Modulhandbuch

Master: Master Soziale Arbeit im Fernstudium

Letzte Aktualisierung : 29.08.2019

Inhalte
Modulhandbuch

Master Soziale Arbeit

Inhalte
Semester 3

Gesprächsführung, Beratung, Mediation (DLMSAGBM)

Aktuelle Themen in der Sozialen Arbeit (DLMSAATSA)

Frühkindliche Bildung und Erziehung (DLMSAWFBE)

Klinische Sozialarbeit und Gesundheitsförderung (DLMSAWKSG)

Sozialraumorientierung und Netzwerkarbeit (DLMSAWSRON)

Organisations- und Personalentwicklung (DLMWOP)

Volkswirtschaftslehre (MVOL)

Kommunikation und Public Relations (DLMWKPR)

Health Care Management A (MWHC)

Human Resource Management (MWPM-01)

International Management (DLMWINT)

Recht der Arbeitsverhältnisse (DLMRAV)

Semester 1
Modul Methodik (MMET-01)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Methodik

Modulnummer:

MMET-01

Semester:

1 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte: 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Forschungsmethodik (MMET01-01)
  • Angewandte Statistik (MMET02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Julia Pitters

Bezüge zu anderen Programmen:

  • Master General Management
  • Master of Business Administration

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • alle Module
  • speziell: Marketingstrategie

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Forschungsmethodik:
Nach erfolgreichem Abschluss

  • kennen die Studierenden unterschiedlichen Annahmen und Herangehensweisen qualitativer und quantitativer Forschung.
  • verstehen die Studierenden, welche methodologischen Voraussetzungen bei der quantitativen Messung und Testung spezifischer Konstrukte gegeben sein müssen.
  • können die Studierenden die jeweiligen quantitativen Skalen und Indikatoren zielgerichtet in eigener Forschung einsetzen.
  • können die Studierenden verschiedene qualitative Erhebungs- und Auswertungsverfahren voneinander differenzieren und in eigener Forschung anwenden.
  • können die Studierenden spezielle Probleme bei der Durchführung von Forschungsstudien analysieren und kennen diesbezügliche Lösungsmöglichkeiten, um eine optimale Durchführung von Forschung realisieren zu können.
  • sind die Studierenden in der Lage, die Qualität von Forschungsvorhaben hinsichtlich quantitativer und qualitativer Gütekriterien bewerten zu können.
  • sind die Studierenden in der Lage, Konzeptionen der Forschung im Hinblick auf Forschungsphilosophie, Forschungsansatz und ethischen Aspekten zu bewerten.

Angewandte Statistik:
Nach erfolgreichem Abschluss

  • kennen die Studierenden die Rolle und Bedeutung statistischer Verfahren im Rahmen betriebswirtschaftlicher Entscheidungsprozesse.
  • verstehen die Studierenden die Relevanz von Daten zur Prozesssteuerung und Beantwortung strategischer Fragestellungen.
  • sind die Studierenden in der Lage, statistische Methoden im Gesamtkontext konkreter Problemstellungen einzusetzen.
  • können die Studierenden statistische Problemstellungen unter Verwendung spezieller statistischer Software-Pakete lösen.

Lehrinhalt des Moduls:

Forschungsmethodik:

  • Einführung in Wissenschaftstheorien
  • Voraussetzungen für quantitatives Messen und Testen
  • Grundlagen der qualitativen Forschung

Angewandte Statistik:

  • Daten und Statistik
  • Stichprobenverteilung und Hypothesentests
  • Regression

Lehrmethoden:

Studienhefte, Übungsaufgaben, Video-Vorlesungen, Online-Tutorien

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 120 ECTS = 8.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Kursübergreifend
Modulklausur, 180 Min. (100%)

Kursnummer:

MMET01-01

Kursname:

Forschungsmethodik

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer : Minimaldauer 1 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs vermittelt in kritischer Weise zuerst den wissenschaftstheoretischen Hintergrund und die Terminologie der entsprechenden forschungstheoretischen Paradigmen, um den Studierenden die unterschiedliche Herangehensweise qualitativer und quantitativer Methodik verständlich zu machen. Dabei werden die unterschiedlichen Perspektiven der Wissenschaftstheorie in die Betrachtung einbezogen.

Aufbauend auf die Skalenniveaus, lernen die Studierenden die Annahmen der klassischen sowie der probabilistischen Testtheorie kennen, um auf deren Basis die Anforderungen an Forschungsmethoden im Sinne der Qualitätskriterien sowie die Notwendigkeit der Bildung verschiedener Skalentypen und Indikatoren nachvollziehen zu können.

Die wichtigen Aspekte der Konzeption der Forschung, ausgehend von der Forschungsphilosophie bis hin zu ethischen Dimensionen der Forschung werden verknüpft mit der Betrachtung von quantitativer und qualitativer Forschung um letztendlich deren Verbindung der Triangulation aufzuzeigen. Wichtig bei den Untersuchungsdesigns ist es, deren Güte in der Umsetzung festzustellen, sodass Gütekriterien sowohl bei qualitativer als auch bei quantitativer Forschung im Fokus stehen.

Den Abschluss bilden Methoden der Datengenerierung und Methoden der Datenanalyse von qualitativer Forschung. Dabei werden die bedeutsamen Methoden der Datenanalyse wie die Inhaltsanalyse, Grounded Theorie und die Diskursanalyse sowohl theoretisch als auch praxisorientiert näher gebracht und den Studierenden die Möglichkeit eingeräumt, besondere Interviewformen – wie das fokussierte Interview oder das narrative Interview – neben der theoretischen Beschäftigung auch in der konkreten Umsetzung wahrzunehmen, aber auch Beobachtung und Feldnotizen zu betrachten.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • kennen die Studierenden unterschiedlichen Annahmen und Herangehensweisen qualitativer und quantitativer Forschung.
  • verstehen die Studierenden, welche methodologischen Voraussetzungen bei der quantitativen Messung und Testung spezifischer Konstrukte gegeben sein müssen.
  • können die Studierenden die jeweiligen quantitativen Skalen und Indikatoren zielgerichtet in eigener Forschung einsetzen.
  • können die Studierenden verschiedene qualitative Erhebungs- und Auswertungsverfahren voneinander differenzieren und in eigener Forschung anwenden.
  • können die Studierenden spezielle Probleme bei der Durchführung von Forschungsstudien analysieren und kennen diesbezügliche Lösungsmöglichkeiten, um eine optimale Durchführung von Forschung realisieren zu können.
  • sind die Studierenden in der Lage, die Qualität von Forschungsvorhaben hinsichtlich quantitativer und qualitativer Gütekriterien bewerten zu können.
  • sind die Studierenden in der Lage, Konzeptionen der Forschung im Hinblick auf Forschungsphilosophie, Forschungsansatz und ethischen Aspekten zu bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Wissenschaftliche Grundlagen

1.1 Grundlegende Vorstellungen in der Wissenschaft

1.2 Von der Idee zum Forschungsvorhaben

1.3 Erklärungsansätze in der Wissenschaft

2. Perspektiven in der Wissenschaftstheorie

2.1 Vom logischen Empirismus zum kritischen Rationalismus

2.2 Konstruktivismus

2.3 Methodischer Anarchismus

3. Quantitatives Messen mit der klassischen und probabilistischen Testtheorie

3.1 Skalenniveaus und die Unterscheidung manifester und latenter Merkmale

3.2 Klassische Testtheorie

3.3 Probabilistische Testtheorie

4. Grundlegende Konzepte der Itembildung

4.1 Skalierungsverfahren

4.2 Indexbildung

5. Konzeption der Forschung

5.1 Wissenschaftstheorie und Forschungsprozess

5.2 Ethische Aspekte der Forschung – Forschungsethik

6. Untersuchungsdesign

6.1 Der qualitative und der quantitative Ansatz

6.2 Die Dichtonomie von „quantitativ versus qualitativ“ – eine Begriffsbestimmung

7. Prüfung der Gütekriterien in der quantitativen und qualitativen Forschung

7.1 Das Gütekriterium Objektivität

7.2 Das Gütekriterium Reliabilität

7.3 Das Gütekriterium Validität

8. Durchführen qualitativer Forschung

8.1 Methoden der Datengenerierung

8.2 Besondere Interviewformen

9. Methoden der qualitativen Analyse

9.1 Inhaltsanalyse

9.2 Grounded Theory

9.3 Diskursanalyse

 

Literatur:

  • Bortz, J./Döring, N. (2016). Forschungsmethoden und Evaluation in den Sozial- und Humanwissenschaften, 5. Auflage, Springer, Heidelberg.
  • Diekmann, A. (2007). Empirische Sozialforschung, 4. Auflage, rowohlt, Reinbek.
  • Kromrey, H./Roose, J./Strübing, J. (2016). Empirische Sozialforschung, 13. Auflage, UTB, Stuttgart.
  • Lamnek, S. (2010), Qualitative Sozialforschung, 5. Auflage, Beltz Psychologie Verlags Union, Weinheim.
  • Mayring, P. (2002), Einführung in die Qualitative Sozialforschung, 5. Auflage, Beltz Psychologie Verlags Union, Weinheim.
  • Mayring, P. (2010), Qualitative Inhaltsanalyse: Grundlagen und Techniken, 11. Auflage, Beltz Psychologie Verlags Union, Weinheim.
  • Przyborski, A./Wohlrab-Sahr, M. (2014). Qualitative Sozialforschung: Ein Arbeitsbuch, 4. Auflage, Oldenbourg, München.
  • Schnell, R./Hill, P.B./Esser, E. (2013). Methoden der empirischen Sozialforschung, 10. Auflage, Oldenbourg, München.
  • Sedlmeier, P./Renkewitz, F. (2013). Forschungsmethoden und Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler, 2. Auflage, Pearson Studium, München.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

MMET02

Kursname:

Angewandte Statistik

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer : Minimaldauer 1 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Im Berufsalltag werden kontinuierlich enorme Mengen von Daten generiert, bspw. im Rahmen von Produktions- und Fertigungs-, und Steuerungsprozessen. Das Fachgebiet der Statistik ist in diesem Zusammenhang eine nützliche Disziplin, die es dem Anwender ermöglicht, diese Daten zu analysieren und auszuwerten, um so an den Informationsgehalt der zugrundeliegenden Daten zu gelangen. Diese Informationen können einen wertvollen Beitrag zur Kontrolle oder Optimierung der zugrundeliegenden Prozesse ermöglichen, bzw. helfen, strategische Entscheidungen zu unterstützen. Dabei werden sowohl Methoden der beschreibenden und der schließenden Statistik uni-, bi- und multivariat betrachtet unter Bezugsnahme der Wahrscheinlichkeitstheorie.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • kennen die Studierenden die Rolle und Bedeutung statistischer Verfahren im Rahmen betriebswirtschaftlicher Entscheidungsprozesse.
  • verstehen die Studierenden die Relevanz von Daten zur Prozesssteuerung und Beantwortung strategischer Fragestellungen.
  • sind die Studierenden in der Lage, statistische Methoden im Gesamtkontext konkreter Problemstellungen einzusetzen.
  • können die Studierenden statistische Problemstellungen unter Verwendung spezieller statistischer Software-Pakete lösen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Daten und Statistik

1.1 Anwendung statistischer Verfahren im Rahmen betriebswirtschaftlicher Problemstellungen

1.2 Vorgehensweise in Wissenschaft und Praxis

1.3 Statistische Software-Pakete und ihre (Fehl-)Anwendungen

2. Wahrscheinlichkeitsverteilungen und ihre Maße

2.1 Lagemaße statistischer Verteilungen

2.2 Streuungsmaße statistischer Verteilungen

2.3 Zufallsvariablen

2.4 Normalverteilung

3. Punkt- und Intervallschätzungen

3.1 Punktschätzung des Mittelwertes

3.2 Intervallschätzung für den Mittelwert

3.3 Bestimmung der Stichprobengröße

4. Hypothesentests über Mittelwerte einer Stichprobe

4.1 Nullhypothesen und Alternativhypothesen

4.2 Hypothesentests zum Mittelwert bei bekannter Varianz der Grundgesamtheit

4.3 Hypothesentests zum Mittelwert bei unbekannter Varianz der Grundgesamtheit

4.4 Fehler erster und zweiter Art

5. Auswertung von zweidimensionalen Daten

5.1 Kovarianz

5.2 Pearsons Korrelationskoeffizient

6. Das einfache Regressionsmodell

6.1 Modellbildung

6.2 Einfaches Regressionsmodell

6.3 Güte der Regressionsgeraden

7. Multiple Lineare Regression

7.1 Multiple Regression

7.2 Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des multiplen Regressionsmodells

8. Regression mit kategorischen Variablen

8.1 Kodierung von kategorialen Variablen

8.2 Logistisches Regressionsmodell

Literatur:

  • von Auer, L. (2007). Ökonometrie: Eine Einführung, 4. Auflage, Springer, Berlin.
  • Backhaus, K. et al. (2010). Multivariate Analysemethoden: Eine anwendungsorientierte Einführung, 13. Auflage, Springer, Heidelberg.
  • Chiang, A.C./Wainright, K. (2005). Fundamental Methods of Mathematical Economics, McGraw-Hill, New York.
  • Fahrmeir, L. et al. (2016). Statistik: Der Weg zur Datenanalyse, 8. Auflage, Springer, Heidelberg.
  • Falk, M./Becker, R./Marohn, F. (2004). Angewandte Statistik: Eine Einführung mit Programmbeispielen in SAS, Springer, Heidelberg.
  • Hartung, J./Elpelt, B. (2007). Multivariate Statistik: Lehr- und Handbuch der angewandten Statistik, 7. Auflage, Oldenbourg, München.
  • Kleinbaum, D.G/Klein, M. (2010). Logistic Regression: A Self-Learning Text (Statistics for Biology and Health), 3rd Edition, Springer, Heidelberg.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Sozialarbeitsforschung I – Qualitative Methoden (DLMSASAF1)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Sozialarbeitsforschung I – Qualitative Methoden

Modulnummer:

DLMSASAF1

Semester:

1 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte: 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Sozialarbeitsforschung I – Qualitative Methoden (DLMSASAF101)

Dauer:

Selbststudium: 120 h
Selbstüberprüfung: -
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Dominik Mantey

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Sozialarbeitsforschung II – Quantitative Methoden
• Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit in Disziplin und Profession

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Absolvieren des Moduls

• haben die Studierenden die bisherigen Entwicklungslinien qualitativer Sozialforschung verglichen und gewürdigt.
• unterscheiden und diskutieren die Studierenden die Anwendungsfelder qualitativer Sozialforschung in der Sozialen Arbeit.
• können die Studierenden verschiedene Auswertungsstrategien und Ergebnisdokumentationen untersuchen und bewerten.
• führen die Studierenden eigene Projekte zur Erforschung von professioneller Praxis durch und reflektieren diese.
• können die Studierenden qualitative Forschung in der Sozialen Arbeit hinsichtlich ihrer Qualität beurteilen und kritisch weiterentwickeln.

Lehrinhalt des Moduls:

• Qualitative Sozialforschung – Überblick
• Aktuelle Entwicklungen qualitativer Forschung
• Anwendungen qualitativer Sozial- und Evaluationsforschung
• Auswertungsstrategien und Ergebnisdarstellung
• Entwicklung von Forschungsansätzen und -methoden
• Qualität in der qualitativen Forschung

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Schriftliche Ausarbeitung: Projektbericht (100 %)

Kursnummer:

DLMSASAF101

Kursname:

Sozialarbeitsforschung I – Qualitative Methoden

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer : Minimaldauer 1 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Im Rahmen des Kurses werden verschiedene qualitative Methoden in ihrer Entwicklung und Reichweite für Soziale Arbeit analysiert und kritisch geprüft. Die Studierenden vergleichen Forschungsergebnisse im Rahmen ihrer Entstehung und beurteilen diese.

Aktuelle Entwicklungen der qualitativen Sozialforschung werden von den Studierenden auf eigene Forschungsprojekte übertragen und die KursteilnehmerInnen lernen, sich als forschende Personen in einem praxisbezogenen Kontext wahrzunehmen. Der Kurs selbst liefert die Gelegenheit, ein eigenes kleines Forschungsprojekt durchzuführen und zu reflektieren.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses

  • haben die Studierenden die bisherigen Entwicklungslinien qualitativer Sozialforschung verglichen und gewürdigt.
  • unterscheiden und diskutieren die Studierenden die Anwendungsfelder qualitativer Sozialforschung in der Sozialen Arbeit.
  • können die Studierenden verschiedene Auswertungsstrategien und Ergebnisdokumentationen untersuchen und bewerten.
  • führen die Studierenden eigene Projekte zur Erforschung von professioneller Praxis durch und reflektieren diese.
  • können die Studierenden qualitative Forschung in der Sozialen Arbeit hinsichtlich ihrer Qualität beurteilen und kritisch weiterentwickeln.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Qualitative Sozialforschung – Überblick

1.1 Geschichte, Positionen, Merkmale der qualitativen Sozialforschung

1.2 Empirische Traditionen qualitativer Forschung in der Sozialen Arbeit

2 Aktuelle Entwicklungen qualitativer Forschung in der Sozialen Arbeit

2.1 Planungs- und anwendungsorientierte Praxis- und Handlungsforschung

2.2 Anwendung qualitativer Methoden als Praxismethoden

2.3 Ethnografische Methoden der Selbstreflexion und Selbstbeforschung in Ausbildung und Praxis

3 Anwendungen qualitativer Sozial- und Evaluationsforschung

3.1 Entwicklung von Fragestellungen der Forschung

3.2 Evaluation professioneller Praxisinterventionen

4 Auswertungsstrategien und Ergebnisdarstellung

4.1 Analyse der Möglichkeiten und Grenzen PC-unterstützter Auswertungen

4.2 Kritische Analyse praxisbezogener Forschungsdesigns und Forschungsmethoden in der Sozialen Arbeit

5 Entwicklung von Forschungsansätzen und -methoden im Kontext der Praxis Sozialer Arbeit

5.1 Untersuchungen von Bildungs- und Beratungsinstitutionen und deren professioneller Praxis

5.2 Erforschung von Nutzen und Wirkung von Programmen und Angeboten Sozialer Arbeit

6 Qualität in der qualitativen Forschung

6.1 Diskussion der gegebenen Beurteilungsmaßstäbe

6.2 Entwicklung eigener Werthaltungen

Literatur:

• Bock, K./Miethe, I. (Hrsg.) (2010): Handbuch qualitative Methoden in der Sozialen Arbeit. Budrich, Opladen. ISBN-13: 978-3866492554.
• Bohnsack, R./Marotzki, W./Meuser, M. (Hrsg.) (2011): Hauptbegriffe qualitativer Sozialforschung. 3. Auflage, Budrich, Opladen. ISBN-13: 978-3825282264.
• Lamnek, S./Krell, C. (2016): Qualitative Sozialforschung. 6. Auflage, Beltz, Weinheim. ISBN-13: 978-3621282697.
• Oelerich, G./Otto, H.-U. (Hrsg.) (2011): Empirische Forschung und Soziale Arbeit. Ein Studienbuch. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531172040.
• Riemann, G. (2000): Die Arbeit in der sozialpädagogischen Familienberatung. Interaktionsprozesse in einem Handlungsfeld der sozialen Arbeit. Juventa, Weinheim. ISBN-13: 3779912120.
• Schweppe, C. (Hrsg.) (2003): Qualitative Forschung in der Sozialpädagogik. Leske + Budrich, Opladen. ISBN-13: 978-3810031655.
• Steinert, E./Thiele, G. (Hrsg.) (2008): Sozialarbeitsforschung für Studium und Praxis. 2. Auflage, Lang, Frankfurt a. M./Wien. ISBN-13: 978-3631569009.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Projektbericht

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 120
Selbstüberprüfung (in Std.): -
Tutorien (in Std.): 30

Modul Leadership (DLMMAN-01)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Leadership

Modulnummer:

DLMMAN-01

Semester:

1 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte: 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Leadership (MMAN02-02)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

s. aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Georg Berkel

Bezüge zu anderen Programmen:

  • Master General Management
  • Master Personalmanagement

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

  • Human Resource Management
  • Talent Management und Personalentwicklung
  • Employer Branding und Recruiting
  • Compensation und Personalentwicklung
  • Chance Management und Organisationsentwicklung
  • Seminar Internationales HR Management

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

  • die Frage, was gute Führung ist, unter Rückgriff auf die wichtigsten Führungstheorien und ihre empirische Validierung zu beantworten.
  • Führung als Wertebalance zwischen den Anforderungen von Organisation, Mensch und Leistung zu strukturieren
  • aktuelle Erkenntnisse zu den Kernpunkten dieser Balance zu verstehen (Leistung: Selbstmanagement und Work/Life Balance der Führungskraft; Mensch: Motivation, Kommunikation und Beurteilung von Mitarbeitern und Teams; Organisation: Organisationskultur und Veränderungsmanagement)
  • das erworbene anwendungs- und problemlösungsorientierte Verständnis des Führungsgeschehens sowie des Führungsverhaltens in der Unternehmenspraxis anzuwenden.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Grundlagen und Kriterien des Führungserfolges
  • Führungstheorien im Wandel der Zeit
  • Belastungen, Work-Life-Balance und Selbstmanagement
  • Motivation, Kommunikation und Beurteilung
  • Teams und Organisation
  • Aktuelle Trends und Debatten
  • Teams und Organisation
  • Aktuelle Trends und Debatten

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

MMAN02-02:Klausur (100 %)

Kursnummer:

MMAN02-02

Kursname:

Leadership

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In der Wissensgesellschaft sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens zu einer der wichtigsten Ressourcen geworden. Es gehört zu den grundlegenden Kompetenzen von Führungskräften, das Wissen und die Fähigkeiten von Individuen in der Organisation durch Leadership/Führung zu fordern und zu fördern. Die professionelle und systematische Führung von Mitarbeitern ist kritisch für den Erfolg eines Unternehmens im Wettbewerb. Vor diesem Hintergrund setzt sich der Kurs mit den notwendigen Kompetenzen einer Führungskraft in Unternehmen mit modernen, wissensbasierten Arbeitsorganisationen auseinander. Es werden zentrale Fragestellungen der modernen Führungstheorie und -praxis diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Grundlagen der professionellen Führung, Führungs- und Motivationsinstrumente, Aspekte der situativen Führung sowie die Führungskommunikation und -interaktion im Rahmen der strategischen Führung und in Veränderungsprozessen. Sowohl methodisch-konzeptionelle Grundlagen der Führung als auch empirische Beispiele und Diskussionen zum Führungsverhalten in Organisationen bereiten die Teilnehmer auf die Herausforderungen der Führung, den Umgang mit Change sowie Teamentwicklung und Konfliktmanagement im Unternehmen vor.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die Frage, was gute Führung ist, unter Rückgriff auf die wichtigsten Führungstheorien und ihre empirische Validierung zu beantworten.
  • Führung als Wertebalance zwischen den Anforderungen von Organisation, Mensch und Leistung zu strukturieren
  • aktuelle Erkenntnisse zu den Kernpunkten dieser Balance zu verstehen (Leistung: Selbstmanagement und Work/Life Balance der Führungskraft; Mensch: Motivation, Kommunikation und Beurteilung von Mitarbeitern und Teams; Organisation: Organisationskultur und Veränderungsmanagement)
  • das erworbene anwendungs- und problemlösungsorientierte Verständnis des Führungsgeschehens sowie des Führungsverhaltens in der Unternehmenspraxis anzuwenden.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

  1. Führung im Überblick
    1. Die Bedeutung „guter“ Führung
    2. Führung und Leadership – Begriffsdefinitionen
    3. Kriterien des Führungserfolges
  2. Führungstheorien im Wandel der Zeit
    1. Die Eigenschaftstheorie
    2. Führungsstil und -person
    3. Berücksichtigung der Situation
    4. Systemische Führung
    5. Symbolische Führung
    6. Transaktionale und transformationale Führung
    7. Empirische Befunde und Fazit: Führung im Spannungsfeld
  3. Neue Leadership Ansätze
    1. VUCA und Leadership
    2. Empowering Leadership
    3. Soziokratie und Holakratie
  4. Belastungen, Work-Life-Balance und Selbstmanagement
    1. Belastungen
    2. Work-Life-Balance
    3. Selbstmanagement
  5. Motivation, Kommunikation und Beurteilung
    1. Motivation
    2. Kommunikation
    3. Beurteilung
  6. Teams und Organisation
    1. Führung von Teams
    2. Organisationskultur
    3. Shared Leadership
    4. Veränderungsmanagement
  7. Aktuelle Trends und Debatten

Literatur:

Literatur:

  • Bass, B. M. (2008): The Bass Handbook of Leadership. 4. Auflage, Free Press, New York.
  • Berkel, K. (2007): Integrativ Führen – Führung als Wertebalance. In: Westermann, F. (Hrsg.): Entwicklungsquadrat. Theoretische Fundierung und praktische Anwendungen. Reihe: Psychologie für das Personalmanagement, Hogrefe, Göttingen.
  • Felfe, J. (Hrsg.) (2014): Trends der psychologischen Führungsforschung. Neue Konzepte, Methoden und Erkenntnisse. Reihe: Psychologie für das Personalmanagement, Hogrefe, Göttingen.
  • Kals, E. (2006): Arbeits- und Organisationspsychologie. Workbook. Belz, Weinheim.
  • Lang, R. / Rybnikova, I. (2014): Aktuelle Führungstheorien und -konzepte. Springer-Gabler, Wiesbaden.
  • Nerdinger, F. W. (2000): Erfolgreich führen. Grundwissen, Strategien, Praxisbeispiele. Berltz Taschenbuch, Weinheim.
  • Northouse, P. G. (2018): Leadership. Theory and Practice. 8. Auflage, Sage, Thousand Oaks.
  • Rosenstiel, L. von/ Regnet, E./ Domsch, M. E. (Hrsg.) (2014): Führung von Mitarbeitern. Handbuch für erfolgreiches Personalmanagement. 7. Auflage, Schäfer Pöschel, Stuttgart.
  • Schuler Heinz (Hrsg.) (2006): Lehrbuch der Personalpsychologie. 2. Auflage, Hogrefe, Göttingen.
  • Stippler, M. et al. (Hrsg.) (2017): Führung. Überblick über Ansätze, Entwicklungen, Trends. 5. Auflage, Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh.
  • Weibler, J. (2016): Personalführung. 3. Auflage, Vahlen, München.
  • Yukl, G. (2013): Leadership in Organizations. 8. Auflage, Pearson, Edinburgh Gate.

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungsleistungen:

  • Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Methoden des Projektmanagements (DLMSAPMG)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Methoden des Projektmanagements

Modulnummer:

DLMSAPMG

Semester:

1 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte: 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Methoden des Projektmanagements (MWPT01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Ralf Kneuper

Bezüge zu anderen Programmen:

• MBA 90
• Master Marketingmanagement
• Master Personalmanagement
• Master of Science Wirtschaftsinformatik
• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Das Modul zielt ab auf den Erwerb fundierter Kenntnisse von Projektmanagementmethodik und ihre Anwendung zum erfolgreichen Management eines Projektes. Es vermittelt die Prozesse des Projektmanagements und sensibilisiert für Aufgaben und Herausforderungen der Projektarbeit in den unterschiedlichen Projektphasen bis hin zu den Besonderheiten des Portfolio-, Multiprojekt-, und Programmmanagements.

Lehrinhalt des Moduls:

• Theoretische Grundlagen des Projektmanagements
• Methoden des Projektmanagements (DIN 69901, IPMA/GPM, PRINCE2, PMBOK Guide, V-Modell, Scrum)
• Multiprojektmanagement und Projektportfoliomanagement
• Klassifizierung kritischer Erfolgsfaktoren

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

MWPT01

Kursname:

Methoden des Projektmanagements

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : PflichtWahlpflicht,

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer : Minimaldauer 1 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Den Schwerpunkt des Kurses bilden die theoretischen Grundlagen des Projektmanagements. Nach einer Definition des Projektmanagements und seiner Abgrenzung zum Linienmanagement werden die organisationstheoretischen Aspekte von Projekten und deren Auswirkungen auf das Management betrachtet. Danach werden den Teilnehmern die gängigen Methoden des Projektmanagements (DIN 69901, IPMA/GPM, PRINCE2, PMBOK Guide, V-Modell, Scrum) und ihre Einsatzmöglichkeiten vorgestellt.

Nach dieser Einführung in die Grundlagen der Projektmanagementmethoden wird das in internationalen Unternehmen häufig anzutreffende Multiprojektmanagement mit seinen spezifischen Herausforderungen betrachtet. Eng verbunden mit dem Multiprojektmanagement ist das Projektportfoliomanagement. Die Teilnehmer erfahren, welche Instrumente und Prozesse zur Abstimmung und Steuerung eines Projektportfolios zum Einsatz kommen.

Ergänzend zu den formalen Werkzeugen und Methoden, den sogenannten harten Faktoren, werden auch Methoden zum Einsatz der weichen Faktoren, die wesentlich zum Projekterfolg beitragen, kurz dargestellt. Dazu zählen z. B. Teamaufstellung für Workshops bzw. das Projektteam, Führung eines Projektteams, Management der Erwartungen von Führungskräften in Steuerkreisen, strukturiertes Aufbereiten von Entscheidungen, Konfliktlösungsstrategien und Projektkommunikation. Abschließend werden die kritischen Erfolgsfaktoren von Projekten zusammenfassend reflektiert.

Kursziele:

Nach erfolgreicher Teilnahme kennen die Studierenden die harten und weichen Erfolgsfaktoren des Projektmanagements. Sie haben einen theoretischen Überblick über die Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalt des Kurses:

1. Einführung in das Projektmanagement

1.1 Das Projekt

1.2 Das Projektmanagement

2. Gesamt- und einzelwirtschaftliche Aspekte der Projektwirtschaft

2.1 Entwicklung und Stand der Projektwirtschaft

2.2 Grundfragen der Projektwirtschaft im Unternehmen

3. Das Projektmanagementsystem

3.1 Modelle für Projektmanagementsysteme

3.2 Die Beurteilung von Projektmanagementsystemen

4. Normen, Standards und Methoden

4.1 Normen und Standards

4.2 Projektmanagementmethoden

5. Projektorganisation

5.1 Beteiligte und Instanzen

5.2 Grundformen der Projektorganisation

6. Projektportfoliomanagement

6.1 Multiprojekt-/Projektportfoliomanagement

6.2 Phasenmodell des Projektportfolios

Literatur:

•Bergmann, R. (2008): Organisation und Projektmanagement. Physica, Heidelberg. ISBN-13: 978-3790820171.
• Borgert, S. (2012): Holistisches Projektmanagement. Vom Umgang mit Menschen, Systemen und Veränderung. Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3642257018.
• Huber, A./Kuhnt, B./Diener, M. (2011): Projektmanagement. Erfolgreicher Umgang mit Soft Factors. Vdf Hochschulverlag, Zürich. ISBN-13: 978-3728132437.
• Kerzner, H. (2008): Projektmanagement. Ein systemorientierter Ansatz zur Planung und Steuerung. 2. Auflage, mitp, Frechen. ISBN-13: 978-3826616662.
• Majer, C./Stabauer, L. (2010): Social Competence im Projektmanagement. Projektteams führen, entwickeln, motivieren. Goldegg, Wien. ISBN-13: 978-3902729316.
• Project Management Institute (PMI) (Hrsg.) (2013): A Guide to the Project Management Body of Knowledge. 5. Auflage, PMI, Newton (PA). ISBN-13: 978-1935589679.
• Spitczok, N./Vollmer, G. (2010): Pragmatisches IT-Projektmanagement. Softwareentwicklungsprojekte auf Basis des PMBOK Guide führen. dpunkt.verlag, Heidelberg. ISBN-13: 978-3898646512.
• Tiemeyer, E. (Hrsg.) (2010): Handbuch IT-Projektmanagement. Vorgehensmodelle, Managementinstrumente, Good Practices. Hanser, München. ISBN-13: 978-3446421929.

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit in Disziplin und Profession (DLMSAELDP)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit in Disziplin und Profession

Modulnummer:

DLMSAELDP

Semester:

1 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte: 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit in Disziplin und Profession (DLMSAELDP01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Dominik Mantey

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Sozialpädagogik
• Aktuelle Themen in der Sozialen Arbeit

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Absolvieren des Moduls

• können die Studierenden Entwicklungslinien des Helfens und Erziehens auf nationaler und internationaler Ebene differenzieren und gegenüberstellen.
• können die Studierenden eigene Positionen zur Weiterentwicklung von Angeboten in Aus- und Weiterbildung in der Sozialen Arbeit ableiten.
• sind die Studierenden in der Lage, Tendenzen von Professionalisierung und Deprofessionalisierung in ihrem Handlungsfeld zu analysieren und ihre Folgen unterschiedlich zu bewerten.
• wenden die Studierenden kritisch-reflexiv Theorien und Modelle Sozialer Arbeit auf ihre berufliche Praxis und ihr Handlungsfeld an.
• haben die Studierenden einen je passenden handlungsfeldspezifischen Ethikkodex erarbeitet.

Lehrinhalt des Moduls:

• Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit
• Geschichte der Ausbildung Soziale Arbeit
• Entwicklungslinien der Profession Soziale Arbeit
• Soziale Arbeit in ihrer Theorieentwicklung
• Zum Wandel von Werten und Normen der Profession

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

DLMSAELDP01:
Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLMSAELDP01

Kursname:

Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit in Disziplin und Profession

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot: WS, SS

Kursdauer : Minimaldauer 1 Semester

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs erforscht und untersucht verschiedene Entwicklungslinien von Profession und Disziplin Sozialer Arbeit aus der historischen Perspektive bis zur zunehmend global gewordenen Gegenwartsgesellschaft. Anhand komplexer Fragestellungen wird die Einheit und Wechselwirkung von Theorie- und Praxisentwicklung Sozialer Arbeit erfahren.
Des Weiteren wird das sich wandelnde Bedingungsgefüge zwischen Verwissenschaftlichung, Professionalisierung und Ausdifferenzierung Sozialer Arbeit untersucht.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • können die Studierenden Entwicklungslinien des Helfens und Erziehens auf nationaler und internationaler Ebene differenzieren und gegenüberstellen.
  • können die Studierenden eigene Positionen zur Weiterentwicklung von Angeboten in Aus- und Weiterbildung in der Sozialen Arbeit ableiten.
  • sind die Studierenden in der Lage, Tendenzen von Professionalisierung und Deprofessionalisierung in ihrem Handlungsfeld zu analysieren und ihre Folgen unterschiedlich zu bewerten.
  • wenden die Studierenden kritisch-reflexiv Theorien und Modelle Sozialer Arbeit auf ihre berufliche Praxis und ihr Handlungsfeld an.
  • haben die Studierenden einen je passenden handlungsfeldspezifischen Ethikkodex experimentell erarbeitet.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit

1.1 Helfen und Erziehen in historischer Perspektive auf nationaler und internationaler Ebene

1.2 Die Entstehung und Entwicklung heutiger Institutionen der Sozialen Arbeit

1.3 Die Ausdifferenzierung von Handlungsfeldern und Handlungsformen

1.4 Die zunehmende Bedeutung professioneller Beziehungsgestaltung

2 Geschichte der Ausbildungsformen Sozialer Arbeit

2.1 Zum Wandel der Ausbildungsformen Sozialer Arbeit in international vergleichender Perspektive

2.2 Soziale Arbeit und ihr Verhältnis zu Bezugswissenschaften

3 Entwicklungslinien der Profession Soziale Arbeit

3.1 Soziale Arbeit als Beruf: von der Nächstenliebe zur Profession

3.2 Aktuelle Tendenzen von (De)Professionalisierung

3.3 Professionalisierung Sozialer Arbeit in internationaler Perspektive

4 Soziale Arbeit in ihrer Theorieentwicklung

4.1 Unterschiede und Gemeinsamkeiten von sozialarbeiterischer und sozialpädagogischer Perspektive

4.2 Aktuelle Gegenstandsbestimmungen und Bezugsprobleme der Sozialen Arbeit

4.3 Theorien der Sozialen Arbeit ab Mitte des 20. Jahrhunderts

4.4 Neuere Theorien und Modelle der Sozialen Arbeit

5 Zum Wandel von Werten und Normen der Profession

5.1 Der professionelle Habitus und seine Notwendigkeit in der Sozialen Arbeit am Beispiel der engagierten Rollendistanz von Ulrike Nagel

5.2 Der professionelle Habitus und seine Notwendigkeit in der Sozialen Arbeit am Beispiel von Mitarbeitern Sozialer Ämter

Literatur:

• Becker-Lenz, R. et al. (Hrsg.) (2013): Professionalität in der Sozialen Arbeit. Standpunkte, Kontroversen, Perspektiven. 3. Auflage, Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531198804.
• Dallmann, H.-U./Volz, F. R. (2013): Ethik in der sozialen Arbeit. Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts. ISBN-13: 978-3899743197.
• Dewe, B. et al. (2011): Professionelles soziales Handeln. Soziale Arbeit im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis. 4. Auflage, Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779910282.
• Heiner, M. (2004): Professionalität in der sozialen Arbeit. Theoretische Konzepte, Modelle und empirische Perspektiven. Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170181205.
• Hering, S./Münchmeier, R. (2003): Geschichte der sozialen Arbeit. Eine Einführung. 2. Auflage, Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779914426.
• Kleve, H. et al. (Hrsg.) (2016): Autonomie und Mündigkeit in der Sozialen Arbeit. Beltz Juventa, Weinheim et al. ISBN-13: 978-3779933618.
• Kuhlmann, C. (2013): Geschichte Sozialer Arbeit, Band 1. 3. Auflage, Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts. ISBN-13: 978-3899748604.
• Kuhlmann, C. (Hrsg.) (2008): Geschichte Sozialer Arbeit, Band 2. Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts. ISBN-13: 978-3899743920.
• Lambers, H. (2015): Theorien der Sozialen Arbeit. Ein Kompendium und Vergleich. 2. Auflage, UTB, Stuttgart. ISBN-13: 978-3825243227.
• Müller, C. W. (1997): Wie Helfen zum Beruf wurde, Band 2. Eine Methodengeschichte der Sozialarbeit 1945–1995. 3. Auflage, Beltz, Weinheim. ISBN-13: 978-3407558015.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Semester 2
Modul Soziale Ungleichheit, Inklusion und Exklusion (DLMSASUIE)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Soziale Ungleichheit, Inklusion und Exklusion

Modulnummer:

DLMSASUIE

Semester:

2 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Soziale Ungleichheit, Inklusion und Exklusion (DLMSASUIE01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Kemal Bozay

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Entwicklungslinien Sozialer Arbeit in Disziplin und Profession
• Sozialarbeitsforschung II – Quantitative Methoden

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach Absolvierung des Moduls

  • können die Studierenden unterschiedliche Definitionen von Armut, Sozialstruktur, Ungleichheit, Inklusion und Exklusion in ihrem Herkunftskontext verorten und miteinander vergleichen.
  • können die Studierenden den internationalen (speziell auch den europäischen) Diskurs um soziale Inklusion und Exklusion in ihrer Bedeutung für die Soziale Arbeit richtig einschätzen.
  • können die Studierenden verschiedene aktuelle Konzepte sozialer Inklusion und diversitätsbewusster Sozialer Arbeit für die Entwicklung professioneller Inklusionskonzepte nutzen und als zentrale Anwendungsperspektiven für die Soziale Arbeit bewerten.
  • sind die Studierenden in der Lage, das Inklusions- und Integrationsparadigma und die damit einhergehenden, manchmal widersprüchlichen Handlungsimplikationen kritisch zu hinterfragen.
  • können die Studierenden rechtliche und politische Ansatzpunkte für Reformen und Interventionen unterscheiden und für Inklusionsprojekte nutzen.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse
  • Soziale Arbeit und Diversität
  • Ungleichheit – ein komplexer Ausgrenzungszusammenhang
  • Inklusion / Integration und Exklusion / Ausgrenzung
  • Intervention und Reform bezüglich Inklusion

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLMSASUIE01

Kursname:

Soziale Ungleichheit, Inklusion und Exklusion

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Armut, soziale Ungleichheit und Exklusion werden in diesem Kurs als Startprobleme für Soziale Arbeit behandelt. Ihre theoretische und empirische Durchdringung ist ein Ziel dieses Kurses. Dabei werden anlehnend an die soziale Ungleichheit auch Themen wie Sozialstrukturanalyse, Diversität und Interkulturalität vertieft.

Ein zweites Ziel ist die Untersuchung und Reflexion von Prozessen der sozialen Ungleichheit, insbesondere auch von speziellen Armutsbekämpfungs- und Inklusionsprojekten. Thematisiert werden ebenfalls soziale und politische Rahmenbedingungen und Ansatzpunkte für konkrete inklusive Projekte.

 

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • können die Studierenden unterschiedliche Definitionen von Armut, Sozialstruktur, Ungleichheit, Inklusion und Exklusion in ihrem Herkunftskontext verorten und miteinander vergleichen.
  • können die Studierenden den internationalen (speziell auch den europäischen) Diskurs um soziale Inklusion und Exklusion in ihrer Bedeutung für die Soziale Arbeit richtig einschätzen.
  • können die Studierenden verschiedene aktuelle Konzepte sozialer Inklusion und diversitätsbewusster Sozialer Arbeit für die Entwicklung professioneller Inklusionskonzepte nutzen und als zentrale Anwendungsperspektiven für die Soziale Arbeit bewerten.
  • sind die Studierenden in der Lage, das Inklusions- und Integrationsparadigma und die damit einhergehenden, manchmal widersprüchlichen Handlungsimplikationen kritisch zu hinterfragen.
  • können die Studierenden rechtliche und politische Ansatzpunkte für Reformen und Interventionen unterscheiden und für Inklusionsprojekte nutzen

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse

1.1 Soziale Ungleichheit – eine Begriffsbestimmung

1.2 Sozialstruktur – eine Begriffsbestimmung

1.3 Indikatoren zur Unlgeichheitsmessung

1.4 Konzepte zur Analyse der Sozialstruktur

2. Soziale Ungleichheit und Diversität

2.1 Diversität – eine Begriffsbestimmung

2.2 Dimensionen von Vielfalt

3. Soziale Ungleichheit & Diversität in Deutschland – Entwicklung & Status Quo

3.1 Soziale Ungleichheit in Deutschland am Beispiel von Armut und Gesundheit

3.2 Soziale Ungleichheit in Deutschland am Beispiel von Bildung, Alter und Kriminatlität

3.3 Diversität: Zum Status quo bundesdeutscher Vielfältigkeit

4. Handlungsfelder und Konzepte der Sozialen Arbeit

4.1 Feminismus und Gener

4.2 Interkulturelle Soziale Arbeit

4.3 Diversity

5. Inklusion/Integration v. Exklusion/Ausgrenzung

5.1 Integration und Inklusion – eine Begriffsbestimmung

5.2 Inklusive Schulen – Konsequenzen für Soziale Arbeit

5.3 Exklusion und Ausgrenzung – eine Begriffsbestimmung

5.4 Inklusion als Leitziel der Sozialen Arbeit

6. Soziale Ungleichheit im Überblick

6.1 Arten von sozialer Ungleichheit

6.2 Gründe für soziale Ungleichheit

6.3 Analyse sozialer Strukturen

6.4 Konzepte der Vielfalt

6.5 Inklusion/Integration und Exklusion/Ausgrenzung

Literatur:

  • Ahrbeck, B. (2014): Inklusion. Eine Kritik. 2. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170287792.
  • Arslan, E./Bozay, K. (Hrsg.) (2016): Symbolische Ordnung und Bildungsungleichheit in der Migrationsgesellschaft. Springer VS, Wiesbaden. ISBN: 978-3-658-13703-8.
  • Becker, U. (2016): Die Inklusionslüge. Behinderung im flexiblen Kapitalismus. 2. Auflage, transcript, Bielefeld. ISBN-13: 978-3837630565.
  • Burzan, N. (2011): Soziale Ungleichheit. Eine Einführung in die zentralen Theorien. 4. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531175348.
  • Farzin, S. (2006): Inklusion/Exklusion. Entwicklungen und Probleme einer systemtheoretischen Unterscheidung. transcript, Bielefeld. ISBN-13: 978-3899423617.
  • Felder, M./Schneiders, K. (2016): Inklusion kontrovers. Herausforderungen für die Soziale Arbeit. Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts. ISBN-13: 978-3734403279.
  • Krüger, H.-H. et al. (Hrsg.) (2011): Bildungsungleichheit revisited. Bildung und soziale Ungleichheit vom Kindergarten bis zur Hochschule. 2. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531180571.
  • Ludwig, M. (1996): Armutskarrieren. Zwischen Abstieg und Aufstieg im Sozialstaat. Westdeutscher Verlag, Opladen. ISBN-13: 978-3531127712.
  • Paugam, S. (2008): Die elementaren Formen der Armut. Verlag Hamburger Edition, Hamburg. ISBN-13: 978-3936096903.
  • Richter, M./Hurrelmann, K. (2009): Gesundheitliche Ungleichheit. Grundlagen, Probleme, Perspektiven. 2. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531160849.
  • Stichweh, R./Windolf, P. (Hrsg.) (2009): Inklusion und Exklusion: Analysen zur Sozialstruktur und sozialen Ungleichheit. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531162355.
  • Zander, M. (Hrsg.) (2010): Kinderarmut. Einführendes Handbuch für Forschung und soziale Praxis. 2. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531172675.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Sozialpädagogik (DLMSAPAED)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Sozialpädagogik

Modulnummer:

DLMSAPAED

Semester:

2 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Sozialpädagogik (DLMSAPAED01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Dominik Mantey

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Entwicklungslinien Sozialer Arbeit in Disziplin und Profession
• Sozialarbeitsforschung I – Qualitative Methoden

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach Absolvierung des Moduls

• können die Studierenden sozialpädagogische Entwicklungslinien kontrastieren und Theorien der Sozialpädagogik in ihrer aktuellen Bedeutung beurteilen.
• können die Studierenden Grundpositionen der Sozialpädagogik für die eigene Praxis würdigen und anwenden.
• können die Studierenden die Besonderheiten sozialpädagogischer Herangehensweisen für alle Lebensalter konkret benennen.
• können die Studierenden aktuelle Entwicklungen der Kinder- und Jugendhilfe mit möglichen Forschungsnotwendigkeiten in Beziehung setzen.
• sind die Studierenden in der Lage, konkrete Forschungspraxis zu analysieren und kritisch zu beurteilen.
• können die Studierenden internationale und nationale Forschungsprojekte in ihrer aktuellen Bedeutung für das eigene Praxisfeld kritisch einschätzen.

Lehrinhalt des Moduls:

• Sozialpädagogik als Handlungswissenschaft
• Sozialpädagogische Positionen
• Sozialpädagogische Herangehensweisen
• Sozialpädagogische Forschung

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLMSAPAED01

Kursname:

Sozialpädagogik

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In dem Kurs geht es um die pädagogischen Komponenten Sozialer Arbeit in sämtlichen Handlungsfeldern und mit Bezug auf alle Lebensalter. Grundsätzliche Standortbestimmungen werden in Verbindung gesetzt mit methodischen Ausgangspunkten pädagogischen Handelns wie dem Arbeitsbündnis, Aushandeln und Fallverstehen. Die Auseinandersetzung mit einer „Sozialpädagogik der Lebensalter“ (Böhnisch) wird abgerundet mit einem Überblick über nationale und internationale Forschung im Kinder- und Jugendhilfebereich.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • können die Studierenden sozialpädagogische Entwicklungslinien kontrastieren und Theorien der Sozialpädagogik in ihrer aktuellen Bedeutung beurteilen.
  • können die Studierenden Grundpositionen der Sozialpädagogik für die eigene Praxis würdigen und anwenden.
  • können die Studierenden die Besonderheiten sozialpädagogischer Herangehensweisen für alle Lebensalter konkret benennen.
  • können die Studierenden aktuelle Entwicklungen der Kinder- und Jugendhilfe mit möglichen Forschungsnotwendigkeiten in Beziehung setzen.
  • sind die Studierenden in der Lage, konkrete Forschungspraxis zu analysieren und kritisch zu beurteilen.
  • können die Studierenden internationale und nationale Forschungsprojekte in ihrer aktuellen Bedeutung für das eigene Praxisfeld kritisch einschätzen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Sozialpädagogik als Handlungswissenschaft

1.1 Entwicklungslinien, Bezugspunkte, Grundbegriffe und Dilemmata

1.2 Aufgaben, Bedeutung und gesellschaftliche Funktion von Sozialpädagogik

1.3 Aktuelle sozialpädagogische Theoriedebatten und -konflikte

1.4 Ausgewählte sozialpädagogische Praxisfelder nach Lebensalter

2 Sozialpädagogische Positionen

2.1 Arbeitsbündnis und Grundhaltung

2.2 Der sozialpädagogische Blick auf die soziale Situation

3 Sozialpädagogische Herangehensweisen

3.1 Fallverstehen als Grundlage sozialpädagogischen Arbeitens

3.2 Das Verstehen des Verstehens

3.3 Dialog statt Diagnostik

4 Sozialpädagogische Forschung

4.1 Aktuelle Entwicklungen der Kinder- und Jugendhilfe

4.2 Praxisforschung als Kontext- und Prozessforschung

4.3 Good-Practice-Beispiele aus der Forschungspraxis

4.4 Internationale Perspektiven der Praxisforschung

Literatur:

• Böhnisch, L. (2017): Sozialpädagogik der Lebensalter. Eine Einführung. 7. Auflage, Beltz Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779921868.
• Dewe, B./Otto, H. (1996): Zugänge zur Sozialpädagogik. Reflexive Wissenschaftstheorie und kognitive Identität. Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779912002.
• Hamburger, F. (2003): Einführung in die Sozialpädagogik. Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170169579.
• Maykus, S. (Hrsg.) (2009): Praxisforschung in der Kinder- und Jugendhilfe. Theorie, Beispiele und Entwicklungsoptionen eines Forschungsfeldes. 2. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531168135.
• Mollenhauer, K. (1993): Einführung in die Sozialpädagogik. Probleme und Begriffe der Jugendhilfe. 10. Auflage, Beltz, Weinheim. ISBN-13: 978-3407557292.
• Mührel, E./Birgmeier, B. (Hrsg.) (2009): Theorien der Sozialpädagogik – ein Theorie-Dilemma? VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531161280.
• Müller, B. (2008): Sozialpädagogisches Können. Ein Lehrbuch zur multiperspektivischen Fallarbeit. 5. Auflage, Lambertus, Freiburg im Breisgau. ISBN-13: 978-3784118185.
• Niemeyer, C. (1999): Theorie und Praxis der Sozialpädagogik. Votum, Münster. ISBN-13: 978-3933158130.
• Thole, W. (Hrsg.) (2012): Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch. 4. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531186160.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Klinische Psychologie (DLMSAKP)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Klinische Psychologie

Modulnummer:

DLMSAKP

Semester:

2 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Klinische Psychologie (DLMSAKP01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Boris Friele

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Klinische Sozialarbeit und Gesundheitsförderung
• Frühkindliche Bildung und Erziehung

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Absolvieren des Moduls

• können die Studierenden das biopsychosoziale Modell kritisch diskutieren sowie die Grundannahmen der darin verknüpften psychologisch-psychiatrischen Theorierichtungen vergleichend darstellen.
• können die Studierenden erläutern, wie Diagnosen nach den Klassifikationssystemen ICD und PSM auf der Basis von Symptombeschreibungen erstellt werden.
• kennen die Studierenden Ätiologie und Symptome zentraler Störungsbilder nach ICD, sowohl bezogen auf das Erwachsenenalter als auch auf das Kinder- und Jugendalter.
• sind die Studierenden in der Lage, zu zentralen Störungsbildern die gängigen Therapieansätze und Behandlungsformen zu beschreiben, einschließlich alternativer Sicht- und Umgangsweisen.
• können die Studierenden kritisch reflektiert zeigen, welche praktische Bedeutung psychiatrischen Diagnosen in der Sozialen Arbeit (gemäß ihrem eigenständigen Auftrag) zukommt.
• haben die Studierenden Handlungsstrategien kennengelernt, um Menschen mit psychischen Problemen sowohl individuell als auch diagnosespezifisch unterstützen zu können.

Lehrinhalt des Moduls:

• Klinische Psychologie und psychiatrische Diagnostik
• Ausgewählte psychiatrische Störungsbilder im Erwachsenenalter
• Ausgewählte psychiatrische Störungsbilder im Kindes-und Jugendalter
• Therapieansätze, Behandlungsformen, Umgangsweisen
• Bedeutung psychiatrischer Diagnosen für die Soziale Arbeit

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLMSAKP01

Kursname:

Klinische Psychologie

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs bietet einen Überblick über gängige Klassifikationen psychiatrischer Störungsbilder, wie sie in der psychiatrischen Medizin und im Rahmen einer klinischen Psychologie formuliert werden. Dabei werden auch systemische und andere alternative Perspektiven auf psychische Störungen diskutiert.

Der Kurs bietet Grundlagen der Diagnostik psychischer Probleme und darauf bezogene
(Be-)Handlungsweisen im Rahmen Sozialer Arbeit. Darüber hinaus ermöglicht er ein tieferes Verständnis für Menschen mit psychischen Problemen.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses

  • können die Studierenden das biopsychosoziale Modell kritisch diskutieren sowie die Grundannahmen der darin verknüpften psychologisch-psychiatrischen Theorierichtungen vergleichend darstellen.
  • können die Studierenden erläutern, wie Diagnosen nach den Klassifikationssystemen ICD und PSM auf der Basis von Symptombeschreibungen erstellt werden.
  • kennen die Studierenden Ätiologie und Symptome zentraler Störungsbilder nach ICD, sowohl bezogen auf das Erwachsenenalter als auch auf das Kinder- und Jugendalter.
  • sind die Studierenden in der Lage, zu zentralen Störungsbildern die gängigen Therapieansätze und Behandlungsformen zu beschreiben, einschließlich alternativer Sicht- und Umgangsweisen.
  • können die Studierenden kritisch reflektiert zeigen, welche praktische Bedeutung psychiatrischen Diagnosen in der Sozialen Arbeit (gemäß ihrem eigenständigen Auftrag) zukommt.
  • haben die Studierenden Handlungsstrategien kennengelernt, um Menschen mit psychischen Problemen sowohl individuell als auch diagnosespezifisch unterstützen zu können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Klinische Psychologie und psychiatrische Diagnostik

1.1 Übereinstimmungen und Widersprüche im biopsychosozialen Grundmodell

1.2 Systemische Sichtweisen auf psychische Besonderheiten

1.3 Psychopathologische Symptome und deren Exploration

1.4 Klassifikationssysteme ICD und DSM

1.5 Diagnostik und Therapie als soziale Interaktion

2 Ausgewählte psychiatrische Störungsbilder nach ICD

2.1 Demenz (F0)

2.2 Abhängigkeitserkrankungen (F1)

2.3 Schizophrenie und wahnhafte Störungen (F2)

2.4 Affektive Störungen (F3)

2.5 Angst- und Zwangsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung (F4)

2.6 Persönlichkeitsstörungen (F6)

2.7 Intelligenzminderung (F7)

2.8 Entwicklungsstörungen (F8)

2.9 Verhaltens- und emotionale Störungen (F9)

2.10 Weitere Störungsbilder

2.11 Vergleich zwischen ICD und DSM

3 Therapieansätze, Behandlungsformen, Umgangsweisen

3.1 Pharmakotherapeutische Behandlungsformen

3.2 Regelverfahren der Psychotherapie

3.3 Komplementäre (psycho)therapeutische Ansätze

3.4 Sozialtherapeutische und andere Ansätze der Sozialen Arbeit

3.5 Anlässe und Möglichkeiten der Krisenintervention

3.6 Psychiatriekritische Umgangsweisen

4 Bedeutung psychiatrischer Diagnosen für die Soziale Arbeit

4.1 Soziale Diagnostik und/oder medizinische Diagnostik

4.2 Empowerment statt Heilbehandlung

4.3 Sozialpsychiatrische Grundprinzipien

4.4 Soziale Arbeit als kritische Profession

Literatur:

• Bischkopf, J. et al. (Hrsg.) (2017): Soziale Arbeit in der Psychiatrie. Psychiatrie Verlag, Bonn. ISBN-13: 978-3884146231.
• Dörner, K. et al. (Hrsg.) (2017): Irren ist menschlich. Lehrbuch der Psychiatrie und Psychotherapie. 24. Auflage, Psychiatrie Verlag, Bonn. ISBN-13: 978-3884146101.
• Hammer, M./Plößl, I. (2012): Irre Verständlich. Menschen mit psychischer Erkrankung wirksam unterstützen. 3. Auflage, Psychiatrie Verlag, Bonn. ISBN-13: 978-3884145333.
• Höwler, E. (2016): Kinder- und Jugendpsychiatrie für Gesundheitsberufe, Erzieher und Pädagogen. Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3662486122.
• Ruf, G. D. (2015): Systemische Psychiatrie. Ein ressourcenorientiertes Lehrbuch. 3. Auflage, Klett-Cotta, Stuttgart. ISBN-13: 978-3608947830.

Prüfungsleistungen:

Klausur

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Gesundheitspsychologie u. -soziologie (DLMSAGPS)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Gesundheitspsychologie u. -soziologie

Modulnummer:

DLMSAGPS

Semester:

2 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Gesundheitspsychologie u. -soziologie (DLMSAGPS01)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Mario Herrmann

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Klinische Psychologie
• Klinische Sozialarbeit und Gesundheitsförderung

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach Absolvierung des Moduls

• können die Studierenden verschiedene Theorien und Modelle zu Gesundheit und Krankheit unterscheiden und wertreflektiert in Beziehung zum eigenen Praxisfeld und dortigen Vorgehensweisen setzen.
• kennen die Studierenden in ausgewählten wichtigen Handlungsfeldern der Gesundheitspsychologie die relevanten empirischen Befunde und analysieren diese mit Blick auf bestimmte Adressatinnen und Adressaten Sozialer Arbeit.
• können die Studierenden exemplarisch die Relevanz qualitativer und/oder quantitativer sozialwissenschaftlicher Studien zu Gesundheit und Krankheit für ihr Handlungsfeld erläutern.
• sind die Studierenden in der Lage, die gesellschaftliche Produktion von Gesundheit als soziales Problem kritisch einzuschätzen und Wertorientierungen abzuwägen.
• können die Studierenden Gesundheit in ihrer subjektiven und objektiven Dimension gegenüberstellen und exemplarisch auf konkret zu planende Projekte übertragen.

Lehrinhalt des Moduls:

• Grundlagen der Gesundheitspsychologie
• Anwendungsfelder Gesundheitspsychologie
• Theorien und Methoden der Gesundheitssoziologie
• Soziale Produktion von Gesundheit und Krankheit
• Die soziale Konstruktion von Gesundheit

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLMSAGPS01

Kursname:

Gesundheitspsychologie u. -soziologie

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs setzt Gesundheit aus den Blickwinkeln von Individuum und Gesellschaft zugleich in Bezug zur Sozialen Arbeit. Dazu finden grundlegende Konzepte aus Soziologie und Psychologie Eingang wie auch ihre Ableitungen in konkrete Handlungs- und Forschungsfelder. Untersucht und diskutiert werden schließlich Strukturen und Prozesse der sozialen Produktion und Konstruktion von Gesundheit.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • können die Studierenden verschiedene Theorien und Modelle zu Gesundheit und Krankheit unterscheiden und wertreflektiert in Beziehung zum eigenen Praxisfeld und dortigen Vorgehensweisen setzen.
  • kennen die Studierenden in ausgewählten wichtigen Handlungsfeldern der Gesundheitspsychologie die relevanten empirischen Befunde und analysieren diese mit Blick auf bestimmte Adressatinnen und Adressaten Sozialer Arbeit.
  • können die Studierenden exemplarisch die Relevanz qualitativer und/oder quantitativer sozialwissenschaftlicher Studien zu Gesundheit und Krankheit für ihr Handlungsfeld erläutern.
  • sind die Studierenden in der Lage, die gesellschaftliche Produktion von Gesundheit als soziales Problem kritisch einzuschätzen und Wertorientierungen abzuwägen.
  • können die Studierenden Gesundheit in ihrer subjektiven und objektiven Dimension gegenüberstellen und exemplarisch auf konkret zu planende Projekte übertragen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Grundlagen der Gesundheitspsychologie

1.1 Inhalte, Definitionen und Merkmale von Gesundheitspsychologie

1.2 Modelle von Gesundheit und Krankheit

1.3 Aktuelle Theorien und Modelle zum Gesundheitsverhalten

2 Anwendungsfelder Gesundheitspsychologie

2.1 Gesundheitsbezogenes Verhalten

2.2 Gesundheit und Lebensalter

3 Theorien und Methoden der Gesundheitssoziologie

3.1 Inhalte, Definitionen und Merkmale von Gesundheitssoziologie

3.2 Entstehung von Gesundheit und Krankheit – theoretische Ansätze

3.3 Das Gesundheitssystem als Gegenstand gesundheitssoziologischer Forschung

3.4 Methoden der Gesundheitssoziologie

4 Soziale Produktion von Gesundheit und Krankheit

4.1 Soziale Ungleichheit und Gesundheit

4.2 Arbeit und Arbeitslosigkeit und Gesundheit

4.3. Migration und Gesundheit

5 Die soziale Konstruktion von Gesundheit

5.1 Verschiedene Perspektiven auf Gesundheit und Krankheit

5.2 Konstruktion von Gesundheit im Spiegel der Medien

5.3 Die Medikalisierung sozialer Prozesse

Literatur:

• Brinkmann, R. (2014): Angewandte Gesundheitspsychologie. Pearson, Hallbergmoos. ISBN-13: 978-3868941654.
• Faltermaier, T. (2017): Gesundheitspsychologie. 2. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170261495.
• Franke, A. (2012): Modelle von Gesundheit und Krankheit. 3. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456851204.
• Hurrelmann, K./Klotz, T./Haisch, J. (Hrsg.) (2014): Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung. 4. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456853192.
• Kickbusch, I./Hartung, S. (2014): Die Gesundheitsgesellschaft. Konzepte für eine gesundheitsförderliche Politik. 2. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456846750.
• Klemperer, D. (2015): Sozialmedizin – Public Health – Gesundheitswissenschaften. Lehrbuch für Gesundheits- und Sozialberufe. 3. Auflage, Hogrefe, Bern. ISBN-13: ​978-3456855509.
• Knoll, N./Scholz, U./Rieckmann, N. (2013): Einführung Gesundheitspsychologie. 3. Auflage, Reinhardt, München. ISBN-13: 978-3825239305.
• Renneberg, B./Hammelstein, P. (Hrsg.) (2006): Gesundheitspsychologie. Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3540254621.
• Richter, M./Hurrelmann, K. (Hrsg.) (2016): Soziologie von Gesundheit und Krankheit. Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658110093.
• Schott, T./Hornberg, C. (Hrsg.) (2011): Die Gesellschaft und ihre Gesundheit. 20 Jahre Public Health in Deutschland. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: ​978-3531175812.
• Schwarzer, R. (2004): Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Einführung in die Gesundheitspsychologie. 3. Auflage, Hogrefe, Göttingen. ISBN-13: 978-3801718169.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Sozialarbeitsforschung II – Quantitative Methoden (DLMSASAF2)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Sozialarbeitsforschung II – Quantitative Methoden

Modulnummer:

DLMSASAF2

Semester:

2 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Sozialarbeitsforschung II – Quantitative Methoden (DLMSASAF201)

Dauer:

Selbststudium: 90 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Kemal Bozay

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Sozialarbeitsforschung II – Quantitative Methoden
• Sozialpädagogik
• Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach Absolvierung des Moduls

  • können die Studierenden Grundlagen und -probleme empirischer Sozialforschung hinsichtlich ihrer Eignung für Soziale Arbeit kritisch würdigen.
  • können die Studierenden Hypothesen und Forschungsfragen aus der Praxis Sozialer Arbeit ableiten und eine typische Befragung mittels Fragebogen durchführen.
  • sind die Studierenden in der Lage, aus verschiedenen Methoden der Datenaufbereitung und -auswertung auszuwählen und zu entscheiden, welches für Ihre Forschung das geeignete Verfahren ist.
  • können die Studierenden bestimmte Forschungsergebnisse aus der nationalen und internationalen Praxis quantitativer Sozialforschung hinsichtlich ihrer Plausibilität beurteilen.
  • können die Studierenden Fragestellungen und Forschungsdesigns auf aktuelle Soziale Arbeit beziehen und ein eigenes Forschungsprojekt planen und durchführen.

Lehrinhalt des Moduls:

  • Grundlagen und -probleme empirischer Sozialforschung
  • Von der Forschungsfrage zur Datenerhebung
  • Die Befragung
  • Datenaufbereitung mit SPSS
  • Rechnerische Datenauswertung mit SPSS
  • Forschungspraxis Soziale Arbeit

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

DLMSASAF201
Klausur, 90 Min. (100 %)

Kursnummer:

DLMSASAF201

Kursname:

Sozialarbeitsforschung II – Quantitative Methoden

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs erschließt sich einen profunden Zugang zur quantitativen Sozialforschung in Sozialer Arbeit. Er durchläuft über verschiedene Stationen den gesamten Prozess quantitativer Sozialforschung vom Erkenntnisinteresse bis zur Ergebnisdarstellung, wobei der Kurs nicht nur konkrete Forschungsbeispiele in Sozialer Arbeit zeigt, sondern selbst als kleines Forschungsprojekt durchgeführt wird. Allgemeines Kursziel ist die Befähigung, ein eigenes Forschungsprojekt im Handlungsfeld durchführen zu können.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • können die Studierenden Grundlagen und -probleme empirischer Sozialforschung hinsichtlich ihrer Eignung für Soziale Arbeit kritisch würdigen.
  • können die Studierenden Hypothesen und Forschungsfragen aus der Praxis Sozialer Arbeit ableiten und eine typische Befragung mittels Fragebogen durchführen.
  • sind die Studierenden in der Lage, aus verschiedenen Methoden der Datenaufbereitung und -auswertung auszuwählen und zu entscheiden, welches das bessere Verfahren ist.
  • können die Studierenden bestimmte Forschungsergebnisse aus der nationalen und internationalen Praxis quantitativer Sozialforschung hinsichtlich ihrer Plausibilität beurteilen.
  • können die Studierenden Fragestellungen und Forschungsdesigns auf aktuelle Soziale Arbeit beziehen und ein eigenes Forschungsprojekt planen und durchführen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Angewandte Forschung in Sozialer Arbeit – Hintergrundinformationen

1.1 Begriffserklärung

1.2 Historie und Status quo von Forschung in der Sozialen Arbeit

1.3 Forschungsgegenstände der Sozialen Arbeit

2. Grundlagen und Verwendungszwecke quantitativer Forschung

2.1 Grundlagen quantitativer Forschung

2.2 Quantitative Methoden

2.3 Zentrale Merkmale, Stärken und Schwächen des quantitativen Ansatzes

3. Der Forschungsprozess Teil I

3.1 Von der Idee zur Fragestellung

3.2 Hypothesenbildung und Operationalisierung

3.3 Fragebogenentwicklung

3.4 Ethische Prinzipien angewandter Forschung in der Sozialen Arbeit

4. Der Forschungsprozess Teil II

4.1 Der Feldzugang und die Datenerhebung

4.2 Datenauswertung

4.3 Datenverwertung

5. Computergestützt Daten auswerten

5.1 Umgang mit SPSS

5.2 Umgang mit GrafStat

6. Beispielhafte Projekte

6.1 Triangulation – Projekt 1

6.2 Evaluation – Projekt 2

6.3 Qualitative Interviewstudie – Projekt 3

6.4Quantitative Beobachtungsstudie – Projekt 4

Literatur:

  • Burzan, N. (2015): Quantitative Methoden kompakt. UVK, Konstanz. ISBN-13: 978-3825237653.
  • Häder, M. (2006): Empirische Sozialforschung. Eine Einführung. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531140100.
  • Mayer, H. O. (2013): Interview und schriftliche Befragung. Grundlagen und Methoden empirischer Sozialforschung. 6. Auflage, Oldenbourg, München. ISBN-13: ​978-3486706918.
  • Micheel, H.-G. (2010): Quantitative empirische Sozialforschung. Reinhardt, München. ISBN-13: 978-3825284398.
  • Oelerich, G./Otto, H.-U. (Hrsg.) (2011): Empirische Forschung und Soziale Arbeit. Ein Studienbuch. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531172040.
  • Porst, R. (2014) Fragebogen. Ein Arbeitsbuch. 4. Auflage, Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658021177.
  • Raithel, J. (2012): Quantitative Forschung. Ein Praxiskurs. 2. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531161815.
  • Rasch, B. et al. (2014): Quantitative Methoden 2. Einführung in die Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler. 4. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3662435472.
  • Schaffer, H. (2002): Empirische Sozialforschung für die soziale Arbeit. Eine Einführung. Lambertus, Freiburg im Breisgau. ISBN-13: 978-3784114194.
  • Schmidt, H. (Hrsg.) (2011): Empirie der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531170923.
  • Schetsche, M. (2008): Empirische Analyse sozialer Probleme. Das wissenssoziale Programm. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531158549.
  • Steinert, E./Thiele, G. (Hrsg.) (2008): Sozialarbeitsforschung für Studium und Praxis. 2. Auflage, Lang, Frankfurt a. M./Wien. ISBN-13: 978-3631569009.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Interkulturelle und internationale Soziale Arbeit (DLMSAIISA)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Interkulturelle und internationale Soziale Arbeit

Modulnummer:

DLMSAIISA

Semester:

2 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Interkulturelle und internationale Soziale Arbeit (DLMSAIISA01)

Dauer:

Selbststudium: 100 h
Selbstüberprüfung: 25 h
Tutorien: 25 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Dominik Mantey

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Aktuelle Themen in der Sozialen Arbeit
• Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach Absolvierung des Moduls

• können die Studierenden die Bedeutung interkultureller Kompetenz für die Soziale Arbeit in Migrationsgesellschaften erläutern.
• können die Studierenden die Spezifik interkultureller Situationen (Teams, Aufgabenstellung, Kontext) erkennen, einschätzen und gestalten.
• können die Studierenden Kenntnisse über Interkulturalität, Identität und Fremdheit fallbezogen anwenden.
• können die Studierenden die latenten Potenziale und eventuelle Konfliktbereiche zwischen den Kulturen konstruktiv integrieren und praktisch nutzen.
• können die Studierenden ihr Wissen von Diversity auf ihr Praxisfeld übertragen und diesbezügliche Entwicklungen kritisch prüfen.

Lehrinhalt des Moduls:

• Interkulturelle Soziale Arbeit
• Migration und Soziale Arbeit
• Praktische Ableitungen und Konsequenzen
• Gesellschaftliche Rahmenbedingungen internationaler Sozialer Arbeit
• Globalisierung und Soziale Arbeit
• Internationale Soziale Arbeit

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

DLMSAIISA01:
Klausur, 90 Min. (100%) oder Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit (100%)

Kursnummer:

DLMSAIISA01

Kursname:

Interkulturelle und internationale Soziale Arbeit

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs setzt sich mit der zunehmenden Interkulturalität von Gesellschaften auseinander und diskutiert die sich daraus ergebenden Anforderungen und Konsequenzen für Soziale Arbeit. Interkulturelle Kompetenz in Theorie und Praxis der Einwanderungsgesellschaften sowie von Handlungs- und Leitungskompetenz im interkulturellen und internationalen Zusammenhang von Sozialer Arbeit sind die allgemeinen Leitziele des Kurses.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • können die Studierenden die Bedeutung interkultureller Kompetenz für die Soziale Arbeit in Migrationsgesellschaften erläutern.
  • können die Studierenden die Spezifik interkultureller Situationen (Teams, Aufgabenstellung, Kontext) erkennen, einschätzen und gestalten.
  • können die Studierenden Kenntnisse über Interkulturalität, Identität und Fremdheit fallbezogen anwenden.
  • können die Studierenden die latenten Potenziale und eventuelle Konfliktbereiche zwischen den Kulturen konstruktiv integrieren und praktisch nutzen.
  • können die Studierenden ihr Wissen von Diversity auf ihr Praxisfeld übertragen und diesbezügliche Entwicklungen kritisch prüfen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Interkulturelle Soziale Arbeit

1.1 Theoretische Grundlagen und Begriffsklärungen von Interkulturalität

1.2 Cultural Studies als sozialwissenschaftlicher Bezugspunkt

1.3 Soziale Arbeit und ihre Theorien im interkulturellen Vergleich

1.4 Interdisziplinäre Zugänge zu Identität und Fremdheit

2 Migration und Soziale Arbeit

2.1 Erfolgsbedingungen interkultureller/-nationaler Sozialer Arbeit

2.2 Gestaltung sozialarbeiterischer Prozesse im interkulturellen Feld und anderen Ländern bzw. Kulturen

3 Praktische Ableitungen und Konsequenzen

3.1 Interkulturelle Kompetenz in der Sozialen Arbeit

3.2 Diversity und Diversity Management

4 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen internationaler Sozialer Arbeit

4.1 Definitionen, Kennzeichen und empirische Daten zu Einwanderungsgesellschaften

4.2 Transnationales Sozialrecht und nationales Ausländerrecht

5 Globalisierung und Soziale Arbeit

5.1 Globalisierung, internationale Entwicklung und ihre lokalen Auswirkungen

5.2 Transnationale Soziale Arbeit unter den Bedingungen von Globalisierung und Europäisierung

6 Internationale Soziale Arbeit

6.1 Internationale Organisationen der Sozialen Arbeit

6.2 Menschenrechte und Soziale Arbeit – eine globale Perspektive

Literatur:

• Auernheimer, G. (Hrsg.) (2008): Interkulturelle Kompetenz und pädagogische Professionalität. 2. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531158211.
• Bendl, R./Hanappi-Egger, E./Hofmann, R. (Hrsg.) (2012): Diversität und Diversitätsmanagement. UTB/Facultas, Stuttgart/Wien. ISBN-13: 978-3825235192.
• Doser, S. (2012): 30 Minuten interkulturelle Kompetenz. 5. Auflage, Gabal, Offenbach. ISBN-13: 978-3869363974.
• Eppenstein, T./Kiesel, D. (2008): Soziale Arbeit interkulturell. Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170186217.
• Freise, J. (2005): Interkulturelle soziale Arbeit. Theoretische Grundlagen – Handlungsansätze – Übungen zum Erwerb interkultureller Kompetenz. Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts. ISBN-13: 978-3899742039.
• Healy, L. M. (2008): International Social Work. Professional Action in an Interdependent World. 2. Auflage, Oxford University Press, Oxford/New York. ISBN-13: 978-0195301670.
• Kumbier, D./Schulz v. Thun, F. (2016): Interkulturelle Kommunikation: Methoden, Modelle, Beispiele. 8. Auflage, Rowohlt, Reinbek. ISBN-13: 978-3499620966.
• Mapp, S. C. (2014): Human Rights and Social Justice in a Global Perspective. An Introduction to International Social Work. 2. Auflage, Oxford University Press, New York. ISBN-13: 978-0199989492.
• Schirilla, N. (2016): Migration und Flucht. Orientierungswissen für die Soziale Arbeit. Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170233713.
• Vanderheiden, E./Mayer, C.-H. (Hrsg.) (2014): Handbuch Interkulturelle Öffnung. Grundlagen, Best Practice, Tools. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen. ISBN-13: 978-3647403618.
• Wagner, L./Lutz, R. (Hrsg.) (2009): Internationale Perspektiven Sozialer Arbeit. Dimensionen – Themen – Organisationen. 2. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531164236.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten oder Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 100
Selbstüberprüfung (in Std.): 25
Tutorien (in Std.): 25

Semester 3
Modul Gesprächsführung, Beratung, Mediation (DLMSAGBM)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Gesprächsführung, Beratung, Mediation

Modulnummer:

DLMSAGBM

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Gesprächsführung, Beratung, Mediation (DLMSAGBM01)

Dauer:

Selbststudium: 100 h
Selbstüberprüfung: 25 h
Tutorien: 25 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Michaela Moser

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Sozialpädagogik
• Sozialraumorientierung und Netzwerkarbeit
• Klinische Sozialarbeit und Gesundheitsförderung

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach Absolvierung des Moduls

• können die Studierenden die Spezifik verschiedener Gesprächsformen (Auftragsgespräche, Veränderungsgespräche, Konfliktgespräche) einschätzen und gestalten.
• können die Studierenden Kenntnisse über die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Kategorien wie Geschlecht, Alter, Kultur und Machtasymmetrien fallbezogen für die Gesprächsanalyse und -führung anwenden.
• können die Studierenden ihr erarbeitetes Wissen zu Menschenbild und Grundhaltungen für die eigene Gesprächsführung konstruktiv integrieren, praktisch nutzen und reflektieren.
• können die Studierenden neuere Beratungsmodelle kritisch in ihrer Übertragung auf das eigene Praxisfeld überprüfen.
• können die Studierenden Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten von Konfliktschlichtungsverfahren mit Bezug auf das eigene professionelle Handeln schildern.

Lehrinhalt des Moduls:

• Kommunikation
• Gesprächsführung
• Beratung als gesellschaftlich-kulturelles Phänomen
• Neuere Beratungsmodelle und -theorien
• Mediation

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

DLMSAGBM01:
Klausur, 90 Min. (100%) oder Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit (100%)

Kursnummer:

DLMSAGBM01

Kursname:

Gesprächsführung, Beratung, Mediation

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs aktualisiert und vertieft die für die Praxis der Sozialen Arbeit zentralen Handlungsformen Beratung, Gesprächsführung und Mediation. Er erforscht die strukturellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und stellt neuere Beratungsmodelle und -theorien vor. Neben Beratung und Gesprächsführung wird Mediation als Konflikthilfeverfahren erläutert und anhand von Fallbeispielen vorgeführt.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • können die Studierenden die Spezifik verschiedener Gesprächsformen (Auftragsgespräche, Veränderungsgespräche, Konfliktgespräche) einschätzen und gestalten.
  • können die Studierenden Kenntnisse über die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Kategorien wie Geschlecht, Alter, Kultur und Machtasymmetrien fallbezogen für die Gesprächsanalyse und -führung anwenden.
  • können die Studierenden ihr erarbeitetes Wissen zu Menschenbild und Grundhaltungen für die eigene Gesprächsführung konstruktiv integrieren, praktisch nutzen und reflektieren.
  • können die Studierenden neuere Beratungsmodelle kritisch in ihrer Übertragung auf das eigene Praxisfeld überprüfen.
  • können die Studierenden Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten von Konfliktschlichtungsverfahren mit Bezug auf das eigene professionelle Handeln schildern.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Kommunikation und Gesprächsführung

1.1 Kommunikation in der Sozialen Arbeit

1.2 Soziale Rollen und Machtasymmetrien in der Kommunikation

1.3 Störungen und Probleme in der Kommunikation

2. Beratung als gesellschaftlich-kulturelles Phänomen

2.1 Motivierende Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen

2.2 Beratung und Gesprächsführung mit Migranten

2.3 Beratung und Gesprächsführung mit Senioren

2.4 Beratung und Gesprächsführung mit behinderten Menschen

3. Beratung als gesellschaftlich-kulturelles Phänomen

3.1 Geschlecht und Beratung

3.2 Alter und Beratung

3.3 Kultur und Beratung

3.4 Macht und Beratung

4. Mediation und Konfliktberatung in der Sozialen Arbeit

4.1 Geschichte der Mediation

4.2 Voraussetzungen der Mediation und die Rolle des Mediators

4.3 Konflikt und Eskalationsstufen

4.4 Das klassische 5-Phasen-Modell der Mediation

4.5 Besonderheiten bei interkulturellen Konflikten

Literatur:

• Ballreich, R./Glasl, F. (2007): Mediation in Bewegung. 2. Auflage, Concadora, Stuttgart. ISBN-13: 978-3940112002.
• Besemer, C. (2007): Mediation. Vermittlung in Konflikten. 12. Auflage, Stiftung Gewaltfreies Leben, Heidelberg/Freiburg. ISBN-13: 978-393001002X.
• Brüggemann, H./Ehret-Ivankovic, K./Klütmann, C. (2014): Systemische Beratung in fünf Gängen. Ein Leitfaden. 5. Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen. ISBN-13: 978-3525490969.
• Herwig-Lempp, J. (2016): Ressourcenorientierte Teamarbeit. Systemische Praxis der kollegialen Beratung. 4. Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen. ISBN-13: 978-3525461976.
• Lewis, J. A. et al. (1998): Community Counseling. Empowerment Strategies for a Diverse Society. 2. Auflage, Brooks/Cole, Pacific Grove (CA). ISBN-13: 978-0534258542.
• Lewis, J. A. et al. (2011): Community Counseling. A Multicultural Social-Justice Perspective. 4. Auflage, Brooks/Cole, Belmont (CA). ISBN-13: 978-0495903352.
• Nestmann, F./Engel, F./Sickendiek, U. (Hrsg.) (2007–2014): Das Handbuch der Beratung, Band I–III. DGTV, Tübingen. ISBN-13 (Band I): 978-3871590481. ISBN-13 (Band II): 978-3871590498. ISBN-13 (Band III): 978-3871592478.
• Simon, F. B. (2010): Einführung in die Systemtheorie des Konflikts. Carl-Auer, Heidelberg. ISBN-13: 978-3896707468.
• Schulz v. Thun, F. (2010): Miteinander reden: 3. Das „Innere Team“ und situationsgerechte Kommunikation. 25. Auflage, Rowohlt, Reinbek. ISBN-13: 3499605457.
• Widulle, W. (2011): Gesprächsführung in der Sozialen Arbeit. Grundlagen und Gestaltungshilfen. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531174808.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten oder Schriftliche Ausarbeitung: Hausarbeit

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 100
Selbstüberprüfung (in Std.): 25
Tutorien (in Std.): 25

Modul Aktuelle Themen in der Sozialen Arbeit (DLMSAATSA)

5 ECTS

Modulbezeichnung: Aktuelle Themen in der Sozialen Arbeit

Modulnummer:

DLMSAATSA

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 150 h

ECTS Punkte : 5 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Aktuelle Themen in der Sozialen Arbeit (DLMSAATSA01)

Dauer:

Selbststudium: 120 h
Selbstüberprüfung: -
Tutorien: 30 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Esther Klees

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit
• Sozialpädagogik

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Nach erfolgreichem Absolvieren des Moduls

• können die Studierenden Positionen und Argumente der neueren Professionalisierungsdebatte unterscheiden und kritisch in den internationalen Kontext stellen.
• können die Studierenden Argumente in der Ökonomisierungsdebatte für sich und das jeweilige Praxisfeld einschätzen und in einen Zusammenhang mit Qualität stellen.
• können die Studierenden die „Lebenswelt“ in ihrer andauernden Bedeutung für die handelnde Profession und die forschende Disziplin kritisch würdigen.
• können die Studierenden den Stand der neueren Partizipationsdiskussion prüfen und die aktuellen institutionellen Mitbestimmungskonzepte in der Sozialen Arbeit beurteilen.
• sind die Studierenden in der Lage, den Umbau und Funktionswandel der Sozialen Arbeit richtig einzuschätzen und anhand eigener Wertmaßstäbe zu diskutieren.

Lehrinhalt des Moduls:

• Professionalisierung
• Ökonomisierung Sozialer Arbeit
• Diskussion um die Lebenswelt
• Zur Partizipation von Adressatinnen und Adressaten
• Die gesellschaftliche Funktion der Sozialen Arbeit

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibung

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

5 ECTS von 120 ECTS = 4.17%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung

Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit (100 %)

Kursnummer:

DLMSAATSA01

Kursname:

Aktuelle Themen in der Sozialen Arbeit

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs soll aktuelle Diskurse und Positionen in der Sozialen Arbeit aufnehmen und untersuchend diskutieren. Hierbei geht es etwa um die Debatten um Professionalisierung, Ökonomisierung, Lebenswelt und lebensweltlicher Ethnografie. Die Partizipation der Adressatinnen- und Adressatengruppen Sozialer Arbeit und die Funktionen der Sozialen Arbeit im gesellschaftlichen Wandel rücken dabei ebenfalls in den Fokus.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses

  • können die Studierenden Positionen und Argumente der neueren Professionalisierungsdebatte unterscheiden und in den internationalen Kontext stellen.
  • können die Studierenden Argumente in der Ökonomisierungsdebatte für sich und das jeweilige Praxisfeld einschätzen und in einen Zusammenhang mit Qualität stellen.
  • können die Studierenden die „Lebenswelt“ in ihrer andauernden Bedeutung für die handelnde Profession und die forschende Disziplin kritisch würdigen.
  • können die Studierenden den Stand der neueren Partizipationsdiskussion prüfen und die aktuellen Institutionellen Mitbestimmungskonzepte in der Sozialen Arbeit beurteilen.
  • sind die Studierenden in der Lage, den Umbau und Funktionswandel der Sozialen Arbeit richtig einzuschätzen und anhand eigener Wertmaßstäbe zu diskutieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Professionalisierung

1.1 Neue Positionen und Argumente

1.2 Professionalisierung im internationalen Vergleich

2 Ökonomisierung Sozialer Arbeit

2.1 Begründungsmuster und Entwicklungslinien

2.2 Qualität und Ökonomisierung – kann das gelingen?

3 Diskussion um die Lebenswelt

3.1 Lebenswelt als Grundbegriff für Soziale Arbeit?

3.2 Ethnografie – Chancen und Risiken

4 Zur Partizipation von Adressatinnen und Adressaten

4.1 Partizipation, Emanzipation und Erziehung

4.2 Institutionelle Mitbestimmungskonzepte in der Sozialen Arbeit

5 Die gesellschaftliche Funktion der Sozialen Arbeit

5.1 Aktuelle Debatten um den Funktionswandel von Sozialstaat und Sozialer Arbeit

5.2 Theoretische Konsequenzen und praktische Antworten

Literatur:

• Becker-Lenz, R. et al. (Hrsg.) (2013): Professionalität in der Sozialen Arbeit. Standpunkte, Kontroversen, Perspektiven. 3. Auflage, Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531198804.
• Beckmann, C. et al. (Hrsg.) (2004): Qualität in der sozialen Arbeit. Zwischen Nutzerinteresse und Kostenkontrolle. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3810038692.
• Buestrich, M. et al. (2010): Die Ökonomisierung Sozialer Dienste und Sozialer Arbeit. Entwicklung, theoretische Grundlagen, Wirkungen. 2. Auflage, Schneider Hohengehren, Baltmannsweiler. ISBN-13: 978-3834004338.
• Finis Siegler, B. (2009): Ökonomik Sozialer Arbeit. 2. Auflage, Lambertus, Freiburg im Breisgau. ISBN-13: 978-3784118901.
• Grunwald, K./Thiersch, H. (Hrsg.) (2008): Praxis lebensweltorientierter Sozialer Arbeit. Handlungszugänge und Methoden in unterschiedlichen Arbeitsfeldern. 2. Auflage, Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779915249.
• Müller, C./Mührel, E./Birgmeier, B. (Hrsg.) (2016): Soziale Arbeit in der Ökonomisierungsfalle? ISBN-13: 978-3658130596.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 120
Selbstüberprüfung (in Std.): -
Tutorien (in Std.): 30

Modul Frühkindliche Bildung und Erziehung (DLMSAWFBE)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Frühkindliche Bildung und Erziehung

Modulnummer:

DLMSAWFBE

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Grundlagen der frühkindlichen Bildung (DLMSAWFBE01)
  • Praxis und Evaluation frühkindlicher Bildung (DLMSAWFBE02)

Dauer:

Selbststudium: 220 h
Selbstüberprüfung: 40 h
Tutorien: 40 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Stefan Bestmann

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Sozialpädagogik
• Soziale Ungleichheit, Inklusion und Exklusion
• Sozialraumorientierung
• Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit in Disziplin und Profession

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Grundlagen der frühkindlichen Bildung:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Moduls
• können die Studierenden aktuelle Grundlagen der frühkindlichen elementaren Bildung beispielbezogen erklären sowie die eigene Grundhaltung zur frühkindlichen Bildung reflektieren.
• können die Studierenden die Phasen und Dimensionen frühkindlicher Entwicklung darstellen und Entwicklungs- und Sozialisationsrisiken von jungen Kindern fallbezogen aufzeigen.
• können die Studierenden das Zusammenspiel verschiedener Rahmenbedingungen richtig einschätzen und insbesondere Bildungspläne und Konzeptionen in Beziehung setzen.
• können die Studierenden zwei Ansätze der Bildungsförderung lerntheoretisch beurteilen.
• können die Studierenden relevante Qualitätskonzepte eigenständig recherchieren und bewerten.
• sind die Studierenden in der Lage, ihr eigenes pädagogisch-fachliches Tun kritisch zu überprüfen und Ziele für die eigene Entwicklung zu definieren.

Praxis und Evaluation frühkindlicher Bildung:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Moduls
• können die Studierenden Bildung, Erziehung und Betreuung in ihren Funktionen und Dimensionen unterscheiden und erläutern.
• können die Studierenden aus modernen frühpädagogischen Ansätzen bestimmte weitere Handlungsvorgaben ableiten.
• können die Studierenden das Bild vom Kind als sozialen Akteur anhand von zwei speziellen Programmen anerkennend einordnen.
• können die Studierenden die Frage nach der richtigen methodisch-didaktischen Gestaltung von frühpädagogischen Lehr-Lern-Prozessen und der Effektivität erzieherischen Handelns erfassen und in ihrer Bedeutung würdigen.
• können die Studierenden wichtige frühpädagogische Evaluations- und Erfassungsinstrumente in vertiefter Weise in ihren Kennzeichen vergleichen und ihren Ergebnissen beurteilen.

Lehrinhalt des Moduls:

Grundlagen der frühkindlichen Bildung:

• Grundlagen frühkindlicher Bildung
• Frühkindliche Entwicklung
• Ökonomische, rechtliche und fachpolitische Rahmenbedingungen der Kindertagesbetreuung
• Frühpädagogische Bildungsförderung
• Qualität und Entwicklung
• Pädagogische Professionalität

Praxis und Evaluation frühkindlicher Bildung:

• Grundlagen frühkindlicher Erziehung
• Moderne Ansätze der Pädagogik der frühen Kindheit
• Das Kind als sozialer Akteur mit Bedürfnissen und Rechten
• Zur Pädagogik der frühen Kindheit im 21. Jahrhundert
• Evaluation von frühpädagogischen Evaluations- und Erfassungsinstrumenten

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 120 ECTS = 8.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

• DLMSAWFBE01: Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie (50 %)
• DLMSAWFBE02: Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie (50 %)

Kursnummer:

DLMSAWFBE01

Kursname:

Grundlagen der frühkindlichen Bildung

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In diesem Modulkurs werden die Grundlagen von frühkindlicher Bildung und Entwicklung vertieft und die ökonomischen, rechtlichen und fachpolitischen Rahmenbedingungen von Bildung und Erziehung erörtert und diskutiert. Der Kurs thematisiert außerdem lerntheoretische Ansätze, beschäftigt sich mit Qualitätskonzepten und stellt ihre Entwicklung in einen internationalen Zusammenhang.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses

  • können die Studierenden aktuelle Grundlagen der frühkindlichen elementaren Bildung beispielbezogen erklären sowie die eigene Grundhaltung zur frühkindlichen Bildung reflektieren.
  • können die Studierenden die Phasen und Dimensionen frühkindlicher Entwicklung darstellen und Entwicklungs- und Sozialisationsrisiken von jungen Kindern fallbezogen aufzeigen.
  • können die Studierenden das Zusammenspiel verschiedener Rahmenbedingungen richtig einschätzen und insbesondere Bildungspläne und Konzeptionen in Beziehung setzen.
  • können die Studierenden zwei Ansätze der Bildungsförderung lerntheoretisch beurteilen.
  • können die Studierenden relevante Qualitätskonzepte eigenständig recherchieren und bewerten.
  • sind die Studierenden in der Lage, ihr eigenes pädagogisch-fachliches Tun kritisch zu überprüfen und Ziele für die eigene Entwicklung zu definieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Grundlagen frühkindlicher Bildung

1.1 Definition, Theorie, Kennzeichen und Konzepte frühkindlicher Bildung

1.2 Schwerpunkte aktueller Forschung

2 Frühkindliche Entwicklung

2.1 Kognitive, soziale und emotionale Entwicklung

2.2 Entwicklungs- und Sozialisationsrisiken bei jungen Kindern

3 Ökonomische, rechtliche und fachpolitische Rahmenbedingungen der Kindertagesbetreuung

3.1 Bildungs- und Erziehungsziele der Bildungspläne

3.2 Zum Zusammenhang von Bildungsplänen und Konzeptionen

4 Frühpädagogische Bildungsförderung

4.1 Der metakognitive Ansatz

4.2 Das Spiel als Förderstrategie

5 Qualität und Entwicklung

5.1 Frühpädagogische Qualitätskonzepte

5.2 Best Practice von Qualitätsentwicklung im internationalen Vergleich

6 Pädagogische Professionalität

6.1 Merkmale pädagogisch-fachlichen Tuns

6.2 Die pädagogische Kompetenz: Entwurf und Wirklichkeit

Literatur:

• Franz, M. (2016): „Heute wieder nur gespielt“ – und dabei viel gelernt! Den Stellenwert des kindlichen Spiels überzeugend darstellen. Don Bosco, München. ISBN-13: 978-3769822083.
• Fried, L./Roux, S. (Hrsg.) (2006): Pädagogik der frühen Kindheit. Beltz, Weinheim. ISBN-13: 978-3407562838.
• Fthenakis, W. E./Oberhuemer, P. (Hrsg.) (2010): Frühpädagogik international. Bildungsqualität im Blickpunkt. 2. Auflage, VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531172347.
• Höhl, S./Weigelt, S. (2015): Entwicklung in der Kindheit (4–6 Jahre). Reinhardt, München. ISBN-13: 978-3497025510.
• Lohaus, A./Vierhaus, M. (2015): Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters. 3. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3662455289.
• Pfeffer, S. (2015): Sozial-emotionale Entwicklung fördern. Wie Kinder in Gemeinschaft stark werden. Herder, Freiburg im Breisgau. ISBN-13: 978-3451323836.
• Pousset, R. (Hrsg.) (2014): Handwörterbuch Frühpädagogik. Mit Schlüsselbegriffen der Sozialen Arbeit. 4. Auflage, Cornelsen, Berlin. ISBN-13: 978-3589248636.
• Schäfer, G. E. (Hrsg.) (2011): Bildung beginnt mit der Geburt. Für eine Kultur des Lernens in Kindertageseinrichtungen. 4. Auflage, Cornelsen, Berlin. ISBN-13: 978-3589247578.
• Schäfer, G. E. (2011): Bildungsprozesse im Kindesalter. Selbstbildung, Erfahrung und Lernen in der frühen Kindheit. 4. Auflage, Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779903529.
• Stamm, M. (2010): Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung. Haupt, Bern/Wien. ISBN-13: 978-3825234126.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Kursnummer:

DLMSAWFBE02

Kursname:

Praxis und Evaluation frühkindlicher Bildung

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs beschäftigt sich mit der aktuellen außerschulischen, institutionellen Früherziehung, wie sie beispielhaft in Kindertagesstätten und Kindergärten angeboten wird. Neuere Entwicklungslinien der frühkindlichen Pädagogik werden mit konkreten erfolgreichen internationalen und nationalen Programmen verknüpft.
Außerdem interessiert sich der Kurs für offene Fragen der zukünftigen Weiterentwicklung der Frühpädagogik und für die fundierte Einschätzung von frühpädagogischen Evaluations-
und Erfassungsinstrumenten.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses

  • können die Studierenden den aktuellen Stand von institutionellen Angeboten in ausgewählten Erziehungsbereichen in vertiefter Weise erläutern.
  • können die Studierenden Handlungsempfehlungen aus modernen pädagogischen Ansätzen der Pädagogik der frühen Kindheit ableiten.
  • können die Studierenden anhand ausgewählter Programme den heutigen Status des Kindes als sozialen Akteur mit Rechten und Pflichten hinterfragen und für eigenes professionelles Handeln kritisch reflektieren.
  • können die Studierenden Entwicklungsnotwendigkeiten der heutigen frühpädagogischen Erziehungsforschung kennen und eigenständige Ideen zur Umsetzung entwickeln.
  • können die Studierenden ausgewählte frühpädagogische Evaluations- und Erfassungsinstrumente theoretisch anwenden und gegenüberstellen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Grundlagen frühkindlicher Erziehung

1.1 Bedeutung und Funktionen von institutioneller Früherziehung

1.2 Aktueller fachlicher Stand in ausgewählten Erziehungsbereichen

2 Moderne Ansätze der Pädagogik der frühen Kindheit

2.1 Partizipativ-autoritative Erziehung

2.2 Demokratische Erziehungsprogramme

3 Das Kind als sozialer Akteur mit Bedürfnissen und Rechten

3.1 Curriculum „Te Whäriki“ (Neuseeland)

3.2 Das Projekt „Bildungs- und Lerngeschichten“ (DJI München)

4 Zur Pädagogik der frühen Kindheit im 21. Jahrhundert

4.1 Methodisch-didaktische Gestaltung frühpädagogischer Lehr- bzw. Lernprozesse

4.2 Zur Effektivität des Handelns von Kita-Fachkräften

5 Frühpädagogische Evaluations- und Erfassungsinstrumente

5.1 DESK (3–6) von Tröster, Flender und Reineke

5.2 Grenzsteine der Entwicklung von Laewen

5.3 Wiener Entwicklungstest (WET) von Kastner-Koller und Deimann

5.4 Entwicklungstest 6–6 (ET 6–6) von Petermann und Stein

5.5 Beobachtungsbogen zur Erfassung von Entwicklungsrückständen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindergartenkindern (BEK) von Mayr

Literatur:

• Leu, H. R. et al. (2007): Bildungs-und Lerngeschichten. Bildungsprozesse in früher Kindheit beobachten, dokumentieren und unterstützen. 2. Auflage, Verlag das Netz, Weimar. ISBN-13: 978-3937785677.
• Macha, T./Petermann, F. (2016): Fallbuch ET 6-6-R. Der Entwicklungstest für Kinder von sechs Monaten bis sechs Jahren in der Praxis. Hogrefe, Göttingen. ISBN-13: 978-3801725549.
• Mayr, T. (1998): Beobachtungsbogen zur Erfassung von Entwicklungsrückständen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindergartenkindern: BEK. IFP, München. ISBN-13: 978-3000036231.
• Schlecht, D./Förster, C./Wellner, B. (2016): Wie gut ist unsere Kita? Skalen zur Einschätzung der pädagogischen Qualität nach nationalen und internationalen Standards unter Einbeziehung aller Bildungspläne in Deutschland. Herder, Freiburg im Breisgau. ISBN-13: 978-3451348990.
• Siepmann, G. (Hrsg.) (2000): Frühförderung im Vorschulbereich. Beiträge einer Interdisziplinären Arbeitstagung zur Frühförderung am Institut für Sonderpädagogik der Universität Potsdam im September 1999. Lang, Frankfurt a. M. ISBN-13: 978-3631365823.
• Stockmann, R./Meyer, W. (2014): Evaluation. Eine Einführung. 2. Auflage, Budrich/UTB, Opladen/Stuttgart. ISBN-13: 978-3825285531.
• Tietze, W. et al. (2005): Kindergarten-Skala. (KES-R). Feststellung und Unterstützung pädagogischer Qualität in Kindergärten. 3. Auflage, Beltz, Weinheim. ISBN-13: 978-3407563415.
• Tietze, W. et al. (Hrsg.) (2016): Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein Nationaler Kriterienkatalog. 5. Auflage, Verlag das Netz, Weimar. ISBN-13: 978-3868921212.
• Viernickel, S./Völkel, P. (2009): Beobachten und Dokumentieren im pädagogischen Alltag. 4. Auflage, Herder, Freiburg im Breisgau. ISBN-13: 978-3451322600.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Modul Klinische Sozialarbeit und Gesundheitsförderung (DLMSAWKSG)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Klinische Sozialarbeit und Gesundheitsförderung

Modulnummer:

DLMSAWKSG

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Klinische Sozialarbeit (DLMSAWKSG01)
  • Klinische Gesundheitsförderung (DLMSAWKSG02)

Dauer:

Selbststudium: 220 h
Selbstüberprüfung: 40 h
Tutorien: 40 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Dominik Mantey

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Gesundheitspsychologie und -soziologie
• Gesprächsführung, Beratung, Mediation
• Aktuelle Themen in Sozialer Arbeit

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Klinische Sozialarbeit:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Modulkurses
• können die Studierenden die theoretischen Grundlagen der Klinischen Sozialarbeit bestimmen.
• können die Studierenden verschiedene Ansätze von Klinischer Sozialer Arbeit konstruktiv in ihrer Bedeutung für das eigene Praxisfeld würdigen.
• können die Studierenden das Case Management als Methodenkonzept Klinischer Sozialarbeit differenziert erläutern.
• können die Studierenden zur Diagnostik-Debatte in der Sozialen Arbeit eine eigene, ethisch reflektierte Haltung weiterentwickeln und argumentativ gehaltvoll diskutieren.
• können die Studierenden normative Grundlagen Klinischer Sozialarbeit reflektieren und gesundheits- und beziehungsorientierte Methoden in vertiefter Weise fallbezogen darstellen.
• können die Studierenden Qualitätsmanagement- und Evaluationsmethoden inhaltlich und argumentativ überzeugend vertreten.

Klinische Gesundheitsförderung:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Modulkurses
• können die Studierenden Gesundheitsförderung in ihren Grundbestimmungen auf vertiefte Weise erfassen und würdigen.
• können die Studierenden den engen Zusammenhang von Gesundheitsförderung und Prävention erläutern und kritisch-interessiert in Rechnung stellen für eigene Gestaltungsaufgaben.
• können die Studierenden Stressprävention als Querschnittsaufgabe Sozialer Arbeit einstufen und fallbezogen konkrete Handlungskonsequenzen ableiten.
• können die Studierenden den aktuellen Stand der politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen von gesellschaftlich organisierter Gesundheitsförderung kritisch einschätzen, ebenso ihre Möglichkeiten und Grenzen.
• können die Studierenden Gesundheitsförderung altersdifferenziert mit Blick auf den Lebenslauf des Menschen als sozialen Akteur betrachten und eigene Ideen zur Vertiefung entwickeln.
• können die Studierenden ausgewählte Unternehmen hinsichtlich Maßnahmen der Gesundheitsförderung kritisch gegenüberstellen und kriteriengeleitet bewerten.

Lehrinhalt des Moduls:

Klinische Sozialarbeit:

• Klinische Sozialarbeit – Grundzüge und Entwicklungslinien
• Theoretische Grundlagen
• Case Management als Methodenkonzept
• Diagnostik in der Sozialen Arbeit
• Haltung und Methoden klinischer Sozialarbeit

Klinische Gesundheitsförderung:

• Gesundheitsförderung – die Grundlagen
• Prävention und Gesundheitsförderung
• Gesundheitsförderung in Gesellschaft und Politik
• Prävention und Gesundheitsförderung im Lebenslauf
• Gesundheitsförderung im Betrieb

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 120 ECTS = 8.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

• DLMSAWKSG01: Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie (50 %)
• DLMSAWKSG02: Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie (50 %)

Kursnummer:

DLMSAWKSG01

Kursname:

Klinische Sozialarbeit

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In diesem Modulkurs werden die Grundlinien der Klinischen Sozialarbeit vertieft diskutiert und das Case Management als spezifisches Methodenkonzept zur Gesundheitsorientierung Sozialer Arbeit genutzt. Eine konstruktiv-kritische Kenntnis und Haltung zur Diagnostik-Debatte in Sozialer Arbeit befähigt die Studierenden dazu, eigene Wertpositionen kollegial zu reflektieren. Ausgewählte Methoden klinischer Sozialarbeit werden sich ebenso angeeignet wie Wissen über das Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses

  • können die Studierenden die theoretischen Grundlagen der Klinischen Sozialarbeit bestimmen.
  • können die Studierenden verschiedene Ansätze von Klinischer Sozialer Arbeit konstruktiv in ihrer Bedeutung für das eigene Praxisfeld würdigen.
  • können die Studierenden das Case Management als Methodenkonzept Klinischer Sozialarbeit differenziert erläutern.
  • können die Studierenden zur Diagnostik-Debatte in der Sozialen Arbeit eine eigene, ethisch reflektierte Haltung weiterentwickeln und argumentativ gehaltvoll diskutieren.
  • können die Studierenden normative Grundlagen Klinischer Sozialarbeit reflektieren und gesundheits- und beziehungsorientierte Methoden in vertiefter Weise fallbezogen darstellen.
  • können die Studierenden Qualitätsmanagement- und Evaluationsmethoden inhaltlich und argumentativ überzeugend vertreten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundzüge und Entwicklungslinien

1.1 Gegenstandsbestimmung

1.2 Entwicklungslinien – Historische Entwicklung Clinical Social Work in den USA und Klinische Sozialarbeit in Deutschland

1.3 Soziale Arbeit und Gesundheit – Ein Exkurs in die Gesundheitssoziologie

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Die biopsychosoziale Perspektive auf Gesundheit und Krankheit

2.2 Das Person-in-Environment-Modell

2.3 Soziale Unterstützung als Gesundheitsfaktor

3. Diagnostik

3.1 Grundzüge der Diagnostik in der Sozialen Arbeit

3.2 Instrumente der Diagnostik

4. Methodisches Handeln

4.1 Gesundheitsorientierte Beratung und Gesprächsführung

4.2 Case Management als Methodenkonzept

5. Reflexion beruflichen Handelns und Qualitätsmanagement

5.1 Ethische Grundpositionen in der Klinischen Sozialarbeit

5.2 Supervision und Intervision

5.3 Qualitätsmanagement und Evaluation

Literatur:

• Dörr, M. (Hrsg.) (2002): Klinische Sozialarbeit – eine notwendige Kontroverse. Schneider Hohengehren, Baltmannsweiler. ISBN-13: 978-3896765635.
• Ewers, M./Schaeffer, D. (Hrsg.) (2005): Case Management in Theorie und Praxis. 2. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456842721.
• Gahleitner, S. B./Hahn, G./Glemser, R. (Hrsg.) (2013): Psychosoziale Diagnostik. Klinische Sozialarbeit. 2. Auflage, Psychiatrie Verlag, Köln.
• Hünersdorf, B. (2009): Der klinische Blick in der Sozialen Arbeit. Systemtheoretische Annäherungen an eine Reflexionstheorie des Hilfesystems. VS Verlag, Wiesbaden.
• Kleve, H. et al. (2015): Systemisches Case Management. Falleinschätzung und Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit. 4. Auflage, Carl-Auer, Heidelberg.
• Neuffer, M. (2013): Case Management. Soziale Arbeit mit Einzelnen und Familien. 5. Auflage, Beltz Juventa, Weinheim.
• Ningel, R. (2011): Methoden der Klinischen Sozialarbeit. Haupt, Bern.
• Pantucek, P. (2006): Soziale Diagnostik. Verfahren für die Praxis sozialer Arbeit. 2. Auflage, Böhlau, Wien.
• Pauls, H. (2013): Klinische Sozialarbeit. Grundlagen und Methoden psycho-sozialer Behandlung. 3. Auflage, Beltz Juventa, Weinheim.
• Schlittmaier, A. (2014): Ethische Grundlagen Klinischer Sozialarbeit. 2. Auflage, ZKS, Weitramsdorf.
• Sommerfeld, P. et al. (2016): Klinische Soziale Arbeit und Psychiatrie. Entwicklungslinien einer handlungstheoretischen Wissensbasis. Springer VS, Wiesbaden.
Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Kursnummer:

DLMSAWKSG02

Kursname:

Klinische Gesundheitsförderung

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der Kurs beschäftigt sich vertieft mit den wesentlichen Aspekten von Gesundheitsförderung. Dazu werden die Grundlagen dargestellt und verschiedene praktische Ansätze unterschieden. Die politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Möglichkeiten und Grenzen von Gesundheitsförderung sind gleichermaßen Gegenstand der Lehrveranstaltung wie die gesundheitsfördernde Perspektive auf den Lebenslauf. Ergänzend wird die Gesundheitsförderung in Unternehmen kritisch hinterfragt.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses

  • können die Studierenden Gesundheitsförderung in ihren Grundbestimmungen auf vertiefte Weise erfassen und würdigen.
  • können die Studierenden den engen Zusammenhang von Gesundheitsförderung und Prävention erläutern und kritisch-interessiert in Rechnung stellen für eigene Gestaltungsaufgaben.
  • können die Studierenden Stressprävention als Querschnittsaufgabe Sozialer Arbeit einstufen und fallbezogen konkrete Handlungskonsequenzen ableiten.
  • können die Studierenden den aktuellen Stand der politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen von gesellschaftlich organisierter Gesundheitsförderung kritisch einschätzen, ebenso ihre Möglichkeiten und Grenzen.
  • können die Studierenden Gesundheitsförderung altersdifferenziert mit Blick auf den Lebenslauf des Menschen als sozialen Akteur betrachten und eigene Ideen zur Vertiefung entwickeln.
  • können die Studierenden ausgewählte Unternehmen hinsichtlich Maßnahmen der  Gesundheitsförderung kritisch gegenüberstellen und kriteriengeleitet bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Gesundheitsförderung – die Grundlagen

1.1 Definition, Kernstrategien und Handlungsbereiche

1.2 Gesundheit als mehrdimensionales Geschehen

1.3 Gesundheitskompetenz

2. Prävention und Gesundheitsförderung

2.1 Prävention

2.2 Kritik von Präventionsmaßnahmen

2.3 Stressprävention: Entstehungsbedingungen, Erklärungsmodelle und Ansätze

3. Gesundheitsförderung in Gesellschaft und Politik

3.1 Politische Rahmenbedingungen von Gesundheitsförderung

3.2 Rechtliche Rahmenbedingungen von Gesundheitsförderung

3.3 Grenzen der Gesundheitsförderung

4. Gesundheitsförderung und Prävention im Lebenslauf

4.1 Gesundheitsförderung und Prävention im Kindheitsalter

4.2 Gesundheitsförderung und Prävention im Jugendalter

4.3 Gesundheitsförderung und Prävention im Erwachsenenalter

4.4 Gesundheitsförderung und Prävention im Alter

5. Gesundheitsförderung im Betrieb

5.1 Gesundheitsförderung und Prävention am Arbeitsplatz

5.2 Gesundheitsförderung von Frauen und Männern

Literatur:

• Antonowsky, A. (1997): Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit. DGVT, Tübingen. ISBN-13: 978-3871591365.
• Franke, A. (2012): Modelle von Gesundheit und Krankheit. 3. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456851204.
• Franzkowiak, P. (2006): Präventive soziale Arbeit im Gesundheitswesen. Reinhardt, München. ISBN-13: 978-3825227371.
• Hackauf, H./Ohlbrecht, H. (Hrsg.) (2010): Jugend und Gesundheit. Ein Forschungsüberblick. Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779917526.
• Hurrelmann, K./Klotz, T./Haisch, J. (Hrsg.) (2014): Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung. 4. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456848662.
• Kingreen, T./Laux, B. (Hrsg.) (2008): Gesundheit und Medizin im interdisziplinären Diskurs. Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3540771951.
• Jost, A. (2013): Gesundheit und Soziale Arbeit. Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170222519.
• Schiffer, E. (2013): Wie Gesundheit entsteht. Salutogenese – Schatzsuche statt Fehlerfahndung. 8. Auflage, Beltz, Weinheim/Basel. ISBN-13: 978-3407859792.
• Schneider, C. (2012): Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Nebenwirkung Gesundheit. 2. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456851471.
• Shazer, S. de (2017): Worte waren ursprünglich Zauber. Von der Problemsprache zur Lösungssprache. 4. Auflage, Carl-Auer, Heidelberg. ISBN-13: 3896706898.
• Simon, M. (2017): Das Gesundheitssystem in Deutschland. Eine Einführung in Struktur und Funktionsweise. 6. Auflage, Hogrefe, Bern. ISBN-13: 978-3456857435.
• Uhle, T./Treier, M. (2015): Betriebliches Gesundheitsmanagement. Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt – Mitarbeiter einbinden, Prozesse gestalten, Erfolge messen. 3. Auflage, Springer, Berlin. ISBN-13: 978-3662467237.
• Wippermann, C. et al. (2011): Chancengerechtigkeit im Gesundheitssystem. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531180045.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Modul Sozialraumorientierung und Netzwerkarbeit (DLMSAWSRON)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Sozialraumorientierung und Netzwerkarbeit

Modulnummer:

DLMSAWSRON

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Sozialraumorientierung (DLMSAWSRON01)
  • Netzwerkarbeit (DLMSAWSRON02)

Dauer:

Selbststudium: 220 h
Selbstüberprüfung: 40 h
Tutorien: 40 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Stefan Bestmann

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Soziale Arbeit

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Entwicklungslinien der Sozialen Arbeit in Disziplin und Profession
• Aktuelle Themen in der Sozialen Arbeit
• Sozialpädagogik

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Sozialraumorientierung:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Modulkurses
• können die Studierenden aktuelle Grundlinien sozialraumorientierter Ansätze vertieft darstellen und das Sozialmonitoring erläutern.
• können die Studierenden auf der Ebene des Individuums ausgewählte Methoden und Techniken anwenden und ihre Durchführung evaluieren.
• können die Studierenden auf der Ebene von Netzwerken Verfahren wie das der Stadtteilerkundung planen sowie weitere Schritte und deren Evaluation in Ansätzen durchführen.
• können die Studierenden auf der Handlungsebene von Organisation systematisch Perspektivenwechsel herbeiführen und zweckbezogen einsetzen.
• können die Studierenden probeweise größere Gruppenaktivitäten initiieren und moderieren und im öffentlichen Raum zielbezogene Aktionen planen und ihre Wirkungen im Kollegium kritisch beurteilen.
• können die Studierenden den Ansatz der Sozialraumorientierung systematisch kritisieren, probeweise eigene Ideen zur Weiterentwicklung entwickeln und diese bewerten.

Netzwerkarbeit:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Modulkurses
• können die Studierenden das Konzept der (sozialen) Netzwerkarbeit vertiefend erläutern, sozialtheoretisch einbetten und sich kulturell als professionelle Fachkräfte aneignen.
• können die Studierenden verschiedene theoretische Zugänge zu sozialen Netzwerken unterscheiden und einander gegenüberstellen.
• können die Studierenden Konzepte und Verfahren von Netzwerkarbeit probeweise zielgerichtet durchführen und selbstkritisch reflektieren.
• können die Studierenden anhand von konkreten Beispielen aus der Praxis Funktion und Bedeutung von Netzwerken selbstständig beurteilen.
• können die Studierenden Netzwerkpraxis systematisch evaluieren.

Lehrinhalt des Moduls:

Sozialraumorientierung:

• Sozialraumorientierung – vertiefende Grundzüge
• Handlungsfeld Individuum: Methoden und Techniken
• Handlungsfeld Netzwerk: Methoden und Konzepte
• Handlungsfeld Organisation: Methoden und Vorgehensweisen
• Handlungsfeld Sozialstruktur: Methoden und Verfahren
• Kritik und Weiterentwicklung

Netzwerkarbeit:

• (Soziale) Netzwerkarbeit – die theoretischen Grundlagen
• Theorien sozialer Netzwerke
• Konzepte und Verfahren
• Netzwerk und Kooperation – konkrete Praxisbeispiele aus ausgewählten Arbeitsfeldern
• Netzwerkevaluation

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 120 ECTS = 8.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

• DLMSAWSRON01: Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie (50 %)
• DLMSAWSRON02: Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie (50 %)

Kursnummer:

DLMSAWSRON01

Kursname:

Sozialraumorientierung

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In diesem Modulkurs wird der Sozialraumorientierte Ansatz als Mehrebenenansatz vertieft theoretisch beleuchtet und in seiner Relevanz kritisch und konstruktiv diskutiert.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Konzepte und Methoden der Sozialraumorientierung, die im Rahmen des Kurses reflektiert und probeweise umgesetzt werden sollen. Der Kurs selbst dient hierfür als sozialer Raum, zum Beispiel für Moderationsübungen.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses

  • können die Studierenden aktuelle Grundlinien sozialraumorientierter Ansätze vertieft darstellen und das Sozialmonitoring erläutern.
  • können die Studierenden auf der Ebene des Individuums ausgewählte Methoden und Techniken anwenden und ihre Durchführung evaluieren.
  • können die Studierenden auf der Ebene von Netzwerken Verfahren wie das der Stadtteilerkundung planen sowie weitere Schritte und deren Evaluation in Ansätzen durchführen.
  • können die Studierenden auf der Handlungsebene von Organisation systematisch Perspektivenwechsel herbeiführen und zweckbezogen einsetzen.
  • können die Studierenden probeweise größere Gruppenaktivitäten initiieren und moderieren und im öffentlichen Raum zielbezogene Aktionen planen und ihre Wirkungen im Kollegium kritisch beurteilen.
  • können die Studierenden den Ansatz der Sozialraumorientierung systematisch kritisieren, probeweise eigene Ideen zur Weiterentwicklung entwickeln und diese bewerten.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Sozialraumorientierung – vertiefende Grundzüge

1.1 Zur aktuellen Debatte um Sozialraumorientierung

1.2 Geschichte, Ursprünge und methodische Prinzipien von Sozialraumorientierung

1.3 Sozialmonitoring als Steuerungsinstrument für Sozialraumorientierung

2 Handlungsfeld Individuum: Methoden und Techniken

2.1 Familienrat

2.2 Ressourcencheck

2.3 Eco-Mapping

3 Handlungsfeld Netzwerk: Methoden und Konzepte

3.1 Stadtteilerkundung

3.2 Nadelmethode

3.3 Sozialraumprojekte

4 Handlungsfeld Organisation: Methoden und Vorgehensweisen

4.1 Innovation und Provokation

4.2 Nutzerbefragung

5 Handlungsfeld Sozialstruktur: Methoden und Verfahren

5.1 Aktionsformen im öffentlichen Raum

5.2 Großgruppenmethoden

6 Kritik und Weiterentwicklung

6.1 Kritische Diskussion

6.2 Entwicklungsmöglichkeiten aus der Praxis – Ideenkonferenz

Literatur:

• Budde, W./Früchtel, F./Hinte, W. (Hrsg.) (2006): Sozialraumorientierung. Wege zu einer veränderten Praxis. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531150901.
• Deinet, U. (Hrsg.) (2009): Methodenbuch Sozialraum. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531159997.
• Früchtel, F./Cyprian, G./Budde, W. (2013): Sozialer Raum und Soziale Arbeit. Textbook: Theoretische Grundlagen. 3. Auflage, Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531184326.
• Früchtel, F./Budde, W./Cyprian, G. (2013): Sozialer Raum und Soziale Arbeit. Fieldbook: Methoden und Techniken. 3. Auflage, Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531184333.
• Fürst, R./Hinte, W. (Hrsg.) (2014): Sozialraumorientierung. Ein Studienbuch zu fachlichen, institutionellen und finanziellen Aspekten. Facultas, Wien. ISBN-13: 978-3825243241.
• Haller, D./Hinte, W./Kummer, B. (Hrsg.) (2007): Jenseits von Tradition und Postmoderne. Sozialraumorientierung in der Schweiz, Österreich und Deutschland. Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779918851.
• Hinte, W./Treeß, H. (2014): Sozialraumorientierung in der Jugendhilfe. Theoretische Grundlagen, Handlungsprinzipien und Praxisbeispiele einer kooperativ-integrativen Pädagogik. 3. Auflage, Beltz Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779926870.
• Kessl, F. et al. (Hrsg.) (2005): Handbuch Sozialraum. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3322810069.
• Kessl, F./Reutlinger, C. (Hrsg.) (2008): Schlüsselwerke der Sozialraumforschung. Traditionslinien in Texten und Kontexten. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531151526.
• Noack, M. (2015): Kompendium Sozialraumorientierung. Geschichte, theoretische Grundlagen, Methoden und kritische Positionen. Beltz Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779932451.
• Schönig, W. (2014): Sozialraumorientierung. Grundlagen und Handlungsansätze. 2. Auflage, Wochenschau Verlag, Schwalbach. ISBN-13: 978-3899749335.
• Werlen, B. (2005): Grenzen des Sozialraums. Kritik eines Konzepts – Perspektiven für Soziale Arbeit. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3810040213.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Kursnummer:

DLMSAWSRON02

Kursname:

Netzwerkarbeit

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In diesem Modulkurs werden die Grundlagen der (sozialen) Netzwerkarbeit theoretisch vertieft und in ihrer Praxisrelevanz anwendungsbezogen diskutiert. In den Fokus rücken ausgewählte Konzepte und Verfahren. Durch konkrete Praxisbeispiele werden Parallelen sichtbar und in ihrer Umsetzung diskutierbar. Der Erwerb von anwendungsbezogenem Wissen und Fähigkeiten zur Evaluation von Netzwerken runden den Kurs ab.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses

  • können die Studierenden das Konzept der (sozialen) Netzwerkarbeit vertiefend erläutern, sozialtheoretisch einbetten und sich kulturell als professionelle Fachkräfte aneignen.
  • können die Studierenden verschiedene theoretische Zugänge zu sozialen Netzwerken unterscheiden und einander gegenüberstellen.
  • können die Studierenden Konzepte und Verfahren von Netzwerkarbeit probeweise zielgerichtet durchführen und selbstkritisch reflektieren.
  • können die Studierenden anhand von konkreten Beispielen aus der Praxis Funktion und Bedeutung von Netzwerken selbstständig beurteilen.
  • können die Studierenden Netzwerkpraxis systematisch evaluieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 (Soziale) Netzwerkarbeit – die theoretischen Grundlagen

1.1 Definition, Funktion und Aufgaben

1.2 Die Netzwerk-Gesellschaft – Leben in und mit Netzwerken

1.3 Netzwerkarbeiten als Kultur

1.4 Anforderungen an pädagogische Fachkräfte

2 Theorien sozialer Netzwerke

2.1 Handlungstheorie

2.2 Sozialkapital

2.3 Systemtheorie

2.4 Akteur-Netzwerk-Theorie

3 Konzepte und Verfahren

3.1 Empowerment

3.2 Selbsthilfe: Unterstützung durch Netzwerkbildung

3.3 Vernetzung sozialer Dienste und Angebote

4 Netzwerk und Kooperation – konkrete Praxisbeispiele aus ausgewählten Arbeitsfeldern

4.1 Frühe Hilfen

4.2 Von der Kita zum Familienzentrum

4.3 Weitere Beispiele aus dem (inter)nationalen Kontext Sozialer Arbeit

5 Netzwerkevaluation

5.1 Indikatoren, Methoden und Verfahren der Netzwerkevaluation

5.2 Netzwerkevaluation in der Praxis

Literatur:

• Beushausen, J. (2012:) Genogramm- und Netzwerkanalyse. Die Visualisierung familiärer und sozialer Strukturen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen. ISBN-13: 978-3525401835.
• Bommes, M./Tacke, V. (2007): Netzwerke in der Gesellschaft der Gesellschaft. Funktionen und Folgen einer doppelten Begriffsverwendung. In: Soziale Systeme, 13. Jahrgang, Heft 1 + 2, S. 9–20.
• Bullinger, H./Nowak, J. (1998): Soziale Netzwerkarbeit. Lambertus, Freiburg im Breisgau. ISBN-13: 978-3784109602.
• Fischer, J./Kosellek, T. (Hrsg.) (2013): Netzwerke und soziale Arbeit. Theorien, Methoden, Anwendungen. Beltz Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779928263.
• Fischer, J./Geene, R. (Hrsg.) (2017): Netzwerke in Frühen Hilfen und Gesundheitsförderung. Neue Perspektiven kommunaler Modernisierung. Beltz Juventa, Weinheim. ISBN-13: 978-3779934974.
• Fuhse, J. A. (2016): Soziale Netzwerke. Konzepte und Forschungsmethoden. UVK/Lucius, Konstanz/München. ISBN-13: 978-3825245634.
• Häußling, R. et al. (Hrsg.) (2017): Visualisierung sozialer Netzwerke. Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531174792.
• Hollstein, B./Straus, F. (Hrsg.) (2006): Qualitative Netzwerkanalyse. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531174792.
• Holzer, B. (2006): Netzwerke. 2. Auflage, transcript, Bielefeld. ISBN-13: 978-3899423655.
• Müller, K.-D. (2013): Erfolgreich Denken und Arbeiten in Netzwerken. Networking als Kulturtechnik. Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658021078.
• Quilling, E. et al. (2013): Praxiswissen Netzwerkarbeit. Gemeinnützige Netzwerke erfolgreich gestalten. Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531171449.
• Schubert, H. (Hrsg.) (2008): Netzwerkmanagement. Koordination von professionellen Vernetzungen – Grundlagen und Beispiele. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531154442.
• Stegbauer, C. (Hrsg.) (2008): Netzwerkanalyse und Netzwerktheorie. Ein neues Paradigma in den Sozialwissenschaften. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531157382.
• Steinheuser, S. (2006): Aufbau und Stabilisierung von Vertrauen in interorganisationalen Netzwerken. Hampp, München. ISBN-13: 978-3866180215.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Modul Organisations- und Personalentwicklung (DLMWOP)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Organisations- und Personalentwicklung

Modulnummer:

DLMWOP

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Talentmanagement und Personalentwicklung (DLMTUP01)
  • Change Management und Organisationsentwicklung (DLMCMO01)

Dauer:

Selbststudium: 200 h
Selbstüberprüfung: 50 h
Tutorien: 50 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Nicole Richter

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Personalmanagement, MPM-120
• Master Marketingmanagement, MMM-120
• Master Wirtschaftsinformatik, MWINF-120

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Human Resource Management
• Employer Branding und Recruiting
• Seminar Internationales HR Management
• Compensation und Personalcontrolling

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Talentmanagement und Personalentwicklung

  • können die Studierenden die Bereiche Talentmanagement und Personalentwicklung in den Gesamtkontext des Personalmanagements einordnen.
  • kennen die Studierenden die ethischen Rahmenbedingungen von Talentmanagement und Personalentwicklung.
  • kennen die Studierenden die Ziele, Methoden und Instrumente von Talentmanagement und Personalentwicklung.
  • verstehen die Studierenden die aktuellen Besonderheiten und den Wandel von Talentmanagement und Personalentwicklung.
  • haben die Studierenden alternative Möglichkeiten der Organisation von Talentmanagement und Personalentwicklung kennengelernt.
  • wissen die Studierenden um die Instrumente und Probleme der Erfolgsmessung von Talentmanagement und Personalentwicklung.
  • wissen die Studierenden um die Besonderheiten des internationalen Talentmanagements und der internationalen Personalentwicklung.

Change Management und Organisationsentwicklung

  • die Bereiche Change Management und Organisationsentwicklung in den Gesamtkontext des Personalmanagements einzuordnen.
  • die Ziele, Methoden und Instrumente von Change Management und Organisationsentwicklung zu erläutern.
  • die aktuellen Besonderheiten und den Wandel von Change Management und Organisationsentwicklung zu verstehen.
  • alternative Instrumente von Change Management und Organisationsentwicklung zu benennen. Sie wissen außerdem, wie sich Change Management und Organisationsentwicklung umsetzen lassen.
  • die Instrumente und Probleme der Erfolgsmessung von Change Management und Organisationsentwicklung zu erläutern.
  • die Besonderheiten von Change Management und Organisationsentwicklung in internationalen Unternehmen zu erklären.

Lehrinhalt des Moduls:

Talentmanagement und Personalentwicklung

  • Grundlagen von Talentmanagement und Personalentwicklung
  • Grundlagen von Talentmanagement und Personalentwicklung
  • Kompetenz- und Performance-Management
  • E-Learning & Blended Learning
  • Management-Development
  • Talent-Relationship-Management
  • Organisatorische Implementierung
  • Erfolgskontrolle von Talentmanagement und Personalentwicklung
  • Internationales Talentmanagement und Personalentwicklung
  • Anwendungsbeispiel: ABB

Change Management und Organisationsentwicklung

  • Theoretische Modelle der Organisationsentwicklung
  • Theoretische Modelle des Changemanagements
  • Instrumente und Methoden
  • Organisatorische Implementierung
  • Erfolgskontrolle
  • Besonderheiten in internationalen Unternehmen

Lehrmethoden:

Studienhefte, Übungsaufgaben, Video-Vorlesungen, Online-Tutorien

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 120 ECTS = 8.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

DLMTUP01:
Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie (50 %)

DLMCMO01:
Klausur, 90 Min. (50 %)

Kursnummer:

DLMTUP01

Kursname:

Talentmanagement und Personalentwicklung

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Der demographische Wandel in Deutschland zwingt Unternehmen aktuell dazu, Talente zu finden, zu fördern, weiterzuentwickeln und zu binden. Das Personalmanagement ist folglich mit der kontinuierlichen Aufgabe konfrontiert, sowohl das Talentmanagement als auch die damit eng verbundene Personalentwicklung so zeitgemäß und effizient wie möglich zu gestalten. Dieses Verständnis gilt es den Studierenden im Rahmen des Kurses zu präsentieren und ihnen das notwendige Handwerkszeug zur Umsetzung von Talentmanagement- und Personalentwicklungsaktivitäten zu vermitteln.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses

  • können die Studierenden die Bereiche Talentmanagement und Personalentwicklung in den Gesamtkontext des Personalmanagements einordnen.
  • kennen die Studierenden die ethischen Rahmenbedingungen von Talentmanagement und Personalentwicklung.
  • kennen die Studierenden die Ziele, Methoden und Instrumente von Talentmanagement und Personalentwicklung.
  • verstehen die Studierenden die aktuellen Besonderheiten und den Wandel von Talentmanagement und Personalentwicklung.
  • haben die Studierenden alternative Möglichkeiten der Organisation von Talentmanagement und Personalentwicklung kennengelernt.
  • wissen die Studierenden um die Instrumente und Probleme der Erfolgsmessung von Talentmanagement und Personalentwicklung.
  • wissen die Studierenden um die Besonderheiten des internationalen Talentmanagements und der internationalen Personalentwicklung.
  • kennen die Studierenden aktuelle Anwendungsbeispiele und Best Practice von Talentmanagement und Personalentwicklung.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.nnen.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen von Talentmanagement und Personalentwicklung

1.1 Begriffe und Definitionen

1.2 Rechtliche Grundlagen

1.3 Der demographische Wandel

1.4 Ethische Rahmenbedingungen

2. Kompetenz- und Performance-Management

2.1 Kompetenz- und Skill-Management

2.2 Performance und Potenzial

3. E-Learning & Blended Learning

3.1 Besonderheiten und Rahmenbedingungen

3.2 Planung, Ausgestaltung und Kontrolle

3.3 IT-Grundlagen

4. Management-Development

4.1 Leadership Development

4.2 360 °-Feedback

4.3 Coaching und Mentoring

5. Talent Relationship Management

5.1 Zielgruppendefinition

5.2 Arbeitgeberversprechen

5.3 Suchstrategien

5.4 Kandidatenbindung

6. Organisatorische Implementierung

6.1 Verantwortlichkeiten und Struktur

6.2 Rolle der Führungskräfte

6.3 IT-Systeme für Talentmanagement und Personalentwicklung

6.4 Talentmanagement und Personalentwicklung in Großunternehmen und KMUs am Beispiel der Banken

7. Erfolgskontrolle von Talentmanagement und Personalentwicklung

7.1 Kennzahlen und KPIs

7.2 Problematik der Erfolgskontrolle

8. Internationales Talentmanagement und Personalentwicklung

8.1 Internationale Personalentwicklung

9. Ein Anwendungsbeispiel: ABB

9.1 Talentmanagement und Personalentwicklung bei ABB

Literatur:

Bücher:

  • Becker, M. (2013): Personalentwicklung. Bildung, Förderung und Organisationsentwicklung in Theorie und Praxis. 6. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791032436.
  • Berger, L. A./Berger, D. A. (Hrsg.) (2010): The Talent Management Handbook. 2. Auflage, McGraw-Hill, New York et al. ISBN-13: 978-0071739054.
  • Bröckermann, R./Pepels, W. (Hrsg.) (2002): Personalmarketing. Akquisition – Bindung – Freistellung. Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791020419.
  • Bröckermann, R./Müller-Vorbrüggen, M. (Hrsg.) (2010): Handbuch Personalentwicklung. Die Praxis der Personalbildung, Personalförderung und Arbeitsstrukturierung. 3. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791029290.
  • Dessler, G. (2013): Human Resource Management. 13. Auflage, Prentice Hall, Boston et al. ISBN-13: 978-0132668217.
  • Grote, S./Kauffeld, S./Frieling, E. (Hrsg.) (2012): Kompetenzmanagement. Grundlagen und Praxisbeispiele. 2. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791029566.
  • Kröger, H./Reisky, A. (2004): Blended learning. Erfolgsfaktor Wissen. Bertelsmann, Bielefeld. ISBN-13: 978-3763931415.
  • Meifert, M. T. (Hrsg.) (2010): Strategische Personalentwicklung. Ein Programm in acht Etappen. 2. Auflage, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3642043994.
  • Ritz, A./Thom, N. (Hrsg.) (2011): Talent Management. Talente identifizieren, Kompetenzen entwickeln, Leistungsträger erhalten. 2. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834931740.
  • Scullion, H./Collings, D. G. (Hrsg.) (2011): Global Talent Management. Routledge, New York et al. ISBN-13: 978-0415871716.
  • Trost, A. (2012): Talent Relationship Management. Personalgewinnung in Zeiten des Fachkräftemangels. Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3642170775.
  • Trost, A./Jenewein, T. (Hrsg.) (2011): Personalentwicklung 2.0. Lernen, Wissensaustausch und Talentförderung der nächsten Generation. Luchterhand, München. ISBN-13: 978-3472078784.

Handwörterbücher:

  • Gaugler, E./Oechsler, W. A./Weber, W. (Hrsg.) (2004): Handwörterbuch des Personalwesens. 3. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791080499.
  • Kieser, A./Reber, G./Wunderer, R. (Hrsg.) (1995): Handwörterbuch der Führung. 2. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791080284.

Zeitschriften:

  • Human Resources Manager
  • Human Resource Management Journal
  • Human Resource Management Review
  • International Journal of Applied HRM
  • Personal Quarterly
  • Personalmagazin
  • Personalwirtschaft
  • Personalführung
  • Die Mitbestimmung
  • The International Journal of Human Resource Management
  • Zeitschrift für Personalforschung

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Kursnummer:

DLMCMO01

Kursname:

Change Management und Organisationsentwicklung

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Unternehmen – sowohl Großunternehmen als auch KMUs – sind vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen ständig mit der Notwendigkeit konfrontiert, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Organisation bzw. Struktur entsprechend anzupassen und zu verändern. Diese Transformationsprozesse werden insbesondere von den Mitarbeitern eines Unternehmens häufig als schmerzlich empfunden: Unsicherheiten, Widerstände und Ängste entstehen. Mithilfe von Konzepten und Methoden zu Change Management und Organisationsentwicklung lassen sich diese negativen Konsequenzen aus Veränderungsprozessen mildern. Im Rahmen des Kurses gilt es, dieses Verständnis den Studierenden zu präsentieren und ihnen das notwendige „Handwerkszeug“ zur Umsetzung von Aktivitäten im Hinblick auf Change Management und Organisationsentwicklung zu vermitteln.

Kursziele:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses Change Management und Organisationsentwicklung

  • können die Studierenden die Bereiche Change Management und Organisationsentwicklung in den Gesamtkontext des Personalmanagements einordnen.
  • kennen die Studierenden die Ziele, Methoden und Instrumente von Change Management und Organisationsentwicklung.
  • verstehen die Studierenden die aktuellen Besonderheiten und den Wandel von Change Management und Organisationsentwicklung.
  • haben die Studierenden alternative Instrumente von Change Management und Organisationsentwicklung kennengelernt und wissen, wie sich Change Management und Organisationsentwicklung umsetzen lassen.
  • wissen die Studierenden um die Instrumente und Probleme der Erfolgsmessung von Change Management und Organisationsentwicklung.
  • wissen die Studierenden um die Besonderheiten von Change Management und Organisationsentwicklung in internationalen Unternehmen.
  • kennen die Studierenden aktuelle Anwendungsbeispiele und Best Practice von Change Management und Organisationsentwicklung.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen von Change Management und Organisationsentwicklung

1.1 Externe und interne Rahmenbedingungen

1.2 Grundlagen von Aufbau- und Prozessorganisation

1.3 Begriffe und Definitionen

2.Theoretische (Prozess- und Phasen-) Modelle von Change Management und Organisationsentwicklung

2.1 Klassische Organisationsansätze

2.2 Moderne Organisationsansätze

2.3 Aktuelle Themen der Organisationsstrukturen

3. Theoretische Modelle des Changemanagements

3.1 Vier Typen des organisatorischen Wandels

3.2 Phasenmodell zum Changemanagement nach Lewin

3.3 Ursache-Wirkungs-Modell für Performance und Veränderung nach Burke/ Litwin

3.4 Zwei psychologische Modelle zum organisationalen Wandel

4. Instrumente und Methoden

4.1 Vorgehensweise zur Implementierung von Change

4.2 Kommunikation von Change

4.3 Weitere Instrumente zur Implementierung von Change

5. Organisatorische Implementierung

5.1 Organisatorische Barrieren und Widerstände

5.2 Struktur und Verantwortlichkeiten

5.3 Konfliktmanagement: Kommunikation in Transformationsprozessen

6. Erfolgskontrolle von Change Management und Organisationsentwicklung

6.1 Kennzahlen und KPIs

6.2 Expansion und Kontraktion im Changemanagement / Kennzahlen im St. Galler Management-Modell nach Bleicher

6.3 Weitere Themen bei der Erfolgskontrolle

7. Besonderheiten in internationalen Unternehmen

7.1 Kulturelle Dimensionen nach Hofstede

7.2 Kommunikation in internationalen Changeprojekten

Literatur:

Bücher:

  • Bea, F. X./Göbel, E. (2010): Organisation. Theorie und Gestaltung. 4. Auflage, UTB, Stuttgart. ISBN-13: 978-3825220778.
  • Dessler, G. (2013): Human Resource Management. 13. Auflage, Prentice Hall, Boston et al. ISBN-13: 978-0132668217.
  • Frese, E./Graumann, M./Theuvsen, L. (2012): Grundlagen der Organisation. Entscheidungsorientiertes Konzept der Organisationsgestaltung. 10. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834930293.
  • Grossmann, R./Mayer, K./Prammer, K. (Hrsg.) (2013): Organisationsentwicklung konkret. 11 Fallbeispiele für betriebliche Veränderungsprojekte, Band 2. Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658015312.
  • Kesler, G./Kates, A. (2011): Leading Organization Design. How to Make Organization Design Decisions to Drive the Results You Want. Jossey-Bass, San Francisco (CA). ISBN-13: 978-0470589595.
  • Kotter, J. P. (2011): Leading Change. Wie Sie Ihr Unternehmen in acht Schritten erfolgreich verändern. Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800637898.
  • Kotter, J./Rathgeber, H. (2006): Das Pinguin-Prinzip. Wie Veränderung zum Erfolg führt. Droemer, München. ISBN-13: 978-3426274125.
  • Mohr, N. et al. (Hrsg.) (2010): Herausforderung Transformation. Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3642025273.
  • Rohm, A. (Hrsg.) (2012): Change-Tools. Erfahrene Prozessberater präsentieren wirksame Workshop-Interventionen. 5. Auflage, managerSeminare, Bonn. ISBN-13: 978-3936075397.
  • Schiersmann, C./Thiel, H.-U. (2014): Organisationsentwicklung. Prinzipien und Strategien von Veränderungsprozessen. 4. Auflage, Springer VS, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658034849.
  • Schreyögg, G./Geiger, D. (2016): Organisation: Grundlagen moderner Organisationsgestaltung. Mit Fallstudien. 6. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834944849.
  • Vahs, D. (2015): Organisation. Ein Lehr- und Managementbuch. 8. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791034375.

Aufsätze:

  • Braun, G./Höhmann, I. (2012): Die Ausnahmen und die Regel. In: Harvard Business Manager, Heft 12/2012, S. 38–43.
  • Kotter, J. P. (2007): Leading Change. Why Transformation Efforts Fail. In: Harvard Business Review, Heft 01/2007, S. 92–107.
  • Kotter, J. P. (2012): Die Kraft der zwei Systeme. In: Harvard Business Manager, Heft 12/2012, S. 22–36.

Handwörterbücher:

  • Gaugler, E./Oechsler, W. A./Weber, W. (Hrsg.) (2004): Handwörterbuch des Personalwesens. 3. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791080499.
  • Kieser, A./Reber, G./Wunderer, R. (Hrsg.) (1995): Handwörterbuch der Führung. 2. Auflage, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791080284.

Zeitschriften:

  • Human Resources Manager
  • Human Resource Management Journal
  • Human Resource Management Review
  • International Journal of Applied HRM
  • Organisationsentwicklung : Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management
  • Personal Quarterly
  • Personalmagazin
  • Personalwirtschaft
  • Personalführung
  • Die Mitbestimmung
  • The International Journal of Human Resource Management
  • Zeitschrift für Personalforschung

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Minuten

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Volkswirtschaftslehre (MVOL)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Volkswirtschaftslehre

Modulnummer:

MVOL

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Markt und Staat (MVOL01)
  • Institutionenökonomik (MVOL02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Michael Grömling

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master General Management
• Master of Business Administration

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Wirtschaft und Gesellschaft
• Marketingstrategie

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Markt und Staat:
Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,

  • die konstitutiven Merkmale alternativer Wirtschaftsordnungen zu benennen und im Hinblick auf marktwirtschaftliche Systeme die Grenzen dieser Systeme eigenständig einzuschätzen können.
  • Eingriffstatbestände in marktwirtschaftliche Systeme eigenständig zu bewerten und sich mit den daraus resultierenden Eingriffsnotwendigkeiten selbstständig auseinanderzusetzen.
  • bereits beobachtbare Markteingriffe zu analysieren und zu bewerten sowie eigene Lösungsalternativen zu synthetisieren.

Institutionenökonomie:
Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • auf Basis der erlernten Inhalte zu den Wurzeln und den theoretischen Grundannahmen der Institutionenökonomik ein Grundgerüst für die Erklärung für das Zustandekommen von Institutionen und Verträgen zu bauen.
  • Gesetze, Regeln und Normen ebenso wie institutionelle Arrangements (z. B. Unternehmen oder Vertragsformen) ökonomisch zu analysieren.
  • die wichtigsten Theoriestränge der Neuen Institutionenökonomik zu erläutern und diese kritisch zu hinterfragen.
  • jedweden ökonomischen Sachverhalt mit dem Instrumentarium der Institutionenökonomik zu analysieren und zu bewerten und solche Analysen auch auf neue Anwendungsgebiete zu übertragen.

Lehrinhalt des Moduls:

Institutionenökonomie
• Historischer Hintergrund
• Grundlagen
• Elemente
• Ausprägungen

Markt und Staat
• Ordnungspolitische Grundlegung
• Funktionsdefizite des Marktes
• Staatliche Aktivität im marktwirtschaftlichen System

Lehrmethoden:

Studienhefte, Übungsaufgaben, Video-Vorlesungen, Online-Tutorien

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 120 ECTS = 8.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

MVOL01
MVOL02
Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

MVOL01

Kursname:

Markt und Staat

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In diesem Kurs wird das Verhältnis von Markt und Staat thematisiert und auf unterschiedlichen Ebenen kritisch hinterfragt. Hierzu erfolgt zunächst eine grundsätzliche Darstellung der beiden unterschiedlichen Ordnungsprinzipien Markt und Staat, ehe – basierend auf einer grundsätzlichen Entscheidung zugunsten marktwirtschaftlicher Systeme – auf die Eingriffsnotwendigkeiten in eben diese Systeme eingegangen wird. Hierzu wird noch einmal kurz das Konzept des Marktversagens analysiert und kritisch hinterfragt. Darauf aufbauend wird unter enger Bezugnahme auf die in der Bundesrepublik Deutschland postulierte ordnungspolitische Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft analysiert, wann Staatseingriffe in diese Wirtschaftsordnung zulässig sind. Daran schließt sich eine Untersuchung des Instrumentariums zur Korrektur der Regulierungsinstrumente und anderer wirtschafts- und sozialpolitischer Eingriffe an.

Darauf aufbauend werden ausgewählte Eingriffsbereiche analysiert und hinsichtlich ihrer Wirkungsweise kritisch hinterfragt.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • die konstitutiven Merkmale alternativer Wirtschaftsordnungen zu benennen und im Hinblick auf marktwirtschaftliche Systeme die Grenzen dieser Systeme eigenständig einzuschätzen können.
  • Eingriffstatbestände in marktwirtschaftliche Systeme eigenständig zu bewerten und sich mit den daraus resultierenden Eingriffsnotwendigkeiten selbstständig auseinanderzusetzen.
  • bereits beobachtbare Markteingriffe zu analysieren und zu bewerten sowie eigene Lösungsalternativen zu synthetisieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1.Ordnungsökonomische Grundlagen

1.1 Wirtschaftssystem und Wirtschaftsordnung

1.2 Koordinationsproblem und Denken in Ordnungen

1.3 Die Teilordnungen des Wirtschaftssystems und ihre Interdependenz

2. Grundzüge der marktwirtschaftlichen Ordnung

2.1 Ordnungspolitische Grundentscheidung für die Marktwirtschaft

2.2 Konstituierende Prinzipien

2.3 Regulierende Prinzipien

3. Grundzüge der Sozialen Marktwirtschaft

3.1 Historischer Hintergrund und Entwicklung

3.2 Das Leitbild

3.3 Das konkrete Wirtschaftssystem

4. Staatliche Aktivität in der Marktwirtschaft

4.1 Konstitutive Grundlagen staatlichen Handeln

4.2 Marktversagen als Begründung staatlicher Eingriffe

4.3 Mehrheitsbeschluss als Legitimation staatlicher Eingriffe

5. Grundprinzipien staatlicher Eingriffe

5.1 Zielkonformität

5.2 Paretoeffizienz als Referenzmaßstab?

5.3 Ordnungskonformität und Subsidiarität

6. Korrekturbedarf bei allokativem Marktversagen

6.1 Externe Effekte

6.2 Marktmacht und Unteilbarkeit

6.3 Kollektiv- und Mischgüter

6.4 Andere Marktunvollkommenheiten

7. Staatliche Eingriffe bei allokativem Marktversagen

7.1 Ziele und Maßnahmen im Überblick

7.2 Regulierungen, fiskalische Lenkung und Zertifikathandel

7.3 Verhandlungslösungen und kollektive Bereitstellung

8. Sozialpolitische und meritorische Staatseingriffe

8.1 Grundlagen der Sozialpolitik

8.2 Ausgewählte Felder der Sozialpolitik

8.3 Zur Problematik meritorischer Eingriffe

 

 

Literatur:

• Borrmann, J./Finsinger, J. (1999): Markt und Regulierung. Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800624713.
• Eucken, W. (2008): Grundsätze der Wirtschaftspolitik. 7. Auflage, UTB, Tübingen. ISBN-13: 978-3825215729.
• Fritsch, M./Wein, T./Ewers, H.-J. (2007): Marktversagen und Wirtschaftspolitik. 7. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800634620.
• Knieps, G. (2008): Wettbewerbsökonomie. Regulierungstheorie, Industrieökonomie, Wettbewerbspolitik. 3. Auflage, Springer, Heidelberg et al. ISBN-13: 978-3540783480.
• Lampert, H./Althammer, J. (2007), Lehrbuch der Sozialpolitik, 7. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg/New York, ISBN 978-3540208402.
• Müller-Armack, A. (1990): Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft. Kastell, München. ISBN-13: 978-3924592288.
• Thuy, P. (1999): Sozialstaatsprinzip und Marktwirtschaft. Haupt, Bern/Stuttgart/Wien. ISBN-13: 978-3258060712.

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

MVOL02

Kursname:

Institutionenökonomik

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

MVOL01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Institutionenökonomik hat in den letzten Jahrzehnten die Volkswirtschaftslehre insofern verändert, als sie die Frage beantwortet, inwieweit Institutionen und institutionelle Rahmenbedingungen das wirtschaftliche Verhalten beeinflussen.

Nach der Beschreibung der historischen Wurzeln der Institutionenökonomik, die vorwiegend in der Österreichischen Schule und im Ordoliberalismus zu suchen sind, legt die Veranstaltung zunächst die Grundannahmen der Institutionenökonomik offen.
In diesem Zusammenhang werden der Subjektivität menschlichen Handelns und der rationalen Entscheidungsfindung besondere Bedeutung eingeräumt. Auf dieser Grundlage entwickelt der Kurs ein Analyse- und Beurteilungsraster für das Zustandekommen von Institutionen und Verträgen und beschreibt die wesentlichen Interpretationswege, mithilfe derer die menschliche Verhaltensweisen im Allgemeinen und ökonomische Tatbestände im Besonderen analysiert werden können. Abschließend werden Teilaspekte der Neuen Institutionenökonomik herausgegriffen und exemplarisch einer Analyse unterzogen.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage,

  • auf Basis der erlernten Inhalte zu den Wurzeln und den theoretischen Grundannahmen der Institutionenökonomik ein Grundgerüst für die Erklärung für das Zustandekommen von Institutionen und Verträgen zu bauen.
  • Gesetze, Regeln und Normen ebenso wie institutionelle Arrangements (z. B. Unternehmen oder Vertragsformen) ökonomisch zu analysieren.
  • die wichtigsten Theoriestränge der Neuen Institutionenökonomik zu erläutern und diese kritisch zu hinterfragen.
  • jedweden ökonomischen Sachverhalt mit dem Instrumentarium der Institutionenökonomik zu analysieren und zu bewerten und solche Analysen auch auf neue Anwendungsgebiete zu übertragen.

 

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Warum Institutionenökonomik?

1.1 Institutionenökonomik und Neoklassik

1.2 Vorläufer der Institutionenökonomik

2 Grundannahmen Institutionenökonomik

2.1 Methodologischer Individualismus

2.2 Beschränkte Rationalität

2.3 Opportunismus

2.4 Asymmetrische Information

2.5 Koordinations- und Motivationsprobleme

3 Grundannahmen der Institutionenökonomik

3.1 Was sind Institutionen?

3.2 Arten von Institutionen

3.3 Wie entstehen Instituitonen

3.4 Wie verändern sich Institutionen

4 Transaktionskostenansatz

4.1 Transaktionen

4.2 Arten von Institutionen

4.3 Höhe von Transaktionskosten

4.4 Transaktionskosten, Verträge und institutionelle Arrangements

5 Property Rights-Theorie

5.1 Property Rights und Eigentum

5.2 Property Rights und Allokationseffizienz

5.3 Externe Effekte

5.4 Absicherung von Property Rights

6. Die Prinzipal Agent Theorie

6.1 Grundannahmen der Prinzipal Agent Theorie

6.2 Asymmetrische Informationsverteilung und Prinzipal Agenten Beziehung

6.3 Lösung des Prinzipal Agenten Dilemmas

6.4 Lösungsansätze bei Hidden Action/Hidden Information

6.5 Lösungsansätze bei Hidden Intention

Literatur:

• Blum, U. et al. (2005): Angewandte Institutionenökonomik. Theorie – Modelle- Evidenz. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3409142731.
• Erlei, M./Leschke, M./Sauerland, D. (2007): Neue Institutionenökonomik. 2. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791022963.
• Göbel, E. (2002): Neue Institutionenökonomik. Konzeption und betriebswirtschaftliche Anwendungen. UTB, Stuttgart. ISBN-13: 978-3825222352.
• North, D. C. (2002): Institutions, Institutional Change and Cconomic Performance. Cambridge University Press, Cambridge. ISBN-13: 978-0521394161.
• Richter, R./Furubotn, E. (2010): Institutionenökonomik. Einführung und kritische Würdigung. 3. Auflage, Mohr Siebeck, Tübingen. ISBN-13: 978-3161480607.
• Voigt, S. (2009): Institutionenökonomik. 2. Auflage. UTB, München. ISBN-13: 978-3825223397.

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Kommunikation und Public Relations (DLMWKPR)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Kommunikation und Public Relations

Modulnummer:

DLMWKPR

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Kommunikation und Public Relations I (DLMWKB01)
  • Kommunikation und Public Relations II (DLMWKB02)

Dauer:

Selbststudium: 220 h
Selbstüberprüfung: 40 h
Tutorien: 40 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Caterina Fox

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Marketingmanagement, MMM-60 + MMM-120
• Master Personalmanagement, MPM-120
• Master Wirtschaftsinformatik, MWINF-120

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Konsumentenverhalten und Marktforschung
• Online- und Social Media
• Internationales Marketing
• Strategisches Management

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Kommunikation und Public Relations I+II

Im Rahmen des Marketing-Mix übernehmen insbesondere die Kommunikationsinstrumente die Vermittlung der Markenpositionierung und der zentralen Markenwerte. Dabei wird es für Unternehmen immer schwieriger, sich im Informations- und Kommunikationswettbewerb durchzusetzen. Ursache hierfür liegen nicht nur in der steigenden Vielzahl um Aufmerksamkeit ringender Wettbewerber und Botschaften, sondern auch in der sich laufend verändernden Medienwelt.

Mithilfe des Moduls und den Inhalten der Veranstaltungen „Kommunikation und Public Relations I+II“ werden
• zum einen den Studierenden das vollständige Instrumentarium der Kommunikationspolitik anwendungsorientiert dargestellt und kritisch gewürdigt sowie der gesamte Prozess der Kommunikationsplanung vertiefend beleuchtet (Kommunikationspolitik und Public Relations I) und
• zum anderen auf Basis eines tiefen Verständnisses der Wahrnehmungsprozesse der Konsumenten konkrete Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen zur wirksamen Umsetzung von Kommunikation und Public Relations abgeleitet (Kommunikationspolitik und Public Relations II).

Lehrinhalt des Moduls:

Kommunikation und Public Relations I:
• Rahmenbedingungen und strategische Zielsetzung von Kommunikation und Public Relations
• Darstellung, kritische Würdigung und Anwendungsfelder der einzelnen Instrumente des Kommunikationsmix
• Strategische und operative Planung der Kommunikations- und Public Relations Maßnahmen inkl. Agentursteuerung und Budgetplanung

Kommunikation und Public Relations I:
• Einführung in die grundlegenden Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozesse auf Seiten der Zielgruppen
• Ableitung zentraler Umsetzungsanforderungen an die Gestaltung wirksamer Kommunikation und Identifikation von Handlungsempfehlungen zur Gestaltung von Kommunikationsbotschaften
• Darstellung zentraler Ansätze und Instrumente zur Messung von Kommunikationswirkung

Lehrmethoden:

Studienhefte, Übungsaufgaben, Video-Vorlesungen, Online-Tutorien

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 120 ECTS = 8.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibung(en)

DLMWKB01:
Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie (50 %)

DLMWKB02:
Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie (50 %)

Kursnummer:

DLMWKB01

Kursname:

Kommunikation und Public Relations I

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Studierenden lernen die Rahmenbedingungen der Kommunikation im Kontext der vergangenen, aktuellen und künftigen Entwicklung der Medienlandschaft einzuschätzen. Auf Basis des Zielsystems der Kommunikation werden hierauf aufbauend grundsätzliche Strategieoptionen der Kommunikation gemeinsam theoretisch fundiert erarbeitet. Mithilfe dieser wissenschaftlichen Grundlage werden die alternativen Instrumente des Kommunikationsmix kritisch gewürdigt und hinsichtlich ihrer Eignung zur Erreichung alternativer Kommunikationsziele beurteilt. Praxisbeispiele und die Diskussion unterschiedlicher Anwendungsmöglichkeiten ergänzen die Betrachtungen.

Darüber hinaus werden die Grundlagen der Kommunikations- und Medienplanung, der Kommunikationsbudgetbestimmung und Agenturauswahl und -steuerung vermittelt.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen Studierende

  • die Rahmenbedingungen der Kommunikation kennen und die hieraus entstehenden Konsequenzen für die Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen einschätzen können.
  • mit den Zielsystem der Kommunikation vertraut sein.
  • in der Lage sein, alternative Strategien der Kommunikationspolitik zu identifizieren, zu bewerten und im Kontext der eigenen Zielvorstellungen weiterzuentwickeln.
  • die zentralen Kommunikationsinstrumente kennen und die Vor- und Nachteile der jeweiligen Maßnahmen beurteilen können.
  • über die Kompetenz zur Umsetzung von Kommunikationsstrategien in Form der Gestaltung von konkreten Maßnahmen und Instrumenten insbesondere in Form einer integrierten Kommunikation verfügen.
  • die wesentlichen Aspekte der strategischen und operativen Kommunikationsplanung kennen und Ansätze und Möglichkeiten zur Budgetierung und Mediaplanung sowie zur Agentursteuerung kennen.
  • mit den neuesten Zukunftstrends der Kommunikations- und Markenpolitik vertraut sein.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Grundlagen Kommunikation und PR

1.1 Kommunikation

1.2 Ebenen der Kommunikation

1.3 Public Relations

2. Rahmenbedingungen Kommunikation

2.1 Entwicklungsphasen der Kommunikation

2.2 Die Medienlandschaft

2.3 Informationsüberlutung

2.4 Paradigmenwechsel

3. Kommunikationspolitik

3.1 Kommunikation und PR im Unternehmen

3.2 Ziele und Anspruchsgruppen

3.3 Integrierte Kommunikation

4. Kommunikationsstrategien

4.1 Markt und Positionierung

4.2 Zielgruppenplanung

4.3 Kommunikationsstrategien

5. Kommunikationsinstrumente

5.1 Strukturierung der Kommunikationsinstrumente

5.2 Werbung

5.3 Social Media und Web 2.0

5.4 Public Relations

6. Organisation der Kommunikation

6.1 Kommunikationspraxis

6.2 Der Planungsprozess

6.3 Der Planungsprozess

7. Organisation der Kommunikation II

7.1  Agenturen: Auswahl und Briefing

7.2 Budgetierung

8. Entwicklungen

8.1 Unternehmenskommunikation heute und morgen

8.2 Neuromarketing

8.3 Storytelling

8.4 Mobile Marketing

8.5 Weitere Entwicklungen

Literatur:

  • Belch, G. E./Belch, M. A. (2011): Advertising and Promotion. An Integrated Marketing Communications Perspective. McGraw-Hill, London. ISBN-13: 978-0071314407.
  • Bentele, G./Fröhlich, R./Szyszka, P. (Hrsg.) (2005): Handbuch der Public Relations. Wissenschaftliche Grundlagen und berufliches Handeln. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531137551.
  • Bruhn, M. (2009): Integrierte Unternehmens- und Markenkommunikation. Strategische Planung und operative Umsetzung. 5. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791028781.
  • Bruhn, M. (2009): Übungsbuch zur Kommunikationspolitik. Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800635825.
  • Bruhn, M. (2013): Kommunikationspolitik. Systematischer Einsatz der Kommunikation für Unternehmen. 7. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800645497.
  • Kroeber-Riel, W./Esch, F.-R. (2011): Strategie und Technik der Werbung. Verhaltenswissenschaftliche und neurowissenschaftliche Erkenntnisse. 7. Auflage, Kohlhammer, München. ISBN-13: 978-3170206090.
  • Kunczik, M. (2002): Public Relations. Konzepte und Theorien. Böhlau UTB, Köln/Weimar/Wien. ISBN-13: 978-3825222772.
  • Rossiter, J. R./Bellman, S. (2005): Marketing Communications. Theory and Applications, Prentice Hall, Upper Saddle River (NJ). ISBN-13: 978-1741032697.
  • Mast, C. (2002): Unternehmenskommunikation. UTB, Stuttgart. ISBN-13: 978-3828202016.
  • Ruler, B. v./Vercic, D. (Hrsg.) (2004). Public Relations and Communication Management in Europe. De Gruyter, Berlin/New York. ISBN-13: 978-3110176124.
  • Schweiger, G./Schrattenecker, G. (2013): Werbung. 8. Auflage, UTB Konstanz/München. ISBN-13: 978-3825238452.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Kursnummer:

DLMWKB02

Kursname:

Kommunikation und Public Relations II

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

DLMWKB01

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Dieser Kurs erweitert und fundiert das Verständnis der Kommunikations- und Public Relations-Politik um zentrale Erkenntnisse der Konsumentenwahrnehmung. Die Studierenden lernen, grundlegende Wahrnehmungs- und Wirkmechanismen von Kommunikation aus Sicht der Zielgruppen einzuschätzen.

Zentrale Anforderungen zur Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen und -inhalten werden auf Basis dieser Erkenntnisse abgeleitet und identifiziert. Techniken und Handlungsempfehlungen zur Erzielung von Werbeaufmerksamkeit, zur Informations- und Erlebnisvermittlung und zur Steigerung der Lernwirkung der Kommunikation können so erarbeitet und anhand von Praxisbeispielen vertieft werden.

Darüber hinaus lernen die Studierenden die unterschiedlichen Ansätze und Instrumente zur Erfolgs- und Wirkungsmessung von Kommunikation kennen und verstehen, welches Instrument für welche Fragestellung und unter welchen Voraussetzungen das jeweils geeignete ist.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen Studierende

  • die grundlegenden Wahrnehmungs- und Beurteilungsprozesse der Kommunikation kennen.
  • Konsequenzen hieraus für die Entwicklung von Kommunikationsbotschaften ziehen und Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zur Steigerung der Kommunikationswirkung entwickeln können.
  • in der Lage sein, unterschiedliche Kommunikationsmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung beim Rezipienten zu beurteilen und Optimierungsmöglichkeiten entwickeln zu können.
  • alternative Instrumente zur Messung der Wirkung Kommunikation kennen, deren Vor- und Nachteile einschätzen und selber diese Instrumente im Unternehmensalltag einsetzen zu können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Wahrnehmung der Kommunikation

1.1 Die Wirkung von Kommunikation

1.2 Psychologische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse

1.3 Bild, Text und Ton in der Kommunikation

2. Umsetzungsanforderungen: Organisation und Positionierung

2.1 Integrierte Kommunikation

2.2 Positionierung

3. Umsetzungsanforderungen: Ausganssituation, Ziele und Zielgruppen

3.1 Kommunikative Ausgangssituation

3.2 Ziele und Zielplanung

3.3 Zielgruppen

4. Planung, Konzeption und Inszenierung

4.1 Strategie und Planung

4.2 Konzeptionsarbeit

4.3 Dramaturgie und Inszenierung

5. Der Medienmix – Praxisbeispiele

5.1 Fernsehwerbung

5.2 Livekommunikation

5.3 Public Relations

6. Social Media im Kommunikationsmix

6.1 Owned, Paid and Earned Media

6.2 Social Media und Unternehmenskommunikation

7. Kommunikations-Controlling

7.1 Wertschöpfung durch Kommunikation

7.2 Strategisches und operatives Kommunikations-Controlling

7.3 Instrumente

8. Kommunikation verpflichtet

8.1 Gesellschaftsorientierte Kommunikation

8.2 Corporate Social Responsibility (CSR)

8.3 Rechtliche Grundlagen

Literatur:

  • Belch, G. E./Belch, M. A. (2011): Advertising and Promotion. An Integrated Marketing Communications Perspective. McGraw-Hill, London. ISBN-13: 978-0071314407.
  • Bentele, G./Fröhlich, R./Szyszka, P. (Hrsg.) (2005): Handbuch der Public Relations. Wissenschaftliche Grundlagen und berufliches Handeln. VS Verlag, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3531137551.
  • Bruhn, M. (2009): Integrierte Unternehmens- und Markenkommunikation. Strategische Planung und operative Umsetzung. 5. Auflage, Schäffer-Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791028781.
  • Bruhn, M. (2009): Übungsbuch zur Kommunikationspolitik. Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800635825.
  • Bruhn, M. (2013): Kommunikationspolitik. Systematischer Einsatz der Kommunikation für Unternehmen. 7. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800645497.
  • Kroeber-Riel, W./Esch, F.-R. (2011): Strategie und Technik der Werbung. Verhaltenswissenschaftliche und neurowissenschaftliche Erkenntnisse. 7. Auflage, Kohlhammer, München. ISBN-13: 978-3170206090.
  • Kunczik, M. (2002): Public Relations. Konzepte und Theorien. Böhlau UTB, Köln/Weimar/Wien. ISBN-13: 978-3825222772.
  • Rossiter, J. R./Bellman, S. (2005): Marketing Communications. Theory and Applications, Prentice Hall, Upper Saddle River (NJ). ISBN-13: 978-1741032697.
  • Mast, C. (2002): Unternehmenskommunikation. UTB, Stuttgart. ISBN-13: 978-3828202016.
  • Ruler, B. v./Vercic, D. (Hrsg.) (2004). Public Relations and Communication Management in Europe. De Gruyter, Berlin/New York. ISBN-13: 978-3110176124.
  • Schweiger, G./Schrattenecker, G. (2013): Werbung. 8. Auflage, UTB Konstanz/München. ISBN-13: 978-3825238452.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Fallstudie

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 110
Selbstüberprüfung (in Std.): 20
Tutorien (in Std.): 20

Modul Health Care Management A (MWHC)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Health Care Management A

Modulnummer:

MWHC

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Gesundheitsmanagement und Bedingungen des Gesundheitsmarktes (MWHC01)
  • Personalmanagement in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen (MWHC02)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Sven Lueke

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master General Management
• Master of Business Administration

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Management
• Marketingstrategie
• Wirtschaft und Gesellschaft
• Volkswirtschaftslehre

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Qualifikations- und Lernziele des Moduls:

Gesundheitsmanagement und Bedingungen des Gesundheitsmarktes
Nach der Teilnahme sollen Studierende

  • aktuelle Prozesse des Gesundheitsmarktes und -managements analysieren und im Hinblick auf Perspektiven und Risiken für eigene Entscheidungen bewerten können.
  • die Dynamiken des Gesundheitsmarktes für eigene Managemententscheidungen einschätzen und nutzen können.
  • ein vertieftes Verständnis für die Zusammenhänge im Gesundheitsmarkt an der Schnittstelle jeweils öffentlicher und privater Nachfrager bzw. öffentlicher und privater Anbieter besitzen.

Personalmanagement in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
Nach der Teilnahme sollen Studierende

  • Kenntnisse über die Besonderheiten des Personalmanagements in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen haben.
  • das Personalmanagement als Teil des Gesamtprozesses sehen.
  • die Grundpostulate der Personalarbeit in Gesundheitseinrichtungen kennen und die Prozesse der Personalbedarfsermittlung, des Personaleinsatzes und des Personalkostenmanagements und Personalkostencontrollings unter den Bedingungen von Gesundheitseinrichtungen steuern können.
  • aus der Analyse äußerer und innerer Rahmenbedingungen Entscheidungen für das Personalmanagement in diesem Bereich treffen können.

Lehrinhalt des Moduls:

Gesundheitsmanagement und Bedingungen des Gesundheitsmarktes
Grundlagen und Systeme des Gesundheitsmarktes, spezifische Chancen und Risiken des Gesundheitsmarktes, Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens, Besonderheiten des Gesundheitsmarktes im Zusammenspiel von Marktwirtschaft und öffentlichem Auftrag, Rahmenbedingungen (SGB V, SGBXI, SGB XII, SGB IX)

Personalmanagement in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
Personalmanagement in Gesundheitseinrichtungen und seine Besonderheiten, Chancen und Risiken der demografischen Entwicklung, rechtliche Rahmenbedingungen; Arbeitgeberattraktivität und Employer Branding im Gesundheits- und Sozialbereich

Lehrmethoden:

Studienhefte, Übungsaufgaben, Video-Vorlesungen, Online-Tutorien

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 120 ECTS = 8.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

MWHC01
MWHC02
Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

MWHC01

Kursname:

Gesundheitsmanagement und Bedingungen des Gesundheitsmarktes

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Ausgehend von einer Darstellung der verschiedenen Gesundheitssysteme werden die Spezifika des Gesundheitsmarktes vertiefend dargestellt. Der Schwerpunkt liegt hier bei den Versicherungssystemen der deutschsprachigen Länder. Die gegenwärtigen Prozesse im Zusammenspiel von Regulierung und Deregulierung des Gesundheitsmarktes, von Marktwirtschaft und Sicherstellungsbedürfnissen werden diskutiert. Wesentlichen Anteil wird die Darstellung des Widerspruchs zwischen wachsender Nachfrage, steigenden Möglichkeiten und limitierten Ressourcen im Gesundheitsmarkt, insbesondere im Bereich der Sozialversicherungssysteme, ausmachen. Daraus ableitend werden Lösungsansätze für eigenes wirtschaftliches Handeln und Managementstrategien entwickelt. Anbieter- und Nachfragerseite werden gleichberechtigt behandelt.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen Studierende

  • aktuelle Prozesse des Gesundheitsmarktes und -managements analysieren und im Hinblick auf Perspektiven und Risiken für eigene Entscheidungen bewerten können.
  • die Dynamiken des Gesundheitsmarktes für eigene Managemententscheidungen einschätzen und nutzen können.
  • ein vertieftes Verständnis für die Zusammenhänge im Gesundheitsmarkt an der Schnittstelle jeweils öffentlicher und privater Nachfrager bzw. öffentlicher und privater Anbieter besitzen.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Entwicklung der Gesundheitsausgaben

1.1 Ursachen steigender Gesundheitskosten

1.2 Zwischenbilanz: Stellenwert von Gesundheit

2. Das Gesundheitswesen in Deutschland

2.1 Strukturen und Akteure

2.2 Versicherte und Leistungen

2.3 Finanzierung

2.4 Künftige Entwicklung des Gesundheitswesens in Deutschland

3. Das Gesundheitswesen in Österreich

3.1 Strukturen und Akteure

3.2 Versicherte und Leistungen

3.3 Finanzierung

3.4 Künftige Entwicklung des Gesundheitswesens in Österreich

4. Das Gesundheitswesen in der Schweiz

4.1 Strukturen und Akteure

4.2 Versicherte und Leistungen

4.3 Finanzierung

4.4 Historische und künftige Entwicklung des Gesundheitswesens in der Schweiz

5. Gesundheits-, Sozial- und Wohlfahrtspolitik in Deutschland

5.1 Allgemeines

5.2 Freie Wohlfahrtspflege

6. Die private Krankenversicherung

6.1 Allgemeines

6.2 Versicherungsprinzipien

6.3 Solidarität versus Kapitaldeckungsverfahren?

7. Gesundheitsmanagement und Managed Care

7.1. Gesundheitsmanagement

7.2 Aufgabenbereiche des Gesundheitsmanagements

7.3 Managed Care

7.4 Fördernde und hemmende Entwicklungen von Managed Care

8. Betrug und Korruption im Gesundheitswesen

8.1 Daten und Fakten

8.2 Erscheinungsformen und Täter

8.3 Problem

8.4 Folgen und Lösungsansätze

9. Reformansätze

9.1 Bürgerversicherung und Prämienmodell

9.2 Das Präventionsgesetz

9.3 Pflege-Bahr

Literatur:

  • Amelung, V. E. (2012): Managed Care. Neue Wege im Gesundheitsmanagement. 5. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834933591.
  • Lauterbach, K. W./Stock, S./Brunner, H. (Hrsg.) (2013): Gesundheitsökonomie. Lehrbuch für Mediziner und andere Lehrberufe. 3. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456852836.
  • Simon, M. (2013): Das Gesundheitssystem in Deutschland. Eine Einführung in Struktur und Funktionsweise. 4. Auflage, Huber, Bern. ISBN-13: 978-3456849904.

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

MWHC02

Kursname:

Personalmanagement in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Das Personalmanagement in Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen steht infolge der gegenwärtigen demografischen und ökonomischen Entwicklungen vor großen Herausforderungen. Die Studierenden lernen Personalmanagement in Gesundheitseinrichtungen als eine Schlüsselfunktion einer personalintensiven Branche kennen, mithilfe derer die Wettbewerbsfähigkeit der Organisation gesichert werden kann. Auf die kulturellen Bedingungen für die Personalarbeit in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wird eingegangen. Die Bedeutung der Arbeitgeberattraktivität und des lebensphasengerechten Arbeitens wird erläutert. Das Konzept des Employer Brandings zum langfristigen Aufbau einer Arbeitgebermarke und Gewinnung von Wettbewerbsvorteilen am Personalmarkt wird vertieft dargestellt.

Kursziele:

Nach der Teilnahme an diesem Kurs sollen Studierende

  • Kenntnisse über die Besonderheiten des Personalmanagements in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen haben.
  • das Personalmanagement als Teil des Gesamtprozesses sehen.
  • die Grundpostulate der Personalarbeit in Gesundheitseinrichtungen kennen und die Prozesse der Personalbedarfsermittlung, des Personaleinsatzes und des Personalkostenmanagements und Personalkostencontrollings unter den Bedingungen von Gesundheitseinrichtungen steuern können.
  • aus der Analyse äußerer und innerer Rahmenbedingungen Entscheidungen für das Personalmanagement in diesem Bereich treffen können.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Besonderheiten von Gesundheitseinrichtungen als Arbeitgeber

1.1 Grundlegende Arbeitsmarktbedingungen im Gesundheitssektor

1.2 Besonderheiten von Gesundheitseinrichtungen als Arbeitgeber aus dem Blickwinkel des Arbeitgebers

1.3 Besonderheiten von Gesundheitseinrichtungen als Arbeitgeber aus dem Blickwinkel des Arbeitnehmers

1.4 Betriebliches Gesundheitswesen als Personalmanagementaspekt in Einrichtungen des Gesundheitswesens

2. Besonderheiten der Beschäftigungsstruktur im Gesundheitswesen

2.1 Ausgewählte Beschäftigungsmotivationsstrukturen im Gesundheitssektor

2.2 Die Honorarkraft als Produktionsfaktor Arbeit im Gesundheitssektor

2.3 Die Feminisierung der Medizin

3. Interdisziplinäre Arbeitsstrukturen im Gesundheitssektor

3.1 Delegationsfähigkeit als Voraussetzung für die Schaffung interdisziplinärer Arbeitsstrukturen im Gesundheitssektor

3.2 Die Arbeitsstruktur Medizin und Pflege

3.3 Alternative Human-Resources-Einsatzmöglichkeiten in den interdisziplinären Arbeitsstrukturen des Gesundheitswesens

4. Demografische Entwicklungen und personalwirtschaftliche Auswirkungen im Gesundheitsmarkt

4.1 Die demografische Entwicklung in Deutschland und ihre Auswirkungen auf den Gesundheitsmarkt

4.2 Die demografischen Vorgänge in Deutschland und ihre Konsequenzen für das Personalmanagement in den Sozial- und Gesundheitseinrichtungen

4.3 Grundlagen eines alterskonformen Arbeitseinsatzes im Gesundheitssektor

5. Ausgewählte Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheitsfaktoren im Gesundheitssektor

5.1 Ausgewählte flexible Arbeitszeitmodelle für die Mitarbeiterzufriedenheit als Herausforderung für das Personalmanagement in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen

5.2 Grundlagen der personalisierten Medizin in der Infrastruktur der Individualisierung des Gesundheitswesens als Eckpfeiler der Patientenzufriedenheitsgestaltung

5.3 Grundlegende Faktoren der Infrastrukturkonstellation Gesundheitsleistungsersteller-Patienten-Beziehung (GPB) unter Zufriedenheitsgesichtspunkten

6. Internationale Personalmanagementaspekte im Gesundheitssektor: Chancen und Risiken

6.1 Möglichkeiten der Steuerung und Überwachung von Migrationsaktivitäten des Fachpersonals des Gesundheitswesens – eine nachhaltige Aufgabe im internationalen Personalmanagement

6.2 Vor- und Nachteile von Migrationsbewegungen

6.3 Infrastrukturelle Gegebenheiten für ausländische Arbeitskräfte im Gesundheitssektor in Deutschland – eine Kurzdarstellung

7. Personalmanagementfragen im Gesundheits-/Pflegesektor und die Notwendigkeit von Employer Branding im Gesundheitsmarkt

7.1 Grundlagen der Personalentwicklung im Rahmen des Personalmanagements bei Einrichtungen des Gesundheitssektors

7.2 Elementare Aufgaben der Personalbedarfs- und Personaleinsatzplanung im Gesundheitssektor

7.3 Employer Branding im Gesundheitsmarkt

Literatur:

  • Buckesfeld, Y. (2012): Employer Branding. Strategie für die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität in KMU. Diplomica, Hamburg. ISBN-13: 978-3842873971.
  • Busse, R./Schreyögg, J./Tiemann, O. (2010): Management im Gesundheitswesen. 2. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3642013355.
  • Holz, M./Da-Cruz, P. (Hrsg.) (2007): Demografischer Wandel in Unternehmen. Herausforderung für die strategische Personalplanung. Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834904935.
  • Naegeler, H. (2011): Personalmanagement im Krankenhaus. Grundlagen und Praxis. 2. Auflage, MWV, Berlin. ISBN-13: 978-3941468535.

sowie aktuell über jeweilige Webplattform

Eine aktuelle Liste mit kursspezifischer Pflichtlektüre sowie Hinweisen zu weiterführender Literatur ist im Learning Management System hinterlegt.

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Human Resource Management (MWPM-01)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Human Resource Management

Modulnummer:

MWPM-01

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Human Resource Management I (MWPM01-01)
  • Human Resource Management II (MWPM02-01)

Dauer:

Selbststudium: 180 h
Selbstüberprüfung: 60 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Michaela Moser

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master General Management
• Master of Business Administration

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Management

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Human Resource Management I

Nach erfolgreichem Abschluss
• können Studierende das DGFP-Referenzmodell eines professionellen Personalmanagements erläutern.
• verstehen Studierende die Herausforderungen des strategischen Personalmanagements.
• können Studierende Grundfragen und Teilbereiche der Personalplanung erklären.
• können Studierende die Personalanpassung mit den Unterfällen Personalbeschaffung, -auswahl und -freisetzung erläutern.
• können Studierende die Bedeutung des Employer Brandings und des Personalmarketings erklären.
• verstehen Studierende Anlässe und Verfahren der Personalbeurteilung, Vergütungsfragen sowie Gegenstand und Prozess der Personalentwicklung.

Human Resource Management II

Nach erfolgreichem Abschluss
• kennen Studierende das Verhalten aller Beteiligten in Unternehmen und zugrunde liegende Theorien dafür.
• können Studierende die Grundlagen des individuellen Verhaltens erläutern.
• können Studierende das Verhalten auf der Gruppenebene erklären.
• verstehen Studierende die Auswirkungen von Organisationsstruktur und -kultur auf das Mitarbeiterverhalten sowie die Rolle des Personalmanagements bei Change-Prozessen verstehen.
• können Studierende Inhalts- und Prozesstheorien der Motivation erläutern.

Lehrinhalt des Moduls:

• HR-Strategie
• Strategisches und operatives Personalmanagement
• Personalplanung
• Personalanpassung
• Beurteilung, Entlohnung und Entwicklung von Personal
• Organizational Behaviour
• Grundlagen individuellen Verhaltens
• Gruppenverhalten
• Verhaltensbeeinflussung auf der Organisationsebene durch Organisationsstruktur und -kultur
• Rolle des Personalmanagements bei Change-Prozessen
• Inhalts- und Prozesstheorien der Motivation

Lehrmethoden:

Studienhefte, Übungsaufgaben, Video-Vorlesungen, Online-Tutorien

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 120 ECTS = 8.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

Modulklausur 180 Min. (100 %)

Kursnummer:

MWPM01-01

Kursname:

Human Resource Management I

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Personal ist zu einem wesentlichen strategischen Erfolgsfaktor aller Unternehmen geworden. Der Studienschwerpunkt Human Resource Management erlaubt eine Vertiefung der betriebswirtschaftlichen Kenntnisse in diesem für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens entscheidenden Bereich. In diesem Kurs werden Herausforderungen des modernen Personalmanagements in den Bereichen Personalstrategie, Personalplanung, Personalanpassung, Personalbeurteilung, Vergütung sowie Personalentwicklung vermittelt.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss

  • können Studierende das DGFP-Referenzmodell eines professionellen Personalmanagements erläutern.
  • verstehen Studierende die Herausforderungen des strategischen Personalmanagements.
  • können Studierende Grundfragen und Teilbereiche der Personalplanung erklären.
  • können Studierende die Personalanpassung mit den Unterfällen Personalbeschaffung, -auswahl und -freisetzung erläutern.
  • können Studierende die Bedeutung des Employer Brandings und des Personalmarketings erklären.
  • verstehen Studierende Anlässe und Verfahren der Personalbeurteilung, Vergütungsfragen sowie Gegenstand und Prozess der Personalentwicklung.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können

Inhalte des Kurses:

1 Personalmanagement und Human Resource Management

1.1 Abgrenzung der verwendeten Begriffe

1.2 Einflussfaktoren und Perspektiven des HRM

1.3 Entwicklungslinien des HRM

2 Strategisches Personalmanagement

2.1 Strategische Aspekte des HRM

2.2 Theoriemodelle des strategischen HRM

2.3 Strategisches HRM in der Unternehmenspraxis

3 Personalplanung

3.1 Grundfragen der Personalplanung

3.2 Personalbedarfsplanung

3.3 Personaleinsatzplanung

3.4 Personalkostenplanung

4 Personalanpassung

4.1 Personalbeschaffung

4.2 Personalauswahl

4.3 Personalfreisetzung

5 Beurteilung, Entlohnung und Entwicklung von Personal

5.1 Personalbeurteilung

5.2 Anreiz und Vergütung

5.3 Personalentwicklung

Literatur:

• Berthel, J./Becker, F. G. (2017): Personal-Management. Grundzüge für Konzeptionen betrieblicher Personalarbeit. 11. Auflage, Schäffer Poeschel, Stuttgart. ISBN-13: 978-3791037370.
• Brox, H./Rüthers, B./Henssler, M. (2016): Arbeitsrecht. 19. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170294028.
• Festing, M. et al. (2011): Internationales Personalmanagement. 3. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3834903792.
• Holtbrügge, D. (2015): Personalmanagement. 6. Auflage, Springer Gabler, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3662481097.
• Kanning, U. P. (2017): Personalmarketing, Employer Branding und Mitarbeiterbindung. Forschungsbefunde und Praxistipps aus der Personalpsychologie. Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3662503744.
• Scholz, C. (2014): Grundzüge des Personalmanagements. 2. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800648610.
• Stock-Homburg, R. (2013): Personalmanagement. Theorien – Konzepte – Instrumente. 3. Auflage, Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658029081.
• Stock-Homburg, R. (Hrsg.) (2013): Handbuch Strategisches Personalmanagement. 2. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658004309.
• Trost, A. (2010): Employer Branding. Arbeitgeber positionieren und präsentieren. Luchterhand, München. ISBN-13: 978-3472074854.

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

MWPM02-01

Kursname:

Human Resource Management II

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

In diesem Kurs werden relevante Themen des Organizational Behaviour, also des Verhaltens in Organisationen, vertieft. Im angelsächsischen Raum gehört das Organizational Behaviour ganz selbstverständlich zum Grundstock von sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Im deutschsprachigen Bereich wird an diese Tradition in zunehmendem Maße angeknüpft. Demzufolge werden Grundmodell und Entwicklungslinien des Organizational Behaviour zunächst im Überblick behandelt. Ferner wird das Verhalten auf der Ebene des Individuums, der Gruppe und der Organisation untersucht. Dabei wird auch auf die Rolle des Personalmanagements beim organisatorischen Wandel eingegangen. Schließlich werden auch die motivationalen Grundlagen in Form von Inhalts- und Prozesstheorien der Motivation betrachtet.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss

  • kennen Studierende das Verhalten aller Beteiligten in Unternehmen und zugrunde liegende Theorien dafür.
  • können Studierende die Grundlagen des individuellen Verhaltens erläutern.
  • können Studierende das Verhalten auf der Gruppenebene erklären.
  • verstehen Studierende die Auswirkungen von Organisationsstruktur und -kultur auf das Mitarbeiterverhalten sowie die Rolle des Personalmanagements bei Change-Prozessen verstehen.
  • können Studierende Inhalts- und Prozesstheorien der Motivation erläutern.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten einen kursabhängigen Mix aus Skripten, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-)Tutorien, Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1 Organizational Behaviour

1.1 Grundmodell des Organizational Behaviour

1.2 Entwicklungslinien des Organizational Behaviour

1.3 Grundannahmen des Organizational Behaviour

2 Grundlagen individuellen Verhaltens

2.1 Biografische Merkmale und Persönlichkeit

2.2 Emotionen

2.3 Werte und Einstellungen

3 Gruppe und Team

3.1 Gruppen und Teams

3.2 Gruppenprozesse

3.3 Erklärungsansätze für Verhalten in Gruppen

4 Die Organisation

4.1 Gestaltungsvariablen der Organisation

4.2 Organisationskultur und Organisationsklima

4.3 Die Rolle des Personalmanagements beim organisationalen Wandel

5 Motive, Motivation und Motivationstheorien

5.1 Motive, Motivation und Motivierung

5.2 Inhaltstheorien

5.3 Prozesstheorien

Literatur:

• Buchanan, D. A./Huczynski, A. A. (2016): Organizational Behaviour. 9. Auflage, Pearson, Harlow (UK). ISBN-13: 978-1292092881.
• King, D./Lawley, S. (2016): Organizational Behaviour. 2. Auflage, Oxford University Press, Oxford. ISBN-13: 978-0198724025.
• Martin, A. (Hrsg.) (2017): Organizational Behaviour – Verhalten in Organisationen. 2. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170299245.
• Mayrhofer, W./Furtmüller, G./Kasper, H. (Hrsg.) (2015): Personalmanagement – Führung – Organisation. 5. Auflage, Linde, Wien. ISBN-13: 978-3714302837.
• Nerdinger, F. W. (2012): Grundlagen des Verhaltens in Organisationen. 3. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart. ISBN-13: 978-3170224483.
• Nerdinger, F. W./Blickle, G./Schaper, N. (2014): Arbeits- und Organisationspsychologie. 3. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3642411298.
• Robbins, S. P./Judge, T. A./Campbell, T. T. (2017): Organizational Behaviour. 2. Auflage, Pearson, Harlow (UK). ISBN-13: 978-1292016559.
• Scholz, C. (2014): Grundzüge des Personalmanagements. 2. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800648610.
• Stolzenberg, K./Heberle, K. (2013): Change Management. Veränderungsprozesse erfolgreich gestalten – Mitarbeiter mobilisieren. 3. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3642301056.

Prüfungsleistungen:

• Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul International Management (DLMWINT)

10 ECTS

Modulbezeichnung: International Management

Modulnummer:

DLMWINT

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

English Language proficiency

Unterrichtssprache:

Englisch

Kurse im Modul:

  • Managing in a Global Economy (DLMBGE01)
  • International Management - Englisch (DLSPENETH01)

Dauer:

Self-study: 180 h
Self-examination: 60 h
Tutorials: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Please see the current list of tutors on the Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Jürgen-Matthias Seeler

Bezüge zu anderen Programmen:

• Master Personalmanagement (120 ECTS)
• Master Marketingmanagement (120 ECTS)
• Master Wirtschaftsinformatik (120 ECTS)
• Master General Management (120 ECTS)

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

Leadership

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

International Management - Englisch
The qualification objectives correspond to Level A1, A2, B1, B2 and C1 following the criteria of the common European reference level for Languages (GERS). Expand the student’s knowledge of English as a Foreign Language based on his individual level when starting the course. Being able to communicate in a chosen subject area while using basic to advanced grammatical structure. Learning and practicing English as a Foreign Language on the basis of a GERS entry self-evaluation.

Managing in a Global Economy
On successful completion of this course, students will be able to:

  • Recognize and explain the cultural, social, economic, historical, and political differences that affect strategic decision making on an international/global scale.
  • Gather specific information and conduct reliable assessments of the opportunities and risks related to business activities in different geographical market regions and specific national markets.
  • Describe the impact of culture on international business activities.
  • Identify different options for market entry and market development and participate in strategic planning activities that address these issues.
  • Design and evaluate different organizational structures for international businesses and design measures to optimize organizational structures for international operations.
  • Design, evaluate, and optimize human resource management practices for global and multinational companies.
  • Explain options for international marketing and select an appropriate marketing mix relative to specific products/services and the target market.
  • Plan multinational or global supply chains.
  • Oversee strategic decisions regarding international accounting practices and the remuneration of expatriate staff.
  • Identify and manage challenges associated with operating in an international/global business environment, such as the procurement and coordination of resources and human resource management.
  • Develop business plans that implement specific organizational, marketing, and distribution strategies in selected regions/countries.

Lehrinhalt des Moduls:

International Management - Englisch
Practicing English as a Foreign Language on the chosen GERS level. Combination of listening, understanding, writing, and speaking exercises and course material. See course description for further details.

Managing in a Global Economy

  • The nature of international business and multinational enterprises
  • Strategic management and globalization
  • International business operations management
  • Organizational structures of international business
  • Cultural diversity and international business

Lehrmethoden:

Studienhefte, Übungsaufgaben, Video-Vorlesungen, Online-Tutorien

Literatur:

See the contributing course outline(s)

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 120 ECTS = 8.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

See course outline(s)

DLSPENETH01:
According to Rosetta Stone: pass / not pass

DLMBGE01:
Exam, 90 minutes (100%)

Kursnummer:

DLMBGE01

Kursname:

Managing in a Global Economy

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Pflicht, Wahlpflicht

Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

English language proficiency

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

The internationalization and globalization of product and service markets has meant that industries and economies worldwide are increasingly subject to competition and change. Nowadays, it is essential for the viability and profitability of companies that they adopt a global mindset. Establishing a business and operating in an international context offers a company many unique opportunities, but importantly, multiple diverse threats emerge in this context. An elevated level of international competition, increasing client mobility in a globalized marketplace, discriminatory practices of foreign governments, and subtle cultural differences mean that running an efficient and profitable international business is exceedingly challenging and the likelihood of failure is high.

The course is designed to cover the economic, organizational, and cultural underpinnings that students need to grasp in order to better understand the managerial challenges that global organizations of all types and sizes have to cope with. Participants will gain the detailed knowledge and practical experiences they require to understand how organizations can achieve a competitive advantage in a globalized world. This course includes case studies and an optional international field trip (Note: special conditions apply – availability depends on demand, special conditions apply, and final assessment becomes a 100% written case study analysis). This course will enable students to describe and contrast a set of sustainable corporate and functional strategies in the context of globalization. They will have a detailed understanding of the extent to which globalization and internationalization strategies affect the organizational structures and value creation of global firms.

Course Objectives and Outcome:

On successful completion of this course, students will be able to:

  • Recognize and explain the cultural, social, economic, historical, and political differences that affect strategic decision making on an international/global scale.
  • Gather specific information and conduct reliable assessments of the opportunities and risks related to business activities in different geographical market regions and specific national markets.
  • Describe the impact of culture on international business activities.
  • Identify different options for market entry and market development and participate in strategic planning activities that address these issues.
  • Design and evaluate different organizational structures for international businesses and design measures to optimize organizational structures for international operations.
  • Design, evaluate, and optimize human resource management practices for global and multinational companies.
  • Explain options for international marketing and select an appropriate marketing mix relative to specific products/services and the target market.
  • Plan multinational or global supply chains.
  • Oversee strategic decisions regarding international accounting practices and the remuneration of expatriate staff.
  • Identify and manage challenges associated with operating in an international/global business environment, such as the procurement and coordination of resources and human resource management.
  • Develop business plans that implement specific organizational, marketing, and distribution strategies in selected regions/countries.

Teaching Methods:

The learning materials include printed and online course books, vodcasts, online knowledge tests, podcasts, online tutorials, and case studies. This range of learning materials is offered to students so they can study at a time, place, and pace that best suits their circumstances and individual learning style.

Course Content:

1 Introduction to Managing in a Global Economy

1.1 What is Globalization?

1.2 Facts on Globalization and the Global Economy

1.3 Theoretical Explanations for Globalization

2 The International Company and its Environment

2.1 International Companies and their Operations

2.2 Operational Patterns in International Markets

2.3 Assessment of the Environment for Internationalization

3 Culture and International Business

3.1 A Generic Perspective on Culture

3.2 Organizational Culture

3.3 Cultural Diversity and the Contemporary Manager

4 Strategy Development in International Business

4.1 Strategy in Globalized Business Operations

4.2 Strategy Concepts and Strategic Options

4.3 Managing Strategy

5 International Human Resource Management

5.1 Characteristics of International Human Resource Management

5.2 The Global Manager

5.3 Instruments in International Human Resource Management

6 Organization in International Business

6.1 Traditional Perspectives on Business Organization

6.2 Modern Views on Business Organization

6.3 Coordination and Control of Intra-Organizational Collaboration

7 International Marketing

7.1 Marketing in International Business

7.2 Strategic Choices in International Marketing

7.3 Marketing Mix Choices in International Marketing

8 Supply Chain Management and Accountancy in International Business

8.1 Supply Chain Management and International Business

8.2 Quality, Supplier Networks, and Inventory in Supply Chain Management

8.3 Accounting in International Business

Literatur:

• Beamish, P. W., Morrison, A. J., Inkpen, A. C., & Rosenzweig, P. M. (2003). International management: Text & cases (5th ed.). New York, NY: McGraw Hill.
• Daniels, J. D., Radebaugh, L. H., & Sullivan, D. P. (2013). International business, environments and operations (14th ed.). Upper Saddle River, NJ: Pearson Prentice Hall.
• Hill, C. (2011). International business: Competing in the global marketspace (8th ed.). New York, NY: McGraw Hill.
• Johnson, G., Scholes, K., & Whittington, R. (2008). Exploring corporate strategy (8th ed.). Harlow: Pearson Prentice Hall.
• Morgan, G., Kristensen, P. H., & Whitley, R. (Eds.). (2001). The multinational firm: Organizing across institutional and national divides. Oxford: Oxford University Press.
• Wall, S., Minocha, S., & Rees, B. (2010). International business (3rd ed.). Harlow: Prentice Hall.
• Werner, S. (2002). Recent development in international management research. Journal of Management, 28(3), 277–305.

Prüfungsleistungen:

• Exam, 90 min.

Student Workload (in hours): 150

Self-study: 90
Self-testing: 30
Tutorials: 30

Kursnummer:

DLSPENETH01

Kursname:

International Management - Englisch

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Keine (Einstufungstests zur Wahl des korrekten Levels)

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Die Qualifikationsziele entsprechen dem Level A1, A2, B1, B2 und C1 nach den Kriterien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens Sprachen (GERS).

Anhand alltäglicher Themenbereiche, gewählter Spezialgebiete und unter Verwendung grundlegender und fortgeschrittener grammatischer Strukturen wird die Verwendung der Fremdsprache Englisch nach einem GERS-Einstufungstest gelehrt und praktiziert.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können sich die Studierenden auf dem gewählten GERS-Niveau der Fremdsprache Englisch bedienen.

Lehrmethoden:

Interaktive Kommunikation im Online Lernprogramm, intelligente Spracherkennung als Vorbereitung für das Kommunikationstraining, Zusatzübungen rund um den Berufsalltag, Vokabeltraining, Einbindung der Lerner in den Kursablauf durch Tutoren. Schreibübungen für Aufbau von Korrespondenzfähigkeit, E-Mail Frage und Antwortmöglichkeit für sprachrelevante Fragen.

Online Einstufungs-, Fortschritts- und Prüfungsvorbereitungstests

Inhalte des Kurses:

Je nach GERS-Einstufung werden die Studierenden befähigt,

  • vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze zu verstehen und zu verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Sie können sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen – z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben – und können auf Fragen dieser Art Antwort geben. Kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen. (Niveau A1)**
  • Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke zu verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sie können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Sie können mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben. (Niveau A2) **
  • die Hauptpunkte zu verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Sie können die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Sie können sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Sie können über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben. (Niveau B1) **
  • die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen zu verstehen; und im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen zu verstehen. Sie können sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Sie können sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben. (Niveau B2)**
  • ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte zu verstehen und auch implizite Bedeutungen zu erfassen. Sie können sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Sie können die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel gebrauchen. Sie können sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden. (Niveau C1) ***
  • Grammatik:
    • Niveau A1 – unter anderem Zeitformen der Gegenwart und Vergangenheit, Satzbau, Präpositionen
    • Niveau A2 – unter anderem Zeitformen der Vergangenheit, Unterschiede bei den Vergangenheitszeiten, Imperativ, Nebensätze, Pronomen (Dativ, Akkusativ)
    • Niveau B1 – unter anderem Einführung Plusquamperfekt, Konjunktionen, Einführung Passiv, Adverbien, Adjektive (Unterschied), Zukunft
    • Niveau B2 – unter anderem Verbkonstruktionen, Bedingungssätze, indirekte Rede
    • Niveau C1 – Übungen zur Festigung und Wiederholung des Gelernten. Unregelmäßige Verben, „phrasal verbs“, Kollokationen und Redewendungen. Unterschiede zwischen britischem und amerikanischem Englisch

**Quelle http://www.coe.int/t/dg4/linguistic/Cadre1_en.asp sowie http://www.coe.int/t/dg4/linguistic/Source/Framework_EN.pdf

***Quelle http://www.goethe.de/z/50/commeuro/303.htm

Literatur:

gemäß Angaben im Online-Kurs Rosetta Stone

Prüfungsleistungen:

keine

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Modul Recht der Arbeitsverhältnisse (DLMRAV)

10 ECTS

Modulbezeichnung: Recht der Arbeitsverhältnisse

Modulnummer:

DLMRAV

Semester:

3 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Wahlpflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 300 h

ECTS Punkte : 10 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch

Kurse im Modul:

  • Individuelles Arbeitsrecht (DLMRAV01)
  • Aktuelle Themen im Kollektiven Arbeitsrecht (DLMRAV02)

Dauer:

Selbststudium: 210 h
Selbstüberprüfung: 30 h
Tutorien: 60 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Dr. Esther Hartwich

Bezüge zu anderen Programmen:

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

• Methodik
• Management
• Human Resource Management

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Individuelles Arbeitsrecht

Nach erfolgreichem Abschluss

  • kennen die Studierenden die Begründung eines Arbeitsverhältnisses und den Abschluss eines Arbeitsvertrages, insbesondere dessen Ausgestaltung sowie das befristete und das Probearbeitsverhältnis.
  • können die Studierenden die Wirksamkeit von Fragen im Bewerbungsgespräch und auch die Nichtigkeit eines Arbeitsvertrages beurteilen.
  • beherrschen die Studierenden den Grundsatz „Kein Lohn ohne Arbeit“ und die Ausnahmen von diesem Grundsatz.
  • haben die Studierenden verstanden, warum der Arbeitnehmer im Schadenersatzrecht privilegiert wird.
  • kennen die Studierenden die Beendigung des Arbeitsvertrages, insbesondere durch ordentliche und außerordentliche Kündigung und können den besonderen Kündigungsschutz einzelner Arbeitnehmer sowie die Voraussetzungen des Kündigungsschutzgesetzes beurteilen.
  • kennen die Studierenden den Arbeitsprozess, die Arbeitsgerichte und die Einzelheiten einer Kündigungsschutzklage.

Seminar Kollektives Arbeitsrecht

Nach erfolgreichem Abschluss werden Studierende

  • mit den Bereichen Recherche, Methodik und Analyse bei rechtlichen Fragestellungen vertraut sein.
  • unterschiedlichste Themen aus dem Bereich des Arbeitsrechts inhaltlich selbstständig sowie wissenschaftlich ausarbeiten können.
  • ihre analytischen Kompetenzen mit Bezug auf das Feld Arbeitsrecht weiterentwickelt haben.
  • in der Lage sein, selbstständig Arbeiten in diesem oder größerem Umfang zu erstellen.
  • die Fähigkeit erworben haben, Gesetzgebung und Rechtsprechung hinsichtlich neuer Erkenntnisse sowie theoretischer Bezüge eigenständig kritisch zu hinterfragen und im Sinne der Zielsetzung ihrer eigenen Seminararbeit zu interpretieren.

Lehrinhalt des Moduls:

Individuelles Arbeitsrecht

  • Begründung des Arbeitsverhältnisses
  • Mängel und Leistungsstörungen
  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses
  • Kündigungsschutz

Seminar Kollektives Arbeitsrecht

  • Betriebsverfassungsrecht
  • Koalitions- und Tarifvertragsrecht

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

10 ECTS von 120 ECTS = 8.33%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Siehe Kursbeschreibungen

  • DLMRAV01: Klausur 90 Min. (50%)
  • DLMRAV02: Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit (50%)

Kursnummer:

DLMRAV01

Kursname:

Individuelles Arbeitsrecht

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Den Studierenden soll vermittelt werden, dass Arbeitnehmer wegen ihrer persönlichen Abhängigkeit gegenüber dem Arbeitgeber durch die arbeitsrechtlichen Vorschriften besonders geschützt werden sollen. Die Begründung des Arbeitsverhältnisses durch Ausschreibung, das Vorstellungsgespräch und das Fragerecht des Arbeitgebers wird auf der Ebene der Vertragsanbahnung dargestellt. Die Studierenden werden lernen, dass auch bei Abschluss des Arbeitsvertrages der Grundsatz der Vertragsfreiheit gilt, dieser aber wiederum zum Schutz des Arbeitnehmers zahlreiche Einschränkungen erfahren hat. Als besondere Arbeitsverhältnisse lernen Studierende das befristete Arbeitsverhältnis, das Probearbeitsverhältnis und das Leiharbeitsverhältnis kennen. Den Studierenden soll der Zusammenhang zwischen Lohn und Arbeit vermittelt werden. Sie lernen den Grundsatz „Kein Lohn ohne Arbeit“ und die Ausnahmen von diesem Grundsatz, den Annahmeverzug des Arbeitgebers, die persönlichen Hinderungsgründe des Arbeitnehmers, das Betriebsrisiko und die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfalle kennen. Ihnen wird dann die Haftung im Arbeitsrecht auf Schadensersatz und insbesondere die Haftungsprivilegierung des Arbeitnehmers dargestellt.

Im Mittelpunkt des Kurses steht die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Vertragsaufhebung, ordentliche und außerordentliche Kündigung und die Änderungskündigung. Der besondere Kündigungsschutz von Schwangeren, Eltern, Auszubildenden, Vertretern der Arbeitnehmerseite und Schwerbehinderten, insbesondere aber die Einzelheiten des Kündigungsschutzes durch das Kündigungsschutzgesetz werden den Studierenden ebenfalls vermittelt. Am Ende des Kurses werden der  Arbeitsprozess, die Arbeitsgerichte und die Einzelheiten einer Kündigungsschutzklage dargestellt.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses

  • kennen die Studierenden die Begründung eines Arbeitsverhältnisses und den Abschluss eines Arbeitsvertrages, insbesondere dessen Ausgestaltung sowie das befristete und das Probearbeitsverhältnis.
  • können die Studierenden die Wirksamkeit von Fragen im Bewerbungsgespräch und auch die Nichtigkeit eines Arbeitsvertrages beurteilen.
  • beherrschen die Studierenden den Grundsatz „Kein Lohn ohne Arbeit“ und die Ausnahmen von diesem Grundsatz.
  • haben die Studierenden verstanden, warum der Arbeitnehmer im Schadenersatzrecht privilegiert wird.
  • kennen die Studierenden die Beendigung des Arbeitsvertrages, insbesondere durch ordentliche und außerordentliche Kündigung und können den besonderen Kündigungsschutz einzelner Arbeitnehmer sowie die Voraussetzungen des Kündigungsschutzgesetzes beurteilen.
  • Kennen die Studierenden den Arbeitsprozess, die Arbeitsgerichte und die Einzelheiten einer Kündigungsschutzklage.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Skripte, Video-Vorlesungen, Übungen, Podcasts, (Online-) Tutorien und Fallstudien. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

1. Die Parteien im Arbeitsrecht

1.1 Arbeitnehmer

1.2 Besondere Arten von Arbeitnehmern

1.3 Sonstige Personen

1.4 Arbeitgeber

2. Die Begründung des Arbeitsvertrages

2.1 Die Ausschreibung und das Diskriminierungsverbot

2.2 Das Vorstellungsgespräch

2.3 Verschulden bei Vertragsanbahnung

3. Abschluss und Mängel des Arbeitsvertrages

3.1 Grundsatz und Grenzen der Vertragsfreiheit

3.2 Anfechtung des Arbeitsvertrages

3.3 Nichtigkeit des Arbeitsvertrages

3.4 Lehre vom faktischen Arbeitsverhältnis

4. Besondere Arbeitsverhältnisse

4.1 Das befristete Arbeitsverhältnis

4.2 Das Probearbeitsverhältnis

4.3 Das Leiharbeitsverhältnis

5. „Ohne Arbeit kein Lohn“: Grundsatz und Ausnahmen

5.1 Grundsatz: „Ohne Arbeit kein Lohn“

5.2 Ausnahmen aus Umständen, die in der Person des Arbeitnehmers liegen

5.3 Befreiung von der Arbeitspflicht aus sonstigen Gründen

6. Die Haftung auf Schadensersatz

6.1 Die Haftung des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber

6.2 Schädigung Dritter durch den Arbeitnehmer

6.3 Die Haftung bei Arbeitsunfällen

7. Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses

7.1 Die ordentliche Kündigung

7.2 Die außerordentliche Kündigung

8. Weitere Beendigungsmöglichkeiten

8.1 Der Aufhebungsvertrag

8.2 Die Änderungskündigung

9. Kündigungsschutz nach dem KSchG 62

9.1 Anwendbarkeit des KSchG

9.2 Soziale Rechtfertigung der Kündigung

9.3 Soziale Rechtfertigung im Einzelfall

10. Der Arbeitsprozess

10.1 Die Arbeitsgerichtsbarkeit

10.2 Die Kündigungsschutzklage

10.3 Weiterbeschäftigung, Wiedereinstellung und Abfindung

Literatur:

  • Holbeck, T./Schwindl, E. (2017): Arbeitsrecht. 13. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800651917.
  • Holzer, H. (2010): Arbeitsrecht. 9. Auflage, C.H. Beck, München. ISBN-13: 978-3406596186.
  • Junker, A. (2017): Grundkurs Arbeitsrecht. 16. Auflage, C.H. Beck, München. ISBN-13: 978-3406705304.
  • Marschollek, G. (2016): Arbeitsrecht. 21. Auflage, Alpmann Schmidt, Münster. ISBN-13: 978-3867523523.
  • Zöllner W./Loritz, K.-G./Hergenröder, W. (2015): Arbeitsrecht. 7. Auflage, C.H. Beck, München. ISBN-13: 978-3406646249.

Prüfungsleistungen:

Klausur, 90 Min.

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 90
Selbstüberprüfung (in Std.): 30
Tutorien (in Std.): 30

Kursnummer:

DLMRAV02

Kursname:

Aktuelle Themen im Kollektiven Arbeitsrecht

Gesamtstunden:

150 h

ECTS Punkte:

5 ECTS

Kurstyp : Wahlpflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Siehe Modulbeschreibung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Das Seminar „Kollektives Arbeitsrecht“ behandelt aktuelle Themen zu Entwicklungen im kollektiven Arbeitsrecht, beispielsweise das Betriebsverfassungsrecht, die Wahl und Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats oder das Koalitions- und Tarifvertragsrecht, Streik und Aussperrung.

Die Studierenden erschließen sich hierzu eigenständig Wissen über die jeweiligen wissenschaftlichen und praxisrelevanten Fachthemen.  Ihre Aufgabe besteht in der Auswahl und Formulierung einer aktuellen und praxisrelevanten Fragestellung. Im Mittelpunkt stehen arbeitsrechtliche Quellen wie Gesetzgebung, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen sowie Recherche in der Rechtsprechung und die Verwertung aktueller Literatur.

Kursziele:

Nach erfolgreichem Abschluss werden Studierende

  • mit den Bereichen Recherche, Methodik und Analyse bei rechtlichen Fragestellungen vertraut sein.
  • unterschiedlichste Themen aus dem Bereich des Arbeitsrechts inhaltlich selbstständig sowie wissenschaftlich ausarbeiten können.
  • ihre analytischen Kompetenzen mit Bezug auf das Feld Arbeitsrecht weiterentwickelt haben.
  • in der Lage sein, selbstständig Arbeiten in diesem oder größerem Umfang zu erstellen.
  • die Fähigkeit erworben haben, Gesetzgebung und Rechtsprechung hinsichtlich neuer Erkenntnisse sowie theoretischer Bezüge eigenständig kritisch zu hinterfragen und im Sinne der Zielsetzung ihrer eigenen Seminararbeit zu interpretieren.

Lehrmethoden:

Die Lehrmaterialien enthalten Leitfäden, Video-Präsentationen, (Online-)Tutorien, und Foren. Sie sind so strukturiert, dass Studierende sie in freier Ortswahl und zeitlich unabhängig bearbeiten können.

Inhalte des Kurses:

Die Themen für die Seminararbeit beziehen sich auf alle Bereiche des Koalitions- und Tarifvertragsrechts wie Koalitionen, Koalitionsfreiheit, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, Tarifparteien, Tarifvertrag, Auslegung und Wirkung von Tarifnormen, Tarifeinheitsgesetz, Arbeitskampf und Schlichtung, Streik und Aussperrung sowie alle Bereiche des Betriebsverfassungsrechts wie Organe der Betriebsverfassung, Wahl und Schutz des Betriebsrats, Stufen der Beteiligungsrechte des Betriebsrats, Betriebsvereinbarung und Regelungsabrede, Beteiligung in sozialen, personellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten.

Literatur:

  • Edenfeld, S. (2014): Betriebsverfassungsrecht. 4. Auflage, C.F. Müller, Heidelberg. ISBN-13: 978-3811471344.
  • Fitting, K. et al. (2016): Betriebsverfassungsgesetz mit Wahlordnung. 28. Auflage, Vahlen, München ISBN-13: 978-3800650996.
  • Holbeck, T./Schwindl, E. (2017): Arbeitsrecht. 13. Auflage, Vahlen, München. ISBN-13: 978-3800651917.
  • Hromadka, W./Maschmann, F. (2016): Arbeitsrecht Band 2. Kollektivarbeitsrecht + Arbeitsstreitigkeiten. 7. Auflage, Springer, Berlin/Heidelberg. ISBN-13: 978-3662529324.
  • Junker, A. (2017): Grundkurs Arbeitsrecht. 16. Auflage, C.H. Beck, München. ISBN-13: 978-3406705304.
  • Zöllner W./Loritz, K.-G./Hergenröder, W. (2015): Arbeitsrecht. 7. Auflage, C.H. Beck, München. ISBN-13: 978-3406646249.

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Seminararbeit

Zeitaufwand Studierende (in Std.): 150

Selbststudium (in Std.): 120
Selbstüberprüfung (in Std.): -
Tutorien (in Std.): 30

Semester 4
Modul Masterarbeit (MMTH)

30 ECTS

Modulbezeichnung: Masterarbeit

Modulnummer:

MMTH

Semester:

4 Semester

Dauer:

Minimaldauer 1 Semester

Modul Typ:

Pflicht

Regulär angeboten im:

WS, SS

Workload: 900 h

ECTS Punkte : 30 ECTS

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Unterrichtssprache:

Deutsch, Englisch

Kurse im Modul:

  • Masterarbeit (MMTH01)
  • Kolloquium (MMTH02)

Dauer:

Erstellung Masterarbeit: 810 h
Mündliche Prüfung inkl. Vorbereitung: 90 h

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren:

Siehe aktuelle Liste der Tutoren im Learning Management System

Modulverantwortliche(r):

Prof. Dr. Holger Sommerfeldt

Bezüge zu anderen Programmen:

Alle Masterprogramme im Fernstudium

Bezüge zu anderen Modulen im Programm :

Alle Module im Masterprogramm

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

Das Modul Masterarbeit setzt sich aus dem Kurs Masterarbeit sowie dem Kolloquium zur Masterarbeit zusammen, wobei der Kurs Masterarbeit zwei Seminare zur Präsentation und Diskussion des Arbeitsfortschrittes sowie das Erstellen der Masterarbeit selbst durch den Studierenden umfasst.
Das Kolloquium wird nach Einreichung der schriftlichen Masterarbeit durchgeführt. Es erfolgt auf Einladung der Gutachter an einem festzulegenden Studien- und Prüfungszentrum. Im Rahmen des Kolloquiums müssen die Studierenden unter Beweis stellen, dass sie den Inhalt und die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit in vollem Umfang eigenständig erbracht haben.

Qualifikations- und Lernziele des Moduls :

• Schriftliche Masterarbeit
• Mündliches Kolloquium

Lehrmethoden:

Literatur:

Siehe Literaturliste der vorliegenden Kursbeschreibungen

Anteil der Modulnote an der Gesamtabschlussnote des Programms: :

30 ECTS von 120 ECTS = 25.00%

Prüfungszulassungsvoraussetzung :

Abschlussprüfungen:

Gemäß Studien- und Prüfungsordnung

• Schriftliche Ausarbeitung: Masterarbeit (90 %) (ca. 80 DIN A4-Seiten)
• Präsentation: Kolloquium (10 %) (ca. 45 Minuten)

Kursnummer:

MMTH01

Kursname:

Masterarbeit

Gesamtstunden :

810 h

ECTS Punkte:

27 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Gemäß Studien- und Prüfungsordnung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Ziel und Zweck der Masterarbeit ist es, die im Verlauf des Studiums erworbenen fachlichen und methodischen Kompetenzen in Form einer akademischen Abschlussarbeit mit thematischem Bezug zum Studienschwerpunkt erfolgreich anzuwenden.
Inhalt der Masterarbeit kann eine praktisch-empirische oder aber theoretisch-wissenschaftliche Problemstellung sein. Studierende sollen unter Beweis stellen, dass sie eigenständig unter fachlich-methodischer Anleitung eines akademischen Betreuers eine ausgewählte Problemstellung mit wissenschaftlichen Methoden analysieren, kritisch bewerten und Lösungsvorschläge erarbeiten können. Das von dem Studierenden zu wählende Thema aus dem jeweiligen Studienschwerpunkt soll nicht nur die erworbenen wissenschaftlichen Kompetenzen unter Beweis stellen, sondern auch das akademische Wissen des Studierenden vertiefen und abrunden, um seine Berufsfähigkeiten und -fertigkeiten optimal auf die Bedürfnissen des zukünftigen Tätigkeitsfeldes auszurichten.

Kursziele:

Das Ziel dieses Moduls ist die Erstellung einer schriftlichen Ausarbeitung im Umfang von ca. 80 Seiten, mit denen Studierende ihre Fähigkeit demonstrieren, eine Problemstellung aus dem Studienschwerpunkt mit wissenschaftlichen Methoden eigenständig zu bearbeiten.

Lehrmethoden:

Die Studierenden schreiben ihre Masterarbeit eigenständig unter der methodischen und wissenschaftlicher Anleitung eine akademischen Betreuers.

Inhalte des Kurses:

Im Rahmen der Masterarbeit muss die Problemstellung sowie das wissenschaftliche Untersuchungsziel klar herausgestellt werden. Die Arbeit muss über eine angemessene Literaturanalyse den aktuellen Wissensstand des zu untersuchenden Themas widerspiegeln. Der Studierende muss seine Fähigkeit unter Beweis stellen, das erarbeitete Wissen in Form einer eigenständigen und problemlösungsorientierten Anwendung theoretisch und/oder empirisch zu verwerten.

Literatur:

• Hunziker, A. W. (2010): Spass am wissenschaftlichen Arbeiten. So schreiben Sie eine gute Semester-, Bachelor- oder Masterarbeit. 4. Auflage, SKV, Zürich. ISBN-13: 978-3286512245.
• Wehrlin, U. (2010): Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben. Leitfaden zur Erstellung von Bachelorarbeit, Masterarbeit und Dissertation – von der Recherche bis zur Buchveröffentlichung. AVM, München. ISBN-13: 978-3863066680.
• Themenabhängige Literaturauswahl

Prüfungsleistungen:

Schriftliche Ausarbeitung: Masterarbeit
(Umfang ca. 80 Seiten DIN A4)

Zwei interne Gutachter bewerten die Masterarbeit auf Basis festgelegter Beurteilungskriterien und Gewichtungen und erstellen ein Gutachten.

Die Kriterien zur Beurteilung der Prüfungsleistung sind:

• Umfang, Struktur und Zielsetzung der Problemdefinition
• Struktur und Verlauf der Untersuchung
• Literaturanalyse und Wahl des theoretisch-konzeptionellen Rahmens
• Begründung, Darstellung und Anwendung der wissenschaftlichen Vorgehensweise und ausgewählten Methodik
• Darstellung, Interpretation und Diskussion theoretischer und/oder empirischer Untersuchungsergebnisse
• Eigenständigkeit, Kreativität und Unabhängigkeit des wissenschaftlichen Arbeitens
• Dokumentation und Anwendung wissenschaftlicher Quellen
• Einhaltung aktueller Standards des wissenschaftlichen Arbeitens (Zitierweise, Quellenangabe, Literaturverzeichnis, Abbildungs-/Abkürzungsverzeichnis etc.)

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 810

Forschung / Erstellung Masterarbeit (in Std.): 810 h

Kursnummer:

MMTH02

Kursname:

Kolloquium

Gesamtstunden :

90 h

ECTS Punkte:

3 ECTS

Kurstyp : Pflicht

Kursangebot : WS, SS

Kursdauer :

Zugangsvoraussetzungen:

Gemäß Studien- und Prüfungsordnung

Kurskoordinator(en) / Dozenten / Lektoren :

Siehe aktuelle Liste im Learning Management System

Bezüge zu anderen Modulen:

Siehe Modulbeschreibung

Beschreibung des Kurses:

Das Kolloquium wird nach Einreichung der Masterarbeit durchgeführt. Es erfolgt auf Einladung der Gutachter. Im Rahmen des Kolloquiums müssen die Studierenden unter Beweis stellen, dass sie den Inhalt und die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit in vollem Umfang eigenständig erbracht haben.
Inhalt des Kolloquiums ist eine Präsentation der wichtigsten Arbeitsinhalte und Untersuchungsergebnisse durch den Studierenden, und die Beantwortung von Fragen der Gutachter.

Kursziele:

Im Mittelpunkt des Kolloquiums steht das Ziel, die in der Masterarbeit demonstrierte Fach- und Methodenkompetenz durch den Studierenden unter Beweis stellen zu lassen. Darüber hinaus soll der Studierende demonstrieren, dass er an einer themenbezogenen Diskussion mit Fachexperten aktiv teilnehmen kann. Nicht zuletzt dient das Kolloquium dem Ziel, die Fähigkeit des Studierenden zu einem zielorientierten akademischen Umgang mit Präsentations- und Kommunikationstechniken zu überprüfen.

Lehrmethoden:

Moderne Präsentationstechnologien stehen zur Verfügung.

Inhalte des Kurses:

Das Kolloquium umfasst eine Präsentation der wichtigsten Ergebnisse der Masterarbeit, gefolgt von der Beantwortung von Fachfragen der Gutachter durch den Studierenden.

Literatur:

• Renz, K.-C. (2016): Das 1 x 1 der Präsentation. Für Schule, Studium und Beruf. 2. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden. ISBN-13: 978-3658102104.

Prüfungsleistungen:

• Präsentation (15 Minuten)
• Mündliche Prüfung (30 Minuten)

Präsentation: Kolloquium

Die das Kolloquium abhaltenden Gutachter bewerten die Qualität der Prüfungsleistung anhand der nachfolgend gelisteten Bewertungskriterien:
• Verständnis und Anwendung wissenschaftlicher Analyseverfahren
• Struktur und Inhalt der Präsentation
• Fähigkeit zur akademischen Verteidigung der Masterarbeit
• Inhalt und logische Konsistenz der Antworten auf Prüfungsfragen

Zeitaufwand Studierenden (in Std.): 90

Vorbereitung (in Std.): 89,25
Durchführung (in Std.): 0,75