Modulhandbuch

Bachelor: Betriebswirt-/in im Hotelmanagement (IUBH) im Fernstudium

Letzte Aktualisierung: 12.11.2018

Inhalte
Modulhandbuch

Betriebswirt-/in im Hotelmanagement (IUBH)

Inhalte
Semester 3

Finanzierung und Investition (DLBLOFUI)

Interkulturelles Management (DLBLOIM)

Rooms Division Management (DLBHORDM)

Unternehmensführung (BUFG)

Kreuzfahrttourismus (DLBTOKFT)

Gesundheitstourismus (DLBTOGHT)

Nachhaltigkeitsmanagement in Tourismus, Hospitality und Event (DLBTONMTHE)

Gastronomie und Catering (DLBHOGUC)

Meeting Events (DLBEMME)

Leisure Events (DLBEMLE)

International Management (BWINT)

Internationales Marketing und Branding (BWMI)

E-Commerce (BWEC-01)

Business Consulting (BWCN)

Advanced Leadership (BWAF)

Angewandter Vertrieb (BWAV)

Semester 3
Modul Finanzierung und Investition (DLBLOFUI)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Finanzierung und Investition

Modulnummer:

DLBLOFUI

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte: 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Finanzierung und Investition (DLBLOFUI01)

Dauer:

Selbststudium: 90h
Selbstüberprüfung: 30h
Tutorien: 30h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Alexander Burger

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Buchführung und Bilanzierung
• Kosten- und Leistungsrechnung

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Studierende erlernen in diesem Modul die fundamentalen Grundlagen der Finanzierung von Unternehmen. Sie lernen die einschlägigen Fachbegriffe im Gebiet der Finanzierung kennen und verstehen das Zusammenspiel von Unternehmen und Kapitalmärkten bei der Finanzierung von Kapitalgesellschaften.

Weiterhin erlernen Studierende in diesem Kurs die fundamentalen Grundlagen der Investitionsrechnung. Sie kennen die einschlägigen Fachbegriffe im Gebiet der Investitionstheorie. Studierende werden mit den wichtigsten Verfahren der Investitionsrechnung vertraut gemacht und können diese selbstständig anwenden.

Lehrinhalt des Moduls:

• Einführung in die Finanzierung
• Bilanz und GuV
• Langfristige Finanzplanung
• Einführung in die Investitionstheorie
• Methoden der Investitionsrechnung

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

5 ECTS von 90 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBLOFUI01

Kursname:

Finanzierung und Investition

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Studierende erlernen in diesem Modul die fundamentalen Grundlagen der Finanzierung von Unternehmen. Sie lernen die einschlägigen Fachbegriffe im Gebiet der Finanzierung kennen und verstehen das Zusammenspiel von Unternehmen und Kapitalmärkten bei der Finanzierung von Kapitalgesellschaften durch Eigen- und Fremdkapital. Der Kurs geht auf die zentrale Bedeutung der Finanzberichterstattung für die Informationsbeschaffung von Investoren ein und beinhaltet die Methoden der langfristigen Finanzplanung.

Studierende widmen sich im zweiten Teil dieses Kurses der Investitionsseite und damit der Frage der Analyse und Generierung finanzwirtschaftlicher Werte. Behandelt werden zunächst die Grundlagen, Annahmen und Ziele der Investitionstheorie sowie deren Anwendung im praktischen Kontext. Eine Abgrenzung von statischen und dynamischen Verfahren dient der grundsätzlichen Einordnung der Methoden, wobei der Fokus auf den dynamischen Verfahren liegt. Gegenstand der Investitionsanalyse ist die wirtschaftliche Beurteilung der Vorteilhaftigkeit von Zahlungsströmen, welche aus unternehmerischen Entscheidungen jedweder Art resultieren können. Dafür werden die einschlägigen Verfahren detailliert vorgestellt und deren Anwendung eingeübt.

Kursziele:

Studierende erlernen in diesem Kurs die fundamentalen Grundlagen der Finanzierung von Unternehmen. Nach erfolgreicher Teilnahme kennen Studierende die einschlägigen Fachbegriffe im Gebiet der Finanzierung, insbesondere der Unterscheidung von Eigen- und Fremdfinanzierung sowie der Außen- und Innenfinanzierung und verstehen das Zusammenspiel von Unternehmen und Kapitalmärkten bei der Finanzierung von Kapitalgesellschaften.

Weiterhin erlernen Studierende in diesem Kurs die fundamentalen Grundlagen der Investitionsrechnung. Sie kennen die einschlägigen Fachbegriffe im Gebiet der Investitionstheorie, insbesondere der Unterscheidung von statischen und dynamischen Verfahren. Studierende werden mit den wichtigsten Verfahren der Investitionsrechnung vertraut gemacht und können diese selbstständig anwenden. Sie werden in die Lage versetzt, bestimmte Investitionsprojekte beurteilen zu können und aus einer Mehrzahl an Gestaltungsalternativen gegenüber anderen auszuwählen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Einführung in die Finanzierung

1.1 Die Rolle des Finanzmanagements

1.2 Ziele des Finanzmanagements

1.3 Die Rolle der Kapitalmärkte

2 Bilanz und GuV

2.1 Die Bilanz

2.2 Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

2.3 Unternehmensteuern

2.4 Cashflows

3 Langfristige Finanzplanung

3.1 Eigenkapital versus Fremdkapital

3.2 Externe versus interne Finanzierungsquellen

3.3 Langfristige Finanzplanung im Unternehmen

3.4 Finanzierung und Wachstum

4 Einführung in die Investitionstheorie

4.1 Investitionsbegriff

4.2 Investitionsentscheidungen unter Sicherheit und unter Unsicherheit

4.3 Abgrenzung statische versus dynamische Verfahren

4.4 Annahmen in der Investitionsrechnung

4.5 Investitionsprojekt versus Investitionsprogramm

4.6 Praxis der Investitionsplanung

5 Kapitalwertmethode

5.1 Kapitalwert und Ertragswert

5.2 Entscheidungsregeln

5.3 Abhängigkeit des Kapitalwerts vom Kalkulationszinssatz i

5.4 Bewertung der Kapitalwertmethode

6 Interne Zinsfußmethode

6.1 Der interne Zinsfuß

6.2 Berechnung des Zinsfußes

6.3 Der interne Zinsfuß als Grundlage von Investitionsentscheidungen

6.4 Vergleich von Kapitalwert- und interner Zinsfußmethode

7 Annuitätenmethode

7.1 Die Annuität

7.2 Überschussannuität, Periodenüberschussannuität und Kapitaldienst

7.3 Die Annuität als Grundlage von Investitionsentscheidungen

Literatur:

• Bösch, M. (2016): Finanzwirtschaft. Investition, Finanzierung, Finanzmärkte und Steuerung. 3. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800652501.
• Burger, A./Keipinger, P. (2016): Investitionsrechnung. Grundlagen, Beispiele, Übungsaufgaben mit Musterlösungen. Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800652464.
• Copeland, T. E./Weston, J. F./Shastri, K. (2008): Finanzierungstheorie und Unternehmenspolitik. 4. Auflage, Pearson, München. ISBN-13: 978-3827371959.
• Olfert, K. (2015): Investition. 13. Auflage, Kiehl, Ludwigshafen. ISBN-13: 978-3470595832.
• Kruschwitz, L. (2014): Investitionsrechnung. 14. Auflage, De Gruyter Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3110371734.
• Perridon, L./Steiner, M./Rathgeber, A. (2017): Finanzwirtschaft der Unternehmung. 17. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800652679.
• Volkart, R./Wagner, A. F. (2014): Corporate Finance. Grundlagen von Finanzierung und Investition. 6. Auflage, Versus, Zürich. ISBN-13: 978-3039091508.
• Wöhe G. et al. (2013): Grundzüge der Unternehmensfinanzierung. 11. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800645824.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Interkulturelles Management (DLBLOIM)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Interkulturelles Management

Modulnummer:

DLBLOIM

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte: 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Interkulturelles Management (DLBLOIM01)

Dauer:

Selbststudium: 90h
Selbstüberprüfung: 30h
Tutorien: 30h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Florian Hummel

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Personal Skills

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage,

  • Theorien des interkulturellen Managements zu erinnern.
  • Themenkomplexe und Diskussionen des interkulturellen Managements zu verstehen.
  • das erarbeitete Wissen des interkulturellen Managements anzuwenden.
  • Fakten, Daten und Informationen aus wissenschaftlichen Quellen systematisch zu analysieren.
  • Argumente, Ideen, Informationen, Probleme und Lösungsansätze aus dem Themenbereich des interkulturellen Managements zu bewerten.
  • kritische Argumente in Bezug auf Themenstellungen des interkulturellen Managements zu entwickeln.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Einführung in die Theorien des interkulturellen Managements
  • Interkulturelles Management in der Wirtschaft
  • Personalmanagement in internationalen Unternehmen
  • Innovationsmanagement in internationalen Unternehmen

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

5 ECTS von 90 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBLOIM01

Kursname:

Interkulturelles Management

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Studierenden lernen die wichtigsten interkulturellen Disziplinen und Arbeitsbereiche kennen und erwerben Kenntnisse über relevante sozialwissenschaftliche, betriebswirtschaftliche und naturwissenschaftliche Rahmenbedingungen und Grundlagen. Dabei wird auch Bezug genommen auf die unterschiedlichen beruflichen Rollen, Pflichten und Handlungsspielräume in international agierenden Unternehmen

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • Theorien des interkulturellen Managements zu erinnern.
  • Themenkomplexe und Diskussionen des interkulturellen Managements zu verstehen.
  • das erarbeitete Wissen des interkulturellen Managements anzuwenden.
  • Fakten, Daten und Informationen aus wissenschaftlichen Quellen systematisch zu analysieren.
  • Argumente, Ideen, Informationen, Probleme und Lösungsansätze aus dem Themenbereich des interkulturellen Managements zu bewerten.
  • kritische Argumente in Bezug auf Themenstellungen des interkulturellen Managements zu entwickeln.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.n.

Inhalte des Kurses:

1 Einführung und Übersicht

1.1 Einordnung und Abgrenzung des Interkulturellen Managements

1.2 Interkulturelles Management als Wissenschaft

2. Einführung in die Theorien des interkulturellen Managements

2.1 Interkulturelle Kerntheorie

2.2 Kultur und Psychologie

2.3 Die Bedeutung von Kontext, Kultur, Religion und Sprache

2.4 Kulturkonzepte von Hofstede, Trompenaars und GLOBE

3 Interkulturelles Management in der Wirtschaft

3.1 Kultur und Globalisierung

3.2 Internationale Kulturen und globale Trends

3.3 Organisationskulturen bei KMUs und MNCs

3.4 Fallbeispiele internationaler Verhandlungen

4 Personalmanagement in internationalen Unternehmen

4.1 Grundlagen des Personalmanagements

4.2 Funktionen des Personalmanagements

5 Innovationsmanagement in internationalen Unternehmen

5.1 Grundlagen des Innovationsmanagements

5.2 Strukturen und Prozesse des Innovationsmanagements

Literatur:

  • Ahlstrom, D./Bruton, G. D. (2010): International Management. Strategy and Culture in the Emerging World. South-Western Cengage Learning, Boston. ISBN-13: 978-0324406313.
  • Geertz, C. (1987): Dichte Beschreibung. Beiträge zum Verstehen kultureller Systeme. Suhrkamp, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3518282960.
  • Hofstede, G./Hofstede, G. J./Minkow, M. (2010): Cultures and Organizations. Software of the Mind. Intercultural Cooperation and Its Importance for Survival. 3. Auflage, McGraw-Hill, New York City. ISBN-13: 978-0071664189.
  • Holden, N. J. (2002): Cross-Cultural Management. A Knowledge Management Perspective. FT Prentice Hall, Harlow. ISBN-13: 978-0273646808.
  • March, R. F. (1992): Working for a Japanese company. Insights into the Multicultural Workplace. Kodansha International, Tokyo. ISBN-13: 978-477001533X.
  • Trompenaars, F. (2012): Riding the Waves of Culture. Understanding Cultural Diversity in Global Business. 3. Auflage, N. Brealey Publishing. London/Boston. ISBN-13: 978-1904838388.
  • Usunier, J.-C./Lee, J. A. (2009): Marketing across cultures. 5. Auflage, FT Prentice Hall, Harlow. ISBN-13: 978-0273713913.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Rooms Division Management (DLBHORDM)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Rooms Division Management

Modulnummer:

DLBHORDM

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte: 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Rooms Division Management (DLBHORDM01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Nicola Zech

Bezüge zu anderen Programmen:

keine

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Dienstleistungsmanagement
• Unternehmerisches Hotelmanagement
• Personalwesen
• Kosten- und Leistungsrechnung

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Beim Rooms Divison Management laufen die vielfältigsten Aufgaben sowohl aus dem Front Desk als auch dem Housekeeping-Bereich zusammen: Ob Reservierung oder Empfang, ob Guest Relations oder Business Center, von der Telefonzentrale über Portiers und Concierge bis hin zu Housekeeping und Wäscherei. Zum Teil fällt auch die Haustechnik in die Kompetenz des Rooms Division Managements.
Das Modul vermittelt den Studierenden grundlegendes Wissen zum Rooms Division Management, inklusive der Bereiche Frontoffice, Housekeeping und Reservierung.
Die Studierenden erhalten innerbetriebliche Kenntnisse, um die Bereiche des Rooms Division Managements zu managen und lernen die Schlüsselindikatoren in diesem Bereich kennen, um erfolgreich betriebswirtschaftliche Entscheidungen in diesem Bereich treffen zu können.
Das Modul bereit die Studierenden zudem darauf vor, eine Position im Bereich des Rooms Division Managements zu erlangen, sowohl im nationalen als auch im internationalen Hotelbetrieb.

Lehrinhalt des Moduls:

• Grundlagen von Hotelklassifizierungen und -kategorien im nationalen und internationalen Vergleich und deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede
• Zielgruppen und Zielmärkte und deren Einflüsse auf das Rooms Division Management eines Hotels hinsichtlich Ablauforganisation und Qualifikationen der einzelnen Mitarbeiter
• Gästezyklus – vor der Ankunft (Reservierung), bei Anreise (Ankunft, Check-in-Verfahren), Unterkunft (Hotelaufenthalt, Wohnen), Auschecken (Check-out-Verfahren, Abfahrt) und After-Service – und die damit verbundenen Funktionen und Aufgaben des Rooms Division Managements, um die Erwartungen der Gäste zu erfüllen
• Rolle der Reservierungsabteilung, inklusive Buchungsmanagement und Zimmerverwaltung, und deren Bedeutung aus vertrieblicher Sicht, einschließlich Zimmerpreisstrategien und Yield Management
• Rooms Division Key Performance-Indikatoren und -Konzepte, Guest Relations Management und Treueprogramme
• Einführung in das Housekeeping, dessen Aufgaben und Abläufe sowie Personalfragen im Bereich des Housekeepings
• Vorstellung spezifischer IT-Lösungen zur Unterstützung der operativen Prozesse des Hotelmanagements

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

5 ECTS von 90 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBHORDM01

Kursname:

Rooms Division Management

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In diesem Kurs werden die Grundlagen des Rooms Division Managements vermittelt und die Bedeutung dieser grundlegenden Dienstleistung in der Hotellerie verdeutlicht, die ein Gast erwartet. Der Kurs zeigt auf, wie die verschiedenen Abteilungen im Rooms Division Management in koordinierter Weise zusammenarbeiten, um einerseits die Erwartungen und Ansprüche des Gastes erfolgreich zufriedenzustellen und andererseits gleichzeitig für ein angenehmes Arbeitsklima der jeweiligen Mitarbeiter zu sorgen.

Die Studierenden erlangen dabei grundlegendes Wissen über das Rooms Division Management. Dazu zählen die Abläufe der Reservierungen und Buchungsprognosen als wesentlicher Bestandteil des Rooms Division Managements, aber auch das Housekeeping.

Der Kurs vermittelt den Studierenden einen guten Überblick über diesen Bereich und zeigt auf, wie dieser Bereich effektiv gemanagt werden kann.

Zudem werden führende Lösungen IT-basierter Front- und Backoffice-Systeme vorgestellt und die Bedeutung der Vernetztheit der Prozesse herausgearbeitet.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses

  • kennen die Studierenden die wesentlichen Teile und Abläufe des Rooms Division Managements.
  • verstehen die Studierenden die spezifischen Abläufe und Prozesse im Front Desk-Bereich sowie der Reservierung und des Gästemanagements.
  • besitzen die Studierenden grundlegende Kenntnisse bezüglich der unterschiedlichen Zimmertypen und deren Preisstrukturen sowie im Yield Management.
  • kennen die Studierenden die wichtigsten Abläufe im Housekeeping.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Strukturmerkmale der Hotellerie

1.1 Hotelklassifizierungen

1.2 Zielmärkte und deren Einfluss auf das Rooms Division Management

2 Organisation des Hotelbetriebs bezüglich Rooms Division Management

2.1 Grundlagen des Rooms Division Managements – Organisation und Abläufe

2.2 Management Anforderungen im Bereich Rooms Division

2.3 Rooms Division Management-Strukturen

3 Gästezyklus – vor Anreise, Anreise, Unterkunft, Abreise und After Sales

3.1 Front Desk: Ankunft, Registrierung und Abreise

3.2 Front Office: Systemanforderungen

3.3 Gäste-Front Office-Interaktionen – eine multikulturelle Perspektive

4 Aufbau, Funktionen und Erfolgsfaktoren von PMS-Software-Lösungen

4.1 Fidelio, Opera und verwandte Softwarelösungen (theoretische Einführung)

4.2 Erfolgsfaktoren in Nutzung und Datenpflege

5 Reservierungen: Buchungs- und Bestandsmanagement

5.1 Die Reservierungsabteilung aus Vertriebssicht

5.2 Zimmerpreisstrategien

6 Das Konzept des Yield Managements

6.1 Die konzeptionellen Grundlagen des Yield Managements

6.2 Die Anwendung von Yield Management

7 Key-Performance-Indikatoren

7.1 Der Nutzen von Key-Performance-Indikatoren für Hotels

8 Housekeeping: Organisation und Planung

8.1 Grundlagen des Housekeepings

8.2 Personalmanagement im Housekeeping

9 Gästebeziehungsmanagement, Treue- und Kundenbindungsprogramme

9.1 Grundlagen der Kundenbindung

9.2 Treue- und Kundenbindungsprogramme im Hotel

Literatur:

Bücher:
• Goerlich, B./Spalteholz, B. (2008): Das Revenue Management Buch. Wie Sie die Erträge Ihres Hotels steigern. INTERHOGA, Bonn. ISBN-13: 978-3936772371.
• Hayes, D. K./Ninemeier, J. D./Miller, A. A. (2016): Hotel Operations Management. 3. Auflage, Pearson, London. ISBN-13: 978-0134337623.
• Hussain, H. (2012): Hotel Room Division Management. Lambert Academic Publishing, Saarbrücken. ISBN-13: 978-3847370178.
• Kappa, M. M./Nitschke, A./Schappert, P. B. (1997): Managing Housekeeping Operations. 2. Auflage, American Hotel and Lodging Association, Educational Institute, Lansing (MI). ISBN-13: 978-1856178181.
• Kasavana, M. L./Brooks, R. M. (2005): Managing Front Office Operations. 7. Auflage, American Hotel and Lodging Association, Educational Institute, Lansing (MI). ISBN-13: 978-0866122658.
• Kohl, M. (2013): Richtiger Preis, satter Gewinn. Preisstrategien für die Hotellerie. Matthaes, Stuttgart. ISBN-13: 978-3875150711.
• Pfleger, A. (2003): Housekeeping. Management im Hotel. Trauner, Linz. ISBN-13: 978-3854873037.
• Rutherford, D. G./O'Fallon, M. J. (2007): Hotel management and operations. 4. Auflage, Wiley, Hoboken (NJ). ISBN-13: 978-0471470656.
• Schaetzing, E. E. (2009): Modernes Housekeeping-Management. Erfolgreiche Planung, Organisation und Kontrolle. Deutscher Fachverlag Frankfurt, a. M. ISBN-13: 978-3875155167.
• Tomczak, T./Heidig, W. (2014): Revenue Management aus der Kundenperspektive. Grundlagen, Problemfelder und Lösungsstrategien. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658007348.
• Handbücher/Manuels/Tutorials branchenspezifischer Softwarelösungen

Zeitschriften:
• AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung
• Food service
• gastrotel
• gastronomie und hotellerie
• Küche
• Tophotel

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Unternehmensführung (BUFG)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Unternehmensführung

Modulnummer:

BUFG

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte: 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Unternehmensführung (BUFG01)

Dauer:

Selbststudium: 90h
Selbstüberprüfung: 30h
Tutorien: 30h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Georg Berkel

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Marketing I + II
• Finanzierung I + II
• Investition I + II
• Personalwesen I + II
• Controlling I + II
• Planen und Entscheiden
• Unternehmensrecht
• Unternehmensgründung
• Unternehmensplanspiel

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls

  • sind die Studierenden in der Lage, idealtypische wie auch reale Kernaspekte und -aufgaben der Unternehmensführung darzustellen.
  • kennen die Studierenden die entscheidungstheoretischen Grundlagen der Führung von Unternehmen und haben sich mit Hilfe des „St. Galler Managementmodells“ einen ganzheitlichen Blick auf dieses Feld erarbeitet.
  • kennen die Studierende wesentlich Kernthemen von normativer und strategischer Unternehmensführung.
  • haben sich die Studierenden eingehend mit den Merkmalen des Strategieentwicklungsprozesses beschäftigt und kennen die Signifikanz der strategischen Kontrolle im Unternehmen.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Grundlagen der Unternehmensführung
  • Deskriptive, präskriptive, und entscheidungstheoretische Perspektiven der Unternehmensführung
  • St. Galler Management Model
  • Strategieentwicklung und strategische Kontrolle

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

5 ECTS von 90 ECTS = 5.56%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur 90 Min. (100%)

Kursnummer:

BUFG01

Kursname:

Unternehmensführung

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs Unternehmensführung setzt sich mit den grundlegenden Methoden und Konzepten der Führung von Unternehmen als sozio-technische Systeme auseinander. Studierende lernen die Relevanz der Führung aus präskriptiver, deskriptiver, entscheidungstheoretischer, und normativer Sicht zu verstehen und die Methoden der modernen Unternehmensführung kennen.

Nach einer grundlegenden Einführung in die Führungstheorie werden den Studierenden die in der aktuellen Literatur diskutierten Führungseigenschaften und Führungsstile vermittelt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf ein bewährtes ganzheitliches Managementkonzept gelegt, das „St. Galler Management Model“. Abgerundet wird der Kurs durch die Darstellung der Prozesse von Strategieentwicklung und strategischer Kontrolle.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • sind die Studierenden in der Lage, idealtypische wie auch reale Kernaspekte und -aufgaben der Unternehmensführung darzustellen.
  • kennen die Studierenden die entscheidungstheoretischen Grundlagen der Führung von Unternehmen und haben sich mit Hilfe des „St. Galler Managementmodells“ einen ganzheitlichen Blick auf dieses Feld erarbeitet.
  • kennen die Studierende wesentlich Kernthemen von normativer und strategischer Unternehmensführung.
  • haben sich die Studierenden eingehend mit den Merkmalen des Strategieentwicklungsprozesses beschäftigt und kennen die Signifikanz der strategischen Kontrolle im Unternehmen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Unternehmensführung: Mythen und Fakten

1.1 Grundlegendes zum Thema Unternehmensführung

1.2 Ausgewählte präskriptive Aspekte der Unternehmensführung

1.3 Ausgewählte deskriptive Aspekte der Unternehmensführung

1.4 Unternehmensumwelt-Koordination als Kernaufgabe der Unternehmensführung

2. Entscheidungstheoretische Perspektiven der Unternehmensführung

2.1 Grundsätzliches zum Thema Führungsentscheidungen

2.2 Führungsentscheidungen als kollektive Entscheidungen

2.3 Entscheidungen in gut strukturierten Kontexten

2.4 Entscheidungen in schlecht strukturierten Kontexten

3. Unternehmensführung verantwortet das Ganze!

3.1 Grundsätzliches zum St. Galler Managementmodell

3.2 Handlungsmaßstäbe der Unternehmensführung

4. Normative Unternehmensführung: Merkmale und ausgewählte Gestaltungsaufgaben

4.1 Grundlegendes zum Problemkontext und Gestaltungsziel

4.2 Aktivierungskategorie Unternehmenspolitik

4.3 Strukturkategorie Unternehmensverfassung

4.4 Verhaltenskategorie Unternehmenskultur

5. Strategische Unternehmensführung: Merkmale und ausgewählte Aspekte

5.1 Grundlegendes zum Problemzusammenhang

5.2 Strategiebegriff – Merkmale und Besonderheiten

5.3 Referenzebenen strategischer Programme

5.4 Populäre theoretische Grundlagen strategischen Denkens

6. Strategieentwicklungsprozess: Merkmale und ausgewählte Aspekte

6.1 SWOT-Analyse

6.2 Strategieformulierung

6.3 Strategiewahl

6.4 Strategieimplementierung

6.5 Strategische Kontrolle

Literatur:

  • Bruhn, M./Kirchgeorg, M./Meier, J. (2007): Marktorientierte Führung im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834903709.
  • Dillerupp, R./Stoi, R. (2010): Unternehmensführung. 3. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800638116.
  • Edmüller, A./Jiranek, H. (2007): Konfliktmanagement. Konflikten vorbeugen, sie erkennen und lösen. 3. Auflage, Haufe, Freiburg. ISBN-13: 978-3448101225.
  • Hinterhuber, H. H. (2010): Die 5 Gebote für exzellente Führung. Wie Ihr Unternehmen in guten und in schlechten Zeiten zu den Gewinnern zählt. Frankfurter Allgemeine Buch, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3899812282.
  • Hinterhuber, H. H./Krauthammer, E. (2005): Leadership – mehr als Management. Was Führungskräfte nicht delegieren dürfen. 4. Auflage, Gabler, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3409489533.
  • Hungenberg, H./Wulf, T. (2007): Grundlagen der Unternehmensführung. 3. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3540735199.
  • Müller-Stewens, G./Lechner C. (2011): Strategisches Management. Wie strategische Initiativen zum Wandel führen. 4. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791027890.
  • Rüegg-Stürm, J. (2002): Das neue St. Galler Management-Modell. Grundkategorien einer integrierten Managementlehre. Der HSG-Ansatz. Haupt, Bern. ISBN-13: 978-3258065342.
  • Steinmann, H./Schreyögg, G. (2005): Management. Grundlagen der Unternehmensführung. Konzepte – Funktionen – Fallstudien. 6. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3409633123.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Kreuzfahrttourismus (DLBTOKFT)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Kreuzfahrttourismus

Modulnummer:

DLBTOKFT

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Kreuzfahrttourismus I (DLBTOKFT01)
  • Kreuzfahrttourismus II (DLBTOKFT02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Helmut Wachowiak

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Hospitality Management
• Bachelor Eventmanagement
• Bachelor Tourismusmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Nachhaltiges Tourismusmanagement
• Destinationsmanagement
• Vertrieb in Hotel und Tourismus
• Reiseveranstalter- und Reisemittlermanagement
• Tourismusrecht

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Der Markt der Kreuzfahrtreisen gehört zu den globalen Wachstumstreibern der Reisebranche. Mit neuen Konzepten, Schiffstypen, Destinationen, Zielgruppen und Vertriebstechniken erschließen sich kontinuierlich neue Märkte bei zugleich hohen Customer Loyalty Rates. Mit der Öffnung neuer Kundenmärkte insbesondere in Asien entstehen darüber hinaus noch zahlreiche interkulturelle Segmentierungsoptionen für die Kreuzfahrtbranche.
Mit dem auch zukünftig zu erwartenden Wachstum sieht sich dieses Tourismussegment mit einer Reihe von komplexen strategischen und operativen Herausforderungen gegenübergestellt, die so in dieser Diversität gegenüber anderen Tourismussegmenten einzigartig sind. Dabei sind Entscheidungshorizonte sowohl langfristig als auch auf Tagesbasis zu sehen.
Erfolgreiche Manager von Kreuzfahrttourismus-Anbietern müssen neben Destinationskenntnissen, Investitionsentscheidungen, Zukunftstrends, technischen Innovationen, Marktpreisbeobachtungen im Einkauf von Rohstoffen, Umweltaspekten und anderes mehr ebenfalls eine hohe Vertriebskompetenz besitzen, die zur Auslastung der Kreuzfahrtschiffe unerlässlich ist. Darüber hinaus muss eine komplexe Logistik an Bord gewährleistet werden, und dies in der Regel unter hohem zeitlichen Druck.
Hierzu bedarf es zum einen ein solides, wissenschaftlich fundiertes Wissen über die grundsätzlichen Determinanten des touristischen Angebots- und Nachfragemarktes einschließlich grundlegender Kenntnisse des Produktmanagements. Dieses umfasst neben den Produkteigenschaften und spezifischen Dienstleistungen auch die geographischen Elemente in den Destinationen. Die Studierenden verstehen in diesen Feldern wesentliche Theorieansätze, können diese erläutern und kritisch reflektieren. Auf dieser Basis werden die Studierenden in die Lage versetzt, eigenständig erfolgreiche Strategien und Maßnahmen (z. B. erfolgreiche Produktkonfigurationen auf unterschiedlichen Schiffsmustern, effektive und nachfrageorientierte Routenplanungen) zu entwickeln.
Zum anderen sind vertiefte Kenntnisse über die operativen und logistischen Prozesse an Bord und in den Häfen/Terminals erforderlich. Die Studierenden erlangen vertiefte Kenntnisse in die Arbeitsabläufe an Bord, Qualitätsprozesse zur Gewährleistung der Gästezufriedenheit, Gesundheits- und Sicherheitsaspekte auf See, Training und Fortentwicklung der Mitarbeiter. Darüber hinaus verstehen die Studierenden die spezifischen Aspekte des Hotel- und Gastronomiemanagements auf einem Schiff („Hospitality Issues“). Im Rahmen des Kurses Kreuzfahrttourismus I werden den Studierenden die wesentlichen Grundlagen und Kenntnisse zur Planung und Umsetzung und zum erfolgreichen Vertrieb von Kreuzfahrtprodukten vermittelt. Im Rahmen des Kurses Kreuzfahrttourismus II verstehen die Studierenden den ganzheitlichen und interdisziplinären Ablauf an Bord sowie die wesentlichen Grundlagen für dessen Gelingen. So werden die Studierenden in die Lage versetzt, selbstständig strategische wie operationelle Herausforderungen im Markt des Kreuzfahrttourismus kritisch zu reflektieren und zu beantworten. Obwohl sich der Schwerpunkt des Moduls auf die Hochseekreuzfahrt bezieht, werden ebenfalls Aspekte der Flusskreuzfahrten behandelt.

Lehrinhalt des Moduls:

Einführende und strategische Aspekte:
• Grundlagen des Kreuzfahrtmarktes
• Produktentwicklung und Finanzierung
• Vertrieb von Kreuzfahrten und zugehörigen Dienstleistungen
• Maritime Aspekte
• Kreuzfahrt-Geografie
• Routenplanung

Operative Aspekte:
• Personalmanagement an Bord
• Kundenservices an Bord
• Management der Gastronomie an Bord
• Hotelmanagement auf Schiffen
• Gesundheit und Sicherheitsaspekte

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBTOKFT01

Kursname:

Kreuzfahrttourismus I

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs führt zunächst in den Markt und die grundsätzlichen Determinanten der Kreuzfahrt aus Angebots- und Nachfragesicht ein, verbunden mit einer Reflektion der Historie der Kreuzfahrten als auch Diskussionen und Trendanalysen zur zukünftigen Entwicklung. Es sollen grundlegende Kenntnisse des Produktmanagements in diesem Segment vermittelt werden, die neben Produkteigenschaften und spezifischen Dienstleistungen auch die geographischen Elemente in den Destinationen umfassen.

Hierauf aufbauend werden grundlegende Methoden der strategischen Planung sowie des Vertriebs behandelt. Neben Investitionsaspekten, Destinationseigenschaften und Routenplanungen werden daher auch die Aspekte eines erforderlichen Vertriebsmix mit unterschiedlichen Vertriebskanälen und deren Besonderheiten behandelt.

Dem besonderen Umstand Rechnung tragend, dass Kreuzfahrtschiffe hybride touristische Produkte darstellen, wird insbesondere auf maritime Aspekte und deren Managementimplikationen für Kreuzfahrten eingegangen. Dieses umfasst neben der allgemeinen Seefahrt insbesondere rechtliche Aspekte auf See, Gesundheit und Sicherheit sowie Umweltaspekte in der Kreuzschifffahrt.

Dieser Kurs bildet somit das Kerngerüst zum Verständnis der Kreuzfahrt als touristischen Wachstumsmarkt und erlaubt auf dieser Basis die Entwicklung von Managementkompetenzen für die erfolgreiche Steuerung der operativen und logistischen Abläufe an Bord.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • vertiefte Kenntnisse über den Kreuzfahrtmarkt und dessen Entwicklung besitzen.
  • Investitions- und Produktentwicklungsprozesse unter Finanzierungs- als auch geografischen Aspekten verstehen und anwenden
  • Vor- und Nachteile unterschiedlicher Vertriebskanäle bewerten und steuern können.
  • maritime Rahmengesetzgebungen zu Gesundheit, Sicherheit und Arbeit kennen und in Entscheidungsprozessen berücksichtigen können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Grundlagen des Kreuzfahrtenmarktes

1.1 Eigenschaften des Kreuzfahrtproduktes

1.2 Geschichte, Image und Zukunft des Kreuzfahrttourismus

1.3 Ökonomie der Kreuzfahrt

1.4 Flusskreuzfahrt

2 Produktentwicklung und Finanzierung

2.1 Kreuzfahrt-Veranstaltermarkt

2.2 Produktportfolio

2.2.1 Unterkunft

2.2.2 Restauration

2.2.3 Gastronomie

2.2.4 Entertainment

2.2.5 Landexkursionen

2.2.6 Spa und Wellness

2.2.7 Shops

2.2.8 Weitere Produkte und Angebote

2.3 Klassifikation von Kreuzfahrten und Produktbranding

2.4 Investitionsaspekte von Kreuzfahrtschiffen

3 Vertrieb von Kreuzfahrten und zugehörigen Dienstleistungen

3.1 Reisevertriebswege für Kreuzfahrtprodukte

3.2 Marketingaktionen und Allianzen

3.3 Kundenbindung

4 Maritime Aspekte

4.1 Rechtliche Aspekte der Kreuzschifffahrt

4.2 Gesundheit und Sicherheit auf See

4.3 Umweltaspekte

5 Kreuzfahrt-Geografie

5.1 Charakteristika von Kreuzfahrtdestinationen

5.2 Tourismus und Klima

6 Routenplanung

6.1 Analyse und Bewertung von Destinationen und Häfen

6.2 Planung und Logistik von Routenverläufen

6.3 Reisemotive von Passagieren und deren Erfüllung

6.4 Planung und Management von Landausflügen

Literatur:

• Boniface, B. G./Cooper, C./Cooper, R. (2012): Worldwide Destinations – The Geography of Travel and Tourism. Routledge, London. ISBN-13: 978-0080970400.
• Deutscher Reiseverband (Hrsg) (2014): DRV-Kreuzfahrtmarktstudie. Berlin.
• FVW Medien (Hrsg) (2015: fvw Exclusiv-Studie Kreuzfahrt-Anbieter 2015. Hamburg. (Kurzfassung: http://www.fvw.de/files/smfiledata/2/1/7/8/6/8/1/Kreuzfahrtstudie-2015_Leseprobe.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Gibson, P. (2012): Cruise Operations Management. Hospitality Perspectives. 2. Auflage, Routledge, London. ISBN-13: 978-0415699402.
• Papathanassis, A./Lukovic, T./Vogel, M. (2012): Cruise Tourism and Society. Springer, Heidelberg/Berlin. ISBN-13: 978-3642329913.
• Pumpa, K. (2012): Urlaub und Meer. Die Kreuzfahrt im Spannungsfeld zwischen Trendreisen und nachhaltigem Tourismus. Diplomica, Hamburg. ISBN-13: 978-3842871670.
• Schulz, A. (2010): Kreuzfahrten und Schiffsverkehr im Tourismus. Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486596458.
• Vogel, M./Papathanassis, A./Wolber, B. (2012): The Business and Management of Ocean Cruises. CABI, Wallingford. ISBN-13: 978-1845938451.

Homepages:
• Cruise Research Society: http://www.cruiseresearchsociety.com
• Kreuzfahrt-Magazin: http://kreuzfahrt-magazin.info
• Kreuzfahrten-Zentrale: http://www.kreuzfahrten-zentrale.de
• Seereisenportal: www.seereisenportal.de

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBTOKFT02

Kursname:

Kreuzfahrttourismus II

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

DLBTOKFT01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Im Rahmen dieses Kurses wird das Spektrum des operativen Managements des Kreuzfahrttourismus an Bord behandelt. Hierzu zählen das Personalmanagement und Training der Mitarbeiter, die Planung der verschiedenen Kundenservices, das Management der angebotenen Gastronomie, das spezifische Hotelmanagement auf Schiffen sowie Gesundheits- und Sicherheitsaspekte auf See.

Die Logistik eines Kreuzfahrtschiffes umfasst mannigfaltige Bereiche, die es so aufeinander abzustimmen gilt, dass die Kundenzufriedenheit der Passagiere unter Einhaltung streng regulierter Vorschriften erfüllt wird. Dabei müssen Teams unterschiedlicher Bereiche (Nautik, Technik, Hotelbereich, Bars, Eventteams, Exkursionsplaner etc.) aufeinander abgestimmt werden. Gleichzeitig gilt es dabei, höchstmögliche Standards an Sicherheit, Hygiene sowie umweltverträgliches Wirtschaften zu gewährleisten.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • in der Lage sein, die zentralen Aufgabenfelder unterschiedlicher Teams an Bord zu verstehen und deren Schnittstellen zu optimieren.
  • Modelle anwenden können, um eine kontinuierliche Fort- und persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter zu steuern.
  • Prozesse steuern können, die die Bedürfnisse der Passagiere unter Beachtung unterschiedlicher Aspekte befriedigen (Demografie, Motivationen, Qualität).
  • Grundlagen des Hotel- und Restaurantmanagement verstehen und auf Kreuzfahrtschiffe anwenden können.
  • die rechtlichen Rahmenbedingungen von Sicherheit, Gesundheit und Hygiene an Bord kennen und umsetzen können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Personalmanagement an Bord

1.1 Rollen und Verantwortungsbereiche der Teammannschaften

1.2 Interkulturelles Management der Crew

1.3 Personalbeschaffung

1.4 Fortbildung und Weiterentwicklungskonzepte

1.5 Führung, Mentoring und Motivation

2 Kundenservices an Bord

2.1 Planung und Management von Services

2.2 Qualitätsmanagement von Services

2.3 Berücksichtigung spezieller Kundenbedürfnisse

3 Management der Gastronomie an Bord

3.1 Angebots- und Konzeptplanung für unterschiedliche Gastronomieeinheiten (Buffet, Menü, á la Carte)

3.2 Wareneinsatzplanung, Beschaffung und Logistik

3.3 Zubereitung und Zeitmanagement

3.4 Personaleinsatz, Prozess- und Qualitätsmanagement, Controlling

3.5 Hygienevorschriften, Gesundheit und Sicherheit, Verbraucherschutz

4 Hotelmanagement auf Schiffen

4.1 Umsatzplanung und Yield Management

4.2 Kostenplanung, Vertrieb und Buchung

4.3 Rooms Division

4.4 Personaleinsatz

4.5 IT-Systeme (z. B. Fidelio Cruise)

5 Gesundheit und Sicherheitsaspekte

5.1 Sanitäre Einrichtungen und Hygieneprogramme auf Schiffen

5.2 Medizinische Versorgung, Krankheiten und Epidemien an Bord

5.3 Vorbeugemaßnahmen und Inspektionen

5.4 Sicherheit auf See und Risikoabschätzung

5.5 Sicherheit für Passagiere mit speziellen Bedürfnissen

Literatur:

Bücher:
• Bardi, J. A. (2010): Hotel Front Office Management. 5. Auflage, Wiley, Hoboken (NJ). ISBN-13: 978-1118135792.
• Fahr, D./Papathanassis, A./Milde, P. C. (2012) (Hrsg.): Willkommen an Bord! Ihr Kurs zur Kreuzfahrt-Karriere. Leben und Arbeiten auf Kreuzfahrtschiffen. Books on Demand, Norderstedt. ISBN-13: 978-3844836035.
• Gibson, P. (2012): Cruise Operations Management. Hospitality Perspectives, 2. Auflage, Routledge, London. ISBN-13: 978-0415699402.
• Hayes, D. K./Miller, A. (2010): Revenue Management for the Hospitality Industry. Wiley, Hoboken (NJ). ISBN-13: 978-1118136928.
• Ottomann, C./Seidenstücker, K.-H. (Hrsg.) (2015): Maritime Medizin. Praxiswissen für Schiffsärzte und Ärzte im Offshore-Bereich. Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3642554377.
• Rutherford, D. G./O’Fallon, M. J. (2007): Hotel Management and Operations. 4. Auflage, Wiley, Hoboken (NJ). ISBN-13: 978-0471470656.
• Schulz, A. (2010): Kreuzfahrten und Schiffsverkehr im Tourismus. Ouldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486596458.
• Schulz, A. et al. (Hrsg.) (2014): eTourismus: Prozesse und Systeme. Informationsmanagement im Tourismus. 2. Auflage, De Gruyter, Berlin/München. ISBN-13: 978-3486754285.
• Vogel, M./Papathanassis, A./Wolber, B. (Hrsg.) (2012): The Business and Management of Ocean Cruises. CABI, Wallingford. ISBN-13: 978-1845938451.

Zeitschriften:
• Cruise Industry News Quarterly
• Hotel & Technik

Homepages:
• Cruise Research Society: http://www.cruiseresearchsociety.com
• Kreuzfahrt-Magazin: http://kreuzfahrt-magazin.info
• Oracle/Fidelio Cruise: http://www.fcruise.com
• Seereisenportal: www.seereisenportal

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Gesundheitstourismus (DLBTOGHT)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Gesundheitstourismus

Modulnummer:

DLBTOGHT

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Gesundheitstourismus I (DLBTOGHT01)
  • Gesundheitstourismus II (DLBTOGHT02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Helmut Wachowiak

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Hospitality Management
• Bachelor Eventmanagement
• Bachelor Tourismusmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Nachhaltiges Tourismusmanagement
• Destinationsmanagement
• Vertrieb in Hotel und Tourismus
• Reiseveranstalter- und Reisemittlermanagement

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Der Gesundheitstourismus entwickelt sich seit Jahren international positiv und kann als einer der zentralen Treiber im Tourismus gesehen werden. Aufgrund demographischer Veränderungen und des Wertewandels in den postmodernen Gesellschaften, spezifischer Bedürfnisse älterer Reisenden, geänderter Lebensstile und Bedürfnisse ergeben sich für Anbieter von gesundheitstouristischen Dienstleistungen vielfältige Möglichkeiten der Spezialisierung auf Unterthemen und die Ausbildung von Alleinstellungsmerkmalen. Chancen liegen zum Beispiel in neuen Urlaubsformen wie Selfness-Urlaub oder Ernährungs- und Natururlaube, die Erholungsurlaube mit nachweislich gesundheitlichen Mehrwerten kombinieren.
Der gesundheitstouristische Markt umfasst im Wesentlichen drei Säulen, die jede für sich eigene Gesetzmäßigkeiten aufweist und Ansprüche an angehende Tourismusmanager in diesem Bereich stellt: unspezifische gesundheitstouristische Urlaubsformen, im Sinne von „etwas für die Gesundheit tun“; spezifische gesundheitsorientierte Reiseformen im Urlaub und gesundheitsorientierte Reiseformen ohne Urlaubscharakter mit einer klaren medizinischen Zielsetzung; touristische Aktivitäten für gesundheitlich eingeschränkte Personengruppen bzw. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Behinderungen bzw. deren Betreuer.
Um in diesem Markt erfolgreich touristische Dienstleistungen zu platzieren, bedarf es zum einen ein solides, wissenschaftlich fundiertes Wissen über die grundsätzlichen Determinanten des Entscheidungsverhaltens der Konsumenten sowie Kenntnisse über die Strukturen des Angebots. Letztere unterscheiden sich vom klassischen Tourismusmodell, da sowohl andere „Player“ den Markt definieren (zum Beispiel Ärzte, Kliniken), zum anderen insbesondere die Vertriebswege auch Organisationen umfassen, die kein bzw. nur geringes Interesse an Netzwerkbildung haben (zum Beispiel Krankenkassen, Konsulate und Botschaften etc.). Darüber hinaus bestehen unterschiedliche Prozesse der Kundengewinnung, des Transports, gesundheitsbezogener Leistungserbringung sowie touristischer Motive und Verhalten im Incoming vs. Outgoing des Gesundheitstourismus.
Die Studierenden erwerben daher im Kurs Gesundheitstourismus I grundlegende Kenntnisse über die Marktentwicklungen und deren Akteure, die Nachfragedeterminanten, die das Entscheidungsverhalten potenzieller Reisende beeinflussen, sowie die Spezifika der zentralen Teilmärkte. Sie verstehen wesentliche Theorieansätze, Gründe und Hintergründe des Gesundheitstourismus und können diese erläutern und kritisch reflektieren.
Im Rahmen des Kurses Gesundheitstourismus II werden den Studierenden die wesentlichen Grundlagen zur Planung und Umsetzung unterschiedlicher gesundheitstouristischer Angebote auf Basis anerkannter Studien, Leitfäden, Destinationsstrategien sowie Best Practices vermittelt. So werden die Studierenden in die Lage versetzt, selbstständig marktkonforme Chancen und Risiken zu bewerten, erfolgversprechende Angebote auf Basis des Marketingmix zu entwickeln, umsetzungsrelevanten Marktfaktoren kritisch zu reflektieren und fundierte Implementierungsstrategien zu entwickeln.

Lehrinhalt des Moduls:

• Grundlagen Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus
• Abgrenzungen zu anderen Formen und Märkten im Tourismus
• Motivationen von Gesundheitstouristen
• Teilmärkte des Gesundheitstourismus und ihre Akteure
• Probleme bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus
• Das Gesundheitsreisen/Gesundheitstourismus-Modell
• Erfolgsfaktoren und Ansätze für gesundheitstouristische Angebote
• Best Practice-Beispiele in zentralen Teilmärkten
• Netzwerkbildung und Vertriebsmodelle
• Qualitätsmanagement und ethische Aspekte

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBTOGHT01

Kursname:

Gesundheitstourismus I

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Markt des Gesundheitstourismus ist durch einen Querschnitt verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (Management und Marketing, Soziologie und Psychologie, Tourismus, Gesundheit/Medizin) gekennzeichnet. Daher behandelt der Kurs Gesundheitstourismus I interdisziplinär die Entwicklung in diesem Segment aus verschiedenen Blickwinkeln und Modellen.

Soziologische und psychologische Konzepte helfen den Studierenden zu verstehen, warum und wie sich in einer Gesellschaft des demografischen Wandels das Thema Gesundheit zu einer der persönlichen Leitphilosophien und gesellschaftlichem Paradigma entwickelt. Mit den strategischen wie operativen Modellen des Managements und Marketings vermittelt der Kurs spezifisches Wissen und Handlungskonzepte, hieraus erfolgversprechende gesundheitstouristische Konzepte und Produkte für Veranstalter, Mittler und Destinationen abzuleiten. Da die touristischen Inhalte ein gewisses Maß an medizinischem Know-how erfordern, sollen Studierende ebenfalls eine Basis zu Wirkungsweisen unterschiedlicher medizinischer Anwendungen bei unterschiedlichen Implikationen aufbauen.

Die Konsumenten in diesem Segment weisen Bedürfnisse auf, die sich von anderen touristischen Segmenten unterscheiden. In bestimmten Teilsegmenten des Gesundheitstourismus reichen diese beispielsweise zu Reisen ins Ausland, um dringend benötigte Operationen durchführen zu können, die im Heimatland zu teuer wären oder mit langen Wartezeiten verbunden sind. Auch Reisen zur Bewältigung schwerwiegender Traumata, Trauer oder andere Lebensereignisse entziehen sich dem klassischen Produktmanagement im Tourismus. Vor diesem Hintergrund ist ein tiefes Verständnis des menschlichen Informations- und Entscheidungsverhaltens von Gesundheitstouristen von zentraler Bedeutung für die Planung und Umsetzung von Marketingstrategien.

Hierzu werden die zentralen Segmente des Gesundheitstourismus differenziert nach Zielgruppen sowie den korrespondierenden Destinationstypen betrachtet und analysiert. Differenziert nach Incoming- und Outgoing-Märkten werden die für den Gesundheitstourismus relevanten Produktentwicklungs- und Vertriebsprozesse vermittelt und in konkrete Handlungsempfehlungen für das strategische und operative Marketing in diesem Segment überführt. Dieser Kurs bildet somit das Kerngerüst zum Verständnis des Kauf- und Entscheidungsverhaltens der Konsumenten und erlaubt auf Basis dieser Erkenntnisse die Entwicklung von Marketingkonzepten und -techniken für die verschiedenen Zielgruppen und Teilmärkte (Gegenstand des Kurses Gesundheitstourismus II).

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • die Grundlagen von Gesundheitsreisen und des Gesundheitstourismus kennen.
  • Abgrenzungen zu anderen Formen und Märkten im Tourismus ziehen und begründen können.
  • die psychologischen Treiber und Motivationen von Gesundheitstouristen verstehen.
  • die Teilmärkte des Gesundheitstourismus und ihre Akteure ableiten, nachvollziehen, und definieren können.
  • Probleme bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus erkennen und für eigene Schlussfolgerungen berücksichtigen.
  • die zentralen Erfolgsfaktoren und Ansätze für gesundheitstouristische Angebote für eigenständige Handlungsempfehlungen im Marketing anwenden.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

1 Grundlagen Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus

1.1 Gründe und Hintergründe für den Gesundheitstourismus

1.2 Von der klassischen Kur zur Augen-OP am Mittelmeer: Geschichte des Gesundheitstourismus

2 Abgrenzungen zu anderen Formen und Märkten im Tourismus

2.1 Demografie

2.2 Psychografie

2.3 Aktivitäten

2.4 Destinationen

2.5 Leistungsträger

3 Motivationen von Gesundheitstouristen

3.1 (Klinisch-)Medizinische und psychologische Indikationsmuster

3.2 Gesellschaftlicher Wertewandel

3.3 Primäre gesundheitliche Motive für Reisen

3.4 Sekundäre gesundheitliche Motive für Reisen

3.5 Mischformen

4 Teilmärkte des Gesundheitstourismus und ihre Akteure

4.1 Existentiell bedingte Reiseformen

4.2 Nicht existentiell bedingte Reiseformen

4.3 Herkunftsregionen und Destinationen

5 Probleme bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus

5.1 Unzulänglichkeiten bezogen auf die betroffenen Fachwissenschaften

5.2 Unzulänglichkeiten bezogen auf Marketing und Werbung

5.3 Termini des Marketings vs. Fortentwicklungen differenzierter medizinischer Angebote

6 Das Gesundheitsreisen/Gesundheitstourismus-Modell

6.1 Definitionen und Typologisierung

6.2 Kritische Reflexion zum Verständnis der Definitionen im Modell (Tourismus vs. Reisen, Differenzierungen zwischen Marketings- und Motivations-Begrifflichkeit, Krankheit und Befindlichkeitsstörung und evidenzbasierten vs. evidenzermangelnden Behandlungsangeboten)

Literatur:

• Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH (Hrsg.) (2015): Potenzialstudie Medizintourismus Berlin-Brandenburg 2015. Berlin. (URL: http://webkiosk.berlin-partner.de/potenzialstudie-medizintourismus-berlin-brandenburg-2015/54835875 [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Heilbäderverband/Deutscher Tourismusverband (2015): Begriffsbestimmungen / Qualitätsstandards für für Heilbäder und Kurorte, Luftkurorte, Erholungsorte – einschließlich der Prädikatisierungsvoraussetzungen – sowie für Heilbrunnen und Heilquellen. 12. Aufl., Bonn. (URL: http://www.deutscher-heilbaederverband.de/DHV-Begriffsbestimmungen-aktuell-Stand-26-09-2015-774285.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Heilbäderverband: Kompetenzanalyse der Heilbäder und Kurorte in Deutschland. (URL: http://www.deutscher-heilbaederverband.de/Kompetenzanalyse-723624.html [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Tourismusverband: Online Branchenradar Gesundheitstourismus.
(URL: http://www.dtv-gesundheitstourismus.de/ [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Wellness Verband: Infodienste. (URL: http://www.wellnessverband.de/infodienste/index.php [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Internationale Hochschule Bad Honnef Bonn (Hrsg.) (2016): Medizintourismus.
IUBH Touristik-Radar 2016. Bad Honnef. (URL: http://www.iubh.de/wp-content/uploads/sites/10/2016/08/IUBH_Ergebnischarts_Medizintourismus.pdf. [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Kagelmann, H./Kiefl, W. (2016): Gesundheitsreisen und Gesundheitstourismus. Grundlagen und Lexikon. Profil, München. ISBN-13: 978-3-890197043.
• Lohmann, M./Schmücker, D. (2015): Nachfrage nach gesundheitsorientierten Urlaubsformen in Deutschland, tw Zeitschrift für Tourismuswissenschaft, 7. Jg., Heft 1, S. 5–18. (URL: http://www.nit-kiel.de/fileadmin/user_ upload/pdf/ZfTW_1_2015_
Lohmann_imp_07-05.pdf (letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Lunt, N./Horsfall, D./Hanefeld, J. (Hrsg.) (2015): Handbook on Medical Tourism and Patient Mobility. Edward Elgar Publishing, Cheltenham. ISBN-13: 978-1783471188.
• Ozod-Hamad, M. (2013): Arabische Patienten in deutschen Kliniken. Medizintourismus in Deutschland. Grin, Norderstedt. ISBN-13: 978-3656130017.
• Project M/KECK Medical (Hrsg.) (2014): „Health Marketing“. Zielgruppen, Marketing und Vertrieb im Gesundheitstourismus. Hamburg/Berlin. (URL: http://www.projectm.de/GT/Downloads/Beteiligungsunterlagen_Kompetenzanalyse_Heilbaeder_Kurorte_Modul-2_Health-Marketing.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Rulle, M./Hoffmann, W./Kraft, K. (2010): Erfolgsstrategien im Gesundheitstourismus. Analyse zur Erwartung und Zufriedenheit von Gästen. Erich Schmidt Verlag, Berlin. ISBN-13: 978-3503126026.
• TOP Hotel: SPA 2016. Zahlen-Fakten-Trends-Analysen. Der Wellnessmarkt im Überblick. Freizeit-Verlag, Landsberg am Lech.
• Voigt., C./Pforr, C. (Hrsg.) (2014): Wellness Tourism. A Destination Perspective. Routledge, Abingdon. ISBN-13: 978-0415644679.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBTOGHT02

Kursname:

Gesundheitstourismus II

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

DLBTOGHT01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs Gesundheitstourismus II widmet sich der Frage, wie in den unterschiedlichen Teilmärkten erfolgreiche Produkte entwickelt und implementiert werden können. Einen Schwerpunkt stellen hierbei in- und ausländische Destinationen dar, die sich in diesem Markt erfolgreich positionieren und positionieren wollen. Das gesamte Spektrum der gesundheitstouristischen Teilmärkte und ihrer Dienstleistung wird systematisch anhand des im Kurs erlernten Gesundheitsreisen/Gesundheitstourismus-Modells behandelt, wobei auf die primär gesundheitlich motivierten Reisen ein besonderes Augenmerk gelegt wird.

Nur mit innovativen Angeboten und Produkten, die professionell vermarktet werden, können etablierte und neue Anbieter sowie Destinationen im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen. Der Kurs behandelt daher auf Basis von spezifischen Branchenreports zielgerichtet zukunftsweisende Best Practice-Beispiele, innovative Ideen und neue Technologien. Studierende des Kurses verstehen, wie marktfähige Produkte, Alleinstellungen und Wettbewerbsvorteile identifiziert werden, um immer anspruchsvollere Kunden und selbstzahlende Gäste zu erreichen. Sie erkennen, welche Produktanforderungen Anbieter erfüllen müssen und welche Neuerungen es gibt. Sie verstehen, wie Innovationen in diesem hart umkämpften Markt funktionieren und sind in der Lage, Methoden anzuwenden, wie sich diese umsetzen lassen.

Im Fokus des Kurses stehen dabei die Behandlung erfolgreicher und neuartiger Produkte und konkreter Angebote, Netzwerke (Kooperationen, Cluster und neue Strukturen), Plattformen (Vermarktungs- und Vertriebsplattformen für Produkte und Anbieter) sowie Prozesse (v. a. technikgetriebene Systemlösungen), die den Gesundheitstourismus voranbringen. Für diesen Kursabschnitt werden ableitend von Erfahrungen in deutschen Destinationen drei Fragestellungen behandelt, die den Studierenden ein systematisches Verständnis des Produktmanagements im Gesundheitstourismus liefern:

  • „Best Practices & Innovationen“: In den letzten Jahren eingeführte Produkt-, Prozess- und Organisationsveränderungen.
  • „Inventionen & innovative Ansätze“: „Blick ins Labor“-Angebote, die in den kommenden Jahren erfolgreich sein könnten.
  • „Trends & Projektionen“: Abschätzung von angebots- und nachfragegetriebenen Entwicklungen mit längerfristiger Perspektive.

Da der Gesundheitstourismus besondere Ansprüche an die Motivationslage der Kunden stellt, müssen die Studierenden neben den marketingrelevanten Kompetenzen ebenfalls Aspekten der Qualität und Ethik besondere Aufmerksamkeit widmen. Daher werden unterschiedliche Qualitätsmanagementsysteme für Anbieter und Destinationen vorgestellt und bewertet sowie Fragen ethischen Handelns aufgeworfen, die sich im Umgang mit Kunden mit induzierten wie freiwilligen Bedürfnissen nach einer Wiederherstellung und/oder Verbesserung ihres persönlichen physischen und/oder psychischen Gesundheitszustandes ergeben.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • die zentralen Erfolgsfaktoren bestehender gesundheitstouristischer Angebote verstehen.
  • eigenständig Ansätze für innovative gesundheitstouristische Angebote entwickeln und „Me-Too“-Strategien für die Adaptierung bestehender Produkte in neuen Märkten und/oder Destinationen entwickeln.
  • Best Practice-Beispiele für neue Entwicklungen nutzen und generalisieren können.
  • die Bedeutung und Funktionsweise von Netzwerkbildung und Vertriebsmodelle im Gesundheitstourismus verstehen.
  • Prozesse und Systeme des Qualitätsmanagements für gesundheitstouristische Dienstleister und Destinationen bewerten können.
  • ethische Aspekte des wirtschaftlichen Umgangs mit dem Gut „Gesundheit“ verstehen, verinnerlichen und berücksichtigen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Erfolgsfaktoren und Ansätze für gesundheitstouristische Angebote

1.1 Bedürfnisse von Gesundheitstouristen

1.2 Gesundheitsdienstleistungen und Kundennutzen

1.3 Kundennutzungsstiftung durch Kooperation von Medizin und Tourismusbranche

1.4 Profilbildung und Spezialisierung

1.5 Qualitätsorientierung und Markenbildung

2 Best Practice-Beispiele in zentralen Teilmärkten

2.1 Best Practices in gesundheitstouristischen Segmenten

2.1.1 Medizinisch indizierte OP-Reisen

2.1.2 Medizinische Reisen

2.1.3 Psychotherapeutisch ausgerichtete Reisen

2.1.4 Meditativ motivierte, spirituelle Reisen

2.1.5 Kuren

2.1.6 Medizinisch indizierte Sport-Reisen

2.1.7 Medical Wellness

2.2 Best Practices in gesundheitstouristischen Einrichtungen und Destinationen

2.2.1 Kurorte und Heilbäder

2.2.2 Beherbergungsanbieter

2.2.3 Kliniken, Gesundheitszentren und medizinisch-therapeutische Dienstleister

2.2.4 Medizintechnik und Kommunikationstechnologie

2.2.5 Flächendestinationen

2.2.6 Städtedestinationen

2.2.7 Gesundheitsregionen

3 Netzwerkbildung und Vertriebsmodelle

3.1 Netzwerke in Gesundheitsregionen

3.2 Netzwerke im Beherbergungswesen

3.3 Spezialisierte Reiseveranstalter und Vertriebsorganisationen

3.4 Der Online-Markt im Gesundheitstourismus

3.5 Internationale Märkte

4 Qualitätsmanagement und ethische Aspekte

4.1 Medizinisches Qualitätsmanagement und Auditsysteme

4.2 (Gesundheits-)Touristisches Qualitätsmanagement und Auditsysteme

4.3 Dachmarken und Qualitätsgütezeichen

4.4 Gesundheitstourismus und Ethik

Literatur:

• Beauty 24/Wellness-Hotels & Resorts (Hrsg.) (2015): Wellness-Trends 2015.
(URL: http://www.itb-kongress.de/media/itbk/itbk_dl_de/itbk_dl_de_itbkongress/
archiv_2015/itb_experts_forum_wellness/Wellness-Trends_2015.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH (Hrsg.) (2015): Potenzialstudie Medizintourismus Berlin-Brandenburg 2015. Berlin. (URL: http://webkiosk.berlin-partner.de/potenzialstudie-medizintourismus-berlin-brandenburg-2015/54835875 [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Hrsg.) (2011): Allgemeine Wirtschaftspolitik. Innovativer Gesundheitstourismus in Deutschland. Leitfaden.
(URL: http://www.dtv-gesundheitstourismus.de/fileadmin/user_
upload/pdf/Leitfaden_Gesundheitstourismus.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Heilbäderverband: Kompetenzanalyse der Heilbäder und Kurorte in Deutschland. (URL: http://www.deutscher-heilbaederverband.de/Kompetenzanalyse-723624.html [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Tourismusverband: Online Branchenradar Gesundheitstourismus.
(URL: http://www.dtv-gesundheitstourismus.de/ [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Deutscher Wellness Verband: Infodienste. (URL: http://www.wellnessverband.de/infodienste/index.php [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Hall, C. M. (Hrsg.) (2013): Medical Tourism. The Ethics, Regulation, and Marketing of Health Mobility. Routledge, London/New York. ISBN-13: 978-0415665759.
• Lunt, N./Horsfall, D./Hanefeld, J. (Hrsg.) (2015): Handbook on Medical Tourism and Patient Mobility. Edward Elgar Publishing, Cheltenham. ISBN-13: 978-1783471188.
• Project M/KECK Medical (Hrsg.) (2014): „Health Marketing“. Zielgruppen, Marketing und Vertrieb im Gesundheitstourismus. Hamburg/Berlin. (URL: http://www.projectm.de/GT/Downloads/Beteiligungsunterlagen_Kompetenzanalyse_Heilbaeder_Kurorte_Modul-2_Health-Marketing.pdf [letzter Zugriff: 26.10.2016]).
• Rulle, M./Hoffmann, W./Kraft, K. (2010): Erfolgsstrategien im Gesundheitstourismus. Analyse zur Erwartung und Zufriedenheit von Gästen. Erich Schmidt Verlag, Berlin. ISBN-13: 978-3503126026.
• Smith, M./Puczkó, L. (2009): Health and Wellness Tourism. Elsevier, Oxford. ISBN-13: 978-0750683432.
• Voigt., C./Pforr, C. (Hrsg.) (2014): Wellness Tourism. A Destination Perspective. Routledge, Abingdon. ISBN-13: 978-0415644679.

Branchenreporte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:
• Branchenreport „Städtedestinationen“.
• Branchenreport „Gesundheitsregionen und Gesundheitsinitiativen“.
• Branchenreport „Kliniken, Gesundheitszentren und medizinisch-therapeutische
• Branchenreport „Beherbergung“.
• Branchenreport „Flächendestinationen“
• Branchenreport „Städtedestinationen“
• Branchenreport „Kurorte und Heilbäder“
• Branchenreport „Medizintechnik und Kommunikationstechnologie“Dienstleister“

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Nachhaltigkeitsmanagement in Tourismus, Hospitality und Event (DLBTONMTHE)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Nachhaltigkeitsmanagement in Tourismus, Hospitality und Event

Modulnummer:

DLBTONMTHE

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Nachhaltigkeitsmanagement I (DLBTONMTHE01)
  • Nachhaltigkeitsmanagement II (DLBTONMTHE02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Helmut Wachowiak

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Hospitality Management
• Bachelor Eventmanagement
• Bachelor Tourismusmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Nachhaltiges Tourismusmanagement
• Destinationsmanagement
• Planung und Entwicklung von Reisen

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

In einer Welt, in der Umweltzerstörung und soziale Ungerechtigkeit einen hohen Stellenwert in der öffentlichen Diskussion einnehmen, müssen Hoteliers, Reiseunternehmen und Veranstaltungsagenturen in der Lage sein, diese Belange in ihren unternehmerischen Entscheidungen zu berücksichtigen. Studierende des Tourismusmanagements müssen sich dieser Herausforderungen bewusst sein und mit dem nötigen Rüstzeug zur Bewältigung dieser Herausforderungen auf allen unternehmerischen Ebenen ausgestattet werden.
Obwohl die Tourismus-, Hotellerie- und Veranstaltungsbranche zunehmend Einsicht in die Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens zeigt und sich Belangen wie Klimawandel und Energieineffizienz zunehmend stellt, verfügen die verantwortlichen Manager häufig nicht über das Wissen über entsprechende Managementsysteme. Einige touristische Destinationen haben allerdings bereits Prinzipien der Nachhaltigkeit sowohl in Bezug auf Entwicklung als auch Management aufgegriffen und einige global operierende Hotelketten und Konferenzzentren berücksichtigen bereits die grundlegenden Konzepte eines intelligenten Energiemanagements, eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Entsorgung und Wasser, der Beteiligung lokaler Akteure und Prinzipien des Eco-Designs. Zusätzlich existieren in der Eventbranche verschiedene Normen und Initiativen, die als Richtlinien ein nachhaltiges Wirtschaften in diesem Bereich ermöglichen sollen.
Studierende dieses Moduls werden mit Wissen und Lösungsansätzen ausgestattet, um einen Managementansatz zu verfolgen, der die Notwendigkeit ökonomischen Profits mit einem Streben nach sozialer Gerechtigkeit und einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur ausbalanciert. Das Modul strebt die Beantwortung multipler operationaler Fragen an, indem einfallsreiche Lösungen für die Bewältigung aktueller Umweltprobleme sowie sozialer und ökonomischer Herausforderungen angeboten werden.

Nach erfolgreicher Absolvierung des Moduls werden die Studierenden in der Lage sein,

• existierende und entstehende Umweltprobleme sowie soziale und ökonomische Herausforderungen zu erkennen und zu beschreiben.
• den Einfluss der Tourismus-, Hospitality-, und Eventindustrie zu analysieren und adäquate Lösungsansätze für die komplexen Problemlagen zu formulieren.
• Informationsressourcen zu identifizieren, die für die akademische Arbeit sowie für die Bewältigung praktischer Probleme der Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie hilfreich sind.
• Probleme der Nachhaltigkeit zu analysieren und zu diskutieren.
effektive Problemlösungsstrategien zu entwickeln.

Lehrinhalt des Moduls:

Prinzipien der Nachhaltigkeit:
• Übersicht über die Theorien von Planung und nachhaltiger Entwicklung, sowohl mit globaler Perspektive als auch bezogen auf den Kontext Tourismus, Hospitality und Events
• Analyse der ökologischen und sozialen Einflüsse durch die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie
• Exploration der Rolle von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen sowie der sozialen, psychologischen und geographischen Dimension von Tourismusplanung und -entwicklung, inklusive des Abhängigkeitsverhältnisses effektiver Planung und Entwicklung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene

Nachhaltigkeitsmanagement:
• Definition und Analyse von Nachhaltigkeitsmanagementsystemen, die die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie in die Lage versetzen, Umweltschäden zu minimieren/zu vermeiden, einen fairen sozialen Austausch sicherzustellen und gleichzeitig Profitabilität zu gewährleisten
• Analyse von Zertifizierungsschemata und Prüfungsverfahren, sowohl von Selbstevaluierungsverfahren als auch Überprüfungen durch Externe
• Analyse von Erfassungsrichtlinien, inklusive kritischer Bewertung der Global Reporting Initiative und anderer Erfassungsstandards

Nachhaltige Geschäftsstrategien:
• Untersuchung von Geschäftspraktiken der Tourismusindustrie, Hotelentwicklungsprojekten und Konferenzveranstaltungsorten in Kombination mit gegenwärtigen Strategien bezüglich Energieeffizienz, Entsorgungsmanagement, Wasserkonservierung, Eco-Design und verantwortlicher architektonischer Planung
• Untersuchung spezifischer operationaler Angelegenheiten (z. B. Food & Beverage-Planungen und Logistikketten)
• Untersuchung der Implementierung der „triple bottom line“ bei Hospitalitykonzernen und kritische Überprüfung von „grünen“ Finanzierungssystemen mit dem Ziel einer Konzeptionalisierung eines holistischen Geschäftsmodells
• Analyse von Prozessen und Programmen, die in korporativen Standards sozialer Verantwortlichkeit münden
• Diskussion der Prinzipien eines Managements der Teilhabe

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBTONMTHE01

Kursname:

Nachhaltigkeitsmanagement I

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs führt die Studierenden in die Grundkonzepte, Prinzipien und Praktiken der nachhaltigen Entwicklung sowohl mit globaler Perspektive als auch bezogen auf den Kontext Tourismus ein. Einem Überblick über die allgemein verwandte Terminologie in Sachen Nachhaltigkeit folgend, werden die grundlegenden Prinzipien nachhaltiger Entwicklung untersucht und diskutiert. Im Rahmen des Kurses werden die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Einflüsse der Tourismusindustrie analysiert und die Rolle von Regierungen und Nichtregierungsakteuren in der Entwicklung von Schadensvermeidungsstrategien untersucht. In dem Kurs werden gesellschaftliche, psychologische und geographische Dimensionen der Tourismusplanung und -entwicklung diskutiert und Abhängigkeitsverhältnisse effektiver Planung und Entwicklung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene erörtert.

Weiterhin lernen Studierende, nachhaltige Managementsysteme zu definieren und zu analysieren, die es Touristik-, Hospitality- und Eventunternehmen ermöglichen, Umweltschäden so gering wie möglich zu halten oder zu vermeiden, einen fairen sozialen Austausch sicherzustellen und gleichzeitig Profitabilität zu gewährleisten. Der Kurs erstreckt sich auch auf die Anwendung von Zertifizierungsschemata, sowohl von Selbstevaluierungs- und Erfassungsverfahren durch Touristik- und Hospitalityunternehmen als auch von Überprüfungen durch Dritte. Erfassungsrichtlinien werden analysiert. Die Global Reporting Initiative und andere Erfassungsstandards werden kritisch überprüft.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • Konzepte und Theorien bezüglich nachhaltiger Entwicklung diskutieren können.
  • ein Bewusstsein entwickelt haben für die ökologischen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Einflüsse durch den Tourismus.
  • Wissen über mögliche Maßnahmen zur Bekämpfung der negativen Einflüsse durch die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie erworben haben.
  • in der Lage sein, die wichtigsten relevanten Richtlinien und Codes für die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie zu identifizieren.
  • ein Verständnis und eine Wertschätzung von Nachhaltigkeit im Tourismus entwickelt haben.
  • in der Lage sein, Kosten und Nutzen einer Implementierung von SMS zu diskutieren.
  • in der Lage sein, selbstständig die Planungsphase für ein nachhaltiges Managementsystem für ein Touristik-, Hospitality- oder Eventunternehmen durchzuführen.
  • befähigt sein, die Bedeutung (inklusive Kosten-Nutzen-Analyse) von Zertifizierungen  von Reisezielen, Hospitalityorganisationen und Veranstaltungsorten zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Nachhaltige Entwicklung durch die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie

1.1 Terminologie, historische Perspektive und Prinzipien

1.2 Ökonomische, ökologische und soziokulturelle Einflüsse

2 Nachhaltiger Tourismus, Hospitality und Events

2.1 Definition und Prinzipien

2.2 Nachhaltige Planung, Entwicklung und Management von Reisezielen

3 Konsumentenverhalten

3.1 Planung für den klassischen, zeitgenössischen und zukünftigen Reisetypus/Touristen

3.2 Die Rolle von Unternehmen als korporative Kunden

4 Richtlinien und Codes

4.1 Übersicht über existierende Richtlinien und Codes

4.2 Richtlinien und Codes in der Praxis

5 Tourismustypen und Trends

5.1 Nachhaltiger Tourismus versus andere Formen des Tourismus

5.2 Trends und vorbildliche Verfahren (Best Practices)

6 Nachhaltige Managementsysteme

6.1 Definition nachhaltiger Managementsysteme (SMS) und Vergleich mit ökologischen Managementsystemen (EMS)

6.2 Überblick und kritische Bewertung ISO (ISO 14001) und EMAS

6.3 Kosten und Nutzen im Zusammenhang mit SMS

7 Einführung von SMS im Bereich Touristik, Hospitality und Event

7.1 Planung und Einrichtung von Verfahren

7.2 PCDA-Zyklus

8 Überprüfungen: Ziele und Prozesse

8.1 Intention des Überprüfungsverfahrens

8.3 Stadien des Bewertungsverfahrens und andere Formen der Überprüfung

8.4 Externe Überprüfung durch Dritte

9 Berichterstattung

9.1 Adressaten und Arten der Berichterstattung

9.2 Richtlinien und Standards der Berichterstattung

9.3 Best Practice-Beispiele

10 Eco-Labels in der Tourismusindustrie

10.1 Komponenten und Funktionen

10.2 Kritische Bewertung von Zertifizierungssystemen für Reiseziele

11 Zertifizierung in den Bereichen Hospitality und Veranstaltungen

11.1 Kategorisierung von Eco-labels

11.2 Trends

Literatur:

• Balderjahn, I. (2013): Nachhaltiges Management und Konsumentenverhalten. UTB, Konstanz. ISBN-13: 978-3825239022.
• Braun, K. (2013): Die Rolle der Ethik in der Tourismuswirtschaft. Diplomica, Hamburg. ISBN-13: 978-3842883192.
• Cavagnaro, E./Curiel, G. (2012): The Three Levels of Sustainability. Greenleaf Publishing, Sheffeld. ISBN-13: 978-1906093686.
• European Commission: Eco-Management and Audit Scheme (EMAS). EMAS User’s Guide (URL: http://ec.europa.eu/environment/emas/emas_publications/guidance_
en.htm [letzter Zugriff: 27.10.2016]).
• Evangelischer Entwicklungsdienst (Hrsg.): Tourism Watch – Zeitschrift Informationsdienst Tourismus und Entwicklung. Bonn. (fortlaufend).
• Freyberg, B. v./Gruner, A./Hübschmann, M. (2015): Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor in Hotellerie & Gastronomie. Matthaes, Stuttgart. ISBN-13: 978-3875150964.
• Große Ophoff, M. (2016): Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Green Meetings als Zukunftsprojekt für die Veranstaltungsbranche. Oekom, München. ISBN-13: 978-3865817839.
• Kunz, E. (2012): Tourismus im Umbruch – Herausforderungen der Zukunft. Treiber und Faktoren künftiger Unternehmensstrategien; eine wissenschaftliche Betrachtung. ghh consult GmbH, Wiesbaden.
• International Standard Organization (ISO). ISO and the environment. Standards catalogue. (URL: http://www.iso.org/iso/iso_catalogue [letzter Zugriff: 27.10.2016]).
• Jones, M. (2012): Sustainable Event Management. A practical guide, 2. Auflage, Routledge, London. ISBN-13: 9780415840200.
• Laßberg, D. v. (1995): Ganzheitlich orientierte Tourismusentwicklung. Schriftenreihe für Tourismus und Entwicklung, Ammerland. ISBN-13: 978-3980484602.
• Saarinen, J./Rogerson, C. M./Manwa, H. (2012): Tourism and the Millennium Development Goals. Tourism, Local Communities and Development. In: Tourism Geographies, 16. Jg., Heft 1, S. 23–30.
• Sheldon, C./Yoxon, M. (2006): Environmental Management Systems. A Step-by-Step Guide to Implementation and Maintenance. 3. Auflage, Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-1844072576.
• Sloan, P./Legrand, W./Chen, J. S. (2016): Sustainability in the Hospitality Industry. Principles of Sustainable Operations. 3. Auflage, Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-1138915374.
• Sloan, P./Simons-Kaufmann, C./Legrand, W. (2012): Sustainable Hospitality and Tourism as Motors for Development. Case Studies from Developing Regions of the World. Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-0123851963.
• Wenk, M. S. (2005): The European Union's Eco-Management and Audit Scheme (EMAS). Dordrecht, Springer. ISBN-13: 978-1402034923.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBTONMTHE02

Kursname:

Nachhaltigkeitsmanagement II

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

DLBTONMTHE01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Dieser Kurs beginnt mit der Analyse von Projekten von Tourismusunternehmen und Hotelentwicklungsprojekten in Zusammenhang mit aktuellen Belangen wie Energieeffizienz, Wassermanagement, Wasserkonservierung, Eco-Design und verantwortlicher architektonischer Planung. Es werden spezifische operationale Angelegenheiten (z. B. Food und Beverage-Planungen und Versorgungsketten) untersucht. Der Kurs widmet sich dann der Untersuchung der „triple bottom line“, angewandt von großen Hospitalitykonzernen und Konferenzveranstaltern und wird aktuelle „grüne“ Finanzierungssysteme mit dem Ziel der Konzeptionalisierung eines holistischen Geschäftsmodells kritisch überprüfen.

Der Fokus des Kurses liegt in der Vermittlung eines Verständnisses für die Prozesse und Verfahren, die zu korporativen Standards sozialer Verantwortlichkeit hinführen. Schwerpunktmäßig werden Prinzipien eines Managements der Teilhabe für Touristik-, Hospitality- und Eventunternehmen diskutiert und deren Bedeutung für den langfristigen Erfolg einer Organisation analysiert.

Des Weiteren werden praktische Fallstudien vorgestellt und diskutiert, um zukünftige Tourismus-, Hospitality- und Eventmanager mit bisherigen Erfahrungen und Wissen auszustatten, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und Teilhabern gelingen kann.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden in der Lage sein,

  • die wichtigsten Konzepte nachhaltiger Praktiken in Konstruktion und Design von Touristik-, Hospitality- und Veranstaltungsinfrastrukturen zu diskutieren und qualifizierte Entscheidungen zu treffen.
  • aktuelle und vorbildliche Verfahren (Best Practices) in Bezug auf nachhaltiges Handeln in der Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie zu identifizieren.
  • Nachhaltigkeitsbelange in Bezug auf „Life Cycle Assessment“ und andere verwandte Konzepte zu diskutieren.
  • klare Initiativen zu entwickeln, die Touristik-, Hospitality- und Eventunternehmen dabei unterstützen, eine korporative, sozialverantwortliche Unternehmensstrategie einzuführen.
  • Indikatoren für eine Nachhaltigkeitsüberprüfung (Sustainability Performance Indicators) zu identifizieren und zu bewerten und die Prinzipien der „triple bottom line“ und ihre Anwendung in Unternehmen zu diskutieren.
  • die mögliche Effektivität einer Managementstrategie der Teilhabe spezifisch für die Tourismus-, Hospitality- und Eventindustrie zu bewerten.
  • für die Industrie verfügbare „grüne“, nachhaltige Finanzierungsmodelle zu identifizieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Baugelände – Analyse, Auswahl & Infrastrukturplanung

1.1 Prinzipien

1.2 Tragfähigkeitsgrenzen

1.3 Environmental Impact Assessment (EIA) & Social Impact Assessment (SIA), Definitionen und Methodologien

1.4 Input

1.5 Output

1.6 Lebenszyklus-Modelle

2 Prinzipien nachhaltigen Designs

2.1 Prinzipien und Konzepte

2.2 Passive versus aktive Solartechniken

2.3 Überblick und kritische Analyse aktueller operational vorbildlicher Verfahren (Best Practices)

3 Leistungsindikatoren und Finanzierungssysteme

3.1 Concept of Externalities

3.2 Berechnung von Externalities

3.3 Ökologische und soziale Leistungsindikatoren

3.4 Nachhaltigkeitsindikatoren

3.5 „Grüne“ Finanzierungsmodelle

4 Konzeptionen korporativer, sozialer Verantwortlichkeit

4.1 Klassisches Modell

4.2 Teilhabe-Modell

4.3 Non-Profit-Unternehmen

4.4 Kosten und Nutzen

4.5 Vorbildliche Verfahren (Best Practices)

5 Teilhabereinfluss auf Unternehmen

5.1 Anteilseigner

5.2 Konsumenten

5.3 Angestellte

5.4 Regierungsorganisationen

5.5 Nichtregierungsorganisationen

5.6 Lokale Gemeinde

6 Leistungsbewertung

6.1 Gewinn und Investierung

6.2 Prinzipien der „triple bottom line“

6.3 Rahmen nachhaltiger Performanz (Sustainability Performance Framework)

6.4 Herausforderungen und Chancen

6.5 Zukünftige Entwicklungen

Literatur:

Bücher:
• Balderjahn, I. (2013): Nachhaltiges Management und Konsumentenverhalten. UTB, Konstanz. ISBN-13: 978-3825239022.
• Borkmann, V./Rief, S./Iber, B. (2014): FutureHotel Gastbefragung. Studie aus dem Forschungsprojekt Futurehotel. Eine Erhebung zu innovativen Lösungen für die Hotelgäste der Hotellerie im DACH-Markt. Fraunhofer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3839606568
• Borras, M. (2008): Hotels Spaces. Rockport, Beverly (MA). ISBN-13: 978-1592534326.
• Doerner, R.-W./NiemeyerM. (Hrsg.) (2011): Kompendium der Hotelimmobilie. Immobilien Zeitung Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3940219077.
• Freyberg, B. v./Gruner, A./Hübschmann, M. (2015): Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor in Hotellerie & Gastronomie. Matthaes, Stuttgart. ISBN-13: 978-3875150964.
• Große Ophoff, M. (2016): Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Green Meetings als Zukunftsprojekt für die Veranstaltungsbranche. Oekom, München. ISBN-13: 978-3865817839.
• Jones, M. (2012): Sustainable Event Management. A practical guide, 2. Auflage, Routledge, London. ISBN-13: 9780415840200.
• McPhail, K./Walters, D. (2009): Accounting and Business Ethics. An Introduction. Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-0415362351.
• Pearce, A./Ahn, Y.H./HanmiGlobal (2012): Sustainable Buildings and Infrastructure. Paths to the future. Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-0415690928.
• Rutes, W. A./Penner, R. H./Adams, A. (2012): Hotel Design, Planning and Development. 2. Auflage, Architectural Press, Oxford. ISBN-13: 978-0393733853.
• Singh, A. J./Houdré, H. (Hrsg.) (2012): Hotel Sustainable Development. Principles and Practices. American Hotel & Lodging Educational Institute, Lansing. ISBN-13: 978-0133144468.
• Sloan, P./Legrand, W./Chen, J. S. (2016): Sustainability in the Hospitality Industry. Principles of Sustainable Operations. 3. Auflage, Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-1138915374.
• Unerman, J./Bebbington, J./O’Dwyer, B. (2007): Sustainability Accounting and Accountability. Routledge, Oxford. ISBN-13: 978-0415384889.
• Yeang, K./Spector, A. (2011): Green Design. From theory to practice. Black Dog Publishing. London. ISBN-13: 978-1907317125.

Zeitschriften:
• hotelbau
• Tourism Watch

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Gastronomie und Catering (DLBHOGUC)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Gastronomie und Catering

Modulnummer:

DLBHOGUC

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Gastronomiemanagement (DLBHOGUC01)
  • Catering Management (DLBHOGUC02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dirk Rottmüller

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Tourismusmanagement
• Bachelor Eventmanagement
• Bachelor Hospitality Management

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Unternehmerisches Hotelmanagement
• Dienstleistungsmanagement
• Kosten- und Leistungsrechnung
• Food und Beverage Management

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Die Gastronomie befindet sich seit einigen Jahren in einem tiefgreifenden Wandel: Neue innovative und flexible Angebotsformen fordern die klassischen Restaurantbetriebe heraus. Neue innovative Marktteilnehmer in der Gastronomie drängen in den Markt, zudem wird der Wettbewerb durch erfolgreiche Ketten- und Systemgastronomiebetriebe immer stärker. Daneben kämpfen viele Gastronomiebetriebe aufgrund einer verschlechterten Kostenstruktur ums Überleben, auch fehlen bedürfnis- und marktgerechte Angebotsstrukturen. In der Hotellerie gilt der Gastronomiebereich als das zweite Standbein eines Hotelbetriebes und erbringt je nach Struktur und Ausrichtung „die andere Umsatzhälfte“. Andererseits verursacht der Gastronomiebereich jedoch auch in der Regel den größeren betriebsbedingten Kostenblock. Er besteht in der Regel aus den Bereichen Restaurant, Bar, Café, Bankettabteilung, Etagenservice, Küche, Einkauf, Wareneinsatzkontrolle, Spül- und Geschirrbereich (Stewarding), Servicebar/Kaffeeküche und eventuell Party- bzw. Cateringservice.
Die Cateringbranche wiederum befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs. Dabei bezeichnet Catering das professionelle Bereitstellen von Speisen und Getränken als Dienstleistung an einem beliebigen Ort. Der Leistungsumfang kann sich dabei von der Anlieferung der vorproduzierten Speisen bis hin zum Aufbau eines temporären Gastronomiebetriebs erstrecken. Formen des Caterings existieren in den Bereichen des Business-, Care-, Verkehrs-, Schul-, Hochschul-, Stadion-, Messe- und Event-Catering.
Das Modul beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Formen und Strukturen im Gastronomie- und Cateringbereich. Dabei werden die gastronomischen Leistungssysteme erläutert sowie die organisatorischen Strukturen analysiert. Zusätzlich werden Aspekte eines integrierten Qualitätsmanagements in der Gastronomie und im Catering erläutert sowie aktuelle Trends in diesen Bereichen identifiziert und analysiert.

Nach erfolgreicher Absolvierung des Moduls werden die Studierenden in der Lage sein,

• die gastronomischen Leistungssysteme zu kennen und zu beschreiben.
• die organisatorischen Abläufe in der Gastronomie zu identifizieren und zu analysieren.
• die Facetten des Caterings zu kennen und die unterschiedlichen Cateringformen zu beschreiben.
• Hygienevorschriften im Umgang mit Lebensmitteln zu kennen.
• die technischen und logistischen Besonderheiten im Catering herauszuarbeiten.
• aktuelle Trends in Gastronomie und Catering zu analysieren und kritisch zu reflektieren.

Lehrinhalt des Moduls:

Gastronomiemanagement:
• Übersicht über Begriffe und Terminologien in der Gastronomie
• Analyse der organisatorischen Prozesse und Abläufe in der Gastronomie
• Restaurant- und Gastronomiekonzeption
• Gastronomiemanagement
• Aktuelle Trends in der Gastronomie

Catering Management:
• Historie und Begriff des Caterings
• Analyse und Überblick über die Cateringbranche
• Verschiedene Formen des Caterings
• Materialwirtschaft im Catering
• Hygienische, qualitätstechnische und sicherheitsrelevante Themen im Catering Management
• Aktuelle Trends im Catering Management

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBHOGUC01

Kursname:

Gastronomiemanagement

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die hohe Mobilität unserer Gesellschaft bewirkt, dass die Verpflegung außer Haus immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die vielfältigen gastronomischen Anbieter lassen sich in vier Bereiche aufteilen:

  • Bedienungsgastronomie/Hotelgastronomie
  • Schnellservicerestaurants und Imbisse
  • Arbeits- und Ausbildungsplatzverpflegung
  • Erlebnis- und Freizeitgastronomie

In der Hotellerie gilt der Gastronomiebereich als ein wichtiger Bereich eines Hotelbetriebs und trägt je nach Struktur und Ausrichtung zu einem Gros des Umsatzes bei. Andererseits verursacht der Gastronomiebereich jedoch auch in der Regel den größeren betriebsbedingten Kostenblock. Er besteht in der Regel aus den Bereichen Restaurant, Bar, Café, Bankettabteilung, Etagenservice, Küche, Einkauf, Wareneinsatzkontrolle, Spül- und Geschirrbereich (Stewarding), Servicebar/Kaffeeküche und eventuell Party- bzw. Cateringservice.

Der Kurs befasst sich zunächst mit der Historie und den Terminologien in der Gastronomie. Anschließend werden die Leistungssysteme und die damit verbundenen Prozesse identifiziert und analysiert. Neben den organisatorischen Abläufen fließen Aspekte der Restaurantkonzeption ebenfalls in den Kursinhalt mit ein. Aufgrund der hohen Bedeutung der Kostenkontrolle im Gastronomiemanagement werden Kostenstruktur und Preisgestaltungen im Gastronomiebereich näher erläutert und analysiert. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Schritte der Messeorganisation beschrieben. Neben den aktuellen Trends und Herausforderungen für die Gastronomie im digitalen Zeitalter werden abschließend Aspekte der Nachhaltigkeit in der Gastronomie analysiert und kritisch reflektiert.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • ein umfassendes Verständnis für die historische Entwicklung der Gastronomie besitzen.
  • die wichtigsten Begriffe der Gastronomie kennen.
  • organisatorische Abläufe in der Gastronomie kennen und anwenden können.
  • die unterschiedlichen Formen gastronomischer Angebote kennen.
  • die Kostenstrukturen in der Gastronomie kennen und eine Kalkulation inklusive Break-even-Analyse durchführen können.
  • die Grundsätze des Bestandsmanagements kennen und anwenden können.
  • die Herausforderungen und Chancen für die Gastronomie im digitalen Zeitalter identifizieren, analysieren und bewerten können.
  • Aspekte der Nachhaltigkeit in der Gastronomie analysieren und kritisch reflektieren können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Historie und Terminologien in der Gastronomie

1.1 Die Geschichte der Gastronomie

1.2 Terminologien in der Gastronomie

2. Gastronomische Leistungssysteme

2.1 Organisatorische Strukturen in der Gastronomie

2.2 Formen gastronomischer Angebote

2.3 Bedürfnisstruktur in der Gastronomie

3. Restaurantkonzeption und -entwicklung

3.1 Stufen der Restaurantkonzeption und -planung

3.2 Restaurantdesign

4. Kostenstruktur in der Gastronomie

4.1 Umsatz-/Gewinnanalyse

4.2 Break-even-Analyse

4.3 Standardkosten und Preiskalkulation

5. Beschaffungs- und Bestandsmanagement

5.1 Einkaufs- und Beschaffungsmarketing

5.2 Grundsätze der Bestandskontrolle

5.3 Bestandsmanagement und Warenumschlag

6. Online-Herausforderungen und -Chancen für die Gastronomie

6.1 Soziale Medien

6.2 Online Ordering und Internetportale

6.3 Reservierungs- und Bewertungsportale

7. Nachhaltiges Restaurantmanagement

7.1 Lebensmittelverschwendung und Abfallpolitik

7.2 Energie- und Wasserverbrauch

7.3 Nachhaltiger Einkauf und Marketing

8. Neue Trends und Entwicklungen in der Gastronomie

8.1 Digitalisierung

8.2 Strukturwandel im Lebensmittelsektor

8.3 Take-away

Literatur:

Bücher:
• Civitello, L. (2011): Cuisine and Culture: A History of Food and People. 3. Auflage, Wiley, Hoboken, (NJ). ISBN-13: 9780470403716.
• Flad, P. O. (2002): Dienstleistungsmanagement in Gastronomie und Foodservice-Industrie. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main. ISBN-13: 9783875155013.
• Gruner, A./Freyberg, B. v./Euchner, M. (2016): Gastronomie managen: Umsatzchancen nutzen, Kostenfallen meiden. Matthaes Verlag, Stuttgart. ISBN-13: 9783875153088.
• Henschel, U. K./Gruner, A. (2013): Hotelmanagement. 4. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 9783486721225.
• Hinterholzer, T. (2013): Facebook, Twitter und Co. in Hotellerie und Gastronomie. Ein Handbuch für Praktiker. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 9783642379536.
• Köhn, C. (2012): Food & Beverage Controlling. GRIN, München. ISBN-13: 9783656123934.
• Meyer, H. (2011): Management in der Gastronomie, m. CD-ROM. Oldenbourg, München. ISBN-13: 9783486583892.
• Murano, P. (2002). Understanding Food Science and Technology. Wadsworth, Belmont (CA). ISBN-13: 9780534544867.
• Sloan, P./Legrand, W./Hindley, C. (2015). The Routledge Handbook of Sustainable Food and Gastronomy. Routledge, London. ISBN-13: 9780415702553.
• Wilde, H. et al. (2010): Controlling im Food & Beverage-Management. Oldenbourg, München. ISBN-13: 9783486248395.

Zeitschriften:
• AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung
• Catering Management
• Food service
• FoodService Europe & Middle East
• gastrotel
• gastronomie und hotellerie
• Küche
• nomyblog – Magazin für Gastronomie und Genuss

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBHOGUC02

Kursname:

Catering Management

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

DLBHOGUC01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs umfasst eine Reihe von sehr unterschiedlichen Arten und Formen des Cateringservice. Business-, Care-, Verkehrs-, Schul-, Hochschul-, Stadion-, Messe- und Event-Catering sind dabei wichtige Bereiche für Cateringunternehmen wie auch die Vending-Branche und das Non-Food-Catering.

Neben den Grundlagen des Caterings werden ebenso wichtige Bereiche wie die der Cateringtechnologie, des Cateringrechts und des Catering Marketings erläutert und analysiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf dem Beschaffungsaspekt, dem Qualitäts- und Hygienemanagement sowie auf den Besonderheiten des Transports und der Logistik.

Neben der Entwicklung kundenorientierter Cateringkonzepte gibt der Kurs abschließend einen Ausblick auf aktuelle Trends im Bereich des Caterings.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • den Begriff Catering kennen und in den Gesamtkontext der Gastronomie einordnen können.
  • Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Formen des Caterings im Hinblick auf andere Gastronomieformen identifizieren und analysieren können.
  • Kenntnisse über die verschiedenen spezifischen Hygienevorschriften besitzen, die notwendig sind, um Qualitätsstandards im Umgang mit Lebensmitteln zu gewährleisten.
  • in der Lage sein, die zusätzlichen Serviceleistungen von Cateringfirmen zu benennen.
  • kundenorientierte Cateringkonzepte für die unterschiedlichen Zielgruppen entwickeln können.
  • in der Lage sein, aktuelle Trends in der Cateringbranche zu identifizieren, zu analysieren und kritisch zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

 

Inhalte des Kurses:

1. Begriff und Historie des Catering Business

1.2 Catering im Kontext der Außer-Haus-Verpflegung

1.3 Die Entwicklung der Gemeinschaftsverpflegung und des Catering Business

1.4 Betreiber- und Bewirtschaftungsmodelle

1.5 Der deutsche Cateringmarkt

2. Sparten des Contract Caterings

2.1 Business Catering

2.2 Education Catering

2.3 Care Catering

2.4 Verkehrs-Catering

3. Event- und Sport-Catering

3.1 Stadion-Catering

3.2 Messe-Catering

3.3 Event-Catering

4. Materialwirtschaft im Catering

4.1 Beschaffungs- und Logistikmanagement

4.2 Zentraleinkauf

4.3 Lagerung

5. Lebensmittelhygiene: gesetzliche Grundlagen und Praxis im Catering

5.1 Gesetzliche Vorgaben

5.2 Gute Hygienepraxis (GHP)

5.3 HACCP

5.4 Spezielle Anforderungen im Catering

6. Besonderheiten im Catering

6.1 Transport

6.2  Personalwesen

6.3 Zusätzliche Serviceangebote

7. Aktuelle Trends im Catering Business

7.1 Marketing und Online-Portale

7.2 Cook & Chill

7.3 Superfoods

8. Perspektiven von Green Catering

8.1 Was ist Green Catering?

8.2 Maßnahmen und Kriterien

8.3 Perspektiven

Literatur:

Bücher:
• Bless, T. J. (2008): Erfolgreich in der Gastronomie. Entwicklungen und Trends in der deutschen Esskultur. Diplomica, Hamburg. ISBN-13: 9783836660164.
• Hinterholzer, T. (2013): Facebook, Twitter und Co. in Hotellerie und Gastronomie. Ein Handbuch für Praktiker. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 9783642379536.
• Janssen, J./Lehrke, M. (2015): HACCP. Kompakt und verständlich. Ein Leitfaden zur Umsetzung von HACCP in der Lebensmittelwirtschaft. Lehrke, Hamburg. ISBN-13: 9783940513151.
• Kammerer, H./Cordes, E. (2007): Partyservice und Catering. Matthaes, Stuttgart. ISBN-13: 9783875150179.
• Kober, R. E (2007): Catering total. Die Vielfalt und die Chancen des Catering. Wagner, Gelnhausen. ISBN-13: 9783866832855.
• Sloan, P./Legrand, W./Hindley, C. (2015). The Routledge Handbook of Sustainable Food and Gastronomy. Routledge, London. ISBN-13: 9780415702553.
• Steinel, M. (2008): Erfolgreiches Verpflegungsmanagement. Praxisorientierte Methoden für Einsteiger und Profis. Verlag Neuer Merkur/rhw, München. ISBN-13: 9783937346458.
• Wilde, H. et al. (2010): Controlling im Food & Beverage-Management. Oldenbourg, München. ISBN-13: 9783486248395.

Zeitschriften:
• AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung
• Catering Inside
• Catering Management
• Eventlocations
• Food service
• gastgewerbe
• gv-Praxis
• Küche
• nomyblog – Magazin für Gastronomie und Genuss

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Meeting Events (DLBEMME)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Meeting Events

Modulnummer:

DLBEMME

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Messe- und Ausstellungsmanagement (DLBEMME01)
  • Meeting- und Konferenzmanagement (DLBEMME02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Kristina Sommer

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Tourismusmanagement
• Bachelor Hospitality Management
• Bachelor Eventmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Business Events
• Internationals Eventmanagement
• Marketing

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Meeting Events oder auch MICE Events (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) bilden eine wichtige Säule im gesamten Eventmarkt. Dabei spielt der Austausch von Informationen und Wissen bei diesen Events die entscheidende Rolle. Das Modul Meeting Events führt die Studierenden detailliert in das umfangreiche Gebiet der nationalen und internationalen Meeting Events ein. Zudem werden die Studierenden mit den spezifischen Formaten und Funktionen von Events in diesem Kontext vertraut gemacht.

Messen und Ausstellungen zählen, neben den Business Events, zu den wichtigsten Eventformaten von Unternehmen. Sie sind wesentliche Impulsgeber für den internationalen Handel mit Gütern und Dienstleistungen und tragen zur Intensivierung des Wettbewerbs sowie zur Steigerung von Wachstum und Beschäftigung bei. Als Folge der Globalisierung und der verstärkten Markenorientierung wird die Bedeutung von Messen und Ausstellungen mit internationaler Ausrichtung in Zukunft weiter zunehmen.

Die Kongress- und Meetingindustrie wiederum hat eine lange und bedeutsame Tradition und bildet einen wichtigen Wirtschaftsfaktor im Geschäftsreisetourismus. Im internationalen Zusammenhang konkurrieren über 200 Länder mit ihren Kongress- und Konferenzzentren in diesem Markt miteinander. Tagungen, Kongresse und Konferenzen werden dadurch zum Impulsgeber für politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und soziale Prozesse. Diese Prozesse finden nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene statt. So entsteht ein Wissenstransfer, der letztendlich auch zur Völkerverständigung beitragen kann. Durch den Informations- und Erfahrungsaustausch tragen sie zudem in besonderem Maße zur Förderungen von Innovationen bei.

Nach erfolgreicher Absolvierung des Moduls werden die Studierenden in der Lage sein,

• die Meetingindustrie und deren Stakeholder zu kennen und zu beschreiben.
• die Bedeutung von nationalen und internationalen Messen und Kongressen zu analysieren.
• Kommunikationsressourcen zu identifizieren und Konzeptionsideen zu generieren, die für die akademische Arbeit hilfreich sind.
• die Fähigkeit zu entwickeln, technische und sicherheitsrelevante Aspekte im Bereich der Meetingindustrie zu erarbeiten.

Lehrinhalt des Moduls:

Messe- und Ausstellungsmanagement:
• Übersicht über die Messe- und Ausstellungsbranche und deren Player sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene
• Analyse der organisatorischen Prozesse und Abläufe im Messemanagement
• Konzeption von Messeinhalten und deren Vermarktung
• Messeteilnahme aus Sicht der Unternehmen
• Zielsetzung und Evaluierung von Messebeteiligungen

Meeting- und Konferenzmanagement:
• Analyse und Überblick über die Meeting- und Kongressbranche und deren Player, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene
• Analyse der organisatorischen Prozesse und Abläufe im Kongressmanagement
• Identifizierung technischer und sicherheitsrelevanter Themen im Kongressmanagement
• Analyse und kritische Reflexion zum Thema Green Meetings

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBEMME01

Kursname:

Messe- und Ausstellungsmanagement

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Messe- und Ausstellungsindustrie ist ein wichtiger Akteur im deutschen und internationalen Eventbusiness. Deutschland selbst ist ein Global Player in der internationalen Messewirtschaft und mit vier der fünf größten Messeplätze weltweit führend. Auch drei der fünf größten Messeveranstalter haben ihren Firmensitz in Deutschland.

Der Kurs gliedert sich in drei Hauptteile: Der erste Teil beschreibt die Messeindustrie im Allgemeinen, die verschiedenen nationalen und internationalen Akteure sowie die Interessengruppen und Organisationsstrukturen, die am Messebusiness beteiligt sind. Grundbegriffe und Definitionen sowie ein historischer Hintergrund über diese Branche runden den ersten Teil ab.

Der zweite Teil des Kurses konzentriert sich auf die Prozesse einer Messe aus Sicht der Messeplanung und -organisation. Der Teil verbindet die verschiedenen organisatorischen Schritte zur Erstellung einer Messeveranstaltung auf der Grundlage allgemeiner Marketing- und Managementprinzipien.

Der dritte Teil des Kurses befasst sich mit dem Prozess, eine Messebeteiligung zu organisieren. Dies erfolgt aus Sicht eines Unternehmens, das sich an einer nationalen oder internationalen Messe beteiligt. Dabei werden Strategien und Methoden aufgezeigt, wie Messen als effektives Kommunikationsinstrument verwendet werden und wie mithilfe von Messen die unterschiedlichen Aktivitäten des Marketingmix eines Unternehmens umgesetzt werden können. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Schritte der Messeorganisation beschrieben.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • ein umfassendes Verständnis über die wichtigsten Akteure in der Messeindustrie haben.
  • die Entwicklung und den Aufbau der deutschen und internationalen Messewirtschaft kennen.
  • sich über die wirtschaftliche Relevanz von Messen bewusst sein und die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die für nationale und internationale Messeveranstaltungen notwendig sind, kennen.
  • erste Messeideen auf Basis von Marktforschung analysieren und erarbeiten können.
  • verstehen, welche Prozesse und Aufgaben in der Organisation von Messen notwendig sind.
  • Konzepte für Messebeteiligungen aufgrund der Bedürfnisse der Unternehmen sowie spezifische Ziele zur Messeteilnahme entwickeln und reflektieren können.
  • organisatorische Abläufe von nationalen und internationalen Messebeteiligungen kennen und anwenden können.
  • Messeziele und die Teilnahme an Messen evaluieren und bewerten können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Messe- und Ausstellungsindustrie

1.1 Geschichte der Messeindustrie

1.2 Terminologie in der Messewirtschaft

1.3 Rahmenbedingungen für und Funktionen von Messen und Ausstellungen

2. Messegesellschaften und Messegelände

2.1 „Stakeholder“ in der Messe- und Austellungsindustrie

2.2 Deutsche und internationale Messeplätze

2.3 Die Organisation von Messegesellschaften

3. Trends und Entwicklungen in der Messeindustrie

3.1 Internationalisierung der deutschen Messewirtschaft

3.2 Digitalisierung und die Messeindustrie

3.3 Nachhaltigkeit und die Messeindustrie

4. Planung und Organisation von Messen und Ausstellungen aus Sicht des Veranstalters

4.1 Entwicklung neuer Ideen für Messen

4.2 Das Messekonzept

4.3 Budgetierung und Ablaufplanung für Messen

5. Operations Management bei Messen und Ausstellungen

5.1 Aussteller- und Besucherakquise

5.2 Servicemanagement für Aussteller und Besucher

5.3 Controlling und Messebewertung

6. Planung und Vorbereitung von Messebeteiligungen

6.1 Nutzen und Funktion von Messebeteiligungen

6.2 Die Auswahl der richtigen Messe und der Organisationsprozess

6.3 Konzeption einer Messebeteiligung

7. Durchführung und Nachbereitung von Messebeteiligungen

7.1 Vorbereitung einer Messebeteiligung

7.2 Messestandbetrieb während der Messe – die Durchführung

 

Literatur:

Bücher:
• Arnold, D. (2008): Messepraxis. Deutscher Fachverlag, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3866410954.
• Bernard, F. et al. (2010): Marketing – vor, während und nach der Messe. Messe Frankfurt Medien und Service, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3981298012.
• Delfmann, W./Köhler, R./ Müller-Hagedorn, L. (Hrsg.) (2005): Kölner Kompendium der Messewirtschaft. Das Management von Messegesellschaften. Kölner Wissenschaftsverlag, Köln. ISBN-13: 978-3937404201.
• Dornscheidt, W. M. et al. (Hrsg.) (2006): Handbuch Messemanagement. Planung, Durchführung und Kontrolle von Messen, Kongressen und Events. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3409124179.
• Holzner, A. (2006): Nutzenorientiertes Pricing von Messeleistungen. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3835002609.
• Kresse, H./Engelsberg, K. (2006): Recht der Messewirtschaft. Nomos, Baden-Baden. ISBN-13: 978-3832922757.
• Solberg Søilen, K. (2013): Exhibit Marketing and Trade Show Intelligence. Springer, Berlin. ISBN-13: 978-021928096.

Zeitschriften:
• AUMA Compact
• AUMA Institut
• AUMA Europa
• CIM
• Convention International
• Event Partner
• m+a Report
• Messe und Events
• Trade Fairs International
• UFI Info

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBEMME02

Kursname:

Meeting- und Konferenzmanagement

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

DLBEMME01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs Meeting- und Konferenzmanagement umfasst eine Reihe sehr unterschiedlicher Arten von Meeting Events mit wissenschaftlichem, sozialem und/oder politischem Inhalt. All diese Formate haben das Ziel, die Kommunikation und den Dialog innerhalb speziell definierter Gruppen von Individuen zu fördern. Der Kurs ist in zwei Teile geteilt:

Im ersten Teil wird auf die besonderen Merkmale der nationalen und internationalen Meetingbranche Bezug genommen. Dazu gehören neben der Geschichte der Meetingbranche auch die verschiedenen Tagungsstätten wie Konferenzzentren, die Meetingformate sowie die unterschiedlichen Akteure in der Meetingbranche.

Im zweiten Teil werden spezielle Aspekte von Meeting-Managementprozessen besprochen. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Kommunikation bei solchen Meeting Events steht der Kommunikationsbereich im Fokus der Betrachtung, sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext. Daneben werden Fragen bezüglich eines nachhaltigen Meetingmanagements angesprochen.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • die unterschiedlichen Tagungsformate kennen und im Hinblick auf ihre Funktionen, Teilnehmer, Ziele und organisatorischen Setups bewerten können.
  • die Akteure der Meetingindustrie kennen sowie die Marktstruktur und die Entwicklung der nationalen und internationalen Meetingbranche reflektieren können.
  • Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Meetingformate im Hinblick auf andere Veranstaltungsformate identifizieren und analysieren können.
  • Kenntnisse über die verschieden spezifischen Schritte besitzen, die notwendig sind, um unterschiedliche Meetingformate zu organisieren.
  • in der Lage sein, einen konzeptionellen und inhaltlichen Rahmen zu erstellen, der für eine erfolgreiche Vermarktung von Kongresszentren und deren Serviceleistungen notwendig sind.
  • effektive Kommunikationsmaßnahmen für die unterschiedlichen Zielgruppen entwickeln können.
  • in der Lage sein, das Konzept der Green Meetings und Nachhaltigkeit in der Meetingbranche zu verstehen und kritisch zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Historie und Entwicklung der Meeting- und Kongressbranche

1.1 Historische Entwicklung der Tagungs- und Kongressbranche

1.2 Definitionen und Terminologien

1.3 Typologien und Formate – vom Seminar zum Kongress

1.4 Dienstleister und Serviceorganisationen in der Meeting- und Kongressbranche

2. Dimensionen des nationalen und internationalen Kongressmarktes

2.1 Der deutsche Kongressmarkt

2.2 Der europäische Kongressmarkt

2.3 Der asiatisch/ozeanische Kongressmarkt

2.4 Der nord- und südamerikanische Kongressmarkt

2.5 Der afrikanische Kongressmarkt

3. Tagungsstätten ­– Konzept, Management und Marketing

3.1 Anbieter von Tagungsstätten

3.2 Management von Tagungsstätten

4. Convention Bureaus als Dienstleister in der Meetingbranche

4.1 Convention Bureaus als Dienstleister in der Meetingbranche

4.2 Das German Convention Bureau e. V. (GCB)

5. Informations- und Kommunikationskanäle in der Meetingbranche

5.1 Marketing in der MICE-Branche

5.2 Information und Kommunikation in der MICE-Branche

6. Zur Organisation von wissenschaftlichen Kongressen

6.1 Kennzeichen und Besonderheiten bei der Organisation von wissenschaftlichen Kongressen

6.2 Marketing- und Kommunikationsprozesse bei der Organisation von wissenschaftlichen Kongressen

6.3 Technische und sicherheitsrelevante Anforderungen bei der Organisation von wissenschaftlichen Kongressen

7. Interkulturelle Aspekte bei internationalen Kongressen

7.1 Begriffsdefinition Kultur

7.2 Internationales Management und interkulturelle Kompetenz

8. Nachhaltigkeit in der Meetingbranche – zur Perspektive von Green Meetings

8.1 Nachhaltigkeit in der MICE-Branche

8.2 Green Meetings in der Meetingbranche

Literatur:

Bücher:
• Dinkel, M./Luppold, S./Schröder, C. (Hrsg.) (2013): Handbuch Messe-, Kongress- und Eventmanagement. Verlag Wissenschaft & Praxis, Sternenfels. ISBN-13: 978-3896736543.
• Friedmann, S. (2008): Meetings und Events organisieren für Dummies. WILEY-VCH, Weinheim. ISBN-13: 978-3527703890.
• Große Ophoff, M. (Hrsg.) (2016): Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Green Meetings als Zukunftsprojekt für die Veranstaltungsbranche. oekom, München. ISBN-13: 978-3865817839.
• Jones, M. (2012): Sustainable Event Management. A Practical Guide. 2. Auflage, Routledge, London. ISBN-13: 978-0415840200.
• Schreiber, M.-T. et al. (Hrsg.) (2002): Kongress- und Tagungsmanagement. 2. Auflage, De Gruyter, München. ISBN-13: 978-3486259742.
• Seekings, D./Farrer, J. (1999): How to Organize Effective Congresses and Meetings. 7. Auflage, Kogan Page, London. ISBN-13: 978-0749430771.

Zeitschriften:
• AUMA Compact
• CIM
• Convention International
• Event Partner
• FairCon Brief
• TW Tagungswirtschaft

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Leisure Events (DLBEMLE)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Leisure Events

Modulnummer:

DLBEMLE

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Sportevents (DLBEMLE01)
  • Festival- und Kulturevents (DLBEMLE02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dieter Jäger

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Tourismusmanagement
• Bachelor Hospitality Management
• Bachelor Eventmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Eventmanagement
• Internationales Eventmanagement
• Marketing

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Das Modul Leisure Events gibt den Studierenden einen detaillierten Einblick in das Eventmanagement aus dem Sport- und Kulturbereich. Sportevents sind seit Anbeginn der Menschheit ein wichtiger Bestandteil in der Kulturgeschichte. Sportevents erzeugen damals wie heute einen hohen Erlebnis- und Unterhaltungswert, sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Zuschauern. Ob Amateur- oder Profisportevents, heutzutage gehören Sportveranstaltungen zu den wichtigsten Events in unserer Erlebnisgesellschaft. Dabei erzielen sicherlich die Olympischen Spiele und die Fußballweltmeisterschaften als Megaevents die weltweit höchste Aufmerksamkeit. Gerade internationale Sportevents haben in den letzten 30 Jahren eine dynamische Entwicklung erlebt. Technische Entwicklungen wie Internet, Satellitenfernsehen und Onlinemedien haben dazu beigetragen, dass diese Ereignisse international Beachtung finden. Liveübertragungen im Fernsehen, Radio oder Internet machen diese Events weltweit den Menschen zugänglich.
Wie Sportevents sind auch kulturelle Feste und Feiern seit Beginn der Menschheitsgeschichte ein Element der Kultur einer Gesellschaft. Kulturevents und Festivals, aber auch Events mit spirituellem und religiösem Hintergrund sind daher ebenso wichtige Elemente innerhalb der gesellschaftlichen Entwicklung. Kulturelle Events spielen aber auch in unserer heutigen Gesellschaft weiterhin eine wichtige Rolle und sind als charakteristische Form unserer Fest- und Freizeitkultur allgegenwärtig. Die Fortsetzung dieser Feste und Feiern und die Events in diesem Zusammenhang nehmen im Rahmen einer Festivalisierung und Eventisierung im kulturellen Kontext weiter zu.
Das Modul bietet einen umfassenden theoretischen und praktischen Rahmen für die Planung und Durchführung von Sport- und Kulturveranstaltungen. Mit Fokus auf die zentrale Rolle des Eventmanagements in der Sport- und Kulturbranche ist das Modul so konzipiert, Fähigkeiten zu entwickeln, um sich als Eventmanager in diesen Bereichen Wissen anzueignen, aber sich auch kritisch mit Events in diesen Bereichen auseinanderzusetzen und diese kritisch zu reflektieren. Die Studierenden erfahren, dass neben technologischen auch politische, soziale und ökonomische Entwicklungen eine entscheidende Rolle für den Erfolg von Sport- und Kulturevents spielen. Dazu greift das Modul sowohl aktuelle Themen von Sportveranstaltungen als auch kulturellen Events auf, um zu zeigen, welche wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Vorteile durch derartige Events entstehen können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf dem Sponsoring solcher Sport- und Kulturevents. Die meisten nationalen, aber auch internationale Sport- und Kulturevents wären ohne Sponsoren und Werbepartner heute gar nicht mehr realisierbar. Andererseits ist für viele Unternehmen das Sponsoring von Events mittlerweile zum festen Bestandteil ihres Kommunikationsmix geworden.
Darüber hinaus erfahren die Studierenden, wie solche Events durch gesellschaftliche Einflüsse geprägt werden und wie durch solche Events Gesellschaften geprägt werden können. Eine internationale Perspektive gibt den Studierenden zudem einen globalen Blick auf die aktuellen Trends und Themen in den Bereichen internationaler Sport- und Kulturveranstaltungen.

Lehrinhalt des Moduls:

Sportevents:
• Geschichtlicher Hintergrund von Sportevents
• Grundlagen der Sportindustrie
• Analyse der an Sportevents beteiligten Personen und Organisationen
• Organisatorische Prozesse und Abläufe bei der Planung und Umsetzung von Sportevents
• Grundlagen des Sponsorings
• Sponsoring versus Ambush Marketing bei Sportevents

Festival- und Kulturevents:
• Grundlagen des Kulturmanagements und der Kreativwirtschaft
• Einordnung von kulturellen Events in der Kreativwirtschaft
• Kulturmarkt und Kulturmarketing
• Organisatorische Prozesse und Abläufe bei der Planung und Umsetzung von kulturellen Events
• Eventmarketing für Festivals und Kulturevents
• Risikomanagement und Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Aspekte bei der Durchführung von Kulturevents
• Internationale Festivals und Kulturevents als Tourismusevents

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur, 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLBEMLE01

Kursname:

Sportevents

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Seit Jahrtausenden spielen Sportevents in der Geschichte der Menschheit eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben. Verfolgten diese Wettkämpfe zunächst das Ziel, sich auf den Kampf oder die Jagd vorzubereiten, so entwickelte sich der sportliche Wettkampf im Laufe der Zeit auch immer mehr zum Event mit gesellschaftlicher und kultureller Bedeutung. Seit der medialen Verbreitung via Radio und TV im 20. Jahrhundert werden Sportevents immer populärer. Heutzutage spielen internationale Sportevents sowohl im Amateur- als auch im Profisport eine der bedeutendsten Rollen in der Eventindustrie.

Der Kurs vermittelt den Studierenden ein fundiertes wissenschaftliches Verständnis der Merkmale des Sportmanagements und entwickelt einen sozialwissenschaftlichen Ansatz für die Analyse der Entwicklung der Sportindustrie. Dabei konzentriert sich der Kurs auf das Wachstum und die Besonderheiten des Sports, seine Abhängigkeit von spezifischen sozio-historischen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Faktoren. Der Kurs ermöglicht den Studierenden, die Herausforderungen, Praktiken und Strukturen des Sports und die sich wandelnden sozioökonomischen Umgebungen, kulturellen Ressourcen und politischen Interessen zu erkennen. Zudem erfahren sie, wie sich diese auf die Welt des Sports (Management) auswirken. Eine Erforschung der politischen Ökonomie des Sports und der globalen Sport-Netzwerke ist ein weiteres wichtiges Thema dieses Kurses.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden wissen,

  • wie sich Sportevents im Laufe der Geschichte entwickelt haben.
  • welche Bedeutung Sportevents in der Gesellschaft haben.
  • welche Hauptakteure an der Organisation von internationalen Sportevents beteiligt sind.
  • welche Aufgaben und Bedeutung Verbände bei der Organisation von internationalen Sportevents haben.
  • welche Herausforderungen zukünftig an internationale Sportevents gestellt werden.
  • welche Rolle heutzutage Sponsoren bei Sportevents spielen und was unter dem Begriff Sponsorship Management zu verstehen ist.
  • welche Formen des Sponsorings und der damit verbundenen Sponsoringrechte genutzt werden.
  • welche einzelnen Schritte im Planungsprozess notwendig sind, um ein erfolgreiches Sponsoring zu entwickeln und zu implementieren.
  • was unter dem Begriff Ambush Marketing verstanden wird und wie dieses „Kommunikationsphänomen“ kritisch analysiert und reflektiert werden kann.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Grundlagen von Sportevents

1.1 Geschichte und Entwicklung von Sportevents

1.2 Soziologischer und kultureller Hintergrund des Sportmanagements

1.3 Sportmanagement und Sportevents als Teil der Sportökonomie

2 Sportevents im nationalen Umfeld

2.1 Nationale Sportevents

2.2 Nationale Organisationen und Institutionen im Sport

3 Sportevents im internationalen Umfeld

3.1 Internationale Sportevents

3.2 Internationale Organisationen und Institutionen im Sport

3.3 Mega-Sportevents#

4 Spezielle Sportevents

4.1 Paralympische Spiele

4.2 Gay Games

5 Kommunikationsmanagement bei Sportevents

5.1 Die Bedeutung der Medien im Sport

5.2 Klassische Medien bei Sportevents

5.3 Digitale Medien bei Sportevents

5.4 Medienanalyse bei Sportevents

6 Grundlagen des Sportsponsorings

6.1 Grundlagen und Terminologien des Sponsorship Managements

6.2 Sponsoringkonzepte bei Sportevents

7 Ambush Marketing bei Sportevents

8 Sportevents als Entertainment und deren zukünftige Herausforderungen

Literatur:

Bücher:
• Behringer, W. (2012): Kulturgeschichte des Sports. Vom antiken Olympia bis zur Gegenwart. Beck, München. ISBN-13: 978-3406632051.
• Bruhn, M. (2010): Sponsoring. Systematische Planung und integrativer Einsatz. 5. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834911117.
• Galli, A. (Hrsg.) (2012): Sportmanagement. Rechnungswesen und Finanzierung, Lizenzmangement und Marketing, Recht und Steuern, Unternehmens- und Vereinsführung. 2. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800636785.
• Giulianotti, R. (1999): Football. Sociology of the Global Game. Polity Press, Cambridge. ISBN-13: 978-0745617697.
• Hebbel-Seeger, A./Förster, J. (Hrsg.) (2008): Eventmanagement und Marketing im Sport. Emotionale Erlebnisse und kommerzieller Erfolg. ESV, Berlin. ISBN-13: 978-3503106844.
• Horne, J./Manzenreiter, W. (Hrsg.) (2006): Sports Mega-Events. Social Scientific Analyses of a Global Phenomenon. Blackwell Publishing, Oxford. ISBN-13: 978-1405152907.
• Horne, J./Tomlinson, A./Whannel, G. (1999): Understanding Sport. An introduction to the Sociological and Cultural Analysis of Sport. Routledge, London. ISBN-13: 978-0419252908.
• Houlihan, B. (Hrsg.) (2003): Sport and Society. A Student Introduction. SAGE Publications, London. ISBN-13: 978-0761970347.
• Nufer, G./ Bühler, A. (2015): Event-Marketing in Sport und Kultur. Konzepte - Fallbeispiele – Trends. ESV, Berlin. ISBN-13: 978-3503158942.
• Schmid, U. (2006): Event-Management im Spitzen-Wettkampfsport. Entwicklungen, Ziele und Organisationsprinzipien. Verlag Dr. Kovac, Hamburg. ISBN-13: 978-3830024972.
• Senn, A. (1999) Power, Politics and the Olympic Games. Human Kinetics, Champaign (Ill.). ISBN-13: 978-0880119586.
• Sleap, M. (1998) Social Issues in Sport. Palgrave Macmillan, Basingstoke. ISBN-13: 978-0312176023.
Zeitschriften:
• Event Partner
• Events
• European Sport Management Quarterly
• International Journal of Sport Management
• Sciamus – Sport und Management
• Sport Management Review

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLBEMLE02

Kursname:

Festival- und Kulturevents

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

DLBEMLE01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs umfasst eine Reihe von verschiedenen Eventarten, die als Ergänzung im Kulturbereich in den verschiedenen Kultureinrichtungen (Burgen, Theater, Museen) bzw. Städten/Regionen stattfinden. Hierzu zählen Musikevents wie Konzerte, Festspiele, Literatur- und Theaterevents, aber auch Kunst- und Brauchtumsevents. Alle Kulturevents haben dabei einen künstlerischen und kulturellen Bezug hinsichtlich des Eventinhalts.

Die Studierenden lernen zunächst die besonderen Merkmale der Kreativ- und Kulturwirtschaft kennen, sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext. Dabei werden zunächst die unterschiedlichen Akteure, Organisationen und Institutionen der Kulturwirtschaft in den drei Sektoren Erwerbswirtschaft, Staat sowie Vereine und Stiftungen vorgestellt und deren Bedeutung analysiert. Aufgrund der Besonderheiten bei der Vermarktung von Kulturevents lernen die Studierenden darüber hinaus einen Kulturmarketingansatz kennen und können diesen vom klassischen Marketingansatz unterscheiden. Daneben werden die konstitutiven Merkmale kulturpolitischer Events erörtert sowie deren Bedeutung im Bereich des Stadtmarketings analysiert und reflektiert.

Aufgrund der besonderen Bedeutung von Kulturevents im städtischen Ambiente stehen darüber hinaus Tourismusevents im Fokus der Betrachtung, sowohl im nationalen als auch im internationalen Kontext.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen die Studierenden

  • in der Lage sein, die Begriffe und Unterschiede zwischen Kulturwirtschaft und Kreativwirtschaft zu kennen.
  • Kenntnisse über die kulturpolitischen Aspekte sowohl im nationalen als auch europäischen Kontext besitzen.
  • die Akteure bei Kulturevents kennen sowie die Struktur von Kulturmanagement im privaten und öffentlichen Sektor differenzieren und reflektieren können.
  • Ähnlichkeiten und Unterschiede der einzelnen Kultureventformate im Hinblick auf andere Veranstaltungsformate identifizieren und analysieren können.
  • in der Lage sein, einen marketingstrategischen Rahmen für Kulturevents zu erstellen, der für eine erfolgreiche Vermarktung von Festivals und Kulturevents sowie deren Serviceleistungen notwendig ist.
  • Kenntnisse über die ökonomischen Aspekte im Bereich von Festivals und Kulturevents besitzen.
  • in der Lage sein, Kennzeichen und Besonderheiten von Events im städtischen Raum zu verstehen und kritisch zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Kreativwirtschaft und Kulturmanagement

1.1 Der Begriff der Kreativwirtschaft

1.2 Die Sektoren des Kulturbetriebs

1.3 Kunst- und Kulturmanagement

2 Dimensionen des nationalen und internationalen Kulturmanagements

2.1 Allgemeine Kulturpolitik

2.2 Kulturpolitik in Deutschland

2.3 Europäische Kulturpolitik

3 Formen von Festivals und Kulturevents

3.1 Erlebnisgesellschaft und Events

3.2 Musikfestivals

3.3 Theaterfestivals

3.4 Volksfeste

3.5 Weitere Kulturevents

4 Marketing im Kulturmanagement

4.1 Kulturmarkt und Zielgruppen

4.2 Kulturmarketing nach Colbert

4.3 Kulturmarketing im digitalen Zeitalter

5 Ökonomische Aspekte im Bereich von Festivals und Kulturevents

5.1 Das Drei-Sektoren-Modell des Kulturbetriebes

5.2 Staatliche Kulturökonomie

5.3 Privatwirtschaftliche Kulturökonomie

5.4 Fundraising und Sponsoring

6 Events im städtischen Raum

6.1 Kennzeichen und Besonderheiten von Events im städtischen Raum

6.2 Stadt- und Brauchtumsfeste

6.3 Kulturhauptstadt als Großevent

7 Interkulturelle Aspekte bei internationalen Festivals

7.1 Internationale Festivals und interkulturelle Begegnungen in der Antike

7.2 Internationale Festivals und interkulturelle Begegnungen im Mittelalter und der Frühen Neuzeit

7.3 Internationale Festivals und interkulturelle Begegnungen vom 19. bis 21. Jahrhundert

8 Kultur und Tourismus

8.1 Kulturtourismus als Definitionsproblem

8.2 Managementstrategien und Marketinginstrumente im Kulturtourismus

8.3 Kulturtourismus und die Folgen

Literatur:

Bücher:
• Allen, J. et al. (2008): Festival and Special Event Management. 4. Auflage, Wiley, Milton (Qld.). ISBN-13: 978-0470812525.
• Betz, G./Hitzler, R./Pfadenhauer, M. (Hrsg.) (2011): Urbane Events. Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531179535.
• Colbert, F. (2007): Marketing Culture and the Arts. HEC Montréal, Montreal. ISBN-13: 978-2980860218.
• Heinrichs, W. (1999): Kulturmanagement. Eine praxisorientierte Einführung. 2. Auflage, Primus, Darmstadt. ISBN-13: 978-3534144334.
• Klein, A. (Hrsg.) (2010): Kompendium Kulturmanagement. Handbuch für Studium und Praxis, 3. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800631067.
• Liu, Yi-De (2012): Cultural Events and Cultural Tourism Development. Lessons from the European Capitals of Culture. In: European Planning Studies, 22. Jahrgang, Heft 3, S. 498–514. DOI: 10.1080/09654313.2012.752442.
• Richards, G./Palmer, R. (2010): Eventful Cities. Cultural Management and Urban Revitalization. Butterworth-Heinemann, Oxford. ISBN-13: 978-0750669870.
• Steinecke, A. (2007): Kulturtourismus. Marktstrukturen, Fallstudien, Perspektiven. Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486583840.
• Yeoman, I. (2004): Festival and Events Management. An International Arts and Culture Perspective. Elsevier, Oxford. ISBN-13: 978-0750658720.

Zeitschriften:
• Event Partner
• Horizonte
• Filmecho/Filmwoche
• KM – Kulturmanagement
• K.West
• Zeitschrift für Kulturwirtschaft

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul International Management (BWINT)

10 ECTS

Modulbezeichnung: International Management

Modulnummer:

BWINT

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimum of 1 Semester

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

English Language proficiency

Unterrichtssprache:

Englisch

Kurse im Modul:

  • International Management (BWINT01)
  • International Management - Englisch (DLSPENETH01)

Dauer:

Self-study: 180 h
Self-examination: 60 h
Tutorials: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Please see the current list of tutors on the Learning Management System.

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Jürgen-Matthias Seeler

Bezüge zu anderen Programmen:

• BA Betriebswirtschaftslehre
• BA Marketing
• BA Personalmanagement
• BA Finanzmanagement
• BA Gesundheitsmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Unternehmensführung
• Marketing

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

International Management - Englisch
The qualification objectives correspond to Level A1, A2, B1, B2 and C1 following the criteria of the common European reference level for Languages (GERS). Expand the student’s knowledge of English as a Foreign Language based on his individual level when starting the course. Being able to communicate in a chosen subject area while using basic to advanced grammatical structure. Learning and practicing English as a Foreign Language on the basis of a GERS entry self-evaluation.

International Management
This module focuses on the ongoing internationalization of product and service markets. Students will gain an understanding of the interconnectedness of markets and the challenges and opportunities that companies have to face today. The course introduces into economic, organizational and cultural concepts underlying global business operations. Students will gain insight into particularities of internationalization processes. Based on the study script with a range of cases, and online seminars students will develop an understanding of corporate and functional strategies in the context of globalization. They will know in how far globalization and internationalization strategies affect the organizational structures and value creation of global firms. This module includes an optional international field trip (specific conditions apply).

Lehrinhalt des Moduls:

International Management - Englisch
Practicing English as a Foreign Language on the chosen GERS level. Combination of listening, understanding, writing, and speaking exercises and course material. See course description for further details.

International Management
• Globalization and the Internationalization of Business
• Assessment of Political, Legal, Economic, and Cultural contexts
• Strategy in International Business
• Organization in International Business
• Marketing in International Business
• Human Resource Management in International Business

Lehrmethoden:

Literatur:

See the contributing course outline(s)

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

See the contributing course outline(s)

International Management - Englisch: according to Rosetta Stone: pass / not pass
International Management: Exam, 90 min., 100 %

Kursnummer:

BWINT01

Kursname:

International Management

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Wahlpflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

English language proficiency

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Globalization presents opportunities and challenges to product and service industries. Many companies previously engaged in local markets only, must consider global trends and international markets, both on the demand and on the supply side. With this come new opportunities to market products and services. At the same time complexity in daily business increases and managers have to face ambiguities and frequently changing contexts. With more competition, more different markets, cultural, political and legal challenges abroad, it has become more difficult to run a company efficiently. All these factors call for managers who avail a global mindset along with cultural sensitivity.

The course delivers the economic, organizational and cultural underpinning for students to understand the challenges in a global business. Participants of this course will be provided with state of the art knowledge and first hand experiences from international management. Based on cases in the study script, online lectures, and tutorials, students will be enabled to understand the strategies and operational patterns necessary to persist in international markets.

Course Objectives and Outcome:

  • Understanding the particularities of global business operations
  • Understanding of global business trends
  • Ability to appropriately assess the political, legal, economic, cultural and social context of foreign countries
  • Understanding of international strategy development
  • Ability to connect strategy to operational issues in international business
  • Understanding of organizational, marketing, human resources aspects in international business
  • Capacity to link context factors in foreign markets to international strategies and operating patterns of a company

Teaching Methods:

The learning material is offered in such a way as to allow for self-study and time and place independent preparation of the main course content. Formats include printed and online scripts, vodcasts, podcasts, self-test questions, case studies and tutorials to foster the transfer from theory into practice.

Course Content:

1 Managing in a Global Economy

1.1 What is Globalization?

1.2 Facts about Globalization and the Global Economy

1.3 Theoretical Explanations for Globalization

2 The International Company and its Environment

2.1 International Companies and their Operations

2.2 Operational Patterns in International Markets

2.3 Assessment of the Environment for Internalization

3 Culture and International Business

3.1 A Generic Perspective on Culture

3.2 Organizational Culture

3.3 Cultural Diversity and the Contemporary Manager

4 Strategy Development in International Business

4.1 Strategy in Globalized Business Operations

4.2 Strategy Concepts and Strategic Options

4.3 Managing Strategy

5 International Human Resource Management

5.1 Characteristics of International Human Resource Management

5.2 The Global Manager

5.3 Instruments in International Human Resource Management

6 Organization in International Business

6.1 Traditional Perspectives on Business Organization

6.2 Modern Views on Business Organization

6.3 Coordination of Intra-Organization Collaboration

7 International Marketing

7.1 Marketing in International Business

7.2 Strategic Choices in International Marketing

7.3 Marketing Mix Choices in International Marketing

Literatur:

• Rugman A. M., Collinson S.: International Business, Pearson Longman; 6th revised edition; 2012 (ISBN: 0273760971)
• Deresky H.: International Management, Prentice Hall International, 8th revised edition, 2013 (ISBN: 0273787055)
• Peng M. W., Meyer, K.: International Business, Cengage Learning Emea, 2011 (ISBN: 1408019566)
• Daniels, J.D./Radebaugh, L.H./Sullivan, D. P.: International Business, Environments and Operations, Pearson, 14th ed. 2013 (ISBN: 9780132668668).
• Johnson, G./Scholes, K./Whittington, R.: Exploring Corporate Strategy, 8th ed, Prentice Hall 2008 (ISBN: 978-0-273-71191-9)
• Morgan, G./Kristensen, P.H./Whitley, R. (eds): The Multinational Firm. Organizing Across Institutional and National Divides, Oxford University Press 2001 (ISBN 0-19-924755-2)
• Wall, St./Minocha, S./Rees, B.: International Business, Prentice Hall, 3rd ed. 2010 (ISBN 978-0-273-72372-1)

Prüfungsleistungen:

Accompanying online tests (max. 15 minutes per section, pass / fail) as prerequisite for the final exam

Module final examination (90 min.), 100 %

Student Workload (in hours): 150

Self-study: 90
Self-testing: 30
Tutorials: 30

Kursnummer:

DLSPENETH01

Kursname:

International Management - Englisch

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Wahlpflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

Keine (Einstufungstests zur Wahl des korrekten Levels)

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Qualifikationsziele entsprechen dem Level A1, A2, B1, B2 und C1 nach den Kriterien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens Sprachen (GERS).

Anhand alltäglicher Themenbereiche, gewählter Spezialgebiete und unter Verwendung grundlegender und fortgeschrittener grammatischer Strukturen wird die Verwendung der Fremdsprache Englisch nach einem GERS-Einstufungstest gelehrt und praktiziert.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können sich die Studierenden auf dem gewählten GERS-Niveau der Fremdsprache Englisch bedienen.

Lehrmethoden:

Interaktive Kommunikation im Online Lernprogramm, intelligente Spracherkennung als Vorbereitung für das Kommunikationstraining, Zusatzübungen rund um den Berufsalltag, Vokabeltraining, Einbindung der Lerner in den Kursablauf durch Tutoren. Schreibübungen für Aufbau von Korrespondenzfähigkeit, E-Mail Frage und Antwortmöglichkeit für sprachrelevante Fragen.

Online Einstufungs-, Fortschritts- und Prüfungsvorbereitungstests

Inhalte des Kurses:

Je nach GERS-Einstufung werden die Studierenden befähigt,

  • vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze zu verstehen und zu verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Sie können sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen – z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben – und können auf Fragen dieser Art Antwort geben. Kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen. (Niveau A1)**
  • Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke zu verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sie können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Sie können mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben. (Niveau A2) **
  • die Hauptpunkte zu verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Sie können die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Sie können sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Sie können über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben. (Niveau B1) **
  • die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen zu verstehen; und im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen zu verstehen. Sie können sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Sie können sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben. (Niveau B2)**
  • ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte zu verstehen und auch implizite Bedeutungen zu erfassen. Sie können sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Sie können die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel gebrauchen. Sie können sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden. (Niveau C1) ***
  • Grammatik:
    • Niveau A1 – unter anderem Zeitformen der Gegenwart und Vergangenheit, Satzbau, Präpositionen
    • Niveau A2 – unter anderem Zeitformen der Vergangenheit, Unterschiede bei den Vergangenheitszeiten, Imperativ, Nebensätze, Pronomen (Dativ, Akkusativ)
    • Niveau B1 – unter anderem Einführung Plusquamperfekt, Konjunktionen, Einführung Passiv, Adverbien, Adjektive (Unterschied), Zukunft
    • Niveau B2 – unter anderem Verbkonstruktionen, Bedingungssätze, indirekte Rede
    • Niveau C1 – Übungen zur Festigung und Wiederholung des Gelernten. Unregelmäßige Verben, „phrasal verbs“, Kollokationen und Redewendungen. Unterschiede zwischen britischem und amerikanischem Englisch

**Quelle http://www.coe.int/t/dg4/linguistic/Cadre1_en.asp sowie http://www.coe.int/t/dg4/linguistic/Source/Framework_EN.pdf

***Quelle http://www.goethe.de/z/50/commeuro/303.htm

Literatur:

gemäß Angaben im Online-Kurs Rosetta Stone

Prüfungsleistungen:

keine

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Internationales Marketing und Branding (BWMI)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Internationales Marketing und Branding

Modulnummer:

BWMI

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Internationales Marketing (BWMI01)
  • Internationales Brand Management (BWMI02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Caterina Fox

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement
• Bachelor Marketingmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• BWL I + II
• Marketing I + II
• Rechnungswesen I + II
• Steuern I + II
• Beschaffung und Logistik
• Angewandter Vertrieb
• Marktforschung
• Unternehmensführung

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Internationales Marketing:

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • grundsätzliche Aspekte des internationalen strategischen Marketings zu verstehen.
  • kulturelle Unterschiede und deren Auswirkungen auf das internationale Marketing zu analysieren.
  • ausgewählte Konzepte des internationalen Marketing-Mix anzuwenden.
  • Möglichkeiten der internationalen Marktforschung und deren Einfluss auf das Konsumentenverhalten zu beschreiben.
  • die Notwendigkeit des internationalen Markencontrollings und Qualitätsmanagements zu erkennen.
  • theoretische Kenntnisse anhand von Fallbeispielen zu reproduzieren.

Internationales Brand-Management:

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die Bedeutung der Marke sowie die Rahmenbedingungen, in denen Marken agieren, und die damit verbundenen Aufgaben des Brandmanagements zu erkennen.
  • die Komponenten einer Marke und des Markenmanagements zu beschreiben.
  • die Positionierung von Marken auf regionalen, nationalen und internationalen Märkten zu erklären.
  • die Rolle der Bewertung von Marken zu erkennen und die gängigsten Messtechniken zu vergleichen.
  • die Bedeutung des Markenschutzes und Strategien gegen Markenfälschungen zu erläutern.
  • die Konzeption von Markenstrategien und Maßnahmen zur Vermeidung bzw. beim Eintritt von Markenkrisen nachzuvollziehen.

Lehrinhalt des Moduls:

Internationales Marketing:

  • Internationale Marketingstrategie
  • Kulturelle Unterschiede und deren Bedeutung für das Marketing
  • Internationaler Marketing-Mix (Produkt-, Preis, Promotion- und Distributionsentscheidungen im internationalen Umfeld)
  • Internationale Marktforschung und Konsumentenverhalten
  • Ethische Aspekte im internationalen Marketing
  • Internationales Marketingcontrolling und Six Sigma

Internationales Brand-Management:

  • Grundlagen des Managements von Marken
  • Rahmenbedingungen für Marken auf internationalen Märkten
  • Strategien und Konzepte internationaler Marken
  • Markenarchitekturen und Erweiterungsmöglichkeiten von Marken
  • Markenführung und Kommunikation
  • Markenführung nach dem Stakeholderkonzept
  • Markencontrolling und Markenschutz

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

BWMI01

Kursname:

Internationales Marketing

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Ziel des Kurses ist es, das in Marketing I und Marketing II erworbene Wissen zu vertiefen. Der Kurs vermittelt den Studierenden die Notwendigkeit eines strategischen Marketings im internationalen Kontext. Sie lernen wesentliche kulturelle Unterschiede sowie deren Einflüsse auf das internationale Marketingmanagement kennen. Die grundsätzliche Entscheidung, Standardisierung oder Anpassung im internationalen Marketing erfahren die Studierenden auf Basis verschiedener Konzepte im internationalen Marketing-Mix. Die Notwendigkeit der internationalen Marktforschung, strategischen Planung und Kontrolle werden den Studierenden ebenso vermittelt wie ethische Aspekte im internationalen Marketing. Die Studierenden analysieren gegenwärtige Themen des Internationalen Marketingmanagements und reflektieren diese im Zusammenhang mit den erlernten Konzepten.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • grundsätzliche Aspekte des internationalen strategischen Marketings zu verstehen.
  • kulturelle Unterschiede und deren Auswirkungen auf das internationale Marketing zu analysieren.
  • ausgewählte Konzepte des internationalen Marketing-Mix anzuwenden.
  • Möglichkeiten der internationalen Marktforschung und deren Einfluss auf das Konsumentenverhalten zu beschreiben.
  • die Notwendigkeit des internationalen Markencontrollings und Qualitätsmanagement zu erkennen.
  • theoretische Kenntnisse anhand von Fallbeispielen zu reproduzieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Strategisches internationales Marketing

1.1 Internationalisierung

1.2 Theoretische Grundlagen internationaler Markteintrittsstrategien

1.3 Formen des internationalen Markteintritts

2. Kulturelle Unterschiede als Aspekt für internationales Marketing

2.1 Überblick Kultur

2.2 Kulturmodell nach Hofstede

2.3 Kulturmodell nach Trompenaars

3. Fallbeispiele – Internationale Markteintritts- und Marketingstrategien

3.1 Fallbeispiel Nivea in Südkorea

3.2 Fallbeispiel Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH in China

3.3 Fallbeispiel Siemens Mobile in China

3.4 Fallbeispiel Siemens in China

4. Internationales Produktmanagement und Produktentwicklung

4.1 Ziele des internationalen Produktmanagements

4.2 Rahmenbedingungen des internationalen Produktmanagements

4.3 Internationale Produktentscheidungen

4.4 Internationale Produktentwicklung

5. Wechselkursschwankungen und internationale Preiskalkulation

5.1 Aufgaben und Ziele der internationalen Preismanagements

5.2 Einflussfaktoren auf das internationale Preismanagement

5.3 Instrumente des internationalen Preismanagements

6. Internationale Kommunikation und internationale Vertriebspolitik

6.1 Internationales Kommunikationsmanagement

6.2 Internationales Vertriebsmanagement

7. Internationales Marketing und Ethik

7.1 Überblick – Internationales Marketing und Ethik

7.2 Unternehmensethik in internationalen Unternehmen

7.3 Fallbeispiel Nestlé

8. Angewandte Marktforschung und ihr Einfluss auf das Konsumverhalten

8.1 Umfang und Reichweite der internationalen Marktforschung

8.2 Anforderungen an internationale Marktforschungsinformationen

8.3 Internationale Sekundärforschung

8.4 Internationale Primärforschung

9. Überwachung und Kontrolle im internationalen Marketing

9.1 Controlling im internationalen Management

10. Six Sigma, Brand Management und Rebranding

10.1 Six Sigma – Grundlagen, Definitionen und Prozesse

10.2 Brand Management

10.3 Rebranding

Literatur:

  • Backhaus, K./Voeth, M. (2010): Internationales Marketing. Schäffer-Poeschel Stuttgart. ISBN-13: 978-3791026527.
  • Berndt, R./Altobelli, C. F./Sander, M. (2010): Internationales Marketing-Management. 4. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3642126901.
  • Homburg, C./Krohmer, H. (2009): Marketingmanagement. Strategie – Instrumente – Umsetzung – Unternehmensführung. 3. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834916563.
  • Horx, M. (2005): Wie wir leben werden. Unsere Zukunft beginnt jetzt. Campus, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3593377772.
  • Kotabe, M./Helsen, K. (2008): Global Marketing Management. 4. Auflage, Wiley, Hoboken (NJ). ISBN-13: 978-0471755272.
  • Kotler, P./Keller K. L./Bliemel, F. (2007): Marketing-Management. Strategien für wertschaffendes Handeln. 12. Auflage, Pearson Studium, Stuttgart. ISBN-13: 978-3827372291.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

BWMI02

Kursname:

Internationales Brand-Management

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Ziel des Kurses ist es, das im Einführungswahlkurs erworbene Wissen zu vertiefen bzw. zu erweitern. Der Wert einer Marke ist auch im internationalen Geschäft ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Unternehmen. Marken schaffen langfristige und gewinnbringende Kundenbeziehungen. Marken sind damit ein wertvoller Vermögensteil von Unternehmen und Organisationen. Die Studierenden lernen die Grundlagen des Markenmanagements kennen, bevor sie sich im weiteren Verlauf des Kurses mit den Konzepten und Erfolgs-faktoren des internationalen Brandmanagements beschäftigen. Die Studierenden lernen den Aufbau von Markenarchitekturen sowie Möglichkeiten der Markenerweiterung kennen. Dass bei der Markenführung verschiedene Anspruchsgruppen zu berücksichtigen sind wird anhand des Stakeholderkonzeptes den Studierenden vermittelt. Darüber hinaus lernen die Studierenden die verschiedenen Verfahren zur Messung des Markenwertes und das Markencontrolling kennen. Die insbesondere im internationalen Umfeld wichtigen Aspekte des Markenschutzes werden abschließend behandelt.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Bedeutung der Marke sowie die Rahmenbedingungen, in denen Marken agieren, und die damit verbundenen Aufgaben des Brandmanagements zu erkennen.
  • die Komponenten einer Marke und des Markenmanagements zu beschreiben.
  • die Positionierung von Marken auf regionalen, nationalen und internationalen Märkten zu erklären.
  • die Rolle der Bewertung von Marken zu erkennen und die gängigsten Messtechniken zu vergleichen.
  • die Bedeutung des Markenschutzes und Strategien gegen Markenfälschungen zu erläutern.
  • die Konzeption von Markenstrategien und Maßnahmen zur Vermeidung bzw. beim Eintritt von Markenkrisen nachzuvollziehen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen des Brand Managements

1.1 Markenbedeutung und Markenverständnis

1.2 Marktbezogene Rahmenbedingungen

1.3 Aufgaben und Ziele des Brand Managements

2. Markenidentität, Markenpositionierung und Markenpersönlichkeit

2.1 Markenidentität als Grundlage des Brand Managements

2.2 Markenpositionierung

2.3 Markenimage

2.4 Markenpersönlichkeit

3. Markenstrategien

3.1 Problemstellung der Markenstrategien

3.2 Markenstrategien für neue Produkte

3.3 Lizenzierung von Marken

4. Internationales Branding

4.1 Bedeutung des Brandings für internationale Unternehmen

4.2 Markenkonzepte für internationale Marken

4.3 Faktoren für erfolgreiche internationale Marken

5. Markenarchitekturen und Arten des Brandings

5.1 Markensysteme

5.2 Co-Branding und Hybrid-Branding

6. Markenführung und Kommunikation

6.1 Klassische Markenkommunikation

6.2 Markenkommunikation im Internet

7. Markenerweiterung

7.1 Grundlagen der Markenerweiterung

7.2 Chancen und Risiken der Markenerweiterung

7.3 Idealtypischer Ablauf des Markenerweiterungsprozesses

8. Markenführung nach dem Stakeholderkonzept

8.1 Grundlagen der Markenführung nach dem Stakeholderprinzip

8.2 Anspruchsgruppe der Konsumenten

8.3 Anspruchsgruppe der Aktionäre und Finanzinvestoren

8.4 Anspruchsgruppe der Mitarbeiter

8.5 Anspruchsgruppen der Lieferanten und der Öffentlichkeit

9. Markenkontrolle

9.1 Grundlagen des Markencontrollings

9.2 Bedeutung und Messung des Markenwerts (Markenstatusanalysen)

9.3 Praxisorientierte Verfahren zur Messung des Markenwerts

10. Markenschutz

10.1 Gegenstand des Markenschutzes

10.2 Entstehung des Markenschutzes

10.3 Markenrechtsverletzungen

Literatur:

  • Baumgarth, C. (2008): Markenpolitik. Markenwirkungen – Markenführung – Markencontrolling. 3. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834905871.
  • Berndt, R./Altobelli, C. F./Sander, M. (2010): Internationales Marketing-Management. 4. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3642126901.
  • Esch, F.-R. (2010): Strategie und Technik der Markenführung. 6. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800637171.
  • Gelder, S. v. (2003): Global Brand Strategy. Unlocking Brand Potential Across Countries, Cultures and Markets. Kogan Page, London. ISBN-13: 978-0749440236.
  • Homburg, C./Krohmer, H. (2009): Marketingmanagement. Strategie – Instrumente – Umsetzung – Unternehmensführung. 3. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834916563.
  • Keller, K. L. (2007): Strategic Brand Management. Building, Measuring and Managing Brand Equity. 3. Auflage, Prentice Hall International, Edinburgh. ISBN-13: 978-0131888593.
  • Kotler, P./Keller K. L./Bliemel, F. (2007): Marketing-Management. Strategien für wertschaffendes Handeln. 12. Auflage, Pearson Studium, Stuttgart. ISBN-13: 978-3827372291.
  • Meffert, H./Burmann, C./Koers, M. (Hrsg.) (2005): Markenmanagement. Identitätsorientierte Markenführung und praktische Umsetzung. 2. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3409218214.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul E-Commerce (BWEC-01)

10 ECTS

Modulbezeichnung: E-Commerce

Modulnummer:

BWEC-01

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • E-Commerce I (Einführung) (BWEC01-01)
  • E-Commerce II (Vertiefung) (BWEC02-01)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Eva Ghazari-Arndt

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Gesundheitsmanagement
• Bachelor Soziale Arbeit
• Bachelor Pflegemanagement
• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• BWL
• Marketing
• Unternehmensrecht
• Dienstleistungsmanagement

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

E-Commerce I:
Nach der erfolgreichen Teilnahme sollen Studierende

  • die Entwicklung von Online-Märkten kennen.
  • technische Infrastrukturen im elektronischen Geschäftsverkehr verstehen.
  • rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen analysieren.
  • den elektronischen Vertrieb als Komponente der Unternehmensstrategie verstehen.
  • über ein grundlegendes Verständnis von elektronischem Geschäftsverkehr verfügen und in der Lage sein, erste strategische Entscheidungen zu treffen.

E-Commerce II:
Nach der erfolgreichen Teilnahme sollen Studierende

  • das Verhalten von Online-Kunden vorhersagen und beeinflussen lernen.
  • elektronische Kommunikationsplattformen und -modelle kennenlernen (inklusive Onlinewerbung).
  • Möglichkeiten variabler Produktkonfektionierung und Preisbestimmung verstehen.
  • über ein detaillierteres Verständnis von elektronischem Geschäftsverkehr verfügen und in der Lage sein, strategische Marketingziele elektronisch zu operationalisieren.

Lehrinhalt des Moduls:

E-Commerce I:

  • Grundlagen des E-Commerce
  • E-Marketplace
  • Rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen des E-Commerce
  • Vertragsschluss im Internet
  • Technische Infrastrukturen
  • E-Commerce-Strategien und Effizienz

E-Commerce I:

  • Verhalten von Online-Kunden
  • Elemente des elektronischen Marketingmix
  • Social Media Marketing im E-Commerce
  • E-CRM, Online-PR und E-Recruiting
  • Zahlungsverkehr im E-Commerce

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturlisten der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

BWEC01-01

Kursname:

E-Commerce I (Einführung)

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Dieser Kurs bedient sich der Grundlagen betriebs- und volkswirtschaftlicher Prinzipien, um dem Teilnehmer eine erste strategische Auseinandersetzung mit dem Thema E-Commerce zu ermöglichen. Chancen und Risiken des elektronischen Geschäftsverkehrs werden innerhalb marktbezogener und rechtlicher Rahmenbedingungen untersucht. Strategische Positionierung, Effizienzpotenziale sowie der elektronische Vertrieb bilden gemeinsam die Grundlage für das übergeordnete Modul.

Der Kurs E-Commerce I (Einführung) vermittelt grundlegende Fachbegriffe und Konzepte aus dem elektronischen Geschäftsverkehr und geht hierbei auf unterschiedliche Transaktions- und Kommunikationsplattformen und -modelle ein. Weiterhin werden Verfahren zur Erstellung und Kontrolle elektronischer Interaktion erarbeitet sowie deren rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen beleuchtet.

Kursziele:

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Kurs sollen Studierende

  • die Entwicklung von Online-Märkten kennen.
  • technische Infrastrukturen im elektronischen Geschäftsverkehr verstehen.
  • rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen analysieren.
  • den elektronischen Vertrieb als Komponente der Unternehmensstrategie verstehen.
  • über ein grundlegendes Verständnis von elektronischem Geschäftsverkehr verfügen und in der Lage sein, erste strategische Entscheidungen zu treffen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Einführung

1.1 Begriffsbestimmung

1.2Vorgeschichte des E-Commerce

2. Akteure und Geschäftsbereiche im Electronic Business

2.1 Marktteilnehmer und Geschäftsbeziehungen

2.2 Geschäftsmodelle

2.3 Wirtschaftsbereiche und Betriebstypen

3. E-Marketplace

3.1 Elektronischer Markt

3.2 Formen und Strukturen elektronischer Marktplätze

3.3 Betreiber elektronischer Marktplätze

4. Rechtliche Rahmenbedingungen des E-Commerce

4.1 Anforderungen des Telemediengesetzes

4.2 Datenschutz beim Betrieb von Telemediendiensten

4.3 Haftung für gesetzeswidrige Inhalte in Telemediendiensten

4.4 Marken- und Wettbewerbsrecht im Bereich E-Commerce

5. Vertragsschluss im Internet

5.1 Einbeziehung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen

5.2 Informationspflichten bei Fernabsatzverträgen

5.3 Verbraucherschutz im Bereich E-Commerce

5.4 Formvorschriften für elektronische Verträge

6. Technische Infrastrukturen

6.1 Standard-Shop-Systeme

6.2 Shop-Technologien

7. E-Commerce-Strategien und ökonomische Rahmenbedingungen

7.1 Ökonomische Rahmenbedingungen

7.2 Entwicklung von E-Business-Strategien

7.3 Strategische Positionierung

Literatur:

• Aichele, C./Schönberger, M. (2016): E-Business. Eine Übersicht für erfolgreiches B2B und B2C. Springer Vieweg, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658136864.
• Heinemann, G. (2017): Der neue Online-Handel. Geschäftsmodell und Kanalexzellenz im Digital Commerce. 8. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658153830.
• Kollmann, T. (2016):  E-Business. Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse in der Digitalen Wirtschaft. 6. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658076696.
• Kreutzer, R. T. (2016): Online-Marketing. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658122867.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

BWEC02-01

Kursname:

E-Commerce II (Vertiefung)

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

BWEC01-01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Dieser Kurs erweitert das Verständnis des elektronischen Geschäftsverkehrs um Elemente des strategischen und vor allem operativen Marketings, besonders der Marktkommunikation und interaktiven Produkt-/Service- und Preisgestaltung.

Basierend auf dem Verständnis des Verhaltens von Online-Kunden werden Onlinewerbung, -Preisbildung und -Kommunikation sowie -PR-Aktivitäten, beispielsweise im Bereich der sozialen Netze, diskutiert. Ergänzt wird das Kursprogramm um Möglichkeiten der Kundeneinbindung in die Produktentwicklung bzw. -konfektionierung und Preisbildung.

Kursziele:

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Kurs sollen Studierende

  • das Verhalten von Online-Kunden vorhersagen und beeinflussen lernen.
  • elektronische Kommunikationsplattformen und -modelle kennenlernen (inklusive Onlinewerbung).
  • Möglichkeiten variabler Produktkonfektionierung und Preisbestimmung verstehen.
  • über ein detaillierteres Verständnis von elektronischem Geschäftsverkehr verfügen und in der Lage sein, strategische Marketingziele elektronisch zu operationalisieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen des Online-Marketings

1.1 Begriffsbestimmung und Erfolgsfaktoren des Online-Marketings

1.2 Instrumente des Online-Marketings

2. Verhalten von Online-Kunden

2.1 Entwicklung des Nutzerverhaltens

2.2 Ausprägung der Online-Nutzung durch die Nachfrager

2.3 Erwartung und Motivation von Online-Nutzern

3. Elemente des elektronischen Marketingmix

3.1 E-Distribution

3.2 E-Pricing

3.3 E-Products & E-Services

3.4 E-Communication

4. Social Media Marketing im E-Commerce

4.1 Social Media Marketing

4.2 Social-Media-Instrumente

5. E-CRM, Online-PR und E-Recruiting

5.1 Electronic Customer Relationsship Management

5.2 Online-PR

5.3 E-Recruting

6. Zahlungsverkehr im E-Commerce

6.1 Klassische Zahlungsverfahren

6.2 Bezahlen per Kreditkarte

6.3 Online-Zahlungsverfahren

6.4 M-Payment und weitere E-Payment-Verfahren

Literatur:

• Aichele, C./Schönberger, M. (2016): E-Business. Eine Übersicht für erfolgreiches B2B und B2C. Springer Vieweg, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658136864.
• Heinemann, G. (2017): Der neue Online-Handel. Geschäftsmodell und Kanalexzellenz im Digital Commerce. 8. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658153830.
• Kollmann, T. (2016):  E-Business. Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse in der Digitalen Wirtschaft. 6. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658076696.
• Kreutzer, R. T. (2016): Online-Marketing. Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658122867.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Business Consulting (BWCN)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Business Consulting

Modulnummer:

BWCN

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester; ab dem 5. Semester wählbar

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Business Consulting I (Einführung) (BWCN01)
  • Business Consulting II (Vertiefung) (BWCN02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Michael Broens

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement
• Bachelor Soziale Arbeit
• Bachelor Pflegemanagement
• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• BWL I + II
• Unternehmensführung
• Projektmanagement
• Wirtschaftsethik
• Planen und Entscheiden
• Unternehmensgründung

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Business Consulting I:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die verschiedenen Definitionen von Unternehmensberatung zu verstehen.
  • die Aufgaben und Herangehensweisen von Unternehmensberatern zu erklären.
  • die Merkmale von Unternehmensberatungen zu nennen.
  • die Unternehmensberatung als hochspezialisierte Dienstleistung zu erklären.
  • die Besonderheiten im Berater-Klienten-Verhältnis zu benennen.

Business Consulting II:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die speziellen Rahmenbedingungen von Beratungsunternehmen zu erklären.
  • die Herangehensweisen im Marketing für Beratungsdienstleistungen zu benennen.
  • die strategische und operative Ausrichtung von Beratungsunternehmen zu erläutern.
  • die Herausforderungen des Personalmanagements in Beratungsunternehmen zu verstehen.
  • die operativen Phasen des Beratungsprozesses zu erläutern.

Lehrinhalt des Moduls:

Business Consulting I:
• Formen und Funktionen der Unternehmensberatung
• Der Markt für Unternehmensberatung
• Geschichte, Pioniere und Konzepte
• Beratungsfelder

Business Consulting II:
• Das Geschäftsmodell der Unternehmensberatung
• Das Management der Unternehmensberatung
• Vermarktung von Beratungsdienstleistungen
• Beraterhaftung, Vertragsgestaltung und Berufsrecht
• Das Beratungsprojekt

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

BWCN01

Kursname:

Business Consulting I (Einführung)

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Wahlpflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Unternehmensberatung ist eine professionelle Dienstleistung, deren gesamtwirtschaftliche Bedeutung zunehmend ansteigt. Unternehmensberater bieten professionelle Beratungsdienstleistungen für auftragsgebende Unternehmen an. Dies setzt die Fähigkeit voraus, spezifische Unternehmens- und Marktsituationen mithilfe moderner Managementkonzepte analysieren und bewerten zu können. Auf Basis ihrer Analysen sprechen Unternehmensberater Empfehlungen zur Optimierung von Unternehmensstrategien, -strukturen und -prozessen aus und begleiten diese – soweit gewünscht – in der Implementierung und Umsetzung.

Um die verschiedenen Funktionen und Aufgaben der Unternehmensberatung erfolgreich zu erfüllen, benötigen Unternehmensberater ein differenziertes Profil aus fachlich-methodischen und persönlich-sozialen Kompetenzen. Im Mittelpunkt fachlicher Kompetenzen stehen die Grund- und Spezialkenntnisse in der Beratung und der Betriebswirtschaftslehre. Sie umfassen u. a. analytische Kompetenzen zum Verständnis von Unternehmens- und Marktsituationen sowie die Fähigkeit zur Planung, Implementierung und Kontrolle von Beratungsprojekten. Die Entwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen zielt auf die Klienten-Zentrierung der Studierenden i. S. der Fähigkeit, sich auf die individuellen Beratungsbedürfnisse von Klienten einstellen zu können.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die verschiedenen Definitionen von Unternehmensberatung zu verstehen.
  • die Aufgaben und Herangehensweisen von Unternehmensberatern zu erklären.
  • die Merkmale von Unternehmensberatungen zu nennen.
  • die Unternehmensberatung als hochspezialisierte Dienstleistung zu erklären.
  • die Besonderheiten im Berater-Klienten-Verhältnis zu benennen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Einführung in die Unternehmensberatung

1.1 Business Consulting – Management Consulting – Unternehmensberatung

1.2 Unternehmensberatung als Gegenstand der Wissenschaft

2. Formen und Funktionen der Unternehmensberatung

2.1 Erscheinungsformen der Unternehmensberatung

2.2 Funktionen der Unternehmensberatung

2.3 Inhouse Consulting

3. Der Markt für Unternehmensberatung

3.1 Daten, Strukturen und Trends

3.2 Beratungsunternehmen in Deutschland

4. Geschichte, Pioniere und Konzepte

4.1 Geschichte der Unternehmensberatung

4.2 Konzepte der Unternehmensberatung

5. Beratungsfelder

5.1 Strategieberatung

5.2 Organisations- und Transformationsberatung

5.3 IT-Beratung

5.4 Personalberatung/HR-Beratung

Literatur:

  • Blanke, E./Uhlhorn, F. (2011): Wie ist Beratung möglich? Vom Dirigieren der Selbstbeobachtung. Carl-Auer Verlag, Heidelberg. ISBN-13: 978-3896709509.
  • Bund Deutscher Unternehmensberater (BDU) (Hrsg.) (2009): Facts and Figures zum Beratermarkt. Bonn. ISBN-13: 978-3929313472.
  • FEACO (Hrsg.) (2009): Survey of the European Management Consultancy Market 2007/08. (URL: http://www.feaco.org/sites/default/files/Feaco%20Survey%202007-2008.pdf. [letzter Zugriff: 14.02.2017]).
  • Fink, D. (2004): Management Consulting. Die Ansätze der großen Unternehmensberater. 2. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800629836.
  • Fink, D./Knoblach, B. (2003): Die großen Management Consultants. Ihre Geschichte, ihre Konzepte, ihre Strategien. Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800828813.
  • Höselbarth, F./Lay, R./Lopez de Arriortua, J. I. (Hrsg.) (2000): Die Berater. Einstieg, Aufstieg, Wechsel. FAZ-Institut, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3927282863.
  • Mohe, M./Heinecke, H. J./Pfriehm, R. (Hrsg.) (2002): Consulting. Problemlösung als Geschäftsmodell. Theorie, Praxis, Markt. Klett-Cotta, Stuttgart. ISBN-13: 978-3608943587.
  • Moscho, A.(Hrsg.) (2010): Inhouse Consulting in Deutschland. Markt, Strukturen, Strategien. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834916747.
  • Niedereichholz, C./Niedereichholz, J. (2012): Das Beratungsunternehmen. Gründung, Aufbau und Strategie, Führung, Nachfolge. Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486588378.
  • Walger, G. (Hrsg.) (1995): Formen der Unternehmensberatung. Systemische Unternehmensberatung, Organisationsentwicklung, Expertenberatung und gutachterliche Beratungstätigkeit in Theorie und Praxis. Verlag Dr. Otto Schmidt, Köln. ISBN-13: 978-3504570008.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

BWCN02

Kursname:

Business Consulting II (Vertiefung)

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Wahlpflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

BWCN01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Unternehmensberater bieten professionelle Beratungsdienstleistungen für auftraggebende Unternehmen an. Gegenstand der Unternehmensberatung ist demnach die Akquisition, Planung und Durchführung von Unternehmensberatungsprojekten. Der Inhalt dieser Beratungsprojekte ist vielfältig und kann je nach Aufgabenstellung Aspekte der strategischen Unternehmensführung, Herausforderungen im Bereich der Finanzierung und Kostensenkung, die Einführung neuer Technologien, Arbeitsmethoden und Systeme, interne Kommunikation, Umstrukturierungen, Fusionen/Übernahmen oder Auslagerungen von Unternehmen bzw. einzelner Unternehmensbereiche umfassen.

Beratungsprojekte und Beratungsprozesse sind durch wiederkehrende Elemente gekennzeichnet, deren Verständnis und Anwendung den Erfolg einer Beratungsleistung maßgeblich beeinflusst. Die Kompetenz und Qualität von Auftragsakquisition und Projektmanagement wird durch das Management der Beratungsunternehmung selbst bestimmt. Je nach Beratungsphilosophie, Beratungskonzept, Beratungsorganisation und Leistungsvermarktung stellt sich in Berater-Klienten-Beziehungen Erfolg oder Misserfolg ein.

Eine Teilnahme am Kurs setzt den erfolgreichen Abschluss des Kurses Business Consulting I voraus.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die speziellen Rahmenbedingungen von Beratungsunternehmen zu erklären.
  • die Herangehensweisen im Marketing für Beratungsdienstleistungen zu benennen.
  • die strategische und operative Ausrichtung von Beratungsunternehmen zu erläutern.
  • die Herausforderungen des Personalmanagements in Beratungsunternehmen zu verstehen.
  • die operativen Phasen des Beratungsprozesses zu erläutern.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Das Geschäftsmodell der Unternehmensberatung

1.1 Die Unternehmensberatung als Professional Service Firm

1.2 Das Wertschöpfungsmodell der Unternehmensberatung

1.3 Das Marktumfeld der Beratungsfirma

2. Das Management der Unternehmensberatung

2.1 Handlungs- und Entscheidungsfelder für das Management der Unternehmensberatung

2.2 Normative und strategische Handlungs- und Entscheidungsfelder

2.3 Personal- und HR-Management im Beratungsunternehmen

3. Vermarktung von Beratungsdienstleistungen

3.1 Besonderheiten des Dienstleistungsmarketings

3.2 Strategisches Beratungs-Marketing

3.3 Operatives Dienstleistungsmarketing von Unternehmensberatungen

3.4 Beziehungsmarketing von Beratungsunternehmen

4. Beraterhaftung, Vertragsgestaltung und Berufsrecht

4.1 Beraterhaftung

4.2 Vertragsgestaltung

4.3 Rechtsfragen der Berufsausübung

5. Das Beratungsprojekt

5.1 Voraussetzungen

5.2 Einstellungen und Techniken

5.3 Beratungsphasen

Literatur:

  • Block, P. (1999): Erfolgreiches Consulting. Das Berater Handbuch. Heyne, München. ISBN-13: 978-3453155564.
  • Kapfer-Gördes, V. (2008): Wissensmanagement in der Unternehmensberatung. Einführung von Wissensmanagement für Unternehmensberatungen und Projektgeschäfte. VDM, Saarbrücken. ISBN-13: 978-3836474887.
  • Lindemann, V. (2004): Positionierung. Marketing in der Beratung. Wie sich Top-Consultants positionieren und profilieren. Finanzbuch Verlag, München. ISBN-13: 978-3898790576.
  • Miethe, C. (2000): Leistung und Vermarktung unterschiedlicher Formen der Unternehmensberatung. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3824471396.
  • Niedereichholz, C. (2010): Unternehmensberatung, Band 1. Beratungsmarketing und Auftragsakquisition. 5. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486590890.
  • Niedereichholz, C. (2012): Unternehmensberatung, Band 2. Auftragsdurchführung und Qualitätssicherung. 6. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486713473.
  • Niedereichholz, C./Niedereichholz, J. (2008): Consulting Wissen. Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486584363.
  • Schwan, K./Seipel, K. G. (1999): Erfolgreich Beraten. Grundlagen der Unternehmensberatung. C.H.Beck, München. ISBN-13: 978-3406436560.
  • Sommerlatte, T. et al. (Hrsg.) (2009): Handbuch der Unternehmensberatung. Organisationen führen und entwickeln. ESV, Berlin. ISBN13: 978-3503116680.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Advanced Leadership (BWAF)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Advanced Leadership

Modulnummer:

BWAF

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester; ab dem 5. Semester wählbar

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Advanced Leadership I (Einführung) (BWAF01)
  • Advanced Leadership II (Vertiefung) (BWAF02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Michaela Moser

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement
• Bachelor Soziale Arbeit
• Bachelor Pflegemanagement
• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Planen und Entscheiden
• Unternehmensführung
• IT-Projektmanagement

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Advanced Leadership I (Einführung):
Nach erfolgreichem Abschluss

  • kennen die Studierenden die theoretischen Grundlagen professioneller Führung und verstehen die dafür grundlegenden Begrifflichkeiten.
  • können die Studierenden klassische und neue Führungstheorien differenzieren.
  • sind die Studierenden in der Lage, die polyzentrische Führung in ihren Grundzügen zu erläutern und anzuwenden.
  • wissen die Studierenden um die Bedeutung von Kommunikation für die Führung von Mitarbeitern und kennen das entsprechende Instrumentarium.
  • verstehen die Studierenden die Motivationstheorien und können deren praktische Relevanz für die Führung bewerten und einordnen.
  • können die Studierenden Zielvereinbarungen als Instrument der Führung anwenden.
  • sind die Studierenden in der Lage, materielle und immaterielle Führungs- und Motivationsinstrumente im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu analysieren.
  • verstehen die Studierenden die Bedeutung von Change Management und die Rolle von Führungskräften in Veränderungsprozessen.
  • wissen die Studierenden um die Bedeutung von Corporate Governance und Compliance für eine Führungskraft in der täglichen Arbeit.

Advanced Leadership II (Vertiefung):
Nach erfolgreichem Abschluss

  • kennen die Studierenden die Grundlagen von Teamarbeit und können diese auf die Teamführung anwenden.
  • verstehen die Studierenden die verschiedenen Arten von Konflikten im Unternehmen und können als zukünftige Führungskräfte Lösungsansätze des Konfliktmanagements anwenden.
  • verstehen die Studierenden die Bedeutung von Coaching in der Führungsarbeit und sind in der Lage, den Nutzen von Coaching für ein Unternehmen zu bewerten.
  • haben die Studierenden einen Überblick über die Instrumente eines effektiven Zeitmanagements erhalten und können diese für die Organisation einer täglichen Führungsarbeit anwenden.
  • wissen die Studierenden um die aktuelle Bedeutung von Work-Life-Balance Maßnahmen für eine erfolgreiche Führung und Motivation von Mitarbeitern.
  • sind den Studierenden das Projektmanagement und insbesondere die Besonderheiten der Führung von Projekten bekannt.
  • verstehen die Studierenden die Grundlagen des Personalcontrollings.
  • sind die Studierenden in der Lage, das Instrumentarium des Integrationsmanagements anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels zu bewerten.
  • analysieren und bewerten die Studierenden die Führung im Bankvertrieb anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels.

Lehrinhalt des Moduls:

Advanced Leadership I (Einführung):

  • Grundlagen professioneller Führung
  • Klassische (mehrdimensionale) Führungstheorien
  • Neue Führungstheorien
  • Shared Leadership – polyzentrische Führung
  • Kommunikation und Führung
  • Motivationstheorien und ihre praktische Relevanz für die Führung
  • Zielvereinbarungen (MbO) als effektives Instrument angewandter Führung
  • Materielle und immaterielle Führungs- und Motivationsinstrumente
  • Change Management
  • Corporate Governance und Compliance

Advanced Leadership II (Vertiefung):

  • Teamarbeit
  • Konfliktmanagement
  • Coaching im Überblick
  • Coaching-Gespräch und Nutzen des Coachings
  • Systematisches Zeitmanagement
  • Work-Life-Balance
  • Projektmanagement
  • Personalcontrolling
  • Integrationsmanagement – ein Anwendungsbeispiel
  • Anwendungsbeispiel – Führung im Bankvertrieb: MbO und Vergütungssysteme

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

BWAF01

Kursname:

Advanced Leadership I (Einführung)

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die professionelle und bewusste Führung von Mitarbeitern ist bedeutend für den Erfolg eines Unternehmens. Die höchste Verantwortung einer Führungskraft ist es, den zukünftigen Erfolg des Unternehmens zu sichern. Dies setzt voraus, dass Führungskräfte erfolgreich mit ihren Mitarbeitern gemeinsam Ziele für ihr Unternehmen umsetzen können. Dabei soll Führung zielorientiert zur bestmöglichen Erfüllung der Aufgaben und somit der Zielerreichung beitragen. Dies beinhaltet, Mitarbeiter zu einem Verhalten zu motivieren, das genau den jeweils zugewiesenen Aufgabenstellungen entspricht. Idealerweise bewegt man die Mitarbeiter dazu, im Sinne der Vorgaben des Unternehmens zu handeln. Führung baut daher auch entscheidend auf der Motivation der Mitarbeiter auf und bindet diese aktiv in die Unternehmensabläufe mit ein.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • kennen die Studierenden die theoretischen Grundlagen professioneller Führung und verstehen die dafür grundlegenden Begrifflichkeiten.
  • können die Studierenden klassische und neue Führungstheorien differenzieren.
  • sind die Studierenden in der Lage, die polyzentrische Führung in ihren Grundzügen zu erläutern und anzuwenden.
  • wissen die Studierenden um die Bedeutung von Kommunikation für die Führung von Mitarbeitern und kennen das entsprechende Instrumentarium.
  • verstehen die Studierenden die Motivationstheorien und können deren praktische Relevanz für die Führung bewerten und einordnen.
  • können die Studierenden Zielvereinbarungen als Instrument der Führung anwenden
  • sind die Studierenden in der Lage, materielle und immaterielle Führungs- und Motivationsinstrumente im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu analysieren.
  • verstehen die Studierenden die Bedeutung von Change Management und die Rolle von Führungskräften in Veränderungsprozessen.
  • wissen die Studierenden um die Bedeutung von Corporate Governance und Compliance für eine Führungskraft in der täglichen Arbeit.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen professioneller Führung

1.1 Führung, Management und Leadership

1.2 Eindimensionale Führungsansätze und Führungsstile

2. Klassische (mehrdimensionale) Führungstheorien

2.1 Verhaltensorientierte Führungsansätze

2.2 Situationsorientierte Führungsansätze

3. Neue Führungstheorien

3.1 Heroic und Postheroic Leadership

3.2 Die Führungskraft

4. Shared Leadership – polyzentrische Führung

4.1 Shared Leadership – ein Überblick

4.2 Dimensionen polyzentrischer Führung

4.3 Shared Leadership in der Praxis

5. Kommunikation und Führung

5.1 Kommunikation

5.2 Grundlegende Kommunikationsinstrumente

5.3 Feedbacksystem als Teil der Kommunikation

6. Motivationstheorien und ihre praktische Relevanz für die Führung

6.1 Motive für berufliche Arbeit bzw. Arbeitsanreize nach Maslow

6.2 Weitere Motivationstheorien

7. Zielvereinbarungen (MbO) als effektives Instrument angewandter Führung

7.1 Allgemeiner Überblick: Management by Objectives (MbO)

7.2 MbO als Führungskonzept

7.3 Implikationen für die Motivation

8. Materielle und immaterielle Führungs- und Motivationsinstrumente

8.1 Materielle Anreiz- und Führungsinstrumente

8.2 Immaterielle Anreiz- und Führungsinstrumente

8.3 Cafeteria-System als Mischform materieller bzw. immaterieller Anreize

9. Change Management

9.1 Die Bedeutung von Veränderungsprozessen

9.2 Instrumente des Change Managements

9.2 Die Führungskraft als Change Manager

10. Corporate Governance und Compliance

10.1 Corporate Governance

10.2 Compliance

Literatur:

Bücher:

  • Bloisi, W./Cook, C. W./Hunsaker, P. L. (2006): Management and Organisational Behaviour. 2. Auflage, McGraw-Hill Education Europe, Maidenhead.
  • Bröckermann, R. (2000): Personalführung: Arbeitsbuch für Studium und Praxis. Schäffer Poeschl, Köln.
  • Burnes, B. (2009): Managing Change. 5. Auflage, Prentice Hall, Harlow.
  • Conger, J. A./Riggio, R. E (2006): The Practice of Leadership. Wiley, Hoboken (NJ).
  • Dillerupp, R./Stoi, R. (2010): Unternehmensführung. 3. Auflage, München.
  • Domsch, M. E./Regnet, E./Rosenstiel, L. (Hrsg.) (2012): Führung von Mitarbeitern: Fallstudien zum Personalmanagement, 3. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Edmüller, A./Jiranek, H. (2007): Konfliktmanagement. Konflikten vorbeugen, sie erkennen und lösen. 3. Auflage, Haufe, Freiburg.
  • Hannum, K. M./Martineau, J. W./Reinelt, C. (2006): The Handbook of Leadership Development Evaluation. Wiley, Hoboken (NJ).
  • Harvard Business Essentials (Hrsg.) (2007): Managers Toolkits. The 13 Skills Mangers Need to Succeed. Harvard Business School Press, Boston.
  • Hinterhuber, H.H. (2010): Die 5 Gebote für exzellente Führung. Wie Ihr Unternehmen in guten und in schlechten Zeiten zu den Gewinnern zählt. Frankfurter Allgemeine Buch, Frankfurt a. M.
  • Hinterhuber, H.H./Krauthammer, E. (2015): Leadership – Mehr als Management, 5. Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden.
  • Rosenstiel, L.v. (2010): Motivation im Betrieb: mit Fallstudien aus der Praxis, 11. Aufl., Springer Fachmedien, Wiesbaden.
  • Rosenstiel, L.v./Regnet, E./Domsch, M. (Hrsg.) (2014): Führung von Mitarbeitern: Handbuch für erfolgreiches Personalmanagement, 7. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Scholz, C. (2014): Personalmanagement: informationsorientierte und verhaltenstheoretische Grundlagen, 6. Aufl., Vahlen, München.
  • Steinmann, H./Schreyögg, G./Koch, J. (2013): Management: Grundlagen der Unternehmensführung; Konzepte, Funktionen, Fallstudien, 7. Aufl., Springer, Wiesbaden.
  • Weibler, J. (2016): Personalführung, 3. Aufl., Vahlen, München.

Handwörterbücher:

  • Gaugler, E./Oechsler, W.A./Weber, W. (2004) (Hrsg.): Handwörterbuch des Personalwesens, 3. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Kieser, A./Reber, G./Wunderer, R. (1995) (Hrsg.): Handwörterbuch der Führung, 2. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.

Zeitschriften:

  • Human Resources Manager
  • Human Resource Management Journal
  • Human Resource Management Review
  • International Journal of Applied HRM
  • Personal Quarterly
  • Personalmagazin
  • Personalwirtschaft
  • Personalführung
  • Die Mitbestimmung
  • The International Journal of Human Resource Management
  • Zeitschrift für Personalforschung

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

BWAF02

Kursname:

Advanced Leadership II (Vertiefung)

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

BWAF01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die professionelle und bewusste Führung von Mitarbeitern ist bedeutend für den Erfolg eines Unternehmens. Eine Führungskraft muss in der Lage sein, auch Dinge aus der Distanz, aus der Vogelperspektive heraus zu betrachten. Um diesen Überblick zu erhalten, muss man sich bewusst von operativen Themen lösen und muss lernen, Aufgaben zu delegieren. Dies setzt voraus, dass man Aufgaben identifiziert, die an die richtigen Mitarbeiter delegiert werden können, dass auf beiden Seiten das nötige Vertrauen zur Bewältigung der Aufgabe besteht und dass man in der Lage ist, den Arbeitsfortschritt nachzuhalten und zu kontrollieren. Führung baut von daher entscheidend auf Fähigkeiten der Teamarbeit, aber auch des Konfliktmanagements auf, um Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu motivieren.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • kennen die Studierenden die Grundlagen von Teamarbeit und können diese auf die Teamführung anwenden.
  • verstehen die Studierenden die verschiedenen Arten von Konflikten im Unternehmen und können als zukünftige Führungskräfte Lösungsansätze des Konfliktmanagements anwenden.
  • verstehen die Studierenden die Bedeutung von Coaching in der Führungsarbeit und sind in der Lage, den Nutzen von Coaching für ein Unternehmen zu bewerten.
  • haben die Studierenden einen Überblick über die Instrumente eines effektiven Zeitmanagements erhalten und können diese für die Organisation einer täglichen Führungsarbeit anwenden.
  • wissen die Studierenden um die aktuelle Bedeutung von Work-Life-Balance Maßnahmen für eine erfolgreiche Führung und Motivation von Mitarbeitern.
  • sind den Studierenden das Projektmanagement und insbesondere die Besonderheiten der Führung von Projekten bekannt.
  • verstehen die Studierenden die Grundlagen des Personalcontrollings.
  • sind die Studierenden in der Lage, das Instrumentarium des Integrationsmanagements anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels zu bewerten.
  • analysieren und bewerten die Studierenden die Führung im Bankvertrieb anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Teamarbeit

1.1 Was sind Gruppen und Teams?

1.2 Teamführung

2. Konfliktmanagement

2.1 Konflikte – ein Überblick

2.2 Lösungsstrategien

3. Coaching im Überblick

3.1 Allgemeiner Überblick

3.2 Auswirkungen und Erfolgsfaktoren des Coachings

4. Coaching-Gespräch und Nutzen des Coachings

4.1 Die Führungskraft als Coach: Das Coaching-Gespräch

4.2 Kosten und Nutzen des Coachings

5. Systematisches Zeitmanagement

5.1 Überblick

5.2 Durchführung eines systematischen Zeitmanagements

6. Work-Life-Balance

6.1 Work-Life-Balance: Begriff und Hintergrund

6.2 Work-Life-Balance-Maßnahmen und -Instrumente

7. Projektmanagement

7.1 Grundlagen der Projektorganisation und des Projektmanagements

7.2 Aufgaben und Kompetenzen des Projektleiters

8. Personalcontrolling

8.1 Einleitung

8.2 Methoden und Kennzahlen

9. Integrationsmanagement – ein Anwendungsbeispiel

9.1 Konflikte – das Merger Syndrom

9.2 Kommunikationsmanagement der Führungskraft

10. Anwendungsbeispiel – Führung im Bankvertrieb: MbO und Vergütungssysteme

10.1 Besonderheiten bei der Führung im Bankvertrieb

10.2 Verschiedene Führungsansätze im Bankvertrieb

10.3 Einführung eines neuen Bankenvergütungsmodells

Literatur:

Bücher:

  • Bloisi, W./Cook, C. W./Hunsaker, P. L. (2006): Management and Organisational Behaviour. 2. Auflage, McGraw-Hill Education Europe, Maidenhead.
  • Bröckermann, R.: Personalführung: Arbeitsbuch für Studium und Praxis, Köln 2000.
  • Burnes, B. (2009): Managing Change. 5. Auflage, Prentice Hall, Harlow.
  • Conger, J. A./Riggio, R. E (2006): The Practice of Leadership. Wiley, Hoboken (NJ).
  • Dillerupp, R./Stoi, R. (2013): Unternehmensführung. 4. Auflage, Vahlen, München.
  • Domsch, M. E./Regnet, E./Rosenstiel, L. (Hrsg.) (2012): Führung von Mitarbeitern: Fallstudien zum Personalmanagement, 3. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Edmüller, A./Jiranek, H. (2010): Konfliktmanagement. Konflikten vorbeugen, sie erkennen und lösen. 3. Auflage, Haufe-Lexware, Freiburg.
  • Hannum, K. M./Martineau, J. W./Reinelt, C. (2006): The Handbook of Leadership Development Evaluation. Wiley, Hoboken (NJ).
  • Harvard Business Essentials (Hrsg.) (2004): Managers Toolkits. The 13 Skills Mangers Need to Succeed. Harvard Business School Press, Boston.
  • Hinterhuber, H. H. (2010): Die 5 Gebote für exzellente Führung. Wie Ihr Unternehmen in guten und in schlechten Zeiten zu den Gewinnern zählt. Frankfurter Allgemeine Buch, Frankfurt a. M.
  • Hinterhuber, H.H./Krauthammer, E. (2015): Leadership – Mehr als Management, 5. Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden.
  • Rosenstiel, L.v. (2010): Motivation im Betrieb: mit Fallstudien aus der Praxis, 11. Aufl., Springer Fachmedien, Wiesbaden.
  • Rosenstiel, L.v./Regnet, E./Domsch, M. (Hrsg.) (2014): Führung von Mitarbeitern: Handbuch für erfolgreiches Personalmanagement, 7. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Scholz, C. (2014): Personalmanagement: informationsorientierte und verhaltenstheoretische Grundlagen, 6. Aufl., Vahlen, München.
  • Steinmann, H./Schreyögg, G./Koch, J. (2013): Management: Grundlagen der Unternehmensführung; Konzepte, Funktionen, Fallstudien, 7. Aufl., Springer, Wiesbaden.
  • Weibler, J. (2016): Personalführung, 3. Aufl., Vahlen, München.

Handwörterbücher:

  • Gaugler, E./Oechsler, W.A./Weber, W. (2004) (Hrsg.): Handwörterbuch des Personalwesens, 3. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.
  • Kieser, A./Reber, G./Wunderer, R. (1995) (Hrsg.): Handwörterbuch der Führung, 2. Aufl., Schäffer Poeschl, Stuttgart.

Zeitschriften:

  • Human Resources Manager
  • Human Resource Management Journal
  • Human Resource Management Review
  • International Journal of Applied HRM
  • Personal Quarterly
  • Personalmagazin
  • Personalwirtschaft
  • Personalführung
  • Die Mitbestimmung
  • The International Journal of Human Resource Management
  • Zeitschrift für Personalforschung

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Angewandter Vertrieb (BWAV)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Angewandter Vertrieb

Modulnummer:

BWAV

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Angewandter Vertrieb I (Einführung) (BWAV01)
  • Angewandter Vertrieb II (Vertiefung) (BWAV02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Patrick Geus

Bezüge zu anderen Programmen:

• Bachelor Finanzmanagement
• Bachelor Personalmanagement
• Bachelor Marketing
• Bachelor Wirtschaftsrecht
• Bachelor Betriebswirtschaftslehre
• Bachelor Gesundheitsmanagement
• Bachelor Soziale Arbeit
• Bachelor Pflegemanagement
• Bachelor Logistikmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm:

• Marketing

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Angewandter Vertrieb I (Einführung):
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die Grundzüge des angewandten Vertriebes zu verstehen, und in den Unternehmenskontext einzuordnen.
  • das Zusammenspiel der einzelnen Facetten des angewandten Vertriebs zu verstehen.
  • einzelne Vertriebssysteme zu unterscheiden und zu bewerten.
  • aktuelle Vertriebstypen und Verkaufsmerkmale zu beschreiben.
  • den gesamten Vertriebsprozess von der Kundenakquise bis zur -bindung zu überschauen und einzuordnen.
  • die Grundlagen der Verkaufs- und Verhandlungsführung zu verstehen und in Grundzügen selbst anzuwenden.
  • die gängigen Vertriebsinstrumente zu benennen, deren Vor- und Nachteile zu erkennen und wesentliche Einsatzfelder und -möglichkeiten zu reflektieren.

Angewandter Vertrieb II (Vertiefung):
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • das Zusammenspiel und die jeweiligen Verantwortungsbereiche von Marketing und Vertrieb zu verstehen.
  • die Ziele und Maßnahmen im Rahmen des angewandten Vertriebs zu reflektieren und einzuordnen.
  • die Relevanz von Kundenzufriedenheit und -bindung einzuschätzen. Außerdem sind die Studierenden mit den zentralen Gestaltungselementen des CRM vertraut.
  • alternative Ansätze des Kundenbindungs- und -beziehungsmanagements zu reflektieren, einzuschätzen und in der Unternehmenspraxis einzusetzen.
  • die Bedeutung der Begriffe Kundenlebenszyklus und Kundenwert zu verstehen und Ansätze zu entwickeln, diese im Sinne der jeweiligen Vertriebsziele zu managen.
  • Techniken zur anschaulichen Präsentation und Überzeugung von Kunden und Gesprächspartnern einzusetzen.
  • die Relevanz von Networking zu erfassen und eigene Strategien zur Verbreiterung der Kontaktbasis zu entwickeln.
  • an Hand praktischer Erfahrungen im Rahmen der Fallstudie eigene Marktanalysen und Vertriebskonzepte zu entwickeln und zu bewerten.

Lehrinhalt des Moduls:

Angewandter Vertrieb I (Einführung)

  • Grundlagen angewandten Vertriebs
  • Das Vertriebssystem
  • Persönlicher Verkauf
  • Verkaufsplanung
  • Neukundenakquisition
  • Der Verkaufsbesuch
  • Taktik der Gesprächsführung
  • Verhandlungen führen
  • Weitere Verkaufskanäle

Angewandter Vertrieb II (Vertiefung)

  • Marketing und Vertrieb
  • Kundenzufriedenheit als Erfolgsfaktor
  • Persönlichkeiten im Vertrieb
  • Kundenorientierte Kommunikation
  • Präsentation und Rhetorik
  • Kundenbindung
  • Networking
  • Fallstudie

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms::

10 ECTS von 90 ECTS = 11.11%

Prüfungszulassungsvoraussetzung:

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

BWAV01

Kursname:

Angewandter Vertrieb I (Einführung)

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Anforderungen an ein verkäuferisches Denken wachsen jeden Tag. Eine globalisierte Nachfrage in Kombination mit hohem Wettbewerb erschwert es Unternehmen zusehends, im Kampf um den Kunden mitzuhalten. Gleichzeitig ist der Kunde immer besser informiert, während klassische Versorgungsmärkte gesättigt sind und Überkapazitäten existieren. Um in einem solchen Umfeld erfolgreich zu sein, ist verkäuferisches Denken und Handeln gefragt und gleichzeitig ein neuer Typus von Verkäufern gefordert. Im Rahmen des Kurses angewandter Vertrieb I (Einführung) werden die Teilnehmer mit den Grundbegriffen des angewandten Vertriebs vertraut gemacht. Sie erlernen die Systematiken der Vertriebsorganisation, setzen sich mit alternativen Vertriebswegen auseinander und lernen den dezidierten Planungsprozess im Vertrieb kennen. Abgerundet werden die Inhalte des Moduls durch zentrale Inhalte zur erfolgreichen Neukundenakquisition, wobei insbesondere das Augenmerk auf die Organisation und Durchführung der Kundenbesuche und der Gesprächs- und Verhandlungsführung gelegt werden.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Grundzüge des angewandten Vertriebes zu verstehen, und in den Unternehmenskontext einzuordnen.
  • das Zusammenspiel der einzelnen Facetten des angewandten Vertriebs zu verstehen.
  • einzelne Vertriebssysteme zu unterscheiden und zu bewerten.
  • aktuelle Vertriebstypen und Verkaufsmerkmale zu beschreiben.
  • den gesamten Vertriebsprozess von der Kundenakquise bis zur -bindung zu überschauen und einzuordnen.
  • die Grundlagen der Verkaufs- und Verhandlungsführung zu verstehen und in Grundzügen selbst anzuwenden.
  • die gängigen Vertriebsinstrumente zu benennen, deren Vor- und Nachteile zu erkennen und wesentliche Einsatzfelder und -möglichkeiten zu reflektieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen des angewandten Vertriebs
1.1 Aufgaben und Formen des angewandten Vertriebs
1.2 Marketing als Basis des Vertriebs
1.3 Vertrieb, Verkauf und andere Begriffe
1.4 Vertrieb in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen
2. Das Vertriebssystem
2.1 Verkaufsformen
2.2 Vertriebsorganisation
2.3 Key-Account-Management
2.4 Mehrkanalvertrieb
3. Persönlicher Verkauf
3.1 Die „neuen Verkäufer“
3.2 Anforderungen an Verkäuferpersönlichkeiten
3.3 Der Key-Account-Manager
3.4 Aufgabe von Vertriebsführungskräften
4. Verkaufsplanung
4.1 Aufgaben und Ziele der Vertriebssteuerung
4.2 Wettbewerbsbeobachtung im Rahmen der Vertriebssteuerung
4.3 Potenzialanalysen und Umsatzplanungen
4.4 Verkaufssteuerung und Besuchsstrategien
5. Neukundenakquisition
5.1 Identifikation von Neukundenpotenzialen
5.2 Customer Relationship Management und Kundengewinnung
5.3 Messen und Events
5.4 Networking
6. Der Verkaufsbesuch
6.1 Besuchsfrequenzen und Besuchsvorbereitung
6.2 Besuchsdurchführung
6.3 Besuchsberichte und Nachbereitung
6.4 Nachbetreuung und Follow-up
7. Taktik der Gesprächsführung
7.1 Strukturierte Gesprächsvorbereitung
7.2 Zielorientierte Gesprächsführung: Das D.A.L.A.S-Modell
7.3 Fragetechniken
8. Verhandlungen führen
8.1 Psychologie des Verhandelns
8.2 Verhandlungsaufbau
8.3 Einwandbehandlung
8.4 Preisverhandlungen
9. Weitere Verkaufskanäle
9.1 Telefonverkauf

Literatur:

  • Dannenberg, H./Zupancic, D. (2007): Spitzenleistungen im Vertrieb. Optimierungen im Vertriebs- und Kundenmanagement. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834904720.
  • Eicher, H. (2006): Die geheimen Spielregeln im Verkauf. Wissen, wie der Kunde tickt. Campus, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3593379074.
  • Herndl, K. (2010): Führen im Vertrieb. So unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter direkt und konsequent. 3. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834921963.
  • Limbeck, M. (2010): Das neue Hardselling. Verkaufen heißt verkaufen – So kommen Sie zum Abschluss. 4. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834925008.
  • Schneider, W./Henning, A. (2008): Lexikon Kennzahlen für Marketing und Vertrieb. Das Marketing-Cockpit von A – Z. 2. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3540798613.
  • Winkelmann, P. (2010): Marketing und Vertrieb. Fundamente für die Marktorientierte Unternehmensführung. 7. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486592085.

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

BWAV02

Kursname:

Angewandter Vertrieb II (Vertiefung)

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp: Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer:

Zugangsvoraussetzungen:

BWAV01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs Angewandter Vertrieb II setzt auf den im Kurs „Angewandter Vertrieb I“ vermittelten Grundlagen auf und verbreitert und vertieft diese. Hierbei wird zunächst das Spannungsfeld zwischen Marketing und Vertrieb genauer beleuchtet. Darauf aufbauend werden wesentliche Hintergründe und zentrale Zielgrößen für ein erfolgreiches Vertriebsmanagement (bspw. Kundenzufriedenheit und -bindung sowie der Kundenlebenszyklus) hergeleitet und operationalisiert, um so die Basis für ein effizientes und effektives Customer Relationship Management herzustellen. Im weiteren Verlauf wird das Augenmerk auch auf psychische Prozesse und das Konsumentenverhalten im Allgemeinen gelegt. Zudem werden Strategien und Wege zur erfolgreichen Verhandlungsführung vertieft und um überzeugende Kommunikationstechniken ergänzt. Eine Fallstudie, in deren Verlauf die Studierenden die Möglichkeit haben, das Gelernte praxisgerecht anzuwenden, rundet den Kurs ab.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • das Zusammenspiel und die jeweiligen Verantwortungsbereiche von Marketing und Vertrieb zu verstehen.
  • die Ziele und Maßnahmen im Rahmen des angewandten Vertriebs zu reflektieren und einzuordnen.
  • die Relevanz von Kundenzufriedenheit und -bindung einzuschätzen. Außerdem sind die Studierenden mit den zentralen Gestaltungselementen des CRM vertraut.
  • alternative Ansätze des Kundenbindungs- und -beziehungsmanagements zu reflektieren, einzuschätzen und in der Unternehmenspraxis einzusetzen.
  • die Bedeutung der Begriffe Kundenlebenszyklus und Kundenwert zu verstehen und Ansätze zu entwickeln, diese im Sinne der jeweiligen Vertriebsziele zu managen.
  • Techniken zur anschaulichen Präsentation und Überzeugung von Kunden und Gesprächspartnern einzusetzen.
  • die Relevanz von Networking zu erfassen und eigene Strategien zur Verbreiterung der Kontaktbasis zu entwickeln.
  • an Hand praktischer Erfahrungen im Rahmen der Fallstudie eigene Marktanalysen und Vertriebskonzepte zu entwickeln und zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Marketing und Vertrieb
1.1 Aufgaben und Funktionen des Marketings
1.2 Vertriebsmarketing in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen
1.3 Relationship Marketing
1.4 Internationales Marketing und Vertriebskooperationen
2 Kundenzufriedenheit als Erfolgsfaktor
2.1 Customer Relationship Management (CRM)
2.2 Die Erfolgskette des CRM
2.3 Kundenbeziehungsstrategien
3 Persönlichkeiten im Vertrieb
3.1 Verkaufspersönlichkeiten und Differenzierung
3.2 Verkaufen in Teams
3.3 Verhandeln mit Gremien
4 Kundenorientierte Kommunikation
4.1 Kommunikationsaufgaben im Vertrieb
4.2 Verkaufsförderung durch Vertriebsmitarbeiter
4.3 Verkaufsförderung im Team
4.4 Verkaufsförderung durch das Unternehmen
5 Präsentation und Rhetorik
5.1 Rhetorik im Verkauf
5.2 Präsentationstechniken
5.3 Nonverbale Kommunikation
6 Kundenbindung
6.1 Kundenbindungsmanagement
6.2 Kundenprogramme und andere Kundenbindungsinstrumente
6.3 Beschwerdemanagement
7 Networking
7.1 Netzwerkkompetenzen im Unternehmen
7.2 Aufbau und Gestaltung von Beziehungen
7.3 Networking über soziale Medien
8 Fallstudie iq media marketing
8.1 Die Marktsituation
8.2 Die Vermarktungssituation
8.3 iq media marketing und iq digital media marketing

Literatur:

  • Dannenberg, H./Zupancic, D. (2007): Spitzenleistungen im Vertrieb. Optimierungen im Vertriebs- und Kundenmanagement. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834904720.
  • Eicher, H. (2006): Die geheimen Spielregeln im Verkauf. Wissen, wie der Kunde tickt. Campus, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3593379074.
  • Herndl, K. (2010): Führen im Vertrieb. So unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter direkt und konsequent. 3. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834921963.
  • Limbeck, M. (2010): Das neue Hardselling. Verkaufen heißt verkaufen – So kommen Sie zum Abschluss. 4. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834925008.
  • Schneider, W./Henning, A. (2008): Lexikon Kennzahlen für Marketing und Vertrieb. Das Marketing-Cockpit von A – Z. 2. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3540798613.
  • Winkelmann, P. (2010): Marketing und Vertrieb. Fundamente für die Marktorientierte Unternehmensführung. 7. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: 978-3486592085.

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30