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14. Juni 2019, 09:30 UHR |

Fußballspielen bei der Frauen-WM – und Studieren an der IUBH

Um Sport und Studium unter einen Hut zu bekommen, profitiert Verena Schweers, Abwehrspielerin in der Deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen, von der großen Flexibilität des IUBH Fernstudiums.

"Ich bin einfach glücklich, dass ich das machen kann, was mir am meisten Spaß macht"

Um Sport und Studium unter einen Hut zu bekommen, profitiert Verena Schweers, Abwehrspielerin in der Deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen, von der großen Flexibilität des IUBH Fernstudiums. Derzeit dreht sich bei der Profisportlerin jedoch alles um die Fußball-WM der Frauen 2019.

Verena, wie bist Du zum Fußball gekommen und warum schlägt Dein Herz dafür?

Ursprünglich komme ich aus einer Tischtennisfamilie. Mein Opa, mein Papa, meine Schwester und ich haben beim TTC Kappel gespielt. Nach dem Training haben die Jungs immer Fußball gespielt – und ich als einziges Mädchen war mittendrin. Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich mit elf Jahren dazu entschlossen habe, mit dem Fußball anzufangen. Schulfreundinnen haben mich zum C-Mädchen-Training des SC Kappel mitgeschleppt – und ich war sofort Feuer und Flamme.

Fußballmannschaft als zweite Familie

Seit ich 16 bin, habe ich mich ausschließlich aufs Fußballspielen konzentriert, weil ich damals nach Freiburg in ein Sportinternat gezogen bin. Dort hatte ich die Chance, mich neben meiner schulischen Laufbahn professionell dem Fußball zu widmen. Ich liebe die Zeit mit meiner Mannschaft, die wie eine zweite Familie für mich ist. Die gemeinsamen Geschichten und Erinnerungen sind unvergesslich. Zudem bin ich einfach glücklich, dass ich das machen kann, was mir am meisten Spaß macht.

 

Warum studierst Du an der IUBH?

Nach der Schule habe ich eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen. Für mein Leben nach der Fußballkarriere kann ich mir aber nicht vorstellen, "from 9 to 5" im Büro zu sitzen. Deshalb baue ich mir mit meinem Fernstudium der Sozialen Arbeit ein zweites Standbein im sozialen Bereich auf. Für das Studium an der IUBH habe ich mich entschieden, weil ich meinen Alltag dadurch selbst und flexibel gestalten und die Online-Klausuren egal wo und wann ablegen kann. Durch den Sport bin ich viel unterwegs, deshalb hat sich für mich nur ein Fernstudium angeboten.

Du spielst aktuell in der Nationalmannschaft der Frauen-Fußball-WM. Wie sieht Dein Tagesablauf aus? Wie bringst Du Sport und Studium unter einen Hut?

Vor so einem großen Turnier liegt der Fokus natürlich voll und ganz auf dem Fußball. Das Studium befindet sich aktuell eher im "Schlummermodus". So ein Turnier ist etwas ganz Besonderes, was man nicht alle Tage erlebt und in vollen Zügen genießen möchte.

 

Bei Fußball denkt man nicht sofort an Soziale Arbeit. Warum hast Du Dich gerade für diesen Studiengang entschieden?

Ich möchte das, was ich im Fußball gelernt habe – nämlich Ehrgeiz, Disziplin und das zu tun, was einem Freude bereitet – gerne an Kinder und Jugendliche weitergeben. Da ich dies gerne im sozialen Bereich machen möchte, ist für mich eine entsprechende Fachausbildung ganz wichtig.

 

Was sind Deine nächsten Ziele – sportlich und studientechnisch? Und wie stellst Du Dir Deine berufliche Zukunft vor?

Durch viele sportliche Höhepunkte, wie das DFB-Pokal-Finale 2018, und einige Reisen ist mein Studium in letzter Zeit eher in den Hintergrund gerückt. Nach der WM möchte ich es aber auf jeden Fall wieder richtig angehen. Ich versuche mir grundsätzlich eher kleine Ziele zu setzen und mir nicht so viel Druck zu machen. In sportlicher Hinsicht möchte ich den Erfolg weiter genießen, bevor in den nächsten Jahren privat andere Höhepunkte anstehen. Zudem möchte ich die jungen Spielerinnen in die Mannschaft integrieren und pushen. Wichtig ist mir auch, im deutschen Frauenfußball etwas zu bewegen, um mehr Wertschätzung und Akzeptanz in der Gesellschaft zu bekommen.

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