Modulhandbuch

Master: Master Gesundheitsmanagement (60 ECTS) im Fernstudium

Letzte Aktualisierung : 26.11.2018

Inhalte
Semester 2
Modul Wahlmodul Digitalisierung in Medizin und Pflege (DLMGWDIMP)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Wahlmodul Digitalisierung in Medizin und Pflege

Modulnummer:

DLMGWDIMP

Semester:

2 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Digitalisierung in Medizin und Pflege (DLMGWDIMP01)
  • Seminar Digitalisierung in Medizin und Pflege (DLMGWDIMP02)

Dauer:

Selbststudium: 210 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Patrick Fehling

Bezüge zu anderen Programmen:

  • Master of Business Administration
  • Master Marketingmanagement
  • Master Personalmanagement
  • Master of Science Wirtschaftsinformatik

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • Digitale Business-Modelle

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Digitalisierung in Medizin und Pflege:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die grundlegenden Begriffe und Konzepte der Digitalisierung zu erklären.
  • die Prinzipien und Wirkweisen von digitalen Transformationen zu verstehen.
  • aktuelle Technologien und Digitalisierungsprozesse aus Medizin und Pflege zu beschreiben.
  • eigene Ideen und Gestaltungsansätze für Digitalisierungsprojekte zu entwickeln.
  • die ethischen Probleme von digitalen Transformationen zu bestimmen.
  • die Herausforderungen und Risiken von Digitalisierungsprozessen zu beurteilen.

Seminar Digitalisierung in Medizin und Pflege:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • eine Fragestellung der Digitalisierung aus verschiedenen Standpunkten bzw. Sichtweisen zu beurteilen.
  • nach wissenschaftlichen Grundsätzen eine systematische Literaturrecherche durchzuführen.
  • eine wissenschaftliche Arbeit nach formalen und methodischen Kriterien zu verfassen.
  • verschiedene, aktuelle Fragestellungen der digitalen Transformation in Medizin und Pflege zu benennen.
  • die unterschiedlichen Auswirkungen und Veränderungen durch Digitalisierungsprozesse in Medizin und Pflege gegenüberzustellen.

Lehrinhalt des Moduls:

Digitalisierung in Medizin und Pflege:

  • Begriffe, Konzepte und Beispiele der Digitalisierung im Gesundheits- und Sozialwesen
  • Gestaltungsansätze für Digitalisierungsprojekte
  • Ethische Betrachtung von Digitalisierungsprozessen
  • Herausforderungen und Risiken digitaler Transformationen

Seminar Digitalisierung in Medizin und Pflege:
In diesem Kurs soll eine kritische Betrachtung aktueller Themen und Trends in Bezug auf die Digitalisierung von Prozessen in Medizin und Pflege erfolgen.

Eine aktuelle Themenliste befindet sich im Learning Management System.

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 60 ECTS = 16.67%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

  • DLMGWDIMP01: Klausur 90 Min. (50%)
  • DLMGWDIMP02: Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit (50%)

Kursnummer:

DLMGWDIMP01

Kursname:

Digitalisierung in Medizin und Pflege

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Dieser Kurs setzt sich mit der Digitalisierung und den damit verbundenen Veränderungen in den Prozessen der medizinischen und pflegerischen Versorgung auseinander. In einer Einführung werden zunächst die wichtigsten Begriffe und Konzepte der Digitalisierung erklärt, um anschließend die unterschiedlichen Auswirkungen und Bewertungsmöglichkeiten von digitalen Wandlungsprozessen aufzuzeigen.

Anschließend werden aktuelle Beispiele und Trends der Digitalisierung aus medizinischer und pflegerischer Versorgungspraxis behandelt, z. B. OP-Roboter und medizinische Unterstützungssysteme sowie assistive Technologien. Dabei wird in Exkursen gezielt auf die informationstechnischen Hintergründe von digitalen Technologien eingegangen, z. B. autonome Systeme und künstliche Intelligenzen. Im nächsten Schritt werden Wege aufgezeigt, wie Digitalisierungsprozesse in Medizin und Pflege erfolgreich gestaltet werden können. Schwerpunktmäßig werden hierbei die Bereiche Informations- und Kommunikationsmanagement, Personalentwicklung und Wissensmanagement betrachtet.

Abschließend werden die ethischen Herausforderungen von digitalen Transformationsprozessen untersucht, die derzeit (noch) ungelöste rechtliche Probleme mit sich bringen (z. B. Haftungsrecht). Ebenso wird reflektiert, welche Rolle der Mensch (als Bürger, Patient oder Mitarbeiter) in einem digitalen Gesundheits- und Sozialwesen hat und welche Risiken und Herausforderungen hinsichtlich Daten- und Informationssicherheit sowie Datenschutz als auch Transparenz und Kontrolle von Algorithmen festzustellen sind.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die grundlegenden Begriffe und Konzepte der Digitalisierung zu erklären.
  • die Prinzipien und Wirkweisen von digitalen Transformationen zu verstehen.
  • aktuelle Technologien und Digitalisierungsprozesse aus Medizin und Pflege zu beschreiben.
  • eigene Ideen und Gestaltungsansätze für Digitalisierungsprojekte zu entwickeln.
  • die ethischen Probleme von digitalen Transformationen zu bestimmen.
  • die Herausforderungen und Risiken von Digitalisierungsprozessen zu beurteilen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen der Digitalisierung

1.1 Begriffe und Konzepte

1.2 Prinzipien und Wirkweisen

1.3 Evaluation

2. Digitale Transformationen und Trends in der medizinischen Versorgung

2.1 Der Patient als Arzt – Medizinische Selbstversorgung

2.2 Der Arzt in der Ferne – Telemedizin

2.3 Der Computer als Arzt – Medizinische Unterstützungssysteme

2.4 Exkurs: Algorithmen und maschinelles Lernen

3. Digitale Transformationen und Trends in der pflegerischen Versorgung

3.1 Digitales Pflegemanagement im Krankenhaus am Beispiel von Informationssystemen

3.2 Digitales Pflege- und Versorgungsmanagement in der Altenpflege am Beispiel von assistiven Technologien

3.3 Exkurs: Künstliche Intelligenz und Robotik

4. Ausgewählte Gestaltungsansätze für das Gesundheits- und Pflegemanagement

4.1 Informations- und Kommunikationsmanagement

4.2 Personalentwicklung

4.2 Wissensmanagement

5. Ethische Betrachtung von digitalen Gesundheits- und Pflegeleistungen

5.1 Ethische Begriffe und Konzepte

5.2 Können Algorithmen und autonome Systeme verantwortlich handeln?

5.3 Können künstliche Intelligenzen und Roboter den Menschen ersetzen?

6. Herausforderungen und Risiken der digitalen Transformation im Gesundheits- und Sozialwesen

6.1 Analoge Menschen – Digitale Technologien

6.2 Datensicherheit, Informationssicherheit und Datenschutz

6.3 Transparenz und Kontrolle von Algorithmen

Literatur:

  • Capurro, R. (2017): Homo Digitalis. Beiträge zur Ontologie, Anthropologie und Ethik der digitalen Technik. Springer Fachmedien, Wiesbaden. ISBN: 978-3-658-17130-8.
  • Heesen, J. (Hrsg., 2016): Handbuch Medien- und Informationsethik. B. Metzler Verlag, Stuttgart. ISBN: 978-3-476-02557-9.
  • Lehner, F. (2014): Wissensmanagement. Grundlagen, Methoden und technische Unterstützung. 5., aktualisierte Auflage. Carl Hanser Verlag München. ISBN: 978-3-446-44135-4.
  • Menvielle, L./ Audrain-Pontevia, A.-F./ Menvielle, W. (Hrsg., 2017): The Digitalization of Healthcare. Palgrave Macmillan, London. ISBN: 978-1-349-95172-7.
  • Pfannstiel, M.A./ Da Cruz, P./ Mehlich, H. (Hrsg., 2017): Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen I – Impulse für die Versorgung. Springer Fachmedien, Wiesbaden. ISBN: 978-3-658-12257-7.
  • Pfannstiel, M.A./ Da Cruz, P./ Mehlich, H. (Hrsg., 2017): Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen II – Impulse für das Management. Springer Fachmedien, Wiesbaden. ISBN: 978-3-658-12393-2.
  • Pfannstiel, M.A./ Krammer, S./ Swoboda, W. (Hrsg., 2017): Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen III – Impulse für die Pflegepraxis. Springer Fachmedien, Wiesbaden. ISBN: 978-3-658-13461-3.
  • Rebscher, H./ Kaufmann, S. (Hrsg., 2017): Digitalisierungsmanagement in Gesundheitssystemen. medhochzwei Verlag Heidelberg. ISBN: 978-3-8621-6368-7.
  • Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (Hrsg., 2016): Digitale Welt und Gesundheit. eHealth und mHealth – Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitsbereich. Berlin. ISSN: 2365-919X.
  • Swoboda, W. (2017): Informationsmanagement im Gesundheitswesen. UVK Verlagsgesellschaft München und Konstanz. ISBN: 978-3-8252-4671-6.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLMGWDIMP02

Kursname:

Seminar Digitalisierung in Medizin und Pflege

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In diesem Kurs werden schwerpunktmäßig digitale Transformationen und Trends in Medizin und Pflege betrachtet. Technologische Fortschritte in Informations- und Kommunikationstechnik sowie Robotik führen dazu, dass sich in kürzester Zeit gewachsene Strukturen und Prozesse im Gesundheits- und Sozialwesen wandeln. Damit ist auch verbunden, dass sich die gewohnten Rollen und Verantwortungsbereiche aller beteiligten Akteure (z. B. Ärzte, Pflege- und Betreuungskräfte, Patienten, Bürger etc.) verändern.

Im Gesundheits- und Pflegemanagement muss man die Fähigkeit besitzen, sich kritisch mit Innovationen bzw. neuen Technologien auseinanderzusetzen, um ihren tatsächlichen gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Mehrwert einschätzen zu können. Deswegen fertigt jeder Teilnehmer eine Seminararbeit an, in welcher die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Transformationsprozessen erfolgt, wodurch Vor- und Nachteile sowie Chancen und Grenzen von digitalen Technologien und Prozessen erkannt werden.

Daneben eröffnen sich hierdurch auch Perspektiven für die aktive Gestaltung und das Management von Digitalisierungsprozessen in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und anderen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • eine Fragestellung der Digitalisierung aus verschiedenen Standpunkten bzw. Sichtweisen zu beurteilen.
  • nach wissenschaftlichen Grundsätzen eine systematische Literaturrecherche durchzuführen.
  • eine wissenschaftliche Arbeit nach formalen und methodischen Kriterien zu verfassen.
  • verschiedene, aktuelle Fragestellungen der digitalen Transformation in Medizin und Pflege zu benennen.
  • die unterschiedlichen Auswirkungen und Veränderungen durch Digitalisierungsprozesse in Medizin und Pflege gegenüberzustellen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Leitfäden, Video-Präsentationen, (Online-)Tutorien, und Foren. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

Die digitale Transformation im Gesundheits- und Sozialwesen schreitet kontinuierlich voran:  innovative Versorgungsprozesse kommen in der Praxis an, neue Technologien und Märkte entstehen, aber auch neue Risiken und Probleme treten auf. Dieses Seminar greift solch aktuelle Themen der Digitalisierung in Medizin und Pflege auf. Dabei behandeln die Seminarthemen u.a. verschiedene Technologien und Innovationen der Digitalisierung im Gesundheits- und Sozialwesen (mHealth, internet of things, AI etc.), die aus verschiedenen Sichtweisen analysiert werden sollen, z. B. aus ethischer, rechtlicher, sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Sicht.

Jeder Teilnehmer muss zu einem ihm zugewiesenen Thema eine Seminararbeit erstellen.

Literatur:

  • Capurro, R. (2017): Homo Digitalis. Beiträge zur Ontologie, Anthropologie und Ethik der digitalen Technik. Springer Fachmedien, Wiesbaden. ISBN: 978-3-658-17130-8.
  • Heesen, J. (Hrsg., 2016): Handbuch Medien- und Informationsethik. B. Metzler Verlag, Stuttgart. ISBN: 978-3-476-02557-9.
  • Lehner, F. (2014): Wissensmanagement. Grundlagen, Methoden und technische Unterstützung. 5., aktualisierte Auflage. Carl Hanser Verlag München. ISBN: 978-3-446-44135-4.
  • Menvielle, L./ Audrain-Pontevia, A.-F./ Menvielle, W. (Hrsg., 2017): The Digitalization of Healthcare. Palgrave Macmillan, London. ISBN: 978-1-349-95172-7.
  • Pfannstiel, M.A./ Da Cruz, P./ Mehlich, H. (Hrsg., 2017): Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen I – Impulse für die Versorgung. Springer Fachmedien, Wiesbaden. ISBN: 978-3-658-12257-7.
  • Pfannstiel, M.A./ Da Cruz, P./ Mehlich, H. (Hrsg., 2017): Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen II – Impulse für das Management. Springer Fachmedien, Wiesbaden. ISBN: 978-3-658-12393-2.
  • Pfannstiel, M.A./ Krammer, S./ Swoboda, W. (Hrsg., 2017): Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen III – Impulse für die Pflegepraxis. Springer Fachmedien, Wiesbaden. ISBN: 978-3-658-13461-3.
  • Rebscher, H./ Kaufmann, S. (Hrsg., 2017): Digitalisierungsmanagement in Gesundheitssystemen. medhochzwei Verlag Heidelberg. ISBN: 978-3-8621-6368-7.
  • Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (Hrsg., 2016): Digitale Welt und Gesundheit. eHealth und mHealth – Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitsbereich. Berlin. ISSN: 2365-919X.
  • Swoboda, W. (2017): Informationsmanagement im Gesundheitswesen. UVK Verlagsgesellschaft München und Konstanz. ISBN: 978-3-8252-4671-6.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 120
Selbstüberprüfung (in Std.): -
Tutorien (in Std.): 30

Modul Wahlmodul Personalgewinnung und -bindung in Medizin und Pflege (DLMGWPUBMUP)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Wahlmodul Personalgewinnung und -bindung in Medizin und Pflege

Modulnummer:

DLMGWPUBMUP

Semester:

2 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Personalgewinnung und -bindung in Medizin und Pflege (DLMGWPUBMUP01)
  • Seminar Personalgewinnung und -bindung in Medizin und Pflege (DLMGWPUBMUP02)

Dauer:

Selbststudium: 210 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Ute Kreibaum

Bezüge zu anderen Programmen:

  • Master General Management
  • Master of Business Administration
  • Master Personalmanagement
  • Master Leadership and Management

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • Health Care Management A
  • Health Care Management B

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Personalgewinnung und -bindung in Medizin und Pflege:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die Grundlagen und Besonderheiten des Personalmanagements in Einrichtungen des Gesundheitswesens benennen und beschreiben zu können.
  • die Herausforderungen des Personalmanagements in Bezug auf die Bereiche Medizin und Pflege erläutern und Lösungsansätze diskutieren zu können.
  • die Aufgaben, Zielsetzungen und Methodiken des Personalmanagements im Allgemeinen darstellen zu können.
  • die Aufgaben, Zielsetzungen und Methodiken (Personalbedarfsplanung, Personaleinsatz, Personalcontrolling, Personalgewinnung, Personalbindung, etc.) im Speziellen auf die Berufsgruppen der Medizin und Pflege darstellen und anwenden zu können.

Seminar Personalgewinnung und -bindung in Medizin und Pflege:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit (Seminararbeit) mit den grundlegenden theoretischen und praktischen Fragestellungen des Personalmanagements auseinanderzusetzen.
  • sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit (Seminararbeit) mit den Instrumenten und Methodiken der Personalgewinnung und der Personalbindung und deren Anwendung auf die Bereiche Medizin und Pflege zu beschäftigen und Lösungsansätze zu erarbeiten.
  • sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit (Seminararbeit) mit den Besonderheiten und Herausforderungen von Gesundheitseinrichtungen und insbesondere deren Implikationen für den Bereich des Personalmanagements inklusive der Personalgewinnung und -bindung umfassend zu beschäftigen.
  • die grundlegenden Vorgehensweisen und Standards wissenschaftlicher Arbeiten (Seminararbeiten, Studienabschlussarbeiten) zu kennen, zu verstehen und anzuwenden.

Lehrinhalt des Moduls:

Personalgewinnung und -bindung in Medizin und Pflege:

  • Personalmanagement in Gesundheitseinrichtungen
  • Methodiken des Personalmanagements
  • Besonderheiten der Personalgewinnung und Personalbindung im Bereich der Medizin und Pflege
  • Zukünftige Herausforderungen des Personalmanagements im Bereich der Medizin und Pflege
  • Lösungsansätze für eine nachhaltige Personalgewinnung und Personalbindung im Bereich der Medizin und Pflege

Seminar Personalgewinnung und -bindung in Medizin und Pflege:
In diesem Kurs soll eine kritische Analyse aktueller Themen und Herausforderungen in Bezug auf das Personalmanagement im Gesundheitswesen erfolgen. Dabei soll im Speziellen auf die Personalgewinnung und Personalbindung im Bereich der Medizin und Pflege fokussiert werden.

Eine aktuelle Themenliste befindet sich im Learning Management System.

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 60 ECTS = 16.67%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

  • DLMGWPUBMUP01: Klausur 90 Min. (50%)
  • DLMGWPUBMUP02: Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit (50%)

Kursnummer:

DLMGWPUBMUP01

Kursname:

Personalgewinnung und -bindung in Medizin und Pflege

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Einrichtungen des Gesundheitswesens stehen vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Insbesondere die demografische Entwicklung stellt für die Leistungserbringer von Gesundheitsdienstleistungen eine große Herausforderung dar. Dies zeigt sich insbesondere auch in der Frage der Akquirierung von geeignetem Personal innerhalb der Einrichtungen des Gesundheitswesens. Neben der Gewinnung von qualifiziertem Personals stellt sich zunehmend auch die wichtige Frage, welche Instrumente und Methodiken angewendet werden können, um das Personal nachhaltig im eigenen Unternehmen halten zu können und somit langfristig an sich zu binden.

Schwerpunkt dieses Kurses ist die Auseinandersetzung mit der Personalgewinnung und -bindung angewendet auf den Bereich der Medizin und Pflege. Neben einer einführenden, allgemeinen Darstellung des Personalmanagements sowie des Personalmanagements in Einrichtungen des Gesundheitswesens erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit den Methodiken und Konzepten eines modernen Personalmanagements. Hierbei spielen insbesondere die Aspekte der Personalbedarfsplanung und -ermittlung, die Berechnung der Personalressourcen, der Personalkosten, das Personalcontrolling, der Personalgewinnung sowie der Personalbindung eine wesentliche Rolle. Diese elementaren Grundlagen werden in einem nächsten Schritt auf die speziellen Bereiche der Medizin und Pflege ausgedehnt. Somit werden die Studierenden in die Lage versetzt, die theoretischen Konzepte auf die Besonderheiten im Bereich der Medizin und Pflege anzuwenden.

Einen weiteren wichtigen Aspekt dieses Kurses bildet die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Lösungsansätzen des Personalmanagements im Bereich der Medizin und Pflege. Hierbei soll insbesondere auf die unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse der jeweiligen Berufsgruppen eingegangen werden und somit der Kreis zu allgemeinen Fragestellungen des Managements, z.B. Führungsstile, Leadership, Motivation, etc. geschlossen werden. Diese Aspekte spielen ebenso eine wichtige Rolle für die Frage einer nachhaltigen Auseinandersetzung mit den Themenfeldern der Personalgewinnung und Personalbindung wie die Analyse regionaler Besonderheiten. Dies soll ebenfalls im Kurs thematisiert werden.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Grundlagen und Besonderheiten des Personalmanagements in Einrichtungen des Gesundheitswesens benennen und beschreiben zu können.
  • die Herausforderungen des Personalmanagements in Bezug auf die Bereiche Medizin und Pflege erläutern und Lösungsansätze diskutieren zu können.
  • die Aufgaben, Zielsetzungen und Methodiken des Personalmanagements im Allgemeinen darstellen zu können.
  • die Aufgaben, Zielsetzungen und Methodiken (Personalbedarfsplanung, Personaleinsatz, Personalcontrolling, Personalgewinnung, Personalbindung, etc.) im Speziellen auf die Berufsgruppen der Medizin und Pflege darstellen und anwenden zu können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Strategisches Human Resource Management (sHRM)

1.1 Bedeutung und Ausrichtung

1.2 Changemanagement

1.3 Wirksamkeit und Nutzen der Planung

2. Operatives Human Resource Management (oHRM)

2.1 Tools zur Personalrekrutierung

2.2 Personalbindung

3. Human Resource Management im Gesundheitswesen

3.1 Stationäre und ambulante Pflege

3.2 Ambulante und stationäre medizinische Versorgung

4. Trends und Herausforderungen

4.1 Fachkräftemangel in der Pflege: Fachkräftebedarf aus dem Ausland

4.2 Pflege: Potenzielle Herkunftsländer

4.3 Pflege: Staatliches Förderungsprojekt Triple Win

4.4 Pflege: Privatinitiativen einzelner Träger

4.5 Medizin und Pflege: Qualifikation und Anerkennungsverfahren

5. Innovative Gewinnung von Personal

5.1 Gewinnung von Fachkräften

5.2 Arbeitszeitmodelle Fachkräfte: Auswirkungen auf Beruf und Familie

5.3 Karriere und Arbeitszeitmodelle für Ärzte

6. Wertewandel im Gesundheitswesen

6.1 Auslöser für Veränderungen: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

6.2 Digitalisierung: Auswirkungen auf die Berufe aus Medizin und Pflege

7. Migration und Teilhabe

7.1 Interkulturelles Wertesystem in der Medizin

7.2 Interkulturelles Wertesystem in der Pflege

Literatur:

  • Buckesfeld, Y. (2012): Employer Branding. Strategie für die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität in KMU. Diplomica, Hamburg. ISBN-13: 978-3842873971.
  • Busse, R./Schreyögg, J./Stargardt, T. (2017): Management im Gesundheitswesen. 4. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3662550243.
  • Frodl. A. (2011): Personalmanagement im Gesundheitsbetrieb. Betriebswirtschaft für das Gesundheitswesen. Gabler Verlag/Springer Fachmedien, Wiesbaden. ISBN-13:978-3834966568.
  • Holz, M./Da-Cruz, P. (Hrsg.) (2007): Demografischer Wandel in Unternehmen. Herausforderung für die strategische Personalplanung. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834904935.
  • Naegeler, H. (2014): Personalmanagement im Krankenhaus. Grundlagen und Praxis. 3., erw. und aktualisierte Aufl., MWV, Berlin. ISBN-13: 978-3954661039.
  • Schmola, G. (2016): Modernes Personalmanagement im Krankenhaus. Das Konzept des Employee Relationship Managements. Kohlhammer Verlag, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170305410.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLMGWPUBMUP02

Kursname:

Seminar Personalgewinnung und -bindung in Medizin und Pflege

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Den Schwerpunkt des Kurses bildet die Auseinandersetzung mit den Fragestellungen der Personalgewinnung und Personalbindung im Bereich der Medizin und Pflege. Diese Aspekte spielen zunehmend eine wichtige Rolle innerhalb von Einrichtungen des Gesundheitswesens. Durch eine Vielzahl von Herausforderungen, insbesondere auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, stehen Gesundheitsdienstleister zunehmend vor dem Problem, geeignetes Personal zu finden. Neben diesen Aspekten der Personalgewinnung stellt jedoch auch die nachhaltige Bindung von Personal an das Unternehmen zunehmend eine wichtige Fragestellung für Gesundheitsdienstleister dar. Dies zeigt sich vor allem in den Berufsgruppen der Medizin und Pflege.

Auf Basis der skizzierten Ausgangslage und der im zugehörigen Modul gewonnenen theoretischen Grundlagen des Personalmanagements und deren Anwendung auf den Bereich der Medizin und Pflege, sollen sich die Studierenden innerhalb des Kurses mit einem Thema des Personalmanagements beschäftigen. Neben der grundlegenden Auseinandersetzung und insbesondere Anwendung der Methodiken des Personalmanagements erfolgt die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit unter Berücksichtigung der dafür erforderlichen Vorgehensweise und Standards. Dies stellt somit eine gute Vorbereitung auf weiterführende Forschungs- und Studienabschlussarbeiten dar.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit (Seminararbeit) mit den grundlegenden theoretischen und praktischen Fragestellungen des Personalmanagements auseinanderzusetzen.
  • sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit (Seminararbeit) mit den Instrumenten und Methodiken der Personalgewinnung und der Personalbindung und deren Anwendung auf die Bereiche Medizin und Pflege zu beschäftigen und Lösungsansätze zu erarbeiten.
  • sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit (Seminararbeit) mit den Besonderheiten und Herausforderungen von Gesundheitseinrichtungen und insbesondere deren Implikationen für den Bereich des Personalmanagements inklusive der Personalgewinnung und -bindung umfassend zu beschäftigen.
  • die grundlegenden Vorgehensweisen und Standards wissenschaftlicher Arbeiten (Seminararbeiten, Studienabschlussarbeiten) zu kennen, zu verstehen und anzuwenden.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Leitfäden, Video-Präsentationen, (Online-)Tutorien, und Foren. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

Die Herausforderungen innerhalb des Gesundheits- und Sozialwesens sind vielseitig. Neben Aspekten der Leistungserstellung sowie der Finanzierung von Gesundheitsdienstleistungen spielen zunehmend auch die Fragen der Personalgewinnung und Personalbindung eine wichtige Rolle. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Medizin und Pflege, in denen es zunehmend schwieriger wird, geeignetes und qualifiziertes Personal zu finden. Ohne dieses qualifizierte Personal kann jedoch eine Leistungserstellung nicht erfolgen und somit die wichtige Aufgabe der Erstellung von Gesundheitsdienstleistungen nicht durchgeführt werden.

Dieses Seminar greift wichtige aktuelle Themen des Personalmanagements in Medizin und Pflege auf. Dabei behandeln die Seminarthemen u.a. verschiedene Methodiken zur Personalbedarfsplanung, zu Personalkostenermittlung, Personalcontrolling, Methodiken zur Personalgewinnung sowie zur Personalbindung, die aus verschiedenen Sichtweisen analysiert werden sollen. Zentral ist dabei auch die Verknüpfung der einzelnen Themenfelder miteinander, so dass ein ganzheitlicher Personalmanagementansatz erkennbar wird und sich die Wechselwirkungen des Personalmanagements mit anderen Managementbereichen für den Seminarteilnehmer erschließen lassen. Jeder Teilnehmer muss zu einem ihm zugewiesenen Thema eine Seminararbeit erstellen.

Literatur:

  • Buckesfeld, Y. (2012): Employer Branding. Strategie für die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität in KMU. Diplomica, Hamburg. ISBN-13: 978-3842873971.
  • Busse, R./Schreyögg, J./Stargardt, T. (2017): Management im Gesundheitswesen. 4. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3662550243.
  • Frodl. A. (2011): Personalmanagement im Gesundheitsbetrieb. Betriebswirtschaft für das Gesundheitswesen. Gabler Verlag/Springer Fachmedien, Wiesbaden. ISBN-13:978-3834966568.
  • Holz, M./Da-Cruz, P. (Hrsg.) (2007): Demografischer Wandel in Unternehmen. Herausforderung für die strategische Personalplanung. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834904935.
  • Naegeler, H. (2014): Personalmanagement im Krankenhaus. Grundlagen und Praxis. 3., erw. und aktualisierte Aufl., MWV, Berlin. ISBN-13: 978-3954661039.
  • Panfil, E.-M. (2017): Wissenschaftliches Arbeiten in der Pflege. Lehr- und Arbeitsbuch für Pflegende. 3., vollständig überarbeitete Auflage, Hogrefe, Bern. ISBN-13: 978-3456858326.
  • Schmola, G. (2016): Modernes Personalmanagement im Krankenhaus. Das Konzept des Employee Relationship Managements. Kohlhammer Verlag, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170305410.
  • Trimmel, M. (2009): Wissenschaftliches Arbeiten in Psychologie und Medizin. 1. Auflage, UTB, Wien. ISBN-13: 978-38255230791.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 120
Selbstüberprüfung (in Std.): -
Tutorien (in Std.): 30

Modul Masterarbeit (DLMMTH)

20 ECTS

Modulbezeichnung: Masterarbeit

Modulnummer:

DLMMTH

Semester:

2 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 600 h

ECTS Punkte : 20 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

Gemäß Studien- und Prüfungsordnung

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Masterarbeit (DLMMTH01)
  • Kolloquium (DLMMTH02)

Dauer:

Forschung / Erstellung Masterarbeit: 540 h
Mündliche Prüfung inkl. Vorbereitung: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Holger Sommerfeldt

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Marketingmanagement, MMM-60
• Master Personalmanagement, MPM-60
• Master Wirtschaftsinformatik, MWINF-60

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

Alle Module im Masterprogramm

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Das Modul Masterarbeit setzt sich aus dem Kurs Masterarbeit sowie dem Kurs Kolloquium zur Masterarbeit zusammen. Die Masterarbeit ist eine umfangreiche schriftliche Ausarbeitung, in der die Studierenden eine Problemstellung mithilfe wissenschaftlicher Methoden eigenständig bearbeiten und ihr Vorgehen und die gefundene Lösung dann dokumentieren. Das Kolloquium wird nach Einreichung der Masterarbeit durchgeführt und umfasst eine Präsentation der Ergebnisse der Masterarbeit durch den Studierenden und die Beantwortung von Fragen der Gutachter.

Lehrinhalt des Moduls:

• Masterarbeit
• Kolloquium zur Masterarbeit

Lehrmethoden:

Online-Tutorien

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

20 ECTS von 60 ECTS = 33.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Gemäß Studien- und Prüfungsordnung

• Schriftliche Masterarbeit (90 %) (ca. 60 DIN A4-Seiten)

• Kolloquium (10 %) (ca. 45 Minuten)

Kursnummer:

DLMMTH01

Kursname:

Masterarbeit

Gesamtstunden:

540 h

ECTS Punkte:

18 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Gemäß Studien- und Prüfungsordnung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Ziel und Zweck der Masterarbeit ist es, die im Verlauf des Studiums erworbenen fachlichen und methodischen Kompetenzen in Form einer akademischen Abschlussarbeit mit thematischem Bezug zum Studienschwerpunkt erfolgreich anzuwenden.
Inhalt der Masterarbeit kann eine praktisch-empirische oder aber theoretisch-wissenschaftliche Problemstellung sein. Studierende sollen unter Beweis stellen, dass sie eigenständig unter fachlich-methodischer Anleitung eines akademischen Betreuers eine ausgewählte Problemstellung mit wissenschaftlichen Methoden analysieren, kritisch bewerten und Lösungsvorschläge erarbeiten können. Das von dem Studierenden zu wählende Thema aus dem jeweiligen Studienschwerpunkt soll nicht nur die erworbenen wissenschaftlichen Kompetenzen unter Beweis stellen, sondern auch das akademische Wissen des Studierenden vertiefen und abrunden, um seine Berufsfähigkeiten und -fertigkeiten optimal auf die Bedürfnissen des zukünftigen Tätigkeitsfeldes auszurichten.

Kursziele:

Das Ziel dieses Moduls ist die Erstellung einer schriftlichen Ausarbeitung im Umfang von ca. 60 Seiten, mit denen Studierende ihre Fähigkeit demonstrieren, eine Problemstellung aus dem Studienschwerpunkt mit wissenschaftlichen Methoden eigenständig zu bearbeiten.

Lehrmethoden:

Die Studierenden schreiben ihre Masterarbeit eigenständig unter der methodischen und wissenschaftlicher Anleitung eine akademischen Betreuers.

Inhalte des Kurses:

Im Rahmen der Masterarbeit muss die Problemstellung sowie das wissenschaftliche Untersuchungsziel klar herausgestellt werden. Die Arbeit muss über eine angemessene Literaturanalyse den aktuellen Wissensstand des zu untersuchenden Themas widerspiegeln. Der Studierende muss seine Fähigkeit unter Beweis stellen, das erarbeitete Wissen in Form einer eigenständigen und problemlösungsorientierten Anwendung theoretisch und/oder empirisch zu verwerten.

Literatur:

• Hunziker, A. W. (2010): Spass am wissenschaftlichen Arbeiten. So schreiben Sie eine gute Semester-, Bachelor- oder Masterarbeit. 4. Auflage, SKV, Zürich. ISBN-13: 978-3286512245.
• Wehrlin, U. (2010): Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben. Leitfaden zur Erstellung von Bachelorarbeit, Masterarbeit und Dissertation – von der Recherche bis zur Buchveröffentlichung. AVM, München. ISBN-13: 978-3863066680.
• Themenabhängige Literaturauswahl

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Masterarbeit
(Umfang ca. 60 Seiten DIN A4)

Zwei interne Gutachter bewerten die Masterarbeit auf Basis festgelegter Beurteilungskriterien und Kriteriengewichtungen und erstellen ein Gutachten.

Die Kriterien zur Beurteilung der Prüfungsleistung sind:
• Umfang, Struktur und Zielsetzung der Problemdefinition
• Struktur und Verlauf der Untersuchung
• Literaturanalyse und Wahl des theoretisch-konzeptionellen Rahmens
• Begründung, Darstellung und Anwendung der wissenschaftlichen Vorgehensweise und ausgewählten Methodik
• Darstellung, Interpretation und Diskussion theoretischer und / oder empirischer Untersuchungsergebnisse
• Eigenständigkeit, Kreativität und Unabhängigkeit des wissenschaftlichen Arbeitens
• Dokumentation und Anwendung wissenschaftlicher Quellen
• Einhaltung aktueller Standards des wissenschaftlichen Arbeitens (Zitierweise, Quellenangabe, Literaturverzeichnis, Abbildungs- / Abkürzungsverzeichnis etc.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 540

Forschung / Erstellung Masterarbeit (in Std.): 540 h

Kursnummer:

DLMMTH02

Kursname:

Kolloquium

Gesamtstunden:

60 h

ECTS Punkte:

2 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Gemäß Studien- und Prüfungsordnung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Das Kolloquium wird nach Einreichung der Masterarbeit durchgeführt. Es erfolgt auf Einladung der Gutachter. Im Rahmen des Kolloquiums müssen die Studierenden unter Beweis stellen, dass sie den Inhalt und die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit in vollem Umfang eigenständig erbracht haben.

Inhalt des Kolloquiums ist eine Präsentation der wichtigsten Arbeitsinhalte und Untersuchungsergebnisse durch den Studierenden, gefolgt von einer Frage- und Antwort-Runde unter Anleitung der Gutachter.

Kursziele:

Im Mittelpunkt des Kolloquiums steht das Ziel, die in der Masterarbeit demonstrierte Fach- und Methodenkompetenz durch den Studierenden unter Beweis stellen zu lassen. Darüber hinaus soll der Studierende demonstrieren, dass er an einer themenbezogenen Diskussion mit Fachexperten aktiv teilnehmen kann. Nicht zuletzt dient das Kolloquium dem Ziel, die Fähigkeit des Studierenden zu einem zielorientierten akademischen Umgang mit Präsentations- und Kommunikationstechniken zu überprüfen.

Lehrmethoden:

Moderne Präsentationstechnologien stehen zur Verfügung.

Inhalte des Kurses:

Das Kolloquium umfasst eine Präsentation der wichtigsten Ergebnisse der Masterarbeit, gefolgt von der Beantwortung von Fachfragen der Gutachter durch den Studierenden.

Literatur:

• Renz, Karl-Christof (2016): Das 1 x 1 der Präsentation. Für Schule, Studium und Beruf. 2. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658102104.

Prüfungsleistungen:

• Präsentation (15 Minuten)
• Mündliche Prüfung (30 Minuten)

Präsentation: Kolloquium
Die das Kolloquium abhaltenden Gutachter bewerten die Qualität der Prüfungsleistung anhand der nachfolgend gelisteten Bewertungskriterien:
• Verständnis und Anwendung wissenschaftlicher Analyseverfahren
• Struktur und Inhalt der Präsentation
• Fähigkeit zur akademischen Verteidigung der Masterarbeit
• Inhalt und logische Konsistenz der Antworten auf Prüfungsfragen

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 60

Vorbereitung (in Std.): 59,25
Durchführung (in Std.): 0,75