhuber, H. H./Krauthammer, E. (2005): Leadership – mehr als Management. Was Führungskräfte nicht delegieren dürfen. 4. Auflage, Gabler, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3409489533.
  • Hungenberg, H./Wulf, T. (2007): Grundlagen der Unternehmensführung. 3. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3540735199.
  • Müller-Stewens, G./Lechner C. (2011): Strategisches Management. Wie strategische Initiativen zum Wandel führen. 4. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791027890.
  • Rüegg-Stürm, J. (2002): Das neue St. Galler Management-Modell. Grundkategorien einer integrierten Managementlehre. Der HSG-Ansatz. Haupt, Bern. ISBN-13: 978-3258065342.
  • Steinmann, H./Schreyögg, G. (2005): Management. Grundlagen der Unternehmensführung. Konzepte – Funktionen – Fallstudien. 6. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3409633123.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Advanced Leadership (BWAF)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Advanced Leadership

Modulnummer:

BWAF

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester; ab dem 5. Semester wählbar

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Advanced Leadership I (BWAF01)
  • Advanced Leadership II (BWAF02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Michaela Moser

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement
• Bachelor Soziale Arbeit
• Bachelor Pflegemanagement
• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Planen und Entscheiden
• Unternehmensführung
• IT-Projektmanagement

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Advanced Leadership I (Einführung):
Nach erfolgreichem Abschluss

  • kennen die Studierenden die theoretischen Grundlagen professioneller Führung und verstehen die dafür grundlegenden Begrifflichkeiten.
  • können die Studierenden klassische und neue Führungstheorien differenzieren.
  • sind die Studierenden in der Lage, die polyzentrische Führung in ihren Grundzügen zu erläutern und anzuwenden.
  • wissen die Studierenden um die Bedeutung von Kommunikation für die Führung von Mitarbeitern und kennen das entsprechende Instrumentarium.
  • verstehen die Studierenden die Motivationstheorien und können deren praktische Relevanz für die Führung bewerten und einordnen.
  • können die Studierenden Zielvereinbarungen als Instrument der Führung anwenden.
  • sind die Studierenden in der Lage, materielle und immaterielle Führungs- und Motivationsinstrumente im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu analysieren.
  • verstehen die Studierenden die Bedeutung von Change Management und die Rolle von Führungskräften in Veränderungsprozessen.
  • wissen die Studierenden um die Bedeutung von Corporate Governance und Compliance für eine Führungskraft in der täglichen Arbeit.

Advanced Leadership II (Vertiefung):
Nach erfolgreichem Abschluss

  • kennen die Studierenden die Grundlagen von Teamarbeit und können diese auf die Teamführung anwenden.
  • verstehen die Studierenden die verschiedenen Arten von Konflikten im Unternehmen und können als zukünftige Führungskräfte Lösungsansätze des Konfliktmanagements anwenden.
  • verstehen die Studierenden die Bedeutung von Coaching in der Führungsarbeit und sind in der Lage, den Nutzen von Coaching für ein Unternehmen zu bewerten.
  • haben die Studierenden einen Überblick über die Instrumente eines effektiven Zeitmanagements erhalten und können diese für die Organisation einer täglichen Führungsarbeit anwenden.
  • wissen die Studierenden um die aktuelle Bedeutung von Work-Life-Balance Maßnahmen für eine erfolgreiche Führung und Motivation von Mitarbeitern.
  • sind den Studierenden das Projektmanagement und insbesondere die Besonderheiten der Führung von Projekten bekannt.
  • verstehen die Studierenden die Grundlagen des Personalcontrollings.
  • sind die Studierenden in der Lage, das Instrumentarium des Integrationsmanagements anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels zu bewerten.
  • analysieren und bewerten die Studierenden die Führung im Bankvertrieb anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels.

Lehrinhalt des Moduls:

Advanced Leadership I (Einführung):

  • Grundlagen professioneller Führung
  • Klassische (mehrdimensionale) Führungstheorien
  • Neue Führungstheorien
  • Shared Leadership – polyzentrische Führung
  • Kommunikation und Führung
  • Motivationstheorien und ihre praktische Relevanz für die Führung
  • Zielvereinbarungen (MbO) als effektives Instrument angewandter Führung
  • Materielle und immaterielle Führungs- und Motivationsinstrumente
  • Change Management
  • Corporate Governance und Compliance

Advanced Leadership II (Vertiefung):

  • Teamarbeit
  • Konfliktmanagement
  • Coaching im Überblick
  • Coaching-Gespräch und Nutzen des Coachings
  • Systematisches Zeitmanagement
  • Work-Life-Balance
  • Projektmanagement
  • Personalcontrolling
  • Integrationsmanagement – ein Anwendungsbeispiel
  • Anwendungsbeispiel – Führung im Bankvertrieb: MbO und Vergütungssysteme

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

BWAF01

Kursname:

Advanced Leadership I

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die professionelle und bewusste Führung von Mitarbeitern ist bedeutend für den Erfolg eines Unternehmens. Die höchste Verantwortung einer Führungskraft ist es, den zukünftigen Erfolg des Unternehmens zu sichern. Dies setzt voraus, dass Führungskräfte erfolgreich mit ihren Mitarbeitern gemeinsam Ziele für ihr Unternehmen umsetzen können. Dabei soll Führung zielorientiert zur bestmöglichen Erfüllung der Aufgaben und somit der Zielerreichung beitragen. Dies beinhaltet, Mitarbeiter zu einem Verhalten zu motivieren, das genau den jeweils zugewiesenen Aufgabenstellungen entspricht. Idealerweise bewegt man die Mitarbeiter dazu, im Sinne der Vorgaben des Unternehmens zu handeln. Führung baut daher auch entscheidend auf der Motivation der Mitarbeiter auf und bindet diese aktiv in die Unternehmensabläufe mit ein.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • kennen die Studierenden die theoretischen Grundlagen professioneller Führung und verstehen die dafür grundlegenden Begrifflichkeiten.
  • können die Studierenden klassische und neue Führungstheorien differenzieren.
  • sind die Studierenden in der Lage, die polyzentrische Führung in ihren Grundzügen zu erläutern und anzuwenden.
  • wissen die Studierenden um die Bedeutung von Kommunikation für die Führung von Mitarbeitern und kennen das entsprechende Instrumentarium.
  • verstehen die Studierenden die Motivationstheorien und können deren praktische Relevanz für die Führung bewerten und einordnen.
  • können die Studierenden Zielvereinbarungen als Instrument der Führung anwenden
  • sind die Studierenden in der Lage, materielle und immaterielle Führungs- und Motivationsinstrumente im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu analysieren.
  • verstehen die Studierenden die Bedeutung von Change Management und die Rolle von Führungskräften in Veränderungsprozessen.
  • wissen die Studierenden um die Bedeutung von Corporate Governance und Compliance für eine Führungskraft in der täglichen Arbeit.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen professioneller Führung

1.1 Führung, Management und Leadership

1.2 Eindimensionale Führungsansätze und Führungsstile

2. Klassische (mehrdimensionale) Führungstheorien

2.1 Verhaltensorientierte Führungsansätze

2.2 Situationsorientierte Führungsansätze

3. Neue Führungstheorien

3.1 Heroic und Postheroic Leadership

3.2 Die Führungskraft

4. Shared Leadership – polyzentrische Führung

4.1 Shared Leadership – ein Überblick

4.2 Dimensionen polyzentrischer Führung

4.3 Shared Leadership in der Praxis

5. Kommunikation und Führung

5.1 Kommunikation

5.2 Grundlegende Kommunikationsinstrumente

5.3 Feedbacksystem als Teil der Kommunikation

6. Motivationstheorien und ihre praktische Relevanz für die Führung

6.1 Motive für berufliche Arbeit bzw. Arbeitsanreize nach Maslow

6.2 Weitere Motivationstheorien

7. Zielvereinbarungen (MbO) als effektives Instrument angewandter Führung

7.1 Allgemeiner Überblick: Management by Objectives (MbO)

7.2 MbO als Führungskonzept

7.3 Implikationen für die Motivation

8. Materielle und immaterielle Führungs- und Motivationsinstrumente

8.1 Materielle Anreiz- und Führungsinstrumente

8.2 Immaterielle Anreiz- und Führungsinstrumente

8.3 Cafeteria-System als Mischform materieller bzw. immaterieller Anreize

9. Change Management

9.1 Die Bedeutung von Veränderungsprozessen

9.2 Instrumente des Change Managements

9.2 Die Führungskraft als Change Manager

10. Corporate Governance und Compliance

10.1 Corporate Governance

10.2 Compliance

Literatur:

Bücher:

  • Bloisi, W./Cook, C. W./Hunsaker, P. L. (2006): Management and Organisational Behaviour. 2. Auflage, McGraw-Hill Education Europe, Maidenhead.
  • Bröckermann, R. (2000): Personalführung: Arbeitsbuch für Studium und Praxis. Schäffer Poeschl, Köln.
  • Burnes, B. (2009): Managing Change. 5. Auflage, Prentice Hall, Harlow.
  • Conger, J. A./Riggio, R. E (2006): The Practice of Leadership. Wiley, Hoboken (NJ).
  • Dillerupp, R./Stoi, R. (2010): Unternehmensführung. 3. Auflage, München.
  • Domsch, M. E./Regnet, E./Rosenstiel, L. (Hrsg.) (2012): Führung von Mitarbeitern: Fallstudien zum Personalmanagement, 3. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Edmüller, A./Jiranek, H. (2007): Konfliktmanagement. Konflikten vorbeugen, sie erkennen und lösen. 3. Auflage, Haufe, Freiburg.
  • Hannum, K. M./Martineau, J. W./Reinelt, C. (2006): The Handbook of Leadership Development Evaluation. Wiley, Hoboken (NJ).
  • Harvard Business Essentials (Hrsg.) (2007): Managers Toolkits. The 13 Skills Mangers Need to Succeed. Harvard Business School Press, Boston.
  • Hinterhuber, H.H. (2010): Die 5 Gebote für exzellente Führung. Wie Ihr Unternehmen in guten und in schlechten Zeiten zu den Gewinnern zählt. Frankfurter Allgemeine Buch, Frankfurt a. M.
  • Hinterhuber, H.H./Krauthammer, E. (2015): Leadership – Mehr als Management, 5. Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden.
  • Rosenstiel, L.v. (2010): Motivation im Betrieb: mit Fallstudien aus der Praxis, 11. Aufl., Springer Fachmedien, Wiesbaden.
  • Rosenstiel, L.v./Regnet, E./Domsch, M. (Hrsg.) (2014): Führung von Mitarbeitern: Handbuch für erfolgreiches Personalmanagement, 7. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Scholz, C. (2014): Personalmanagement: informationsorientierte und verhaltenstheoretische Grundlagen, 6. Aufl., Vahlen, München.
  • Steinmann, H./Schreyögg, G./Koch, J. (2013): Management: Grundlagen der Unternehmensführung; Konzepte, Funktionen, Fallstudien, 7. Aufl., Springer, Wiesbaden.
  • Weibler, J. (2016): Personalführung, 3. Aufl., Vahlen, München.

Handwörterbücher:

  • Gaugler, E./Oechsler, W.A./Weber, W. (2004) (Hrsg.): Handwörterbuch des Personalwesens, 3. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Kieser, A./Reber, G./Wunderer, R. (1995) (Hrsg.): Handwörterbuch der Führung, 2. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.

Zeitschriften:

  • Human Resources Manager
  • Human Resource Management Journal
  • Human Resource Management Review
  • International Journal of Applied HRM
  • Personal Quarterly
  • Personalmagazin
  • Personalwirtschaft
  • Personalführung
  • Die Mitbestimmung
  • The International Journal of Human Resource Management
  • Zeitschrift für Personalforschung

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

BWAF02

Kursname:

Advanced Leadership II

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

BWAF01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die professionelle und bewusste Führung von Mitarbeitern ist bedeutend für den Erfolg eines Unternehmens. Eine Führungskraft muss in der Lage sein, auch Dinge aus der Distanz, aus der Vogelperspektive heraus zu betrachten. Um diesen Überblick zu erhalten, muss man sich bewusst von operativen Themen lösen und muss lernen, Aufgaben zu delegieren. Dies setzt voraus, dass man Aufgaben identifiziert, die an die richtigen Mitarbeiter delegiert werden können, dass auf beiden Seiten das nötige Vertrauen zur Bewältigung der Aufgabe besteht und dass man in der Lage ist, den Arbeitsfortschritt nachzuhalten und zu kontrollieren. Führung baut von daher entscheidend auf Fähigkeiten der Teamarbeit, aber auch des Konfliktmanagements auf, um Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu motivieren.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • kennen die Studierenden die Grundlagen von Teamarbeit und können diese auf die Teamführung anwenden.
  • verstehen die Studierenden die verschiedenen Arten von Konflikten im Unternehmen und können als zukünftige Führungskräfte Lösungsansätze des Konfliktmanagements anwenden.
  • verstehen die Studierenden die Bedeutung von Coaching in der Führungsarbeit und sind in der Lage, den Nutzen von Coaching für ein Unternehmen zu bewerten.
  • haben die Studierenden einen Überblick über die Instrumente eines effektiven Zeitmanagements erhalten und können diese für die Organisation einer täglichen Führungsarbeit anwenden.
  • wissen die Studierenden um die aktuelle Bedeutung von Work-Life-Balance Maßnahmen für eine erfolgreiche Führung und Motivation von Mitarbeitern.
  • sind den Studierenden das Projektmanagement und insbesondere die Besonderheiten der Führung von Projekten bekannt.
  • verstehen die Studierenden die Grundlagen des Personalcontrollings.
  • sind die Studierenden in der Lage, das Instrumentarium des Integrationsmanagements anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels zu bewerten.
  • analysieren und bewerten die Studierenden die Führung im Bankvertrieb anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Teamarbeit

1.1 Was sind Gruppen und Teams?

1.2 Teamführung

2. Konfliktmanagement

2.1 Konflikte – ein Überblick

2.2 Lösungsstrategien

3. Coaching im Überblick

3.1 Allgemeiner Überblick

3.2 Auswirkungen und Erfolgsfaktoren des Coachings

4. Coaching-Gespräch und Nutzen des Coachings

4.1 Die Führungskraft als Coach: Das Coaching-Gespräch

4.2 Kosten und Nutzen des Coachings

5. Systematisches Zeitmanagement

5.1 Überblick

5.2 Durchführung eines systematischen Zeitmanagements

6. Work-Life-Balance

6.1 Work-Life-Balance: Begriff und Hintergrund

6.2 Work-Life-Balance-Maßnahmen und -Instrumente

7. Projektmanagement

7.1 Grundlagen der Projektorganisation und des Projektmanagements

7.2 Aufgaben und Kompetenzen des Projektleiters

8. Personalcontrolling

8.1 Einleitung

8.2 Methoden und Kennzahlen

9. Integrationsmanagement – ein Anwendungsbeispiel

9.1 Konflikte – das Merger Syndrom

9.2 Kommunikationsmanagement der Führungskraft

10. Anwendungsbeispiel – Führung im Bankvertrieb: MbO und Vergütungssysteme

10.1 Besonderheiten bei der Führung im Bankvertrieb

10.2 Verschiedene Führungsansätze im Bankvertrieb

10.3 Einführung eines neuen Bankenvergütungsmodells

Literatur:

Bücher:

  • Bloisi, W./Cook, C. W./Hunsaker, P. L. (2006): Management and Organisational Behaviour. 2. Auflage, McGraw-Hill Education Europe, Maidenhead.
  • Bröckermann, R.: Personalführung: Arbeitsbuch für Studium und Praxis, Köln 2000.
  • Burnes, B. (2009): Managing Change. 5. Auflage, Prentice Hall, Harlow.
  • Conger, J. A./Riggio, R. E (2006): The Practice of Leadership. Wiley, Hoboken (NJ).
  • Dillerupp, R./Stoi, R. (2013): Unternehmensführung. 4. Auflage, Vahlen, München.
  • Domsch, M. E./Regnet, E./Rosenstiel, L. (Hrsg.) (2012): Führung von Mitarbeitern: Fallstudien zum Personalmanagement, 3. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Edmüller, A./Jiranek, H. (2010): Konfliktmanagement. Konflikten vorbeugen, sie erkennen und lösen. 3. Auflage, Haufe-Lexware, Freiburg.
  • Hannum, K. M./Martineau, J. W./Reinelt, C. (2006): The Handbook of Leadership Development Evaluation. Wiley, Hoboken (NJ).
  • Harvard Business Essentials (Hrsg.) (2004): Managers Toolkits. The 13 Skills Mangers Need to Succeed. Harvard Business School Press, Boston.
  • Hinterhuber, H. H. (2010): Die 5 Gebote für exzellente Führung. Wie Ihr Unternehmen in guten und in schlechten Zeiten zu den Gewinnern zählt. Frankfurter Allgemeine Buch, Frankfurt a. M.
  • Hinterhuber, H.H./Krauthammer, E. (2015): Leadership – Mehr als Management, 5. Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden.
  • Rosenstiel, L.v. (2010): Motivation im Betrieb: mit Fallstudien aus der Praxis, 11. Aufl., Springer Fachmedien, Wiesbaden.
  • Rosenstiel, L.v./Regnet, E./Domsch, M. (Hrsg.) (2014): Führung von Mitarbeitern: Handbuch für erfolgreiches Personalmanagement, 7. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Scholz, C. (2014): Personalmanagement: informationsorientierte und verhaltenstheoretische Grundlagen, 6. Aufl., Vahlen, München.
  • Steinmann, H./Schreyögg, G./Koch, J. (2013): Management: Grundlagen der Unternehmensführung; Konzepte, Funktionen, Fallstudien, 7. Aufl., Springer, Wiesbaden.
  • Weibler, J. (2016): Personalführung, 3. Aufl., Vahlen, München.

Handwörterbücher:

  • Gaugler, E./Oechsler, W.A./Weber, W. (2004) (Hrsg.): Handwörterbuch des Personalwesens, 3. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Kieser, A./Reber, G./Wunderer, R. (1995) (Hrsg.): Handwörterbuch der Führung, 2. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.

Zeitschriften:

  • Human Resources Manager
  • Human Resource Management Journal
  • Human Resource Management Review
  • International Journal of Applied HRM
  • Personal Quarterly
  • Personalmagazin
  • Personalwirtschaft
  • Personalführung
  • Die Mitbestimmung
  • The International Journal of Human Resource Management
  • Zeitschrift für Personalforschung

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Angewandter Vertrieb (BWAV)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Angewandter Vertrieb

Modulnummer:

BWAV

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Angewandter Vertrieb I (Einführung) (BWAV01)
  • Angewandter Vertrieb II (Vertiefung) (BWAV02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Patrick Geus

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement
• Bachelor Soziale Arbeit
• Bachelor Pflegemanagement
• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Marketing

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Angewandter Vertrieb I (Einführung):
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die Grundzüge des angewandten Vertriebes zu verstehen, und in den Unternehmenskontext einzuordnen.
  • das Zusammenspiel der einzelnen Facetten des angewandten Vertriebs zu verstehen.
  • einzelne Vertriebssysteme zu unterscheiden und zu bewerten.
  • aktuelle Vertriebstypen und Verkaufsmerkmale zu beschreiben.
  • den gesamten Vertriebsprozess von der Kundenakquise bis zur -bindung zu überschauen und einzuordnen.
  • die Grundlagen der Verkaufs- und Verhandlungsführung zu verstehen und in Grundzügen selbst anzuwenden.
  • die gängigen Vertriebsinstrumente zu benennen, deren Vor- und Nachteile zu erkennen und wesentliche Einsatzfelder und -möglichkeiten zu reflektieren.

Angewandter Vertrieb II (Vertiefung):
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • das Zusammenspiel und die jeweiligen Verantwortungsbereiche von Marketing und Vertrieb zu verstehen.
  • die Ziele und Maßnahmen im Rahmen des angewandten Vertriebs zu reflektieren und einzuordnen.
  • die Relevanz von Kundenzufriedenheit und -bindung einzuschätzen. Außerdem sind die Studierenden mit den zentralen Gestaltungselementen des CRM vertraut.
  • alternative Ansätze des Kundenbindungs- und -beziehungsmanagements zu reflektieren, einzuschätzen und in der Unternehmenspraxis einzusetzen.
  • die Bedeutung der Begriffe Kundenlebenszyklus und Kundenwert zu verstehen und Ansätze zu entwickeln, diese im Sinne der jeweiligen Vertriebsziele zu managen.
  • Techniken zur anschaulichen Präsentation und Überzeugung von Kunden und Gesprächspartnern einzusetzen.
  • die Relevanz von Networking zu erfassen und eigene Strategien zur Verbreiterung der Kontaktbasis zu entwickeln.
  • an Hand praktischer Erfahrungen im Rahmen der Fallstudie eigene Marktanalysen und Vertriebskonzepte zu entwickeln und zu bewerten.

Lehrinhalt des Moduls:

Angewandter Vertrieb I (Einführung)

  • Grundlagen angewandten Vertriebs
  • Das Vertriebssystem
  • Persönlicher Verkauf
  • Verkaufsplanung
  • Neukundenakquisition
  • Der Verkaufsbesuch
  • Taktik der Gesprächsführung
  • Verhandlungen führen
  • Weitere Verkaufskanäle

Angewandter Vertrieb II (Vertiefung)

  • Marketing und Vertrieb
  • Kundenzufriedenheit als Erfolgsfaktor
  • Persönlichkeiten im Vertrieb
  • Kundenorientierte Kommunikation
  • Präsentation und Rhetorik
  • Kundenbindung
  • Networking
  • Fallstudie

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

BWAV01

Kursname:

Angewandter Vertrieb I (Einführung)

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Anforderungen an ein verkäuferisches Denken wachsen jeden Tag. Eine globalisierte Nachfrage in Kombination mit hohem Wettbewerb erschwert es Unternehmen zusehends, im Kampf um den Kunden mitzuhalten. Gleichzeitig ist der Kunde immer besser informiert, während klassische Versorgungsmärkte gesättigt sind und Überkapazitäten existieren. Um in einem solchen Umfeld erfolgreich zu sein, ist verkäuferisches Denken und Handeln gefragt und gleichzeitig ein neuer Typus von Verkäufern gefordert. Im Rahmen des Kurses angewandter Vertrieb I (Einführung) werden die Teilnehmer mit den Grundbegriffen des angewandten Vertriebs vertraut gemacht. Sie erlernen die Systematiken der Vertriebsorganisation, setzen sich mit alternativen Vertriebswegen auseinander und lernen den dezidierten Planungsprozess im Vertrieb kennen. Abgerundet werden die Inhalte des Moduls durch zentrale Inhalte zur erfolgreichen Neukundenakquisition, wobei insbesondere das Augenmerk auf die Organisation und Durchführung der Kundenbesuche und der Gesprächs- und Verhandlungsführung gelegt werden.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Grundzüge des angewandten Vertriebes zu verstehen, und in den Unternehmenskontext einzuordnen.
  • das Zusammenspiel der einzelnen Facetten des angewandten Vertriebs zu verstehen.
  • einzelne Vertriebssysteme zu unterscheiden und zu bewerten.
  • aktuelle Vertriebstypen und Verkaufsmerkmale zu beschreiben.
  • den gesamten Vertriebsprozess von der Kundenakquise bis zur -bindung zu überschauen und einzuordnen.
  • die Grundlagen der Verkaufs- und Verhandlungsführung zu verstehen und in Grundzügen selbst anzuwenden.
  • die gängigen Vertriebsinstrumente zu benennen, deren Vor- und Nachteile zu erkennen und wesentliche Einsatzfelder und -möglichkeiten zu reflektieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen des angewandten Vertriebs
1.1 Aufgaben und Formen des angewandten Vertriebs
1.2 Marketing als Basis des Vertriebs
1.3 Vertrieb, Verkauf und andere Begriffe
1.4 Vertrieb in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen
2. Das Vertriebssystem
2.1 Verkaufsformen
2.2 Vertriebsorganisation
2.3 Key-Account-Management
2.4 Mehrkanalvertrieb
3. Persönlicher Verkauf
3.1 Die „neuen Verkäufer“
3.2 Anforderungen an Verkäuferpersönlichkeiten
3.3 Der Key-Account-Manager
3.4 Aufgabe von Vertriebsführungskräften
4. Verkaufsplanung
4.1 Aufgaben und Ziele der Vertriebssteuerung
4.2 Wettbewerbsbeobachtung im Rahmen der Vertriebssteuerung
4.3 Potenzialanalysen und Umsatzplanungen
4.4 Verkaufssteuerung und Besuchsstrategien
5. Neukundenakquisition
5.1 Identifikation von Neukundenpotenzialen
5.2 Customer Relationship Management und Kundengewinnung
5.3 Messen und Events
5.4 Networking
6. Der Verkaufsbesuch
6.1 Besuchsfrequenzen und Besuchsvorbereitung
6.2 Besuchsdurchführung
6.3 Besuchsberichte und Nachbereitung
6.4 Nachbetreuung und Follow-up
7. Taktik der Gesprächsführung
7.1 Strukturierte Gesprächsvorbereitung
7.2 Zielorientierte Gesprächsführung: Das D.A.L.A.S-Modell
7.3 Fragetechniken
8. Verhandlungen führen
8.1 Psychologie des Verhandelns
8.2 Verhandlungsaufbau
8.3 Einwandbehandlung
8.4 Preisverhandlungen
9. Weitere Verkaufskanäle
9.1 Telefonverkauf

Literatur:

  • Dannenberg, H./Zupancic, D. (2007): Spitzenleistungen im Vertrieb. Optimierungen im Vertriebs- und Kundenmanagement. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834904720.
  • Eicher, H. (2006): Die geheimen Spielregeln im Verkauf. Wissen, wie der Kunde tickt. Campus, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3593379074.
  • Herndl, K. (2010): Führen im Vertrieb. So unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter direkt und konsequent. 3. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834921963.
  • Limbeck, M. (2010): Das neue Hardselling. Verkaufen heißt verkaufen – So kommen Sie zum Abschluss. 4. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834925008.
  • Schneider, W./Henning, A. (2008): Lexikon Kennzahlen für Marketing und Vertrieb. Das Marketing-Cockpit von A – Z. 2. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3540798613.
  • Winkelmann, P. (2010): Marketing und Vertrieb. Fundamente für die Marktorientierte Unternehmensführung. 7. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486592085.

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

BWAV02

Kursname:

Angewandter Vertrieb II (Vertiefung)

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

BWAV01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs Angewandter Vertrieb II setzt auf den im Kurs „Angewandter Vertrieb I“ vermittelten Grundlagen auf und verbreitert und vertieft diese. Hierbei wird zunächst das Spannungsfeld zwischen Marketing und Vertrieb genauer beleuchtet. Darauf aufbauend werden wesentliche Hintergründe und zentrale Zielgrößen für ein erfolgreiches Vertriebsmanagement (bspw. Kundenzufriedenheit und -bindung sowie der Kundenlebenszyklus) hergeleitet und operationalisiert, um so die Basis für ein effizientes und effektives Customer Relationship Management herzustellen. Im weiteren Verlauf wird das Augenmerk auch auf psychische Prozesse und das Konsumentenverhalten im Allgemeinen gelegt. Zudem werden Strategien und Wege zur erfolgreichen Verhandlungsführung vertieft und um überzeugende Kommunikationstechniken ergänzt. Eine Fallstudie, in deren Verlauf die Studierenden die Möglichkeit haben, das Gelernte praxisgerecht anzuwenden, rundet den Kurs ab.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • das Zusammenspiel und die jeweiligen Verantwortungsbereiche von Marketing und Vertrieb zu verstehen.
  • die Ziele und Maßnahmen im Rahmen des angewandten Vertriebs zu reflektieren und einzuordnen.
  • die Relevanz von Kundenzufriedenheit und -bindung einzuschätzen. Außerdem sind die Studierenden mit den zentralen Gestaltungselementen des CRM vertraut.
  • alternative Ansätze des Kundenbindungs- und -beziehungsmanagements zu reflektieren, einzuschätzen und in der Unternehmenspraxis einzusetzen.
  • die Bedeutung der Begriffe Kundenlebenszyklus und Kundenwert zu verstehen und Ansätze zu entwickeln, diese im Sinne der jeweiligen Vertriebsziele zu managen.
  • Techniken zur anschaulichen Präsentation und Überzeugung von Kunden und Gesprächspartnern einzusetzen.
  • die Relevanz von Networking zu erfassen und eigene Strategien zur Verbreiterung der Kontaktbasis zu entwickeln.
  • an Hand praktischer Erfahrungen im Rahmen der Fallstudie eigene Marktanalysen und Vertriebskonzepte zu entwickeln und zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Marketing und Vertrieb
1.1 Aufgaben und Funktionen des Marketings
1.2 Vertriebsmarketing in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen
1.3 Relationship Marketing
1.4 Internationales Marketing und Vertriebskooperationen
2 Kundenzufriedenheit als Erfolgsfaktor
2.1 Customer Relationship Management (CRM)
2.2 Die Erfolgskette des CRM
2.3 Kundenbeziehungsstrategien
3 Persönlichkeiten im Vertrieb
3.1 Verkaufspersönlichkeiten und Differenzierung
3.2 Verkaufen in Teams
3.3 Verhandeln mit Gremien
4 Kundenorientierte Kommunikation
4.1 Kommunikationsaufgaben im Vertrieb
4.2 Verkaufsförderung durch Vertriebsmitarbeiter
4.3 Verkaufsförderung im Team
4.4 Verkaufsförderung durch das Unternehmen
5 Präsentation und Rhetorik
5.1 Rhetorik im Verkauf
5.2 Präsentationstechniken
5.3 Nonverbale Kommunikation
6 Kundenbindung
6.1 Kundenbindungsmanagement
6.2 Kundenprogramme und andere Kundenbindungsinstrumente
6.3 Beschwerdemanagement
7 Networking
7.1 Netzwerkkompetenzen im Unternehmen
7.2 Aufbau und Gestaltung von Beziehungen
7.3 Networking über soziale Medien
8 Fallstudie iq media marketing
8.1 Die Marktsituation
8.2 Die Vermarktungssituation
8.3 iq media marketing und iq digital media marketing

Literatur:

  • Dannenberg, H./Zupancic, D. (2007): Spitzenleistungen im Vertrieb. Optimierungen im Vertriebs- und Kundenmanagement. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834904720.
  • Eicher, H. (2006): Die geheimen Spielregeln im Verkauf. Wissen, wie der Kunde tickt. Campus, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3593379074.
  • Herndl, K. (2010): Führen im Vertrieb. So unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter direkt und konsequent. 3. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834921963.
  • Limbeck, M. (2010): Das neue Hardselling. Verkaufen heißt verkaufen – So kommen Sie zum Abschluss. 4. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834925008.
  • Schneider, W./Henning, A. (2008): Lexikon Kennzahlen für Marketing und Vertrieb. Das Marketing-Cockpit von A – Z. 2. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3540798613.
  • Winkelmann, P. (2010): Marketing und Vertrieb. Fundamente für die Marktorientierte Unternehmensführung. 7. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486592085.

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Business Consulting (BWCN)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Business Consulting

Modulnummer:

BWCN

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester; ab dem 5. Semester wählbar

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Business Consulting I (BWCN01)
  • Business Consulting II (BWCN02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Michael Broens

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement
• Bachelor Soziale Arbeit
• Bachelor Pflegemanagement
• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• BWL I + II
• Unternehmensführung
• Projektmanagement
• Wirtschaftsethik
• Planen und Entscheiden
• Unternehmensgründung

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Business Consulting I:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die verschiedenen Definitionen von Unternehmensberatung zu verstehen.
  • die Aufgaben und Herangehensweisen von Unternehmensberatern zu erklären.
  • die Merkmale von Unternehmensberatungen zu nennen.
  • die Unternehmensberatung als hochspezialisierte Dienstleistung zu erklären.
  • die Besonderheiten im Berater-Klienten-Verhältnis zu benennen.

Business Consulting II:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die speziellen Rahmenbedingungen von Beratungsunternehmen zu erklären.
  • die Herangehensweisen im Marketing für Beratungsdienstleistungen zu benennen.
  • die strategische und operative Ausrichtung von Beratungsunternehmen zu erläutern.
  • die Herausforderungen des Personalmanagements in Beratungsunternehmen zu verstehen.
  • die operativen Phasen des Beratungsprozesses zu erläutern.

Lehrinhalt des Moduls:

Business Consulting I:
• Formen und Funktionen der Unternehmensberatung
• Der Markt für Unternehmensberatung
• Geschichte, Pioniere und Konzepte
• Beratungsfelder

Business Consulting II:
• Das Geschäftsmodell der Unternehmensberatung
• Das Management der Unternehmensberatung
• Vermarktung von Beratungsdienstleistungen
• Beraterhaftung, Vertragsgestaltung und Berufsrecht
• Das Beratungsprojekt

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

BWCN01

Kursname:

Business Consulting I

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Unternehmensberatung ist eine professionelle Dienstleistung, deren gesamtwirtschaftliche Bedeutung zunehmend ansteigt. Unternehmensberater bieten professionelle Beratungsdienstleistungen für auftragsgebende Unternehmen an. Dies setzt die Fähigkeit voraus, spezifische Unternehmens- und Marktsituationen mithilfe moderner Managementkonzepte analysieren und bewerten zu können. Auf Basis ihrer Analysen sprechen Unternehmensberater Empfehlungen zur Optimierung von Unternehmensstrategien, -strukturen und -prozessen aus und begleiten diese – soweit gewünscht – in der Implementierung und Umsetzung.

Um die verschiedenen Funktionen und Aufgaben der Unternehmensberatung erfolgreich zu erfüllen, benötigen Unternehmensberater ein differenziertes Profil aus fachlich-methodischen und persönlich-sozialen Kompetenzen. Im Mittelpunkt fachlicher Kompetenzen stehen die Grund- und Spezialkenntnisse in der Beratung und der Betriebswirtschaftslehre. Sie umfassen u. a. analytische Kompetenzen zum Verständnis von Unternehmens- und Marktsituationen sowie die Fähigkeit zur Planung, Implementierung und Kontrolle von Beratungsprojekten. Die Entwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen zielt auf die Klienten-Zentrierung der Studierenden i. S. der Fähigkeit, sich auf die individuellen Beratungsbedürfnisse von Klienten einstellen zu können.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die verschiedenen Definitionen von Unternehmensberatung zu verstehen.
  • die Aufgaben und Herangehensweisen von Unternehmensberatern zu erklären.
  • die Merkmale von Unternehmensberatungen zu nennen.
  • die Unternehmensberatung als hochspezialisierte Dienstleistung zu erklären.
  • die Besonderheiten im Berater-Klienten-Verhältnis zu benennen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Einführung in die Unternehmensberatung

1.1 Business Consulting – Management Consulting – Unternehmensberatung

1.2 Unternehmensberatung als Gegenstand der Wissenschaft

2. Formen und Funktionen der Unternehmensberatung

2.1 Erscheinungsformen der Unternehmensberatung

2.2 Funktionen der Unternehmensberatung

2.3 Inhouse Consulting

3. Der Markt für Unternehmensberatung

3.1 Daten, Strukturen und Trends

3.2 Beratungsunternehmen in Deutschland

4. Geschichte, Pioniere und Konzepte

4.1 Geschichte der Unternehmensberatung

4.2 Konzepte der Unternehmensberatung

5. Beratungsfelder

5.1 Strategieberatung

5.2 Organisations- und Transformationsberatung

5.3 IT-Beratung

5.4 Personalberatung/HR-Beratung

Literatur:

  • Blanke, E./Uhlhorn, F. (2011): Wie ist Beratung möglich? Vom Dirigieren der Selbstbeobachtung. Carl-Auer Verlag, Heidelberg. ISBN-13: 978-3896709509.
  • Bund Deutscher Unternehmensberater (BDU) (Hrsg.) (2009): Facts and Figures zum Beratermarkt. Bonn. ISBN-13: 978-3929313472.
  • FEACO (Hrsg.) (2009): Survey of the European Management Consultancy Market 2007/08. (URL: http://www.feaco.org/sites/default/files/Feaco%20Survey%202007-2008.pdf. [letzter Zugriff: 14.02.2017]).
  • Fink, D. (2004): Management Consulting. Die Ansätze der großen Unternehmensberater. 2. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800629836.
  • Fink, D./Knoblach, B. (2003): Die großen Management Consultants. Ihre Geschichte, ihre Konzepte, ihre Strategien. Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800828813.
  • Höselbarth, F./Lay, R./Lopez de Arriortua, J. I. (Hrsg.) (2000): Die Berater. Einstieg, Aufstieg, Wechsel. FAZ-Institut, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3927282863.
  • Mohe, M./Heinecke, H. J./Pfriehm, R. (Hrsg.) (2002): Consulting. Problemlösung als Geschäftsmodell. Theorie, Praxis, Markt. Klett-Cotta, Stuttgart. ISBN-13: 978-3608943587.
  • Moscho, A.(Hrsg.) (2010): Inhouse Consulting in Deutschland. Markt, Strukturen, Strategien. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834916747.
  • Niedereichholz, C./Niedereichholz, J. (2012): Das Beratungsunternehmen. Gründung, Aufbau und Strategie, Führung, Nachfolge. Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486588378.
  • Walger, G. (Hrsg.) (1995): Formen der Unternehmensberatung. Systemische Unternehmensberatung, Organisationsentwicklung, Expertenberatung und gutachterliche Beratungstätigkeit in Theorie und Praxis. Verlag Dr. Otto Schmidt, Köln. ISBN-13: 978-3504570008.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

BWCN02

Kursname:

Business Consulting II

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

BWCN01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Unternehmensberater bieten professionelle Beratungsdienstleistungen für auftraggebende Unternehmen an. Gegenstand der Unternehmensberatung ist demnach die Akquisition, Planung und Durchführung von Unternehmensberatungsprojekten. Der Inhalt dieser Beratungsprojekte ist vielfältig und kann je nach Aufgabenstellung Aspekte der strategischen Unternehmensführung, Herausforderungen im Bereich der Finanzierung und Kostensenkung, die Einführung neuer Technologien, Arbeitsmethoden und Systeme, interne Kommunikation, Umstrukturierungen, Fusionen/Übernahmen oder Auslagerungen von Unternehmen bzw. einzelner Unternehmensbereiche umfassen.

Beratungsprojekte und Beratungsprozesse sind durch wiederkehrende Elemente gekennzeichnet, deren Verständnis und Anwendung den Erfolg einer Beratungsleistung maßgeblich beeinflusst. Die Kompetenz und Qualität von Auftragsakquisition und Projektmanagement wird durch das Management der Beratungsunternehmung selbst bestimmt. Je nach Beratungsphilosophie, Beratungskonzept, Beratungsorganisation und Leistungsvermarktung stellt sich in Berater-Klienten-Beziehungen Erfolg oder Misserfolg ein.

Eine Teilnahme am Kurs setzt den erfolgreichen Abschluss des Kurses Business Consulting I voraus.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die speziellen Rahmenbedingungen von Beratungsunternehmen zu erklären.
  • die Herangehensweisen im Marketing für Beratungsdienstleistungen zu benennen.
  • die strategische und operative Ausrichtung von Beratungsunternehmen zu erläutern.
  • die Herausforderungen des Personalmanagements in Beratungsunternehmen zu verstehen.
  • die operativen Phasen des Beratungsprozesses zu erläutern.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Das Geschäftsmodell der Unternehmensberatung

1.1 Die Unternehmensberatung als Professional Service Firm

1.2 Das Wertschöpfungsmodell der Unternehmensberatung

1.3 Das Marktumfeld der Beratungsfirma

2. Das Management der Unternehmensberatung

2.1 Handlungs- und Entscheidungsfelder für das Management der Unternehmensberatung

2.2 Normative und strategische Handlungs- und Entscheidungsfelder

2.3 Personal- und HR-Management im Beratungsunternehmen

3. Vermarktung von Beratungsdienstleistungen

3.1 Besonderheiten des Dienstleistungsmarketings

3.2 Strategisches Beratungs-Marketing

3.3 Operatives Dienstleistungsmarketing von Unternehmensberatungen

3.4 Beziehungsmarketing von Beratungsunternehmen

4. Beraterhaftung, Vertragsgestaltung und Berufsrecht

4.1 Beraterhaftung

4.2 Vertragsgestaltung

4.3 Rechtsfragen der Berufsausübung

5. Das Beratungsprojekt

5.1 Voraussetzungen

5.2 Einstellungen und Techniken

5.3 Beratungsphasen

Literatur:

  • Block, P. (1999): Erfolgreiches Consulting. Das Berater Handbuch. Heyne, München. ISBN-13: 978-3453155564.
  • Kapfer-Gördes, V. (2008): Wissensmanagement in der Unternehmensberatung. Einführung von Wissensmanagement für Unternehmensberatungen und Projektgeschäfte. VDM, Saarbrücken. ISBN-13: 978-3836474887.
  • Lindemann, V. (2004): Positionierung. Marketing in der Beratung. Wie sich Top-Consultants positionieren und profilieren. Finanzbuch Verlag, München. ISBN-13: 978-3898790576.
  • Miethe, C. (2000): Leistung und Vermarktung unterschiedlicher Formen der Unternehmensberatung. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3824471396.
  • Niedereichholz, C. (2010): Unternehmensberatung, Band 1. Beratungsmarketing und Auftragsakquisition. 5. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486590890.
  • Niedereichholz, C. (2012): Unternehmensberatung, Band 2. Auftragsdurchführung und Qualitätssicherung. 6. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486713473.
  • Niedereichholz, C./Niedereichholz, J. (2008): Consulting Wissen. Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486584363.
  • Schwan, K./Seipel, K. G. (1999): Erfolgreich Beraten. Grundlagen der Unternehmensberatung. C.H.Beck, München. ISBN-13: 978-3406436560.
  • Sommerlatte, T. et al. (Hrsg.) (2009): Handbuch der Unternehmensberatung. Organisationen führen und entwickeln. ESV, Berlin. ISBN13: 978-3503116680.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Gesundheitsökonomie (Vertiefung) (DLGWGO)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Gesundheitsökonomie (Vertiefung)

Modulnummer:

DLGWGO

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester; ab dem 5. Semester wählbar

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Gesundheitsökonomie I (DLGWGO01)
  • Gesundheitsökonomie II (DLGWGO02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Stefanie André

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Gesundheitsmanagement
• Bachelor Pflegemanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Health Care Management
• Medizin für Nichtmediziner
• Einführung in die Gesundheitsökonomie
• Fallmanagement
• Sozialpolitik

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Die Vertiefung Gesundheitsökonomie beschäftigt sich aufbauend auf der systemorientierten Einführung und dem Policy- und handlungsorientierten Modul Health Care Management mit Kunden, Anbietenden und Lobbyisten. Welche Interessen, welche Zwänge leiten diese Personengruppen? Was beeinflusst ihre Leitmotive? Wie lassen sich Motive und Handlungen ökonomisch bewerten und steuern? Welche Handlungsaufgaben für Planende, Koordinierende und Beratende ergeben sich daraus? Neben diesen Fragen wird in diesem Modul der zweite Gesundheitsmarkt mit seinen Entwicklungen nach den staatlichen Gesundheitsreformen und Chancen für Gesundheitsunternehmer tiefergehend fokussiert und diskutiert.

Lehrinhalt des Moduls:

• Akteure im Gesundheitssystem – Patienten, Therapeuten, Leistungszahler, Berater u. a.
• Verhaltensziele, Gemeinsamkeiten, Zielkonflikte
• Verhaltensregelungen (Kodexe, Bestimmungen, Gesetze)
• Operationalisierung von Zielgruppenverhalten
• Der Sonderfall: freier oder zweiter Gesundheitsmarkt
• Rahmenbedingungen des zweiten Gesundheitsmarktes und Effekte auf die Beziehungsstrukturen
• Marktverschiebungen/-veränderungen und Konsequenzen aus ökonomischer Perspektive

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLGWGO01

Kursname:

Gesundheitsökonomie I

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Studierenden lernen die verschiedenen Zielgruppen kennen und hinsichtlich ihres sozioökonomischen Hintergrundes und ihrer psychosozialen Motive zu bewerten.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen Studierende

  • vertiefte Kenntnisse über die verschiedenen Personengruppen und Berufshaltungen auf der Einrichtungs- und Verbandsebene sowie im politischem Sektor besitzen.
  • Strategien von Beratungsgesellschaften und Lobbygruppen erkennen können.
  • Wissen über die Einflussfaktoren Bildung, Medien und politische Kampagnenarbeit erlangt haben und in Form von zielgruppenorientierten Maßnahmen einsetzen können.
  • sich der ökonomischen Bedeutung der personellen Hemisphäre bewusst sein.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können

Inhalte des Kurses:

1 Gesundheitsökonomie auf der Mikroebene – ökonomisches Akteurssoziogramm

2 Patienten, Therapeuten, Verwalter, Gesetzgeber und Lobbyisten – ökonomisches Psychogramm

3 Typische Handlungen auf der Mikroebene – strategische Aktionen und Reaktionen

4 Ökonomische Betrachtung – exemplarische Handlungen unter der Prämisse Gesundheitsgewinn und monetärer Gewinn

5 Lobbyismus – von der Strategieberatung bis zur Korruption im Gesundheitsmarkt in D und USA im Vergleich

6 Die Zukunft des Sonderweges konfessioneller Betreiber aus ökonomischer Perspektive

Literatur:

• Fleß, S./Greiner, W. (2013): Grundlagen der Gesundheitsökonomie. Eine Einführung in das wirtschaftliche Denken im Gesundheitswesen. 3. Auflage, Springer Gabler, Heidelberg. ISBN-13: 978-3642309182.
• Hajen, L./Paetow, H./Schumacher, H. (2013): Gesundheitsökonomie. Strukturen – Methoden – Praxisbeispiele. 7. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170230897.
• Lauterbach, K. W./Stock, S./Brunner, H. (Hrsg.) (2013): Gesundheitsökonomie. Lehrbuch für Mediziner und andere Gesundheitsberufe. 2. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456852836.
• Roeder, N./Hensen, P./Franz, D. (Hrsg.) (2013): Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem und öffentliche Gesundheitspflege. Ein praxisorientiertes Kurzlehrbuch. 2. Auflage, Deutscher Ärzte-Verlag, Köln. ISBN-13: 978-3769135145.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.) 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLGWGO02

Kursname:

Gesundheitsökonomie II

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

DLGWGO01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Zum zweiten Gesundheitsmarkt gehören alle privat finanzierten Produkte, Dienstleistungen und Lebensphilosophien. Dieser Markt ist im Wandel und stark im Wachstum. Dies wiederum ist Folge nicht nur eines allgemeinen Bewusstseinswandels, sondern auch des Wegfalls oder Reduktion staatlicher Medizin- Pflege-, Präventions- und Rehabilitationsleistungen auf dem sogenannten ersten Gesundheitsmarkt. Diese (laufende) Wechselbeziehung, (aktuelle und künftige) Veränderungen auf der Finanzierungs- und Bedarfsseite sowie vor allem die Konsequenzen und Chancen für Leistungsnehmende und Leistungsgebende ist Thema dieses Vertiefungskurses – dies in Ergänzung des Moduls Health Care Management.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen Studierende

  • vertiefte Kenntnisse über die (veränderte) Grundhaltung der Kundinnen und Kunden im Gesundheitsmarkt besitzen und Konsequenzen der zurückliegenden Gesundheitsreformen auf Angebots- und Nachfrageseite des Gesundheitsmarktes kennen.
  • den zweiten Gesundheitsmarkt in Abgrenzung des ersten Gesundheitsmarktes definieren und Dienstleister korrekt zuordnen können.
  • den Wandel dieses Marktes vor dem Hintergrund möglicher weiterer staatlicher Reformbestrebungen einschätzen und ökonomisch und ethisch bewerten können.
  • gesundheitsunternehmerische Chancen und Risiken ableiten können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Definition, Begriffsklärung und Abgrenzung des zweiten Gesundheitsmarktes

2 Ursachen und Entwicklung des zweiten Gesundheitsmarktes

3 Wettbewerb zwischen erstem und zweitem Gesundheitsmarkt

4 Politisch-legislative Steuerung des zweiten Gesundheitsmarktes

5 Risiken und Chancen aus Sicht von Patientinnen und Patienten

6 Unternehmerische Möglichkeiten im zweiten Gesundheitsmarkt

Literatur:

• Fleß, S./Greiner, W. (2013): Grundlagen der Gesundheitsökonomie. Eine Einführung in das wirtschaftliche Denken im Gesundheitswesen. 3. Auflage, Springer Gabler, Heidelberg. ISBN-13: 978-3642309182.
• Hajen, L./Paetow, H./Schumacher, H. (2013): Gesundheitsökonomie. Strukturen – Methoden – Praxisbeispiele. 7. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170230897.
• Lauterbach, K. W./Stock, S./Brunner, H. (Hrsg.) (2013): Gesundheitsökonomie. Lehrbuch für Mediziner und andere Gesundheitsberufe. 2. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456852836.
• Roeder, N./Hensen, P./Franz, D. (Hrsg.) (2013): Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem und öffentliche Gesundheitspflege. Ein praxisorientiertes Kurzlehrbuch. 2. Auflage, Deutscher Ärzte-Verlag, Köln. ISBN-13: 978-3769135145.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.) 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Krankenhausmanagement (DLGWKM)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Krankenhausmanagement

Modulnummer:

DLGWKM

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester; ab dem 5. Semester wählbar

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Einführung in das Krankenhausmanagement (DLGWKM01)
  • Krankenhaussettings – Rahmenbedingungen und Handlungsstrategien (DLGWKM02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Achim Viktor

Bezüge zu anderen Programmen:

keine

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • Health Care Management
  • Medizin für Nichtmediziner
  • Pflegemanagement
  • Gesundheitsökonomie

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Einführung in das Krankenhausmanagement:
Nach erfolgreichem Abschluss sollen Studierende

  • Kenntnis über Unterscheidungen von Krankenhauseinrichtungen haben.
  • den verschiedenen Formen Träger- und Finanzierungsmodelle zuordnen können.
  • Spezifika des Non-Profit- und For-Profit-Marktes kennen.
  • Wissen über Kerngeschäfte/Versorgungsaufträge, Risiken und Herausforderungen unterschiedlicher Formen erlangt haben.

Rahmenbedingungen und Handlungsstrategien in verschiedenen Krankenhaussettings:
Nach erfolgreichem Abschluss sollen Studierende

  • ein Gespür für Managemententscheidungen und Konsequenzen entwickelt haben.
  • die unterschiedlichen Handlungsansprüche unter verschiedenen Trägerszenarien erkennen, werten und bewältigen können.
  • lösungsorientiertes Handeln im Krankenhausalltag verinnerlicht haben.

Lehrinhalt des Moduls:

Einführung in das Krankenhausmanagement:

  • Kennzeichnung des Sektors
  • Betreiber- und Finanzierungskategorisierung
  • Der deutsche Krankenhausmarkt im internationalen Vergleich (USA, UK, NL, S)
  • Veränderungen im Patientenmix und -zustrom
  • Veränderungen im Personalmix und -markt
  • Erwartungshaltung/Gesellschaftskritik an der „Klinikindustrie“

Rahmenbedingungen und Handlungsstrategien in verschiedenen Krankenhaussettings:

  • Facility Building & -Management
  • Physician/Staff Recruitment & Human Resources
  • Community Relations & Marketing, Vertrieb
  • Diagnostic & Therapy Management
  • Controlling & Reimbursement, Business Development
  • Umweltmanagement und Entsorgung
  • Klinikmanagement unter der Perspektive der Trägermodelle

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLGWKM01

Kursname:

Einführung in das Krankenhausmanagement

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Studierenden lernen Merkmale und Besonderheiten des deutschen Krankenhausmarktes kennen. Diese Kennzeichnung wird einem internationalen Vergleich unterzogen. Bei der Betrachtung gegenwärtiger Situationen und Entwicklungen wird Bezug genommen auf die historische Entwicklung. Im Einzelnen werden die verschiedenen Krankenhaustypen seit Ihrer Entstehung beleuchtet und die verschiedenen Trägersettings diskutiert. Darüber hinaus kommen aktuelle soziale und ökonomische Herausforderungen zur Sprache, die einen Ausblick auf geforderte Strategien im Managementhandeln geben.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sollen Studierende

  • Kenntnis über Unterscheidungen von Krankenhauseinrichtungen haben.
  • den verschiedenen Formen Träger- und Finanzierungsmodelle zuordnen können.
  • Spezifika des Non-Profit- und For-Profit-Marktes kennen.
  • Wissen über Kerngeschäfte/Versorgungsaufträge, Risiken und Herausforderungen unterschiedlicher Formen erlangt haben.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Kennzeichnung des Sektors

1.1 Der Krankenhaussektor als Element im Gesundheitssystem

1.2 Grundprinzipien und Merkmale der Krankenhausversorgung

1.3 Der Krankenhaussektor: Ökonomie, Krankenhausgüter und marktwirtschaftliche Steuerung

2. Betreiberkategorisierung

2.1 Betreiber, Träger und Unternehmensformen

2.2 Rechtsformen von Krankenhäusern

3. Finanzierungskategorisierung

3.1 Finanzierungskategorien

3.2 Betriebskostenfinanzierung

3.2 Investitionsfinanzierung

4. Der deutsche Krankenhausmarkt im internationalen Vergleich (USA, UK, NL, S)

4.1 Krankenhäuser: Subsysteme im jeweiligen Gesundheitssystem

4.2 Indikatoren für Krankenhausleistungen

4.3 Weitere Gedanken zur Produktivität der Krankenhäuser

5. Veränderungen im Patientenmix und -zustrom

5.1 Zunehmende Patientensouveränität

5.2 Patientensicherheit

5.3 Demografie und Patienten

5.4 Medizintourismus

6. Veränderungen im Personalmix und -markt

6.1 Die Bedeutung des personellen Faktors

6.2 Arbeitnehmerüberlassung

6.3 Diversität als Antwort und Herausforderung

7. Erwartungshaltung/Gesellschaftskritik an der „Klinikindustrie“

7.1 Wirtschaftliches Handeln und verstärkter Wettbewerb

7.2 Die Identität von Krankenhäusern

7.3 Erwartungen, Prognosen und Entwicklungen im Krankenhaus

Literatur:

  • Fießa, S. (2008): Grundzüge der Krankenhaussteuerung. Oldenbourg, Berlin. ISBN-13: 978- 3486582796.
  • Goepfert, A./Conrad, C. B. (Hrsg.) (2013): Unternehmen Krankenhaus. Thieme, Stuttgart. ISBN-13: 978-3131673213.
  • Neunert, T. (2009): Organisationskultur konfessioneller Krankenhäuser. Ibidem, Hannover. ISBN-13: 978-3838200064.
  • Papenhoff, M./Schmitz, F. (2012): BWL für Mediziner im Krankenhaus. Zusammenhänge verstehen – Erfolgreich argumentieren. 2. Auflage, Springer, Heidelberg. ISBN-13: 978-3642292392.
  • Schlüchtermann, J. (2013): Betriebswirtschaft und Management im Krankenhaus. Grundlagen und Praxis. Medizinisch-Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart. ISBN-13: 978-3954660001.
  • Simon, M. (2009): Das Gesundheitswesen in Deutschland. Eine Einführung in Struktur und Funktionsweise. Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456847573.
  • Zapp, W. (Hrsg.) (2010): Kennzahlen im Krankenhaus. Eul, Lohmar. ISBN-13: 978-3899369076.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLGWKM02

Kursname:

Krankenhaussettings – Rahmenbedingungen und Handlungsstrategien

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

DLGWKM01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Aufbauend auf dem Kurs „Einführung in das Klinikmanagement“ werden den Studierenden hier vertiefende Kenntnisse im konkreten Managementhandeln vermittelt. Zum einen stehen hier Strategien und Beispielprojekte aus den verschiedenen Funktionsbereichen und Disziplinen der klinischen Medizin in einem üblichen Krankenhaussetting (allgemeines kommunales Krankenhaus) im Fokus, zum anderen werden dieselben Disziplinen und Funktionsbereiche unter der Perspektive anderer Trägermodelle (konfessionelles Non-Profit-Krankenhaus, For-Profit-Krankenhaus oder Klinik in privater Trägerschaft) in den Blick genommen. Anhand von Praxisbeispielen und Übungsaufgaben erwerben die Studierende Fach- und Praxiswissen im umfeldabhängigen Klinikmanagement.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sollen Studierende

  • ein Gespür für Managemententscheidungen und Konsequenzen entwickelt haben.
  • die unterschiedlichen Handlungsansprüche unter verschiedenen Trägerszenarien erkennen, werten und bewältigen können.
  • lösungsorientiertes Handeln im Krankenhausalltag verinnerlicht haben.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Facility Building & -Management

1.1 Facility-Management im Krankenhaus

1.2 Facility-Management beginnt mit dem Krankenhausbau (Facility Building)

1.3 Facility Building und Baurecht

2. Physician/Staff Recruitment & Human Resources

2.1 Personalbindung

2.2 Personalmanagement für ganzheitliche Betrachtung

2.3 Personalcontrolling

3. Community Relations & Marketing, Vertrieb

3.1 Community Relations & Marketing, Vertrieb: Eine begriffliche Einordnung

3.2 Marketing für unternehmerisches Handeln der Krankenhäuser

4. Diagnostic & Therapy Management

4.1 Diagnose und Therapie im Krankenhaus

4.2 Aufbauorganisation

4.3 Prozessorganisation

5. Controlling & Reimbursement, Business Development

5.1 Vergütung von Krankenhausleistungen

5.2 Controlling

5.3 Strategisches Krankenmanagement (Business Development)

6. Umweltmanagement und Entsorgung

6.1 Umweltmanagement

6.2 Zertifizierung eines Umweltmanagementsystems

6.3 Entsorgung

7. Klinikmanagement unter der Perspektive der Trägermodelle

7.1 Träger, Rechtsformen und Einflussgrößen

7.2 Das konfessionelle Krankenhaus – „no mission, no margin?“

7.3 Das privatgetragene For-profit-Krankenhaus – „margin without mission?“

7.4 Das kommunale allgemeine Krankenhaus – „no margin, no mission?“

Literatur:

  • Fießa, S. (2008): Grundzüge der Krankenhaussteuerung. Oldenbourg, Berlin. ISBN-13: 978- 3486582796.
  • Goepfert, A./Conrad, C. B. (Hrsg.) (2013): Unternehmen Krankenhaus. Thieme, Stuttgart. ISBN-13: 978-3131673213.
  • Neunert, T. (2009): Organisationskultur konfessioneller Krankenhäuser. Ibidem, Hannover. ISBN-13: 978-3838200064.
  • Papenhoff, M./Schmitz, F. (2012): BWL für Mediziner im Krankenhaus. Zusammenhänge verstehen – Erfolgreich argumentieren. 2. Auflage, Springer, Heidelberg. ISBN-13: 978-3642292392.
  • Schlüchtermann, J. (2013): Betriebswirtschaft und Management im Krankenhaus. Grundlagen und Praxis. Medizinisch-Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart. ISBN-13: 978-3954660001.
  • Simon, M. (2009): Das Gesundheitswesen in Deutschland. Eine Einführung in Struktur und Funktionsweise. Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456847573.
  • Zapp, W. (Hrsg.) (2010): Kennzahlen im Krankenhaus. Eul, Lohmar. ISBN-13: 978-3899369076.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Online- und Social Media Marketing (DLBMSM)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Online- und Social Media Marketing

Modulnummer:

DLBMSM

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester; ab dem 5. Semester wählbar

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Online-Marketing (DLBMSM01)
  • Social Media Marketing (DLBMSM02)

Dauer:

Selbststudium: 220 h
Selbstüberprüfung: 40 h
Tutorien: 40 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Maren Weber

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• BWL I + II
• Dienstleistungsmanagement
• Marketing I + II
• Unternehmensrecht

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Online-Marketing
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die unterschiedlichen Online Marketing Kanäle zu kennen und zu bewerten.
  • eine Online Marketing Strategie zu konzipieren.
  • durch Webanalytics die Medienplanung zu beurteilen.
  • die Lead und Conversionsraten zu optimieren.

Social Media Marketing
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • Social Media Marketing in den Gesamtmarketing Mix zu integrieren.
  • eine Social Media Strategie zu entwickeln.
  • die verschiedenen Social Media-Kanäle (Facebook, Instagram...) zu bewerten.
  • Social Media für Innovationsmanagement und Netzwerke zu nutzen.

Lehrinhalt des Moduls:

Online-Marketing

  • Grundlagen des Online-Marketings
  • Formen und Kanäle des Online-Marketings
  • Online Marketing-Strategie
  • Mediaplanung online
  • Vorzüge und Probleme einer Webpräsenz
  • Viralmarketing und Word-of-Mouth
  • Mobile Marketing und M-Commerce
  • Online-Recht
  • Online-Kundenbindung und –Service
  • Messen und Bewerten von Online-Marketing-Programmen

Social Media Marketing

  • Grundlagen des Social Media Marketings
  • Social Media Marketing im Gesamt-Marketingmix
  • Social Media-Landkarte
  • Social Media im Unternehmen
  • Social Media-Strategieentwicklung
  • Word-of-Mouth und virales Marketing
  • Social Media im Innovationsmanagement
  • Kollaborationen, Business-Netzwerke und Social Recruiting
  • Rechtliche Rahmenbedingungen von Social Media
  • Entwicklungen im Social Media Marketing

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

DLBMSM01: Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit (50 %)
DLBMSM02: Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit (50 %)

Kursnummer:

DLBMSM01

Kursname:

Online-Marketing

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Dieser Kurs bedient sich der Grundlagen betriebs- und volkswirtschaftlicher Prinzipien um dem Teilnehmer eine strategische Auseinandersetzung mit dem Thema Online-Marketing zu ermöglichen. Strategische Positionierung von Unternehmen im World Wide Web, Optimierung der Präsenzen sowie die Erfolgsmessung und Auswertung relevanter Kennzahlen bilden einheitlich die Grundlage für das übergeordnete Modul.

Der Kurs Online-Marketing vermittelt grundlegende Fachbegriffe und Konzepte aus dem elektronischen Geschäftsverkehr und geht hierbei auf unterschiedliche Formen der Vermarktung und deren Verbreitung im Internet ein.  Er erweitert das Verständnis des Online-Marketings um Elemente des strategischen und vor allem operativen Marketings, besonders der Planung und Realisierung von Werbekampagnen über verschiedene Absatzkanäle.

Basierend auf dem Verständnis des Verhaltens von Onlinekunden werden Taktiken zur Erhöhung der Kundenzahlen und Kampagnen über das Internet und die Wichtigkeit von Online-Beziehungen diskutiert.

Dieser Kurs bietet den Studenten die Möglichkeit die verschiedenen Aspekte des Online Marketing Managements in der Praxis kennenzulernen und umzusetzen. Sie lernen wie die Online Medienplanung durch Webanalytics und gezieltes Monitoring zu beurteilen ist. Weiterhin wird auf die Optimierung der Online-Strategie zur Erhöhung der Lead- und Conversionsraten eingegangen.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die unterschiedlichen Online Marketing Kanäle zu kennen und zu bewerten.
  • eine Online Marketing Strategie zu konzipieren.
  • durch Webanalytics die Medienplanung zu beurteilen.
  • die Lead und Conversionsraten zu optimieren.

Nach Beendigung des Kurses haben die Teilnehmer ein grundlegendes Verständnis von den Vermarktungschancen eines Unternehmens im World Wide Web und können erste strategische Entscheidungen treffen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Kursinhalte:

1. Grundlagen des Online-Marketings

1.1 Entwicklung und Begriff des Online-Marketings

1.2 Die Rolle des Online Marketing im Marketingmix

1.3 Organisatorische Voraussetzungen

2. Formen und Kanäle des Online-Marketings

2.1 Überblick über die Formen des Online-Marketings

2.2 Affiliate- und Suchmaschinen-Marketing

2.3 Display-Werbung und E-Mail-Marketing

3. Online Marketing-Strategie

3.1 Ziele festlegen und eine Basis schaffen

3.2 Die Customer Journey

3.3 Der richtige Channel Mix

3.4 KPIs definieren und analysieren

4. Mediaplanung online

4.1 Prinzipien erfolgreicher Mediaplanung

4.2 Mediabudgets zielgerichtet kreieren und strukturieren

4.3 Vorteile integrierter Kampagnen

4.4 Erfolgreicher Mediamix durch Kampagnenmanagement

5. Vorzüge und Probleme einer Webpräsenz

5.1 Die Corporate Website

5.2 Vorteile des Online-Handels

5.3 Möglichkeiten der Präsentation und Verbreitung von Produkten / Dienstleistungen

5.4 Nachteile von Vermarktungsstrategien über das Internet

6. Viralmarketing und Word-of-Mouth

6.1 The Power of Storytelling

6.2 Der richtige Content im richtigen Kontext

6.3 Virale Container – Welche Inhalte für welchen Zweck?

6.4 Viral Strategien – Wie verbreite ich meine Inhalte?

6.5 Die Bedeutung von YouTube und anderen Plattformen

7. Mobile Marketing und M-Commerce

7.1 Grundlagen des Mobile Marketings

7.2 Apps vs. Mobile Web

7.3 QR-Code-Marketing & In-App-Advertising

7.4 Erfolgsfaktoren mobiler Kampagnen

8. Online-Recht

8.1 Rechtliche Aspekte des Online-Marketings I

8.2 Rechtliche Aspekte des Online-Marketings II

8.3 Das Urheberrecht und der Umgang mit User-generated Content

8.4 Das Recht am eigenen Bild

9. Online-Kundenbindung und –Service

9.1 Kundengewinnung und Kundenbindung im Online-Marketing

9.2 Online-Kundenbindung im Kundenbeziehungslebenszyklus

9.3 Online-Kundenservice

10. Messen und Bewerten von Online-Marketing-Programmen

10.1 Kennzahlen im Online-Marketing

10.2 Web-Monitoring

10.3 Big Data – Herausforderung und Chance

Zusätzliches Kursmaterial Video:

1. Web Analytics und Monitoring

1.1 Google Analytics

1.2 Professionelle Tools

1.3 Web Analytics und Monitoring aufsetzen, auslesen und optimieren

1.4 Social Media Monitoring

1.5 Die wichtigsten KPIs und deren Verwendung

2. Die eigene Website

2.1 Überblick Gewerke

2.2 Dienstleister richtig briefen

2.3 Das Projekt führen

2.4 Grundsätze der Gestaltung und der Informationsarchitektur

2.5 Die Technologieentscheidung

2.6 Usability

3. Conversion Optimierung

3.1 Die besten Trafficstrategien

3.2 Psychologische Beschleuniger

3.3 Landingpage-Optimierung

3.4 Layout und Typografie

3.5 Mobile Landingpages

3.6 Testmethoden

4. Suchmaschinenmarketing I, SEA

4.1 Search around the world – Google, Bing, Yahoo, Yandex, Baidu…

4.2 Geschäftsmodelle und Zielgruppen per Suche matchen

4.3 Suchmaschinen und Search Engine Advertising (SEA)

4.4 Suchverhalten im Wandel der (mobilen) Technologien

4.5 SEA-Kommunikations- und Kampagnenstrategien

4.6 Anzeigen- und Keywordwelten aufbauen

5. Suchmaschinenmarketing Teil II, SEO

5.1 Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf der eigenen Webseite

5.2 SEO außerhalb der eigenen Webseite: Linkbuilding

5.3 Aktuelle Entwicklungen in dem Bereich SEO

6. Display Advertising

6.1 Welches Format für welchen Zweck?

6.2 Gestaltungsrichtlinien im DisplayAdvertising

6.3 Aktuelle Sonderformate

6.4 Data Driven Display und Real Time Bidding

7. E-Mail-Marketing 1&2 (2 Teile zu 45 Min.)

7.1 Einsatzformen des E-Mail-Marketings

7.2 Der Umgang mit E-Mail-Adressen

7.3 Kommunikationsplanung und -konzeption

7.4 Zielgruppen

7.5 Absender und Betreff, Inhalte, Design und Versand

7.6 Tracking, Analyse und Optimierung

7.7 Technische Umsetzung

8. Mobile Marketing und M-Commerce

8.1 Apps vs. Mobile Web

8.2 Chancen, Aufwand und Nutzen mobiler Angebote

8.3 Konzeption unter Marketingaspekten

8.4 Hintergründe und Regeln für erfolgreiche mobile Kampagnen

8.5 Integration in den Marketing-Mix

8.6 QR-Code-Marketing & In-App-Advertising

9. Affiliate Marketing

9.1 Grundlagen des Affiliate-Marketings

9.2 Einbindung in den klassischen Marketing-Mix

9.3 Budgetsteuerung

9.4 Konkreter Werbemitteleinsatz

9.5 Kommunikation mit Affiliate-Partnern

9.6 Dos and Don‘ts im Affiliate-Marketing

10. Zusammenarbeit mit Agenturen

10.1 Professionelle Auswahlverfahren für Online Marketingagenturen

10.2 Agenturvereinbarungen: Die wichtigsten Regeln zur fairen Gestaltung

10.3 Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Umgang mit Agenturen

10.4 Das Tagesgeschäft strategisch und operativ sinnvoll gestalten

Literatur:

  • Broschart, S. (2011): Suchmaschinenoptimierung & Usability. 2. Auflage, Franzis, Haar. ISBN-13: 978-3645601054.
  • Hassler, M. (2011): Web Analytics. Metriken auswerten, Besucherverhalten verstehen, Website optimieren. 3. Auflage, Mitp, Frechen. ISBN-13: 978-3826691225.
  • Kollmann, T. (2013): Online-Marketing. Grundlagen der Absatzpolitik in der Net Economy. 2. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170230248.
  • Kreutzer, R. T. (2014): Praxisorientiertes Online-Marketing. Konzepte – Instrumente – Checklisten. 2. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658023898.
  • Lammenett, E. (2009): Praxiswissen Online-Marketing. Affiliate- und E-Mail-Marketing, Keyword-Advertising, Online-Werbung, Suchmaschinen-Optimierung. 2. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834914804.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Kursnummer:

DLBMSM02

Kursname:

Social Media Marketing

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Dieser Kurs bedient sich der Grundlagen vernetzter Kommunikationsstrategien im Internet um dem Teilnehmer eine erste aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Social Media Marketing zu ermöglichen. Dabei werden die Instrumente des heutigen Social Media-Marketings und deren Kanäle genauer betrachtet, um diese gezielt für weitere Marketingmaßnahmen und -strategien erfolgsorientiert einzusetzen. Die strategische Positionierung eines Unternehmens im Social Media-Bereich spielt genauso eine zentrale Rolle, wie die Integration von Social Media als zusätzlicher Servicebaustein im grundlegenden Online-Marketing-Gesamtmix.

Dieser Kurs lehrt die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Social Media-Management Dabei werden die Social-Media-Kanäle, wie Facebook, Instagram, Pinterest u. Ä. genauer betrachtet, um diese gezielt für weitere Marketingmaßnahmen und -strategien erfolgsorientiert einzusetzen.

Der Kurs Social Media-Management vermittelt somit grundlegende Konzepte wie die Entwicklung einer Social Media-Strategie für Unternehmen. Er geht praxisbezogen auf die Nutzung und das Monitoring verschiedener Social-Media-Kanäle ein. Darüber hinaus geht der Kurs auf die Contenterstellung sowie das Contentmanagement und die Redaktionsplanung ein. Somit umfasst der Kurs alle Social Media-Themen und geht auf diese praxisbezogen ein.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • Social Media Marketing in den Gesamtmarketing Mix zu integrieren.
  • eine Social Media Strategie zu entwickeln.
  • die verschiedenen Social Media-Kanäle (Facebook, Instagram…) zu bewerten.
  • Social Media für Innovationsmanagement und Netzwerke zu nutzen.
  • die global vernetzten Vermarktungschancen eines Unternehmens im Social Media-Bereich grundlegend einzuschätzen und diesbezüglich erste strategische Entscheidungen zu treffen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Kursinhalte:

1. Grundlagen des Social Media Marketings

1.1 Entwicklung der sozialen Medien und der Begriff des Social Media Marketings

1.2 Funktionsweise, Arten und Anwendungsfelder von Social Media Marketing

1.3 Typologie und Aktivitäten von Social Media-Nutzern

1.4 Ziele von Social Media Marketing

2. Social Media Marketing im Gesamt-Marketingmix

2.1 Chancen und Risiken durch Social Media

2.2 Die POST-Methode nach Groundswell

2.3 Integration in den klassischen Marketingmix

2.4 Social Media als Service-Kanal

3. Social Media-Landkarte

3.1 Überblick über die Social Media-Landkarte

3.2 Steckbriefe der relevantesten Social Media-Kanäle

3.3 Zielgruppen/Nutzergruppen

4. Social Media im Unternehmen

4.1 Rolle des Social Media Managers im Unternehmen

4.2 Arten von Social Media-Strategien im Unternehmen

4.3 Social Media Governance

5. Social Media-Strategieentwicklung

5.1 Was ist eine Strategie? Definitionen

5.2 Ziele einer Strategie

5.3 Stufen der Social Media-Strategieentwicklung

6. Word-of-Mouth und virales Marketing

6.1 Definition und Funktionsweise von WoM

6.2 Stellenwert von Multiplikatoren und Opinion Leaders

6.3 Erstellung einer WoM-Kampagne und deren Erfolgskontrolle

6.4 Virale Kampagnen und der Social Ripple-Effekt

6.5 Online Reputation Management, Krisenmanagement und PR 2.0

7. Social Media im Innovationsmanagement

7.1 Einführung in Crowdsourcing

7.2 Innovationen durch interaktive Wertschöpfung, Lead User und Social Media Intelligence

7.3 Social Media als Instrument der qualitativen Marktforschung

8. Kollaborationen, Business-Netzwerke und Social Recruiting

8.1 Arten und Funktionsweise von Business-Netzwerken

8.2 Möglichkeit der Integration von Social Business Networking anhand von XING

8.3 Social Media Recruiting

9. Rechtliche Rahmenbedingungen von Social Media

9.1 Gesetzlicher Rahmen von Social Media

9.2 User Generated Content

9.3 Social Media Guidelines

9.4 Der „Like Button“ – Rechtliche Bedingungen zu Social Ads

10. Entwicklungen im Social Media Marketing

10.1 Sozialer Wandel – neue Formen des Konsums

10.2 Social Products, Brands und Social Commerce

10.3 Open Leadership – Umgang mit Kontrollverlust

Zusätzliches Kursmaterial Video:

1. Community Management

1.1 Ausrichtung und Strategie

1.2 Das Berufsbild des Community Managers

1.3 Community & Ressourcen Aufbau

1.4 Methoden und Prozess

1.5 Umgang mit speziellen Nutzergruppen

1.6 Verwaltung und Erfolgskennzahlen

2. Social Media Monitoring Teil 1

2.1 Social Media Messgrößen im Überblick

2.2 Auswirkungen von Social Media Monitoring

2.3 Tool Varianten

2.4 Überblick über kostenlose und kostenpflichtige Monitoring-Tools

2.5 Methodik und Vorgehensweise bei der Messung

3. Social Media Monitoring Teil 2

3.1 Einsatzgebiete von Social Media Monitoring

3.2 Social Media Metrik

3.3 Vorstellung wichtiger KPI`s (Key Performance Indikatoren)

3.4 Vielfältige interessante Praxisbeispiele

4. Corporate Blogging

4.1 Welche Blogtypen gibt es?

4.2 Vor- und Nachteile eines Corporate Blogs

4.3 Die Redaktionsplanung

4.4 Budget- und Zeitplanung

4.5 Vermarktung des Blogs

5. Facebook – Einblicke in das größte Social Network

5.1 Was ist ein Social Network?

5.2 Viralität auf Facebook

5.3 Oberflächen auf Facebook

5.4 Die Arbeit mit einer FacebookSeite

5.5 Der Newsstream und der Facebook-Edgerank

5.6 Kommunikationsanlässe

6. Facebook Advertising – Werben auf Facebook

6.1 Grundlagen: Auktion und Algorithmus

6.2 Kampagnenstruktur

6.3 Targeting

6.4 Bidding

6.5 Tracking

6.6 Optimierung und Best Practises

7. Social Media Marketing mit Twitter

7.1 Architektur der Plattform Twitter

7.2 Funktionsweise, Nutzergruppen und Kommunikationsformen

7.3 Darstellungsmöglichkeiten von Unternehmen bei Twitter

7.4 Werbemöglichkeiten bei Twitter

7.5 Tipps und Erfahrungen aus der Praxis für die Praxis

7.6 Best Practice Beispiele

8. Social Media Marketing mit Youtube

8.1 Architektur der Plattform Youtube

8.2 Funktionsweise, Nutzergruppen und Kommunikationsformen

8.3 Darstellungsmöglichkeiten von Unternehmen bei Youtube

8.4 Werbemöglichkeiten bei Youtube

8.5 Tipps und Erfahrungen aus der Praxis für die Praxis

8.6 Best Practice Beispiele

9. Social Media Marketing mit Instagram

9.1 Architektur der Plattform Instagram

9.2 Funktionsweise, Nutzergruppen und Kommunikationsformen

9.3 Darstellungsmöglichkeiten von Unternehmen bei Instagram

9.4 Werbemöglichkeiten bei Instagram

9.5 Tipps und Erfahrungen aus der Praxis für die Praxis

9.6 Best Practice Beispiele

10. Social Media Marketing mit Pinterest

10.1 Architektur der Plattform Pinterest

10.2 Funktionsweise, Nutzergruppen und Kommunikationsformen

10.3 Darstellungsmöglichkeiten von Unternehmen bei Pinterest

10.4 Werbemöglichkeiten bei Pinterest

10.5 Tipps und Erfahrungen aus der Praxis für die Praxis

10.6 Best Practice Beispiele

11. Contenterstellung

11.1 Was macht guten Content aus?

11.2 Ideen für guten Content finden und umsetzen

11.3 Eigenen Content einfach und ohne Designkenntnisse erstellen

11.4 Tools und Software für die Contenterstellung

12. Content Management und Redaktionsplanung

12.1 Was ist Content Management?

12.2 Warum und wie Content Management für Social Media Plattformen eingesetzt wird

12.3 Redaktionspläne erstellen und anwenden

12.4 Statistiken in das Content Management einbeziehe

Literatur:

  • Grabs, A. (2011): Follow me! Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co. Galileo Computing, Bonn. ISBN-13: 978-3836216722.
  • Heymann-Reder, D. (2011): Social Media Marketing. Erfolgreiche Strategien für Sie und Ihr Unternehmen. Addison-Wesley, Bonn. ISBN-13: 978-3827330215.

Prüfungsleistungen:

• Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Modul Projektmanagement Spezialisierung (BWPM)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Projektmanagement Spezialisierung

Modulnummer:

BWPM

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester; ab dem 5. Semester wählbar

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Spezialaspekte des Projektmanagements (BWPM01)
  • IT-Aspekte des Projektmanagements (BWPM02)

Dauer:

Selbststudium: 210 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. André Hollstein

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement
• Bachelor Soziale Arbeit
• Bachelor Pflegemanagement
• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Computer Training
• Projektmanagement

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Spezialaspekte des Projektmanagements:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • Projektmanagement sowohl als Methode, als auch als Führungsinstrument zu verstehen.
  • Strategie, Organisation und Umsetzung des Projektmanagements zu entwickeln.
  • Projektmanagement als strategischen Wettbewerbsfaktor zu erfassen.
  • Projektmanagement mit Wissens- und Change-Management zu verknüpfen.
  • das Controlling von Qualität, Kosten, Risiken und Terminen im Rahmen des Projektmanagements zu erfassen.
  • die für Projekte notwendigen Ressourcen zu planen und zu steuern.
  • die Bedeutung psychologischer und kultureller Rahmenbedingungen für das Projektmanagement zu verstehen.

IT-Aspekte des Projektmanagements:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die Unterstützung von IT-Instrumenten für das Projektmanagement zu verstehen.
  • die spezifischen Vor- und Nachteile von Standard und Spezial-Softwarelösungen abzuwägen.
  • die Auswahlkriterien für IT-Lösungen des Projektmanagements zu kennen und anzuwenden.
  • die Herausforderungen und Grenzen von IT-Lösungen für standortübergreifende Projekte zu erkennen.
  • die innovationsgetriebenen, neuen und alternativen Ansätze des Projektmanagements zu verstehen.
  • eine selbstgewählte Fallstudie eigenständig zu erstellen.

Lehrinhalt des Moduls:

Spezialaspekte des Projektmanagements:
• Strategische Aspekte des Projektmanagements
• Projektorganisation
• Change- und Wissensmanagement mit Projekten
• Projektcontrolling
• Management der Qualität von Projekten
• Der „menschliche Faktor“
• Aspekte internationaler und interkultureller Projektarbeit

IT-Aspekte des Projektmanagements:
• Alternative PM-Ansätze
• Softwareunterstützung des Projektmanagements
• Projektmanagement-Fallstudie

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

BWPM01: Modulklausur 90 Min. (50%)
BWPM02: Schriftliche Fallstudie im Kurs II (50%)

Kursnummer:

BWPM01

Kursname:

Spezialaspekte des Projektmanagements

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Projektmanagement hat sich sowohl als Methode als auch als Führungsinstrument etabliert. Dieser Kurs vertieft die im Basismodul dargestellten grundsätzlichen Fragen, Planungs- und Durchführungsschritte sowie deren instrumentelle Umsetzung und erweitert sie um strategische und operative Führungsentscheidungen rund um die Organisation des Projektmanagements.

Dabei werden sowohl die Querschnittfunktion einer projektorientierten Unternehmensorganisation und der entsprechenden Führung herausgestellt als auch die wissenschaftlichen Perspektiven anderer Module des Bachelor-Programms eingenommen und auf Berührungspunkte zum Projektmanagement hingewiesen.

Abhängig von der Unternehmensgröße gewinnen Multiprojektorganisation und die Instrumente des Projektportfoliomanagements an Bedeutung, weshalb deren Ansätze ebenfalls einen wichtigen Baustein einer Funktionsvertiefung Projektmanagement bilden.

Die Bedeutung der Arbeitsform Projekt und der Exzellenz im Projektmanagement für die Performance des Unternehmens sind unstrittig. Projektmanagement wird zum Wettbewerbsfaktor, weshalb die strategische Komponente des Projektmanagements eine zentrale Bedeutung einnimmt. Dieser Kurs greift die entsprechenden strategischen Fragestellungen auf und verdeutlicht, welche organisatorischen Grundvoraussetzungen erfolgsunterstützende Projektrahmenbedingungen darstellen können.

Modern verstandenes Projektmanagement umfasst und unterstützt Führungsaufgaben des Wissens- und Changemanagements.

Strategische Planung und Kontrolle von Projekten beinhaltet letztlich auch alle Aspekte des Controllings der Qualität, der Kosten, des Risikos und der Termineinhaltung von Projekten.

Als wichtiger Erfolgsfaktor für Projekte lässt sich zweifelsfrei der Faktor der mit der Durchführung des Projektes betrauten Menschen identifizieren. Dazu gehört auch der Hinweis auf die Notwendigkeit, sich in Zeiten der Globalisierung des Wirtschaftsgeschehens mit den kulturellen Herausforderungen internationalen Projektmanagements zu beschäftigen.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • Projektmanagement sowohl als Methode, als auch als Führungsinstrument zu verstehen.
  • Strategie, Organisation und Umsetzung des Projektmanagements zu entwickeln.
  • Projektmanagement als strategischen Wettbewerbsfaktor zu erfassen.
  • Projektmanagement mit Wissens- und Change-Management zu verknüpfen.
  • das Controlling von Qualität, Kosten, Risiken und Terminen im Rahmen des Projektmanagements zu erfassen.
  • die für Projekte notwendigen Ressourcen zu planen und zu steuern.
  • die Bedeutung psychologischer und kultureller Rahmenbedingungen für das Projektmanagement zu verstehen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses

1. Grundlagen des Projektmanagements

1.1 Projektbeteiligte

1.2 Projektphasen

1.3 Projektsteuerung und -kontrolle

2. Strategische Aspekte des Projektmanagements

2.1 Kritische Erfolgsfaktoren des Projektmanagements

2.2 Einfluss des Projektmanagements für die Business Performance

2.3 Projektmanagement als Wettbewerbsvorteil

3. Projektorganisation

3.1 Aufbauorganisatorische Aspekte

3.2 Projektportfoliomanagement

3.3 Multiprojektorganisation

3.4 Projektmanagements in interorganisationalen und internationalen Arbeitsprozessen

3.5 Project Office und Project Management Office

4. Change- und Wissensmanagement mit Projekten

4.1 Unterstützung von Change-Prozessen durch PM

4.2 Unterstützung des Wissensmanagements durch PM

5. Projekt-Controlling

5.1 Strategisches Projekt-Controlling

5.2 Operatives Projekt-Controlling

6. Management der Qualität von Projekten

6.1 Qualitätsmanagementsysteme

6.2 Bedeutung von QM-Systemen für das PM

7. Der Faktor „Mensch“

7.1 Empirische Belege für den Erfolgsfaktor „Mensch“ für Projekte

7.2 Verhaltenstheoretische und (wirtschafts-)psychologische Aspekte

7.3 Personalentwicklungs- und Karriereaspekte

8. Aspekte internationaler und interkultureller Projektarbeit

8.1 Kulturelle Diversität in Projektteams

8.2 Ansatzpunkte der Verbesserung interkultureller Kooperation

Literatur:

  • Ahlemann, F./Eckl, C. (Hrsg.) (2013): Strategisches Projektmanagement. Praxisleitfaden, Fallstudien und Trends. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3642347603.
  • Cronenbroeck, W. (2004): Handbuch Internationales Projektmanagement. Grundlagen, Organisation, Projektstandards. Interkulturelle Aspekte. Angepasste Kommunikationsformen. Cornelsen, Berlin. ISBN-13: 978-3589236008.
  • Fiedler, R. (2010): Controlling von Projekten. Mit konkreten Beispielen aus der Unternehmenspraxis. 5. Auflage, Springer Vieweg, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834808899.
  • Hirzel, M./ Alter, W./Sedlmayer, M. (Hrsg.) (2011): Projektportfolio-Management. Strategisches und operatives Multi-Projektmanagement in der Praxis. 3. Auflage, Gabler. ISBN-13: 978-3834923783.
  • Huber, A./Kuhnt, B./Diener, M. (2011): Projektmanagement. Erfolgreicher Umgang mit Soft Factors. vdf, Zürich. ISBN-13: 978-3728132437.
  • Jenny, B. (2009): Projektmanagement. Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere. 3. Auflage, vdf, Zürich. ISBN-13: 978-3728132482.
  • Litke, H.-D. (2007): Projektmanagement. Methoden, Techniken, Verhaltensweisen Evolutionäres Projektmanagement. 5. Auflage, Hanser, München. ISBN-13: 978-3446409972.
  • Meier, H. (2004): Internationales Projektmanagement. NWB, Herne. ISBN-13: 978-34825284185.
  • Seidl, J. (2011): Multiprojektmanagement. Übergreifende Steuerung von Mehrprojektsituationen durch Projektportfolio- und Programmmanagement. Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3642167225.
  • Wastian, M./Braumandl, I./Rosenstiel, L. v. (Hrsg.) (2011): Angewandte Psychologie für das Projektmanagement. 2. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3642199196.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

BWPM02

Kursname:

IT-Aspekte des Projektmanagements

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

BWPM01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Projektmanagement erfährt in aller Regel IT-Unterstützung. Dabei ist je nach spezieller Aufgabenstellung, Umfang und Aufwand des Projektes zu entscheiden, ob Standard- oder Spezialsoftware eingesetzt werden soll. Die Studierenden werden daher mit den gängigen Auswahlkriterien bekannt gemacht.

In einem weiteren Schritt werden exemplarische Programme vorgestellt, die jeweils ein anderes Vorgehensmodell oder eine Branchen- bzw. Funktionsspezialisierung repräsentieren (z. B. Software-Projekte). Dabei wird auch auf die neuen, alternativen Ansätze des Projektmanagements eingegangen.

Letztlich werden die Studierenden anhand von und mit thematischem Rückgriff auf die bis dato im Grundmodul und dem ersten Kurs des Spezialisierungsmoduls erarbeiteten Kenntnissen und Fähigkeiten ein Projekt komplett durcharbeiten. Dabei wird eine aktuelle Spezialsoftware benutzt.

Die Studierenden werden den Fortschritt und das Ergebnis anhand einer Fallstudie dokumentieren. Die Fallstudie ist Teil der Modulabschlussnote (50 %).

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Unterstützung von IT-Instrumenten für das Projektmanagement zu verstehen.
  • die spezifischen Vor- und Nachteile von Standard- und Spezial-Softwarelösungen abzuwägen.
  • die Auswahlkriterien für IT-Lösungen des Projektmanagements zu kennen und anzuwenden.
  • die Herausforderungen und Grenzen von IT-Lösungen für standortübergreifende Projekte zu erkennen.
  • die innovationsgetriebenen, neuen und alternativen Ansätze des Projektmanagements zu verstehen.
  • eine selbstgewählte Fallstudie eigenständig zu erstellen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses

1. Softwareeinsatz im Projektmanagement

1.1 Warum wird im Projektmanagement Software eingesetzt?

1.2 Möglichkeiten und Grenzen der Softwareunterstützung

2. Projektmanagement-Software

2.1 Unterscheidung von PM-Software anhand technischer Anforderungen

2.2 Einführung einer PM-Software

3. Wahl der passenden PM-Software

3.1 Anforderungen an PM-Software

3.2 Auswahl- und Bewertungskriterien

4. Alternative Projektmanagement-Ansätze

4.1 Das Agile Manifest und dessen zwölf Prinzipien

4.2 Prozessorientiertes PM mit PRINCE2

4.3 SCRUM

4.4 Weitere alternative PM-Ansätze und Bewertung

5. Praktische Nutzung von PM-Software

5.1 Bedeutung von MS Office-Standards als Unterstützung im PM

5.2 Bekannte Software Tools im Projektmanagement

Literatur:

  • Engelfried, J./Zahn, S. (2012): Wirkungsvolle Präsentation von und in Projekten. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834942579.
  • Kowalski, S. (2007): Projekte planen und steuern mit EXCEL. Haufe-Lexware, Freiburg. ISBN-13: 978-3448086195.
  • Oestereich, B./Weiss, C. (2007): APM – Agiles Projektmanagement. Erfolgreiches Timeboxing für IT-Projekte. dpunkt.verlag, Heidelberg. ISBN-13: 978-38988643863.
  • Project Management Institute (Hrsg.) (2013): A Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK Guide). 5. Auflage, Project Management Institute, Newton Square (PA). ISBN-13: 978-1935589679.
  • Schwab, J. (2011): Projektplanung mit Project 2010. Das Praxisbuch für alle Project-Anwender. Hanser, München. ISBN-13: 978-3446423978.
  • Wolf, H. (Hrsg.) (2011): Agile Projekte mit Scrum, XP und KANBAN im Unternehmen durchführen. Erfahrungsberichte aus der Praxis. dpunkt.verlag, Heidelberg. ISBN-13: 978-3898647526.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 120
Selbstüberprüfung (in Std.): 0
Tutorien (in Std.): 30

Svg Vector Icons : http://www.onlinewebfonts.com/icon
Kontakt